11 Jul

Vernetzung – globaler Austausch übers Internet

Grenzüberschreitende Vernetzung über Netzwerke ist ein wichtiger Aspekt der Globalisierung. Doch was bewirkt sie in der Gesellschaft, Ökonomie und Kultur?

Vernetzung ist ein Phänomen, bei dem verschiedene Personen oder Personengruppen miteinander in Kontakt treten und durch ihr Handeln Ursache-Wirkungs-Beziehungen entstehen. Gerade in Zeiten, in denen Menschen miteinander inter- und transnational kommunizieren, wird die Rolle der Vernetzung in unserem Leben deutlich wichtiger. Längst ist das Netzwerk zu einem Meta-Medium des täglichen Lebens und zu einem natürlichen Begleiter im Alltag geworden, immer und überall. Über das Internet und mithilfe verschiedenster Tools wird kommuniziert und Information ausgetauscht. Vernetzung findet besonders auf sozialen Netzwerken in größerer Form statt. Diese Netzwerke dienen nicht nur zum Austausch und Informationszwecken, sondern werden auch als Plattformen für Meinungs- und Erfahrungsaustauch, aber auch für politische Bewegungen genutzt. Das schnelle Wachstum, der sozialen Medien zeigt, dass Konnektivität weniger ein technologischer, als vielmehr ein sozialer Prozess ist.

Der deutlichste und plausibelste Indikator für den Megatrend der Konnektivität ist die Zunahme der Internetnutzung. Doch die Vernetzung ist kein Phänomen, das sich auf die westliche Welt beschränkt. Die meisten Online-Nutzer befinden sich in China, und mehr als die Hälfte der 20 Länder, die Spitzenreiter in der sind, gehören zu den Schwellen- und Entwicklungsländern. Soziale Netzwerke spielen eine wichtige Rolle bei der zunehmenden globalen Vernetzung. Fast die Hälfte aller Österreicher und Österreicherinnen nutzen sozialen Netzwerken.

Social Media, Verbindungen, Vernetzung
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Netzkultur

Der Begriff „Netzkultur“ bezieht sich nicht auf „Internetkultur“ oder „Cyberkultur“, also die ausschließlichen kulturellen Formen des Internets, sondern allgemein auf die gegenwärtige Herausbildung von Alltagskultur in zunehmend vernetzten Beziehungen. Eine solche Veränderung bezieht sich zwar auf den mit der Digitalisierung verbundenen Medienwandel, geht aber über ihn hinaus. Der Soziologe Manuel Castells beschrieb mit seinem Konzept der Netzwerkgesellschaft, dass im Zusammenspiel von neuen technologischen Paradigmen und sozialer Organisation das „Netzwerk“ zunehmend zum Prinzip der Gesellschaft geworden ist. Durch die grenzüberschreitenden Netzwerke entwickelt sich die Netzwerkgesellschaft zu einem globalen Phänomen.

Castells bezeichnet die Kultur der Netzwerkgesellschaft als eine „Kultur der realen Virtualität“. Den aktuellen und nachhaltigen Kulturwandel argumentier Castells durch die Tatsache, dass Kultur im Allgemeinen durch Kommunikation vermittelt wird, so wie die kulturelle Bedeutungsproduktion in der Kommunikation im Besonderen verdeutlicht wird. In einer Zeit, in der sich die Kommunikationsformen mit der Einführung der digitalen Medien stark verändern, kann dies als Ausdruck des kulturellen Wandels verstanden werden. Castells beschreibt daher die heutigen Netzkulturen als „Kultur der realen Virtualität“, weil sie „virtuell“ in dem Sinne sind, dass sie auf symbolischen, medial vermittelten Handlungen beruhen. Diese Kulturen sind „real“, da sie den Raum des täglichen Lebens bestimmen.

„Vernetzter Individualismus“ kann als die charakteristische soziale Form dieser vernetzten Kulturen identifiziert werden. Der Begriff des vernetzten Individualismus beschreibt die Tatsache, dass Menschen heutzutage als vorherrschende Form der Sozialität ihr Leben zunehmend in bestimmten und thematisch orientierten Netzwerken organisieren. Also führen nicht nur die digitalen Medien, wie Mobiltelefone und Internet, zum „vernetzten Individualismus“, aber sie können dennoch als „materielle Unterstützung“ angesehen werde.

Mobiler Internetzugang

Der mobile Netzzugang über verschiedene technische Geräte ist längst zur Normalität geworden. In einer hypermobilen Gesellschaft wollen Menschen jederzeit und überall Zugang zu E-Mail, sozialen Netzwerkprofilen und Informationen haben. Die Verbreitung von Smartphones macht dies für die Menschheit einfacher. Heute gibt es bereits sechs Milliarden Mobilfunkverträge in der Welt; 2005 waren es noch 2,2 Milliarden, im Jahr 2000 nur 719 Millionen. Nahezu 16% der Weltbevölkerung nutzen den mobilen Internetzugang, wobei ein großer Abstand zwischen Europa (36,6%) und Afrika (3,3%) liegt. Der mobile Handel wird auch zu einer wichtigen Triebkraft für den Handel der Zukunft. Während Smartphones heute noch hauptsächlich dazu verwendet werden, Informationen zu Produkten abzurufen (62% der Smartphone-Nutzer), werden sie in der nahen Zukunft für den Kauf selbst genutzt. Der Anteil der M-Commerce-Verkäufe wird in den kommenden Jahren deutlich zunehmen und der Markanteil dieser Branche wird immer größer.

Datierung der Welt

Jede Tätigkeit im Netz hinterlässt Spuren von Daten. Neben Computern, Mobiltelefonen und Webanwendungen sammeln auch Autos, Händler mit Bonusprogrammen, medizinische Geräte usw. unsere Daten. Big Data nennt man diese riesige Datenmenge die unmöglich zu bearbeiten und filtrieren ist durch Standarttools. Bereits heute existieren in der digitalen Welt 2,7 Zettabytes (1 Zettabyte = 10 hoch 21 Bytes) an Daten. Es wird geschätzt, dass bis 2020 jedes Jahr 35 Zettabytes an Daten produziert werden. Dies entspricht einem jährlichen Wachstum von 60%. Jeden Monat werden drei Milliarden Inhalte auf Facebook online gestellt. Jeden Tag werden Milliarden von Textnachrichten und Millionen Nachrichten über soziale Netzwerke und Blogs verschickt. Die Herausforderung besteht nun darin, die gesammelten Daten sinnvoll zu organisiere, zu bewerten und zu interpretieren. Diese Daten verursachen nicht nur große Veränderung in der Gesellschaft und der Kultur, sondern nutzen auch Unternehmen Kundenverhalten und Vorlieben zu erkennen und ihr Angebot den Kunden passend zu gestalten.

Social Media Marketing

Die Konnektivität führt unteranderem auch zu verschiedenen Möglichkeiten im Handel. Eines dieser Möglichkeiten ist das Social Media Marketing (kurz SMM). SMM macht von den verschiedenen Formen der sozialen Medien Gebrauch, um potenzielle Abnehmer und Abnehmerinnen eines Unternehmens zu erreichen. Die Basis und essenziellen Bausteine eines erfolgreichen SMM sind der Kontakt mit den Nutzern, Authentizität, Ehrlichkeit, Transparenz in der Kommunikation und Kritikfähigkeit. Dadurch soll eine Vertrauensbasis geschaffen und loyale Kundschaft gewonnen werden. Die starke Vernetzung auf sozialen Medien spielt dabei eine große Rolle, da Inhalte viel schneller verbreitet und im besten Fall viral werden. Jedoch muss bedacht werden, dass im Negativfall Missgeschicke sich auch schnell verbreiten und eine Welle von Kritik und Shitstorm verursachen können. Trotz dessen gibt es sowohl international auch national viele Unternehmer und Unternehmerinnen, die diese Schiene des Marketings gewählt haben. Eine davon ist die Merve Körpe, eine junge österreichische Kleinunternehmerin, die ihre personalisierten Stickereien unter ihrem Instagram-Benutzernamen @myworldofcrossstitch verkauft. Im Folgenden finden Sie einen Podcast zum Thema Social Media Marketing mit den Erfahrung der Unternehmerin in diesem Bereich und Tipps und Tricks für Neueinsteiger und Neueisteigerinnen dieser Marketingschiene.

Interview mit Merve Körpe

Quellen

Hepp, A. (2010). Netzwerk und Kultur. In Handbuch Netzwerkforschung (pp. 227-234). VS Verlag für Sozialwissenschaften. Abgerufen 08.07.2020 von https://www.academia.edu/7990893/Netzwerk_und_Kultur

Kraus & Partner. (o.D.). Vernetzung – Definition. Abgerufen 08.07.2020 von https://www.kraus-und-partner.de/wissen-und-co/wiki/vernetzung

Schuldt, C. (2012). Konnektivität: Die Vernetzung der Welt. Zukunftsinstitut. Abgerufen 08.07.2020 von https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/konnektivitaet-die-vernetzung-der-welt/

Wirtschaftskammern Österreichs. (April 2020). SOCIAL MEDIA ERFOLGREICH NUTZEN. Abgerufen 08.07.2020 von https://www.wko.at/service/innovation-technologie-digitalisierung/wko-guide-social-media.pdf

Kreutzer, R. T., & Hinz, J. (2010). Möglichkeiten und Grenzen von Social Media Marketing (No. 58). Working Papers of the Institute of Management Berlin at the Berlin School of Economics and Law (HWR Berlin). Abgerufen 08.07.2020 von https://www.econstor.eu/bitstream/10419/74329/1/746045727.pdf

26 Jun

Die Corona-Verschwörungen

Verschwörungstheorien begleiten uns durchgehend. Die bekanntesten sind zum Bespiel, dass Elvis von Aliens entführt wurde, und er in Wahrheit noch lebt. Oder aber auch der Mord an Prinzessin Diana. Es kursiert die Erklärung, dass sie vom Geheimdienst ermordet wurde.  

Was ist eine Verschwörungstheorie? 

Eine Verschwörung ist eine geheime Absprache von Leuten, die etwas vorhaben, was ihnen einen Nutzen verschafft und gleichzeitig anderen schadet. Eine Theorie ist eine Erklärung für etwas. Verschwörungstheorien sind eingebildete, nicht nachweisbare Erklärungsversuche. Zuvor belegte Fakten werden nicht beachtet. Anhänger sind der Überzeugung, dass Nichts durch Zufall geschieht und alles miteinander verbunden ist. (vgl. www.lks-bayern.de)  

Wie entstehen Verschwörungstheorien? 

Ereignisse zu hinterfragen und anzuzweifeln liegt in unserer Natur. Einige Menschen haben durch gewisse Situationen enorme Angst und dadurch auch das Gefühl langsam, aber sicher die Kontrolle zu verlieren. Eine starke 

Ausprägung von Unsicherheit und Kontrollverlust fördern das Entstehen von 

Verschwörungstheorien. Wir Menschen wollen nicht glauben, dass Dinge aus reinem Zufall passieren und sind der Meinung, eine höhere Macht würde uns etwas Schlechtes antun. Aus diesem Grund versucht das Gehirn ein Muster zu finden, um Verbindungen herzustellen. Mit der Zeit wächst ein kleines System von Argumenten, woraus eine Verschwörung entpuppt. (vgl. www.youtube.com) 

Corona Verschwörungstheorien  

Gerade jetzt, in der heutigen Zeit sind Verschwörungstheorien aktueller denn je. Denn momentan kursieren einige Theorien, Mythen und Erklärungsversuche durch die ganze Welt. Es existieren zahlreiche Erklärungen darüber, woher das Virus herkommt, wer in Wirklichkeit dahintersteckt und vor allem was damit bezweckt werden soll. 

Verschwörungstheorie 1: „Es ist ja eh harmlos. Nur eine Grippe“ 

Diese Theorie ist sehr weit verbreitet. Die Idee von einer „normalen“ Grippe hatte ihre Präsenz im Jänner und Februar. Tatsächlich ähneln sich die Symptome wie Fieber, Halsschmerzen und Husten. Des Weiteren können beide Viren mit einer tödlichen lebensbedrohlichen Lungenentzündung enden.  

Ein wichtiger Unterschied ist jedoch, dass der Grippeverlauf milde verläuft, da die Menschen oftmals immun sind. Dies ist bei dem Covid- 19 Virus nicht der Fall. 

Außerdem unterscheidet sich die Inkubationszeit. Während die Zeitspanne bei dem Covid 19 Virus 14 Tage benötigt, beträgt die Inkubationszeit bei einer herkömmlichen Grippe nur 2 Tage. (vgl. www.helios-gesundheit.de) 

Verschwörungstheorie 2: „Die Biowaffe“ 

Ein weiterer Erklärungsversuch ist jener, dass das Corona Virus eine Biowaffe sei und im Labor gezüchtet wurde. Das Covid 19 Virus sei eine Möglichkeit, um die Überbevölkerung in China zu minimieren. Ein ausschlaggebender widerlegender Punkt ist, dass nicht nur China, sondern viele Länder von dem Virus betroffen sind. Laut Wissenschaftler*innen kommt das Virus von einem Wildtiermarkt in Wuhan, China. (vgl. www.mdr.de) 

Verschwörungstheorie 3: „Steckt Bill Gates hinter dem Corona- Virus?“

Die Theorie geht davon aus, Bill Gates wüsste schon lange von dem Virus. Er hätte das Ziel mit einem Impfstoff Milliarden zu verdienen. Folglich soll die Bevölkerung durch ihre Angst gezwungen werden, sich zu impfen. Des Weiteren existieren viele Anhänger*innen, welche behaupten, es würde während der Impfung ein Mikrochip in den Körper injiziert werden, mit dem Ziel die Kontrolle über die Menschen zu erhalten.  

Fakt ist, in Österreich gibt es keinen Impfzwang. Eine Impfpflicht gegen das Coronavirus steht derzeit auch nicht zur Diskussion. (vgl. www.mdr.de) 

Quelle: YouTube

Verschwörungstheorie 4: „5G verbreitet das Virus“

Anhänger sind der festen Überzeugung, die neuen 5G Sendemasten seinen an der Verbreitung des Virus schuld. Aus diesem Grund wurden einige Mobilfunkmasten in Brand gesetzt. Wissenschaftler*innen halten dies für absurd. Die WHO klärte die Menschen auf und verständigte, dass eine Virenübertragung durch die 5G Sendemasten nicht möglich ist. Die Technologie wird über Masten durch Funkwellen übertragen. Diese Sendemasten sind nicht-ionisierend, weshalb sie der menschlichen DNA auch nicht schaden können. (vgl. www.rnd.de) 

Quelle: YouTube

Warum verbreiten Menschen Theorien? 

Die Gerüchte um COVID-19 waren zu Beginn harmlos im Umlauf, aber bald wurden die Medien überflutet. Ein Sozialpsychologe an der Anglia Ruskin-Universität in Großbritannien, namens Viren Swami, meint: 

„Wir wissen, dass Menschen an so etwas glauben, wie z.B. sich mehr auf intuitives oder emotionales Denken zu verlassen. Worüber wir hier hauptsächlich sprechen, ist ein Mangel an Entscheidungsfreiheit oder Kontrolle.“  

Prof. Swami sagt, dass die Angst, Gefühle oder mangelnde Unterstützung die Menschen dazu führen kann, an Verschwörungstheorien zu glauben. Es sind die Menschen betroffen, die keine Kontrolle und Macht darüber haben, was in ihrer Umgebung passiert.  

Die starke Verbreitung all dieser Theorien durch soziale Netzwerke heizt alles noch weiter an. Die Verschwörungstheorien verbreiten sich nach Swami schneller als Covid-19 selbst. Er meint auch, dass VerschwörungstheoretikerInnen alle Beweise, die nicht ihrem Weltbild entsprechen, ablehnen und nur diese akzeptieren, die zu ihren Überzeugungen passen. Sie wollen auch keine Diskussionen führen. (vgl. www.cordis.europa.eu)  

Quelle: 

In: https://www.lks-bayern.de/fileadmin/user_upload/user_upload/news/2020/2020-04_INFOrex-Nr1-Web-1.pdf (dl. 07.06.2020, 12:34) 

In: https://www.youtube.com/watch?v=lu-3Nv555rA (dl. 07.06.2020, 14:12) 

In: https://www.helios-gesundheit.de/magazin/corona/news/corona-versus-grippe-was-istgefaehrlicher/ (dl 08.06.2020, 15:47) 

In: https://www.mdr.de/brisant/corona-verschwoerungstheorien-100.html (dl. 08.06.2020, 17:29) 

In: https://www.mdr.de/brisant/corona-verschwoerungstheorien-100.html (dl. 08.06.2020, 17:55) 

In: https://www.rnd.de/panorama/5g-und-corona-woher-kommt-dieverschworungstheorie-H2VRY2EJO5EBTMZAPHEE77TRYI.html (dl. 09.06.2020, 09:17) In: https://cordis.europa.eu/article/id/415930-trending-science-why-covid-19-conspiracytheories-spread-faster-than-the-pandemic/de (dl. 11.06.2020, 14:19)  

Erstellt von: Botoroaga Eveline, Grill Sophie, Suvajac Marijana, Özdogan Zeynep

25 Jun

E-Learning – Schule der Zukunft?

Am 16.03.2020 wurde der Unterricht an Schulen, wegen der hohen Ansteckungsgefahr durch COVID-19, auf Anweisung der Bundesregierung, durch Distance-Learning / Homeschooling ersetzt. Die Schulen standen nur noch für Schüler/innen offen, die zu Hause nicht betreut werden konnten. Zu Beginn wurden Lehrer/innen angehalten, Übungsmaterial für ihre Schüler/innen herzustellen, um den Stoff, der bis dorthin gelehrt wurde, zu vertiefen. Neue Inhalte konnten nach Ostern vermittelt werden bis zur Wiedereröffnung der Schulen, welche Mitte Mai erfolgte.

Nun stellt sich die Frage wie das Homeschooling (Home-Learning) tatsächlich umgesetzt wurde, wenn wir davon ausgehen, dass die Schüler/innen zu Hause einen Zugang zu Computern und Internet hatten. (vgl. Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, am 16.04.2020: https://www.bmbwf.gv.at/Ministerium/Informationspflicht/corona/corona_status.html)

Durch zahlreiche Gespräche mit Lehrpersonen, fiel uns auf, dass einige Tools vermehrt verwendet wurden wie: Schoolfox und WhatsApp zum Kommunikationsaustausch, wobei die Lehrpersonen betonten, dass ihnen der Austausch über WhatsApp grundsätzlich unangenehm sei. Nur leider führte bei manchen Lehrkörpern kein Weg daran vorbei. Zum Vermitteln von Lerninhalten wurde gehäuft die Antonapp, Padlad (Wochenplan erstellen), learningapp.org (Lernspiele erstellen) und LMS (Lernen mit System, ähnlich wie Moodle) genutzt. 

Da die Schoolfox-App zurzeit sehr beliebt ist, haben wir uns da einige Gedanken gemacht und gehen im Folgenden näher darauf ein.

Schoolfox

https://schoolfox.com/lehrer/?ref=home

Schoolfox oder auch “der sicherer Schul-Messenger” genannt, ist derzeit eine beliebte App für Schulen, um die Kontaktaufnahme zwischen Lehrer/innen und Eltern zu erleichtern. Die App kann auf Smartphones, Tablets oder Computern installiert werden. Der Austausch und die Koordination werden durch gewisse Funktionen, die auf der App möglich sind, vereinfacht. Eltern können Mitteilungen digital Bestätigen oder sogar handschriftlich über das FoxSign unterschreiben. Listen, Elternsprechtage und Terminverwaltung können über Schoolfox ausgemacht und fixiert werden, die durch eine automatische Erinnerung bei allen, die es betrifft, aufscheint. Es gibt auch die Möglichkeit, die Übersetzungsfunktion zu wählen, um es für jede Person verständlich zu machen.

Das hört sich alles im ersten Moment für manche vielleicht großartig an, andere sehen es wiederum zweigeteilt oder lehnen es im Ganzen ab.

Warum könnte diese App Lehrer/innen und Eltern zusagen?
Vermutlich, weil der totale Einblick in das Schulgeschehen ihrer Kinder möglich gemacht wird. Noten, Hausübungen, Projekte und vieles mehr können Eltern mitverfolgen.

Die kritischen Augen in der Gesellschaft könnten es jedoch auch als Überwachung interpretieren. Der Begriff „Helikopter Eltern“ wird vielen bekannt sein und sagt genau das aus. Eltern, die gerne den Überblick über ihre Kinder nicht verlieren möchten, haben so die Chance jede Nichtigkeit zu erfahren.

In dem Kurier Artikel „App statt Mitteilungsheft: Wollen wir das?“ vom 11.01.2018 wird eine Wiener Kinderpsychologin zitiert, die meint, dass solch eine Überwachung, Kindern nicht guttun würde.
Geheimnisse vor den Eltern zu haben ist wichtig, um sich selbst auszuprobieren und seine eigenen Grenzen zu testen. Auch das Erfahren von Konsequenzen, durch fehlerhaftes Verhalten ist ein Teil der Entwicklung, die Kinder durchleben sollten. Jede/r von uns kann eine Geschichte aus der eigenen Kindheit erzählen, in der man etwas Verbotenes gemacht hat. Dürfen die nächsten Generationen keine eigenständigen Entscheidungen mehr treffen. Ist Überwachung unsere neue Zukunft?

Die App verspricht auch einen Einblick in den Schulalltag. Bildmitteilungen können versendet werden, wo sich wiederum die Frage stellt, inwieweit Fotos von Kindern versendet werden sollen und dürfen? Es ist zwar eine nette Idee, aber ist es wirklich nötig sofort nach jedem Lehrausgang Fotos am Handy oder Computer davon zu haben? Bilder können auch am Ende des Schuljahres auf eine CD kopiert werden und als Abschlussgeschenk mit nach Hause genommen werden. Die Schüler/innen können auch ohne Fotos ihre Eindrücke der Lehrausgänge oder der Projekte schildern. Sollte man als Lehrperson, nicht im Geschehen aktiv dabei sein und weniger darauf achten, dass schöne Fotos entstehen, die man den Eltern auch schicken kann.

Einen sehr positiven Aspekt hat die App-die Übersetzungsfunktion. Endlich wird auf die Sprachbarriere der einzelnen Familien eingegangen. Es gibt leider erst 14 Systemsprachen, aber es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Mehrsprachigkeit wird uns weiterhin begleiten. Es war an der Zeit, Wege für eine Kommunikation zwischen den Schulen und Familien mit einer anderen Erstsprache zu schaffen.

Dennoch sollten sich Lehrperson über die Überwachungschance, die für Eltern erschaffen wird, bewusst sein. Als Terminvereinbarung für Elterngespräche und wichtigen Mitteilungen ist die App sehr sinnvoll. Besonders für Eltern mit einer anderen L1. Jedoch ob Hausübungen und Noten wirklich ersichtlich sein sollen, ist zu reflektieren.

Zudem gilt es Lehrperson zu bedenken, ob man Schoolfox wirklich nutzen möchte. Neben den erwähnten positiven Aspekten, sollte man sich fragen, ob man denn wirklich so einfach, nonstop und ständig für die Eltern erreichbar sein möchte. Natürlich muss man nicht rund um die Uhr auf die App schauen und zugreifen, aber man kann trotzdem zu jedem Zeitpunkt Nachrichten erhalten. 

Lerncafe

Die erste Frage, die sich wohl viele stellen werden, ist: “Was genau ist denn ein Lerncafé?”. In den Lerncafés werden Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 15 Jahren beim Lernen, Hausaufgaben und der Vorbereitung auf Schularbeiten und Tests unterstützt. Das Schöne daran ist, dass dieses Angebot kostenlos ist. Das hat den Grund, dass gerade Familien, deren Kinder dringend Hilfe bei der Bewältigung der Hausaufgaben und der Vorbereitung auf Schularbeiten und Tests brauchen, sich oftmals einfach eine Nachhilfe leisten können. Daher hat die Caritas ein kostenloses Lern- und Nachmittagsbetreuungsangebot ins Leben gerufen. Dieses soll Familien unterstützen, die sich keine herkömmliche Nachhilfe leisten können. Im letzten Schuljahr konnten 96% der Schüler*innen das Schuljahr positiv abschließen. 

Lerncafés gibt es natürlich nicht nur in Vorarlberg, sondern in ganz Österreich. Insgesamt gibt es 54 Lerncafés in ganz Österreich und dort werden 2100 Schüler*innen betreut. 

Jedes Lerncafé hat eine*n Koordinator*in (in manchen Fällen gibt es auch zwei), die das Lerncafé leitet und die organisatorischen Aspekte übernimmt. Das Herz der Lerncafés sind in jedem Fall die zahlreichen Freiwilligen, die ihre Freizeit den Kindern und Jugendlichen zur Verfügung stellen und bei den Hausaufgaben helfen. Viele von ihnen sind bereits pensioniert, haben aber große Freude an ihrer Arbeit mit den Kindern. Österreichweit dürfen die Lerncafés auf 940 (!!!) Freiwillige zählen. 

Über neue Freiwillige freut sich die Caritas übrigens immer, vielleicht gibt es ja auch ein Lerncafé in deiner Nähe? 😉 

Für unseren Podcast haben wir mit Bea Bröll, BA gesprochen. Sie ist Stellenleitung der neun Lerncafés der Caritas der Diozöse Feldkirch in Vorarlberg. Sie war auch viele Jahre lang die Koordinatorin des Lerncafés in Dornbirn und hat es mit aufgebaut. 

Wir haben mit Bea Bröll über ihre Arbeit in den Lerncafés und die Zeit der Schulschließungen, aufgrund von Covid19, gesprochen. Mit welchen neuen Herausforderungen sie zu kämpfen hatte, wie es mit dem Nachhilfeangebot weiterging und was in der Zukunft geplant ist, erzählt sie uns im Podcast. 

Nun stellt sich die Frage, welches Tool das Lerncafe vermutlich nutzen könnte. Eine Möglichkeit wäre, die von Microsoft entwickelte Plattform, “Teams”:

Teams

Was ist Teams eigentlich?

Microsoft hat diese Plattform entwickelt, um eine Art „Online-Arbeitsplatz“ zu schaffen. Teams vereint mehrere Produkte von Microsoft365 (Outlook, SharePoint, Skype) mit sozialen Medien, wie Twitter. Es gibt eine Chat-Funktion (auch Video-Chat), die Möglichkeit, Meeting zu erstellen und beizutreten und das Teilen des gewohnten Microsoft Office-Dokuments (Word, PowerPoint, etc.). Ein gemeinsames Arbeiten und eine Kommunikation zwischen ArbeitskollegInnen sollen so, trotz des Arbeitens von Zuhause aus, gewährleistet werden. Das Home-Office soll damit also ermöglicht bzw. vereinfacht werden.

Um seine Aufgaben und Termine im Überblick zu behalten, bietet Teams außerdem eine Kalender- und Aufgaben-Funktion, welche auch für den Schul-Gebrauch relevant sein können (darauf gehe ich im Folgenden nochmals näher ein).

Wer kann Teams nutzen?

Jede/r die/der Microsoft365 bereits installiert hat, erhält nach einem Update, automatisch die neue Plattform. Windows-, Android- und iOS-Nutzer/innen können sich Teams auch auf ihr Smartphone oder Tablet laden. Als Lehrkraft, SchülerIn oder StudentIn ist der Zugang zu einem Microsoft Office-Konto kostenlos.

Wie funktioniert die Plattform?

Textfeld: Auf der Startseite findet man in dieser Navigations-Leiste alle Funktionen, die Teams anbietet. Zu Beginn wird einem immer der Punkt „Aktivitäten“ angezeigt, bei dem man auf einem Blick sehen kann, welche Aufgaben noch zu erledigen sind, welche Meetings anstehen, etc.
Auf der Startseite findet man in dieser Navigationsleiste alle Funktionen, die Teams anbietet. Zu Beginn wird einem immer der Punkt „Aktivitäten“ angezeigt, bei dem man auf einem Blick sehen kann, welche Aufgaben noch zu erledigen sind, welche Meetings anstehen, etc.
Unter dem Punkt „Chat“ kann man einzelnen Person Nachrichten schicken.
Textfeld: Unter dem Punkt „Chat“ kann man einzelnen Person Nachrichten schicken.
Hier kann man seine „Teams“, also Gruppen, erstellen und im Überblick behalten. Dabei entsteht eine Art Gruppenchat, an dem sich ausgewählte Mitglieder beteiligen können.
Der Kalender ermöglicht der Nutzerin/dem Nutzer, ihre/seine Termine im Überblick zu behalten.
Textfeld: Hier kann man seine „Teams“, also Gruppen, erstellen und im Überblick behalten. Dabei entsteht eine Art Gruppenchat, an dem sich ausgewählte Mitglieder beteiligen können.
Unter dem Punkt „Anrufe“ findet man all seine Kontakte, welche man hier anrufen kann. Sowohl ein Video-Anruf als auch ein Audio-Anruf ist möglich.

Wie kann Teams im Unterricht eingesetzt werden?

Gerade während des Home-Schoolings, konnte diese Plattform als virtueller Klassenraum dienen. Die Lehrperson konnte ein „Team“ mit allen Klassenmitgliedern erstellen und alle relevanten Informationen, Unterlagen und Aufgaben darin teilen. Auch die Video-Anrufe konnten hier sehr einfach gestartet werden. Das nächste Meeting konnte dann einfach im Kalender vermerkt werden (so diente der Kalender als eine Art Stundenplan). Bei persönlichen Fragen an die Lehrperson oder an die Schülerin / den Schüler, konnte ganz einfach ein persönlicher Austausch mit der Chat-Funktion gestartet werden.

Aber auch in Zukunft bietet sich Teams als Organisations-Plattform für den Unterricht an. Termine und Aufgaben können so gut im blick behalten werden. Der Vorteil ist, wenn ein Schüler oder eine Schülerin mal vom Unterricht abwesend sein sollte, ist es ihr/ihm trotzdem möglich alle wichtigen Informationen und Aufgaben zu verfolgen bzw. zu erledigen, da diese hier festgehalten werden können.

Die SuS können ihre Aufgaben nicht nur im Überblick behalten, sondern auch direkt an die Lehrperson schicken und abgeben.

Diese Plattform eignet sich bestimmt sehr gut für SuS, welche sich bereits mit dem Computer etwas besser auskennen, bzw. mit dem Online-Learning im Allgemeinen etwas vertrauter sind. Ob PrimarstufenschülerInnen mit diesem Tool genauso gut umgehen können, ist fraglich.

23 Jun

Vorreiter totaler Überwachung

Chinas Sozialkreditsystem

Seit 2014 wird in unterschiedlichen chinesischen Regionen, das Sozialkreditsystem erprobt. Hierbei handelt es sich um ein Bewertungssystem, das das Verhalten der Bevölkerung kategorisiert und bewertet.

Gleiches Startfeld

Jede Person startet mit demselben Punktestand. Hierbei bringen Aktivitäten, wie zum Beispiel, zu schnelles Autofahren, oder auch das über die Straße gehen bei Rot, Minuspunkte. Wenn man älteren Personen hilft, in dem man sie beispielsweise über die Straße begleitet, erhält man hingegen Pluspunkte.

Der Alltag der Personen ist geprägt von Aktionen, die sich in irgendeiner Weise auf ihr Punktekonto auswirken. Zu wenige Punkte am Konto haben negative Folgen für die Person: die Kreditwürdigkeit sinkt, Beförderungen sind nicht möglich, aber auch der Erwerb von Flug- und Zugtickets wird erschwert. Überall lauern potenzielle Sanktionen. Je höher der Punktestand, desto höher die Benefits, wohingegen auch die Familie und Bekannte davon profitieren können.

Kontrolliert werden die Personen über die vielen Überwachungskameras, die das chinesische Stadtbild prägen. Diese sind bereits mit Gesichtserkennungssoftwares ausgestattet und tracken so täglich die Bevölkerung.

Der Sinologe, Martin Winter gibt in einem Podcast-Interview interessante Einblicke in die chinesische Gesellschaft.

Bei Baidu, Alibaba und Tencent handelt es sich um drei Internetgiganten, die großen Einfluss auf das Leben der in China lebenden Bürger haben.

Eine App für (fast) alles?

Die App „WeChat“ bietet verschiedene Features an: Neben den klassischen Kommunikationsfunktionen, wie Videotelefonie und das Senden und Empfangen von Sprachnachrichten, kann mit der App außerdem bezahlt werden. Aber auch Arzttermine können bequem vereinbart werden. Die App sammelt alle Daten und leitet einen Großteil an die chinesische Regierung weiter.

So praktisch die App mit ihren verschiedenen Funktionen auch ist, umso gläserner wird hingegen die Person, die sie bedient.

Mehr zu den Funktionen der WeChat App findest du hier.

Auch in Europa hat die Sammelwut von Daten Einzug genommen. Karten von Jö oder Payback motivieren uns bei unseren Einkäufen möglichst viele Punkte zu sammeln, um verschiedene Produkte günstiger oder sogar gratis erwerben zu können. Im Gegenzug teilen wir gerne unsere Daten und unser Konsumverhalten mit den Anbietern.  

Allerdings müssen wir uns vor Augen führen, dass es mittlerweile keine irrelevanten Daten mehr gibt. Niemand weiß, wozu die Regierung oder Unternehmen unsere preisgegebenen Informationen eventuell nutzen werden.

Das Teilen vermeintlich unwichtiger Daten sollte daher unbedingt mit Vorsicht genossen werden!

Erstellt von: Sarolt Bochnak, Roxane Grafl, Patrick Juen, Lara Sophia Staggl

Quellen: https://docplayer.org/147417734-Sozialkreditsystem-architektur-der-ueberwachung-katika-kuehnreich-im-gespraech-mit-angelika-hinterbrandner-alexander-stumm-und-georg-vrachliotis.html

https://www.sueddeutsche.de/digital/china-kredit-sesame-sozialkredit-ueberwachung-1.4442172

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/infografik-chinas-sozialkredit-system-15913709.html

https://www.republik.ch/2018/10/04/errichtet-china-die-erste-big-data-diktatur-des-21-jahrhunderts-nein

16 Jun

Hass im Netz

Hass im Netz wird von ZARA, einem Verein für Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit, wie folgt definiert:

„Hass im Netz kann sich auf unterschiedliche Weise manifestieren: Manche Inhalte diskriminieren pauschal ganze Bevölkerungsgruppen. Dies kann etwa über das Posten hasserfüllter Botschaften oder das bewusste Verbreiten von Falschinformationen und Fake News, die gezielt Unwahrheiten über eine bestimmte Personengruppe in die Welt setzen, passieren. Andere Formen von Hass im Netz richten sich gegen einzelne Personen und reichen von übler Nachrede über Beleidigung bis zu  Cyber-Mobbing.“

Was war die eigentliche Vorstellung vom Internet?
Das Internet ist ein Ort, wo eine Community Platz für den gegenseitigen Austausch hat und zwar für Leute aus unterschiedlichen sozialen und akademischen Backgrounds.

Doch was zeigt uns die Realität?
Es gibt Plätze im Internet, wo es genau so gehandhabt wird wie oben beschrieben: ein respektvoller Meinungsaustausch zwischen Personen unterschiedlicher Hintergründe. Jedoch gibt es genauso Orte im Internet, wo das nicht der Fall ist, da jeder ganz einfach Zugang bekommt.  Und hier kommen wir auch schon zur Schattenseite des Internets.

Folgende Aspekte unterstützen die Verbreitung von Hass im Netz:

*Anonymität: Diese ist mittlerweile nicht mehr allzu ausschlaggebend. Viele Posten auch unter ihrem Namen.

*Mimik, Gestik und Körperhaltung des Gegenübers wird nicht gesehen. Dadurch wird eine reflektierte Emotion vermisst, also die Resonanz geht verloren, was den „Angreifer“ frustriert, woraus wiederum eine gewisse Hemmungslosigkeit entsteht.

*Echokammereffekt: Man folgt Leuten mit ähnlichen Meinungen, wodurch die eigene Meinung immer weiter bestätigt und verstärkt wird.

*Filterblaseneffekt: Algorithmen schlagen automatisch ähnliche Inhalte vor,  wie jene, die bereits gesucht wurden.

*Echokammer + Filterblaseneffekt: Meinungen ecken immer weniger an, woraus eine Radikalisierung folgt.

ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit

Falls du dich irgendwann als Opfer eines Cybermobbing-Angriffs findest oder du als Außenstehender einen solchen Angriff wahrnimmst, hast du hier auf der Webseite von ZARA die Möglichkeit auf Beratung bzw. kannst du Vorfälle melden, auch anonym.

Text – Quellen:

Bild – Quelle:

Video – Quelle:

11 Jun

Home Office: die Vor – und Nachteile unseren neuen Alltags

Das Jahr 2020 hat eine Veränderung mit sich gebracht die niemand von uns für möglich gehalten hätte. Als die Corona – Krise ausgebrochen ist, wurde unser aller Leben auf den Kopf gestellt. Es gab viele Veränderungen, die alle Bereiche unseres Alltages betroffen haben und einer davon ist natürlich die Arbeit, das Studium oder die Schule. In der heutigen Zeit ist ja es grundsätzlich kein Problem von zu Hause zu arbeiten, das haben viele Menschen auch schon vor der Corona – Zeit gemacht. Einige haben sich darüber gefreut nicht mehr in die Schule oder die Universität zu gehen, jedoch bringt das Homeoffice auch einige Schwierigkeiten mit sich. 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert angesichts der derzeitigen Situation klare Regeln für das Arbeiten von zu Hause. Es darf nicht zu einer Aufweichung der Ruhezeiten, wie auch Verlängerung der Arbeitszeiten führen. 

Auf der einen Seite kann man sich zu Hause die Arbeitszeiten flexibler einteilen, jedoch kann es auch Gefahren bieten, wenn man nicht in seinem alltäglichen Rhythmus bleibt und deswegen vielleicht bis spät in die Nacht arbeitet, was normalerweise nicht passieren würde, wenn man das Büro gegen 18Uhr verlässt und am nächsten Tag um 09Uhr wieder dort sein müsste. 

Für StudentInnen bietet der Universitätsbetrieb ebenfalls so viele Vor- wie auch Nachteile. Auch hier wird die Möglichkeit geboten seine Zeit selber einzuteilen und nicht gezwungen zu sein in einer Vorlesung zu sitzen, sondern dann zu arbeiten, wenn man sich gut konzentrieren kann und motiviert ist. Einige StudentInenn fühlen sich jedoch mit den vielen Aufgaben, die sie von ihren ProfessorInnen erhalten überfordert und ihnen geht die Erfahrungen die man macht, wenn man wirklich in der Universität sitzt ab. Das Homeoffice kann die „real life experience“ also nicht ersetzen. 

Online findet man einige Seiten, die den jungen Erwachsenen Hilfestellungen anbieten ihren Uni – Alltag von zu Hause aus zu strukturiert und gut wie möglich bewältigen zu können. 

Empfohlen wird hier zum Beispiel der richtige Schreibtisch wie auch Sessel, ein Laptop mit Programmen wie Word, Power Point, einem Internetanschluss und einer Webcam für die Video – Konferenzen. Natürlich braucht man auch genügend Platz, um gut arbeiten zu können. Die Universitäten müssen ihren Teil in dem Sinne erfüllen, dass sie die Lernunterlagen oder zum Beispiel Power Point Folien zur Verfügung stellen, wie auch das Angebot von Video – Konferenzen bereitstellen. 

Gut, nun wissen wir welches Material man für einen Lernerfolg zu Hause benötigt, aber was betrifft die Planung, Organisation und Motivation? 

Ganz wichtig ist eine klare Struktur und To Do´s festlegen. Hier kann zum Beispiel ein Wochen – oder Tagesplan helfen. Es ist immer wichtig ein Ziel vor Augen zu haben. Pausen machen gehört dazu, hier wird empfohlen viele kurze Pausen zu machen. Was die Motivation betrifft hilft es sich genau zu überlegen was man in einem gewissen Zeitraum schaffen möchte und sich auch nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig vorzunehmen. Auch eine Abwechslung mit kurzen Spaziergängen sind hilfreich und eine Routine sollte so gut wie möglich eingehalten werden. 

  • Stelle dir immer einen Wecker. 
  • Bleibe nicht im Pyjama. 
  • Erstelle eine „auf-was-ich-heute-richtig-Lust-habe-Liste“ (was nur ein anderer Name für die alt bekannte To Do Liste ist, aber gleich viel mehr Lust auf die Aufgaben macht  ) 
  • Arbeite am besten in Zeitintervallen. (25 Minuten konsequent an einer Aufgabe arbeiten, dann 5-10 Minuten Pause z.B. die App „Forest“ hilft bei dem Zeitmanagement. 
  • Lege feste Arbeitszeiten fest. (z.B. 09-16Uhr)
  • Mach dir ein schnelles, aber gesundes Mittagessen (für richtig viel Energie). 
  • Richte dir einen schönen Arbeitsplatz her. 
  • Vermische deinen Arbeitsplatz nicht mit dem Privaten (nicht mit dem Laptop auf der Couch oder in dem Bett liegen). 
  • Simuliere Uni – oder Bürostimmung. 
  • Bleibe im Kontakt mit Familie und Freunden (eine kurze Video – Konferenz mit deinen Lieben kann Wunder wirken).

Natürlich haben wir es gut, wenn wir als StudentInnen uns nicht ,wie manche Familien, einen Laptop mit anderen teilen müssen. Das ist gerade wahrscheinlich die größte Herausforderung, bei denen die sich die technischen Geräte für die Arbeit oder Uni teilen müssen, wie auch jene die diese vielleicht gar nicht zur Verfügung haben oder es zum Beispiel fehlendem Internet scheitert. Deswegen sollten wir nie aus den Augen verlieren wie gut wie es trotz der herausfordernden Situation gerade haben und versuchen das Beste aus der Situation zu machen. 

28 Jan

IoT – Smartwatch, Fitnesstracker und Datenschutz

(c) Nadine Andreas

Du hast dich schon öfter gefragt, ob du dich heute schon genug bewegt hast oder wie viele Stockwerke du heute schon gemeistert hast? Dann ist eine Smartwatch oder ein Fitness-Tracker genau das richtige für dich. Heutzutage gehört zum perfekt ausgestatteten Smartphone unbedingt auch eine passende Computer Uhr, doch wie gehen diese Devices mit deinen persönlichen Daten um? 

Diese und weitere Fragen werden dir in den nächsten Zeilen beantwortet. 

Was ist die Smartwatch überhaupt?

Eine Smartwatch ist prinzipiell eine schlaue Armbanduhr, die zusätzliche Funktionen, wie das Verbinden mit dem Handy durch Bluetooth oder das Aufzeichnen von Aktivitäten besitzt. 

Benachrichtigungen, welche auf das Smartphone kommen, werden im selben Augenblick auch auf der Smartwatch abgebildet, sodass einem wirklich kein Anruf mehr entgehen kann. 

Diese neue Technologie entwickelt sich permanent weiter, sodass die Nachfrage stetig steigt. In den letzten Jahren wurden rund 80 Millionen Exemplare verkauft und die Zahl steigt rasant. 

Viele NutzerInnen können auf ihren treuen Begleiter am Handgelenk genauso wenig verzichten, wie auf das geliebte Handy.  

Fitnesstracker 

Ein Fitnesstracker ist ein kleines Gerät, das meist wie eine Armbanduhr am Handgelenk getragen wird. Sie soll dadurch zu einem gesünderen und aktiveren Lebensstil verhelfen. 

Es zeichnet mittels Sensoren verschiedene Daten wie Schrittanzahl, hinterlegte Distanzen, Schlafenszeiten, verbrauchte Kalorien, Herzfrequenz und vieles mehr auf. 

Meist gibt es zum Tracker passend eine Smartphone-App. Dort kann der Nutzer dann Aufzeichnungen einsehen, vergleichen und kontrollieren. In den meisten Apps können noch konkrete Personenangaben wie Alter, Geschlecht, Gewicht etc. ergänzt werden. 

Vorteile des Fitnesstrackers

Als Nutzer bekommt man durch die Aufzeichnungen der Daten ein Bild über das eigene Bewegungsverhalten. Dadurch wird ein besseres Körperbewusstsein geschaffen. 

Dokumentiert man zudem sein Essverhalten in der dazugehörigen App, können auch Rückschlüsse über die Ernährung gezogen werden. 

Fitnesstracker motivieren zudem, mehr Sport und Bewegung in den Alltag zu bringen. So können die Aufzeichnungen über verbrannte Kalorien, gelaufene Schritte und hinterlegte Kilometer ein enormer Ansporn sein, sich Tag für Tag zu verbessern. Die motivierende Wirkung kann verstärkt werden, wenn man die Daten zusätzlich auf sozialen Netzwerken teilt. 

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Bedienung einer solchen Uhr kinderleicht ist. Es bedarf keinerlei technisches Vorwissen, um einen Fitnesstracker bedienen zu können. 

Selbst für die Übertragung auf das Smartphone reicht oftmals eine aktive Bluetooth Verbindung. (vgl. Zaeh Pauline, 09.Jänner 2019. Fitnesstracker – Pro und Contra für die Kontrolle. Verfügbar unter https://www.gesund-vital.de/fitnesstracker)  

Welche Vorteile bietet eine Smartwatch?

So genannte Wearables bringen enorme Vorteile mit sich.

Denkt man an ländliche Regionen und die Versorgung älterer, chronisch kranker Menschen, so bietet die Smartwatch eine rasche, elektronische Hilfestellung. 

Es ist zum Beispiel denkbar, dass die Geräte (in Zukunft) einen Notruf absetzen, wenn der Patient einen Herzstillstand erleidet. 

Welche Nachteile und Gefahren bringt die Smartwatch mit sich?

Nicht alle Messungen, die von den Trackern ausgehen, sind immer korrekt. Es werden auch einige Fehlmessungen gemacht, die beängstigend wirken können oder auch unberechtigte Glücksgefühle hervorrufen. 

Außerdem kann es zu einem Verlust des eigenen Körpergefühls kommen, da der Fokus zu stark auf Zahlen gelegt wird. Dem Gerät wird hier mehr Vertrauen geschenkt als dem eigenen Körper. 

Der größte Nachteil ist, jedoch die nicht garantierte Datensicherheit. Besonders bedenklich wird es, wenn die Smartwatch die Daten nicht einmal anonymisiert, bevor sie weitergegeben werden. In dem Fall kann auch auf dem Server der Hersteller nachvollzogen werden welcher Datensatz zu welchem Tracker gehört. 

Datensicherheit 

Vor allem der Einsatz von Bluetooth stellt eine Sicherheitslücke da und macht Smartwatches und Fitnesstracker angreifbar. Wenn man sein Smartphone bzw. das verwendete Gerät und dessen App regelmäßig updatet, hilft dies auch vor äußeren Angriffen besser geschützt zu sein. Auch das unreflektierte zeigen des Standortes oder der Gesundheitsdaten können zum Problem werden. So kommt es schnell zu großen Datenmengen, die von einem selbst gesammelt werden, wann man sich wo befindet, wo man einkaufen geht, welchen Schlafrhythmus man hat, seine Schrittanzahl, der Blutdruck und viele weitere.  Neben diesen wahrscheinlich oft bekannten gesammelten Daten, können Cyberkriminelle auch die Bewegungen der Hand mittels des Gyroskops (Kreiselinstrumente zur Navigation bzw. für GPS Daten) einsehen. So können relativ genau PIN Eingaben an Bankomaten, oder eingegebene Passwörter aber auch Entsperrungsmuster fürs Tablet oder Smartphone herausgefunden werden.

Wenn man sich vor Missbrauch der persönlichen Daten schützen möchte, sollte man ein Augenmerk auf Datensparsamkeit achten. Das meint, dass man sich ansieht welche Berechtigungen die Tracking App verlangt und diese gegebenenfalls einschränkt. Denn oft wollen diese viel mehr Zugriff, als sie eigentlich für die Durchführung brauchen.

Tipps, wie du deine Daten auf der Smartwatch oder dem Fitness-Tracker schützt:

  • Informiere dich vor dem Kauf über die Datensicherheit, deines Geräts.
  • Lies die Datenschutzhinweise und entscheide dann, ob du diese akzeptieren möchtest. 
  • Schränke die Berechtigungen von verschiedenen Apps ein, die du nicht benötigst. 
  • Trage deine Smartwatch nur, wenn du sie tatsächlich verwendest.

Ein Ausblick in die Zukunft 

Auch Krankenkassen haben begonnen, die Vorteile einer solchen Uhr zu nutzen. 

So werden Mitglieder, die bereit sind, ihre Gesundheitsdaten mit der Krankenkasse zu teilen mit Sondertarifen oder Boni belohnt. 

Dies spornt die Nutzer/Innen an, ihren Alltag aktiver zu gestalten. Eine aktive, gesundheitsbewusste Gesellschaft spart dem Gesundheitssystem wiederrum erhebliche Kosten. 

Auch der Arbeitgeber ist an der Gesundheit seiner Mitarbeiter interessiert, da er krankheitsbedingte Fehltage möglichst eingrenzen möchte. 

Möglich wären also auch hier diverse Boni oder Zuschüsse, um einen aktiven Lebensstil der Mitarbeiter/Innen zu fördern. Denkbar wären zum Beispiel Zuschüsse für die Mitgliedschaft im Sportstudio.  

In den USA und Kanada werden die gesammelten Daten stellenweise bereits als Beweismittel vor Gericht zugelassen. In einem Fall konnte nachgewiesen werden, dass die Klägerin entgegen ihrer Angaben nicht geschlafen hatte, sondern die ganze Nacht wach gewesen war. Eine andere Nutzerin untermauerte ihren Anspruch auf Schadensersatz nach einem Autounfall mit den Daten aus ihrem Fitnesstracker, mit denen sie zeigte, dass ihre körperliche Aktivität seit dem Unfall eingeschränkt war. Hieran zeigt sich das Potenzial der Fitnesstracker als Beweismittel. Im Interesse der Wahrheitsfindung und der Gerechtigkeit sind neue, elektronisch aufgezeichnete Beweise sicherlich begrüßenswert.
Doch all diese Möglichkeiten eröffnen auch völlig neue Gefahrenbereiche. (Kendra Karp, Universität Hamburg, 2016). 

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=b9B-7ZQR8hY

Unser Audio Podcast zum Thema Smartwatch und Fitnesstracker im Gespräch mit einem Fachmann:

Literatur:

https://www.datenschutz.org/datenschutz-bei-smartwatch-und-fitness-tracker-problematisch/ (Abgerufen am 07.01.20)

https://www.smartwatch.de/was-ist-eine-smartwatch/ (Abgerufen am 07.01.20)

http://rechtundnetz.com/wie-gehen-fitnesstracker-mit-daten-um/ (Abgerufen am 07.01.20)

https://www.gesund-vital.de/fitnesstracker (Abgerufen am 20.01.20)

Verfasst von: Lisa Fischer, Nadine Andreas, Natalie Brunner

13 Jan

IoT – Motormäher mit RTK-Signal

Johann Bösendorfer mit seinem selbstfahrenden Motormäher

„Internet of Things“ auch „IoT“ genannt hat verschiedene Definitionen, je nach dem in welchem Bereich es verwendet wird. Allgemein kann gesagt werden, dass der Begriff die Vernetzung von Alltagsgegenständen oder Maschinen im industriellen Umfeld mit dem Internet meint.

Im Fall des Motormähers mit RTK-Signal handelt es sich um die Vernetzung einer Maschine mit GPS-Signalen, die den Gebrauch des Motormähers in flachen und steilen Lagen effizienter und komfortabler macht.

Da das GPS jedoch „nur von Oben“ auf die zu bearbeitende Fläche schaut, hat Johann Bösendorfer einen Sensor entwickelt. Dieser erlaubt es ihm bzw. seinem Motormäher, auf Steilflächen zu fahren und zu arbeiten, da der Sensor die Neigung berechnet und dementsprechend die Fahrspur korrigieren kann. Es gibt zwar weiterhin Optimierungspotenzial; dennoch genügt es einen Schalter umzulegen und der Mäher erledigt seine Arbeit von selbst.

Als autonomer Motormäher kann und möchte Bösendorfer die Maschine nicht bezeichnen, da die gesetzlichen und sicherheitstechnischen Rahmenbedingungen noch nicht restlos geklärt sind. Er hat dieses Anliegen aber der Regierung mitgeteilt und nun wurde es im Regierungsprogramm aufgenommen: „Voraussetzung für Precision Farming schaffen, um umwelt- und tiergerechte Bewirtschaftungsmethoden zu unterstützen: kostenfreie Bereitstellung von (Geo-)Daten für die Land- und Forstwirtschaft (z.B. RTK-Signal), Daten im Eigentum der Betriebe“ (Die neue Volkspartei, Die Grünen (2020), S. 161)

Bis zur vollständigen Abklärung bleibt der Landwirt zur Beobachtung weiterhin auf der zu bearbeitenden Fläche. Eine selbstgebaute Fernbedienung hilft ihm, die Geschwindigkeit zu regulieren und den Mäher vor- oder rückwärts fahren zu lassen. Des Weiteren gibt es auch einen Notaus-Knopf, wodurch der Funkkontakt abgebrochen wird und der Motormäher zum Stehen kommt.

Johann Bösendorfer hat seine Idee weder patentieren lassen noch will er sie um viel Geld verkaufen. Er erhofft sich, dass mehr Landwirte auf dieses System aufmerksam werden und zum Entwickeln sowie selberbauen animiert werden. Des Weiteren wäre ein Ausbau dieses Systems auch energieeffizienter, da kleinere Maschinen eingesetzt werden können im Gegensatz zu den großen Traktoren.

Quelle:

Paar, J., (19.11.2019). Autonomer Motormäher mit RTK-Lenksystem [Artikel einer Fachzeitschrift]. Zugriff am 09.Jänner 2020 unter https://www.landwirt-media.com/rtk-lenksystem-fuer-autonomen-motormaeher/ 

08 Jan

Google-Tools

Google ist ein weltweit bekanntes Unternehmen. Fast jeder Internetnutzer kommt täglich mit Google in Kontakt. Seit 2004 wurde sogar das Wort „googln“ in den Duden aufgenommen.  Welchen Nutzen und welche Gefahren dieses Unternehmen und deren Tools mit sich bringt möchten wir hiermit aufzeigen.

Im Jahr 1996 gründeten Larry Page und Sergei Brin an der Standford Universität den Vorläufer Back Rub und ein Jahr darauf entstand dann erstmalig die Suchmaschine Google.

Doch es blieb nicht lange nur bei einer Suchmaschine. Der Konzern wuchs rasant an und mittlerweile ist das Angebot an Google-Diensten so groß, dass es schwer ist einen Überblick zu behalten.

Heute gehört Google zu den 10 größten Unternehmen der Welt mit einem Jahresumsatz von ca. 89 Milliarden US-Dollar (Stand 2016).

Google wächst weiter an und entwickelt immer mehr kostenlose Tools.

Es gibt das Bibliotheksprogramm „Google Books“, mit das man Bücher und Zeitschriften lesen, herunterladen, zitieren und übersetzen kann.

Mit „Google Maps“ kann man fast jeden Winkel des Planten sehen und das mit Satellitenbildern und Streetview Fotos. 

Auf „Youtube“ findet man unzählige Videos, zu allen möglichen Themen und wer mag kann auch selber Videos hochladen, mit denen man auch Geld verdienen kann.

Mithilfe der praktischen Google Kalender App kann man nicht nur Termine verwalten, sondern auch Bilder, Dokumente und Videos hinzufügen.

Tools von Google:

https://www.till.de/wp-content/uploads/user_upload/google-products-original1.png

Die Liste aller Google Produkte und Google Dienste wächst stetig an und ist zu lang um sie alle hier aufzulisten.  

So schön Google und seine Tools auch klingen mögen, die Gefahren die sie mitbringen dürfen nicht ignoriert werden. Datenverkauf, Politischer Missbrauch und Kriminalität sind nur einige mögliche Beispiele, die mit der Nutzung von Google & Co. einhergehen.

Doch welche Alternativen gibt es?

Nach kurzer Recherche kommt man schnell drauf, dass es fast für alle Google-Produkte Alternativen gibt. Es bieten sich Suchmaschinen wie „DuckDuckGo“, „Bing“ oder „Ecosia“ an, die nicht nur mit guten Ergebnissen, sondern auch mit mehr Datenschutz und Privatsphäre punkten.

„Google Translate“ kann ohne weiteres von „Deepl“ ersetzt werden und statt „Google Maps“ kann „OsmAnd“ als Navi dienen. Man sieht, dass es eine ganze Reihe von guten und sicheren Alternativen gibt.

Für all diejenigen die mehr über Google wissen wollen:

„Die geheime Macht von Google“

Dies ist ein Seminarbeitrag für die Lehrveranstaltung „Entwicklung in der Wissens-und Informationsgesellschaft“ aus dem WiSe 2019, Gruppe BP3A01über Google- Tools von Victoria Athanasiadis, Mellanie Jakes, Manuela Grubesic und Beritan Soylu.

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Google

Abgerufen am 7. Jänner 20

https://www.test.de/Mein-Konto-bei-Google-Was-weiss-der-Internetriese-ueber-mich-4867235-4871377/

Abgerufen am 7. Jänner 20

https://support.google.com/websearch/answer/43729?hl=de

Abgerufen am 7. Jänner 20

https://taz.de/Privatsphaere-im-Netz/!5650071/

Abgerufen am 7. Jänner 20

https://de.wikipedia.org/wiki/Google_LLC

Abgerufen am 7. Jänner 20

Bild:

https://www.till.de/wp-content/uploads/user_upload/google-products-original1.png

Abgerufen am 7. Jänner 20