12 Jan

Das Scratch Lab im mumok

Wie man mittels kreativer Prozesse die Medienkompetenz schult

Große Neugierde bestand meinerseits, wie die Verknüpfung zwischen ausgestellten Kunstwerken und dem Erlernen von Programmierungskenntnissen erfolgt.

Ablauf

Nach und nach trudelten am Sa, 7.12.2019, dem Tag unserer Exkursion ins „Scratch Lab“, die Kinder aufgeregt in der Empfangshalle des mumok ein. Der erste Weg führte uns in eine Ausstellung zum Werk A. S. lesend“ von Martha Jungwirth. Die Meinungen und Ideen der Teilnehmerinnen zu dem Gemälde wurden eingeholt, Benjamin gab Auskunft über die Künstlerin, aber auch das Werk und erarbeitete mit den Kindern verschiedene Auftragsfarben (Öl-, Wasser-, Aquarellfarben etc.) (Abb.1) .

Von den Themen Farben und Licht erfolgte dann die Überleitung zum Programmierabschnitt im Atelier. Benedikt Hochwartner regte an, Regentropfen zu programmieren bzw. einen Punkt und eine unbeschränkte Zahl an Klonen, die die Farbe beliebig wechseln. Auch die Geschwindigkeit konnte man variieren, auf dem unteren Bildrand eine Lache bilden lassen bevor sie verdunsten o.ä. Einige Kinder übernahmen diese Idee in der Arbeitsphase um nach und nach mit der verwendeten visuellen Programmiersprache „Scratch“ vertraut zu werden, die in den USA eigens für Kinder und Jugendliche entwickelt wurde und frei zugänglich ist:

Der Desktop zeigt ein Programm aus drei Teilen. Links befinden sich verschiedenfarbige Farbblöcke, in der Mitte können diese Blöcke zu individuellen Programmiercodes zusammengebaut werden und rechts ist die Ausführung dieser Codes ersichtlich (Abb.2).

Schon versiertere TeilnehmerInnen trauten sich in der Selbsterarbeitungs-phase bereits an die Umsetzung ihrer eigenen Ideen und Projekte (Abb.3). Spiele bzw. Projekte von anderen Scratch-UserInnen, die weiterentwickelt werden, sogenannte Remixes, sollen nur zuhause gespielt bzw. bearbeitet werden.

Der Kurs erstreckt sich über 14 zweistündige Einheiten pro Semester, wobei nicht zwischen AnfängerInnen und Fortgeschrittenen unterschieden wird und somit auch viele Kinder über mehrere Halbjahre hinweg an dem Kurs teilnehmen. Jene TeilnehmerInnen mit soliden Scratch-Kenntnissen, die Freude an der Wissensweitergabe haben, Inhalte gut vermitteln, aber auch verantwortungsbewusst sind, wurden von Benedikt Hochwartner zu sogenannten „Peer-MentorInnen“ ernannt (Abb.4).

Diese unterstützen ihn während der Kurse hinsichtlich der Wissensvermittlung und nehmen außerdem im Anschluss an den Kurs an einer weiteren zweistündigen Einheit teil, in denen der Leiter des digitalen Ateliers ausschließlich ihnen und ihren Projekten zur Verfügung steht. Am Tag unserer Exkursion testeten die „Peer-MentorInnen“ eifrig und erfreut u.a. auf ihre Anregungen hin vom MIT (Massachusetts Institute of Technology) vorgenommene Änderungen an Scratch.

Alle Kurseinheiten schließen mit einer Projektpräsentation vonseiten eines ausgewählten Kindes, gezwungen wird dazu jedoch niemand. Dabei soll das eigene Projekt vorgestellt, über Probleme und gefundene Lösungen gesprochen werden. Die anderen TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und konstruktives Feedback an das präsentierende Kind zu richten.

Die Pausenbeschäftigung der Peer-MentorInnen zwischen den beiden zweistündigen Einheiten stand ebenfalls ganz unter dem Motto der Kunstvermittlung. Diese wurde nämlich auf der überdimensionierten Hüpfburg, auf der sich riesige Kunststoffbälle befinden, abgehalten, die sich dank der Ausstellung „Alfred Schmeller. Das Museum als Unruheherd“noch bis zum 16.02.2020 im mumok befindet.

Grundstock des Vermittlungsangebots

Benedikt Hochwartner, dem Leiter des digitalen Ateliers, ist es ein Anliegen, den Kindern begreifbar zu machen, dass hinter Spielen und Programmen stets Personen mit Ideen und Vorstellungen stehen und dabei nichts dem Zufall überlassen wird oder gar „von selbst“ passiert. Er setzt die Notwendigkeit die Technik des Programmierens zu beherrschen außerdem mit jener der Lese- und Schreibkompetenz gleich. Diese Fähigkeit trage zum größeren Verständnis von Computern und Programmen bei und solle aus genau diesem Grund nicht nur den ProgrammiererInnen vorbehalten bleiben. Die kritische Auseinandersetzung mit Medien(angeboten) und die Aneignung entsprechender Fertigkeiten, um in der komplexen Welt bestehen und selbstständig agieren zu können, stellen damit – gemeinsam mit der Kunstvermittlung – den Grundstock des Vermittlungsangebots dar. Sehr beeindruckende Ziele, wie ich finde.

Eigene Meinung

Außerordentlich gut gefallen hat mir außerdem, dass die im Schulsystem oftmals im Mittelpunkt stehenden Kategorien „richtig“ und „falsch“ in den Kursen ausgeklammert werden bzw. vermeintliche Fehler, sogenannte „bugs“, nicht als Scheitern verstanden werden, sondern als Chance vertiefenden Verstehens aufgegriffen werden. Auch das durch Programmiersprachen wie Scratch für Schulen bestehende Potential in Bezug auf Sprachförderung,  fächerübergreifenden Unterricht und das Erstellen von Präsentationen, hat meine Neugierde geweckt.

Positiv überrascht hat mich außerdem die im Scratch Lab vorherrschende Feedbackkultur. Man merkte, dass Benedikt Hochwartner großen Wert darauf legt, dass die Kinder zunächst erwähnen, was ihnen an einer Umsetzung gefällt und erst anschließend äußern, was sie aus welchem Grund anders machen und wie sie das umsetzen würden. Überhaupt pflegte der Leiter des digitalen Ateliers einen sehr wertschätzenden Umgang mit den Kindern. Auch die Thematisierung von Möglichkeiten zum Datenschutz war erkennbar. So verwendeten die TeilnehmerInnen durchwegs Benutzernamen, die keinerlei Rückschlüsse auf ihre Person zulassen, wie zB. Lieblingstiere, -zahlen etc.

Es hat mich unheimlich verzückt, wie die TeilnehmerInnen nur so mit Fachwörtern um sich schmissen, wogegen ich mich in der Hinsicht richtig „ungebildet“ fühlte. 😊 Darüber hinaus fand ich es unglaublich schön zu sehen, mit welchem Ehrgeiz, welcher Begeisterung und welch großartigen Ideen die KursteilnehmerInnen bei der Sache waren!

Alles in allem hatte ich den Eindruck, das Scratch Lab ermöglicht nicht nur die Vermittlung bzw. Aneignung wesentlicher Inhalte für vielerlei Lebensbereiche, sondern auch die Verwirklichung individueller Projekte gekoppelt mit jeder Menge Spaß.

09 Jan

Programmieren im Museum – wie Kunst und Technik zusammenpassen

Seit gut einem Jahr nun finden sich mehrmals pro Woche Kindergruppen im mumok, dem Museum für moderne Kunst in Wien, zusammen. So manch einer mag sich fragen, was die jungen Museumsgäste mit den Laptops vorhaben und wie das mit den ausgestellten Kunstwerken zusammenhängt. Wir haben uns näher damit befasst, welche Rolle Kunst beim Programmieren spielen kann und mit Benedikt Hochwartner, dem Leiter des digitalen Ateliers, gesprochen.

Im Rahmen eines (zurzeit ausschließlich) außerschulischen Vermittlungsprogramms erlernen die Kinder selbst Tools, welche sie zum Programmieren befähigen. Sie entschlüpfen dadurch der passiven Rolle der KonsumentInnen und werden zu aktiven GestalterInnen ihrer eigenen Ideen. Beim sogenannten „Scratchen“ geht es um eine visuelle Programmiersprache, welche bereits im Jahr 2007 in den USA (Massachusetts Institute of Technology, kurz MIT genannt) entwickelt wurde. Bis heute ist die Software kostenlos zugänglich: scratch.mit.edu. Mithilfe dieses Programms soll es Kindern und Jugendlichen ermöglicht werden, die Grundlagen des Programmierens zu erlernen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie es hinter einer benutzerfreundlichen Computeroberfläche aussehen kann. Der Desktop zeigt ein Programm aus drei Teilen: links befinden sich verschiedenfarbige Farbblöcke, in der Mitte können diese Farbblöcke zu individuellen Programmiercodes zusammengebaut werden und rechts ist die Ausführung dieser Programmiercodes ersichtlich (Abb.1). Das „Scratchen“ ermöglicht die Schaffung individueller Kombinationen aus verschiedenen Elementen: Man kann beliebige Figuren programmieren, die sprechen, sich bewegen, Texte, Musik ergänzen etc. Dieses Projekt zeigt z.B. einen rot-grün zeichnenden Stift sowie einen Bären, der über den Bildschirm spaziert und sich nach Betätigung einer festgelegten Taste versteckt und wieder zeigt.

Den Kindern und Jugendlichen soll auch vor Augen geführt werden, wie komplex Programmieren eigentlich ist und dass man als ahnungslose UserIn gar nicht erahnen kann, wie viel Arbeit dahintersteckt. Der Name „Scratchen“ bezieht sich übrigens auf die gleichnamige DJ-Technik und meint die riesige Auswahl an Gestaltungsoptionen, welche dieses Programm bietet. Auch bestehende Projekte können neu arrangiert werden (Ändern der Regeln, des Aussehens, der Musik etc.), sodass etwas vollkommen Neues, Eigenes entsteht. Diese Ergebnisse werden dann auch „Remix“ genannt. Kunst, beziehungsweise das (gemeinsame) Betrachten von Kunstwerken, dient im Rahmen dieses Prozesses als Inspiration und soll die Kreativität der Kinder fördern.

Der Leiter des digitalen Ateliers, Benedikt Hochwartner, bezeichnet die Kulturtechnik des Programmierens als ebenso wichtig wie die des Lesens und Schreibens. Diese Fähigkeit solle ihm zufolge nicht nur ProgrammiererInnen vorbehalten bleiben, da es zum größeren Verständnis von Computern und Programmen beitrage. Einem Programm, Spiel o.Ä. gehe immer eine Idee, Planung sowie Programmierung voran. Er ist außerdem guter Dinge, dass das Programmieren früher oder später Eingang in Volksschulen nehmen könne, dadurch vielschichtige neue Möglichkeiten der Förderung in sämtlichen Fächern entstehen (Erstsprache/ Zweitsprache, Fremdsprache, Mathematik) und sich damit auch fächerübergreifendes Unterrichten arrangieren ließe.

Die „Scratch Lab“-Kurse sind so aufgebaut, dass sie mit dem Besuch einer Ausstellung beginnen (Abb.2). Danach wird die Arbeit im Atelier fortgesetzt, wo erst der Bogen zu vorher Gesehenem und Besprochenem gespannt wird. Daraufhin folgt eine Einführung in Befehle und Werkzeuge, welche danach gleich selbständig am Laptop getestet werden können (Abb.3). Die TeilnehmerInnen setzen Lerninhalte sofort in die Praxis um.

Weitere Lernkonzepte neben Learning-by-Doing sind Trial-and-Error und Peer-to-Peer:

  • Die Kategorien „richtig“ und „falsch“ werden in den Kursen ausgeklammert, vermeintliche Fehler (sogenannte „Bugs“) werden aufgegriffen, um ein tieferes Verständnis für die Materie und neue, spannende Features entwickeln zu können.
  • Es wird nicht zwischen AnfängerInnen und Fortgeschrittenen unterschieden und Kinder bleiben durchwegs auch über mehrere Semester. Jeder Kurs setzt sich also aus bereits bestehenden und neuen TeilnehmerInnen zusammen. Aus dem Umstand heraus haben sich auch sogenannte „Peer“-MentorInnen herausgebildet (Abb.5). Diese verfügen über fundiertes Wissen über Scratch und die Programmiersprache. Sie sind darüber hinaus aber auch gute und geduldige ErklärerInnen, die an der Wissensweitergabe interessiert sind, vertrauensvoll mit den Geräten umgehen und stets verantwortungsbewusst agieren.

Jede Einheit schließt mit einer Projektpräsentation. Hierbei darf ein von Benedikt ausgewähltes Kind, sofern es gerne möchte, den anderen TeilnehmerInnen sein Projekt vorstellen (Abb.6). Das Teilen der Idee, Auskunft geben über etwaige aufgetretene Probleme und die jeweils gefundenen Lösungsansätze dazu sowie die Beantwortung von Fragen der anderen Kinder stehen bei diesen Präsentationen im Fokus. Auch dem konstruktiven Feedback kommt eine große Bedeutsamkeit zu: Der Kursleiter weist immer wieder darauf hin, dass die Kinder zunächst erwähnen sollen, was ihnen am Projekt gut gefallen hat und erst anschließend äußern, was sie aus welchem Grund anders machen und wie sie das umsetzen würden.

Die Kurse finden sowohl in den Semesterferien in verkürzter Form für Kinder zwischen sechs und 13 Jahren kostenlos statt als auch über das Semester verteilt im Rahmen von 14 Einheiten zu je zwei Stunden für Kinder zwischen sechs bis zwölf Jahren.

Ältere Interessierte, nämlich Studierende, erhalten ebenfalls die Möglichkeit zur vertieften Auseinandersetzung mit der Materie. Dazu hat Benedikt Hochwartner das „Creative Coding Lab“ ins Leben gerufen und auch hier werden die Zielsetzungen an die jeweiligen TeilnehmerInnen angepasst. Außerdem ist ein Kursangebot für LehrerInnen angedacht. Dieses befinden sich jedoch noch in der Planungsphase und wird frühestens im März 2020 spruchreif. Darüber hinaus wird bereits gezielt an mumok-Formaten gearbeitet, die auch Schulen miteinbinden.

Quellen:

Benzer, Christa: „Programmieren lernen im Mumok-„Scratch Lab“: Keine Angst vor Algorithmen“. In: https://www.derstandard.at/story/2000096448467/programmieren-im-mumok-scratch-lab-keine-angst-vor-algorithmen [18.01.2019], [zuletzt abgerufen am 26.12.2019].

Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien: „Creative Coding Lab für Studierende“. In: https://www.mumok.at/de/events/creative-coding-lab [2019], [zuletzt abgerufen am 08.12.2019].

Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien: „mumok Scratch Lab“. In: https://www.mumok.at/de/events/mumok-scratch-lab [2019], [zuletzt abgerufen am 08.12.2019].

31 Dez

Das „Scratchen“ im Mumok – Kunst und Technik unter einem Dach

Foto:privat

Als ich zum ersten Mal den Begriff „Scratch Lab“ hörte, konnte ich damit rein gar nichts anfangen. „Was hat Programmieren mit Museum zu tun?“, war wohl eine der ersten Fragen, die mir durch den Kopf schoss. Nun, eine ganze Menge! Benedikt Hochwartner leitet das „digitale Atelier“ im Mumok Wien. Obwohl Benedikt seine Ausbildung nicht in den Fokus rücken wollte, finde ich es dennoch sehr spannend, dass er sowohl Kontrabasslehrer, als auch im technischen Bereich sehr versiert ist. Weshalb das „Scratchen“ für ihn so wichtig ist, ist schnell erklärt: Kinder und Jugendliche sollen erkennen, dass stets eine Person mit ihren Ideen und Vorstellungen hinter einem Programm steckt und nichts „einfach so“ passiert. Außerdem sei es wünschenswert, dass Programmieren nicht nur als Privileg oder besondere Fähigkeit einiger weniger technikaffiner Personen gilt, sondern dass bereits bei jungen Menschen ein Verständnis geweckt wird, wie diese Vorgänge funktionieren. Kritisches Denken und die Ermächtigung, selbstständig zu handeln sind wichtige Säulen, auf denen das Konzept des Vermittlungsangebots beruht.

Mehrmals trifft sich eine gleichbleibende Gruppe Kinder in den Semesterferien oder sogar wöchentlich über ein ganzes Semester verteilt, um Grundkenntnisse des Programmierens zu erlernen und ihre eigenen Ideen anschließend kreativ damit zu verknüpfen und umzusetzen. Viele Kinder und Jugendliche wollen vor allem eines: eigene Computerspiele entwickeln. Aber „Scratchen“ ist und kann viel mehr, weshalb einige TeilnehmerInnen sogar über mehrere Semester hinweg im Kurs bleiben.

Wie funktioniert es nun überhaupt, dieses „Scratchen“?
Jede Einheit startet mit dem Besuch einer Ausstellung, wobei jeweils verschiedene Themen von Farbwahl über Farbtechniken, Material etc. im Fokus der Analyse stehen. Im Atelier wird der Bezug zum Besprochenen hergestellt, daraufhin Befehle und Werkzeuge eingeführt, welche im Anschluss selbstständig am Laptop getestet werden können. Die TeilnehmerInnen setzen Lerninhalte sofort in die Praxis um beziehungsweise die Arbeit an ihren anderen Scratch-Projekten fort. Die Peer-MentorInnen arbeiten ebenfalls an ihren Projekten, unterstützen Benedikt zudem aber auch dabei, die Fragen der Kinder und Jugendlichen zu beantworten und Hilfestellungen anzubieten.
Abschließend erfolgt eine Projektpräsentation durch ein von Benedikt ausgewähltes Kind, gezwungen wird dazu jedoch niemand. Die TeilnehmerInnen geben dazu Auskunft über ihre Idee, aufgetretene Probleme und wie diese gelöst wurden, beantworten Fragen und stellen sich dem konstruktiven Feedback der interessierten KollegInnen dazu. Auf die Wichtigkeit dessen und wesentliche Faktoren weist Benedikt immer wieder hin: „Immer erst sagen, was dir gut gefallen hat.“

Das bis heute frei verfügbare Programm zum „Scratchen“ wurde in den USA entwickelt und meint eine visuelle Programmiersprache aufgeteilt auf drei Spalten: verschiedene Farbschemen, Programmierbefehle, Ausführung. Alle drei Teile sind nebeneinander stets zu sehen und beliebig überarbeit- und kombinierbar. Es ist höchst faszinierend, mit wie viel Hingabe, Motivation und Kreativität die Kinder Lösungen erarbeiten und mit wie viel Ausdauer sie an ihren Projekten „dranbleiben“. Ein Loblied auf die intrinsische Motivation in Verbindung mit handlungsorientiertem Lernen und darauf, dass Technik und Kunst eine spannende Kombination ergeben kann und nicht „staubtrocken“ sein muss, wie viele PädagogInnen bis heute vermuten.

06 Mai

Datenschutz: Rechte und Pflichten

Allgemein:

Datenschutz – der Schutz von „personenbezogenen Daten“ und der Schutz der Privatsphäre -ist in Österreich gesetzlich geregelt und zählt sogar als Grundrecht jedes Menschen.

Verwendung von Daten:

Sensible Daten: Dazu gehören die ethnische Herkunft, politische Meinung, Gewerkschaftszugehörigkeit, religiöse oder philosophische Überzeugung, Gesundheit oder das Sexualleben. Die Verwendung der sensiblen Daten ist nur in Ausnahmefällen erlaubt – z.B., wenn man diese selbst veröffentlicht.

Nicht-sensible Daten: Diese sind auch personenbezogenen. Es handelt sich dabei um Daten wie Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum, Beruf, etc. Diese dürfen verwendet werden, wenn es per Gesetz erlaubt ist, wenn man der Verwendung zustimmt, wenn lebenswichtige Interessen dies erfordern (Ortung) oder wenn überwiegende berechtigte Interessen eines Dritten vorliegen.

Rechte:

Informationen über den Datenverwender:  Man hat das Recht, zu erfahren, welche Daten gespeichert werden und wie sie verwendet werden, bevor man diese preisgibt.

Auskunftsrecht: Man hat auch ohne bestimmten Anlass das Recht, bei einem Datenverwender zu erfragen, welche Daten gespeichert wurden, woher sie bezogen wurden und an wen sie weitergegeben wurden.

Richtigstellung und Löschung: Es ist natürlich auch wichtig, dass keine falschen Daten verwendet werden. Man kann immer verlangen, dass Daten richtiggestellt oder gelöscht werden.

Widerspruch: Man kann einem Datenverwender jederzeit untersagen, Daten weiterzuverwenden oder weiterzugeben, außer die Verwendung ist gesetzlich vorgesehen (Verarbeitungen im Grundbuch oder Polizeiakten).

Wurden Daten missbräuchlich verwendet oder veröffentlicht, hat man in der Regel einen Anspruch auf Schadenersatz.

 

Quelle:

Online abrufbar unter: https://www.saferinternet.at/fileadmin/files/Materialien_02_2011/Schulmaterial_Schutz_der_Privatsphaere_im_Internet.pdf (Stand: 06.05.2018)

Saferinternet.at: https://www.saferinternet.at/

Verfasst von: Patricia Kallinger

06 Mai

Schutz der Privatsphäre im Internet – Datei

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Schulmaterial_Schutz_der_Privatsphaere_im_Internet.pdf

Hier findet ihr eine Datei zum Thema Privatsphäre und Datenschutz im Internet mit einigen interessanten Informationen über:

  • den Datenschutz in der Schule
  • die Relevanz, seine Privatsphäre zu schützen
  • gesetzliche Bestimmungen zu Rechten und Pflichten
  • Tipps, wie man seine Privatsphäre schützen kann

Außerdem gibt es Materialien und Übungen, die für verschiedene Altersstufen geeignet sind.

Quelle:

Saferinternet.at: www.saferinternet.at

Verfasst von: Patricia Kallinger

03 Mai

Wie lösche ich meinen Facebookaccount?

Nicht in die Irre führen lassen! Dein eigenen Account zu deaktivieren bedeutet nicht, dass alle meine Daten von Facebook gelöscht worden sind. Deaktivieren bedeutet nur, dass andere Nutzer mein Profil nicht mehr einsehen können.

Etwas versteckt lässt sich der Button „ Mein Konto löschen“ finden.
Klickt man diesen Button, wird die Löschung des Kontos beantragt. Nun starten 14 Tage, in denen man seine Meinung noch ändern kann. Loggt man sich innerhalb dieser Zeit wieder ein, wird die Löschung rückgängig gemacht.

Ist dies nicht der Fall, kann es nocheinmal 90 Tage dauern, bis die eigenen Daten gelöscht worden sind.
Jedoch werden nicht alle Spuren verschwinden. Kommentare erscheinen immer noch, jedoch nicht mehr unter dem eigenen Namen, und auch Nachrichten an Freunde können diese immer noch einsehen.

Verfasst von Melanie Zach

https://irights.info/artikel/wem-gehoren-meine-daten/14308

https://diepresse.com/home/techscience/5392153/Facebook-loeschen_So-gehts

17 Feb

Actionbound: Mystischer Stephansdom

Actionbound „Mytischer Stephandom“
(visit: 17.02.2017)

Geschichte und Bildnerische Erziehung – unsere Zweitfächer laden förmlich dazu ein, auf Kunstgeschichte und Architektur näher einzugehen. Denkt man an Wien, fällt einem automatisch als bekanntestes Bauwerk der Dom zu Sankt Stephan, also unser geliebter Stephansdom ein. Also hatten wir die Idee, eine Rätselrally rund um dieses namhafte und geschichtsträchtige Bauwerk in Form eines Live Actionbounds zu verpacken.

Die Fragen waren schnell formuliert, der Actionbound relativ schnell erstellt, nun ging es daran, den Bound einmal selbst zu probieren. Gut so, denn uns sind einige kleine Punkte aufgefallen, die noch etwas korrigiert gehörten, was im Anschluss auch geschehen ist.

Um den Actionbound mit einer Schulklasse durchzuführen, müssen vorab einige Dinge geklärt werden:
● SuS arbeiten in Kleingruppen (2-4 Personen).
● Pro Gruppe sollte zumindest ein Smartphone vorhanden sein.
● Vereinbarung eines gemeinsamen Treffpunktes im Anschluss an den Actionbound.
● Wir sind in einer Kirche, also ruhig und anständig benehmen.
● Fotos und Videos dürfen gemacht werden.

Insgesamt dauert der Actionbound mit Einstieg, Durchführung und anschließendem Zusammentreffen etwa eine Stunde. Die anfallenden Kosten für Eintritte betragen in etwa 5-7€ pro Kind.

10 Jan

Medienprojekt – Fachzeitschriften im Kontext Schule

Fachzeitschriften im Kontext Schule
- Lena Mareike Tunkl, Vivian Teichmann, Michael Simonich - WS 16/17mjaxmy1myja2mty0mzmxmmfkyty2

Projektbeschreibung

Unsere Projektgruppe beschäftigt sich mit Fachzeitschriften, die im Unterricht von Schülerinnen und Schülern, sowie dem Lehrpersonal effektiv genutzt und verwendet werden können. Im Speziellen gehen wir auf Zeitschriften betreffend der Bildnerischen Erziehung und dem Werkunterricht ein. Weiters wird eine konkrete Analyse einer Zeitschrift gegeben, die sich mit der Musik/ dem Musikunterricht beschäftigt.

 

Wir beschäftigen uns mit der Analyse der Zeitschriften und präsentieren mögliche Anwendungen im Unterricht. Es werden Vorschläge für

Lehrerinnen und Lehrer, und Schülerinnen und Schüler gegeben.
Der Fokus liegt auf dem Nutzen, der Möglichkeiten zur Einbindung in den Unterricht und der Sinnhaftigkeit der Verwendung dieser Zeitschriften.

 

Zeitschriften

werkspuren


Inhalt

Die seit 1984 erscheinenden werkspuren ist die einzige Fachzeitschrift der Schweiz, die sich schwerpunktmässig mit dem Fachbereich Technisches und textiles Gestalten (früher «Werken») beschäftigt.
Jede Nummer widmet sich einem Schwerpunktthema, bei dem verschiedene Aspekte beleuchtet werden. Inhalte sind spannende thematische Artikel über Design, Technik, Kulturgeschichte, fachdidaktische und praxisnahe methodische Beiträge zum Heftthema und Unterrichtsvorschläge im Technischen und Textilen Gestalten.

Auflage

Werkspuren erscheint 4x jährlich und kann pro Kalenderjahr abonniert werden. Einzelhefte sowie Gratisausgaben zum Durchblättern sind ebenfalls auf ihrer Website www.werkspuren.ch erhältlich.

Zielgruppe/Leserschaft

Werkspuren ist für alle Pädagoginnen und Pädagogen konzipiert, die sich mit Technischen Gestalten, Werken, Textilen Gestalten und Bildnerischen Gestalten beschäftigen.

 

manuell – Das Magazin für Textilarbeit und Werken.


Inhalt

Die Zeitschrift „manuell – Das Magazin für Textilarbeit und Werken“ bietet eine Fülle an Ideen zum textilen Gestalten. Auch nichttextiles Design, etwa der Bau von Zimmerbrunnen oder von einfachen Musikinstrumenten und Technologien wie z.B. das Gießen von Kunststoff werden vorgestellt.
Die «manuell»-Leser/innen erhalten innovative Gestaltungsideen, Hinweise auf Produktneuheiten sowie Anleitungen für das eigene, schöpferische Gestalten im Unterricht oder zu Hause. Informative Beiträge zu den entsprechenden Themen eröffnen ein neues Wissen über aktuelle oder traditionelle Gestaltungswelten.

Die dazugehörige Website boekwe.at bietet viele Materialien an, unter anderem zu den Lehrplänen, Unterrichtsbeispielen, Wettbewerben und zur Kunstvermittlung.

Auflage

Die Zeitschrift erscheint mit 10 Themen-Heften jährlich und bietet Gestaltungsvorschläge mit den verschiedensten Materialien (Textilien, Ton, Metall, Holz, Glas etc.) und in mehreren Schwierigkeitsgraden. Ausgaben sind in Jahres- und Monatsabos erhältlich, und können auch einzeln erworben werden. Die Website manuell.ch stellt viele Materialien, Links und Videos gratis zur Verfügung. Auch einzelne Magazine können online durchgeblättert werden.

Zielgruppe/Leserschaft

Diese Zeitschrift spricht nicht nur Privatpersonen, sondern auch Werk- und Handarbeitslehrer und Lehrerinnen, sowie Lehrpersonen für die Bildnerische Erziehung an.

Die Arbeitsvorschläge im Magazin sind von Volksschule bis Sekundarstufe geeignet.

 

TOPIC


Inhalt

TOPIC liefert ausführliche Berichte aus vielen Bereichen, wie der Politik und Gesellschaft, Schule und Arbeit, Gesundheit und Beratung, Stars und Szene, Musik, Technik, etc.

Jede Ausgabe enthält Rubriken zur politischen und humanistischen Bildung, Literatur, Berufswahl und sogar Inhalte und Artikel in leicht verständlichen Englisch.
Die Website lehrerservice.at/to stellt viele Materialien, Tipps für den Unterricht, Arbeitsblätter und Wochenpläne zum selbstständigen Lernen für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung.

Auflage

TOPIC erscheint 11x jährlich und kann im Schuljahresabo in Klassenstärke bestellt werden.

Zielgruppe/Leserschaft

Diese Zeitschrift ist für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe geeignet. Die Themen sind für Kinder im Alter von 10-14 Jahren konzipiert.

 

Analyse der Zeitschriften


In diesem Teil werden die Inhalte der Zeitschriften genauer analysiert und sinnvolle Verwendungsmöglichkeiten vorgestellt. Eine detaillierte Unterrichtsplanung zu einem Thema findet sich im nächsten Abschnitt dieses Projekts wieder.

 

Werkspuren


Das Magazin wird vom Schweizer Werklehrerinnen- und Werklehrerverein herausgegeben und erscheint viermal jährlich. Behandelt werden interessante Themen zum BE- und Werkunterricht.
Jedes Magazin widmet sich bestimmten Schwerpunktthemen und beleuchtet verschiedene Aspekte.

Die Ausgabe „DO IT YOURSELF 3-16“ soll nun genauer beleuchtet und analysiert werden.

Inhalte:

THEMA

  • Gegen- oder Hochkultur
  • Perspektivenwechsel für Handgefertigtes von Thilo Schwer
  • Urbane Subkultur Atelier- und Studiogemeinschaft Albizke in Zürich von Marianne Preibisch
  • Maker Imperativ von Sandra Ulloni Tutorialzapping Bilderrausch im DIY-Wald von Sandra Ulloni
  • Neue Wertschätzung Die Bewegung der Repair-Cafés – in Winterthur von Helmut Dworschak

DIDAKTIK

  • Making macht Schule Kreatives digitales Gestalten mit Kindern von Sandra Schön und Martin Ebner
  • Breiten-Phänomen Das Design zum Selbermachen und seine Strategien von Sebastian Hackenschmidt
  • Planen und herstellen Figuren aus Bilderbüchern zum Leben erwecken von Monika Gisler

UNTERRICHT

  • Palettenprojekte von Thomas Stuber Anleitungen kreieren   von Anne Wehren
  • Holzbearbeitung von Petra Sigrist
  • Tutorials machens vor von Karin Zehnder 
  • Bibberich-Workshop von Mathias Wunderlich

Das Magazin bietet eine umfangreiche Sammlung an Artikeln und Arbeitsvorschlägen von verschiedenen Künstlern, sowie Lehrpersonen, gespickt mit einer Reihe an Vorstellungen diverser Kunstprojekten und Tutorials, gemäß dem Namen „Do it yourself“.

Auszugsweise wird der Artikel „Neue Wert Schätzung“ genauer beleuchtet.

Dieser beschreibt einen Workshop zum Thema „Upcycling“, bei dem vorgstellt wird, wie man durch künstlerische Intervention alten Gegenständen neues Leben und neuen Wert einhauchen kann.

Im vorgestellten Workshop werden interessante Zugänge und Ideen vorgstellt, die sich für das eigene Klassenzimmer zur Arbeit übernehmen und anpassen lassen. Als Bericht zum Workshop werden Grundlagen und Hinweise geboten, nach denen sich das Konzept des „Upcycling“ orientiert und welchen Nutzen es für die Fortentwicklung der Gesellschaft, speziell in Städten, bietet.

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manuell


Die Ausgabe aus dem Jahr 2008 bietet 45 Seiten an Inhalt mit einigen Artikeln zu spezifischen Themen, sowie einer großen Auswahl an Ideen zu Kunst- und Bastelprojekten.

Inhalte:

Themenartikel

  • Osterglocken – biologische Fakten und kultuerelle Information zu Narzissen
  • Osterbräuche – Historischer Überblick über bekannte Bräuche
  • Was war nun zuerst – Historischer Artikel zur wissenschaftlichen Frage
  • Gruss zum Fest – Brief der damaligen Nationalratspräsidentin Christine Egerszegi-Obrist
  • Salz in der Suppe – Historischer Artikel zur Schweizer Arbeitslehrerinnen-Zeitung
  • Handschuhe und Mützen – Technische Analyse der Fertigung von Handschuhen und Mützen

 

Kreativartikel

  • Glitzer-Eier – Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht
  • Variationen zum Frühstück – Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht
  • Frühlingserwachen – Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht
  • Bunny – Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht
  • Drahthase – Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht
  • Hasengeometrie- Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht
  • Osterhase im Gips – Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht
  • Metamorphose – Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht
  • Heribert Federleicht – Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht
  • Eigelb – Arbeitsvorschlag
  • Häschen Rosa – Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht
  • Osterhase Rudi – Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht

Service

  • Produktenews – Werbung und Verweise auf Themenbasierte Produkte
  • Drucksache- Buchverweise zu Inhaltlichem
  • www – Linkverweise zu Inhaltlichem
  • Magazinvorschau der Nächstausgabe

 

Das Magazin bietet eine reiche Auswahl an Ideen fürden Werk- und Bastelunterricht und bietet Ausgaben-/Themenbasierte Artikel mit historischen, biologischen, sowie philosophischen Inhalten.
Es scheint hauptsächlich an Lehrpersonen, sowie Hobby-bastler orientiert zu sein,  jedoch sind sämltiche Inhalte im Unterricht verwendbar.
Die Arbeitsaufträge selbst sind nach Schwierigkeitsgrad kodiert und helfen dem Leser/der Lehrperson entsprechend, den passenden Level für das Schüler-Zielpublikum zu wählen.
Durch das Angebot an Artikeln, die thematisch diversifiziert sind, lassen sich Anwendungen außerhalb des Kreativunterrichts durchaus vorstellen, beispielsweise im Deutsch-,Geschichte-,  Ethik-, oder Biologieunterricht.

 

Als Beispiel zur genaueren Analyse über den Verwendungsrahmen im Unterricht soll nun der Artikel „Glitzer-Eier“ auf Seite 23 herangezogen werden.manuell-crop

In diesem Arbeitsauftrag wird beschrieben, wie gewöhnliche Eier zu osterlichem Dekor aufgewertet werden können.
Gegeben sind eine genaue Beschreibung der zu verwendenden Materialien, sowie ein detaillierter Ablauf der Arbeitsschritte. Zusätzlich finden sich Vorschläge für einen erweiterten Projektplan und Variationen zum kreativen Arbeiten mit Eiern, die alternativ verwendet und durchgeführt werden können.

Der Auftrag selbst wird im Rahmen der Schwierigkeitsstufen 1-3 (maximum) angeführt und sagt lediglich aus, dass die Variationen im Anspruch abwandelbar für die jeweils unterrichteten Altersgruppen an Schülern sind.

Auch finden sich Vorschläge zur Materialbesorgung, ein nettes Ostergedicht, sowie Recyclingideen im Rahmen des dreiseitigen Artikels.

TOPIC


Inhalte

Die Ausgabe vom September 2016 bietet folgende Inhalte auf 56 Seiten:

  • Panorama – Aktuelles aus der Welt

    Cover – TOPIC September 2016

  • Referatservice – So wird dein Referat ein Erfolg
  • Thema – Mütter gegen den krieg
  • Coverstory – Ego-Shooter: mörderische Spiele?
  • Menschen und Taten – Reden nach Plan
  • Jobfit – Lehrberuf Metalltechniker/in
  • Wirtschaft – Die Milliardenstrafe
  • Kurzer Prozess – Probe-Gassi mit Brad
  • Wissenschaft – Von Ada bis Angela
  • Tiere – Die Kraft der Geckos
  • Umwelt – Besuch beim Bio-Bauern
  • Klappe Auf – Zac Efron im Interview
  • Quiz – Mütter gegen den Krieg
  • Quiz – Der Brexit und seine Folgen
  • Poster – Anna Laura Kummer und Die Lochis
  • Quiz – Die Milliardenstrafe
  • Film – Snowden
  • Film – Findet Dorie
  • English – Ben Hur
  • Musik – Sportfreunde Stiller, Beginner
  • Musik: Die Lochis im Interview
  • Musik – Konzerte: handyfreie Zonen
  • Stars – Anna Laura Kummer im Interview
  • Games & Apps – Mytopic: neues Design
  • Bücher – Spannender Lesestoff zu gewinnen
  • Buchmacher – Lügenbaron Münchhausen
  • Lyrik – Nicht Zutreffendes streichen
  • Rat & Hilfe – Der erste Eindruck entscheidet
  • Rat & Hilfe – Verliebt in die Ex-Freundin
  • Jugendrotkreuz – Wer ist fit in erster Hilfe?
  • Feuer & Flamme – Gemüsecurry mit Reis und Salat
  • Sport – Dominic Thiem in Interview
  • Comic – Witze, Topteam

 

Hierbei ist zu erkennen das sich diese Zeitschrift mit den verschiedensten Themen beschäftigt, die sicher für Schülerinnen und Schüler der Altersgruppe 10-14J. interessant sein dürften.

 

Legen wir nun einen genaueren Blick auf den Wirtschaftsteil auf Seite 19. Das Thema, das hier behandelt wird, trägt den Namen „Die Milliardenstrafe“. Auf dieser Seite wird anhand einiger spektakulärer Fälle erklärt, was ein Wirtschaftskartell ist und wie es funktioniert.

Dieser Artikel eignet sich sehr gut für den Deutsch- Unterricht, Geografie und Wirtschaftskunde, sowie Politische Bildung.

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Quiz – „Die Milliardenstrafe“

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Artikel – Wirtschaft „Die Milliardenstrafe“

 

Beispiel für die Anwendung im Unterricht:

Dieser Text eignet sich hervorragend für das gemeinsame Lesen und Bearbeiten in der Klasse. Alternativ kann dieser auch vor der Unterrichtsstunde als Hausaufgabe von den Schülerinnen und Schülern gelesen werden. In dieser Ausgabe der TOPIC-Zeitschrift findet man auch ein Quiz über diesen Artikel, mit dem das Verständnis abprüfen und kontrollieren kann.

Als weiterfolgende Übung können die Schülerinnen und Schüler im EDV-Raum (wenn vorhanden, ansonsten zuhause) eine Recherche anstellen. Die Schülerinnen und Schüler
recherchieren dazu im Web weitere aktuelle Fälle aufgedeckter Kartelle. In Rollenspielen stellen sie die Kartellbildung nach und verdeutlichen so die Funktionsweise der Machenschaften zur Preisabsprache.

Weiters gibt es die Möglichkeit, eine Dokumentation zu diesem Thema gemeinsam in der Klasse anzusehen, und diese zu besprechen. Hierbei erhalten die Schülerinnen und Schüler weitere Fälle sowie konkrete Beispiele und eine ausführliche Erklärung zur Funktionsweise dieser Kartelle. (Link: https://www.youtube.com/watch?v=vNsXOO3uwaI )

 

Analyse im Detail


Musikzeitschriften im Blickpunkt der Medienkompetenz.

Üben & Musizieren


Zeitschrift für Instrumentalpädagogik und musikalisches Lernenmjaxmy1myja2mty0mzmxmmfkytdy2

Seit über 30 Jahren bewährt sich die Musikzeitschrift „Üben & Musizieren“ als wesentlicher Bestandteil und kreatives Beiwerk zu gewöhnlichen Schulbüchern des Musik- und Instrumentalunterrichts. Herausgegeben von der Schott Music GmbH & Co Kg sind Prof. Reinhart v. Gutzeit, Prof. Dr. Ulrich Mahlert, angeführt vom Redakteur Rüdiger Behschnitt als Mitherausgeber fleißig am Werk jährlich sechs Ausgaben von „Üben & Musizieren“ abzudrucken.  Dieses analoge Medium ist äußert vielfältig im Unterricht einsetzbar und beeindruckt vor allem durch seinen hohen Anteil an praxisorientierten Beiträgen, die für Lehrpersonen als auch für Kinder hilfreich und abwechslungsreich erscheinen.

 

Inhalt der aktuellen Ausgabe 6/ 2016: Interpretation/ Komposition/Improvisation

Vorweg sei festzuhalten, dass jede Ausgabe dieser Zeitschrift einen inhaltlichen Themenschwerpunkt legt, der in vier grundlegende Teile gegliedert wird: Thema (theoretische Einführung), Praxis, Hintergrund, Didaktik

Format/ Layout/ Gestaltung Ausgabe 6/2016:

Passend zum Namen der Zeitschrift, lädt das Layout eines jungen Musikers mit dem Akkordeon auf seinem Schoß zum Schmökern ein. Die zentralen und bedeutendsten Beiträge sind mittels Bildimpuls und Artikelüberschrift auf dem Layout angebracht. Alle Artikel enthalten Zwischenüberschriften und sind übersichtlich formatiert. Unklar jedoch bleibt, an welche Leserschaft sich die Artikel richten. Ebenfalls enthalten sind visuelle Reize, die jedem Artikel beigefügt sind. Diese Bildimpulse erfüllen jedoch nicht immer einen dienlichen Zweck. Mal zur Unterhaltung, mal für ein verbessertes Vorstellungsvermögen für den Leser/die Leserin durchbrechen die bildlichen Darstellungen, die Aneinanderreihung zahlreicher Beiträge. Hingewiesen sei noch auf die ein oder andere Werbeanzeige in der Zeitschrift, die auf sich aufmerksam machen will.

 

Analyse der Inhalte

Vor jedem Artikel ist eine kurze Einführung zum Beitrag angeführt, die den notwendigen Reiz zum Weiterlesen schaffen soll.

Bei näherer Betrachtung der aktuellen Ausgabe fällt auf, dass die darin enthaltenen Artikel oft sehr umfangreich und für Kinder einer Neuen Mittelschule sehr anspruchsvoll, wenn nicht sogar herausfordernd sein können.

Themeninhalte der aktuellen Ausgabe, die mir im Rahmen dieses Seminares für die Vorstellung besonders zusagen:

  1. Teil: Hintergrund

Artikel der Ausgabe 6/2016

1) Yvette Kovacs : Mitgeschnitten S.5

Der Beitrag beschreibt einen Vorfall in einer Musikschule, bei dem eine Mutter im Zuge eines Musikkonzertes eine Ton- und Bildaufnahme erstellt hat und anschließend auf Youtube veröffentlicht hat. Yvette Kovacs klärt im Artikel über die rechtlichen Konsequenzen für die Erziehungsberechtigte auf und schafft somit ein Verständnis für-und Achtsamkeit im Umgang mit digitalen Medien bei privaten wie öffentlichen Veranstaltungen.

Kommentar: Dieser Artikel eignet sich äußerst gut, um die Medienkompetenz bei SuS zu schärfen. Wann ich digitale Medien, wie, wo und zu welchem Zweck einsetzen darf, ist für Lehrkräfte als auch für SuS in der Schule wie auch im Alltag von großer Relevanz. Mit der Schilderung eines Vorfalls aus dem Alltag aller SuS, schafft der Artikel bei LeserInnen eine große Betroffenheit und beleuchtet den Musikunterricht aus einer anderen Perspektive. Ein spannender und zugleich lehrreicher Artikel.

2) Sebastian Herbst: Wenn die Kamera hospitiert S. 10

Dieser Artikel kann zu einer anschließenden Diskussion im Klassenplenum einladen. Thematisiert wird der Unterricht hinter verschlossenen Türen, deren Vielfalt und Ablauf der Außenwelt verborgen bleibt. Dabei spricht Sebastian Herbst die tollen Möglichkeiten und Vorteile an, die durch eine künftige Videohospitation gewonnen werden können. Der erhebliche Beitrag einer Videokamera zum verbesserten Unterricht wird deutlich, wenn Fakten aus der Forschung, fundierte Aussagen und stichhaltige Argumente  den Einsatz der Videokamera im Unterricht im Artikel befürworten. Abgeschlossen wird der Beitrag mit einem Appell an uns Lehrkräfte, der Mut zur Videohospitation, die für die Unterrichtsreflexion äußerst zweckdienlich ist, machen soll. Doch was meinen SuS dazu?

Fazit:

Abschließend lässt sich festhalten, dass die Zeitschrift durch zahlreiche Beiträge zur Musik gekennzeichnet ist. Nicht jeder Artikel ist für die Erarbeitung im Plenum geeignet, da er seinem Stil und seiner Schreibweise nach sehr anspruchsvoll und für eine erwachsene Leserschaft von größerem Interesse sein könnte. Trotz vieler Bildimpulse ist die Zeitschrift überwiegend durch umfangreiche Texte geprägt. In der Kurzbeschreibung der Zeitschrift wird zwar der vorbildliche Praxisbezug erwähnt, dieser Bezug ist jedoch eher an erwachsene Musiker gerichtet, als für SuS einer Neuen Mittelschule und ist darum in Bezug auf den Gebrauch in der Institution Smr-359926-784535d42chule nicht zutreffend.

 

 

 

 

 

 

 Musik und Bildung: Ausgabe 4.16


Ideal für den Unterrichtsgebrauch empfiehlt sich ein Abonnement der Zeitschrift „ Musik und Bildung“  für den Musikunterricht in jedem Falle. Zu verschiedenen Musikgenres (Klassik, Pop, Jazz etc.) werden den SuS amüsante und lehrreiche Artikel geliefert und zahlreiche praxisorientierte Übungen für den Musikunterricht gegeben. Von Partituren über Liedtexte bis hin zu ganzen Instrumentalstücken ist die Fülle an Materialien für den Unterricht komplett. Das Format dieser Zeitschrift punktet vor allem durch die schüleradressierte Sprache und Gestaltung. Diese Musikzeitschrift erscheint vier Mal jährlich inklusive CD/CD-Rom und sogar eine digitale App,der Zeitschrift zugehörig, besteht. „Musik und Bildung“ wird für Schott Music von Hans Bäßler, Silke-Eggler-Wittmann, Christian Müller und Ortwin Nimczik herausgegeben und feiert bereits seinen 48. Jahrgang.

 

Analyse der aktuellen Ausgabe (Ausgabe 4/2016)

Inhalt: inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf dem Thema Schlager in verschiedenen Musikepochen. Damit wird der Lehrstoff des gewöhnlichen Musikunterrichts durch amüsante Artikel aufgepeppt und mit anschließenden handlungsorientierten Beiträgen für die Praxis aufgelockert. Aktuelle Bezüge zur Musik werden durch das Lied „Get around Town“ von Revolverheld geschaffen, eine Band die noch sehr unbekannt ist, das Lied jedoch durch seine musikalische Gestaltung ein echter Ohrwurm ist. In dieser Ausgabe sind außerdem viele Spiel-mit-Sätze enthalten, die für die Anwendung im Unterricht sehr reizvoll erscheinen.

Sehr interessant erscheint außerdem der Zusatzteil „Musik &Bildung plus“. Er schafft wiederum eine Verbindung zur Medienkompetenz bei SuS und zeigt die Rechten und Pflichten der Musik im Internet auf. Begriffe wie Urheberrecht, GEMA und GVL, „Play-Fair“ und Streaming werden in Form eines Aufgabenblattes erörtert, ihre Bedeutsamkeit für SuS wird klar gemacht. Außerdem erfährt der Leser/die Leserin wann downloaden legal bzw. illegal ist, und mit rechtlichen Konsequenzen gerechnet werden muss.

 

Format/ Layout/ Gestaltung:

Die Zeitschrift überzeugt durch eine klare Struktur und einfache Gestaltung. Jeder Artikel enthält Bildimpulse die gut positioniert sind. Die Artikel per se sind theoretische Grundbausteine zum behandelten Thema und sprachlich für SuS gerecht und nicht zu einfach gestaltet, mit Zwischenüberschriften ebenfalls übersichtlich gegliedert. In einem zweiten Teil der Ausgabe folgt der Praxisbezug. Im Falle der aktuellen Ausgabe werden zum Thema Schlager handlungsorientierte Aufgaben gestellt, die methodisch abwechslungsreich ausgeführt erstellt sind.

Zum Layout: In kurzen Stichwörtern werden linksbündig die zentralen Themen der aktuellen Ausgabe aufgezählt. Im Vordergrund steht das Bild dreier Schulkinder mit lachenden Gesichtern, die zum Lesen der Zeitschrift einladen. Am Ende jeder Ausgabe befindet sich zudem eine Übersicht und Kurzbeschreibung aller Autorinnen, die an der aktuellen Ausarbeitung der Ausgabe beteiligt waren.

 

Fazit:

„Musik und Bildung“ ist eine Zeitschrift, die einfach in ihrer Handhabung, übersichtlich und schülergerecht gestaltet ist. Die Inhalte sind kompakt und klar in Artikeln aufbereitet. Es werden aktuelle Bezüge zur Musikpraxis und dem Alltag der SuS hergestellt, viele Materialien und handlungsorientierte Aufgaben offengelegt, die im Musikunterricht direkt einsetzbar sind. Meiner Meinung nach eine äußerst gelungene Zeitschrift die in jeder Hinsicht überzeugt.

Weitere lesenswerte Musikzeitschriften:

1) Stationenlernen im Musikunterricht: Carl Orff

Heidi Thum-Gabler

2) Thema Musik – Klett Verlag: Klett-Verlag

3) ÖMZ- Österreichische Musikzeitschrift- Europäisches Forum

 

Fazit


Die nähere Betrachtung analoger Medien, insbesondere der  Fachzeitschriften aus unterschiedlichen Fachdisziplinen hat gezeigt, dass  diese  neue und vielfältige Möglichkeiten für eine abwechslungsreiche Unterrichtsgestaltung eröffnen.

Dennoch wurde im Laufe unserer Recherchearbeit auch ersichtlich, dass die Qualität der Beiträge und die inhaltliche Relevanz der Artikel für den Unterricht  von Ausgabe zu Ausgabe differieren. Unter Berücksichtigung des Lehrplanes für den jeweiligen Fachgegenstand, der oft durch das verwendete Schulbuch festgelegt wird, erscheint es oft schwierig, Schnittpunkte zu den in den Zeitschriften aufgegriffenen Themen herzustellen. Optimal wären Schulbücher die anstatt eines zusätzlichen Übungsheftes (in den Zweitfächern oft ohnehin nicht vorhanden) eine dazugehörige Zeitschrift ausgeben würden, die das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und mit aktuellen Bezügen für SuS aufbereiten würden.
So interessant und wichtig die Themen in den Zeitschriften auch sein mögen, und vertiefendes Arbeiten im jeweiligen Gegenstand ermöglichen, den Horizont der SuS erweitern, so steht ihr intensive Einsatz im Unterricht dennoch nicht im völligen Einklang mit den im Lehrplan verankerten Themen, die am Alltagsbezug der Kinder oft vorbeigehen. Aus diesem Grunde gilt es als Lehrperson, Wege zu erschließen, um die Arbeit mit Fachzeitschriften im Unterricht zu intensivieren.
Denn die Fülle an nützlichen Materialien für die Praxis und lehrreichen Informationen zur Weiterbildung im Gegenstand in Fachzeitschriften ist immens. Darüber hinaus sind sie ihrer Gestaltung und Form nach oft übersichtlicher und vor allem ansprechender als gewöhnliche Schulbücher, die SuS nur ungern in ihrer Freizeit lesen. Durch Interviews, Artikel und Aussagen von angesehenen Fachexperten kann das Interesse für ein Thema bei SuS deutlich gesteigert werden. Wir sind letztlich zu dem Schluss gekommen, dass ein sinnvoller Einsatz der Fachzeitschriften am besten zu Beginn einer jeden Unterrichtseinheit erfolgen kann.
Als eine Art Ritual, kann beispielsweise ein Artikel, Beitrag oder auch eine praktische Übung aus der Zeitschrift entnommen werden und erarbeitet werden. Der Diskurs im Plenum sollte dabei ebenso miteinbezogen werden. Dadurch werden die Inhalte mit der Lehrperson analysiert, interpretiert und zugleich reflektiert.

Der Umgang mit Fachzeitschriften und ihr Wert für den Eigengebrauch wird dadurch gelehrt, SuS lernen darüber hinaus, sich kritisch mit Inhalten aus analogen Medien auseinanderzusetzen und können darüber hinaus ihr Fachchargon im betreffenden Gegenstand erweitern.

06 Jun

demokratiewebstatt.at – Politische Bildung

Im Rahmen eines Seminares durfte ich mich mit einer möglichen Exkursion zum Thema „Medienkompetenz“ auseinandersetzen. Ich wählte eine Internetseite mit dem Schwerpunkt: Politische Bildung

demokratiewebstatt

 

 

 

https://www.demokratiewebstatt.at/Stand:06.06.2016

 

Name: Julia Wiedner

Mein Name ist Julia Wiedner  und ich habe als Exkursionsziel eine Internetseite gewählt: https://www.demokratiewebstatt.at/

Weil mein Exkursionsziel eine Website ist, gibt es kein konkretes Datum, da ich mich mehrmals, längere Zeit, damit beschäftigt habe.

Persönliche Eindrücke

Wie wir wissen wird politische Bildung nicht mehr als eigenes Unterrichtsfach in der NMS gehandhabt, sondern als Unterrichtsprinzip verankert.

Um dieses Prinzip möglichst einfach umzusetzen, habe ich mich mit der oben genannten Website auseinandergesetzt.

Ich finde die Website ist gut strukturiert und man kann den SchülerInnen viele unterschiedliche Themenbereiche anbiete. Je nach Interesse der Kinder gibt es dazu passende Unterthemen, die ein breites Spektrum an Wissen bieten.

Im Speziellen liegt ein großer Schwerpunkt auf dem Bereich „Parlament“. Passend zu einem darauffolgenden Lehrausgang, könnte man schon vorher digital das Gebäude erkunden.

Es wird behauptet, dass die heutigen Kinder sich
hervorragend mit den neuen Medien zurechtfinden. Leider habe ich in der Praxis beobachtet, dass sie sich mit den diversen Computerspielen gut auskennen, jedoch sind einfache Übungen wie, Texte markieren, ausschneiden und einfügen oder Informationen aus einem Text filtern eine große Herausforderung.

Mit einem Arbeitsauftrag, über mehrere Stunden, könnten die Kinder digitale Spaziergänge erleben, sich mit den PolitikerInnen von heute auseinandersetzten und ihr Wissen bei Rätseln und Spielen testen.

Das Navigieren zwischen den unterschiedlichen Seiten und sich dabei einen Überblick schaffen ist eine gute Übung um das Gesamtkonzept einer Website zu verstehen. Außerdem bietet die Website viele Möglichkeiten zur Freiarbeit und zur individuellen Gestaltung, was ich als positiv erachte.

Persönliche Meinung

Meiner Meinung nach ist eine sehr gut strukturierte Website, die das oft vernachlässigte Unterrichtsprinzip gut behandelt. Für Lehrpersonen ist es recht einfach unterschiedliche politische Themen zu finden oder Gruppenarbeiten einzuteilen.

Kritisieren würde ich die Spielmöglichkeiten. Spiele wie „Doppelmoppel“, oder auch Memory genannt, machen den Kindern mit Sicherheit Spaß und bringen eine gute Abwechslung.

Doch das Spiel „Deine Woche als PolitikerIn“ betrachte ich kritisch, deshalb würde ich es nicht als Pflichtaufgabe in einen Arbeitsauftrag geben.

 

 

 

 

 

 

19 Jan

Radio als Lernform am Beispiel von Radioigel

Zwischen der neuen Mittelschule Steiermark und dem Bildungsradio der PH Steiermark gibt es seit dem Schuljahr 2011 eine Kooperation, wo Lehramtsstudierende, Lehrkräfte und Schüler/innen dabei unterstützt werden eigene Beiträge zu gestalten. So wurde etwa eigens ein Radioigel Story Award initiiert, wo Schüler/innen dazu aufgerufen waren, eigene Geschichten einzusenden und die 10 interessantesten Geschichten wurden von einer Jury ausgewählt. Die jungen Autor/inn/en durften ihre Texte dann selbst einsprechen und daraus wurde dann ein Hörbuch. Solche Projekte sind für Schüler/innen natürlich interessant, weil sie motivierend sind, eben dadurch, dass einige der Arbeiten auch tatsächlich einem Publikum präsentiert werden. Zum Weiterlesen: http://radioigel.at/

Das Erstellen von eigenen Sendungsbeiträgen ermöglicht es Schüler/inne/n nicht nur Medienkompetenzen zu erwerben und zu vertiefen, sondern sich eben auch kritisch mit der Medienproduktion selbst zu befassen. Woher bezieht man Informationen, wie verfasst man Beiträge und wie führe ich ein Interview? – alles Fragen, mit denen sich die Schüler/innen auf praktischem Weg auseinandersetzen können.

Wie auch schon in dem Beitrag zum Volksgruppenradio am BRG Oberpullendorf http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2016/01/18/volksgruppenradio-am-brg-oberpullendorf/ deutlich wird, spricht vieles für den Einsatz des Mediums im Unterricht, da sich eben auch einige fächerübergreifende Projekte damit umsetzen lassen und soziale Kompetenzen der Schüler/innen in der Zusammenarbeit im Team gefördert werden. Was aber wahrscheinlich am meisten dafür spricht ist, dass ma damit Schüler/inne/n den Raum gibt, sich auszudrücken und ihnen eine Stimme gibt.

Es lassen sich aber auch schon in kleinem Rahmen die nötigen technischen Kompetenzen im Umgang mit auditiven Aufnahmen vermitteln, auch ohne eigenes Studio. Mehr Infos, wie man schon mit geringem Aufwand zu brauchbaren Aufnahmeergebnissen kommt findet man hier: https://www.lmz-bw.de/audiotechnik-mobile-aufnahmegeraete-smartphones.html

Nun stellt sich vielleicht auch für den Unterricht die Frage, vom Verhältnis von Aufwand und Nutzen – zahlt es sich überhaupt aus, sich als Lehrkraft die notwendige Arbeit, um solche Projekte zu planen, organisieren und umzusetzen, „anzutun“?

Eine Antwort auf die Frage kann vielleicht folgender Artikel geben: http://www.schuelerradio.at/node/112