18 Jan

Informatik-Unterricht in allen Schulstufen?

Die Notwendigkeit an einer Medienbildung und einer Weiterentwicklung von Curricula in den Primarstufen wird von Gesine Kulcke sehr ausführlich dargestellt und diskutiert.

Doch ist ein Informatik-Unterricht in einer Primarstufe sinnvoll, wenn die Curricula der Sekundarstufe inhaltlich gleich aufgebaut und strukturiert sind?

Wie wichtig ist der Umgang mit PC und Drucker in einem Alter, in dem die Kinder sich noch das grundlegende Wissen wie Lesen, Schreiben und Rechnen aneignen müssen?

Meiner Meinung nach lernt man den Umgang mit der immer fortschreitenden Technologie auch in der Sekundarstufe. Kindern wird gerade in dem Alter viel zu viel anvertraut und sie müssen nicht zusätzlich zu ihrem bereits verplanten Tag belastet werden. (Lesen Sie hier mehr zu Stresssituationen in der Primarstufe – Stress in der Volksschule)

Es ist vollkommen ausreichend, dass sich Kinder in der Sekundarstufe mit dem PC auseinandersetzen. In dem Alter von zwischen 12 und 14 Jahren sind Kinder  verantwortungsvoller und können Situationen besser einschätzen.  (Hier können Sie einen interessanten Artikel über Informatik-Unterricht in Australien lesen – Volksschule in Australien)

Die Meinungen zu diesem Thema sind zwiegespalten. Doch für uns steht eines fest. Dass in diesem jungen Alter Belastung nicht gefördert werden sollte.

 

24 Mai

Digitalisierung analoger Videos

Unzählige Aufnahmen auf sperrigen Videokassetten füllen in vielen Haushalten Kästen, Laden, Kartons. Man will und kann sich nicht von ihnen trennen. Sei es, weil es sich um eine Sammlung von Aufnahmen von früheren Fernsehsendungen handelt, Aufnahmen die aus der Sicht der heutigen Jugend bis in die digitale Steinzeit der 1970er und 1980er Jahre zurückreichen. Oder auch, dass es sich um selbstgedrehtes Videomaterial handelt, das zumeist Familienaufnahmen enthält. „Selbstgedreht“, auch so eine anachronistische Bezeichnung, die wiederum in die Steinzeit des Filmschaffens zurückgeht, in eine Zeit, in der wirklich an einer Kurbel gedreht wurde, um Filmaufnahmen zu machen.

Nachdem der Kauf eines Videorekorders als Abspielgerät schon schwierig und ein teures Unterfangen sein kann, und man mit dem Ableben des eigenen Abspielgeräts aber rechnen muss, gilt es zu überlegen, ob und wie man diese, einem ans Herz gewachsene Aufnahmen, bei Familienaufnahmen sogar unwiederbringlich, ins 3. Jahrtausend retten, also digitalisieren sollte. (Bei Video2000, Betamax und Video8 gibt es sowieso keine Neugeräte mehr, bei VHS und S-VHS sieht die Situation noch besser aus).

Die Aufnahme auf dem magnetisierten aufgerollten Kunststoffband wird schon noch länger Bestand haben, aber wenn es keinen funktionstüchtigen Dekoder – um hier gleich mal einen Fachausdruck zu bemühen – gibt, also ein Abspielgerät, das die Magnetisierung auslesen kann und für uns Humanoide verständlich in Bild und Ton übersetzt (dekordiert), so hilft auch der sorgsamste Umgang mit den Videokassetten nicht mehr weiter.

Auch ich bin vor einigen Jahren vor diesem Problem gestanden und habe dann eine Lösung gefunden, die ich hier kurz beschreiben möchte. Es ist bei Weitem nicht die einzige und möglicherweise auch nicht die beste Lösung. Sie war aber nicht teuer und hat mich für einen auf diesem Gebiet kompletten Laien nicht überfordert und die Ergebnisse waren für mich ausreichend gut, wenn auch nicht perfekt.

Die Lösung besteht aus einem System der dt. Firma TerraTec aus der Grabbster Serie, dem „Grabby“. Es setzt sich aus einer Hardware, dem eigentlichen Videograbber (siehe Infobox) mit zugehörigem Treiber und einer Gratisvideosoftware der Firma Magix zusammen. Hier handelt es sich nicht um die Vollversion, aber um eine ausreichende Version, um die Filme zu „capturen“ und am Rechner abzuspeichern. Der Upgrade auf die käuflich erwerbbare Vollversion ist möglich. Man kann aber zum Capturen und für die Bearbeitung natürlich auch eine andere SW verwenden. Mit dabei sind auch drei Chinch-Verbindungskabel, um den Grabber an den Videorekorder anzuschließen. Ein SCART-Adapter ist in der Grundausstattung nicht enthalten, war aber für mich nicht notwendig.

Infobox:
Unter Videograbbing versteht man das Einfangen (engl: capturing aber auch grabbing) von digitalen Einzelbildern (engl. frames) beim Abspielen eines (z.B. analogen) Videos. Geläufig ist daher auch die Bezeichnung Framegrabbing.

Bei Videokonverter werden zwei Systeme unterschieden: Hardware- oder Software-Renderer. Bei der Hardwarelösung wird das Kodieren in der HW durchgeführt und es kommt nur mehr Komprimiertes an den PC. Bei der SW-Lösung kommt der gesamte Datenstrom unkomprimiert in den Rechner und wird dort umgewandelt und komprimiert. Beim „Grabby“ handelt es sich um einen SW-Renderer. Weitere Infos bei TweakPC

terratec_grabbyDer Videograbber „Grabby“ (siehe Bild) ist geeignet für einen Windows PC bzw. ein Notebook mit USB Anschluss. Der Grabby bietet einen USB 2.0 Anschluss und folgende analoge Eingänge: Composite (über RCA Stecker vulgo „Cinch“) und S-Video, Stereo Audio (RCA/Cinch). Unterstützt werden vom „Grabby“ die Videostandards: PAL aber auch NTSSC und SECAM. Das System ist dafür gedacht, das Filmmaterial schlussendlich auf DVDs zu brennen, daher gibt es auch nur einen MPG2 Codec. Ich habe aber keine DVDs gebrannt, sondern sammle diese MPG2-Videos auf einer externen Festplatte und ich betrachte sie mittels digitalem Mediaplayer.

Ich habe ein paar Tage herumprobiert, bis ich für den Grabber eine Einstellung gefunden habe, die eine für mich ausreichend passable Videoqualität lieferte. Ich war aber hier nicht sehr anspruchsvoll, es ging mir nur mal darum, die Familienaufnahmen in dieses Jahrtausend zu retten. Ich habe den Grabber unter Windows XP benutzt, er unterstützt inzwischen auch Win7 und Win8.
Es scheint aber manchmal Probleme bei der Installation des Treibers zu geben. Ich habe in einer Rezension zum „Grabby“ nachstehende Anleitung dazu gefunden (Ich zitiere aus dieser Rezension, aber nicht ganz wortwörtlich, der Orginaltext ist hier zu finden: Rezensionen verfasst von A. W.):


Lösung für alle, die ein Problem mit der Treibererkennung haben.
Man muss Windows sagen, welchen Treiber es einsetzen soll; das geht so:

Treiber wie in der Anleitung installieren, Gerät einstecken
(Wenn jetzt Windows meldet : Kein Treiber gefunden) – (Auf Win7):
SystemSteuerung > Gerätemanager > Das TerraTec Device suchen (sollte ein gelbes Dreieck haben) > (rechts Klick auf das Gerät)> Treibersoftware aktualisieren >
„Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen“ anklicken → „Aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Computer auswählen“ anklicken >
→ 1. Glück: In der Liste steht schon, „TERRATEC Grabby Rev.2“ , auswählen, weiter, fertig

→  2. Pech : Checkbox bei „kompatible Hardware Anzeige“ löschen, „Hersteller“ TERRATEC (nicht „TerraTec Electronic GmbH“) auswählen, „TERRATEC Grabby Rev.2“ wählen → weiter > fertig
(Übrigens der Weg gilt für alle Geräte, die nicht so einfach die Treiber laden wollen, seit Win95 🙂 PnP, nur so angemerkt….)


Ein gutgemeinter Rat noch zum Schluss:
Wenn man einen Film digitalisiert hat, sollte man sich anschließend die Zeit nehmen, diesen komplett und in Ruhe anzusehen, denn es könnten beim Konvertieren Fehler aufgetreten sein. Bei mir waren es z.B. Tonprobleme, offensichtlich durch einen lockeren SCART-Stecker verursacht. In so einem Fall muss man die ganze Aufnahme (=digitalisieren auf den PC) wiederholen. Das erledigt man am besten gleich, statt sich Jahre später darüber zu ärgern.

Weiterführende Informationen, Quellen und Links:
– Zur Firma TerraTec (wurde 2013 von der Ultron AG übernommen)
– Zum Videograbbing (Framegraber)
– Produktseiten: TerraTec Grabby und Terratec G1 (auch für Mac OS X)
Testbericht und Beschreibung bei TweakPC

 

14 Apr

Whiteboards im Unterricht – wie sinnvoll sind sie wirklich?

Neue Technologien werden vielseitig diskutiert. Auch die Abschaffung der altbewährten Tafel wird immer wieder angesprochen… ist ein Whiteboard zu viel Technologie oder eine hilfreiche Errungenschaft?
Über die gute alte Schulzeit, in der „Kinder noch Kinder“ und „Tablet, PC und Co.“ noch gar kein Thema waren, wird auch oft lamentiert und manchmal frage ich mich selbst, ob diese „Übertechnologisierung“ ein Fluch oder ein Segen sei.

Albert Einstein sagte schon: “Ich fürchte den Tag, an dem die Technologie unsere  Menschlichkeit überholt. Die Welt wird dann eine Generation von Idioten sein.”

Ein sehr polarisierender Spruch und wenn ich an die Whiteboards denke, kann ich Einsteins Überlegung überhaupt nicht zustimmen.

Mit den Whiteboards sehe ich viel mehr Möglichkeiten den Unterricht interessanter und spannender zu gestalten. Tafelbilder lassen sich Stück für Stück präsentieren und müssen nicht gleich als Ganzes einsichtig sein. Videos, Bilder und Musik können eingesetzt werden & auch der lästige Tafeldienst gehört der Geschichte an. Eine komplett neue Dynamik für den Unterricht, die dem standardisierten Frontalunterricht entgegenwirkt.

Welche Schulen sind mit welchen Whiteboards ausgestattet? Welche Whiteboards gibt es überhaupt? Im Moment sind 11 verschiedene Whiteboard-Sorten auf dem Markt. Natürlich wird man schwer beeinflussen können, welche Whiteboards man zur Verfügung haben wird, aber wenn man sich mit  grundsätzlichen technischen Anforderungen auseinandersetzt, sollte der Umgang kein Problem darstellen.

Es ist sehr wichtig verschiedene Aspekte zu betrachten, um das Whiteboard in voller Breite nutzen zu können. Neben technischen Schulungen empfinde ich auch die Unterstützung von Schulleitung und Kollegium als sehr wichtig. Erst dann kann das Optimum in der Nutzung und der Arbeit mit dem Whiteboard erfolgen. Durch die Unterstützung von Kollegium und Schulleitung besteht die Möglichkeit über den Austausch von Erfahrungen im Unterricht, sodass die Nutzung des Whiteboards und dessen Einsatz im Unterricht immer weiter verbessert werden kann. Des Weiteren kann sich das Kollegium intern über belegte Fortbildungen austauschen. Dies bewirkt, dass alle Lehrkräfte, sowie Schülerinnen und Schüler ein Nutzen daraus ziehen können. Auch die Unterstützung seitens der Schulleitung empfinde ich als wichtig. Die Schulleitung kann für das gesamte Lehrerkollegium fördernd Fortbildungen anbieten und somit ein besseres Schulbild erzeugen, da dies alle Klassen betrifft. Fortbildungen im Bereich Digitaler Medien und des Whiteboards sollten ständig stattfinden und auch besucht werden, da sich Technik sehr schnell weiterentwickeln kann und diese von vor einem Jahr mittlerweile schon veraltet sein kann. Die Schulleitung, das Kollegium, aber auch die Lehrkraft im Einzelnen sollte sich für diese Fortbildungen interessieren, um das Whiteboard im Unterricht intelligent nutzen zu können. Des Weiteren sollte die Einführung der Technologie des Whiteboards mit pädagogisch-didaktischen Zielen und idealerweise mit einem Medienentwicklungsplan verknüpft sein, welches man fast ausschließlich durch Absprache mit dem Kollegium erreichen und ausbauen kann.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass viele Faktoren gegeben sein müssen um das Whiteboard in voller Bandbreite nutzen zu können und es sinnvoll einsetzen zu können. Wenn all diese gegeben sind, kann das Whiteboard wunderbar zur Unterstützung kooperativen und selbstständigen Lernens der Schülerinnen und Schüler genutzt werden.

Wir sehen an der Nutzung eines Whiteboards keinen Nachteil. Gerade für das interessante Gestalten von Unterricht eignet sich ein Whiteboard sicherlich ausgezeichnet.
Wir würden uns freuen, ein Whiteboard zur Verfügung zu haben, um unseren Unterricht ansprechender & interaktiver zu gestalten.

Literaturempfehlungen:

 

30 Jan

Was halten Sie davon, dass in manchen Schulen anstatt Bücher Tablets verwendet werden?

Umformuliert kann man die Frage stellen, ob es Sinn macht, für gewisse Inhalte mit Tablets zu arbeiten. Eine Möglichkeit mit Tablets zu arbeiten ergibt sich natürlich, wenn Literatur gelesen werden soll. Es können so Bücher gewählt werden, die frei verfügbar als Download angeboten werden oder zumindest billiger zu erwerben sind, als ein gedrucktes Buch. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass die Lehrperson eine Auswahl an Büchern zur Verfügung stellt, aus denen die Schüler ein Buch wählen können.

Durch die Nutzung von Tablets ist es möglich den Unterricht nach draußen zu verlagern. So kann beispielsweise im Biologieunterricht mit Hilfe eines Tablets die Umgebung der Schule erkundet werden, und die Pflanzen die sich in der Umgebung befinden bestimmt werden (Link: http://www.lehrer-online.de/tablets-im-unterricht.php). Die Verlagerung des Unterrichts aus dem Klassenzimmer ins Freie lockert die Atmosphäre, in der der Unterricht stattfindet auf, sorgt für Abwechslung und somit eine höhere Motivation der Schüler/innen. Zudem wird so aufgezeigt, dass der Inhalt der Biologiestunde praxisnah ist. Ein weiterer Vorteile ist, dass Arbeitsaufgaben auf dem Tablet gelöst und so geordnet abgerufen werden können.

Es ist zu beobachten, dass immer mehr Tablets in Schulen zum Einsatz kommen. „Schalte dich mal eben auf die Tafel, und zeig deinen Lösungsweg“, so beginnt ein Artikel der in der Zeit erschienen ist (http://www.zeit.de/2013/30/digitaler-unterricht-tablet-pcs). In dem Artikel werden Vorteile und Nachteile, die sich beim Einsatz von Tablets ergeben, erläutert. Es wird zu Beispiel darauf verwiesen, dass bei Einsatz von Tablets der Prozess des Schreibens zu kurz kommen kann.

Beim Einsatz von Tablets ist, wie bei anderen Arbeitsmitteln, ist es wichtig einen geeigneten Zweck für diese Verwendung zu finden. Es soll kein Selbstzweck sein, diese im Unterricht einzusetzen. Richtig eingesetzt überwiegen die Vorteile. Fraglich ist, ob sich Tablets grossflächig an allen Schulen durchsetzen, da die Anschaffungskosten relativ hoch sind. An Schulen muss festgelegt werden, wer für den technischen Support verantwortlich ist, da sonst bei technischen Problemen ein Arbeiten nicht mehr möglich ist. Der Einsatz digitaler Geräte im Unterricht wird unserer Meinung nach in Zukunft zunehmen, da Lehrer/innen Generationen, die mit dem Gebrauch solcher Geräte vertraut sind, den Lehrberuf ausüben werden.

Thomas Gebhart, Benjamin Resetarits

17 Nov

Interaktives Whiteboard (Funktion u. Bedienung)

Das interaktive Whiteboard ist eine elektronische Projektionswand oder wie der Name schon sagt, eine weiße Tafel, die in Verbindung mit einem Computer und einem Beamer, der meist fix darauf verbaut ist, funktioniert.

Abb. 1: Bestandteile interaktives Whiteboard (http://www.elsa.uni-hannover.de/uploads/pics/content_elearning_eassessment_bildschirmfoto_2013-01-21_um_11.54.57.png 17.11.2014 12:30)

Es unterscheidet sich von den herkömmlichen weißen Tafeln, den Whiteboards, durch die Funktionen, wie zum Beispiel die mitgelieferte Software und die druckempfliche Oberfläche, durch die man den Computer steuern kann. Die Steuerung kann auch über den Computer selbst, bzw. die angeschlossene Maus und Tastatur, erfolgen aber genauso auch durch ein damit verbundenes Tablet. Der Vorteil an der Eingabe durch das Tablet liegt darin, dass sich die Lehrperson frei im Raum bewegen kann und nicht an den Standort des PCs oder des Whiteboards gebunden ist.

Abb. 2: interaktives Whiteboard (http://ers-rehlingen-siersburg.de/2011/11/27/interaktives-%E2%80%9Ewhiteboard%E2%80%9C/ 17.11.2014 12:30)

Auf diesem Bild ist ein interaktives Whiteboard mit integriertem Beamer abgebildet. Dadurch sind diese Whiteboards höhenverstellbar oder sind auch auf Rollen erhältlich.

Auf dem Bild sieht man auch, dass die interaktiven Whiteboards Lautsprecher integriert haben. Diese müssen separat am Computer angeschlossen sein, die Lautstärke kann direkt am Whiteboard oder am Computer reguliert werden.

Weiters sieht man auf dem Bild eine Ablage unterhalb des Whiteboards mit 4 verschiedenfarbigen „Stiften“ und einem „Radierer“. Man kann zur Eingabe diese „Stifte“ verwenden. Der Stifthalter hat ein Lämpchen verbaut, das angibt ob dieser Stit bzw. dessen Farbe gerade aktiv ist. Zur Eingabe kann man auch den Finger verwenden, da die Stifte nicht per Infrarot funktionieren, sondern das Whiteboard druckempfindlich ist.

Weitere zusätzliche Informationen kann man den folgenden Berichten entnehmen:

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/01/13/smart-board-facts/

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2012/12/03/das-smartboard/

Auch im Internet finden sich zusätzliche Informationen.

Zum Beispiel hat das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur ein sehr ausführliches Dokument zu diesem Thema erstellt. Dieses Dokument findet man unter http://virtuelleschule.bmukk.gv.at/uploads/media/UEberblick_SR_Interactive_whiteboards.pdf

Eine weitere Erklärung und Informationen zum interaktiven Whiteboard findet man auf der Seite eines Herstellers.

http://www.myboard.de/board-infos/was-ist-ein-interaktives-whiteboard-iwb.html

Datum der Quellen 17.11.2014 Uhrzeit 12:30

 

25 Feb

Das Handy im Unterricht – Fluch oder Segen?

„In vielen Schulen wird das Handy verboten, weil es stört. Jedoch ist das Handy für Kinder und Jugendliche ein wichtiger alltäglicher Begleiter. Ein anderer Weg ist, das Handy konstruktiv in den Unterricht einzubeziehen und es alspositive Chance zu nutzen. Medienkompetenz zu vermitteln, ist eine Aufgabe, die im „Grundsatzerlass zur Medienbildung“20)des BMUKK (2001)festgeschrieben ist und für alle Schultypen gilt. Das bedeutet, dass jede Lehrkraft einerseits diekritisch-reflexive Nutzung von Medien in ihren Fachunterricht einfließen lassen, andererseits den Einsatz von audiovisuellen Medien als Unterrichtsmittel forcieren sollte. Dass die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen im Unterricht berücksichtigt wird, ist ebenfalls eine alte Forderung.

Klar ist, dass die Schule heute (noch) nicht von den Eltern verlangen kann, den Kindern ein entsprechendes Handy zur Verfügung zu stellen, um es im Unterricht einsetzen zu können. Klar ist auch, dass das Handy die bestehenden Angebote in der Schule (z.B. Computer) nicht ersetzen kann – das ist auch gar nicht das Ziel. Dennoch gibt es immer mehr Klassen, in denen alle SchülerInnen ein Handy haben; viele davon auch so genannte „Smartphones“,die über vielfältige Funktionen verfügen. Es kann sich lohnen, darüber nachzudenken, wie man dieses technische Potential positiv nutzen kann.

Auch wenn viele Kinder und Jugendliche bereits ein oder sogar mehrere Handy/s besitzen, gibt es immer wieder auch SchülerInnen, die gar kein Handy oder nur ein relativ altes Gerät haben. Um im Unterricht nicht auf den Einsatz des Handys verzichten zu müssen, sind Gruppenarbeiteneine Lösung. Die Gruppen können so zusammengestellt werden, dass immer ein modernes Gerät pro Gruppe vorhanden ist. Verfügt die Schule über einen W-LAN-Zugang, fallen mit entsprechenden Handys auch keine zusätzlichen (privaten) Kosten bei der Internetnutzung an. Es geht also überhaupt nicht darum, die SchülerInnen zur Nutzung von Handys im Unterricht zu „zwingen“, sondern vielmehr um das Eröffnen neuer Möglichkeiten. Warum soll ein/e engagierte/r SchülerIn nicht in der Lage sein dürfen, im Biologie-Unterricht über das Handy verschiedene Zusammenhänge im Internet nachforschen zu können und die Ergebnisse dann der gesamten Klasse vorzustellen? Warum soll das Vokabelheft nicht am Handy geführt werden oder ein mobiles Wörterbuch verwendet werden? Warum soll das Handy nicht als Fotokamera in der bildnerischen Erziehung dienen können?

Regeln ausmachen

Wenn Sie das Handy im Rahmen Ihres Unterrichtes einsetzen, vereinbaren Sie mit den SchülerInnen Regeln. Beispielsweise zum Umgang mit Bildern; hier könnte eine Vorgabe sein, dass Fotos nur veröffentlicht werden
dürfen, wenn die Abgebildeten zustimmen. Eine weitere Regel kann sein, dass in der Zeit des Projekts keine „unterrichtsfernen“ Dinge mit dem Handy gemacht werden, z.B. kein Surfen im Sozialen Netzwerk oder kein Schreiben von SMS an FreundInnen.
Machen Sie die Nutzung des Handys im Unterricht auch unter Umständen den Eltern transparent, etwa wie im Die ideale ausstattung in der Schule
Natürlich können bestehende Schulgebäude nur bedingt an die Anforderungen von neuen Techniken angepasst werden. Bei zukünftigen Um-, Aus- oder Neubauten sollten jedoch folgende bauliche Rahmenbedingungenberück-sichtigt werden, damit der Nutzung von neuen Medien im Unterricht (wie eben Handys) nichts mehr im Wege steht:

 

  • Ausreichend Steckdosen zum Laden der Handys.
  • Einen W-LAN-Zugang, um bei der Internetnutzung über das Handy nicht die private Rechnung der SchülerInnen zu belasten.

 

Schummeln mit dem Handy
Während es zum Schummeln früher nur ein paar eingeschränkte Möglichkeiten gab, haben die Schüler-Innen mithilfe elektronischer Geräte inzwischen zahlreiche „Hightech­Methoden“entwickelt, um ihre Lehrer Innen auszutricksen. Während einer Schularbeit eine SMS mit einem Rechenbeispiel an dengroßen Bruder zu schicken oder schnell einmal mit dem am Klo vorab deponierten Handy anzurufen, wären beispielsweise solche Varianten. Oder es wird gleich das ganze Angabeblatt mit der Handykamera abgelichtet und versendet. Auch als Taschenrechner, Formel- oder Vokabelspeicher eignen sich Handys hervorragend. Durch das mobile Internet können Antworten zudem ganz einfach recherchiert oder Text-stellen übersetzt werden. Ein beliebter Trick ist auch, Lösungshilfen daheim als Audio-Datei vorzubereiten und die Kopfhörer beim Test unter den Haaren zu verstecken. Wird ein/e SchülerIn mit dem Handy erwischt, kommt oft die Ausrede, dass er/sie nur auf die Uhr geschaut hat.“

(Amann-Hechenberge, Barbara. Buchegger Barbara und Schwarz Sonja ²(2011): Das Handy in der Schule. Mit Chancen und Risiken kompetent umgehen. Abzurufen unter: http://www.saferinternet.at/ [25.2.2014]

03 Dez

Das Smartboard

Das Smartboard (auch digitales White Board oder ActivBoard)

  • mit einem Computer verbundene interaktive Tafel
  • Dektop vom Computer wird von einem Beamer auf das das Board projiziert
  • Per Stift oder Fingerdruck bedienbar

Während in deutschen Schulen 26.000 Modelle in Verwendung sind, gibt es in Großbritanien 500.000 Boards (Nutzung in 60% der Schulen).

Vorteile und Nachteile

+ Tafelbild kann gespeichert und wiederverwendet werden

+Ton, Bilder und Videos können eingebunden werden (multimediale Elemente)

Die vielfältige multimediale Nutzungsmöglichkeit kann dazu führen wichtige Bildungsziele aus den Augen zu verlieren

Stark lehrerzentrierter Unterricht

 

Linkdicht

(Gedicht mit informativen Links)

Kauf dir keinen Sc*eiss,
das ist der beste Preis.
Was war – ist und wird?
Das Smartboard triumphiert!

 Kurze persönliche Stellungnahmen der Autoren:

David: Smartboards können als Ergänzung zum „gewöhnlichen Unterricht“ eine wahrliche Bereicherung sein, sofern man mit ihrer Nutzung ausreichend vertraut ist. Allerdings werden sie mir von vielen Seiten zu hoch gepriesen! Zu viel digital ist meiner Meinung nach fatal.

Stefan: Wenn man die Nutzung eines ActivBoards möglich ist, sollte man meiner Meinung nach Gebrauch davon machen. So besteht die Möglichkeit eines abwechslungsreichen und kreativen Unterrichts. Streckenweise Benützung der Tafel und gezieltes Einsetzen des interakitven Whiteboards sind empfehlenswert.

03 Dez

Das Erstellen einer Audio-CD

Zu aller erst muss die Musik bzw. müssen die Lieder einmal aufgenommen werden. Das geht heutzutage z.B. mit Hilfe eines Laptops, in Verbindung mit einem halbwegs guten Mikrofon und dem Freeware Programm „Audacity“ relativ einfach.

Mit diesem Programm ist es dann auch nach Belieben möglich die Audiofiles zu bearbeiten. Es gibt eine Vielzahl von Bearbeitungsmöglichkeiten die man hier nachlesen kann.

Die Audiofiles müssen schließlich in ein Audioformat wie .mp3 konvertiert werden.

Der letzte Schritt ist das Brennen der CD. Hierzu genügt der „Windows Media Player„.
Dieser ist standartmäßig auf dem Rechner installiert (sofern Windows). Mit dem Einlegen eines leeren CD-Rohlings in das Laufwerk wird man vom PC aufgefordert den nächsten Schritt zu wählen. In diesem Fall wäre das „Erstellen einer Audio-CD“.

Danach können die Audiodateien per „Drag-and-Drop“ zur Zusammenstellung hinzugefügt werden und die Wiedergabeliste bearbeitet.

Jetzt muss die CD nur noch gebrannt werden.

Viel Spass beim ausprobieren 🙂

Redakteur und Redakteurin: Armin Bergmann und Judith Lettner