13 Jan

Musik in digitalen Spielen – zwei Spiele mit (Mehr)Wert

Titel des Artikels:

Musik in digitalen Spielen – zwei Spiele mit (Mehr)Wert

Link zum Artikel: https://journals.univie.ac.at/index.php/mp/article/view/3260/2928

Datum der Rezension:

21.12.2019

Zusammenfassung des Inhaltes:

Im Artikel „Musik in digitalen Spielen – zwei Spiele mit (Mehr)Wert“ von Karina Kaiser-Fallent handelt von zwei medien-pädagogischen Computerspielen, welche sich auf musikalische Art und Weise mit gesellschaftlichen Thematiken befassen.

Das Abenteuerspiel „Wandersong“ befasst sich mit einem Haupthelden, der seine Gegenspieler nicht mehr mit seinem Schwert bekämpfen kann, sondern nur noch durch Tanz und Gesang. Während er singt und tanzt, schafft er es herumirrende Geister sowie Monster zu beseitigen, aber auch dass sie ihre Masken ablegen. Die Spielenden müssen zahlreiche Aufgaben lösen, um nach dem sogenannten „Earthsong“ zu suchen, welcher das komplette Universum vor dem Abgrund schützen soll. Dieses Spiel hinterlässt ein positives Gefühl bei den Spielenden und

Kann durchaus im pädagogischen Kontext als ein Einstieg, beispielsweise für eine Diskussion über Gewalt, eingesetzt werden. Für dieses Spiel sind Englischkenntnisse von Vorteil und das Spielen ist erst ab 14 Jahren empfohlen.

Es wird noch ein weites Spiel genannt, nämlich das „Jump&Run-Spiel Songbird Symphony. Bei diesem Computerspiel geht es um ein Vogelküken, namens Birb, welches versucht seine Identität auf musikalische Weise aufzusuchen. Der Ablauf der Geschichte ist für Kinder geeignet und beinhaltet humorvolle Figuren, sowie Animationen. Da das Küken sich auf die Suche nach seiner Identität macht, wird verdeutlicht, dass es auf ein wichtiges gesellschaftliches Thema fokussiert, nämlich auf Mobbing und Ausgrenzung. Das Spiel eignet sich für Kinder im Alter von 7-12 Jahren. Im pädagogischen Kontext kann dies als Anregung gesehen werden, bei dem ein wechselseitiger Austausch von Eigenschaften seines Gegenübers positiv betont werden. So können eine gegenseitige Wertschätzung und Toleranz gestärkt werden.

Persönliche Meinung:

Meiner Meinung nach können und sollen Spiele den Kindern angeboten werden, wenn diese auch eine bestimmte Förderung erzielen können. Bei beiden Computerspielen werden wichtige Themen indirekt angesprochen, die eine Message vermitteln wollen. Da Kinder sehr gerne am Computer oder I-Pad spielen und solche Spiele auch fördernd sind, sollten wir als Lehrpersonen diese in unseren Unterricht einbringen.

12 Jan

CALL Prix Ars Electronica u19 – create your word

Titel des Artikels:

CALL: Prix Ars Electronica u19 – create your world

Link zum Artikel:

https://journals.univie.ac.at/index.php/mp/article/view/3282/2912

Datum der Rezension:

17.12.2019

Zusammenfassung des Inhaltes:

In dem Artikel „CALL: Prix Ars Electronica u 19 – create your world“ von Katharina Kaiser-Müller geht es um einen Wettbewerb für Neu-, Quer- und Weiterdenkerinnen und -denker in Österreich, wo Projekte, einfache Ideen oder Designs für die Zukunft eingereicht werden. 

Dieser Wettbewerb wird vom Bundesministerium Bildung, Wissenschaft und Forschung und von KulturKontakt Austria unterstützt. Die Prix Ars Electronica möchte gerne wissen, was Kinder und Jugendliche bis 19 gerade so machen, denken und woran sie arbeiten. Diese Zukunftsinitiative der nächsten Generation wird in drei Bereiche unterteilt:

  • CREATE YOUR WORD Prix
  • CREATE YOUR WORLD Festival
  • CREATE YOUR WORLD Tour

In Zukunft muss jede neue Entwicklung vermittelt, gelernt sowie gelehrt werden. Prix Ars Electronica möchte anhand dieser Plattform Kinder und Jugendliche dazu einladen, Sachen zu experimentieren, erforschen und zu entwickeln. Hierbei werden neue Projektformate ausprobiert, Lernstrukturen werden getestet und weitere Ideen realisiert. 

Wie schon erwähnt, dürfen Kinder und Jugendliche, die nicht älter als 19 Jahre alt sind und in Österreich wohnhaft sin, teilnehmen. Dabei könne die Kinder entweder alleine, aber auch in Gruppen mitmachen. Zusätzlich können auch Schulprojekte eingereicht werden. 

Wer bewertet die Einreichung? 

Eine 5-köpfige Fachjury, die bunt durchgemischt wird, darf alle Einreichungen in einer dreitägigen Jurysitzung begutachten. Dabei wird besonders auf die Kreativität des Projektes geachtet. 

Außerdem wird jede Einreichung belohnt. Zum einen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein ausführliches Feedback und ein Gratisticket für das Ars Electronica Festival, um sich Ideen für das nächste Projekt zu holen. Zum anderen erhalten sie einen kostenlosen Festivalpass und für Schulklassen gibt es seit neuestem einen Gratis-Besuch ins Ars Electronica Center. Zusätzlich wird für besonders kreative Projekte Auszeichnungen, Anerkennungen und Sachpreise im Wert von 2.000 € vergeben. Der Hauptpreis besteht aus einer golden Nica und 3.000€. 

Meine persönliche Meinung:

Bevor ich den Artikel über das Prix Ars Electronica gelesen hatte, wusste ich nicht was das eigentlich ist. Doch ich finde, dass der Prix Ars Electronica ein sehr tolles und gut durchdachtes Konzept für Kinder und Jugendliche ist. Es ist eine sehr wichtige Auszeichnung für Kreativität und im Bereich digitaler Medien. Ich finde es sehr schade, dass solche Arten von Wettbewerb einem unbekannt sind und viel mehr in der Schule eingebracht bzw. erwähnt werden müssen. 

12 Jan

Musik in digitalen Spielen – zwei Spiele mit (Mehr)Wert

Titel des Artikels:
Musik in digitalen Spielen – zwei Spiele mit (Mehr)Wert
von Karina Kaiser-Fallent

Link zum Artikel:
https://journals.univie.ac.at/index.php/mp/article/view/3260/2928

Datum der Rezension:
21.12.2019

Zusammenfassung des Inhalts:
In dem Artikel „Musik in digitalen Spielen – zwei Spiele mit (Mehr)Wert“ von Karina Kaiser-Fallent geht es um zwei Computerspiele, die die Möglichkeit bieten, auf musikalische Weise einige gesellschaftliche Themen anzusprechen.

Im Abenteuerspiel Wandersong geht es um einen Haupthelden, der mit seinem Schwert keine Wirkung erzielt, sondern durch Gesang und Tanz das „Böse der Welt“ besiegt. Singend und tanzend gelingt es ihm dunkle Gestalten aufzulösen bzw. sie dazu zu bringen, der Musik zu „folgen“ und ihre Masken abzulegen. Damit der „Earthsong“, der das gesamte Universum vor dem Untergang bewahren soll, gefunden wird, müssen die Spielenden einige Aufgaben lösen.
Im pädagogischen Kontext könnte man das Spiel als Einstieg ist das Thema „Gewalt als Konfliktlösung“ bzw. „Ursachen von Gewalt“ heranziehen. Zudem finden die Dialoge auf Englisch statt, dadurch können die Englischkenntnisse gefördert werden.

Im Jump&Run-Spiel Songbird Symphony geht es um ein Vogelküken Namens Birb, das sich auf die musikalische Suche nach seiner Identität macht. Das Thema der Geschichte ich das „hässliche Entlein“, das durch die Suche nach seiner Herkunft und Identität die Themen soziale Ausgrenzung und Mobbing aufgreift.
Im pädagogischen Kontext könnte dieses Spiel als Anregung dienen, in einem wechselseitigen Austausch Eigenschaften eines Partners in einem positiven Kontext zu präsentieren. Somit kann der Wert von Individualität und Zusammenhalt in einer Gruppe hervorgehoben werden. Gegenseitige Wertschätzung und Rücksichtnahme können dadurch erhöht werden.

Eine genauere Beschreibung und Beurteilung beider Spiele findet man unter folgendem Link:
https://www.bupp.at/de/empfehlungen

Meine persönliche Meinung:
Ich persönlich bin der Meinung, dass man Kindern Spiele anbieten sollte, die sie in einer gewissen Form fördern. Bei diesen beiden Spielen steht das „Menschliche“ im Vordergrund. Senten gibt es Spiele, die auf sozialer Ebene versuchen, den Kindern eine Botschaft zu vermitteln. Ich finde es toll, dass diese Spiele entwickelt wurden und finde, dass sie, wenn sie schon nicht zu Hause gespielt werden, zumindest in den Schulalltag eingeführt gehören.
Kinder spielen sehr gerne am Computer. Umso wichtiger ist es, dass wir Lehrerinnen und Lehrer ihnen ein Angebot bieten, das sie in einer gewissen Weise „weiterbringt“.

09 Jan

Fake-News bei Jugendlichen? Gesundheit und Sport!

Titel des Artikels:
Fake-News bei Jugendlichen? Gesundheit und Sport!
von Barbara Buchegger und Louise Horvath

Link zum Artikel:
https://journals.univie.ac.at/index.php/mp/article/view/3017/2657, (08.01.2020)

Datum der Rezension:
21.09.2019

Zusammenfassung des Inhalts:
In dem Artikel „Fake News bei Jugendlichen? Gesundheit und Sport!“ von Barbara Buchegger und Louise Horvath geht es um das Erasmus+-Projekt Fake-Off, bei dem Tipps und Tricks vorgestellt werden, die Jugendlichen helfen Fake News zu erkennen und Informationen richtig zu bewerten.

Dabei geht es vor allem um außerschulische Arbeit, da es in diesem Gebiet einen Mangel an Übungen und methodischen Zugängen gibt. Bei dem Projekt geht es grundsätzlich um die Frage, mit was für Falschinformationen Jugendliche in Europa derzeit konfrontiert sind. Man hat erkannt, dass sich die Themen, die die Jugendlichen betreffen, oft von den Erwachsenen-Fake-News unterscheiden. Es kam heraus, dass Fake News, auf die Jugendliche treffen, unter anderem von Gesundheit, Sport, Ernährung, Drogen, Sexualität, etc. handeln.

Nachdem man zu diesen Erkenntnissen kam, baute man ein didaktisches Konzept auf. Dieses Konzept ist Teil eines „Digital Learning Packs“, welches eine App für den Umgang mit Fake News und eine Website mit Toolbox beinhaltet.

Die drei Stufen des didaktischen Ansatzes sind folgende:

  1. Quellen kennen und wissen, wo man was finden kann.
  2. Wissen, wie Informationen bewertet werden können.
  3. Wissen, wann und wie man Informationen nutzen kann.

In der Praxis fällt es den Jugendlichen schwer die erworbenen Fähigkeiten im Rahmen einer Recherche umzusetzen. Im Internet gibt es sehr viele falsche Meldungen und die Benutzer haben die Aufgabe vorerst allein durch ihr Bauchgefühl zu untersuchen, ob es sich bei einem Posting um ein Fake oder um Richtigkeit handelt. Die erste Stufe stellt eine besondere Herausforderung dar, da es sehr schwer ist gewohnte Wahrnehmungen zu verändern. Viele internationale Projekte enden bei dieser ersten Stufe.

Deshalb hat sich das Fake-Off-Projekt einige Ziele gesetzt, bei dem die Jugendlichen dazu angeregt werden sollen, sich selbst neue Gewohnheiten anzueignen und diese im Alltag anzuwenden. Es werden Übungen für Schulen und außerschulische Jugendarbeit angeboten. Dabei zielt man auf die Schulung für jüngere Jugendliche, die von älteren durchgeführt werden. Davon profitieren dann beide: Die Schulenden üben dadurch neue Gewohnheiten und die jüngeren Jugendlichen lernen das Konzept kennen. Durch Internetsprechstunden und Speeddating haben die Jüngeren auch noch die Möglichkeit auf offene Fragen Antworten zu bekommen.

Meine persönliche Meinung:
Ich finde das Thema Fake News sehr spannend, da jede/jeder von uns alltäglich mit dem Internet verbunden ist. Umso wichtiger ist es, dass man schon früh genug den richtigen Umgang mit Fake News kennenlernt. Eine Veränderung unseres Verhaltens kann dazu beitragen, dass wir dem Thema Fake News besser begegnen können und das sollte jeder / jede von uns wissen. Ich kannte das Projekt zuvor nicht, finde aber, dass das Konzept und der didaktische Ansatz gut durchdacht worden sind.

12 Jan

John Dewey brandaktuell

Bernhard Lasser, Autor des Artikels Erziehung und Öffentlichkeit bei John Dewey bezieht sich auf die von John Dewey, Klassiker der Bildungswissenschaft, im Jahr 1972 veröffentlichte politische Philosophie, die sich mit der Erziehung und Öffentlichkeit auseinandersetzt. John Deweys politische Philosophie ist insofern relevant, da Dewey´s Theorien sowohl die rasanten Entwicklungen der Kommunikation als auch politische Entwicklungen mit einbezieht.

Während es für Platon und Rousseau unvorstellbar war, dass der Staat und somit auch die Öffentlichkeit aus mehr Personen bestehen kann, als wie jene, die sich auch persönlich kennen, beinhaltet Deweys Theorie der Öffentlichkeit ein Betroffenheitskriterium, welches die Öffentlichkeit zu all jenen macht, die von indirekten Transaktionsfolgen betroffen sind. Die Medien haben eine Kommunikation über weite Strecken ermöglicht, weshalb heute über eine Transnationalisierung der Öffentlichkeit diskutiert wird. Demokratie ist für Dewey die immer wieder notwendige Anpassung an verschiedene Situationen, sie ist Regierungs-und Lebensform. Für Dewey muss in einer Demokratie über Erziehung und Bildung bestimmt werden. Seine Bildungstheorie lehnt sich auf den Begriff der Erfahrung, die definiert wird als dass wir auf einen Gegenstand einwirken und der Gegenstand auf uns zurückwirkt. Der Erziehungs – und Bildungsvorgang ist laut Dewey die ständige Anpassung an neue Situationen. Dewey stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen die große Gesellschaft eine große Gemeinschaft werden kann, welche die Veränderungen der politischen Situation thematisiert. Die Jungen müssen in Traditionen, Anschauungen und Interessen, die eine Gemeinschaft auszeichnen, eingeführt und dahingegen erzogen werden. Geben und Nehmen ist von zentraler Bedeutung und die Kommunikation nimmt eine zentrale Rolle.

John Deweys Theorien sind, auch wenn lange vor der Zeit der modernen Medien verfasst, brandaktuell. Seine Auffassung von Öffentlichkeit, Öffentlichkeit sind jene, die von indirekten Transaktionsfolgen betroffen sind, spricht nicht nur davon, dass Medien über nationale Grenzen hinausgehen, sondern erinnert mich auch stark an aktuelle Diskussionen zu den Rechten auf sozialen Medien. (Instagram) Bei diesen rechtlichen Fragen werden auch immer die Folgen für jene, die den Handlungen ausgesetzt sind, herangezogen. Sein Verständnis von Bildung, die ständige Anpassung an neue Situationen erleben wir alle in den Bildungsinstitutionen und in der Gesellschaft. Zur Erziehung möchte ich abschließend noch sagen, dass ich auch der Meinung bin, dass erzogen werden muss. Unsere Gesellschaft hat in den letzten Jahren einen enormen Wandel von Bevormundung zu Freiheiten und Eigenverantwortung vollzogen. Beides hat Vor-und Nachteile, aber ich denke, es sollte aufgepasst werden, dass jetzt nicht, wie davor zu viel, zu wenig erzogen wird. Wir bewegen uns von einem Extrem in das andere. 

basierend auf: https://www.medienimpulse.at/articles/view/1267?navi=1

30 Dez

Saferinternet, Kurzzusammenfassung

Die Website Saferinternet bietet für Eltern, Lehrende, Jugendliche und Senioren bzw. Seniorinnen einen wunderbaren Überblick rund um die Nutzung des Internets und anderer Medien.

Für Lehrende
In der Kategorie Lehrende können Lehrpersonen unter Tools verschiedene Workshops zum Thema Medien und Medienkompetenz. Unter den FAQS finden sich soziale Themen im schulischen Kontext (Mobbing, Netzwerke, Umgang mit dem Internet et cetera)

Für Eltern
In der Kategorie Eltern können Erziehungsberechtigte durch die FAQs ihre eigenen Wissenlücken über Internet- und Mediennutzung füllen. Hilfreiche Links zu Ratgebern findet man unter Materialien.

Für Kinder und Jugendliche
In der Kategorie Jugendliche stehen unter Materialien Flyer zu verschiedensten Themen zum Download verfügbar. Diese fassen kompakt die Situatoion

Für Senioren und Seniorinnen 
In der Kategorie Senior/innen sind unter Tools kostenlose und verlässliche Beratungsservices zu finden, beispielsweise Internet Ombusmann.

Weitere Funktionen
In jeder der oben genannten Kategorie findet sich der Button News. Kurze Artikel rund um Aktuelles in der Medienwelt werden diskutiert und aufgeklärt. Außerdem stehen kostenlos zum Download wissenschaftliche Studien zur Verfügung, falls man sich in die Thematik Saferinternet vertiefen möchte.

Persönliche Bewertung
Meiner Meinung eine sehr übersichtliche und hilfreiche Website, die sich an jegliches Publikum richtet! 
10 / 10

30 Dez

Lese!(sozialisation)

Lesen
Die Relevanz früher Lesekonfrontation ist bekannt. Lesesozialisation sollte bereits zu Hause beginnen: Vorlesen, Bilderbuchbetrachtung und Neugierweckung für Bücher (und andere Medien) prägen die Entwicklung jedes Kindes.

Schulsituation 
Im schulischen Kontext ist dies leichter gesagt als getan. Manche Kinder kommen erst in der Primarstufe mit Lesen in Berührung. Lesemotivation zu wecken und aufrechterhalten ist eine große Herausforderung, sei es, weil die Schüler und Schülerinnen keinen (positiven) Bezug zur Literatur haben oder weil das „klassische“ Lesen und Vorlesen keinen Anklang finden.

Eine neue Idee zur Steigerung der Lesemotivation
Um Lesefreude zu wecken, können Leseaufgaben mit Spielen verknüpft werden. Ein Beispiel, welches Katharina Portugal in ihrem Artikel bringt, ist das Lese-Escape-The-Room. In Gruppen werden Schlösser geknackt, dabei werden Leseaufgaben mit Hilfe von Hinweisschildern, Bildern et cetera gelöst.
 Da das Spiel sowohl Bewegung, als auch Wettstreit und Abwechslung mitbringt, ist die Tendenz zu einer intensiven und freudigen Auseinandersetzung gegeben.  Gleichzeitig findet eine spielerisvche Literaturvermittlung statt. 

18 Aug

Kinder und „Safer Internet“

Mittels diesen Link, gelang man zu den Unterrichtsmaterialien: https://www.saferinternet.at/zielgruppen/lehrende/#c379

In der Broschüre über das Thema „Safer Internet in der Volksschule“ findet man etliche Übungen, um diese Materie mit Schülern und Schülerinnen zu besprechen. Mit diesem Material können die Kinder ein Gefühl für den sicheren Umgang mit dem Internet gewinnen.

Zu jeden auch  nur erdenklichen Unterpunktes, von diesem großen essentiellen Thema findet man Materialien sowie kinderrechte Websites. Folgend einige Beispiele:

  • Suchen und Finden im Internet
  • Meine Spuren im Netz
  • Umgang miteinander
  • Andere fertigmachen – Cyber-Mobbing
  • Computerspiele
  • Online „Freunde“
  • etc.

Zusätzlich zu den vorgeschlagenen Beispielen findet man außerdem eine Altersklassen-Empfehlung, sowie eine ungefähre Angabe wie lange die Übung in etwa dauern könnte. Außerdem ist es sehr nützlich, dass nicht für jedes Unterrichtsmaterial ein Computer  von Nöten ist, manche Einheiten dienen auch nur dazu, dass die Schüler und Schülerinnen miteinander Diskutieren und Vor- und Nachteile abwiegen.

 

Meiner Meinung nach sind die Materialien für jede Lehrperson von erheblichen Nutzen und wahnsinnig hilfreich, da auch zu vielen Übungen zusätzlich sehr gute Arbeitsblätter  bereitstehen sowie verschiedene Links.

12 Jul

Whatsapp – Pros & Cons

Es gibt einige interessante Themen, das Internet betreffend, doch das Thema Whatsapp interessiert mich am meisten, da ich so gut wie alles über Whatsapp regle.

Seit es Whatsapp gibt, ist für mich vieles leichter geworden, zum Beispiel mit meinem Vater zu kommunizieren, der im Ausland lebt. Da ich ihn alle paar Jahre einmal live und sonst immer wieder mal über Skype sehe, Ist Whatsapp sehr wichtig für mich. So kann ich ihm jederzeit schreiben, mit ihm telephonieren und sogar video-telephonieren – und das ohne etwas zahlen zu müssen. Immer wenn ich irgendetwas Spannendes erlebe, oder mich etwas besonders aufregt, schreibe ich ihm und er kann (soweit es die Zeitverschiebung zulässt) sofort darauf antworten.

Zudem ist Whatsapp sehr praktisch für Planungen und Vorbereitungen – nicht nur innerhalb der Familie, sondern auch im Freundeskreis -, da alle in einer Gruppe Ideen einbringen können, Links zu Internetseiten (die Vorbereitung betreffend, z.B. Veranstaltungsort) und diskutieren beziehungsweise abstimmen können.

Bei Geburtstagen bietet es sich auch an, über Whatsapp zu gratulieren, da “Geburtstagskinder” meistens schwer beschäftigt und daher selten bis gar nicht erreichbar sind an besagtem Tag. Eine Nachricht zu lesen, geht sich zeitlich schon aus und über Whatsapp kann man viele passende Emojis dazu schicken, was die Nachricht freundlicher macht.

Auch für kleine Alltäglichkeiten ist Whatsapp netter als eine simple SMS. Will man wissen, wo jemand gerade ist, oder was es am Abend zum Essen gibt, oder man will jemandem einfach mal sagen, dass man ihn gern hat, weil man ihn nicht oft sieht, kann man alles mit Emojis verzieren. Hat man einmal wenig Zeit zum Schreiben, reichen oft überhaupt nur Emojis. Wobei man hier darauf achten muss, dass man das Schreiben – vor allem mit richtiger Rechtschreibung – nicht verlernt.

Was schlimm ist, sind sogenannte “Hater – Gruppen”, doch die gibt es nicht nur auf Whatsapp. Will jemand unbedingt über jemanden lästern und herziehen, findet er immer einen Weg – ob über SMS, Skype, Instagram, Facebook, Snapchat oder eben Whatsapp.

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12 Jul

Mobbing bei Kindern – präventive Maßnahmen

Die Broschüre „Mobbing bei Kindern und Jugendlichen / Prävention in pädagogischen Einrichtungen“, ist aufrufbar unter:
https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/KJA_Broschuere_Mobbing.pdf (aufgerufen am 10.07.18)

Diese Broschüre thematisiert Mobbing, insbesondere Cybermobbing und gibt Ansätze für präventive Maßnahmen um Mobbing in der Schule entgegenzuwirken. Zusätzlich ist ein Mobbing-Leitfaden für Eltern und Erziehungsberechtigte enthalten.

In den letzten Jahren vollzog sich ein dynamischer Prozess eines Medien- und Technologiewandels, welcher auch Auswirkungen auf die heute Gesellschaft hat. Von klein auf wächst man mit einem unzähligen medialen Angebot auf und ist tag täglich in seinem Alltag davon umgeben. Im Gegensatz zu früheren Zeiten, wo Kinder meist ihre Freizeit im Freien verbracht haben, beschränkt sich diese nun vermehrt auf den Gebrauch von  technischen Geräten.. Die Kommunikation und zwischenmenschliche Interaktion hat sich sehr verändert. Dieser Wandel begünstigt das Auftreten von Cybbermobbing-Vorfällen. Dadurch rückt die Notwendigkeit der Einführung präventiver Maßnahmen besonders im schulischen Bereich näher. Denn durch den veränderte Medienumgang in der Gesellschaft und die damit zusammenhängende ständige Präsenz von Gewalt, hat dies zunehmend Auswirkungen im Schulalltag der Kinder und Jugendlichen zur Folge.

Unter dem Mobbingbegriff versteht man eine konfliktbelastete Situation, bei der die betroffene Person einer direkten oder indirekten Form einer diskriminierenden Handlung oder Kommunikationsform ausgesetzt wird. Dabei ist das Opfer deutlich unterlegen und hilflos gegenüber den Attacken einer anderen oder mehreren Personen, die über einen längeren Zeitraum, mit der Intention einer Abgrenzung bzw. Ausstoßes aus einer Gemeinschaft, ausgeführt werden.

Folglich spricht man von Mobbing, wenn bestimmte Kriterien gegeben sind: 

  • Machtungleichgewicht – Ungleichheit der Kräfte bzw. asymmetrisches Kräfteverhältnis,
  • eine oder mehrere Personenzahl – die gewaltvolle Handlung kann von einem Täter oder von einer Gruppe ausgeübt werden,
  • der Zeitraum – die Handlung hat einen Wiederholungscharakter,
  • eine Schädigungsabsicht mit der direkte oder indirekte Form,
  • sowie das subjektive Empfinden des Opfers diskriminiert zu werden.

Der Begriff des „Cybermobbings“ ist eine ausgebaute Form des Mobbings und impliziert zusätzlich den Gebrauch von modernen Kommunikationstechnologien. Cybermobbing ist demnach Mobbing und Gewalt mittels digitaler Medien. Folglich versteht man darunter Angriffe mit einer Schädigungsabsicht, sowie mit einem Wiederholungscharakter gegen eine Person mit dem Gebrauch von digitalen Technologien, wie im Internet (zB.: soziale Netzwerke, Facebook, Chats, Emails etc.), aber auch am Handy (WhatsApp, belästigende Anrufe, SMS, Handyfotos oder Videos).

Cybermobbing ist ein Delikt und wird seit dem 1. Jänner 2016 strafrechtlich verfolgt, welches im Strafgesetzbuch § 107c StGB unter dem Titel „Fortgesetzte Belästigung im Wege einer Telekommunikation oder eines Computersystems“ angeführt ist.

Im Gegensatz zum klassischen Mobbing sind Opfer von Cybermobbing den Schikanen rund um die Uhr ausgesetzt. Über digitale Medien ist man 24 Stunden am Tag erreichbar, wodurch das Mobbing nach der Schule kein Ende findet. Somit gibt es keinen Rückzugsort für das Opfer, nicht einmal die eigenen vier Wände bieten davor Schutz. Das Ausmaß von Cybermobbing ist verheerender als beim Mobbing, da durch das Veröffentlichen im Internet ein unüberschaubares Publikum erreicht wird. Binnen kürzester Zeit, mit nur einem Klick, werden Beschimpfungen weltweit an die breite Masse verschickt. Darüber hinaus können diese Inhalte im Nachhinein nie vollständig gelöscht werden und sogar wieder an die Öffentlichkeit kommen.

Im Unterschied zum Mobbing, nimmt der Täter beim Cybermobbing oft eine anonyme Identität, durch ein falsches Profil, an. Dies senkt jegliche Hemmschwelle, denn die Reaktionen und die Betroffenheit des Opfers sind für den Täter nicht ersichtlich. Durch die Anonymität im Internet wird teilweise die Abgrenzung der Rolle des Täters und des Opfers schwer nachvollziehbar, denn auf Attacken folgen oft Gegenattacken, welche Täter zu Opfern darstellen können.

Gründe für Mobbing sind vielfältiger Art. Äußerliche Merkmale sind nur ein Teilgrund, warum eine Person zur Zielscheibe von verschiedenen Angriffen in seinem sozialen Umfeld wird. Andere Gründe dafür können u.a. Langeweile, das Abbauen von aufgestauten Aggressionen – als Entlastungsventil, Machtmissbrauch oder die Anerkennung bzw. Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Man eifert einer Person mit Mobbingattacken nach, dadurch erhofft man sich einen Anstieg des eigenen Ansehens innerhalb einer Gruppe.  Es entsteht eine Art Gruppendynamik. Man ist gefangen in einem Prozess, aus dem man sich kaum lösen kann. Die Angst dieser Gruppe, nicht mehr zugehörig zu sein oder sogar selber Opfer dieser zu werden, lässt einen aus diesem Kreislauf nicht mehr entweichen. Auch das Überspielen bzw. Abbauen von eigenen Minderwertigkeitsgefühlen zählt zu den Motiven, besonders wenn der Täter selbst Mobbingattacken zum Opfer gefallen ist.

Mobbing könnte verheerende Auswirkungen auf das Opfer haben. Angefangen von Konzentrationsstörungen, einem Leistungsabfall bzw. Verlust der Lernmotivation und der Schulverweigerung, psychosomatischen Beschwerden ( zB.: Übelkeit, Kopf- und Magenschmerzen), Appetitlosigkeit und gestörtes Essverhalten, Angstzustände, Schlafstörungen und Albträume, bis hin zur Isolation, psychischen Problemen, Depression und Selbstbeschuldigungen. In schlimmen Fällen führt Mobbing sogar zu Suizidgedanken, Suizidversuchen oder Tod durch Suizid bzw. Selbstmord.

Eine Möglichkeit Cybermobbing entgegenzuwirken ist Prävention durch Aufklärung.  Alle Motive zur Entstehung von Mobbing haben eine Gemeinsamkeit, die fehlende Empathie. Oft können Kinder oder Jugendliche die Situation nicht nachempfinden und damit nicht einschätzen, welche Folgen die Beleidigungen bei ihren Opfern auslösen können. Genau aus diesem Grund kann nie früh genug damit begonnen werden, Kinder für diese Thematik zu sensibilisieren. Kinder und Jugendliche benötigen in der digitalen Welt der Medien eine Einführung bzw. eine Aufklärung zum sicheren Umgang mit den neuen Medien, um gegen Gefahren und Risiken der virtuellen Welt gewappnet zu sein. Daher sollten Eltern, Pädagogen oder andere Vertrauenspersonen, wie z.B.: Schulsozialarbeiter oder Schulpsychologen, Aufklärungsarbeit leisten, welche Gefahren mit der Nutzung von neuen digitalen Medien einhergehen. Durch die rasante Medienentwicklung ist dies für manche Eltern eine Herausforderung und sie benötigen selber eine Orientierung beim sicheren Nutzen im Internet, um ihren Kindern einen kritischen Umgang damit zu vermitteln. Deshalb soll verstärkt von Seiten der Schuleinrichtungen medienpädagogische Arbeit geleistet werden, bei der man sich mit den Kindern mit der Thematik einer kritischen, reflexiven Mediennutzung auseinandersetzt. Nur wer informiert ist, kann mögliche Angriffe und Gefahren als solche erkennen. Kinder sollen über das Auftreten von Cybermobbing, sowie sexuellen Übergriffen aufgeklärt werden. Kinder müssen wissen, dass das Veröffentlichen von Fotos im Web mit einen Verlust der Privatsphäre einhergeht. Fotos, die einst Online gestellt wurden, verbreiten sich rasant und weltweit. Dies kann kaum rückgängig gemacht werden. Die Fotos können missbräuchlich in einem komplett anderen Zusammenhang (auch pornografisch) gebracht werden.

Für eine gewaltfreie Umgebung ist ein gutes soziales Klima an der Schule Voraussetzung. Dabei nehmen Pädagogen die zentrale Rolle bei der Verantwortung für eine positive Atmosphäre im Schulalltag ein, denn sie sind die Vorbilder für einen respektvollen Umgang miteinander. Gegenseitiger Respekt ist wohl der effektivste Weg, um nachhaltig gegen Mobbing präventiv vorzugehen. Der Pädagoge sollte ein vertrautes Verhältnis zu den Kindern aufbauen, ihnen vermitteln, eine Ansprechperson bei jeglichen Problemen zu sein, sich jedem Anliegen annehmen und offen dafür zu sein, Konfliktlösungsmöglichkeiten gemeinsam auszuarbeiten.

In der Broschüre sind hierzu einige präventive Maßnahmen angeführt wie die Stärkung der Klassengemeinschaft, aktive Pausenaufsicht, das Vorgeben von Gruppeneinteilungen, Gemeinschafts- und Rollenspiele, Partizipation ermöglichen, bei Gewalt konsequent eingreifen, einen Kummerkasten aufhängen und Experten einbeziehen.

Darüber hinaus sollte das Selbstwertgefühl der Schüler gestärkt werden durch einfache Strategien im Schulalltag, wie beispielsweise dem Kind Verantwortung übertragen, Fragen nicht kritisieren und Kreativität fördern oder gelungene Schularbeiten würdigen und anerkennen. Schutz vor Mobbing wird durch soziale Kompetenz gewährleistet. Wer seine Gefühle angemessen mitteilen kann, Empathie, Selbstbehauptung, Toleranz und Kommunikationsfähigkeit besitzt, sowie angemessen mit Konflikten umgehen kann, ist weniger von Mobbing gefährdet. Besitzt ein Kind das Gefühl der Wertschätzung von Seiten der Lehrperson, kann auch besser mit Kritik umgegangen werden. Allem voran, sollten Regeln des respektvollen Umganges miteinander in der Klasse aufgestellt werden und bei Missachtung dieser müssen die vereinbarten Konsequenzen getragen und eine Wiedergutmachen überlegt werden.

Diese Broschüre gibt meiner Meinung nach einen guten Einblick zum Thema Mobbing. Weiters werden auch einige Adressen für externe Workshops- und Fortbildungsmöglichkeiten aufgezeigt, sowie weiterführende Links und Materialien zu dieser Thematik angeführt.

Weitere Materialien zu diesem Thema: https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/Mobbing_an_Schulen_Leitfaden_BMB.pdf (10.07.18) – Mobbing an Schulen / Ein Leitfaden für die Schulgemeinschaft im Umgang mit Mobbing

Eine weitere Rezensionen zu diesem Thema:
https://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2017/11/17/rezension-der-broschuere-sex-und-gewalt-in-medien/
https://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2018/01/07/mobbing-bei-kindern-und-jugendlichen/

Rezension verfasst von: Lidia Gorski