17 Feb

Actionbound: Mystischer Stephansdom

Actionbound „Mytischer Stephandom“
(visit: 17.02.2017)

Geschichte und Bildnerische Erziehung – unsere Zweitfächer laden förmlich dazu ein, auf Kunstgeschichte und Architektur näher einzugehen. Denkt man an Wien, fällt einem automatisch als bekanntestes Bauwerk der Dom zu Sankt Stephan, also unser geliebter Stephansdom ein. Also hatten wir die Idee, eine Rätselrally rund um dieses namhafte und geschichtsträchtige Bauwerk in Form eines Live Actionbounds zu verpacken.

Die Fragen waren schnell formuliert, der Actionbound relativ schnell erstellt, nun ging es daran, den Bound einmal selbst zu probieren. Gut so, denn uns sind einige kleine Punkte aufgefallen, die noch etwas korrigiert gehörten, was im Anschluss auch geschehen ist.

Um den Actionbound mit einer Schulklasse durchzuführen, müssen vorab einige Dinge geklärt werden:
● SuS arbeiten in Kleingruppen (2-4 Personen).
● Pro Gruppe sollte zumindest ein Smartphone vorhanden sein.
● Vereinbarung eines gemeinsamen Treffpunktes im Anschluss an den Actionbound.
● Wir sind in einer Kirche, also ruhig und anständig benehmen.
● Fotos und Videos dürfen gemacht werden.

Insgesamt dauert der Actionbound mit Einstieg, Durchführung und anschließendem Zusammentreffen etwa eine Stunde. Die anfallenden Kosten für Eintritte betragen in etwa 5-7€ pro Kind.

14 Jan

Exkursion Microsoft

Name der Studentin: Rafaela Neuhold

 

Exkursionsziel: Microsoft Österreich GmbH

 

Datum: 20.05.2016HQMicrosoft12-(c)ChristianDusek-OHW14

Persönliche Eindrücke: Ich denke ich werde mit meiner Meinung zu Microsoft aus der Menge herausstechen. Meine Kollegen waren sehr begeistert von der Führung. Ich muss sagen, ich war es leider nicht so sehr.

Das Gebäude und die Räume sind sehr schön und wirklich auch sehenswert, jedoch hatte ich mir für uns als Lehramtstudentinnen und Pädagoginnen mehr erwartet von der Führung. Ich dachte, dass wir mehr darüber erfahren würden wie ein Workshop mit Kindern sein würde oder dergleichen.

Ich fand, dass die Führung sehr darauf ausgelegt war, Werbung für Microsoft zu machen. Das Arbeiten bei Micorsoft ist sicher kein Schlechtes. Ich bin begeistert, dass sie mit dem Konzept arbeiten, dass arbeiten auch Spaß machen sollte und niemand zum Beispiel seinen fixen Arbeitsplatz hat.

 

Relevanz für medienpädagogische Praxis: Uns wurde in der Führung das Programm OneNote vorgestellt. Es ist ein Programm das sicher hilfreich für die Praxis ist. Man kann Inhalte mit Kollegen und Kolleginnen teilen. Vieles verlinken und das Programm wie einen digitalen Notizblock verwenden. Man kann in Dokumente hineinschreiben oder etwas unterstreichen.Das Programm funktioniert über eine Cloud auf die man immer zugreifen kann, egal auf welchen Gerät man gerade arbeitet.
Ich muss gestehen ich müsste mich zuviel damit beschäftigen um es zu verwenden. Ich bleibe lieber bei meinen bisherigen Programmen. Obwohl es sicher hilfreich wäre.

Persönliche Stellungnahme: Ich würde mit meinen Schülern und Schülerinnen wahrscheinlich nicht zu Microsoft gehen und auch selbst diese Exkursion nicht noch einmal wiederholen. Die Rutsche und die Räumlichkeiten zu sehen war nett aber das war mir auch schon wieder genug.
Die Mitarbeiter waren zwar sehr freundlich aber ich konnte mir nicht soviel aus dieser Exkursion mitnehmen.

Ich ärgere mich leider ein bisschen, dass ich damals bei der Exkursion zu Lifetool leider krank war und diese nicht mitmachen konnte.

14 Dez

Leseförderung durch den Einsatz von bestimmten Medien

Leseförderung durch den Einsatz von Medien im Deutschunterricht

von Rafaela Grosschedl und Oliver Klammer

Anhand unseres Projektes erforschten wir, wie die Leseförderung gezielt im Deutschunterricht gefördert werden kann. Dabei gingen wir explizit darauf ein, welche Medien dazu wie eingesetzt werden, damit die Lesekompetenz verbessert werden kann.

Wir erforschten dies anhand von einem ExpertInneninterview, das im Anhang zu finden ist. Diese Personen befragten wir zu ihrem persönlichen Einsatz von Medien zur Leseförderung im Deutschunterricht.


Leitfadeninterview zum Thema!

Viel Spaß beim Anhören! 🙂

12 Dez

Videoanalyse – Eine Herausforderung für Lehrer/innen und Schüler/innen

Anfängliche Überlegungen

Wir versuchen in unserem Seminarblog die wichtigsten Punkte für eine Beobachtung und Durchführung einer Videoanalyse zu dokumentieren, sowie die möglicherweise auftretenden Probleme zu behandeln.

Nachdem wir selbst im Laufe unseres Studiums eine Videoanalyse durchführen mussten, haben wir uns überlegt, ob dies auch für den Unterricht in der Sekundarstufe 1 ein probates Mittel wäre, um die Leistungen von Schüler/innen zu verbessern.

 

 

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Was ist eine Videoanalyse? 

Bei einer Videoanalyse wird der Lehrerin bzw. dem Lehrer und auch der Schülerin bzw. dem Schüler durch digitale Möglichkeiten der Videoanalyse ein genauer Einblick in den Bewegungsablauf gewährt. Durch die genaue Analyse und den Vergleich verschiedener Bewegungsabläufe der Schüler/innen  können mit einfachen Methoden Bewegungen analysiert und   visualisiert werden. Mithilfe der Videoanalyse werden Möglichkeiten genutzt, die eine Detaillierung der Bewegung und dendirekten Vergleich zulassen.

 

Umsetzung

Man könnte mit Hilfe eines freiwilligen Kindes die Durchführung einer Videoanalyse zeigen und gemeinsam in der Klasse bearbeiten.
Ablauf – Der/Die Schüler/in wird während der Ausführung des Schlagballwurfes gefilmt und dieses Video wird im Anschluss der Klasse vorgeführt. Die Mitschüler/innen beschreiben was ihnen auffällt, mögliche Fehler bzw. auch positive Dinge oder Verbesserungsvorschläge. Sie können dies zum Beispiel für sich selbst aufschreiben und danach wird in der Klasse darüber diskutiert. Anschließend wird gemeinsam, anhand einer fertigen Bewegungsbeschreibung, eine Analyse für unseren freiwilligen Schüler erstellt.

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Eine weitere Möglichkeit, die Videoanalyse im Sportunterricht einzusetzen wäre, dass sich die Schülerinnen und Schüler in 2er Gruppen bilden und gegenseitig bei einer Bewegung (Schlagballwurf, Sprintstart, Hochsprung etc.) filmen. Danach versuchen sie mit Hilfe einer Bewegungsbeschreibung aus der Literatur zu Bewegung zu analysieren.

Risiken/Probleme

Natürlich gibt es sehr viele Vorteile, jedoch bringt eine Videoanalyse auch einige Nachteile mit sich. Jede Lehrperson sollte über die Risiken und Probleme einer Videoanalyse bescheid wissen. Man darf nicht davon ausgehen, dass jede/r Schüler/in die Lust bzw. das Selbstvertrauen hat, sich filmen zu lassen. Deshalb kann dieses Projekt auf jeden Fall zur Herausforderung für Lehrer/innen und Schüler/innen werden.
Vorerst ist eine Einverständniserklärung der Eltern einzuholen. Die Schülerinnen und Schüler dürfen auf gar keinen Fall ohne diesen Bescheid gefilmt werden, sonst kann es zu Probleme aufgrund des Datenschutzes kommen.
Nicht zu vergessen, ist das Problem des Mobbings. Durch Videoanalysen werden die Fehler der Schüler/innen besonders hervorgehoben, wodurch manche Jugendliche zur Zielscheibe von Spot werden.  Daher sollte man darauf achten, welche Videos vor der ganzen Klasse gezeigt werden.
Ein weiterer Beweggrund für manche Lehrpersonen Videoanalysen nicht durchzuführen ist, dass solche sehr zeitaufwendig sind. Natürlich geht sehr viel Bewegungszeit der Schüler/innen verloren, daher muss jede Lehrperson für sich selbst entscheiden, ob es der Zeitaufwand wert ist.

Beispiel einer Videoanalyse

Sprintschritt

Den Sprintschritt kann man in vier Phasen gliedern: vordere Schwungphase, vordere Stützphase, hintere Stützphase und hintere Schwungphase.

Bei der vorderen Schwungphase kommt es darauf an, dass ein aktiver, schneller Kniehub mit einem  möglichst spitzen Kniewinkel (ca. 15°), gefolgt von einem optimal weiten Vorpendeln des Unterschenkels, bei gleichzeitigem Rücksenken des Oberschenkels, vorhanden ist. Danach wird der Unterschenkel zurückgeführt, bis es zum aktiven Fußaufsatz kommt.
Bei unserem Demonstrationsathleten ist der aktive Kniehub gut zu erkennen, jedoch ist der Kniewinkel nicht spitz genug und als Folge ist auch das Vorpendeln des Unterschenkels nicht optimal. Der Fußaufsatz allerdings sieht sehr dynamisch aus.

Trainingshinweis: Kniehebelauf und Anfersen verbinden; bei jedem Schritt zunächst Anfersen, gefolgt von Kniehub. Dadurch soll der Athlet zum einen ein Gefühl dafür bekommen, einen möglichst spitzen Kniewinkel zu erreichen und zum anderen lernen den Unterschenkel weiter vorzupendeln und dadurch einen aktiveren Kniehub, sowie eine Steigerung der Schrittlänge zu erzielen.

Bei der vorderen Stützphase kommt es dann zum aktiven Aufsetzen des Fußes auf den Ballen, es folgt eine greifende Zugbewegung mit dem Fuß nach hinten, wobei die Ferse leicht abgesenkt wird, jedoch nicht den Boden berührt. Der Landedruck wird elastisch abgefangen und eine Vorspannung wird aufgebaut. Wichtig dabei ist, dass die Stützdauer im Vorderstütz möglichst kurz ist.
Der Athlet im Video setzt den Fuß aktiv und bewusst auf den Ballen auf, allerdings ist die Zugbewegung des Fußes nach hinten nicht wirklich zu erkennen und es wird sofort das Abdrücken eingeleitet.

Das kann der Athlet trainieren indem, er im Gehen den Fuß aktiv auf den Ballen aufsetzt und dann bewusst das Knie durchstreckt und sich auf die Zehenspitzen stellt. Dadurch erfolgt automatisch die greifende Zugbewegung nach hinten. Als Steigerung sollte der Athlet einen Übergang vom Gehen ins Laufen schaffen. Kein Problem, wenn zu Beginn dieser Bewegung etwas übertrieben wird.

Das Ziel der hinteren Stützphase ist, das schnellkräftige Strecken von Fuß-, Knie- und Hüftgelenk, also die Entwicklung einer optimalen Abdruckkraft. Der Rumpf kommt in eine leichte Vorlage, die wechselseitige Armbewegung ist aktiv und die Hals-, Schulter- und Nackenmuskulatur soll entspannt sein.
Dies ist die Phase, welche unser Demonstrationsathlet am besten vollzieht. Das Strecken von Fuß-, Knie- und Hüftgelenkt ist sehr schnellkräftig und das Abdrücken wirkt dynamisch. Einzig die Armbewegung könnte ein wenig kontrollierter sein. Man sollte den Athleten darauf hinweisen, dass er darauf achten soll, dass seine Fingerspitzen immer in Laufrichtung zeigen.

Um diese Phase zu verbessern kann der Athlet Schnellkrafttraining ausüben, wie z.B. Seilspringen, Box Jumps, etc.

Danach folgt die hintere Schwungphase, wobei man sich entspannt und auf einen effektiven Kniehub vorbereitet. Zunächst erfolgt ein lockeres, entspanntes Auspendeln nach hinten oben (Beugung des Knies). Es entsteht eine leichte Körpervorlage, durch das maximale Anfersen, bis zur Gesäßhöhe, im Moment, wenn das Schwungbeinknie das Stützbein überholt.
Bei dieser Phase tritt beim Athleten, ein ähnliches Problem wie bei der vorderen Schwungphase auf. Das Anfersen ist nicht maximal genug und dadurch geht Schwung verloren. Im Training sollte vermehrt Anfersen geübt werden, und man sollte vor allem darauf achten, dass der Athlet das Knie maximal abknickt und ein Winkel von ca. 15° erreicht wird.

Beim allgemeinen Sprinttraining sind Übungen aus dem Lauf-ABC sehr zu empfehlen. Sehr gute Übungen z.B. sind: Hopserlauf, Sprunglauf, Anfersen, Kniehebelauf, Übergänge zu schnellem Laufen, sowie Steigerung der Schrittfrequenz und Schrittlänge.

Video: Sprintschritt

 

 

23 Nov

Interaktive Whiteboards im Mathematikunterricht

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Erste Überlegungen

Wir erforschen wie gut man interaktive Whiteboards im Mathematikunterricht verwenden kann, bzw. ob ein guter Mathematikunterricht nur mit diesem Medium stattfinden kann. Dieses Thema haben wir gewählt, da wir angehende NMS-Lehrerinnen und -Lehrer sind mit dem Hauptfach Mathematik und in vielen Schulen interaktive Whiteboards inzwischen als zusätzliches Medium eingesetzt und sogar teilweise Kreidetafeln durch solche ersetzt werden.

Da auf der PH Wien anscheinend auch der Trend herrscht Kreidetafeln in Seminarräumen durch interaktive Whiteboards auszutauschen, haben wir schon einige Unterrichtseinheiten aus der Schülerinnen- und Schülerperspektive erleben dürfen. Hierbei ist uns aufgefallen, dass viele unserer Mathematikprofessorinnen und -professoren versuchten die Seminarräume so zu wählen, dass eine Kreidetafel vorhanden war und sie fast schon die Seminarräume, die mit interaktiven Whiteboards ausgestattet waren, boykottierten. Manche Unterrichtseinheiten fanden trotzdem in Seminarräumen statt, die mit interaktiven Whiteboards ausgestattet waren. Hierbei war oft das Problem, dass die modernen Tafeln nicht gut funktionierten oder eingestellt waren und der Berührpunkt des Stiftes mit dem Dargestellten nicht übereinstimmte, auch nach mehrmaligem Kalibrieren nicht oder man alle paar Minuten die Kalibrierung wiederholen musste. Dies machte einen flüssigen und reibungslosen Unterricht nicht möglich, obwohl zum Teil nur geschrieben wurde in diesen Unterrichtseinheiten und nicht konstruiert wurde, wobei aber Konstruktionen essentielle Bestandteile des Mathematikunterrichts sind.


Wie verwendet man das interaktive Whiteboard? 

Wie richte ich die Oberfläche richtig ein, um schnell auf Werkzeuge zuzugreifen? Wie verwende ich Lineal Zirkel und andere Zeichengeräte.

Dazu gibt es einige gute Videos:

Video 1:
Inhalt:

  • Einrichten der Oberfläche
  • Verwendung des Lineals

(abrufbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=bU1Sx89n_Ao)


Video 2
:

Inhalt:

  • Verwendung des Zirkels
  • Rasterlinien anzeigen
  • Tangente zeichnen
  • Winkel messen
  • Verwendung des Zirkels
  • Verwendung des Winkelmessers

(abrufbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=uu7N2SrFgiQ)


Video 3:
Inhalt:

  • Mit dem interaktiven Whiteboard aufnehmen
  • Winkelhalbierende

(abrufbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=byyRc1PPbfs)


Einsatz von Smartboards im Mathematikunterricht

Erstes Interview mit einer NMS Mathematiklehrerin:
Die Lehrkraft hat schon sehr viele Erfahrungen mit dem Einsatz vom Smartboard sammeln können und hat uns die Vor- bzw. Nachteile kurz erläutert.

Ihrer Meinung nach ist eine Klassenausstattung nur mit einem Smartboard für den Mathematikunterricht nicht ausreichend. Sie verwendet das interaktive Whiteboard im Unterricht hauptsächlich nur als Projektor. Dabei werden beispielsweise themenbezogene Videosequenzen abgespielt, Präsentationen vorgetragen oder Arbeitsblätter zum selbstständigen Vergleichen projiziert. Für Geometrieaufgaben ist das Smartboard ihrer Meinung nach gänzlich ungeeignet. Die einzigen Möglichkeiten, wie man es hierzu dennoch einsetzen kann, sind mittels Nutzung des Programms Geogebra oder dem Abspielen von Erklärungsvideos. Das interaktive Whiteboard hat zwar Konstruktionstools wie ein virtuelles Geodreieck und einen virtuellen Zirkel, jedoch unterscheiden diese sich wesentlich in der Handhabung und der Nutzung. Wenn die Lehrperson damit arbeitet, schaffen die Kinder nicht den Transfer von der virtuellen Konstruktion zur händischen Konstruktion ins Heft. Ihrer Meinung nach müssen Schulklassen, die interaktiv arbeiten wollen auch alle Kinderplätze mit digitalen Arbeitsplätzen ausstatten. So kann dann das Bild vom Smartboard direkt auf den Arbeitsplatz der Kinder gestreamt werden. Die zweite Möglichkeit ist das Arbeiten mit Geogebra, herzu brauchen die Kinder jedoch auch Arbeitsplätze die mit Tablets oder Laptops ausgestattet sind.

Eine weitere Möglichkeit das Board im Unterricht zu verwenden sind Spiele und Learning-Apps, wie zum Beispiel das Quiz-Spiel Kahoot. Diese Funktionen finden vor allem die Schülerinnen und Schüler sehr spannend. Auch kleine Spielereien wie das Schreiben mit dem Finger auf dem Smartboard oder dem Löschen von Texten mit der Handfläche sind für Schülerinnen  und Schüler sehr amüsant.

Auch manche Schulbücher haben einen online Zugang zu Onlineaufgaben und Spielen, die man auf das Smartboard projizieren kann. Jedoch wird auch hier das interaktive Whiteboard vorrangig als Projektor verwendet und die Smart-Funktion wird außer Acht gelassen.

Ein großer Kritikpunkt ihrerseits war, das Smartboards sehr empfindlich sind. Angefangen von der Tuch-Fläche, welche ihrer Meinung nach genauso wie Tablets eine Glasbeschichtung benötigen, bis hin zur leichten Verstellbarkeit des Beamers im Pausengeschehen.

Die ideale Klassenausstattung beinhaltet ihrer Meinung nach eine normale Kreidetafel mit Tafelgeodreieck und Tafelzirkel, ein Beamer und einen Overheadprojektor.

Zweites Interview mit einer Lehrperson der Oberstufe:
Erzählung aus ihren Erfahrungen. Anfangs war sie sehr begeistert, als sie hörte, ein Smartboard für die Klasse zu bekommen. Doch die anfängliche Begeisterung schwindet schnell. Die Idee dahinter ist nach wie vor gut, doch die Umsetzung im Mathematikunterricht nicht möglich. Die Smartboards sind nie kalibriert wenn man sie braucht. Kinder sehen nicht wie man am besten das Geodreieck anlegt um Figuren zu konstruieren, was aber anfangs irrsinnig wichtig ist. Alle Konstruktionsschritte müssen mit ihnen genau besprochen und vorgezeigt werden. Bei einer Tafel können sie zuschauen und im Heft nachmachen, mit dem Smartboard geht das nicht. Weiters klagten die Schülerinnen und Schüler, dass es sehr anstrengend ist, den ganzen Tag auf das interaktive Whiteboard zu sehen. Es wurde so schlimm, dass sich sogar die Eltern der Kinder einbrachten. Fazit, das Smartboard wurde abmontiert und einer anderen Schule geschenkt. Weiters konnte festgestellt werden, dass in diesem Jahr, wo die Tafel durch das interaktive Whiteboard ersetzt wurde, die Fehlsichtigkeit der Schülerinnen und Schüler stark zunahm.

Auf die Frage, welche Vorteile das Smartboard im Mathematikunterricht bringt, musste die Lehrerin kurz überlegen bevor sie uns eine Antwort geben konnte. Weniger Kreidestaub ist vorteilhaft, und dass man Bilder und Formen überlappen und einzelne wieder ausblenden kann. Dies ist aber auch genau so mit einem Beamer möglich.


Erfahrung / eigene Meinung

Sabine:
Wir haben uns näher mit den Mathematik Funktionen beim Smartboard beschäftigt.

Die Formelfunktion ist sehr unübersichtlich und kompliziert gestaltet, dabei ist man um einiges besser aufgehoben wenn man Formeln freihand schreibt und nicht die bereitgestellte Funktion verwendet.

Ebenso versuchten wir mit dem Werkzeug Zirkel und Geodreieck etwas zu konstruieren. Dies funktioniert einigermaßen, aber nicht annähernd so wie, es die Kinder benötigen bzw. selbst durchführen sollen. Alleine wenn ich das Arbeiten mit dem Zirkel hernehme, wird es nicht funktionieren, dass die Kinder das gesehene Umsetzen können, denn sie sehen nicht, wie man den Zirkel hält und somit auch abschlägt. Ebenso beim Arbeiten mit dem Geodreieck, denn die Kinder sehen nicht wo und wie man es festhalten muss, wie man den Bleistift führt und wo man ihn ans Geodreieck anlegt. Wir haben auch mit dem Zirkel einen Kreis gezeichnet, der am Smartboard jedoch kein Kreis war, da die Auflösung anscheinend eine andere war als auf dem Bildschirm des Computers, denn dort war es ein Kreis und wurde nicht verzerrt.

Ebenso konnte ich feststellen, dass das Smartboard eine schlechte Auflösung hat und somit aus der Nähe alles sehr pixelig und sehr schlecht zu lesen ist. Ebenso flackert das Bild aus der Nähe. Manche Begriffe konnte ich aus der Nähe auch nicht lesen und musste somit ein paar Schritte in den Raum gehen um den Begriff lesen zu können. Nach kürzester Zeit aktiven Auseinandersetzens mit dem Smartboard aus Sicht der Lehrperson hatte ich starkes Kopfweh, ebenso wie mein Kollege.

Julia:
Nachdem wir uns selber auch mit dem Smartboard beschäftigt haben, habe ich für mich festgestellt, dass die gute alte grüne Tafel nichts ersetzen kann. Es ist nett sie zusätzlich im Klassenzimmer zu haben, aber ausschließlich mit dem interaktiven Whiteboard zu Arbeiten kann ich mir im Mathematikunterricht nicht vorstellen. Wenn es gut kalibriert ist, ist es nicht schwer für die Lehrerin und den Lehrer. Doch selbst in unseren Häusern ist es nicht möglich, dass sie korrekt funktionieren. Und sobald das nicht mehr gegeben ist, sind sie unbrauchbar. Außerdem stelle ich es mir irrsinnig schwer vor, dass die Kinder mit mir mitkonstruieren. Für sie sind die Schritte, die Stifthaltung und Linealhaltung nicht selbstverständlich. Wenn ich alle Konstruktionsschritte mit den Schülerinnen und Schülern an der Tafel mitzeichne, können sie immer wieder zu mir sehen, und ihr Werkzeug genauso verwenden wie ich.

Das positive am Smartboard ist, dass ich alles abspeichern kann, wovon die Kinder, die krankheitsbedingt am Unterricht nicht teilnehmen konnten, profitieren.

Ich selbst habe das interaktive Whiteboard im Unterricht einzig und alleine als Beamer benutzt. Mir ist aber auch klar, dass ich dafür nicht so ein hochwertiges Gerät brauche, und es schade ist, da dieses Geld für etwas Anderes verwendet werden könnte.

Ich denke nicht, dass mir das Smartboard in den kommenden Jahren sympathischer werden wird, deswegen hoffe ich einmal in einer Schule zu unterrichten, wo es noch eine herkömmliche Tafel gibt.

Weiters muss ich aber schon noch erwähnen, dass es in den anderen Fächern durchaus sinnvoll ist eine Whiteboard zu besitzen. Für Biologie zum Beispiel gibt es sehr gute Anwendungsmöglichkeiten.

Kristijan:
Wir haben uns nach Auswertung der Interviews selbst mit dem Smartboard näher befasst und verschiedene Funktionen getestet.

Bereits zu Beginn mussten wir das interaktive Whiteboard erstmalig kalibrieren. Da es ein fix montiertes Board ist, kamen die Kolleginnen nicht an die oberen Kalibrierungspunkte heran. Dies stellt in der Klasse bereits die erste Herausforderung dar, wenn keine größere Person im Raum ist.

Als nächstes probierten wir darauf mit dem Smartboardstift zu schrieben. Die Schrift erschien zeitversetzt und trotz Kalibrierung nicht dort wo wir sie hin haben wollten. Außerdem verlangt das interaktive Whiteboard ständig kalibriert zu werden. Im Anschluss hat es trotzdem nicht gepasst.

Wir haben auch die auf dem Smartboard installierten Mathematiktools getestet. Die Arbeit mit den Geometrietools ist nicht ganz so einfach. Wenn man es dann geschafft hat, das Geodreieck in die gewünschte Position zu bringen, konstruiert es fast selbstständig die gewünschte Figur. Der Nachteil hierbei ist, dass Schülerinnen und Schüler diese Schritte nicht nachvollziehen können um es selbst im Heft mitkonstruieren zu können.


23 Jun

Projekt „Mini-Sprachkurs“

  1. Planung und Vorbereitung

Gruppenfindung / Ideenfindung

Unser Thema wählten wir aus persönlichen Interessen von den vorgeschlagenen Ideen unserer LV-Leiter aus. Dieses persönliche Interesse war das Fundament für unsere Gruppenfindung. Das Thema beinhaltete einen basalen Sprachkurs der auf Audiodateien aufgebaut ist. Wichtig für uns war, ein Konzept zu entwickeln, das adaptierbar für den Alltag ist.

Recherchearbeit

Unsere Recherchearbeit zeigte, dass bereits viele Materialien (Sprachbücher, Apps, Online Sprachkurse,..) zu diesem Thema existieren. Unsere Idee war, Dialoge/Phrasen aus der Lebenswelt der Flüchtlinge auf deutsch aufzunehmen, dabei auf ihre konkreten Bedürfnisse einzugehen, und diese visuell darzustellen, damit sie für jede Person, unabhängig von der Erstsprache, verständlich sind. Die Zielgruppe beschränkten wir auf Schulkinder und wollten dadurch auch die Lehrpersonen unterstützen, die Kinder ohne Deutschkenntnisse in ihren Klassen haben. Wir haben uns mit Situationen im Schulalltag auseinander gesetzt, damit die betroffenen Kinder schneller und effizienter an Sprachkenntnisse gelangen.

Eigene relevante Erfahrungen und Erkenntnisse, die wir durch die Teilnahme an Seminarexkursionen, durch Gespräche mit Experten während des Projektes gewonnen hatten, bauten wir in unsere Arbeit hinein.

2. Koordination

Kommunikationsweg

Um die Kommunikation in der Gruppe zu vereinfachen, gründeten wir eine WhatsApp-Gruppe. Außerdem erstellten wir eine GoogleDocs-Datei, um hier unkompliziert gemeinsam arbeiten zu können. Leider hatten einige von uns darauf keinen Zugriff mehr, deshalb wollten wir auf die Phoodle-Plattform ausweichen. Unser LV-Leiter eilte uns zur Hilfe, und erstellte uns einen GoogleDrive-Ordner, was das gemeinsame Arbeiten wieder ermöglichte.

Material organisieren

Computer, Aufnahmegerät, Kopfhörer, geeignete Programme

Aufgaben verteilen

Zu Beginn wurden gemeinsame Ideen, Erwartungen und Vorstellungen (z.B. welche Alltagssituationen, Dauer des Projekts, etc.)  notiert und diskutiert. In Folge teilten wir die zu erledigenden Aufgaben nach persönlichen Ressourcen ein.

  1. Alltagssituationen festlegen
  2. Dialoge ausformulieren
  3. Hilfestellung von Experten (Gespräche, Seminarexkursionen)
  4. Tonaufnahme
  5. Bearbeiten der Audiodateien (schneiden und systematisch ordnen)
  6. Visuelle Darstellung (Bilder erstellen mit Storyboard)
  7. Homepage gestalten (Tonaufnahmen und Bilder zusammenfügen)

3. Durchführung

Alltagssituationen festlegen

Zu Beginn legten wir einige Alltagssituationen fest, die wir in 17 Dialogen ausformulierten. Wir haben einige Gruppenmitglieder, die Deutsch als Zweitsprache gelernt hatten, und uns ihre Ersterfahrungen  mit der deutschen Sprache mitteilten. Deshalb war es für uns von großer Wichtigkeit, diese Dialoge nicht nur visuell, sondern auch auditiv festzuhalten.

Außerdem arbeitete eine unserer Gruppenmitglieder vor kurzem ehrenamtlich in einem Deutschkurs und wusste daher, welche Situationen für jemanden, der nicht Deutsch kann, am wichtigsten seien.

Audioarbeit

Tonaufnahme der Dialoge/Phrasen

Eine von uns lieh ein Aufnahmegerät und einen Kopfhörer von unserem LV-Leiter aus. Da das Gerät relativ einfach zu bedienen ist, konnten ihre 15jährige Tochter und ihr 12jähriger Sohn zu Hause (nach ein paar Proben) die vorgeschriebenen Sätze selbständig aufnehmen. Es war uns wichtig, dass jeder Satz sowohl von einem Mädchen, als auch von einem Buben aufgenommen wird, damit wir authentische Stimmen haben, und bei der visuellen Darstellung flexibel Bilder von Mädchen und Buben verwenden können.

Bearbeitung: schneiden, speichern, systematisch ordnen

Wir nahmen das Aufnahmegerät mit den gespeicherten Audiodateien zur nächsten Seminareinheit mit, um die Aufnahmen zu schneiden, ordnen und systematisch zu speichern, damit wir mit ihnen unkompilziert und flexibel weiterarbeiten können. Dazu empfahl uns unser LV-Leiter das Programm “Audacity”, das er uns davor am Computer auch vorstellte. Leider hatten wir mit dem Computer der Hochschule technische Probleme, deshalb arbeiteten wir auf einem eigenen Notebook weiter. Audacity war auf diesem Notebook bereits vorhanden, aber wir mussten noch LAME MP3 Encoder installieren, um die Audiodateien im MP3-Format importieren und exportieren zu können. Wir erhielten eine kurze Schulung, die wir mit dem Handy auch aufnahmen, danach konnten wir selbständig weiterarbeiten. Leider versäumten wir, die Daten und unsere Arbeit auf das Notebook zu kopieren, und speicherten alles nur auf einem USB-Stick. Dieser ist leider nach kurzer Zeit vollständig kaputt gegangen, die Daten darauf waren nicht mehr zu retten. Wir kopierten also die Originaldateien nocheinmal vom Aufnahmegerät, diesmal direkt auf das Notebook. Wir erstellten einen Arbeitsordner und einen Ordner für die Originaldateien.

Wir bearbeiteten zuerst die Aufnahme mit der Bubenstimme. Wir verminderten die Nebengeräusche, machten ein paar Sätze etwas langsamer, und schnitten die Aufnahme in Einzelteile, die wir dann nach unserem System als MP3-Datei speicherten. Der Satz “Wie heißt du?” wurde z.B. unter dem Namen “B4F” gespeichert, was für uns heißt: Bubenstimme, Situation 4, Frage.

https://www.schule.at/news/detail/audiobearbeitung-mit-audacity.html

Visuelle Darstellung

„The Storyboard“

Um die Alltagssituationen visuell darzustellen, entschieden wir uns für Storyboard und stellten einzelne Szenen, so gut es ging, nach. Es brachte viele Vorteile wie auch Nachteile mit sich. Sehr positiv war, dass es viele unterschiedliche Situationen zum Auswählen gab, wie auch verschiedenste Charaktere von Menschentypen und kleinere Details. Es ist sehr leicht zu bedienen, und benötigt daher nicht viel technisches/mediales Fachwissen. Jedoch brachte es leider zum Nachteil, dass wir eine genaue Situation nicht nachstellen konnten z.B. dass ein Kind sich um die eigene Achse drehen kann und in anderen Richtungen blickt. Ebenso ist man mit der Ausarbeitung eingeschränkt, wenn man kein Abo abschließt. Denn dann kann man pro Tag nur drei Szenen ausarbeiten, und diese in keiner hohen Qualität speichern. Es war sehr schwierig ein passendes Programm zu finden, indem keine finanziellen Bindungen eingegangen werden müssen.

Zusammenfügen der Tonaufnahmen und der visuellen Darstellungen

Die erstellten Bilder und Tonaufnahmen wurden auf einer Homepage, von der PH Wien aus, zusammengefügt. Für die Homepage haben wir uns vorerst auf drei Bilder beschränkt, um einen kleinen Input geben zu können, wie dieses Projekt aussehen könnte. Es ging ganz leicht, wir mussten nur die Dateien hochladen und konnten dann die passenden Bilder mit den Tonaufnahmen gut positionieren.

 

4. Präsentation

Pitching: Am 13.05.2016 wurden in einer Seminareinheit die Projekte der Kleingruppen nach ihrem aktuellen Stand vorgestellt. Im Plenum wurden konkrete Verbesserungsvorschläge gemacht, Feedback gegeben und Fragen beantwortet.

Beim letzten Termin wird unser Endergebnis präsentiert.

5. Ergebnisse und Ausblick

Am wichtigsten ist, dass man die Sprache hören kann, da das Hören der Sprache der erste wesentliche Schritt beim Spracherwerb ist. Mit dem Einsatz von Audiomedien ist die Unterstützung des Sprachenlernens relativ einfach. Bilder dienen dazu, das Verstehen des Gehörten visuell zu unterstützen, wobei Storyboard noch nicht die ideale, aber für uns die bestmöglich erscheinende Lösung war. Um bessere Programme zu verwenden, fehlten uns finanzielle und persönliche Ressourcen. Als Weiterführung des Projektes wären Fotodokumentationen, eigene Zeichnungen oder Zusammenarbeiten mit Illustratoren denkbar. Wir finden, dass man diese Projektidee gut für Schulen/Klassen abwandeln kann, sodass die Kinder mithilfe digitaler Medien selbst ein ähnliches Projekt nach ihren individuellen Bedürfnissen und Ressourcen durchführen können. Wenn sich ÜbersetzerInnen zur Verfügung stellen, kann man das Projekt auch mehrsprachig gestalten. In diesem Fall wäre die visuelle Darstellung hilfreich, aber nicht unbedingt nötig. Für die Tonaufnahmen können auch Smartphones eingesetzt werden, da es schon geeignete Apps frei zur Verfügung stehen. Dazu wurden uns für Android “WavePad Free” und für IOS “Voice Record Pro” empfohlen.

Die Durchführung solcher Projekte bieten SchülerInnen und Lehrpersonen die Möglichkeit, Kompetenzen in vielen Bereichen und auch vielseitig zu stärken.

Hier der Link zu unserer Homepage: http://podcampus.phwien.ac.at/sprachkurs/

23 Jun

Exkursion Microsoft

Am Freitag, dem 20.05.2016, bekamen wir die exklusive Möglichkeit eine Führung im Microsoft Gebäude zu erleben. Diese beinhaltete neben gratis Getränken auch eine gemütliche Einführung in die Unternehmensgeschichte in einem „Kinosaal“, den Blick hinter die Kulissen – darunter auch in die diversen gestalteten Arbeitsräume – und einen originellen Abstieg über die Rutsche vom zweiten Stock ins Erdgeschoss.

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Zur Einführung haben uns drei wirklich sehr nette Angestellte begrüßt und informiert. Jedoch muss ich gestehen, dass ich zuerst den Eindruck hatte, als PH-Studentin in diesem Gebäude fehl am Platz zu sein. Es wurde zwar immer wieder betont, dass auch in Schulen Informationsveranstaltungen von Microsoft gehalten werden und dazu auch immer wieder dringend Personal gesucht wird (Andeutung auf uns StudentInnen), jedoch konnte ich mir persönlich nicht vorstellen, anstatt in einer Volksschule einmal in diesem Unternehmen zu arbeiten.

Die Führung durch das Gebäude fand ich trotzdem sehr interessant, da ich durch die unterschiedlich gestalteten und eingerichteten Arbeitsräume sehr für meinen Unterricht inspiriert wurde. Diesbezüglich teilte ich die gleiche Meinung mit Microsoft, dass (fast) jede Arbeit einen anderen „Raum“, im Sinne von Atmosphäre und Arbeitsmöglichkeiten (Arbeitsplatz, technisches Equipment, Einrichtung, Licht usw.) benötigt. Ich fand die Idee, dass es diverse Räume für unterschiedliche Tätigkeiten gab, sehr gut und war fasziniert von dessen einladenden Ausstrahlungen. Man fühlte sich in jedem Raum besonders, aber auch einer gewissen Stimmung und Tätigkeit zugehörig. So gab es einen Raum für Gruppenarbeiten oder Meetings, die hell, groß und einladend wirkten. Ein anderer Raum war nur mit Holzmöbeln ausgestattet: glatte feine Holzwände und ein massiver Holztisch mit Sesseln und sogar die Lampenschirme waren aus Holz! (Ausnahme: das riesige Whiteboard am Ende des Raumes.) Es gab auch eine automatische Regulierung des Lichtes und der Vorhänge, was uns kurz einen „It’s a kind of magic-moment“  verlieh. Vor dem Raum ragte ein großes Aquarium, dessen Fische vielleicht für eine extra entspannte Stimmung sorgen sollten. Wichtig waren sie wohl, da ein Angestellter beauftragt wird sich um ihr Wohlergehen zu kümmern.

In einem weiteren Raum würde ich mich als Angestellte zum Beispiel besonders wohl fühlen: Mein selbst ernannter „Hip-Hop-Raum“, der aus einer gesprayten Wand und einer coolen einzigen Stehlampe und einem groben Tisch bestand.

Das Konzept dieser Räume war uns allen bald bewusst, spätestens dann, als es uns der nette Führer erklärte. Die Räume sollten die Arbeitsmotivation aller Mitarbeiter auf beste Art und Weise fördern, die wiederum möglichst kreative und vor allem effektive Endprodukte aus z.B. einer Ideensammlung im „Meetingraum“ sicherstellen soll.

Uns wurde auch gezeigt, dass die Mitarbeiter keinen fixen Platz haben, sondern sich täglich, sogar stündlich ihren Arbeitsplatz nach individueller Vorliebe im ganzen Gebäude aussuchen können. Viele arbeiten sogar von zuhause aus und kommen nur in die Firma, um etwas abzugeben. Nicht mal der Chef hat einen für sich allein zugeteilten Arbeitsbereich.

Dieses Konzept hat mir im Grunde sehr gut gefallen, da ich auch der Meinung bin, dass jedes Kind anders und auf seine Art und Weise besser lernen kann. Ich kann mir gut vorstellen, diese Art von „Arbeitsfreiheit“ in meinem Unterricht umzusetzen (Ausnahme die Arbeit von Zuhause, was in einer Volksschule nicht funktionieren würde). Ich würde die Klasse eventuell auch in „Räume“, wie z.B. eine Lese-, Spiel-oder Lernecke aufteilen, sie dementsprechend dekorieren und das freie Arbeiten laut Montessori unterstützen, bei dem die Kinder selbst entscheiden können, wie, wo und mit wem sie arbeiten wollen.

Zum Abschluss bekamen wir wieder in den gemütlichen, gepolsterten Kinositzen diverse Programme von Microsoft vorgestellt.

Hier hat mir vor allem das „Allkönner-Programm“ OneNote zugesagt, da hier sehr gut demonstriert wurde, wie man PowerPoint, Excel, Word und viele andere Programme einzeln oder miteinander nützen kann.  Man kann Aktenordner mit Unterordner erstellen und in dort alles einfügen, was man zu dem jeweiligen Thema benötigt (ob ein eingebettetes Lied, Aufnahmen, Excel-Tabellen, Bilder oder einfach nur Text). Ein großer Vorteil dieses Programmes ist auch, dass alles automatisch abgespeichert wird.

Dieses Programm ist für den Lehreralltag sicherlich sehr praktisch.

Abschließend noch ein Fazit: Die Exkursion hat mir sehr gut gefallen und ich kann einige Ideen aus dem Unternehmenskonzept für den Schulalltag mitnehmen!

C.K.

 

 

 

 

 

22 Jun

Geocaching durch Schönbrunn-Praxisbericht/Durchführungsversuch

Da die Praxis vor der Tür stand, entschlossen wir uns, das Projekt mit einer Klasse auszuprobieren. Die Koordinaten hatten wir uns rausgesucht und dazu passende Rätsel erstellt.
Ich plante einen Lehrausgang nach Schönbrunn, mit dem Geocaching. Die KK mussten Rätsel lösen, um auf die Koordinaten zu kommen, um anschließend, diese in die App einzugeben und somit den nächsten Zielort zu finden. Dazu benutzten wir Google Maps für Androide und CG-Tools für IOS. (Es gäbe auch die Möglichkeit für Androide, die App C-Geo zu benutzen, jedoch erschien mir die Handhabung der App etwas zu komplex, für die KK).
Google Maps-Koordinateneingabe: Die Koordinaten können durch Leerzeichen oder mit dem Grad -& Minuten -& Sekundenzeichen eingegeben werden.

Den Lehrausgang führte ich mit einer 4. Klasse durch.  Ich sagte den KK im Vorhinein, dass sie ihre Handys aufladen sollen.
In der Früh, am Tag des Lehrausgangs, kam die Überraschung: die Eltern hatten die Mobilen Daten der KK gesperrt. Am Ende hatten wir 5 Handys zur Verfügung. Jedoch hatten wir schon im Vorhinein, für alle Fälle, sollte die Technik versagen, Pläne ausgedruckt. Somit bildeten wir 5 Gruppen und teilten die KK auf, damit jedes Kind einmal die Koordinaten eingeben konnte.

Das Geocaching funktionierte reibungslos, bis zur Gloriette, da wir dort kein Netz hatten. Danach ging es aber wieder.

Nach dem Lehrausgang füllten die KK einen Feedbackbogen aus. Die Rückmeldungen waren sehr positiv und die KK hatten viel Spaß. Für einige waren die Rätsel sogar zu leicht. Das Eingeben der Koordinaten fiel ihnen ebenfalls leicht.
Jedoch ist ein Lehrausgang in dieser Form nur mit mind. 4 Personen durchführbar. Die KK wollten immer als Erster bei den orten ankommen und wollten vorlaufen usw. Um ihn zu zweit zu machen, müsste man ihn didaktisch anders aufbereiten.

 

Präsentation

Am 24.06.2016 präsentierten wir unser Projekt den Kolleginnen und Kollegen. Wir bekamen Feedback und wiesen sie auf die Stolptersteine hin, die wir während der Planungsphase hatten. Auch nahmen wir Verbesserungsvorschläge und Ideen entgegen, die uns helfen könnten unser Projekt zu  sogar noch zu erweitern.

Hiermit gilt unser Projekt als abgeschlossen und beendet.

 

17 Jun

Actionbound: Abschluss-Reflexion

Am 17.6.2016 präsentierten wir unser Projekt Herrn Prof. Berger und den Seminarteilnehmern.

Unser Projekt wurde sehr positiv aufgenommen und wir erhielten gutes und konstruktives Feedback.

Erkenntnisse und Fazit

Hier nochmal die Ergebnisse der einzelnen Teilziele:

Information über Actionbound für Lehrpersonen und Kinder

Tutorial für Lehrpersonen zur Erstellung eines Bounds.

Anlage des Bounds „in Motion“ in Actionbound

Der Arbeitsfortschritt wurde im Blog unter dem Schlagwort „Actionbound“ dokumentiert.

Hiermit ist das Projekt gemäß Projektplan offiziell beendet. Download unseres Gantt Plans: Projekt_Actionbound_17_06_2016