12 Jan

John Dewey brandaktuell

Bernhard Lasser, Autor des Artikels Erziehung und Öffentlichkeit bei John Dewey bezieht sich auf die von John Dewey, Klassiker der Bildungswissenschaft, im Jahr 1972 veröffentlichte politische Philosophie, die sich mit der Erziehung und Öffentlichkeit auseinandersetzt. John Deweys politische Philosophie ist insofern relevant, da Dewey´s Theorien sowohl die rasanten Entwicklungen der Kommunikation als auch politische Entwicklungen mit einbezieht.

Während es für Platon und Rousseau unvorstellbar war, dass der Staat und somit auch die Öffentlichkeit aus mehr Personen bestehen kann, als wie jene, die sich auch persönlich kennen, beinhaltet Deweys Theorie der Öffentlichkeit ein Betroffenheitskriterium, welches die Öffentlichkeit zu all jenen macht, die von indirekten Transaktionsfolgen betroffen sind. Die Medien haben eine Kommunikation über weite Strecken ermöglicht, weshalb heute über eine Transnationalisierung der Öffentlichkeit diskutiert wird. Demokratie ist für Dewey die immer wieder notwendige Anpassung an verschiedene Situationen, sie ist Regierungs-und Lebensform. Für Dewey muss in einer Demokratie über Erziehung und Bildung bestimmt werden. Seine Bildungstheorie lehnt sich auf den Begriff der Erfahrung, die definiert wird als dass wir auf einen Gegenstand einwirken und der Gegenstand auf uns zurückwirkt. Der Erziehungs – und Bildungsvorgang ist laut Dewey die ständige Anpassung an neue Situationen. Dewey stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen die große Gesellschaft eine große Gemeinschaft werden kann, welche die Veränderungen der politischen Situation thematisiert. Die Jungen müssen in Traditionen, Anschauungen und Interessen, die eine Gemeinschaft auszeichnen, eingeführt und dahingegen erzogen werden. Geben und Nehmen ist von zentraler Bedeutung und die Kommunikation nimmt eine zentrale Rolle.

John Deweys Theorien sind, auch wenn lange vor der Zeit der modernen Medien verfasst, brandaktuell. Seine Auffassung von Öffentlichkeit, Öffentlichkeit sind jene, die von indirekten Transaktionsfolgen betroffen sind, spricht nicht nur davon, dass Medien über nationale Grenzen hinausgehen, sondern erinnert mich auch stark an aktuelle Diskussionen zu den Rechten auf sozialen Medien. (Instagram) Bei diesen rechtlichen Fragen werden auch immer die Folgen für jene, die den Handlungen ausgesetzt sind, herangezogen. Sein Verständnis von Bildung, die ständige Anpassung an neue Situationen erleben wir alle in den Bildungsinstitutionen und in der Gesellschaft. Zur Erziehung möchte ich abschließend noch sagen, dass ich auch der Meinung bin, dass erzogen werden muss. Unsere Gesellschaft hat in den letzten Jahren einen enormen Wandel von Bevormundung zu Freiheiten und Eigenverantwortung vollzogen. Beides hat Vor-und Nachteile, aber ich denke, es sollte aufgepasst werden, dass jetzt nicht, wie davor zu viel, zu wenig erzogen wird. Wir bewegen uns von einem Extrem in das andere. 

basierend auf: https://www.medienimpulse.at/articles/view/1267?navi=1

30 Dez

Saferinternet, Kurzzusammenfassung

Die Website Saferinternet bietet für Eltern, Lehrende, Jugendliche und Senioren bzw. Seniorinnen einen wunderbaren Überblick rund um die Nutzung des Internets und anderer Medien.

Für Lehrende
In der Kategorie Lehrende können Lehrpersonen unter Tools verschiedene Workshops zum Thema Medien und Medienkompetenz. Unter den FAQS finden sich soziale Themen im schulischen Kontext (Mobbing, Netzwerke, Umgang mit dem Internet et cetera)

Für Eltern
In der Kategorie Eltern können Erziehungsberechtigte durch die FAQs ihre eigenen Wissenlücken über Internet- und Mediennutzung füllen. Hilfreiche Links zu Ratgebern findet man unter Materialien.

Für Kinder und Jugendliche
In der Kategorie Jugendliche stehen unter Materialien Flyer zu verschiedensten Themen zum Download verfügbar. Diese fassen kompakt die Situatoion

Für Senioren und Seniorinnen 
In der Kategorie Senior/innen sind unter Tools kostenlose und verlässliche Beratungsservices zu finden, beispielsweise Internet Ombusmann.

Weitere Funktionen
In jeder der oben genannten Kategorie findet sich der Button News. Kurze Artikel rund um Aktuelles in der Medienwelt werden diskutiert und aufgeklärt. Außerdem stehen kostenlos zum Download wissenschaftliche Studien zur Verfügung, falls man sich in die Thematik Saferinternet vertiefen möchte.

Persönliche Bewertung
Meiner Meinung eine sehr übersichtliche und hilfreiche Website, die sich an jegliches Publikum richtet! 
10 / 10

30 Dez

Lese!(sozialisation)

Lesen
Die Relevanz früher Lesekonfrontation ist bekannt. Lesesozialisation sollte bereits zu Hause beginnen: Vorlesen, Bilderbuchbetrachtung und Neugierweckung für Bücher (und andere Medien) prägen die Entwicklung jedes Kindes.

Schulsituation 
Im schulischen Kontext ist dies leichter gesagt als getan. Manche Kinder kommen erst in der Primarstufe mit Lesen in Berührung. Lesemotivation zu wecken und aufrechterhalten ist eine große Herausforderung, sei es, weil die Schüler und Schülerinnen keinen (positiven) Bezug zur Literatur haben oder weil das „klassische“ Lesen und Vorlesen keinen Anklang finden.

Eine neue Idee zur Steigerung der Lesemotivation
Um Lesefreude zu wecken, können Leseaufgaben mit Spielen verknüpft werden. Ein Beispiel, welches Katharina Portugal in ihrem Artikel bringt, ist das Lese-Escape-The-Room. In Gruppen werden Schlösser geknackt, dabei werden Leseaufgaben mit Hilfe von Hinweisschildern, Bildern et cetera gelöst.
 Da das Spiel sowohl Bewegung, als auch Wettstreit und Abwechslung mitbringt, ist die Tendenz zu einer intensiven und freudigen Auseinandersetzung gegeben.  Gleichzeitig findet eine spielerisvche Literaturvermittlung statt. 

18 Aug

Kinder und „Safer Internet“

Mittels diesen Link, gelang man zu den Unterrichtsmaterialien: https://www.saferinternet.at/zielgruppen/lehrende/#c379

In der Broschüre über das Thema „Safer Internet in der Volksschule“ findet man etliche Übungen, um diese Materie mit Schülern und Schülerinnen zu besprechen. Mit diesem Material können die Kinder ein Gefühl für den sicheren Umgang mit dem Internet gewinnen.

Zu jeden auch  nur erdenklichen Unterpunktes, von diesem großen essentiellen Thema findet man Materialien sowie kinderrechte Websites. Folgend einige Beispiele:

  • Suchen und Finden im Internet
  • Meine Spuren im Netz
  • Umgang miteinander
  • Andere fertigmachen – Cyber-Mobbing
  • Computerspiele
  • Online „Freunde“
  • etc.

Zusätzlich zu den vorgeschlagenen Beispielen findet man außerdem eine Altersklassen-Empfehlung, sowie eine ungefähre Angabe wie lange die Übung in etwa dauern könnte. Außerdem ist es sehr nützlich, dass nicht für jedes Unterrichtsmaterial ein Computer  von Nöten ist, manche Einheiten dienen auch nur dazu, dass die Schüler und Schülerinnen miteinander Diskutieren und Vor- und Nachteile abwiegen.

 

Meiner Meinung nach sind die Materialien für jede Lehrperson von erheblichen Nutzen und wahnsinnig hilfreich, da auch zu vielen Übungen zusätzlich sehr gute Arbeitsblätter  bereitstehen sowie verschiedene Links.

12 Jul

Whatsapp – Pros & Cons

Es gibt einige interessante Themen, das Internet betreffend, doch das Thema Whatsapp interessiert mich am meisten, da ich so gut wie alles über Whatsapp regle.

Seit es Whatsapp gibt, ist für mich vieles leichter geworden, zum Beispiel mit meinem Vater zu kommunizieren, der im Ausland lebt. Da ich ihn alle paar Jahre einmal live und sonst immer wieder mal über Skype sehe, Ist Whatsapp sehr wichtig für mich. So kann ich ihm jederzeit schreiben, mit ihm telephonieren und sogar video-telephonieren – und das ohne etwas zahlen zu müssen. Immer wenn ich irgendetwas Spannendes erlebe, oder mich etwas besonders aufregt, schreibe ich ihm und er kann (soweit es die Zeitverschiebung zulässt) sofort darauf antworten.

Zudem ist Whatsapp sehr praktisch für Planungen und Vorbereitungen – nicht nur innerhalb der Familie, sondern auch im Freundeskreis -, da alle in einer Gruppe Ideen einbringen können, Links zu Internetseiten (die Vorbereitung betreffend, z.B. Veranstaltungsort) und diskutieren beziehungsweise abstimmen können.

Bei Geburtstagen bietet es sich auch an, über Whatsapp zu gratulieren, da “Geburtstagskinder” meistens schwer beschäftigt und daher selten bis gar nicht erreichbar sind an besagtem Tag. Eine Nachricht zu lesen, geht sich zeitlich schon aus und über Whatsapp kann man viele passende Emojis dazu schicken, was die Nachricht freundlicher macht.

Auch für kleine Alltäglichkeiten ist Whatsapp netter als eine simple SMS. Will man wissen, wo jemand gerade ist, oder was es am Abend zum Essen gibt, oder man will jemandem einfach mal sagen, dass man ihn gern hat, weil man ihn nicht oft sieht, kann man alles mit Emojis verzieren. Hat man einmal wenig Zeit zum Schreiben, reichen oft überhaupt nur Emojis. Wobei man hier darauf achten muss, dass man das Schreiben – vor allem mit richtiger Rechtschreibung – nicht verlernt.

Was schlimm ist, sind sogenannte “Hater – Gruppen”, doch die gibt es nicht nur auf Whatsapp. Will jemand unbedingt über jemanden lästern und herziehen, findet er immer einen Weg – ob über SMS, Skype, Instagram, Facebook, Snapchat oder eben Whatsapp.

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12 Jul

Mobbing bei Kindern – präventive Maßnahmen

Die Broschüre „Mobbing bei Kindern und Jugendlichen / Prävention in pädagogischen Einrichtungen“, ist aufrufbar unter:
https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/KJA_Broschuere_Mobbing.pdf (aufgerufen am 10.07.18)

Diese Broschüre thematisiert Mobbing, insbesondere Cybermobbing und gibt Ansätze für präventive Maßnahmen um Mobbing in der Schule entgegenzuwirken. Zusätzlich ist ein Mobbing-Leitfaden für Eltern und Erziehungsberechtigte enthalten.

In den letzten Jahren vollzog sich ein dynamischer Prozess eines Medien- und Technologiewandels, welcher auch Auswirkungen auf die heute Gesellschaft hat. Von klein auf wächst man mit einem unzähligen medialen Angebot auf und ist tag täglich in seinem Alltag davon umgeben. Im Gegensatz zu früheren Zeiten, wo Kinder meist ihre Freizeit im Freien verbracht haben, beschränkt sich diese nun vermehrt auf den Gebrauch von  technischen Geräten.. Die Kommunikation und zwischenmenschliche Interaktion hat sich sehr verändert. Dieser Wandel begünstigt das Auftreten von Cybbermobbing-Vorfällen. Dadurch rückt die Notwendigkeit der Einführung präventiver Maßnahmen besonders im schulischen Bereich näher. Denn durch den veränderte Medienumgang in der Gesellschaft und die damit zusammenhängende ständige Präsenz von Gewalt, hat dies zunehmend Auswirkungen im Schulalltag der Kinder und Jugendlichen zur Folge.

Unter dem Mobbingbegriff versteht man eine konfliktbelastete Situation, bei der die betroffene Person einer direkten oder indirekten Form einer diskriminierenden Handlung oder Kommunikationsform ausgesetzt wird. Dabei ist das Opfer deutlich unterlegen und hilflos gegenüber den Attacken einer anderen oder mehreren Personen, die über einen längeren Zeitraum, mit der Intention einer Abgrenzung bzw. Ausstoßes aus einer Gemeinschaft, ausgeführt werden.

Folglich spricht man von Mobbing, wenn bestimmte Kriterien gegeben sind: 

  • Machtungleichgewicht – Ungleichheit der Kräfte bzw. asymmetrisches Kräfteverhältnis,
  • eine oder mehrere Personenzahl – die gewaltvolle Handlung kann von einem Täter oder von einer Gruppe ausgeübt werden,
  • der Zeitraum – die Handlung hat einen Wiederholungscharakter,
  • eine Schädigungsabsicht mit der direkte oder indirekte Form,
  • sowie das subjektive Empfinden des Opfers diskriminiert zu werden.

Der Begriff des „Cybermobbings“ ist eine ausgebaute Form des Mobbings und impliziert zusätzlich den Gebrauch von modernen Kommunikationstechnologien. Cybermobbing ist demnach Mobbing und Gewalt mittels digitaler Medien. Folglich versteht man darunter Angriffe mit einer Schädigungsabsicht, sowie mit einem Wiederholungscharakter gegen eine Person mit dem Gebrauch von digitalen Technologien, wie im Internet (zB.: soziale Netzwerke, Facebook, Chats, Emails etc.), aber auch am Handy (WhatsApp, belästigende Anrufe, SMS, Handyfotos oder Videos).

Cybermobbing ist ein Delikt und wird seit dem 1. Jänner 2016 strafrechtlich verfolgt, welches im Strafgesetzbuch § 107c StGB unter dem Titel „Fortgesetzte Belästigung im Wege einer Telekommunikation oder eines Computersystems“ angeführt ist.

Im Gegensatz zum klassischen Mobbing sind Opfer von Cybermobbing den Schikanen rund um die Uhr ausgesetzt. Über digitale Medien ist man 24 Stunden am Tag erreichbar, wodurch das Mobbing nach der Schule kein Ende findet. Somit gibt es keinen Rückzugsort für das Opfer, nicht einmal die eigenen vier Wände bieten davor Schutz. Das Ausmaß von Cybermobbing ist verheerender als beim Mobbing, da durch das Veröffentlichen im Internet ein unüberschaubares Publikum erreicht wird. Binnen kürzester Zeit, mit nur einem Klick, werden Beschimpfungen weltweit an die breite Masse verschickt. Darüber hinaus können diese Inhalte im Nachhinein nie vollständig gelöscht werden und sogar wieder an die Öffentlichkeit kommen.

Im Unterschied zum Mobbing, nimmt der Täter beim Cybermobbing oft eine anonyme Identität, durch ein falsches Profil, an. Dies senkt jegliche Hemmschwelle, denn die Reaktionen und die Betroffenheit des Opfers sind für den Täter nicht ersichtlich. Durch die Anonymität im Internet wird teilweise die Abgrenzung der Rolle des Täters und des Opfers schwer nachvollziehbar, denn auf Attacken folgen oft Gegenattacken, welche Täter zu Opfern darstellen können.

Gründe für Mobbing sind vielfältiger Art. Äußerliche Merkmale sind nur ein Teilgrund, warum eine Person zur Zielscheibe von verschiedenen Angriffen in seinem sozialen Umfeld wird. Andere Gründe dafür können u.a. Langeweile, das Abbauen von aufgestauten Aggressionen – als Entlastungsventil, Machtmissbrauch oder die Anerkennung bzw. Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Man eifert einer Person mit Mobbingattacken nach, dadurch erhofft man sich einen Anstieg des eigenen Ansehens innerhalb einer Gruppe.  Es entsteht eine Art Gruppendynamik. Man ist gefangen in einem Prozess, aus dem man sich kaum lösen kann. Die Angst dieser Gruppe, nicht mehr zugehörig zu sein oder sogar selber Opfer dieser zu werden, lässt einen aus diesem Kreislauf nicht mehr entweichen. Auch das Überspielen bzw. Abbauen von eigenen Minderwertigkeitsgefühlen zählt zu den Motiven, besonders wenn der Täter selbst Mobbingattacken zum Opfer gefallen ist.

Mobbing könnte verheerende Auswirkungen auf das Opfer haben. Angefangen von Konzentrationsstörungen, einem Leistungsabfall bzw. Verlust der Lernmotivation und der Schulverweigerung, psychosomatischen Beschwerden ( zB.: Übelkeit, Kopf- und Magenschmerzen), Appetitlosigkeit und gestörtes Essverhalten, Angstzustände, Schlafstörungen und Albträume, bis hin zur Isolation, psychischen Problemen, Depression und Selbstbeschuldigungen. In schlimmen Fällen führt Mobbing sogar zu Suizidgedanken, Suizidversuchen oder Tod durch Suizid bzw. Selbstmord.

Eine Möglichkeit Cybermobbing entgegenzuwirken ist Prävention durch Aufklärung.  Alle Motive zur Entstehung von Mobbing haben eine Gemeinsamkeit, die fehlende Empathie. Oft können Kinder oder Jugendliche die Situation nicht nachempfinden und damit nicht einschätzen, welche Folgen die Beleidigungen bei ihren Opfern auslösen können. Genau aus diesem Grund kann nie früh genug damit begonnen werden, Kinder für diese Thematik zu sensibilisieren. Kinder und Jugendliche benötigen in der digitalen Welt der Medien eine Einführung bzw. eine Aufklärung zum sicheren Umgang mit den neuen Medien, um gegen Gefahren und Risiken der virtuellen Welt gewappnet zu sein. Daher sollten Eltern, Pädagogen oder andere Vertrauenspersonen, wie z.B.: Schulsozialarbeiter oder Schulpsychologen, Aufklärungsarbeit leisten, welche Gefahren mit der Nutzung von neuen digitalen Medien einhergehen. Durch die rasante Medienentwicklung ist dies für manche Eltern eine Herausforderung und sie benötigen selber eine Orientierung beim sicheren Nutzen im Internet, um ihren Kindern einen kritischen Umgang damit zu vermitteln. Deshalb soll verstärkt von Seiten der Schuleinrichtungen medienpädagogische Arbeit geleistet werden, bei der man sich mit den Kindern mit der Thematik einer kritischen, reflexiven Mediennutzung auseinandersetzt. Nur wer informiert ist, kann mögliche Angriffe und Gefahren als solche erkennen. Kinder sollen über das Auftreten von Cybermobbing, sowie sexuellen Übergriffen aufgeklärt werden. Kinder müssen wissen, dass das Veröffentlichen von Fotos im Web mit einen Verlust der Privatsphäre einhergeht. Fotos, die einst Online gestellt wurden, verbreiten sich rasant und weltweit. Dies kann kaum rückgängig gemacht werden. Die Fotos können missbräuchlich in einem komplett anderen Zusammenhang (auch pornografisch) gebracht werden.

Für eine gewaltfreie Umgebung ist ein gutes soziales Klima an der Schule Voraussetzung. Dabei nehmen Pädagogen die zentrale Rolle bei der Verantwortung für eine positive Atmosphäre im Schulalltag ein, denn sie sind die Vorbilder für einen respektvollen Umgang miteinander. Gegenseitiger Respekt ist wohl der effektivste Weg, um nachhaltig gegen Mobbing präventiv vorzugehen. Der Pädagoge sollte ein vertrautes Verhältnis zu den Kindern aufbauen, ihnen vermitteln, eine Ansprechperson bei jeglichen Problemen zu sein, sich jedem Anliegen annehmen und offen dafür zu sein, Konfliktlösungsmöglichkeiten gemeinsam auszuarbeiten.

In der Broschüre sind hierzu einige präventive Maßnahmen angeführt wie die Stärkung der Klassengemeinschaft, aktive Pausenaufsicht, das Vorgeben von Gruppeneinteilungen, Gemeinschafts- und Rollenspiele, Partizipation ermöglichen, bei Gewalt konsequent eingreifen, einen Kummerkasten aufhängen und Experten einbeziehen.

Darüber hinaus sollte das Selbstwertgefühl der Schüler gestärkt werden durch einfache Strategien im Schulalltag, wie beispielsweise dem Kind Verantwortung übertragen, Fragen nicht kritisieren und Kreativität fördern oder gelungene Schularbeiten würdigen und anerkennen. Schutz vor Mobbing wird durch soziale Kompetenz gewährleistet. Wer seine Gefühle angemessen mitteilen kann, Empathie, Selbstbehauptung, Toleranz und Kommunikationsfähigkeit besitzt, sowie angemessen mit Konflikten umgehen kann, ist weniger von Mobbing gefährdet. Besitzt ein Kind das Gefühl der Wertschätzung von Seiten der Lehrperson, kann auch besser mit Kritik umgegangen werden. Allem voran, sollten Regeln des respektvollen Umganges miteinander in der Klasse aufgestellt werden und bei Missachtung dieser müssen die vereinbarten Konsequenzen getragen und eine Wiedergutmachen überlegt werden.

Diese Broschüre gibt meiner Meinung nach einen guten Einblick zum Thema Mobbing. Weiters werden auch einige Adressen für externe Workshops- und Fortbildungsmöglichkeiten aufgezeigt, sowie weiterführende Links und Materialien zu dieser Thematik angeführt.

Weitere Materialien zu diesem Thema: https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/Mobbing_an_Schulen_Leitfaden_BMB.pdf (10.07.18) – Mobbing an Schulen / Ein Leitfaden für die Schulgemeinschaft im Umgang mit Mobbing

Eine weitere Rezensionen zu diesem Thema:
https://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2017/11/17/rezension-der-broschuere-sex-und-gewalt-in-medien/
https://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2018/01/07/mobbing-bei-kindern-und-jugendlichen/

Rezension verfasst von: Lidia Gorski

08 Jul

Safer Internet – #Werbung?

Wer kennt es nicht: „PLAY FREE“, „Du hast gerade 10.000€ gewonnen“, „Das faszinierendste Spiel 2018“ oder „Mann macht jeden Tag ein Foto, nicht Weinen beim letzten Bild“. ALLES Werbung, Werbung einer speziellen, verlockenden Art, die dazu treiben soll auf den Link zu Klicken, sozusagen ein „Clickbait“.

Diese Werbungen können gerade für Kinder sehr verlockend sein, sind aber meist schädlich – auf die eine oder andere Art. Deswegen muss man den Kindern klar machen, dass es so etwas wie Werbung im Internet gibt, das man sogar darin Geschäfte abwickeln kann und das damit auch Risiken entstehen können.

Um die Lehrperson zu unterstützen wurde von SaferInternet.at die Broschüre „Safer Internet in der Volksschule“ veröffentlicht. In diesem Text wird eine Unterrichtseinheit vorgeschlagen, die den Kindern das Thema näherbringen soll und der Lehrperson kleine Hintergrundinformationen zukommen zu lassen. Des Weiteren werden auch weiterführende Links zur Vertiefung dort angeboten.

Das spezielle Thema „Wo ist die Werbung?“, wird meiner Meinung nach gut vertreten und deckt die Basis Informationen über Geschäftsmöglichkeiten in Apps und die potenziellen Risiken derer ab.

Weiterführend würde ich in einer anderen Einheit noch speziell auf das Thema Clickbait eingehen, da diese Themen nah beieinander liegen.

Quelle: https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/Safer_Internet_in_der_Volksschule.pdf (Seite 26,27 und 38)

Von Jakob Jilek

08 Jul

Selbstdarstellung von Mädchen und Burschen im Internet

Rezension zum Artikel „Selbstdarstellung von Mädchen und Burschen im Internet“

„Selbstdarstellung von Mädchen und Burschen im Internet“ ist ein Online-Artikel (Unterrichtsmaterial), welcher gratis von der Webseite www.saverinternet.at zur Verfügung gestellt wurde.

Welche Aspekte fallen mir auf?

Es werden sowohl Themen wie das Verhalten, die Gefahren und die (meist verzerrten) Geschlechterbilder im Internet behandelt. Ein Link zu einem Video von der Plattform „YouTube“ namens „Warum ist Selbstdarstellung im Internet wichtig? Welche Möglichkeiten gibt es? Worauf ist zu achten?“ ist ebenfalls vorhanden. Das betrachte ich als sehr positiv und hilfreich, denn es gibt kurze und inhaltsreiche Infos über das Internet.

Welchen Gesamteindruck macht der Artikel auf mich?

Der Artikel macht einen guten Gesamteindruck auf mich. Er gibt uns Lehrenden Inspiration und Denkanstöße, wie wir das riesige Thema „Internet“ mit den Kindern behandeln können und welche Frage dabei beantwortet werden sollten. Es soll den Lehrenden vermitteln, dass man alles im Internet kritisch hinterfragen sollte. Es geht vor allem auch um sensible Themen wie Mobbing im Internet. Auch der Durst nach Bestätigung auf sozialen Netzwerken (Wer hat die meisten Kommentare/Likes?) und der große Unterschied zwischen Authentizität und Inszenierung wird behandelt. Die Gefahren des Internets (Verbreitung von Nacktfotos, was einmal im Internet landet kann nie wieder gelöscht werden,…) machen auch einen Großteil des Artikels aus.

Fazit

Der Artikel umfasst wirklich ein riesiges Spektrum der Themen rund um „das Internet“. Leider werden die positiven Aspekte (z.B. Erwerb von digitalen Kompetenzen,…)  kaum oder gar nicht behandelt. Dafür sind die kritischen Themen umso umfangreicher vorhanden. In der heutigen Zeit kommt gehört das Internet zum alltägliche Leben und es ist wichtig, vor allem die junge Generation, sorgfältig über die Vorteile, aber vor allem auch über die Gefahren des World Wide Web aufzuklären.

Link zum Artikel/ Unterrichtsmaterial: file:///C:/Users/Anna-Lena/Downloads/Unterrichtsmaterial_Selbstdarstellung_Web.pdf

08 Jul

Safer Internet

Ich habe mich für das Thema  Medien und Gewalt entschieden. Dieses Thema beschäftigt mich schon lange, da ich finde, dass die Kinder damit immer früher konfrontiert werden.

Die Seite ist sehr übersichtlich und schön gestaltet. Wichtig finde ich auch, ist dass auf der ersten Seite gleich eine Definition von dem Wort „Gewalt“ angeführt wird.  Hier wird auch ganz gut erklärt, wo Gewalt am häufigsten vorkommt und welche Arten von Gewalt es gibt. Es wird auch entschieden zwischen echter und unechter Gewalt, ebenso wie sichtbarer von unsichtbarer.

Ich finde, dass diese Seite sehr nützlich ist. Gerade in Klassen, wo Gewalt öfter zum Thema wird oder vorkommt, kann man objektiv das Thema Gewalt und Medien behandeln. Diese Seite ist die optimale Hilfe um sich auch ein größeres Wissen als Lehrperson über Gewalt und Medien zu erarbeiten.

Dennoch würde ich bei einer Gruppe, wo ich weiß, dass Kinder eine Vergangenheit mit Gewalt, sei es familiärer oder anderer Gewalt, sehr vorsichtig behandeln.

 

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Medien_und_Gewalt_02.pdf

08 Jul

Safer Internet: Medien und Gewalt (Rezension)

Verfasst von: Selina Hajek

Beschreibung des Unterrichtsmaterials:

Das Unterrichtsmaterial zum Thema „Medien und Gewalt: Herausforderungen in der Schule“ (abrufbar unter: https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/Medien_und_Gewalt.pdf) enthält einen umfangreichen Informationsfolder für Lehrpersonen sowie einige Übungsbeispiele zur Thematik, welche im Unterricht durchgeführt werden können.

Der Folder ist in sechs Themenbereiche untergliedert:

  1. Mediengewalt

In diesem Kapitel wird zunächst versucht, eine Definition des Begriffes „Gewalt“ zu finden, um anschließend auf Mediengewalt einzugehen.

  1. Rechtliche Grundlagen

In diesem Kapitel werden auf rechtliche Aspekte wie beispielsweise gesetzliche Bestimmungen zu Gewalt und Medien hingewiesen. Es erfolgt demnach eine umfassende Information hinsichtlich gesetzlicher Bestimmungen, welche im Notfall auch für Interventionen genutzt werden können.

  1. Prävention und Hilfe

Es wird versucht, in diesem Kapitel des Folders auf die Möglichkeiten und auch Aufgaben der Schule hinsichtlich Mediengewaltprävention hinzuweisen. Es wird beispielsweise auch angesprochen, wie Konflikte gelöst oder gar verhindert werden können und wie Gewaltverminderung in der Praxis bestmöglich umsetzbar ist.

  1. Beratungsstellen und Unterstützung

In diesem Kapitel werden wichtige Kontaktdaten von Beratungsstellen für Kinder und Jugendliche aber auch Erwachsene aufgelistet.

  1. Weiterführende Links und Materialien

In diesem Kapitel werden weitere wichtige Links und Literaturangaben gemacht, welche für das Thema „Medien und Gewalt“ von Relevanz sind.

  1. Praktische Übungen

Im letzten Kapitel werden dreizehn Übungen und Anregungen zur Thematik „Mediengewalt“ gemacht, welche von der Lehrperson im Unterricht umgesetzt werden können. Es erfolgt dabei eine Unterteilung nach drei Tätigkeitsschwerpunkten: Analysieren und Verstehen, Experimentieren und Produzieren und Beeinflussen und Manipulieren.

Folgende Übungen sind angeführt:

  • Übung 1: Mein Medientagebuch
  • Übung 2: Gewalt in Medien analysieren
  • Übung 3: Täter/in und Opfer – wer ist was?
  • Übung 4: Was darf sein? Wo sind die Grenzen?
  • Übung 5: Die Computerspiel-Tester/innen
  • Übung 6: Das „Gewaltfilm“-Konzentrat
  • Übung 7: Was mich zornig macht!
  • Übung 8: Ich hab’ Angst vor …
  • Übung 9: Video erstellen: Was darf man – was nicht?
  • Übung 10: Poetinnen und Poeten unterwegs: Poetry Slam/Spoken Word
  • Übung 11: Eltern sehen das anders! Oder: Words hurt
  • Übung 12: Anti-Gewalt-Songcontest (alias FM4-Protestsongcontest)
  • Übung 13: Eingreifen oder nicht?

 

Eigene Meinung:

Der Informationsfolder ist äußerst umfangreich und enthält eine Vielzahl an bedeutenden Informationen, welche für eine Lehrperson sicherlich von Relevanz sind. Selbst wenn die Thematik nicht explizit im Unterricht behandelt wird, ist es meines Erachtens sicherlich von Belang, sich in die Thematik einzulesen und sich beispielsweise auch hinsichtlich der rechtlichen Bestimmungen zu informieren.

Weiters bieten vor allem die Übungsbeispiele gute Anregungen zur Integration der Thematik in den Unterricht. Einige der Übungen sind meines Erachtens eher für die Grundstufe II und Sekundarstufe I, können allerdings auch für die Grundstufe I adaptiert werden. Selbst wenn das Material nicht eins zu eins übernommen wird, so bietet es dennoch gute Ideenanstöße, wie die Thematik im Unterricht behandelt werden kann.

Wichtige Links:

Der Folder ist abrufbar unter: https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/Medien_und_Gewalt.pdf

Weitere Materialien sind unter folgendem Link zu finden:

https://www.saferinternet.at/zielgruppen/lehrende/#

Eine weitere Rezension zu diesem Unterrichtsmaterial ist zu finden unter:

https://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2017/10/26/unterrichtsmaterial-medien-und-gewalt/