28 Aug

Wien, nur du allein!

Im Sommersemester des Schuljahres 2018/2019 beschäftigten sich die 1b der PVS Maurer Lange Gasse und die 3c der GTVS Europaschule mit einer der schönsten Hauptstädte der Welt – Wien.

Wien, Bečs, Vienna, Viyana, Wiedeń, Vienne, Ве́на, 维恩 oder einfach die lebenswerteste Stadt der Welt zum zehnten Mal in Folge laut der jüngsten Mercer-Studie1.

Kein Wunder also, wenn Wien als Heimatstadt ein beliebtes Thema in der Volksschule ist. Herangehensweisen gibt es viele. So hat Katharina Peschta in unserem Podcast mit ihrer Klasse eruiert, welche Sehenswürdigkeiten die Kinder der 1. Klasse kennen. Das Insider-Wissen der Schüler_innen können sie HIER nachhören.

Die Schüler_innen der 3c erarbeiteten mit Miriam Kollmann die Geschichte unserer Bundeshauptstadt.

Die Zeitreise beginnt in der Steinzeit und führt bis zum finsteren zweiten Weltkrieg.

Zeitstrahl der 3c in GTVS Europaschule

Um auch einem kreativen Zugang Rechnung zu tragen, konnten sich die Schüler_innen in der alten Filmtechnik Stop-Motion ausprobieren. Es entstanden viele verschiedene persönliche Beiträge zum Thema „Mein Wien“.

Wien_Intro_3c_GTVSEuropaschule

Yasemin Yetgin-Isler beschäftigte sich mit dem Thema Sagen und erstellte eine Audiodatei zur Sage „Die Spinnerin am Kreuz“ zum Nachhören.

1https://www.derstandard.at/story/2000099451558/wien-ist-zum-zehnten-mal-die-lebenswerteste-stadt-der-welt

06 Mai

Schutz der Privatsphäre im Internet – Datei

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Schulmaterial_Schutz_der_Privatsphaere_im_Internet.pdf

Hier findet ihr eine Datei zum Thema Privatsphäre und Datenschutz im Internet mit einigen interessanten Informationen über:

  • den Datenschutz in der Schule
  • die Relevanz, seine Privatsphäre zu schützen
  • gesetzliche Bestimmungen zu Rechten und Pflichten
  • Tipps, wie man seine Privatsphäre schützen kann

Außerdem gibt es Materialien und Übungen, die für verschiedene Altersstufen geeignet sind.

Quelle:

Saferinternet.at: www.saferinternet.at

Verfasst von: Patricia Kallinger

03 Mai

Datenschutz – Internet im Unterricht, aber sicher!

In den nachfolgenden Videos findet ihr einige interessante Informationen zum Thema Datenschutz in der Schule.

Angesprochene Punkte:

  • Definition: sensible Daten
  • Umgang mit sensiblen Daten
  • Einwilligung zur Verwendung von Daten
  • Relevanz von Datenschutz in der Schule
  • Datenschutz im Unterricht
  • Nutzung von Cloud-Systemen/Online Lernplattformen

Video 1:

Video 2:

 

Verfasst von: Patricia Kallinger

17 Feb

Actionbound: Mystischer Stephansdom

Actionbound „Mytischer Stephandom“
(visit: 17.02.2017)

Geschichte und Bildnerische Erziehung – unsere Zweitfächer laden förmlich dazu ein, auf Kunstgeschichte und Architektur näher einzugehen. Denkt man an Wien, fällt einem automatisch als bekanntestes Bauwerk der Dom zu Sankt Stephan, also unser geliebter Stephansdom ein. Also hatten wir die Idee, eine Rätselrally rund um dieses namhafte und geschichtsträchtige Bauwerk in Form eines Live Actionbounds zu verpacken.

Die Fragen waren schnell formuliert, der Actionbound relativ schnell erstellt, nun ging es daran, den Bound einmal selbst zu probieren. Gut so, denn uns sind einige kleine Punkte aufgefallen, die noch etwas korrigiert gehörten, was im Anschluss auch geschehen ist.

Um den Actionbound mit einer Schulklasse durchzuführen, müssen vorab einige Dinge geklärt werden:
● SuS arbeiten in Kleingruppen (2-4 Personen).
● Pro Gruppe sollte zumindest ein Smartphone vorhanden sein.
● Vereinbarung eines gemeinsamen Treffpunktes im Anschluss an den Actionbound.
● Wir sind in einer Kirche, also ruhig und anständig benehmen.
● Fotos und Videos dürfen gemacht werden.

Insgesamt dauert der Actionbound mit Einstieg, Durchführung und anschließendem Zusammentreffen etwa eine Stunde. Die anfallenden Kosten für Eintritte betragen in etwa 5-7€ pro Kind.

23 Jun

Projekt „Mini-Sprachkurs“

  1. Planung und Vorbereitung

Gruppenfindung / Ideenfindung

Unser Thema wählten wir aus persönlichen Interessen von den vorgeschlagenen Ideen unserer LV-Leiter aus. Dieses persönliche Interesse war das Fundament für unsere Gruppenfindung. Das Thema beinhaltete einen basalen Sprachkurs der auf Audiodateien aufgebaut ist. Wichtig für uns war, ein Konzept zu entwickeln, das adaptierbar für den Alltag ist.

Recherchearbeit

Unsere Recherchearbeit zeigte, dass bereits viele Materialien (Sprachbücher, Apps, Online Sprachkurse,..) zu diesem Thema existieren. Unsere Idee war, Dialoge/Phrasen aus der Lebenswelt der Flüchtlinge auf deutsch aufzunehmen, dabei auf ihre konkreten Bedürfnisse einzugehen, und diese visuell darzustellen, damit sie für jede Person, unabhängig von der Erstsprache, verständlich sind. Die Zielgruppe beschränkten wir auf Schulkinder und wollten dadurch auch die Lehrpersonen unterstützen, die Kinder ohne Deutschkenntnisse in ihren Klassen haben. Wir haben uns mit Situationen im Schulalltag auseinander gesetzt, damit die betroffenen Kinder schneller und effizienter an Sprachkenntnisse gelangen.

Eigene relevante Erfahrungen und Erkenntnisse, die wir durch die Teilnahme an Seminarexkursionen, durch Gespräche mit Experten während des Projektes gewonnen hatten, bauten wir in unsere Arbeit hinein.

2. Koordination

Kommunikationsweg

Um die Kommunikation in der Gruppe zu vereinfachen, gründeten wir eine WhatsApp-Gruppe. Außerdem erstellten wir eine GoogleDocs-Datei, um hier unkompliziert gemeinsam arbeiten zu können. Leider hatten einige von uns darauf keinen Zugriff mehr, deshalb wollten wir auf die Phoodle-Plattform ausweichen. Unser LV-Leiter eilte uns zur Hilfe, und erstellte uns einen GoogleDrive-Ordner, was das gemeinsame Arbeiten wieder ermöglichte.

Material organisieren

Computer, Aufnahmegerät, Kopfhörer, geeignete Programme

Aufgaben verteilen

Zu Beginn wurden gemeinsame Ideen, Erwartungen und Vorstellungen (z.B. welche Alltagssituationen, Dauer des Projekts, etc.)  notiert und diskutiert. In Folge teilten wir die zu erledigenden Aufgaben nach persönlichen Ressourcen ein.

  1. Alltagssituationen festlegen
  2. Dialoge ausformulieren
  3. Hilfestellung von Experten (Gespräche, Seminarexkursionen)
  4. Tonaufnahme
  5. Bearbeiten der Audiodateien (schneiden und systematisch ordnen)
  6. Visuelle Darstellung (Bilder erstellen mit Storyboard)
  7. Homepage gestalten (Tonaufnahmen und Bilder zusammenfügen)

3. Durchführung

Alltagssituationen festlegen

Zu Beginn legten wir einige Alltagssituationen fest, die wir in 17 Dialogen ausformulierten. Wir haben einige Gruppenmitglieder, die Deutsch als Zweitsprache gelernt hatten, und uns ihre Ersterfahrungen  mit der deutschen Sprache mitteilten. Deshalb war es für uns von großer Wichtigkeit, diese Dialoge nicht nur visuell, sondern auch auditiv festzuhalten.

Außerdem arbeitete eine unserer Gruppenmitglieder vor kurzem ehrenamtlich in einem Deutschkurs und wusste daher, welche Situationen für jemanden, der nicht Deutsch kann, am wichtigsten seien.

Audioarbeit

Tonaufnahme der Dialoge/Phrasen

Eine von uns lieh ein Aufnahmegerät und einen Kopfhörer von unserem LV-Leiter aus. Da das Gerät relativ einfach zu bedienen ist, konnten ihre 15jährige Tochter und ihr 12jähriger Sohn zu Hause (nach ein paar Proben) die vorgeschriebenen Sätze selbständig aufnehmen. Es war uns wichtig, dass jeder Satz sowohl von einem Mädchen, als auch von einem Buben aufgenommen wird, damit wir authentische Stimmen haben, und bei der visuellen Darstellung flexibel Bilder von Mädchen und Buben verwenden können.

Bearbeitung: schneiden, speichern, systematisch ordnen

Wir nahmen das Aufnahmegerät mit den gespeicherten Audiodateien zur nächsten Seminareinheit mit, um die Aufnahmen zu schneiden, ordnen und systematisch zu speichern, damit wir mit ihnen unkompilziert und flexibel weiterarbeiten können. Dazu empfahl uns unser LV-Leiter das Programm “Audacity”, das er uns davor am Computer auch vorstellte. Leider hatten wir mit dem Computer der Hochschule technische Probleme, deshalb arbeiteten wir auf einem eigenen Notebook weiter. Audacity war auf diesem Notebook bereits vorhanden, aber wir mussten noch LAME MP3 Encoder installieren, um die Audiodateien im MP3-Format importieren und exportieren zu können. Wir erhielten eine kurze Schulung, die wir mit dem Handy auch aufnahmen, danach konnten wir selbständig weiterarbeiten. Leider versäumten wir, die Daten und unsere Arbeit auf das Notebook zu kopieren, und speicherten alles nur auf einem USB-Stick. Dieser ist leider nach kurzer Zeit vollständig kaputt gegangen, die Daten darauf waren nicht mehr zu retten. Wir kopierten also die Originaldateien nocheinmal vom Aufnahmegerät, diesmal direkt auf das Notebook. Wir erstellten einen Arbeitsordner und einen Ordner für die Originaldateien.

Wir bearbeiteten zuerst die Aufnahme mit der Bubenstimme. Wir verminderten die Nebengeräusche, machten ein paar Sätze etwas langsamer, und schnitten die Aufnahme in Einzelteile, die wir dann nach unserem System als MP3-Datei speicherten. Der Satz “Wie heißt du?” wurde z.B. unter dem Namen “B4F” gespeichert, was für uns heißt: Bubenstimme, Situation 4, Frage.

https://www.schule.at/news/detail/audiobearbeitung-mit-audacity.html

Visuelle Darstellung

„The Storyboard“

Um die Alltagssituationen visuell darzustellen, entschieden wir uns für Storyboard und stellten einzelne Szenen, so gut es ging, nach. Es brachte viele Vorteile wie auch Nachteile mit sich. Sehr positiv war, dass es viele unterschiedliche Situationen zum Auswählen gab, wie auch verschiedenste Charaktere von Menschentypen und kleinere Details. Es ist sehr leicht zu bedienen, und benötigt daher nicht viel technisches/mediales Fachwissen. Jedoch brachte es leider zum Nachteil, dass wir eine genaue Situation nicht nachstellen konnten z.B. dass ein Kind sich um die eigene Achse drehen kann und in anderen Richtungen blickt. Ebenso ist man mit der Ausarbeitung eingeschränkt, wenn man kein Abo abschließt. Denn dann kann man pro Tag nur drei Szenen ausarbeiten, und diese in keiner hohen Qualität speichern. Es war sehr schwierig ein passendes Programm zu finden, indem keine finanziellen Bindungen eingegangen werden müssen.

Zusammenfügen der Tonaufnahmen und der visuellen Darstellungen

Die erstellten Bilder und Tonaufnahmen wurden auf einer Homepage, von der PH Wien aus, zusammengefügt. Für die Homepage haben wir uns vorerst auf drei Bilder beschränkt, um einen kleinen Input geben zu können, wie dieses Projekt aussehen könnte. Es ging ganz leicht, wir mussten nur die Dateien hochladen und konnten dann die passenden Bilder mit den Tonaufnahmen gut positionieren.

 

4. Präsentation

Pitching: Am 13.05.2016 wurden in einer Seminareinheit die Projekte der Kleingruppen nach ihrem aktuellen Stand vorgestellt. Im Plenum wurden konkrete Verbesserungsvorschläge gemacht, Feedback gegeben und Fragen beantwortet.

Beim letzten Termin wird unser Endergebnis präsentiert.

5. Ergebnisse und Ausblick

Am wichtigsten ist, dass man die Sprache hören kann, da das Hören der Sprache der erste wesentliche Schritt beim Spracherwerb ist. Mit dem Einsatz von Audiomedien ist die Unterstützung des Sprachenlernens relativ einfach. Bilder dienen dazu, das Verstehen des Gehörten visuell zu unterstützen, wobei Storyboard noch nicht die ideale, aber für uns die bestmöglich erscheinende Lösung war. Um bessere Programme zu verwenden, fehlten uns finanzielle und persönliche Ressourcen. Als Weiterführung des Projektes wären Fotodokumentationen, eigene Zeichnungen oder Zusammenarbeiten mit Illustratoren denkbar. Wir finden, dass man diese Projektidee gut für Schulen/Klassen abwandeln kann, sodass die Kinder mithilfe digitaler Medien selbst ein ähnliches Projekt nach ihren individuellen Bedürfnissen und Ressourcen durchführen können. Wenn sich ÜbersetzerInnen zur Verfügung stellen, kann man das Projekt auch mehrsprachig gestalten. In diesem Fall wäre die visuelle Darstellung hilfreich, aber nicht unbedingt nötig. Für die Tonaufnahmen können auch Smartphones eingesetzt werden, da es schon geeignete Apps frei zur Verfügung stehen. Dazu wurden uns für Android “WavePad Free” und für IOS “Voice Record Pro” empfohlen.

Die Durchführung solcher Projekte bieten SchülerInnen und Lehrpersonen die Möglichkeit, Kompetenzen in vielen Bereichen und auch vielseitig zu stärken.

Hier der Link zu unserer Homepage: http://podcampus.phwien.ac.at/sprachkurs/

06 Jun

demokratiewebstatt.at – Politische Bildung

Im Rahmen eines Seminares durfte ich mich mit einer möglichen Exkursion zum Thema „Medienkompetenz“ auseinandersetzen. Ich wählte eine Internetseite mit dem Schwerpunkt: Politische Bildung

demokratiewebstatt

 

 

 

https://www.demokratiewebstatt.at/Stand:06.06.2016

 

Name: Julia Wiedner

Mein Name ist Julia Wiedner  und ich habe als Exkursionsziel eine Internetseite gewählt: https://www.demokratiewebstatt.at/

Weil mein Exkursionsziel eine Website ist, gibt es kein konkretes Datum, da ich mich mehrmals, längere Zeit, damit beschäftigt habe.

Persönliche Eindrücke

Wie wir wissen wird politische Bildung nicht mehr als eigenes Unterrichtsfach in der NMS gehandhabt, sondern als Unterrichtsprinzip verankert.

Um dieses Prinzip möglichst einfach umzusetzen, habe ich mich mit der oben genannten Website auseinandergesetzt.

Ich finde die Website ist gut strukturiert und man kann den SchülerInnen viele unterschiedliche Themenbereiche anbiete. Je nach Interesse der Kinder gibt es dazu passende Unterthemen, die ein breites Spektrum an Wissen bieten.

Im Speziellen liegt ein großer Schwerpunkt auf dem Bereich „Parlament“. Passend zu einem darauffolgenden Lehrausgang, könnte man schon vorher digital das Gebäude erkunden.

Es wird behauptet, dass die heutigen Kinder sich
hervorragend mit den neuen Medien zurechtfinden. Leider habe ich in der Praxis beobachtet, dass sie sich mit den diversen Computerspielen gut auskennen, jedoch sind einfache Übungen wie, Texte markieren, ausschneiden und einfügen oder Informationen aus einem Text filtern eine große Herausforderung.

Mit einem Arbeitsauftrag, über mehrere Stunden, könnten die Kinder digitale Spaziergänge erleben, sich mit den PolitikerInnen von heute auseinandersetzten und ihr Wissen bei Rätseln und Spielen testen.

Das Navigieren zwischen den unterschiedlichen Seiten und sich dabei einen Überblick schaffen ist eine gute Übung um das Gesamtkonzept einer Website zu verstehen. Außerdem bietet die Website viele Möglichkeiten zur Freiarbeit und zur individuellen Gestaltung, was ich als positiv erachte.

Persönliche Meinung

Meiner Meinung nach ist eine sehr gut strukturierte Website, die das oft vernachlässigte Unterrichtsprinzip gut behandelt. Für Lehrpersonen ist es recht einfach unterschiedliche politische Themen zu finden oder Gruppenarbeiten einzuteilen.

Kritisieren würde ich die Spielmöglichkeiten. Spiele wie „Doppelmoppel“, oder auch Memory genannt, machen den Kindern mit Sicherheit Spaß und bringen eine gute Abwechslung.

Doch das Spiel „Deine Woche als PolitikerIn“ betrachte ich kritisch, deshalb würde ich es nicht als Pflichtaufgabe in einen Arbeitsauftrag geben.

 

 

 

 

 

 

02 Mai

Projekt „Mini-Sprachkurs“

Alltagssituationen in der Schule
Mit unserem Projekt möchten wir unseren Fokus auf ein aktuelles Thema und zwar auf die momentane Flüchtlingssituation legen. Derzeit leben in Österreich über 20.000 Asylwerber und unter ihnen gibt es sehr viele schulpflichtige Kinder. Als angehende Lehrerinnen möchten wir den Flüchtlingskindern, als Einstiegshilfe in die deutsche Sprache, eine Homepage erstellen, die ihnen die Möglichkeit gibt, sich Basiswissen anzueignen.

Was wollen wir?
Schüler und Schülerinnen mit Deutsch als Zweitsprache können sich mit Hilfe unserer Homepage erste Kenntnisse aneignen. Mit Hilfe von Bildern, Sprechblasen und hinterlegten Audio-Dateien wird es ihnen leichter gemacht, die Sprache spielerisch zu erlernen. Auf diese Art und Weise kann jeder Schüler und jede Schülerin seine oder ihre sprachlichen Fähigkeiten individuell verbessern. Auch Lehrer und Lehrerinnen sollen von diesem Projekt profitieren, da sie es sehr gut in ihren Unterricht einbauen können. Die Kinder haben auch die Möglichkeit, das Programm jeder Zeit von zu Hause aus zu nutzen.

Was wollen wir nicht?
Das Projekt basiert nicht auf einem vollständigen Sprachkurs, es soll lediglich Kindern als Einstiegshilfe für Alltagssituationen in der Schule dienen. Da wir zeitlich eingeschränkt sind, werden wir uns nur auf 15- 20 Alltagssituationen fokussieren.

Wann ist das Projekt abgeschlossen?
Unser Projekt ist abgeschlossen, wenn wir die Homepage mit den Grafiken und den aufgenommenen Phrasen, in Form einer Audio-Datei, erstellt haben.

Welches Level? Welche Zielgruppe?
Unsere Zielgruppe sind Flüchtlingskinder an österreichischen Schulen, die Probleme in der Kommunikation vorweisen. Der Fokus liegt auf dem A1-Level, das sehr breit gefächert ist, bezogen auf Situationen im Schulalltag.

Zeitplan
01.04.16 – Gruppenfindung
08.04.16 – Ideenfindung
15.04.16 – Exkursion “Life tool”
22.04.16 – Exkursion “Barcamp – Medienbildung jetzt!”, Projektplan (Zielgruppe,        Alltagssituationen)
29.04.16 – Projektplan: Beschreibung
06.04.16 – Befragung der Flüchtlinge bzgl. des Schulalltages (2-3 Personen)
13.05.16 – Gespräche mit Lehrpersonen (Ko.M.M.), Ausarbeitung der Fragen, Verfassen von Referenzen (Über uns, Hintergrund der Thematik), Audio-Dateien fertigstellen
17.05.16 – Homepage
24.06.16 – Präsentation

Personalressourcen
Unser Team setzt sich aus zwei Studentinnen des Lehramts an Volksschulen und vier des Lehramts an Neuen Mittelschulen zusammen. Da bereits erste Erfahrungen in der Schulpraxis mit Flüchtlingskindern gemacht wurden, sind wir der Meinung, dass dieses Projekt für unseren zukünftigen Beruf hilfreich sein wird.

Um die Tonaufnahmen passend zu unserem Projekt zu gestalten, werden Kinder von Gruppenmitgliedern eingesetzt. Mit ihnen nehmen wir die einfachen Dialoge zu den ausgewählten Alltagssituationen auf.

Ebenso werden Flüchtlingskinder und LehrerInnen befragt, welche Situationen besonders benötigt werden, um mit den MitschülerInnen kommunizieren zu können.

Sachressourcen
Diktiergerät (Handyrecorder)
Laptop zum Erstellen von einer Homepage

19 Jan

Radio als Lernform am Beispiel von Radioigel

Zwischen der neuen Mittelschule Steiermark und dem Bildungsradio der PH Steiermark gibt es seit dem Schuljahr 2011 eine Kooperation, wo Lehramtsstudierende, Lehrkräfte und Schüler/innen dabei unterstützt werden eigene Beiträge zu gestalten. So wurde etwa eigens ein Radioigel Story Award initiiert, wo Schüler/innen dazu aufgerufen waren, eigene Geschichten einzusenden und die 10 interessantesten Geschichten wurden von einer Jury ausgewählt. Die jungen Autor/inn/en durften ihre Texte dann selbst einsprechen und daraus wurde dann ein Hörbuch. Solche Projekte sind für Schüler/innen natürlich interessant, weil sie motivierend sind, eben dadurch, dass einige der Arbeiten auch tatsächlich einem Publikum präsentiert werden. Zum Weiterlesen: http://radioigel.at/

Das Erstellen von eigenen Sendungsbeiträgen ermöglicht es Schüler/inne/n nicht nur Medienkompetenzen zu erwerben und zu vertiefen, sondern sich eben auch kritisch mit der Medienproduktion selbst zu befassen. Woher bezieht man Informationen, wie verfasst man Beiträge und wie führe ich ein Interview? – alles Fragen, mit denen sich die Schüler/innen auf praktischem Weg auseinandersetzen können.

Wie auch schon in dem Beitrag zum Volksgruppenradio am BRG Oberpullendorf http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2016/01/18/volksgruppenradio-am-brg-oberpullendorf/ deutlich wird, spricht vieles für den Einsatz des Mediums im Unterricht, da sich eben auch einige fächerübergreifende Projekte damit umsetzen lassen und soziale Kompetenzen der Schüler/innen in der Zusammenarbeit im Team gefördert werden. Was aber wahrscheinlich am meisten dafür spricht ist, dass ma damit Schüler/inne/n den Raum gibt, sich auszudrücken und ihnen eine Stimme gibt.

Es lassen sich aber auch schon in kleinem Rahmen die nötigen technischen Kompetenzen im Umgang mit auditiven Aufnahmen vermitteln, auch ohne eigenes Studio. Mehr Infos, wie man schon mit geringem Aufwand zu brauchbaren Aufnahmeergebnissen kommt findet man hier: https://www.lmz-bw.de/audiotechnik-mobile-aufnahmegeraete-smartphones.html

Nun stellt sich vielleicht auch für den Unterricht die Frage, vom Verhältnis von Aufwand und Nutzen – zahlt es sich überhaupt aus, sich als Lehrkraft die notwendige Arbeit, um solche Projekte zu planen, organisieren und umzusetzen, „anzutun“?

Eine Antwort auf die Frage kann vielleicht folgender Artikel geben: http://www.schuelerradio.at/node/112

18 Jan

Volksgruppenradio am BRG Oberpullendorf

Das BRG Oberpullendorf bietet seinen SchülerInnen seit mittlerweile fast 10 Jahren die unverbindliche Übung „Volksgruppenradio“ an. In dieser Übungen gestalten die SchülerInnen eine zweisprachige Radiosendung die an vier Tagen pro Woche, also von Montag bis Donnerstg, von 15 bis 16 Uhr läuft. Moderiert wird diese Sendung von SchülerInnen der Unterstufe, wobei nicht alle eine Minderheitensprache als Zweitsprache sprechen. Die SchülerInnen arbeiten nach einem fixen Programm. Schüler die an diesem Projekt teilnehmen haben mehrere Vorteile von dieser Arbeit. Sie werden mit dem Computer vertraut, lernen wie richtig recherchiert und präsentiert wird und zusätzlich, oder auch dadurch, steigert die Arbeit das Selbstwertgefühl. Die Schüler lernen auch Verantwortung zu übernehmen und Termine einzuhalten.
Unserer Meinung nach ist das Volksgruppenradio eine sehr gute Idee. Es hilft den SchülerInnen sich in Schreiben und Sprechen zu verbessern. Sie lernen außerdem mit dem PC umzugehen. Außerdem fördert die Zusammenarbeit bei den Radiosendungen die Gruppendynamik und das soziale Umfeld der Schüler. Die SchülerInnen können zusätzlich noch Erfahrungen in einer der Minderheitensprachen machen und dadurch etwas neues dazulernen.
Auch am BRG Kirchdorf/Krems wird Radioarbeit im Unterricht verwendet. Hier beziehen sich die Radiosendungen auf den Geschichtsunterricht und werden von OberstufenschülerInnen moderiert. Mehr dazu: http://www.medienimpulse.at/articles/view/863
Das Medium Radio hat viele Vorteile die teilweise so offensichtlich sind das man sie leicht übersehen könnte. Es geht immer um die Sprache, Klang und Kommunikation. Es werden aktuelle Themen diskutiert oder auch nur angesprochen aber all das kann für Reflexionen genutzt werden. Es ist ein Prozess der Fächerübergreifend ist. So gut wie jedes Fach kann miteingebunden werden. Mehr dazu:http://www.schuelerradio.at/node/120

 

18 Jan

Learning Apps

Durch die Verbreitung von Smartboards in österreichischen Mittelschulen ergeben sich vielfältige Möglichkeiten zur Implementierung multimedialer Inhalte. Neben Präsentationen und Videos kommen auch immer öfters sogenannte Learning Apps zum Einsatz. Learning Apps sind Applikationen welche die Vermittlung von bestimmten Lerninhalten unterstützen sollen. Ein momentan häufig genutztes Medium sind die Inhalte von http://learningapps.org.

Im Artikel von Michael Steiner (http://www.medienimpulse.at/articles/view/440) wird die Webseite kurz vorgestellt. Mittels dieser Website können individuelle Lernbausteine von den Lehrpersonen erstellt werden.  Selbstverständlich kann diese Methode auch von den Schülern und Schülerinnen selbst, im Rahmen des Unterrichts, genutzt werden, d.h. diese können ohne große Probleme Apps selber erstellen, da die Handhabung der Website simpel ist, und auch das Erstellen einer neuen mit wenig Arbeitsaufwand erledigt werden kann. Auf der Website finden sich unterschiedliche Variationen von Learning Apps. Es können Lückentexte, MindMaps, Einordnungsspiele, etc. erstellt werden.

Vor allem in Kombination mit den Smartboards ist es möglich, die Materialien direkt auf dem Board zu bearbeiten. Inhalte können direkt am Board verändert werden und es wird ein unmittelbarer haptischer Bezug zum Lerninhalt hergestellt.

Es ist zudem auch möglich die Learning Apps im Klassenplenum gemeinsam zu erarbeiten. Ansonsten bietet sich der Einsatz der Apps natürlich auch für den Gebrauch zu Hause an.

Erwähnenswert, ist auch das große Angebot schon vorhandener Apps, welche sich über alle Klassenstufen und Fächergruppen erstrecken. Natürlich ist es aber notwendig, die einzelnen Inhalte vorab auf ihre Richtigkeit zu überprüfen, da jene nicht offiziell approbiert sind. Es gilt hier seinen eigenen Verstand zu benützen.

Selbstverständlich kann der Einsatz von Learning Apps den klassischen Unterricht nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzen. Vor allem in der Nachbearbeitungsphase eines Themas als auch zur Auffrischung bereits gelernter Inhalte, bietet sich der Einsatz von Apps an. Der spielerische Zugang zu den Lerninhalten fördert das Interesse der Schüler und Schülerinnen. Durch die unterschiedlichen Methoden können alle Lerntypen gleichermaßen angesprochen werden. In dem Artikel” How Classroom Apps Can Be Useful Tools in the Classroom” werden die Vorteile von Learning Apps nochmals näher erörtert.

Sofern Learning Apps im Rahmen des Unterrichts eingesetzt werden, welche nicht eigenhändig von der Lehrperson erstellte wurden, müssen mehrere Kriterien genauer beachtet werden. Hier ergeben sich eventuelle Probleme in Bezug auf die Privatsphäre der Schüler und Schülerinnen, inhaltliche Schwächen, als auch potentielle Kostenfallen. Denn nicht alle Apps die kostenlos zum Download zur Verfügung stehen bleiben auch kostenlos im Laufe der Nutzung. In einem Video von Christopher Mitchell werden einige Vor- und Nachteile von Educational Apps näher beleuchtet.  

Zusammenfassend lässt sich sagen dass der Einsatz eine Bereicherung für den Unterricht sein kann, allerdings obliegt es der Lehrperson eine Prüfung, in Bezug auf Qualität und Inhalt, vor dem Einsatz durchzuführen.

Anita Brayton/Benno Patsch