29 Nov

Google – History

Am 15. September 1997 wurde die Suchmaschine Google von den beiden Stanford Studenten Larry Page und Sergey Brin entwickelt. Die beiden Informatiker haben, mit normal erhältlichen Computerteilen, ein Programm erstellt, welches den Nutzern sofort die benötigten Informationen bietet. Das Ziel von Google ist „Alle Informationen der Welt zu speichern, sie zu ordnen und jedem Menschen auf der Welt zugänglich zu machen“. Um dieses Ziel zu erreichen, soll es ca. 300 Jahre dauern.
Gleich zu Beginn stellte sich schnell heraus, dass, aufgrund der komplizierteren Algorithmen, diese Suchmaschine besser war, als ihre Konkurrenten (AltaVista). Also beschlossen Larry Page und Sergey Brin sich dazu, die Universität zu verlassen und ihrem gemeinsamen Projekt die vollkommene Aufmerksamkeit zu schenken. Sie begannen in einer gemieteten Haushälfte, und ihrem ersten Mitarbeiter Craig Silverstein, ihr Unternehmen auszubauen und weiterzuentwickeln. Das Geheimnis ihres Erfolges war jedoch nicht die Idee von Google an sich, sondern die Art, wie die beiden Gründer mit ihrem Produkt umgegangen sind. Sie stellten nur die intelligentesten Fachleute ein, weshalb das Aufnahmeverfahren bei Google heutzutage immer noch sehr langwierig und schwer ist, und versuchten immer den billigsten und zeitsparendsten Weg einzuschlagen. Im Laufe der Zeit expandierte Google weltweit, hat inzwischen über 70 000 Mitarbeiter und ist die wertvollste Marke der Welt geworden.
Eine weitere Strategie des Unternehmens, ist das Aufkaufen von interessanten Geschäftsideen, welche anschließend von Google selbst genutzt werden (Bsp.: Google Docs, Google Maps, YouTube usw.). So ist der Konzern in unserem Alltag inzwischen allgegenwärtig. Auch die Mitarbeiter werden speziell behandelt. Um ihnen den größten Komfort bieten zu können, ist jeder Sitz von Google mit unzähligen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, Entspannung, und sogar Körperpflege, ausgestattet.
Das ursprüngliche Ziel der Datensammlung, soll jedoch im Endeffekt die Welt verbessern und der Menschheit helfen. Aus diesem Grund lautet das Motto von Google auch „Don’t be evil!“, was zu dem Schluss führt, dass das Großunternehmen wirklich im Sinne der Weltbevölkerung arbeitet. Dies scheint auch glaubwürdig, wenn man an die vielen verschiedenen Projekte im Energie-, Medizin- und Technikbereich denkt, welche alle sehr umweltfreundlich und kostensparend orientiert sind (Makani Power, Project Calico etc.). Jedoch bekommt Google auch sehr viel Kritik, da das Unternehmen ein Großteil aller Daten und Informationen, welche es aufnimmt, auf großen Servern speichert und somit auf eine gewisse Weise öffentlich macht. Benutzerorientierte Werbeschaltungen, Auswertungen anhand von Suchergebnissen und die Vernetzung aller Geräte auf der ganzen Welt könnten zukünftig eine Gefahr für unsere Gesellschaft (z.B.: durch Cyber-Terrorismus) werden.

Diskussionsforum

Links

 

29 Nov

Google als Großunternehmen

Google als Konzern befindet sich ständig im Wachstum. Einerseits entwickeln Mitarbeiter selbst Programme – wie Paul Buchheit das programm für Gmail – andererseits suchen sie bei kleinen Firmen nach interessanten Technologien und kaufen diese auf. Darunter fallen beiselsweise Youtube, Google Earth, Picasa Web Albums  und writely. Die Entwickler von Letzerem kamen auch mit ins Boot und konnten ihr Programm weiter entwickeln. Daraus entstand in weiterer Folge Google docs.
Weiters entsanden noch die Cloud für den PC, um diesen zu entlasten. Als Pendant zu Apple ITunes, stellte Google auch eine Plattform für Musicdownloads her, nämlich Google Music. diese ist allerdings kostenlos und wird von Plattenfimen unterstützt.
Auch ein soziales Netzwerk wurde von Google entwickelt – orkut. Aufgrund der Tatsache, dass intern auf soziale Verbundenheit weniger Wert gelegt wurde, setzte sich das Programm aber nicht durch.

29 Nov

Google – Vor- und Nachteile

Google, als weltweit vorherrschende Suchmaschine, birgt verschiedene Vor- und Nachtteile. Um einen kurzen Einblick darüber zu gewinnen, werden im Folgenden einige aufgelistet:

Vorteile:

  • Schnelligkeit
  • Vorhersagen von Prognosen
  • Ständige Verfügbarkeit

Nachteile:

  • Zu viel Transparenz bzgl. Privatsphäre
  • Printmedien sterben aus
  • Keine Kontrolle der Quellen

 

 

01 Mrz

Vivian Teichmann, Aufgabe: Feedback Website Ö1 macht Schule

a) Optischer Eindruck

Die Gestaltung und das Layout der Startseite dieser Website machen auf mich einen ersten guten Eindruck. Mit einem Blick erkennt der Besucher dieser Seite, wo er was finden kann.  Es befindet sich nicht zu viel Text auf der Home-Site, sodass einem das vertiefende Stöbern in den verschiedenen aufgelisteten Teilbereichen schmackhaft gemacht wird. Ansprechende und aussagekräftige Bildimpulse für den vorgegeben Zweck sind meines Erachtens ebenfalls sinnvoll positioniert und für einen positiven Eindruck der Website maßgebend.

b) Übersichtlichkeit

Wie bereits erwähnt, ist die Home- Startseite sehr einfach strukturiert, man findet sich schnell zurecht. In Bezug auf Medienbildung sind die Aufgabenbereiche zur Förderung der SuS klar verteilt. Man unterscheidet die Teilbereiche Hören, Handeln und Lernen. Jedoch hätte ich beinahe die darunter angeführten Neuigkeiten übersehen, die für uns Lehrkräfte doch von wesentlicher Bedeutung sind. Beim Stöbern in der Materialiensammlung fällt auf, dass Kurzüberschriften das konkrete Suchen nach bestimmten Unterlagen erleichtert und ein Filter auf der Seite vorhanden ist, der zwischen Schulfächern, Schulstufen, medialen Methoden und fächerübergreifenden Prinzipien unterscheidet. So kommt man schneller ans Ziel seiner Suche und es bleibt einem viel Arbeit erspart.

c) Inhaltliche/methodische Angebote

Das inhaltliche Angebot der Website ist mehr als überragend. Von aktuellen Themen aus der Politik bis hin zu altersadäquaten und die Interessengruppe der 10-14 Jährigen ansprechenden Themen kann eine Fülle an Materialien für den Unterricht herangezogen werden. Zum einen wird offensichtlich der Umgang mit Medien durch konkrete Themen wie etwa „Informationen verifizieren“ erarbeitet und gelehrt, aber auch die gesamte Medienentwicklung im Laufe der Jahre wird von den zahlreichen Themen der Ö1 Website deutlich abgedeckt. Etwas ärgerlich ist jedoch, dass zu meinem Zweitfach Musik keine Materialien zur Medienkompetenz zur Verfügung gestellt werden, wo doch hören als wesentlicher Teilbereich auf der Website geachtet wird. Warum dann Musik als ausdruckstarkes und meiner Meinung nach ebenso berechtigtes Ausdrucksmittel außen vor lassen?

Zudem kann es für Lehrpersonen eine Herausforderung darstellen, diese Materialien in einer NMS einzusetzen. Denn wie beispielsweise bei formulierten Fragen zum Film Marienthal ersichtlich wird, sind diese sprachlich hoch versiert formuliert. Alle Materialien sind für die 9. Schulstufe aufwärts gefertigt, somit ist gerade die NMS nicht davon erfasst. Die Themen erscheinen mir jedoch alle geeignet ebenfalls in den Schulstufen 5-8 zu erarbeiten. Manch mediale Methode, die bei jedem Thema angeführt ist, kann mangels ausreichender Ressourcen an vielen Schulen nicht zur Anwendung kommen, wie beispielsweise bei E-Books. Für den Einsatz anderer Materialien ist wiederum vorab ein Zugang zum Internet im Unterricht notwendig (Bsp: Learning Apps).

d) Fazit/ Gesamteindruck

Abschließend lässt sich festhalten, dass die Website vor allem durch den hohen Gehalt qualitativer Inhalte und Materialien punktet. Der einfache und klar strukturierte Aufbau der Website ist für eine regelmäßige Nutzung vorteilhaft. Somit ist die hohe Usability der Ö1 Website gesichert, Materialien können schnell und ohne gröbere Verzögerungen heruntergeladen werden. Einzig die Tatsache, für welche Schulstufen die Materialien aufbereitet sind, kann so manch einer Lehrperson Kopfzerbrechen bereiten. Je nach Niveau und Wissenstand der SchülerInnen einer NMS, liegt es am Engagement der Lehrkräfte diese Materialien umzugestalten bzw. zu vereinfachen, damit diese auch effektiv im Unterricht eingesetzt werden können. Zu überlegen ist außerdem, dass zu den einzelnen Themen mehrere mediale Methoden zur Umsetzung im Unterricht angeboten werden. Somit wäre man nicht immer auf ein bestimmtes Medium beschränkt, dass mangels Ressourcen den didaktischen Zugang zum Thema verhindern könnte.

 

01 Mrz

Rezension: YouTube-Videos: innovativ-traditionelle Textsorten für den Sprachunterricht

Rezension von Vivian Teichmann

Autorin: Elke Höfler

Link: http://www.medienimpulse.at/articles/view/991?navi=1

Datum: 23.02.2017

Wie der Titel schon vermuten lässt, schreibt Elke Höfler in ihrem Fachartikel über die Bedeutung, den Wert und den Nutzen von YouTube-Videos für Kinder und Jugendliche und für die Schule. Sie möchte den LeserInnen greifbar machen, inwiefern You-Tube Videos für den Sprachunterricht in der Schule relevant sind und ihre notwendige Berechtigung im schulischen Kontext haben.

Dabei führt sie die JIM-Studie als aussagekräftige Quelle für das multimediale Nutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren an. Diese präsentiert Youtube als wohl beliebtestes Webangebot dieser Altersgruppe und wird von 61 % der Jugendlichen mehrmals wöchentlich verwendet. Der Grund für diesen hohen Prozentsatz liegt in der hohen Usability, hochwertige Qualität und hohes Ansehen des Videoportals bei SchülerInnen. Ein Feature, was dieses Portal besonders reizvoll wirken lässt, ist die Möglichkeit neben Videos bloß passiv zu konsumieren, auch selbst produzieren und hochladen zu können. Wer ein eigenes Nutzungskonto besitzt, hat zudem die Gelegenheit, Inhalte zu kommentieren und somit mit der Web-Community zu kommunizieren. Im Blickpunkt der Arbeit mit YouTube Videos in der Schule stehen aktuelle YouTube Stars, die die Jugendlichen laufend unterhalten,  und durch die Face-to face Kommunikation mit ihren Zusehern diesen besonders authentisch gegenübertreten.

Ziel der Auseinandersetzung mit diesen Videos der Stars soll laut Elke Höfler sein, SchülerInnen zunächst darüber aufzuklären, dass sich YouTube Stars nicht ausschließlich an ihre Zielgruppe richten, sondern im Sinne ihres Geschäftsmodell durch Produktplatzierungen  und andere Empfehlungen im Namen bekannter Werbeagenturen handeln.

Geht es um den Sprachunterricht, leisten Youtube Videos einen immensen Beitrag zur sprachlichen Entwicklung der SuS. Durch die Analyse der Gestaltung eines solchen Videos, mit seinen sprachlichen Strukturen und themenorientierten Inhalten wird die Textkompetenz der Kinder in vielerlei Hinsicht gefördert. SchülerInnen lernen zwischen wichtigen und unwichtigen Inhalten zu unterscheiden, nehmen eine kritische Haltung durch Reflexion des im Video Gesagten ein, und bilden ihre eigene Meinung. Die Textsorten der Kritik, Rezension und des Kommentars werden mit diesen Videos umfassend abgedeckt und können für den Sprachunterricht herangezogen werden.

Zuletzt sei auf die Real-Life Talks hingewiesen, die die Autorin als didaktisch wertvolle Methode für den Gebrauch von YouTube-Videos im Unterricht schätzt. Dabei handelt es sich um Arbeitsaufträge in der Schule, die allein oder in der Gruppe erfüllt werden sollen. Das Besondere daran: SchülerInnen nehmen die Rolle von YouTube Stars ein und produzieren selbst zu einem gewählten Genre ein Video, in dem sie eine Empfehlung, ein Kommentar oder ihre Kleidersammlungen und Sonstiges präsentieren. Die Sprachkompetenz  und die medialen Erfahrungen der SuS sind gefordert, hohes Engagement und erlebnisorientierter Unterricht stehen im  Mittelpunkt des Geschehens. Durch diese Aufgabenstellung lernen Kinder kennen, wie und mit welchen Mittel die YouTube Branche und seine Stars arbeiten, um einen gewissen Effekt bei seinen Abonnenten zu erzielen. Sie Lernen am Modell „YouTube Videos“ und reflektieren zugleich den Wert der Inhalte. Ein didaktisches Konzept, das an der außerschulischen Lebenswirklichkeit der SchülerInnen anknüpft und in Bezug auf die Entwicklung ihrer Sprach- sowie Medienkompetenz zweckdienlich ist.

Persönliche Meinung

Ich erachte diesen Artikel als höchst interessant und relevant für den Sprachunterricht an Österreichs Schulen. Auch ich bin der Meinung, dass YouTube Stars mehr denn je, Vorbilder und wesentlichste Informationsquelle der Kinder und Jugendliche geworden ist. Die Auseinandersetzung mit dem Phänomen YouTube und deren Stars kann SchülerInnen darüber aufklären, was sie denn überhaupt sehen und darüber zu diskutieren und Videos zur Analyse heranzuziehen, kann die Kinder einiges lehren. Sie tauchen ein in die Welt der YouTube Stars, von denen sie bloß das wissen, was sie in den Videos von ihnen zu hören und sehen bekommen. Ein tieferer Einblick in die gesamte YouTube Branche lässt Kinder endlich erkennen, wie normale Bürger unserer Gesellschaft durch das Hochladen von Videos mit einem Male zu Stars werden, und dass dies nicht mit einem Klick getan ist, sondern weit mehr dahinter steckt. Dass die Analyse von YouTube Videos die Textkompetenz umfassend fördern soll, bezweifle ich jedoch. YouTube Stars argumentieren, diskutieren und präsentieren themenorientierte Inhalte ihrer Zielgruppe. Diese multimediale mündliche Textkompetenz jedoch auf Papier zu transferieren, wird durch die bloße Analyse von Videos- meiner Ansicht nach- nicht ausreichend sein. Da bedarf es  einer engen Verknüpfung mit konkreten Lehrinhalten zum Verfassen von Texten. Die Überschrift des Artikels sollte meiner Meinung nach wie folgt lauten: YouTube Videos: innovativ-traditionelle Medienkompetenz für den Unterricht.

01 Mrz

Rezension: Die digitale Revolution frisst unsere Kinder?/ Medienbildung in der Schule

Rezension von Vivian Teichmann

Autor: Hans-J Ulbrich

Link: http://www.medienimpulse.at/articles/view/992?navi=1

Datum der Rezension: 19.02.2016

In seinem Artikel präsentiert Hans- J Ulbrich sein neuestes Filmprojekt zum Thema Medienbildung in der Schule.  In diesem Dokumentarfilm werden um die 25 Schulen in Deutschland einem Versuch unterzogen, die Ergebnisse, Erkenntnisse dieses 3-jährigen Forschungsprozesses analysiert und reflektiert.

Als Beteiligte des Schulversuches gelten alle SchülerInnen als auch Lehrkräfte der Institution Schule, wie auch MedienpädagogInnen, mit denen der Autor über Medienbildung geredet hat. Ulbrich versteht Medien nicht als bloßes Kommunikationsmittel und Bildung nicht als das bloße Erlernen für SuS relevanter Lehrinhalte. Er spricht bei Medienbildung zurecht von Herzensbildung, die nicht bloß auf Kenntnisse um und über Medien und all ihre Facetten reduziert ist. Jeder Wissenserwerb ist ein Entwicklungsprozess in denen Gefühle eine ebenso relevante Rolle spielen wie Tatsachen und Erkenntnisse.  Er will damit verdeutlichen, dass Medien ein Bestandteil unserer Kultur sind, ob man will oder nicht. Der Begriff der Medienpädagogik wird geboren. Es ist die Sensibilisierung für ein Thema, gegenüber das die ältere Generation oft missgünstig gegenübertritt. Doch wie Hans -J Ulbrich im Film verdeutlichen will, sind Medien letztlich das Produkt dessen, was sich durch die Entwicklung von Kommunikationstechniken als Werkzeug zur Vermittlung von Information mit seinem Emotionsgehalt als wesentliches Ausdrucksmittel  herausgebildet hat.

Im Zuge des Filmes werden alle Beteiligten mit der Frage konfrontiert ob die Schule überhaupt der digitalen Revolution gerecht werden kann?

Diese Fragestellung basiert auf einer von Ulbrich aufgestellten und durchdachten These, die den Kern des Filmes bilden.  Die These lautet wie folgt:

Die Schule ist obsolet, weil sie nicht mehr das Monopol des Lernortes innehat.

Anhand von MedienpädagogInnen, SuS, Lehrkäften und anderen Mitgliedern der Institution Schule soll im Verlauf des Filmes diese These belegt bzw. widerlegt werden.

Demgegenüber steht im zweiten Teil des Filmes die Antithese, die widerlegt, dass die digitale Revolution unsere Kinder „fressen“ würde. Dies zeigt Ulbrich durch zahlreiche Projekte und Konzepte zur Medienbildung, die an den Schulen durch forschendes Lernen erprobt und durchgeführt wurden.

Zu Ende des Films hält der Autor jedoch fest, dass diese Projekte zur Umsetzung lediglich „einsame Leuchttürme“ in der Schule darstellen. Es bedarf weit mehr Engagement und Wertschätzung für Medienbildung an der Schule. Somit wird der Film mit einer Synthese abgeschlossen, die umfassende Medienbildung nicht ausschließt, sondern Lösungsvorschläge und Umsetzungsmöglichkeiten zur Realisierung dieser Schlüsselkompetenz anbietet.

Persönliche Meinung

Hans-J Ulbrich hat mit diesem Artikel- meiner Meinung nach- ins Schwarze getroffen. Wie, wenn nicht direkt in der Schule, am Lernort der Kinder, können in Bezug auf Medienbildung neue relevante Forschungsergebnisse durch Gespräche mit Personen verschiedenen Alters und Kenntnissen über Medien erschlossen werden? Mit diesem Film schafft er einen neuen und authentischen Einblick, wie es denn wirklich an den Schulen aussieht und was durch Medienprojekte und -konzepte erreicht werden kann. Er lässt alltägliche Bilder und die Handlungen und Aussagen der Befragten im Film für sich sprechen. Das Lesen des Artikels hat mir den Film schmackhaft gemacht und ich bin bereits gespannt auf die Ergebnisse. Für mich als angehende Lehrerin kann ich nur nochmals betonen, wie wichtig Medienbildung auch für mich ist. Die Umsetzung wie auch Erfahrungen an den Schulen in einem Film mit direkter Auseinandersetzung mit den Betroffenen sehen zu können, erscheint mir sehr lehrreich und ein sinnvoller Zugang zur Medienbildung zu sein.

17 Feb

Exkursion: Kunsthistorisches Museum Wien

Name: Sigrid P.
Exkursionsziel: Kunsthistorisches Museum Wien
Datum: 30.01.2017

Im Kunsthistorischen Museum Wien befinden sich einige Sammlungen aus dem 19. Jahrhundert. Bis vor einigen Jahren musste man ein entsprechend großes Vorwissen mitbringen, da es kaum Informationen über die jeweiligen Exponate gab (bzw. diese nur in einigen Bereichen auflagen).

Seit einiger Zeit gibt es seitens des Kunsthistorischen Museums Wien eine App für das Smartphone namens KHM Stories. Diese App kann kostenlos im Appstore heruntergeladen werden. Sie ist sowohl für Android, als auch für iOS verfügbar. Dieses kann vor Ort geschehen, da im ganzen Museumsbereich freier Zugang zum WLAN-Netz besteht.

Die App selber enthält verschiedene Touren, welche den Besucher mit unterschiedlichen Blickwinkeln zu einigen ausgewählte Exponaten führt. Drei Touren gibt es aktuell (Stand: 17.02.2017) kostenlos, drei weitere sind um je 0,99€ zu erwerben. Weiters braucht es neben dem Smartphone noch Kopfhörer um andere Museumsbesucher nicht zu stören. Diese können im Notfall im Museumsshop um 2€ erworben werden.
Von diesen sechs Touren sind zwei für Kinder gemacht.

Im Zuge der Exkursion habe ich mir eine freie Tour namens „Love kills – Der Tod macht schluss“ angesehen. Diese startet in der Einganshalle des Museums. Während der Tour wird man mittels Bildern und kurzen Beschreibungen durch das Museum geführt. Diese Anleitung ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings sehr hilfreich, wenn man den Dreh mal rausgefunden hat.
Bei den Exponaten selbst angekommen gibt es mehrere kurze Audio-Guide-Informationen, die sehr nett aufbereitet sind. Zwischendurch kann man auch nähere Informationen zu einigen Exponaten bzw. deren Bedeutung lesen. Die Tour „Love kills – Der Tod macht Schluss“ hat insgesamt neun Stationen und es wird eine Dauer von 60 Minuten angegeben. Diese kommt in etwa hin.
Zwischendurch gibt es noch einige interaktive Elemente, wie z.B. die Veränderung eines Raumes mittels eines Schiebereglers, den man betätigen kann; zum Schluss gibt es mittels einer kleinen Fragerunde noch eine kurze Wiederholung der Informationen.

Mein persönlicher Eindruck der Exkursion ist sehr positiv. Ich selber gehe sehr gerne ins Kunsthistorische Museum, da ich das Ambiente ansprechend und entspannend finde. Weiters ist das Museumsteam sehr bemüht.

Aus medienpädagogischer Sicht finde ich die Touren wahnsinnig spannend! Wer technische Spielerein mag, wird sich mit dieser Art der Museumsführung wohl fühlen. Ich kann mir auch vorstellen, dass die Touren für Kinder und Jugendliche ansprechend sind, auch wenn ich aus Zeitmangel bislang noch keine ausprobieren konnte. Schade finde ich es allerdings, dass es nur bedingt interaktive Elemente gibt – diese würden die Touren noch etwas abrunden und das Interesse an den einzelnen Objekten steigern. Aus geschichtsdidaktischer Sicht kann man durch aktives Mitdenken und -erleben einen wesentlich besseren und intensiveren Bezug zu den Exponaten oder den jeweiligen Geschichten herstellen.

Alles in allem lege ich jeder Lehrerin und jedem Lehrer ans Herz sich das Kunsthistorische Museum Wien einmal mit dieser App anzusehen. Da der Eintritt bis 19 Jahre kostenlos ist, kann man diese App bestimmt auch gut für Exkursionen mit Schulklassen nutzen!