28 Aug

Wien, nur du allein!

Im Sommersemester des Schuljahres 2018/2019 beschäftigten sich die 1b der PVS Maurer Lange Gasse und die 3c der GTVS Europaschule mit einer der schönsten Hauptstädte der Welt – Wien.

Wien, Bečs, Vienna, Viyana, Wiedeń, Vienne, Ве́на, 维恩 oder einfach die lebenswerteste Stadt der Welt zum zehnten Mal in Folge laut der jüngsten Mercer-Studie1.

Kein Wunder also, wenn Wien als Heimatstadt ein beliebtes Thema in der Volksschule ist. Herangehensweisen gibt es viele. So hat Katharina Peschta in unserem Podcast mit ihrer Klasse eruiert, welche Sehenswürdigkeiten die Kinder der 1. Klasse kennen. Das Insider-Wissen der Schüler_innen können sie HIER nachhören.

Die Schüler_innen der 3c erarbeiteten mit Miriam Kollmann die Geschichte unserer Bundeshauptstadt.

Die Zeitreise beginnt in der Steinzeit und führt bis zum finsteren zweiten Weltkrieg.

Zeitstrahl der 3c in GTVS Europaschule

Um auch einem kreativen Zugang Rechnung zu tragen, konnten sich die Schüler_innen in der alten Filmtechnik Stop-Motion ausprobieren. Es entstanden viele verschiedene persönliche Beiträge zum Thema „Mein Wien“.

Wien_Intro_3c_GTVSEuropaschule

Yasemin Yetgin-Isler beschäftigte sich mit dem Thema Sagen und erstellte eine Audiodatei zur Sage „Die Spinnerin am Kreuz“ zum Nachhören.

1https://www.derstandard.at/story/2000099451558/wien-ist-zum-zehnten-mal-die-lebenswerteste-stadt-der-welt

13 Mai

Masterplan – Digitalisierung: Expectations vs. Reality

2018 wurde vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung ein Masterplan zur Digitalisierung im Bildungswesen angekündigt.

Dieser Masterplan gliedert sich in drei Handlungsfelder: die Software, Hardware und Lehrende.

Die “Software” meint eine Überarbeitung der bisherigen Lehrpläne, konkret sollen Lehr- und Lerninhalte aus dem Bereich der Digitalisierung in den Unterricht miteinfließen.

Ziel ist es, die mobilen Endgeräte an den Schulen auf einen einheitlichen Standard zu bringen.

“Hardware” bezeichnet die technische Grundausstattung an den Schulstandorten.

Das dritte Handlungsfeld beschäftigt sich mit der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Lehrenden.

Lehrpersonen sollen sich neue Arten der Vermittlung von Inhalten und Möglichkeiten im Bereich der Digitalisierung aneignen.

Dabei wurden folgende Zielsetzungen aufgelistet:

  • Nutzung der digitalen Möglichkeiten im Unterricht
  • Förderung der digitalen Kompetenzen in allen Schularten und -stufen
  • Steigerung des Interesses an Technologie und -entwicklung
  • Vermittlung von digitalen Fertigkeiten, Wissen und Kompetenzen für weitere Ausbildung und Arbeitsmarkt
  • Förderung eines kreativen Umgangs mit digitalen Medien unter Berücksichtigung der Talente und Interessen der SchülerInnen

Aber wie sieht die Realität im Unterricht zurzeit wirklich aus?

  • 24% der Pflichtschulen verfügen nicht einmal über W-LAN Anschluss
  • rund 10% der Schulen der Sekundarstufe sind Notebookklassen, aber etwa 60% der Schulen arbeiten bei Bedarf mit schülereigenen Geräten.
  • der Großteil des digitalen Unterrichts findet in PC-Räumen statt

Die Umsetzung des Masterplans soll schon bis 2023 erfolgen.

Uns stellt sich die Frage, ob die Zielsetzungen in diesem Zeitraum auch wirklich realisierbar sind.

Es gibt außerdem Teile der Bevölkerung, wie z.B. Kinder alleinerziehender Eltern, die Generation 50+, oder ethnische Randgruppen, die an den neuen Optionen nicht teilhaben  können.

Wie geht man damit um, dass ihre Chancen auf Bildung, Ausbildung und Erwerbsarbeit immer geringer werden?

Quellen:

https://bmbwf.gv.at/fileadmin/user_upload/Aussendung/Masterplan_Digitalisierung/MRV_BMBWF_Masterplan_Digitalisierung_Bildungswesen.pdf, zugegriffen am 8.5.2019, 15:48 Uhr

https://bmbwf.gv.at/fileadmin/user_upload/Aussendung/Masterplan_Digitalisierung/Masterplan_Digitalisierung_Presseinformation.pdf, zugegriffen am 8.5.2019, 16:00 Uhr

https://phoodle.phwien.ac.at/pluginfile.php/184616/mod_resource/content/2/ARB_Gutachten_gesamt_16.05.2017.pdf, zugegriffen am 8.5.2019, 16:05 Uhr

Quelle Bild:

https://pixabay.com/de/photos/schule-tablet-ipad-bildung-3765919/, zugegriffen am 8.5.2019, 16:08

Seminarblog von: Aishwarya Balakrishna, Linda Schediwy, Carina Kraft und Sarah Kolesar


23 Jan

KI und Automatisierung

KI und Automatisierung – Schaffung neuer Jobs

Der folgende Abschnitt greift Aspekte der Automatisierung aufgrund von KI auf und zeigt, dass neben dem Aussterben vieler Berufe auch neue entstehen (werden). Von welchen Jobs die Rede ist und weitere Informationen und Anregungen entnehmen Sie dem Inhalt der Artikel (siehe Links). Die Automatisierung in der Arbeitswelt ist bereits voll im Gange, daher sollte eine kritische Auseinandersetzung mit dieser Veränderung stattfinden.

  • Wie bewerten Sie die neu entstehenden Berufe?
  • Inwiefern soll und darf KI die Arbeit des Menschen ersetzen?
  • In welchen Bereichen ist dies sinnvoll, welche Bereiche sollten ausgenommen werden? Nennen Sie konkrete Beispiele!

Letztendlich bleibt die Bewertung dieser Entwicklung – sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne – eine persönliche. Meist orientiert sie sich an den individuellen Interessen jeder/jedes Einzelnen und den damit verbundenen Erwartungen und Vorerfahrungen.

https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/standarddigitalisierung-schafft-mehr-jobs-als-sie-vernichtet/story/16844636

https://derstandard.at/2000082200718/Automatisierung-schafft-auch-viele-neue-Jobs

Ein Überblick:

Eines steht fest, die Berufswelt wird sich grundlegend verändern und viele Jobs werden aussterben. Denken wir dabei nur an die Riesentablets in Fast-food-Ketten, mit denen es möglich ist, anhand ein paar Klicks das Essen zu bestellen. Oder an Selbstbedienungskassen, Online-Shopping usw. Es wird der Anschein erweckt, als würden ArbeiterInnen in schlechter bezahlten Berufen zunehmend überflüssig werden. Aber nicht nur dort findet ein Wandel statt, auch in anderen Berufsgruppen, wie dem Artikel „Digitalisierung schafft mehr Jobs, als sie vernichtet“ von Tages Anzeiger zu entnehmen ist: „(…) selbst bei Chirurgen im Spital. Immer mehr Operationsschritte werden künftig durch Roboter ausgeführt. Ärzte werden vor allem überwachen und im Notfall eingreifen.“

Dennoch wird es in Zukunft mehr Arbeit geben, als heute. Wie viele Berufe genau vernichtet und geschaffen werden, lässt sich heute noch nicht genau vorhersagen. Man weiß aber, welche Jobs in Zukunft gefragt sein werden, um beispielsweise Roboter zu entwickeln und zu erstellen: Ingenieure, 3-D-Konstrukteure, Projektleiter, Finanzierer, Mechatroniker, Programmierer, Marketing- und Vertriebsleute, Ausbildner, Monteure und Wartungsmechaniker.

Das zeigt bereits, dass ein Know-how in diesen Bereichen immer wichtiger sein wird und die Menschen anfangen müssen umzudenken. Benötigte Fähigkeiten und Kenntnisse sollten zunehmend vermittelt werden. Fachleute fordern deshalb mehr staatlichen Bemühungen für die Aus- und laufende Weiterbildung.

Weitere Berufsgruppen, deren Fähigkeiten weiterhin gefragt sein werden, sind beispielsweise: Analysten, Diagnostiker, Ingenieure, Programmierer – aber auch Wohlfühlanbieter (Kosmetiker, Therapeuten), Personal im Pflege- und Fürsorgebereich, Köche und Kochgehilfen sowie Leute im Service. Dies gilt auch für niedrig qualifizierte Arbeiten.

„Unter Druck stehen Bürojobs (etwa Buchhalter, Sachbearbeiter und Bankangestellte), die Nahrungsmittelproduktion, Textilindustrie, Post und Kurierdienste, der Druck, Detailhandel und sogenannte Präzisionshandwerker. Sie werden durch Automaten ersetzt.“

Der Artikel „Automatisierung schafft auch viele neue Jobs“ des Standards führt eine umstrittene Studie der Oxford University an: Demnach sollen in den USA bis 2030 rund 47 Prozent aller Arbeitsplätze durch die Automatisierung verschwinden.

Facebook etwa kündigte an, 10.000 neue Mitarbeiter einzustellen, um die vielen Hass- und Gewaltbeiträge aus seinem sozialen Netzwerk zu entfernen. Die zeigt, wie stark sich das Leben der Menschen bereits „im und über den Bildschirm“ abspielt.

Eine weitere Aufgabe wird es ist, künstlichen Intelligenzen menschliche Attribute wie Sprache, Gesten oder Empathie beizubringen.

Menschliche Arbeitskräfte und deren Fähigkeiten wird es weiterhin geben und brauchen, nur die Art und Weise, wie sie eingesetzt werden, wird eine andere sein.

22 Jan

Internet der Dinge – IoT

(c) Patricia Cihlar, Martina Nica, Kathrin Loslo, Glatz Barbara

Definition

Im Jahr 1999 wurde der Begriff erstmals von Kevin Ashton erwähnt. Um die Jahrtausendwende begann, wegen der Verbreitung von WLAN und Bluetooth, die erste Phase der „Vernetzung von Werkzeug, und Armbanduhr und Schuhe, Jacke, Auto, Stuhl und Teppichböden“, welche die einfachste Form des IoT ist. (Alois Ferscha, Vorstand des Instituts für Pervasive Computing an der Universität Linz)

 „Das Internet der Dinge (englisch: Internet of Things, kurz IoT) bezeichnet die Verknüpfung eindeutig identifizierbarer physischer Objekte mit einer virtuellen Repräsentation innerhalb einer Internet-ähnlichen Struktur.

Objekte, Menschen, Systeme und Informationsquellen verbinden sich darin zu einer Infrastruktur, die in der Lage ist, mit Hilfe intelligenter Services Informationen sowohl aus der realen wie auch aus der virtuellen Welt zu verarbeiten. Darüber hinaus ist das System in der Lage, auf diese Informationen zu reagieren“ und autonom zu handeln. [1]

Beispiele:

  1. Waschmaschine:

Wenn eine Waschmaschine mit dem Internet verbunden wird, wird sie zu einem „intelligenten Gegenstand“. Sie ist dann im Stande mit den Menschen (über ein internetfähiges Gerät) zu kommunizieren sowie mit anderen Devices, die mit dem Internet verbunden sind.

  • wann ist die Wäsche fertig
  • startet, wenn der Strom dazu am günstigsten ist
  • Kühlschrank:

Ist der Kühlschrank leer, wird dies erkannt und per Onlineshopping neu befüllt. Dies geschieht je nach persönlichen Präferenzen, die über eine gewisse Zeit lang mittels Datensammlung angehäuft wurde.

  • weitere Beispiele: Elektroautos, Smarthouse, Straßenlaternen, Smartwatch[2]

Ziel des IoT:

Das Bestreben des Internets ist es, die virtuelle Welt mit der realen Welt zu verbinden, um folgende Dinge zu gewährleisten:

  • Sicherheit
  • Einfachheit
  • Ökonomie

Keine Zukunftsmusik – durch neue Technologien:

  • RFID (radio-frequency-identification)

Ein RFID Code Chip wird an unterschiedlichen Gegenständen montiert. Er gibt den Dingen eine eigene Identität. Jener kann mit einem Gedächtnis verglichen werden, das Entscheidungen treffen kann. Sämtliche Daten können in Millisekunden verarbeitet werden und die Resultate mit einem Steuerungs- und Handlungsauftrag per Feedback-Schleife in unsere Welt zurückspielen. Es bildet sich eine sogenannte Schwarmintelligenz.

Fraglich:

  • Konzerne – Arbeitsplätze
  • Datenschutz (Optimierung, Analyse) – Hacker
  • Transparenz

Offene Werkstatt: „Das Internet der Dinge – die nächste digitale Revolution.“ [

  • Wie verändert sich künstliche Intelligenz („SMARTE“ Dinge) unser Leben?
  • Wie gehen wir damit um?

Herausforderungen den Firmen

  • Veränderung der Geschäftsmodelle
    • Produkte verlieren ihren Wert
    • Gewonnene Daten gewinnen Wert
    • man zahlt für Services und Anwendungen
      • Geld fließt erst später, nicht bei der Anschaffung des Produktes
        (z.B. Microsoft Office)
  • Auswirklungen
    • im Unternehmen
      • Entfall der Arbeitsplätze die Maschinen übernehmen können
      • Entstehen von neuen Arbeitsplätzen (allerdings im IT)
      • Rollenveränderungen
      • Wandel der Kultur
      • Kreativität als Kernkompetenz
    • im privaten Alltag
      • Nutzung „digitaler Assistenz“
        (z.B. Navi, Alexa,..)
      • Service- Orientierung
        (z.B. Drive Now, Word,… )
      • „Digitale“ Kulturen
      • Denkweisen verändern sich
      • Menschen werden transparenter durch Infofreigabe

Potenzial

Sensoren sollen für die Umwelt entwickelt werden , um mehr Informationen (Daten) über die Umwelt zu erfahren die dann verarbeitet werden sollen.

(Gebiet = smart Environment – Überwachungen von natürlichen Ressourcen)

Bis 2020 à ca. 20 Milliarden Geräte am Markt

Sicherheitsrisiken

Daten sollen anonymisiert erhoben werden und die Unternehmen müssen sich mit Risikomanagement im Bereich der IT beschäftigen, um den Endkunden eine Sicherheit bieten zu können.

Neue Bildungsaufgabe

Wir müssen uns mit den neuen Technologien beschäftigen, wobei  ebenso das lebenslange Lernen angesprochen wird.
– Mit neuem experimentieren/ selbst Erfahrungen damit machen/ nicht nur Erwartungen stellen
– keine Beschwerden darüber das wir mit dem neuen nicht klar kommen/ nicht auskennen

Diskussionen

Entsteht durch die Vernetzung (Zuständigkeit eines Produktes für mehrere Zwecke) eine gewisse Abhängigkeit?

Im Großen und Ganzen bestand die Antwort darin, dass dies bewusst so von Unternehmen gewählt wird, da sie so mehr Dinge ihrer Marke verkaufen (entscheidet man sich für eine Samsung Linie – ist diese auch nur mit anderen Samsung Produkten kompatibel).

Eine weitere Feststellung ergab sich durch die Behauptung, dass zukünftig Qualitätsmanagement 4.0 und Ausbildung 4.0 auf uns zukommt, da komplette Ausbildungsberufe, durch die Digitalisierung neu definiert werden müssen.

Kommentiert wurde diese Aussage damit, dass es unterschiedliche Konzepte benötigt, die schon in der schulischen Ausbildung durchgeführt werden sollen. Dies ist ein langer Prozess, welcher bis zu 3 Jahrzehnte hinweg dauern kann und  Zielorientiert, jedoch nicht übereilig, angegangen werden muss (Geschichte: Tesla verwechselt LKW mit ein Stück Himmel oder selbstfahrendes Auto, welches Fußgänger nicht erkannte, darf nicht passieren).

Wir hacken Deutschland

In der Dokumentation des ARD wird die digitale Sicherheit in Frage gestellt…

Verbirgt sich hinter der Digitalisierung in Verbindung mit Smart-Homes, digitaler Infrastruktur, vernetzter Energieversorgung oder Smart Meters neben der automatisierten und fernsteuerbaren Möglichkeit in der Handhabung nicht unsere Angreifbarkeit? Alles was digital vernetzt und gesteuert werden kann von nun an auch angegriffen bzw. gehakt werden…

In der Dokumentation zeigte man anhand eines Hotels, das Temperaturen des Tiefkühlers, Glühbirnen, Türen und Fenster oder auch Alarmanlagen vernetzt und über Smart-Phones steuerbar sind. Tatsächlich ist es so, dass dies das Hotel angreifbar gemacht hat. Bei einem Versuch in das Hotel einzubrechen, konnte innerhalb kürzester Zeit die Verschlüsselung über die zwar gesicherte, jedoch leicht zu knackende Smart-Glühbirne und somit die mit dem Netz verbundene Türe und Alarmanlage geknackt werden. Eine Möglichkeit dies zu tun, ist der Einsatz von Drohnen, die einfach über das Hotel fliegen und so an Daten kommen. So sieht man, dass Smart-Homes bzw. in diesem Fall das Hotel durch mehrere Verbindungen über einen einfachen Zugang (über die Glühbirne) vollständig gehackt werden kann.

  • Ist uns dieser Automatismus und die Fernsteuerbarkeit wirklich wichtiger als unsere Sicherheit vor solchen Angriffen?

In der Ukraine ist die Digitalisierung noch nicht soweit vorangeschritten, wie beispielswiese in westlicheren Teilen in Europa. Umso häufiger wird sie Opfer von digitalen Angriffen, was uns nur noch mehr zeigen soll, wie einfach es sein kann z.B. Stromversorgungen ganzer Städte oder Länder zu haken, an ihre Daten zu kommen oder diese zu steuern.

  • Können uns unsere heimischen Stromversorger also Sicherheit versprechen?

Ein weiteres Beispiel hierzu war das Blackout in Teilen Europas im Jahre 2006. Eine planmäßige Abschaltung von zwei Hochspannungsleitungen sorgte so für Stromausfall in mehreren Teilen Europas.
Mit den richtigen Codes und Hackern ist es also möglich nicht nur einzelne Personen oder Haushalte, sondern fast ganze Kontinente zu hacken.

  • Bleibt diese Ungewissheit ständiger Belgleiter der Digitalisierung und Vernetzung der heutigen Zeit?
  • Ist das wirklich unsere Vorstellung der modernen Zeit?

Auch in Deutschland zeigten Hacker wie sie durch falsche Passworteingaben und dann Neueinstellungen Windräder hacken konnten.

  • Wie kann das möglich sein?
  • Wieso wird die Stromversorgung nicht besser verschlüsselt
  • Welche Auswirkungen können so ein Hack auf die Bevölkerung haben?

Worin Spanien Deutschland um Jahre voraus ist – die Smart-Meters. Strom, das mit dem direkten Stromversorger vernetzt ist und digital Verbrauche analysiert und registriert. Durch diese Smart-Meter können die Produktion sowie Lieferung des Stroms optimiert werden.
In Spanien Alltag, in Deutschland noch in Planung. Die Smart-Meters befinden sich hier noch in ihrer Planungs- und Bauphase und wiesen bereits Sicherheitslücken auf. Dennoch ist es in Zukunft flächendeckend geplant die Stromversorgung zu digitalisieren. Wie bereits gesagt, sobald ein System im Netzt ist, ist es vor Hack-Angriffen nicht mehr geschützt.

  • Und wer soll am Ende für etwaige Schäden oder Angriffen haften?
  • Wie können wir uns davor schützen?

Fragen auf die wir nach wie vor nach Antworten suchen. Fragen, die uns die Zukunft, Technik und der Staat hoffentlich bald beantworten können.


[1] https://www.austrian-standards.at/infopedia-themencenter/infopedia-artikel/internet-der-dinge-iot/

[2] https://derstandard.at/2000067809433/Regeln-fuer-die-total-vernetzte-Welt-gesucht

[3] https://www.youtube.com/watch?v=byGnESGnwcM

16 Dez

Künstliche Intelligenz kann, sollte und wird Lehrer ersetzen.

Der Titel dieses Blogbeitrags ist provokant. Ganz bewusst. Der Rest des Textes ebenso.
So lautete die These der Online Educa Berlin 2016, einer europäischen, jährlich stattfindenden, Konferenz für digitale Aus- und Weiterbildung, auf der hunderte Bildungsforscher und Unternehmer auf dem Gebiet der digitalen Bildung in persona oder online zugeschaltet, teilgenommen haben.
Online Educa Berlin – Website

Man wird beim Lesen der Ziele, Fragen und Diskussionen, beim Betrachten und Untersuchen der Projekte und Programme geradezu von einem progressiven Geist und einem Wunsch nach positiver Veränderung im Schulwesen umhüllt. Alles neu, shiny, leichter und schneller zu machen und mit neuen Strategien Schülerinnen und Schülern der Zukunft Wissen einzutrichtern, brilliant.

Leider sollen alleine in Deutschland 55 Milliarden € im Bildungswesen fehlen, um Schulen zu renovieren, auszustatten und die wenigen LehrerInnen zu bezahlen, die mit oder ohne Burnout in viel zu überfüllten Klassen Woche für Woche und immer wieder aufs Neue der allgemeinen Meinung bestätigt werden, dass die jüngste Generation von Schülerinnen und Schülern lernresistenter kaum sein könnte. Das Geld fehlt zwar, aber mehr als willkommen wäre uns ein Wundermittel.

Ein Superlehrer in schimmernder Rüstung!
Ein persönlicher Roboter, der einen individuellen Lernplan erstellt, tiptop auf meine Lernschwächen und -stärken abgestimmt, mit Zielen und Schritt für Schritt Tutorial, wie ich diese Ziele innerhalb von kürzester Zeit erreichen kann? Nebenbei goodies, trophies  und Belohnungen für jedes kleine Schrittchen, um mich motiviert zu halten. Vielleicht mit Lämpchen, Leuchten und Bling bling ausgestattet, wie ein einarmiger Bandit im Kasino. Der dürfte die Kids von heute motivieren, denn seien wir mal ehrlich, die verstaubten Kreidetafeln und Schulbücher der Vergangenheit, sind schon ein gewaltiger turnoff.

Mehr zu dem Thema

30 Apr

Wahr oder Falsch im Internet

Safer Internet:

Ich habe mir zur Rezension ausgesucht: Wahr oder Falsch im Internet von der Seite https://www.saferinternet.at/broschuerenservice/materialien-fuer-lehrende/.

 

Die Broschüre ist gut gegliedert, bietet sogar konkrete Fragen für die Diskussion in der Klasse. Zusätzlich werden Tipps, Abläufe von Aktivitäten, Links,… bereitgestellt. Die Themenauswahl ist gut getroffen, sie scheint mir sehr relevant für heutige Jugendlich zu sein. Es ist überaus wichtig sich kritisch mit Medien auseinanderzusetzen und das trifft natürlich besonders auf Medien aus dem Internet zu.

Themengebiete wie: „Die Kontroversen Checkliste“, „Berichterstattung kritisch hinterfragen“ und „Bilder vs. Realität“ sind hoch aktuell und sicherlich etwas, was man mit den SchülerInnen auf jeden Fall besprechen und erarbeiten sollte.

Die Broschüre ist allerdings meiner Meinung nach erst für die Sekundarstufe geeignet, da die Anforderungen für Volksschulkinder zu komplex und sicherlich überfordernd wären. Trotzdem bietet sie sehr viele Inputs die auch für LehrerInnen hoch interessant sind. Wenn man sich intensiv damit auseinandersetzt und sich viel Zeit dafür nimmt, schafft man es sicher auch einige der Themengebiete für das Volksschulalter herunterzubrechen.

31 Jan

Exkursion: Technisches Museum Wien

Name: Emili Giculovic

Exkursionsziel: Das technische Museum Wien

Datum des Besuchs: 7.1.2018

Ich entschied mich dafür das

Technische Museum

zu besuchen und konnte gleich an der Kassa einige Führungen für Kinder und Jugendliche entdecken. Das Museum bietet rund 16.000 Ausstellungsstücke und rund 50 Führungen zu den unterschiedlichsten Themenbereichen: • Der Mensch und die Natur • Umweltschutz • Stromerzeugung • Technik Ich beschloss jedoch, das Museum auf eigene Faust zu erkunden. Eine Ausstellung, die ich mir besonders einprägte, war „die Zukunft der Stadt“. „Die Stadt ist unbestritten der Lebensraum der Zukunft. Auf nur zwei Prozent der Weltoberfläche beherbergen die Städte rund die Hälfte der Weltbevölkerung – bis zum Jahr 2050 wahrscheinlich mehr als zwei Drittel.“ Das besondere dieser Ausstellung ist, dass vor allem darauf gesetzt wurde, den Besuchern einen Einblick in die Bereiche urban life, urban mobility, urban energy und der Außenstelle urban power zu bieten. Abgesehen von dieser einzigartigen Ausstellung, bietet das technische Museum unzähliche Ausstellungsstücke für Jung und Alt. Das Besondere am Technischen Museum – was es von den meisten anderen Museen unterscheidet – ist, dass man beinahe alles anfassen darf und es einige Dinge gibt, die man ausprobieren kann. So konnte man beispielsweise durch das Drehen eines Hamsterrads Energie erzeugen und einen kleinen Aufzug nach oben befördern oder die Beleuchtung einer kleinen Wohnung mit Hilfe einfacher, manueller Befehle steuern. Das Museum ist sehr übersichtlich und regt dazu an, neues ausprobieren zu wollen. Das Personal war außerdem sehr freundlich und bemüht Fragen zu beantworten. Ich würde das Museum jederzeit wieder besuchen – am liebsten mit meiner eigenen Klasse.

29 Jan

Das Internet der Dinge

Verfasst von Kübra Yagci und Ekaterina Shevchenko,

Internet: Verknüpfung und Kommunikation von leblosen Dingen um uns herum mit Hilfe des Internets, sodass Dinge selbstständig agieren.
Markus Link (Existenzengründer) hat einen 3D- Drucker mitgebracht: Ziel: Schlüssel der sich im anderen Raum befindet zu scannen, die Daten hierher zu schicken( ins Studio) und den gescannten Schlüssel zu drucken also herzustellen. Bei dem ganzen Prozess/ Vorgang muss ein dabei Mensch sein, der sich theoretisch auch an einem ganz anderen Ort befinden kann (in dem Fall auf den Malidiven, Verbindung durch Skype) Daten werden ins Studio geschickt und dort ebenfalls ausgedruckt. Der Drucker soll möglichst viele Teile von sich selbst herstellen. Schlüssel kann aus Plastik oder Metall hergestellt werden.
Bsp: Ich habe ein BMW in dem ein Plastikteil kaputtgegangen ist, ich warte auf ein Ersatzteil und kriege die Software sowie Konstruktionsplan und drucke diese zu Hause aus. – Laut Markus Link ist so etwas möglich.
Mit der neuen Revolution beginnt die tote Dingen- Welt über das Internet zu handeln. Im Netzt interagieren Dinge miteinander als ob sie Eigenleben hätten genau das ist Internet der Dinge

Bsp.: 1.) Jedes Gerät teilt anderen mit was wir als nächstes vorhaben in der Früh aufstehen, Wecker aus, Licht an, Kaffee machen, etc.
2.) Das intelligente Haus: in dem Menschen und wohnen fast eins werden ist bereits Wirklichkeit geworden, das Bad erkennt, ob sein Benutzer gesund ist, Kühlschrank weis was fehlt und was nicht und bestellt selbstständig, Auto lenkt sich selbstständig Parken etc., Auto kommuniziert mit den Ampeln um ökonomischer zu fahren, dh.: Menschen sind sozusagen überflüssig
3.) rfid Chip: Ausleihe in der Bücherei zu organisieren, Bücher sind gechipt und werden durch einen Identifikationscode gelesen beschleunigt Ausleihe von Medien und vermeidet Diebstahl ohne menschliche Hilfe, alle Dinge werden identifiziert, Ferkel bekommen Chips gleich nach der Geburt
Elektronische Schranken: Sicherheitsüberprüfung EKZ, Supermarkt, Rechner: identifiziert welche Produkte aus dem Supermarkt genommen Wurden (aus einem Regal des Supermarkts) und zeigen die Infoprodukte auf einem Display
Internet wird vom Bildschirm hinaus in die physische Welt erweitert. Wir können sagen, dass wir in eine animistische Welt kommen, da für unsere Vorfahren die Dinge belebt waren.
Internet der Dinge ist eine sehr verteilte, fein gegliederte Branche, wo es einfach einzelne Anwendungen gibt. Daweil sehen Wissenschaftler dabei keine Gefahr. Nur bei Autos müssen die Systeme sehr sehr gut arbeiten, so wie sie heute bei dem ABS.
Wir glauben wir können die digitale Welt beherrschen (Kontrolle haben), was aber nicht möglich ist. wir können nicht dagegen spielen und fragen uns daher, ob es ein moralisches, ethischen, technisches etc. Problem ist. Frage: Reichen die Regeln, die wir jetzt haben aus, um die Regeln der Zukunft zu definieren?
Wenn der Mensch seine Entscheidungen und Autonomie abgibt, ist sein Menschsein bedroht und das Internet der Dinge ersetzt Erfahrung, Wissen und Intuition durch eine Software , die auf Statistiken und Wahrscheinlichkeitsrechnungen basiert. – diese Berechnungen ersetzen dann menschliche Entscheidungen. Handlungen und Geist werden automatisiert.