16 Apr

Besuch im TMW

Exkursionsdokumentation – Technisches Museum

Name: Florian Lerch

Exkursionsziel: Technisches Museum Wien

Datum: Freitag 14. März 2014

Eindrücke:

Da ich bereits mehrere Male das technische Museum besucht hatte, mein letzter Besuch lag einige Wochen zurück, wusste ich bereits welche Themen die Ausstellung hatte. Was ich für die medienpädagogische Praxis als relevant erachte sind nicht nur die sehr genauen und detailierten Erklärungen und geschichtlichen Hintergründe zu jedem Ausstellungsstück (zum Beispiel die Hochöfen oder die elektrische Eisenbahn) sondern auch die Möglichkeit selbst an einigen Stationen, betreffend Energieerzeugung – Kraft und Wirkung – elektrischer Strom – etc., selbst tätig zu werden und das eigene Tun als Ursache und Wirkung zu erleben. Eine Station die ich mit einer Schulklasse unbedingt besuchen würde, wäre die nahe Vergangenheit, im ersten Stock des Museums. Hier können die SchülerInnen in das Leben ihrer Eltern, bzw. Großeltern eintauchen, erleben wie ein Fernseher früher ausgesehen hat (falls einer zur Verfügung stand) und auch sonst in der Vergangenheit herumschnüffeln. Um einen noch besseren und näheren Bezug zum Fach Medienpädagogik herzustellen, sollten die SchülerInnen nach einem Durchgang in kleine Gruppen aufgeteilt werden, jede mit einer Videokamera (Handy, etwas ähnlichem) ausgestattet werden und sich auf ein Exponat konzentrieren, über welches Sie erst im Museum und anschließend zu Hause so viel wie möglich herausfinden. Dies könnte abschließend vor der gesamten Klasse vorgetragen werden.

Persönliche Stellungsnahme:

Mir persönlich hat das technische Museum sehr gut gefallen, es ist auf Platz 2 meiner Lieblingsmuseen, gleich nach dem Naturhistorischen. Das mögliche Angebot einer Führung für ganze Klassen finde ich sehr ansprechend, mit ein wenig Vorbereitung ist dies jedoch auch für eine Lehrkraft (mit Begleitung) ebenfalls zu schaffen. Zusätzlich gibt es im Museumsshop die Möglichkeit interessante Unterrichtsmaterialien zu beschaffen, zum Beispiel eine Plasmalampe (welche ich selbst schon in meinen Unterricht einbauen konnte und von welcher die SchülerInnen begeistert waren).

Exkursionsdokumentation – Media Wien

Name: Florian Lerch

Exkursionsziel: Media Wien

Datum: 18. März 2014

Eindrücke:

Trotz der späten Exkursion war die Dame, welche uns durch die Exkursion führte freundlich, unglaublich informativ und mehr als nur kompetent. Für den medienpädagogischen Unterricht bieten sich vor allem die Buchkisten an, in welcher (in Klassenstärke) sich zahlreiche sachgerechte Bücher zu einem bestimmten Thema finden lassen. Diese gibt es zu allen möglichen Themen, seien es englische Kindergeschichten, Wilde Tiere, der Weltraum oder Dinosaurier. Viele der Bildgeschichten (und sogar einige Lehrfilme) kann man sich online ausborgen, wodurch es möglich ist im Klassenzimmer mithilfe eines Beamers der Klasse eine Geschichte vorzuspielen/lesen oder einen Sachfilm zum Thema Vulkane anzusehen.

Persönliche Stellungsname:

Obwohl ich, der späten Stunde wegen, bereits leicht müde war, wurde ich durch die, uns gezeigten, dutzenden Möglichkeiten den Unterricht aufzulockern und gleichzeitig spannender zu gestalten schlagartig hellwach. Zusätzlich zum stimmungsvollen Vorlesen zweier Bildgeschichten bekamen wir einige wertvolle Informationen und Angebote, eines davon war eine Möglichkeit mithilfe eines Ausweises, über unsere Praxisschule kostenlos Bücher und Medien auszuborgen. Nach der Sichtung von diversen Unterrichtsboxen (einige der Bücher die ich entdeckte, kannte ich noch von früher) wurde die Exkursion noch einmal durch einen Besuch im hauseigenen Kinosaal getoppt, in welchem wir pädagogische Lehrfilme ansahen und zwischenzeitlich analysierten. Für mich war diese Exkursion eine sehr wichtige und wertvolle Erfahrung, die definitiv positive Auswirkungen auf meine Unterrichtsplanung haben wird.

10 Apr

Katrin Litschka im technischen Museum

 Besuch im technischen Museum am 7.4.2014

Ursprünglich wollte ich eigentlich ins Joanneum gehen um mir die digitalen Sammlungen anzusehen, da dieses aber leider im Umbau war, musste ich umdisponieren und war gemeinsam mit meiner Mutter und meiner Schwiegermutter im technischen Museum. Unser Besuch fiel etwas kürzer aus als ursprünglich geplant, nicht etwa weil diese Konstellation fragwürdig erscheint, sondern weil unsere Männer, welche wir mit meiner kleinen Tochter daheim gelassen hatten, mit Müdigkeitsanfällen und gefüllten Windeln überfordert wurden. Doch trotz dieses Kurzbesuchs ist dieses Museum prinzipiell immer ein Erlebnis und eine Reise wert. Und selbst wenn man richtig viel Zeit über hätte, schaffte man es wohl kaum sich alles anzusehen.

Da ich aber schon einige Male dort war, auch zusammen mit Kindergruppen, kann ich nur bestätigen, dass dieses Museum nicht nur absolut geeignet ist für Kinder und Jugendliche jeden Alters, es deckt auch noch den Lehrplan betreffend vieles ab, und das noch dazu spielerisch. Bei meinem letzten Besuch hatte ich eine gemischte Gruppe (Kinder zwischen 6 und 10 Jahren) und keines war zu irgendeinem Zeitpunkt gelangweilt oder desinteressiert. Das absolute Gegenteil war der Fall! Wir hätten wohl noch Stunden bleiben können, denn alles musste ausprobiert, auf jeden Knopf gedrückt und auf alles geklettert werden wo es erlaubt war.

In besonderer Erinnerung ist mir ein „Schreiraum“ geblieben, eine durchsichtige, schalldichte Kabine, in der jeder, einschließlich mir,  das ganze Ausmaß seiner Stimmgewalt testen konnte. Dass das so richtig Spaß gemacht hat, braucht man wohl kaum erwähnen.  In der Disco wurde danach so richtig abgetanzt!

Das technische Museum bietet zusätzlich zu seinem normalen Programm auch noch allerhand Führungen und Workshops an, dass man sich kaum entscheiden kann, was man zuerst sehen möchte. Zur Zeit sind das um die 50 Stück und jede dieser Führungen bzw. Workshops ist für eine bestimmte Altersgruppe konzipiert und bietet genug Raum um sich einem Thema genauestens zu widmen. Selbst für PädagogInnen wird eine eigene Führung angeboten, bei der sie einen Überblick über das aktuelle Programm erhalten sollen. Diese dauert um die 75 Minuten und ist noch dazu kostenlos. Außerdem bietet das technische Museum allerhand Unterrichtsmaterialien an, welche die PädagogInnen im Vorfeld oder auch als Quiz nach dem Besuch im Unterricht einbauen können.

Neben der Dauerausstellung gastieren auch zeitlich begrenzte Ausstellungen im technischen Museum. Aktuell ist das die Ausstellung „SPACE“, welche toll und absolut faszinierend ist, für Kinder sowie für Erwachsene. Sie zeigt auf 600m² Raumanzüge von früher sowie von heute, Haushaltsgeräte, welche wir der Raumfahrt verdanken und natürlich auch Raketen.

Persönlich finde ich die Ausstellung von Stefan Jellinek besonders interessant. Leider hatte ich diesmal keine Zeit sie mir anzusehen, da sie aber noch ein halbes Jahr gezeigt wird, hoffe ich doch, dass nochmal die Zeit dafür da ist.

Fazit: Das technische Museum ist nicht nur für jung und alt, sondern auch für Mütter und Schwiegermütter bestens geeignet. Da es für Kinder und Jugendliche bis zum 19. Lebensjahr noch dazu gratis ist, fällt mir nicht ein Grund ein, diesem Museum keinen Besuch abzustatten. Auch die Homepage ist toll gestaltet und bietet allerhand Materialien die über den Museumsbesuch hinaus gehen.

28 Mrz

Ausstellung medien.welten im Technischen Museum

Ich habe mit meiner Oma die Dauerausstellung medien.welten im Technischen Museum besucht und wir waren ziemlich erstaunt, was wir alles zu sehen bekamen. Die Ausstellung zeigt den Besucher/innen, wie sich unsere Medien im Laufe der Zeit entwickelt haben. Auch im Rahmen einer Exkursion mit Schulkindern, ist diese Abteilung interessant, da sie einige Dinge selbst ausprobieren können und eine Vorstellung davon bekommen, dass es vor den technischen Geräten wie Smartphones, Laptop, Digitalkamera und Co., auch noch andere Kommunikationsmittel gab und wie diese ausgesehen haben.

Da meine Oma aus der Werbungsbranche und meine Mama aus der Druckbranche kommen, waren die frühen Erfindungen, wie der Buchdruck, die Setzkästen mit den Lettern und die verschiedenen Druckerpressen (Offset-Druck,…) natürlich sehr interessant, vorallem weil wir wissen, wie die Maschinen heute aussehen und funktionieren.

Allerdings habe ich es etwas schade gefunden, dass bei den Geräten oft nur steht wie sie heißen, jedoch nicht wie sie funktionieren. Vermisst habe ich auch die 3D Technik, da diese für die Schüler/innen sicherlich auch interessant wäre, zumal sie in der heutigen Zeit immer wieder auf diese Technik stoßen (Kino, Fernsehgeräte,…).

Mein Fazit von dieser Abteilung des Technischen Museums ist sehr positiv, bis auf die oben genannten zwei Punkte, ist diese Ausstellung sehenswert, egal ob für Erwachsene oder Schulklassen.

Bereiche dieser Ausstellung:

– Post (Botenpost, Kutschenpost)                                                                                            – Telegrafie                                                                                                                                – Telefonie                                                                                                                                 – Funk; Rundfunk                                                                                                                      – Fernsehen (Fernsehstudio)                                                                                                   – Zeitleiste mit Ausstellungsstücken (Telefon, Radio, Computer,…)                                        – Internet, Rechenzentrum                                                                                                       – Fotojournalismus                                                                                                                   – Virtuelle Realität (Beamer, Leinwand)                                                                                   – -Propaganda                                                                                                                          – Bureau                                                                                                                                    – Ton                                                                                                                                          – Kino                                                                                                                                        – Film                                                                                                                                        – Foto                                                                                                                                        – Lichtbild                                                                                                                                  – Schaulust                                                                                                                               – Massenpresse                                                                                                                       – Bilddruck                                                                                                                                – Bildraster                                                                                                                                – Schreibmaschine                                                                                                                   – Rechenmaschine                                                                                                                   – Abakus

Fotos:

Freitag, 28.03                   Stephanie Kraft

 

 

11 Mrz

Julia Dorninger: Mein Besuch im Technischen Museum

Julia Dorninger

Mein Besuch ins Technische Museum fand am 11.03.2014 statt.

Da ich schon lange nicht mehr in diesem Museum war, war ich sehr beeindruckt von der Größe und der vielen interessanten Ausstellungsstücke. Ich war sehr begeistert von der Ausstellung SPACE, die spannendes über die Geschichte der Raumfahrt erklärt. Es gab viele Aktivitäten für Kinder, die sehr anschaulich und von Kindern leicht zu verstehen waren. Es gab eine weitere Ausstellung (Film, Fotografie und Radio im Lauf der Zeit), die für Volksschulkinder noch zu schwierig wäre, um sie zu verstehen. Außerdem wären es zu viele Informationen auf einmal.

Es gibt auch noch eine Ideenwerkstatt, wo man sich als Gruppen anmelden kann und in der sich die Kinder mit Themen, wie der Luftfahrt und Antrieb und Technik beschäftigen und Autos mit Motor aus Holz basteln. Außerdem basteln sie noch Flugzeuge aus Holz und Papier/Karton und Heißluftballone aus Pappmaché.

Für den Bereich Volksschule ist dieses Museum von großer Bedeutung. Durch einen Besuch mit den Kindern (3. oder 4. Klasse) kann man sehr viele Bereiche des Sachunterrichts(Technik, Zeit, Raum,..) abdecken. Wenn man mit den Kindern eine Exkursion macht, kann man vorher als Lehrperson im Internet Fragen für eine Rätselrallye zusammenstellen und das Thema auswählen, was ich sehr gut gefunden habe, da die Kinder sich durch die Fragen einiges an Wissen aneignen.

Ich persönlich finde das Technische Museum sehr spannend und würde ganz sicher als Lehrerin mit einer meiner zukünftigen Klassen einen lehrreichen Ausflug dorthin unternehmen. Ich kann dieses Museum nur jedem empfehlen, der sich für die Geschichte der Technik (Entwicklungen im Laufe der Jahrzehnte) interessiert und gerne selbst aktiv mitarbeitet.