16 Mrz

Jasmina Monari, Katrin Glößl: Das Handy im Unterricht – Fluch oder Segen? Sollten wir Handys im Unterricht zulassen oder nicht?

Wir in der  Gruppe hatten verschiedene Meinungen über dieses Thema und haben lang darüber diskutiert. Sicher kann das Handy im Unterricht Positives mitbringen, denn heutzutage haben viele Kinder Smartphones mit Internet und mit unterschiedlichen nützlichen Apps. So kann man in verschiedenen Fächern ganz gut davon Gebrauch machen, man kann aus dem Internet schnell wichtige Infos holen. Auch die Wörterbuch-Applikationen im Fremdsprachenunterricht haben sich oft als sehr hilfreich erwiesen. Jedoch kann das auch die Gefahr mit sich bringen, dass Kinder immer weniger mit gedruckten Büchern/Wörterbüchern arbeiten. Als Lehrer können wir das auf keinen Fall gutheißen. Auch das  Internet ist im Unterricht nicht lebensnotwendig. Schließlich gibt es in jeder Schule gut ausgestattete EDV-Räume, wo man sehr gut arbeiten und Internet verwenden kann. Außerdem ist das Internet auf dem Handy ein zweischneidiges Schwert, denn leider beeinflusst es  die Kinder nicht nur positiv, sondern kann auch sehr leicht sehr negative Folgen für die Kinder haben und dies ist in der Schule bei so vielen Kindern auch nicht leicht zu kontrollieren. Schließlich sind viele Jugendliche selbstverständlich viel interessierter daran mit dem Handy zu spielen, als damit zu lernen. Deshalb sind wir zum Schluss doch zu dem Ergebnis gekommen, dass es besser ist, Handys im Unterricht nicht zuzulassen.

25 Feb

Das Handy im Unterricht – Fluch oder Segen?

„In vielen Schulen wird das Handy verboten, weil es stört. Jedoch ist das Handy für Kinder und Jugendliche ein wichtiger alltäglicher Begleiter. Ein anderer Weg ist, das Handy konstruktiv in den Unterricht einzubeziehen und es alspositive Chance zu nutzen. Medienkompetenz zu vermitteln, ist eine Aufgabe, die im „Grundsatzerlass zur Medienbildung“20)des BMUKK (2001)festgeschrieben ist und für alle Schultypen gilt. Das bedeutet, dass jede Lehrkraft einerseits diekritisch-reflexive Nutzung von Medien in ihren Fachunterricht einfließen lassen, andererseits den Einsatz von audiovisuellen Medien als Unterrichtsmittel forcieren sollte. Dass die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen im Unterricht berücksichtigt wird, ist ebenfalls eine alte Forderung.

Klar ist, dass die Schule heute (noch) nicht von den Eltern verlangen kann, den Kindern ein entsprechendes Handy zur Verfügung zu stellen, um es im Unterricht einsetzen zu können. Klar ist auch, dass das Handy die bestehenden Angebote in der Schule (z.B. Computer) nicht ersetzen kann – das ist auch gar nicht das Ziel. Dennoch gibt es immer mehr Klassen, in denen alle SchülerInnen ein Handy haben; viele davon auch so genannte „Smartphones“,die über vielfältige Funktionen verfügen. Es kann sich lohnen, darüber nachzudenken, wie man dieses technische Potential positiv nutzen kann.

Auch wenn viele Kinder und Jugendliche bereits ein oder sogar mehrere Handy/s besitzen, gibt es immer wieder auch SchülerInnen, die gar kein Handy oder nur ein relativ altes Gerät haben. Um im Unterricht nicht auf den Einsatz des Handys verzichten zu müssen, sind Gruppenarbeiteneine Lösung. Die Gruppen können so zusammengestellt werden, dass immer ein modernes Gerät pro Gruppe vorhanden ist. Verfügt die Schule über einen W-LAN-Zugang, fallen mit entsprechenden Handys auch keine zusätzlichen (privaten) Kosten bei der Internetnutzung an. Es geht also überhaupt nicht darum, die SchülerInnen zur Nutzung von Handys im Unterricht zu „zwingen“, sondern vielmehr um das Eröffnen neuer Möglichkeiten. Warum soll ein/e engagierte/r SchülerIn nicht in der Lage sein dürfen, im Biologie-Unterricht über das Handy verschiedene Zusammenhänge im Internet nachforschen zu können und die Ergebnisse dann der gesamten Klasse vorzustellen? Warum soll das Vokabelheft nicht am Handy geführt werden oder ein mobiles Wörterbuch verwendet werden? Warum soll das Handy nicht als Fotokamera in der bildnerischen Erziehung dienen können?

Regeln ausmachen

Wenn Sie das Handy im Rahmen Ihres Unterrichtes einsetzen, vereinbaren Sie mit den SchülerInnen Regeln. Beispielsweise zum Umgang mit Bildern; hier könnte eine Vorgabe sein, dass Fotos nur veröffentlicht werden
dürfen, wenn die Abgebildeten zustimmen. Eine weitere Regel kann sein, dass in der Zeit des Projekts keine „unterrichtsfernen“ Dinge mit dem Handy gemacht werden, z.B. kein Surfen im Sozialen Netzwerk oder kein Schreiben von SMS an FreundInnen.
Machen Sie die Nutzung des Handys im Unterricht auch unter Umständen den Eltern transparent, etwa wie im Die ideale ausstattung in der Schule
Natürlich können bestehende Schulgebäude nur bedingt an die Anforderungen von neuen Techniken angepasst werden. Bei zukünftigen Um-, Aus- oder Neubauten sollten jedoch folgende bauliche Rahmenbedingungenberück-sichtigt werden, damit der Nutzung von neuen Medien im Unterricht (wie eben Handys) nichts mehr im Wege steht:

 

  • Ausreichend Steckdosen zum Laden der Handys.
  • Einen W-LAN-Zugang, um bei der Internetnutzung über das Handy nicht die private Rechnung der SchülerInnen zu belasten.

 

Schummeln mit dem Handy
Während es zum Schummeln früher nur ein paar eingeschränkte Möglichkeiten gab, haben die Schüler-Innen mithilfe elektronischer Geräte inzwischen zahlreiche „Hightech­Methoden“entwickelt, um ihre Lehrer Innen auszutricksen. Während einer Schularbeit eine SMS mit einem Rechenbeispiel an dengroßen Bruder zu schicken oder schnell einmal mit dem am Klo vorab deponierten Handy anzurufen, wären beispielsweise solche Varianten. Oder es wird gleich das ganze Angabeblatt mit der Handykamera abgelichtet und versendet. Auch als Taschenrechner, Formel- oder Vokabelspeicher eignen sich Handys hervorragend. Durch das mobile Internet können Antworten zudem ganz einfach recherchiert oder Text-stellen übersetzt werden. Ein beliebter Trick ist auch, Lösungshilfen daheim als Audio-Datei vorzubereiten und die Kopfhörer beim Test unter den Haaren zu verstecken. Wird ein/e SchülerIn mit dem Handy erwischt, kommt oft die Ausrede, dass er/sie nur auf die Uhr geschaut hat.“

(Amann-Hechenberge, Barbara. Buchegger Barbara und Schwarz Sonja ²(2011): Das Handy in der Schule. Mit Chancen und Risiken kompetent umgehen. Abzurufen unter: http://www.saferinternet.at/ [25.2.2014]

18 Jan

Was sind die Ziele der Medienpädagogik?

Ziele der Medienpädagogik

 

  • Aktive Teilhabe an Kommunikationsnetzen
    Demokratie erfordert die aktive Teilhabe der Bürger und Bürgerinnen. Freie digitale Informations- und Kommunikationsnetze bieten dazu weitreichende kommunikative, soziale und kreative Möglichkeiten. Neben den Chancen birgt hier die Verarbeitung personenbezogener Daten in Informations- und Kommunikationsnetzen auch Risiken und Gefahren für die Einzelnen.

Medienkompetenz ist daher für die Teilhabe im gesellschaftlichen und bürgerschaftlichen Leben, für die Wahrnehmung der Meinungsfreiheit als grundlegendes Menschenrecht eine wesentliche Voraussetzung.
Im Sinne einer Stärkung der Meinungs- und Wertevielfalt sollte Medienkompetenz umfassend gefördert werden, um analytische Fähigkeiten zu entwickeln, die ein besseres Verständnis von Demokratie und Meinungsfreiheit sowie die aktive Teilhabe an netzwerkbasierter, medial vermittelter Kommunikation ermöglichen.

  • Mediennutzung
    Medienerziehung soll die Schüler/innen durch Vermittlung kritischer Einsicht in die Kommunikationsphänomene zu einem in ihrem jeweiligen Lebensbereich möglichen bewussten und mitbestimmenden Medienhandeln führen. Medienhandeln setzt voraus, dass Menschen in jeder Kommunikationssituation mit Medien aktiv sind. Das bedeutet, dass sie im Rahmen der Mediennutzung ihre eigene Bedeutung in der Interaktion mit dem jeweiligen Medium aushandeln. Daher soll Medienerziehung, ausgehend von der persönlichen Disposition des Schülers/der Schülerin unter Berücksichtigung der sprachlichen Voraussetzungen, neben dem kognitiven auch den affektiven Bereich mit einschließen. Sie soll dem Schüler/der Schülerin helfen, die eigenen Rollenerwartungen zu überdenken und seine/ihre eigenen Kommunikationsbedürfnisse und -defizite zu erkennen.
    Die Schüler/innen sollen weiters erkennen und erleben, dass Massenmedien gezielt Bedürfnisse zu konsumorientiertem Verhalten wecken. Sie sollen erkennen, dass neue Formen der Netzwerk- und Massenkommunikation ihre Möglichkeiten zur aktiven Beteiligung am wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Leben erweitern. Ferner sollen sie erkennen und erleben, dass die elektronischen Medien neue Formen der Mitbestimmung ermöglichen und eine Erweiterung der Handlungsräume eröffnen.
  • Kommunikation mit und durch Medien
    Die Schüler/innen sollen durch Medienerziehung befähigt werden, sich in einer Welt zurechtzufinden, über die sie zum großen Teil durch Medien informiert werden. Es soll ihnen bewusst gemacht werden, dass die Medien beträchtlich zu ihrer politischen Urteilsbildung beitragen. Sie sollen erkennen, dass die Expansion von Kommunikationstechniken den Menschen erhöhte Ausdrucks- und Partizipationschancen am politischen Leben durch „direkte“ Demokratie per Knopfdruck, bessere politische Information, bessere Information durch Behörden ermöglicht, gleichzeitig sollen sie aber erfahren, dass ebenso durch Kommunikationsmedien Menschen durch zunehmende Passivität von einer direkten Beteiligung am politischen Leben abgehalten, von politischen Konflikten abgelenkt und durch finanzkräftige Interessengruppen politischen Manipulationen ausgesetzt werden können. Sie sollen lernen, wie sie selbst Medien zu kritischer Urteilsbildung nutzen und dadurch ihre Handlungskompetenzen stärken. Sie sollen erfahren, dass die Medien nicht nur als Vermittler fiktiver Welten, sondern auch in der Abbildung der Wirklichkeit eine eigene Wirklichkeit schaffen. Die Schüler/innen sollen erkennen, dass diese gestaltete Wirklichkeit nicht wertneutral sein kann. Sie sollen die Struktur, die Gestaltungsmittel und die Wirkungsmöglichkeiten der einzelnen Medienarten erkennen und sollen verstehen, welche Inhalte vorwiegend von welchen Medienarten vermittelt werden. Dabei soll ihnen bewusst werden, dass identische Inhalte unterschiedlich präsentiert werden und folglich unterschiedliche Wirkungen haben.Medienerziehung soll das Bewusstsein für die vielfach einseitige und klischeehafte Darstellung von sozialen und geschlechtsspezifischen Rollen durch die Medien wecken. Schüler/innen sollen für die Frage sensibilisiert werden, inwiefern die Medien den vielfältigen Lebensalltag (z. B. Verhältnis Frau – Mann, Untergebene(r) – Chef/in, Jugendliche – Ältere) realitätsgerecht vermitteln. Sie sollen erkennen, dass soziale und geschlechtsspezifische Rollen der Stereotypisierung unterliegen.

    Können die Medien allein auch nicht unbedingt einen Wandel bezüglich der Auffassung von der Rollenverteilung in unserer Gesellschaft bewirken, so kommt ihnen dennoch eine bedeutsame Rolle in der Beeinflussung und Aufklärung der Öffentlichkeit zu. Indem sie bestimmte Wertvorstellungen reflektieren, tragen sie zur Aufrechterhaltung herrschender Vorstellungen bei und können gewisse Ideen, Leitbilder und Anschauungen noch verstärken bzw. abschwächen.

  • Medien als Wirtschaftsfaktor oder als Institution
    Die Schüler/innen sollen erkennen, dass wirtschaftliche, technische, gesellschaftliche und ideologische Voraussetzungen sowie unterschiedliche Organisationsformen (öffentlich-rechtliche oder privatwirtschaftliche) ganz bestimmte Formen der Herstellung, Verteilung und auch bestimmte Kriterien zur Auswahl und Darstellung der vermittelten Inhalte bedingen. In diesem Zusammenhang kann auf die Arten der Nachrichtenbeschaffung, die Finanzierung durch Seher- und Hörergebühren und durch Werbung sowie auf das Spannungsverhältnis zwischen importierten und heimischen Medienprodukten hingewiesen werden.
    Auch die Rolle der Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations, PR) als Partner und Informationslieferant der Medien soll behandelt werden. Public Relations stellen unter anderem den offenen, langfristigen Dialog zwischen den Gruppen der Gesellschaft (Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Sozialbereich, Sport usw.) und den Medien her.
    Dabei sollen Begriffe wie Unabhängigkeit, Objektivität, Glaubwürdigkeit, Meinungsvielfalt, Manipulation usw. kritisch durchleuchtet werden.
  • Eigene Medienschöpfungen
    Im Sinne von Handlungs- und Erfahrungslernen sollen die Schüler/innen im Rahmen der Medienerziehung zur Herstellung von eigenen Medienarbeiten und netzwerkbasierten Medienprojekten ermutigt werden.
    Medienmachen allein ist jedoch – so verdienstvoll es auch für eine Reihe von Lernzielen sein mag – noch keine Medienerziehung. Erst wenn die praktische Tätigkeit mit einer kritischen Reflexion über den kreativen Herstellungsprozess und das Produkt selbst gekoppelt wird, kann von einer medienpädagogischen Arbeit gesprochen werden. Die Reflexion kann sich u.a. beziehen auf die Erfahrungen, die im sozialen Bereich gesammelt werden, auf die Produktion von Bedeutung, die die Grundlage von Medienmachen ist, u.v.m. Damit soll sichergestellt werden, dass das Medienmachen in einen bewussten Erkenntnisgewinn mündet.

 

LG eure Videoten 😉

 

Benjamin Schubert, Jennifer Kellner, Martin Zorzi, Raphael Zimmermann

15 Dez

Sollen Facebook und andere Netzwerkportale in der Schule gesperrt werden?

1. Meinung::

Die Fragestellung ist nicht so einfach zu beantworten…

In der Wendstattgasse ist z.B. prinzipiell während er Unterrichts

zeit Handyverbot. Das heißt, dass die Schülerinnen und Schüler das Handy in der Schule nur abgedreht haben dürfen. Nach der Unterrichtszeit dürfen sie das Handy wieder einschalten. In der Pause herrscht auch striktes Handyverbot.

Somit wäre es in diesem Falle nicht so wicihtig Facebook etc. zu sperren.

Prinzipiell bin ich dafür, dass die sozialen Netwerke in der Schule nicht benutzt werden sollten, da die Kinder schon sowieso zu früh damit konfrontiert werden. Sogar Kinder, die die Altersbeschränkung nicht erfüllen, die bei Facebook z.B. angegeben ist, sind bereits dort angemenldet bzw. Mitglieder.

Außerdem sind die Schülerinnen und Schüler nicht gut genug über die Benutzung solcher Plattformen informiert. Das Informationen – Statusmeldungen – nicht mehr gelöscht werden können, könnte zum Problem werden, da die Kinder oft unüberlegte Post hineinstellen.

Zusätzlich bin ich der Meinung, dass die Kinder auf jeden Fall (in Informatik beispielsweise) über soclhe sozialen Netzwerke aufgekärt werden sollten, da dies in den meisten Fällen zu Hause nicht geschieht.

Daher sollten Die Kinder im Unterricht aufgeklärt werden!!!

2. Meinung:

Ich bin der Meinung, dass SS im Unterricht über Gefahren z.B. in Zusammenhang mit Facebook aufmerksam gemacht werden. Daher finde ich, dass die SS in den Pausen auch Zugriff darauf haben sollten, damit sie so auch gleich lernen, richtig mit Facebook (oder anderen Netzwerkportalen) umzugehen. Außerdem bekommt man so als Lehrperson auch möglicherweise ein bisschen was darüber mit, wie sich die Kinder auf diesen Netzwerkportalen verhalten und kann so vl auch zeitgerecht einschreiten, bzw. die KK darauf aufmerksam machen, dass sie z.B. ihre Einstellungen, wer Zugriff auf ihr Profil hat usw., richtig einstellen.
Ivana Milovanovic, Elisabeth Petznek
08 Mrz

Laptop statt Schulbuch – wie soll das weitergehen?

Die Menschen werden immer mehr von der modernen Technik abhängig. Kaum jemand kann ohne Computer, Handy, Ipod, Navigationssytem auskommen. Die ganze Kommunikation geht über das Internet und das mündliche Gespräch bzw. der soziale Kontakt nimmt immer mehr ab.  Wie weit entwickelt sich die Gesellschaft noch? Sogar Bücher werden heutzutage immer mehr online auf dem sogenannten Ebook-Reader gelesen. Geht es soweit, dass bald Kinder nur noch den Laptop mit in die Schule nehmen müssen und keine Schulbücher mehr benötigen?
Es gibt schon einige Schulen, in denen das Schulbuch durch einen Laptop ersetzt wird und die gesamte Kommunikation, wie z.B. Hausaufgaben per Email übermittelt werden.
Wie zu jedem Thema, spalten sich auch hier die Meinungen. Viele Eltern haben Angst, dass die Kinder nie eine eigene Handschrift erlernen und die Rechtschreibung verkümmert. Jedes Schreibprogramm hat heutzutage eine eigene Rechtschreibkorrektur und Rechtschreibfehler werden sofort automatisch ausgebessert oder unterstrichen. Somit lernen Kinder nicht mehr, auf die Fehler von alleine zu achten.
Des Weiteren kann es passieren, dass sich die Schüler/innen im Unterricht mit anderen Dingen, wie zum Beispiel Chatten/Emails checken, beschäftigen und so dem Stoff nicht mehr folgen können.
Außerdem brauchen Bücher weder Strom noch Software, um zu funktionieren. Sie sind robust und können nicht kaputt gehen, wenn sie nass werden oder herunter fallen. Wenn ein Laptop ausfällt, kann das Kind nicht im Unterricht mitarbeiten. Schlimmer ist aber, dass Dateien verloren gehen können und viele Kosten auf einen zukommen, wenn man ihn reparieren möchte. Diese Kosten kann sich nicht jede Familie – besonders mit vielen Kindern – leisten, was sich negativ auf die Schulleistung auswirkt.
Besonders längere Texte lassen sich besser auf traditionelle Weise lesen, da jederzeit nachgeschlagen werden und sich Lesezeichen oder Markierungen setzen kann. Es ist außerdem anstrengend für die Augen, längere Zeit auf einen Monitor zu schauen, was einigen auch Kopfschmerzen bereitet.
Hinzu kommt, dass ein Beherrschen des 10-Finger-Systems unausweichlich ist, um im Unterricht mitzuschreiben. Etwas langsamere Kinder haben hier einen Nachteil und müssen sich das Mitgeschriebene bei den Mitschülern/innen einholen.
Es gibt aber auch positive Seiten des Laptops in der Schule. Bücher sind schwer und belasten somit den Rücken. Besonders an Ganztagsschulen hat man viele Fächer und für jedes benötigt man ein eigenes oder mehrere Bücher, was ein Laptop vereinfacht. Im Gegensatz zu Büchern spart ein Laptop Platz und besitzt weniger Gewicht.
Bücher können nicht aktualisiert werden und Schulen können sich meist nicht neue leisten, sodass die neuen Generationen nur mit alten Informationen/ Themen arbeiten können. Mit Hilfe des Laptops können Lehrer/innen immer aktuelle Themen anbieten und den Kindern Links zukommen lassen.

Unsere Meinung zu dem Thema, ob Laptops die Bücher in Schulen ersetzen sollten, ist zwiespältig. Wir merken in unserer Zeit, dass man ohne Laptop und vor allem ohne Internet nicht mehr auskommt. Zum Beispiel läuft die Lehrveranstaltungsanmeldung der Hochschule über das Internet, sowie das Herunterladen der Unterrichtsmaterialien geschieht online. Somit ist ein Auskommen der Medien unumgänglich.
Ob allerdings die Bücher die Laptops ersetzen sollten, ist fraglich. Bücher haben etwas Traditionelles und sind teilweise unkomplizierter, da man nicht von Strom, Internet und Software abhängig ist. Besonders der Aspekt, dass Laptops in der Schule von dem eigentlichen Unterricht ablenken, stört besonders. Viele Kinder schreiben sehr viel mit dem Handy unter dem Tisch. Wenn sie nun auch noch offen auf dem Tisch mit freizugänglichem Internet schreiben können, richtet sich die Aufmerksamkeit nicht mehr auf das Wesentliche.
Jedoch bieten Laptops eine Affinität zur Technik. Des Weiteren vereinfacht die Onlinekommunikation den Lehrern/innen, die Hausaufgaben zu übermitteln oder Unterrichtsmaterialien zukommen zu lassen. Ein Hausaufgabenheft, was Fehler beinhalten kann, wird überflüssig und Ausreden der Schüler/innen entfallen.
Insgesamt ist zu sagen, dass der Gebrauch des Laptops unumgänglich ist und die Kommunikation erleichtert. Allerdings ist der Laptop in der Schule in unseren Augen nicht vorteilhaft, da er von der eigentlichen Arbeit ablenkt, und Bücher bei Kindern nicht in Vergessenheit geraten sollten.
http://www.geo.de/GEOlino/nachrichten/laptop-statt-schulbuch-24082005-4272.html
http://www.infranken.de/regional/kronach/Whiteboard-Tablet-Grundschule-Laptop-Tablet-Whiteboard-Naht-das-Ende-der-analogen-Schule;art219,330650

Raphaela Guttmann
Salka Wilhelm

10 Dez

Kinder auf Facebook und Co.

Es gibt bereits mehr als 7,5 Millionen Kinder unter 13 Jahren, davon sogar mehr als 5 Millionen, die unter 10 Jahre sind, die sich in dem sozialen Netzwerk Facebook angemeldet haben, obwohl man sich für jenes eigentlich erst ab 13 Jahren anmelden kann. Mit einem erschummelten Geburtstsdatum ist die Anmeldung möglich.

Für die Kinder sind soziale Netzwerke, wie Facebook, Twitter und Co. wichtig zur Unterhaltung, Kontaktpflege und Imageverwaltung. Wer heute kein Facebook hat, ist nicht „cool“. Kein soziales Netzwerk ist bei Kindern so gefragt, wie Facebook. Daher überlegt der Konzern Kindern die legale Mitgliedschaft auch zu ermöglichen. Ideen wie die Herabsetzung der Altersbeschränkung oder Verknüpfung mit den Profilen der Eltern stehen im Raum. Hier werden die neuen Ideen gut erklärt und aufgelistet.

Kinder sollten sich mit Unterstützung der Eltern auf sozialen Netzwerken anmelden. Beide Seiten müssen informiert werden, was man auf jenen Seiten machen kann/darf/soll oder auch nicht. Hier gibt es Homepages, auf denen sich beide Seiten informieren können, wie etwa diese. Gefahren, Handhabung und Hilfestellungen werden hier angeboten und ermöglichen eine gute Zusammenarbeit vor der Anmeldung.

Mit dem Anmelden auf Facebook beginnen die Kinder viel zu früh ihr Leben im Internet zu veröffentlichen. Es wäre von Vorteil über ein ganz neues Konzept eines sozialen Netzwerks nachzudenken, das speziell für Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren ausgerichtet ist.

 

 

03 Dez

Das Smartboard

Das Smartboard (auch digitales White Board oder ActivBoard)

  • mit einem Computer verbundene interaktive Tafel
  • Dektop vom Computer wird von einem Beamer auf das das Board projiziert
  • Per Stift oder Fingerdruck bedienbar

Während in deutschen Schulen 26.000 Modelle in Verwendung sind, gibt es in Großbritanien 500.000 Boards (Nutzung in 60% der Schulen).

Vorteile und Nachteile

+ Tafelbild kann gespeichert und wiederverwendet werden

+Ton, Bilder und Videos können eingebunden werden (multimediale Elemente)

Die vielfältige multimediale Nutzungsmöglichkeit kann dazu führen wichtige Bildungsziele aus den Augen zu verlieren

Stark lehrerzentrierter Unterricht

 

Linkdicht

(Gedicht mit informativen Links)

Kauf dir keinen Sc*eiss,
das ist der beste Preis.
Was war – ist und wird?
Das Smartboard triumphiert!

 Kurze persönliche Stellungnahmen der Autoren:

David: Smartboards können als Ergänzung zum „gewöhnlichen Unterricht“ eine wahrliche Bereicherung sein, sofern man mit ihrer Nutzung ausreichend vertraut ist. Allerdings werden sie mir von vielen Seiten zu hoch gepriesen! Zu viel digital ist meiner Meinung nach fatal.

Stefan: Wenn man die Nutzung eines ActivBoards möglich ist, sollte man meiner Meinung nach Gebrauch davon machen. So besteht die Möglichkeit eines abwechslungsreichen und kreativen Unterrichts. Streckenweise Benützung der Tafel und gezieltes Einsetzen des interakitven Whiteboards sind empfehlenswert.

03 Dez

Kindersicherung im Internet

Mit der „Kindersicherung“ kann man Kinder den PC nutzen lassen ohne schlaflose Nächte zu haben. So legt man beispielsweise Zeitlimits für bestimmte Wochentage fest und auch die Internetnutzung lässt sich auf feste Zeiten begrenzen. Wichtige Systemeinstellungen werden geschützt und einzelne Programme oder Webseiten anhand einer schwarzen Liste gesperrt. Die Kindersicherung kann außerdem Internetseiten filtern, die Installation und Benutzung unerwünschter Programme unterbinden. Manche Kindersicherungen verfügen über eine Protokolldatei welcher Aufschluss darüber gibt, wer wie lange am Computer saß. Andere besitzen die Funktion der automatischen Wiederherstellung, wenn die Kinder also versuchen sollten, die Kindersicherung zu umgehen, wird diese automatisch wiederhergestellt, ohne dass man eingreifen muss.

Kindersicherungen am Computer sind ideal für Haushalte mit Kindern, da diese heutzutage immer früher Bekanntschaft mit den digitalen Medien machen. Somit werden sie von Anfang an geschützt und Eltern brauchen sich diesbezüglich keine Sorgen darüber zu machen, ob die Kinder in etwaige Fallen des worldwidewebs tappen. Diese wären beispielsweise kostenpflichtige Spiele, nicht altersgerechte Seiten und Cyber Mobbing.

Für den privaten Gebrauch reicht es vollkommen aus, sich kostenlose Versionen, wie unten angeführt, zu installieren.

http://www.kindersicherung-internet.de/

http://www.computerbild.de/download/Kindersicherung-2012-2533415.html