28 Jan

IoT – Smartwatch, Fitnesstracker und Datenschutz

(c) Nadine Andreas

Du hast dich schon öfter gefragt, ob du dich heute schon genug bewegt hast oder wie viele Stockwerke du heute schon gemeistert hast? Dann ist eine Smartwatch oder ein Fitness-Tracker genau das richtige für dich. Heutzutage gehört zum perfekt ausgestatteten Smartphone unbedingt auch eine passende Computer Uhr, doch wie gehen diese Devices mit deinen persönlichen Daten um? 

Diese und weitere Fragen werden dir in den nächsten Zeilen beantwortet. 

Was ist die Smartwatch überhaupt?

Eine Smartwatch ist prinzipiell eine schlaue Armbanduhr, die zusätzliche Funktionen, wie das Verbinden mit dem Handy durch Bluetooth oder das Aufzeichnen von Aktivitäten besitzt. 

Benachrichtigungen, welche auf das Smartphone kommen, werden im selben Augenblick auch auf der Smartwatch abgebildet, sodass einem wirklich kein Anruf mehr entgehen kann. 

Diese neue Technologie entwickelt sich permanent weiter, sodass die Nachfrage stetig steigt. In den letzten Jahren wurden rund 80 Millionen Exemplare verkauft und die Zahl steigt rasant. 

Viele NutzerInnen können auf ihren treuen Begleiter am Handgelenk genauso wenig verzichten, wie auf das geliebte Handy.  

Fitnesstracker 

Ein Fitnesstracker ist ein kleines Gerät, das meist wie eine Armbanduhr am Handgelenk getragen wird. Sie soll dadurch zu einem gesünderen und aktiveren Lebensstil verhelfen. 

Es zeichnet mittels Sensoren verschiedene Daten wie Schrittanzahl, hinterlegte Distanzen, Schlafenszeiten, verbrauchte Kalorien, Herzfrequenz und vieles mehr auf. 

Meist gibt es zum Tracker passend eine Smartphone-App. Dort kann der Nutzer dann Aufzeichnungen einsehen, vergleichen und kontrollieren. In den meisten Apps können noch konkrete Personenangaben wie Alter, Geschlecht, Gewicht etc. ergänzt werden. 

Vorteile des Fitnesstrackers

Als Nutzer bekommt man durch die Aufzeichnungen der Daten ein Bild über das eigene Bewegungsverhalten. Dadurch wird ein besseres Körperbewusstsein geschaffen. 

Dokumentiert man zudem sein Essverhalten in der dazugehörigen App, können auch Rückschlüsse über die Ernährung gezogen werden. 

Fitnesstracker motivieren zudem, mehr Sport und Bewegung in den Alltag zu bringen. So können die Aufzeichnungen über verbrannte Kalorien, gelaufene Schritte und hinterlegte Kilometer ein enormer Ansporn sein, sich Tag für Tag zu verbessern. Die motivierende Wirkung kann verstärkt werden, wenn man die Daten zusätzlich auf sozialen Netzwerken teilt. 

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Bedienung einer solchen Uhr kinderleicht ist. Es bedarf keinerlei technisches Vorwissen, um einen Fitnesstracker bedienen zu können. 

Selbst für die Übertragung auf das Smartphone reicht oftmals eine aktive Bluetooth Verbindung. (vgl. Zaeh Pauline, 09.Jänner 2019. Fitnesstracker – Pro und Contra für die Kontrolle. Verfügbar unter https://www.gesund-vital.de/fitnesstracker)  

Welche Vorteile bietet eine Smartwatch?

So genannte Wearables bringen enorme Vorteile mit sich.

Denkt man an ländliche Regionen und die Versorgung älterer, chronisch kranker Menschen, so bietet die Smartwatch eine rasche, elektronische Hilfestellung. 

Es ist zum Beispiel denkbar, dass die Geräte (in Zukunft) einen Notruf absetzen, wenn der Patient einen Herzstillstand erleidet. 

Welche Nachteile und Gefahren bringt die Smartwatch mit sich?

Nicht alle Messungen, die von den Trackern ausgehen, sind immer korrekt. Es werden auch einige Fehlmessungen gemacht, die beängstigend wirken können oder auch unberechtigte Glücksgefühle hervorrufen. 

Außerdem kann es zu einem Verlust des eigenen Körpergefühls kommen, da der Fokus zu stark auf Zahlen gelegt wird. Dem Gerät wird hier mehr Vertrauen geschenkt als dem eigenen Körper. 

Der größte Nachteil ist, jedoch die nicht garantierte Datensicherheit. Besonders bedenklich wird es, wenn die Smartwatch die Daten nicht einmal anonymisiert, bevor sie weitergegeben werden. In dem Fall kann auch auf dem Server der Hersteller nachvollzogen werden welcher Datensatz zu welchem Tracker gehört. 

Datensicherheit 

Vor allem der Einsatz von Bluetooth stellt eine Sicherheitslücke da und macht Smartwatches und Fitnesstracker angreifbar. Wenn man sein Smartphone bzw. das verwendete Gerät und dessen App regelmäßig updatet, hilft dies auch vor äußeren Angriffen besser geschützt zu sein. Auch das unreflektierte zeigen des Standortes oder der Gesundheitsdaten können zum Problem werden. So kommt es schnell zu großen Datenmengen, die von einem selbst gesammelt werden, wann man sich wo befindet, wo man einkaufen geht, welchen Schlafrhythmus man hat, seine Schrittanzahl, der Blutdruck und viele weitere.  Neben diesen wahrscheinlich oft bekannten gesammelten Daten, können Cyberkriminelle auch die Bewegungen der Hand mittels des Gyroskops (Kreiselinstrumente zur Navigation bzw. für GPS Daten) einsehen. So können relativ genau PIN Eingaben an Bankomaten, oder eingegebene Passwörter aber auch Entsperrungsmuster fürs Tablet oder Smartphone herausgefunden werden.

Wenn man sich vor Missbrauch der persönlichen Daten schützen möchte, sollte man ein Augenmerk auf Datensparsamkeit achten. Das meint, dass man sich ansieht welche Berechtigungen die Tracking App verlangt und diese gegebenenfalls einschränkt. Denn oft wollen diese viel mehr Zugriff, als sie eigentlich für die Durchführung brauchen.

Tipps, wie du deine Daten auf der Smartwatch oder dem Fitness-Tracker schützt:

  • Informiere dich vor dem Kauf über die Datensicherheit, deines Geräts.
  • Lies die Datenschutzhinweise und entscheide dann, ob du diese akzeptieren möchtest. 
  • Schränke die Berechtigungen von verschiedenen Apps ein, die du nicht benötigst. 
  • Trage deine Smartwatch nur, wenn du sie tatsächlich verwendest.

Ein Ausblick in die Zukunft 

Auch Krankenkassen haben begonnen, die Vorteile einer solchen Uhr zu nutzen. 

So werden Mitglieder, die bereit sind, ihre Gesundheitsdaten mit der Krankenkasse zu teilen mit Sondertarifen oder Boni belohnt. 

Dies spornt die Nutzer/Innen an, ihren Alltag aktiver zu gestalten. Eine aktive, gesundheitsbewusste Gesellschaft spart dem Gesundheitssystem wiederrum erhebliche Kosten. 

Auch der Arbeitgeber ist an der Gesundheit seiner Mitarbeiter interessiert, da er krankheitsbedingte Fehltage möglichst eingrenzen möchte. 

Möglich wären also auch hier diverse Boni oder Zuschüsse, um einen aktiven Lebensstil der Mitarbeiter/Innen zu fördern. Denkbar wären zum Beispiel Zuschüsse für die Mitgliedschaft im Sportstudio.  

In den USA und Kanada werden die gesammelten Daten stellenweise bereits als Beweismittel vor Gericht zugelassen. In einem Fall konnte nachgewiesen werden, dass die Klägerin entgegen ihrer Angaben nicht geschlafen hatte, sondern die ganze Nacht wach gewesen war. Eine andere Nutzerin untermauerte ihren Anspruch auf Schadensersatz nach einem Autounfall mit den Daten aus ihrem Fitnesstracker, mit denen sie zeigte, dass ihre körperliche Aktivität seit dem Unfall eingeschränkt war. Hieran zeigt sich das Potenzial der Fitnesstracker als Beweismittel. Im Interesse der Wahrheitsfindung und der Gerechtigkeit sind neue, elektronisch aufgezeichnete Beweise sicherlich begrüßenswert.
Doch all diese Möglichkeiten eröffnen auch völlig neue Gefahrenbereiche. (Kendra Karp, Universität Hamburg, 2016). 

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=b9B-7ZQR8hY

Unser Audio Podcast zum Thema Smartwatch und Fitnesstracker im Gespräch mit einem Fachmann:

Literatur:

https://www.datenschutz.org/datenschutz-bei-smartwatch-und-fitness-tracker-problematisch/ (Abgerufen am 07.01.20)

https://www.smartwatch.de/was-ist-eine-smartwatch/ (Abgerufen am 07.01.20)

http://rechtundnetz.com/wie-gehen-fitnesstracker-mit-daten-um/ (Abgerufen am 07.01.20)

https://www.gesund-vital.de/fitnesstracker (Abgerufen am 20.01.20)

Verfasst von: Lisa Fischer, Nadine Andreas, Natalie Brunner

13 Jan

IoT – Motormäher mit RTK-Signal

Johann Bösendorfer mit seinem selbstfahrenden Motormäher

„Internet of Things“ auch „IoT“ genannt hat verschiedene Definitionen, je nach dem in welchem Bereich es verwendet wird. Allgemein kann gesagt werden, dass der Begriff die Vernetzung von Alltagsgegenständen oder Maschinen im industriellen Umfeld mit dem Internet meint.

Im Fall des Motormähers mit RTK-Signal handelt es sich um die Vernetzung einer Maschine mit GPS-Signalen, die den Gebrauch des Motormähers in flachen und steilen Lagen effizienter und komfortabler macht.

Da das GPS jedoch „nur von Oben“ auf die zu bearbeitende Fläche schaut, hat Johann Bösendorfer einen Sensor entwickelt. Dieser erlaubt es ihm bzw. seinem Motormäher, auf Steilflächen zu fahren und zu arbeiten, da der Sensor die Neigung berechnet und dementsprechend die Fahrspur korrigieren kann. Es gibt zwar weiterhin Optimierungspotenzial; dennoch genügt es einen Schalter umzulegen und der Mäher erledigt seine Arbeit von selbst.

Als autonomer Motormäher kann und möchte Bösendorfer die Maschine nicht bezeichnen, da die gesetzlichen und sicherheitstechnischen Rahmenbedingungen noch nicht restlos geklärt sind. Er hat dieses Anliegen aber der Regierung mitgeteilt und nun wurde es im Regierungsprogramm aufgenommen: „Voraussetzung für Precision Farming schaffen, um umwelt- und tiergerechte Bewirtschaftungsmethoden zu unterstützen: kostenfreie Bereitstellung von (Geo-)Daten für die Land- und Forstwirtschaft (z.B. RTK-Signal), Daten im Eigentum der Betriebe“ (Die neue Volkspartei, Die Grünen (2020), S. 161)

Bis zur vollständigen Abklärung bleibt der Landwirt zur Beobachtung weiterhin auf der zu bearbeitenden Fläche. Eine selbstgebaute Fernbedienung hilft ihm, die Geschwindigkeit zu regulieren und den Mäher vor- oder rückwärts fahren zu lassen. Des Weiteren gibt es auch einen Notaus-Knopf, wodurch der Funkkontakt abgebrochen wird und der Motormäher zum Stehen kommt.

Johann Bösendorfer hat seine Idee weder patentieren lassen noch will er sie um viel Geld verkaufen. Er erhofft sich, dass mehr Landwirte auf dieses System aufmerksam werden und zum Entwickeln sowie selberbauen animiert werden. Des Weiteren wäre ein Ausbau dieses Systems auch energieeffizienter, da kleinere Maschinen eingesetzt werden können im Gegensatz zu den großen Traktoren.

Quelle:

Paar, J., (19.11.2019). Autonomer Motormäher mit RTK-Lenksystem [Artikel einer Fachzeitschrift]. Zugriff am 09.Jänner 2020 unter https://www.landwirt-media.com/rtk-lenksystem-fuer-autonomen-motormaeher/ 

08 Jan

Google-Tools

Google ist ein weltweit bekanntes Unternehmen. Fast jeder Internetnutzer kommt täglich mit Google in Kontakt. Seit 2004 wurde sogar das Wort „googln“ in den Duden aufgenommen.  Welchen Nutzen und welche Gefahren dieses Unternehmen und deren Tools mit sich bringt möchten wir hiermit aufzeigen.

Im Jahr 1996 gründeten Larry Page und Sergei Brin an der Standford Universität den Vorläufer Back Rub und ein Jahr darauf entstand dann erstmalig die Suchmaschine Google.

Doch es blieb nicht lange nur bei einer Suchmaschine. Der Konzern wuchs rasant an und mittlerweile ist das Angebot an Google-Diensten so groß, dass es schwer ist einen Überblick zu behalten.

Heute gehört Google zu den 10 größten Unternehmen der Welt mit einem Jahresumsatz von ca. 89 Milliarden US-Dollar (Stand 2016).

Google wächst weiter an und entwickelt immer mehr kostenlose Tools.

Es gibt das Bibliotheksprogramm „Google Books“, mit das man Bücher und Zeitschriften lesen, herunterladen, zitieren und übersetzen kann.

Mit „Google Maps“ kann man fast jeden Winkel des Planten sehen und das mit Satellitenbildern und Streetview Fotos. 

Auf „Youtube“ findet man unzählige Videos, zu allen möglichen Themen und wer mag kann auch selber Videos hochladen, mit denen man auch Geld verdienen kann.

Mithilfe der praktischen Google Kalender App kann man nicht nur Termine verwalten, sondern auch Bilder, Dokumente und Videos hinzufügen.

Tools von Google:

https://www.till.de/wp-content/uploads/user_upload/google-products-original1.png

Die Liste aller Google Produkte und Google Dienste wächst stetig an und ist zu lang um sie alle hier aufzulisten.  

So schön Google und seine Tools auch klingen mögen, die Gefahren die sie mitbringen dürfen nicht ignoriert werden. Datenverkauf, Politischer Missbrauch und Kriminalität sind nur einige mögliche Beispiele, die mit der Nutzung von Google & Co. einhergehen.

Doch welche Alternativen gibt es?

Nach kurzer Recherche kommt man schnell drauf, dass es fast für alle Google-Produkte Alternativen gibt. Es bieten sich Suchmaschinen wie „DuckDuckGo“, „Bing“ oder „Ecosia“ an, die nicht nur mit guten Ergebnissen, sondern auch mit mehr Datenschutz und Privatsphäre punkten.

„Google Translate“ kann ohne weiteres von „Deepl“ ersetzt werden und statt „Google Maps“ kann „OsmAnd“ als Navi dienen. Man sieht, dass es eine ganze Reihe von guten und sicheren Alternativen gibt.

Für all diejenigen die mehr über Google wissen wollen:

„Die geheime Macht von Google“

Dies ist ein Seminarbeitrag für die Lehrveranstaltung „Entwicklung in der Wissens-und Informationsgesellschaft“ aus dem WiSe 2019, Gruppe BP3A01über Google- Tools von Victoria Athanasiadis, Mellanie Jakes, Manuela Grubesic und Beritan Soylu.

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Google

Abgerufen am 7. Jänner 20

https://www.test.de/Mein-Konto-bei-Google-Was-weiss-der-Internetriese-ueber-mich-4867235-4871377/

Abgerufen am 7. Jänner 20

https://support.google.com/websearch/answer/43729?hl=de

Abgerufen am 7. Jänner 20

https://taz.de/Privatsphaere-im-Netz/!5650071/

Abgerufen am 7. Jänner 20

https://de.wikipedia.org/wiki/Google_LLC

Abgerufen am 7. Jänner 20

Bild:

https://www.till.de/wp-content/uploads/user_upload/google-products-original1.png

Abgerufen am 7. Jänner 20

30 Dez

Tools – Sinnvoll oder nicht?

Erfahrungen mit Tools im Unterricht

Unsere Erkenntnisse, ob Tools sinnvoll sind oder nicht, beruhen auf folgenden Studien.

Fallstudie: Verständnis entwickeln durch eine integrierte Lernumgebung aus verschiedenen digitalen Technologien

„Diese Fallstudie untersucht die Verwendung einer integrierten digitalen Lernumgebung durch einen Leistungskurs Englisch im zweiten Jahr der Qualifikationsphase (17- und 18-jährige Schülerinnen und Schüler).“ (Passey, 2018)

Bei der Studie wurden zwei Gruppen miteinander verglichen. Eine arbeitete mit digitalen Technologien – interaktiven Tafeln (SMART Displays und Whiteboards) sowie Tablet PCs oder andere mobile Endgeräte, Lehrerlaptops, Dokumentenkameras und virtuelle Lernplattformen.

An folgender Grafik kann man den Vergleich der beiden Gruppen ablesen.

https://eprints.lancs.ac.uk/id/eprint/128744/1/Fallstudie_Case_study_German_School_translation.pdf

Erkenntnisse aus der Studie:

  • „Die Lehrerin berichtete, dass die Technologien die Lernaktivitäten unterstützten, die ihrerseits einen messbaren positiven Einfluss auf die Leistungen einiger Lernender in der letzten Klausur und in der Abiturprüfung hatten, […] Statistische Test ergaben, dass die besseren Leistungen der „beeinflussten“ Lernenden statistisch signifikant von denen der „nicht beeinflussten“ Lernenden abwichen.“ (Passey, 2018)
  • „Lehrerin und Lernende berichteten übereinstimmend von Vorteilen, die sich ergaben. Die Lernenden profitierten demnach von der gemeinsamen Diskussion, der Visuali- sierung auf unterschiedliche Weise, dem gemeinsamen Sammeln von Ideen und Ergebnissen, der Aufgabenbearbeitung und der Tatsache, dass die Tafelbilder zu einem späteren Zeitpunkt erneut zum Üben und Wiederholen herangezogen werden konnten.“ (Passey, 2018)

Kritische Anmerkungen

Kritisch zu digitalen Medien äußert sich unter anderem ein Zeit-Artikel. Im Auftrag der Wübben-Stiftung wurden im Jahr 2018 ungefähr 1500 SchulleiterInnen zum Einsatz von digitalen Medien im Unterricht befragt. Herauskam, dass Lehrpersonen skeptisch gegenüber dem Einsatz von Tools sind. Laut dem Artikel ist daher ausschlaggebend die Persönlichkeit der Lehrperson. ( ZEIT ONLINE, AFP, KNA, fin, 2018)

In einem anderen Zeit-Artikel wird beschrieben, dass Mögliche Gründe für die Skepsis der LehrerInnen keine gute Ausstattung der Schulen, fehlende Konzepte, Weiterbildungen und Infrastrukturen sind. Der Artikel gibt unter anderem folgende kritische Sicht: „Die OECD hat 2015 sogar ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Einsatz von digitalen Hilfsmitteln kritisch zu sehen ist. Und zwar je jünger die Schüler sind, umso mehr ist davon abzuraten, wenn es um den Lernerfolg geht“ ( ZEIT ONLINE, afp, dpa, mib, kg, 2017)

Fazit: Viele Studien belegen positive Lernerfolge durch den Einsatz von Tools, allerdings liegt es letztendlich doch an der Kompetenz der Lehrperson Tools wirkungsvoll im Unterricht einzusetzen. Zudem müssen die technischen Gegebenheiten vorhanden sein.

Literaturverzeichnis:

Passey, Don (2018): Fallstudie Verständnis entwickeln durch eine integrierte Lernumgebung aus verschiedenen digitalen Technologien. Online abrufbar unter: https://eprints.lancs.ac.uk/id/eprint/128744/1/Fallstudie_Case_study_German_School_translation.pdf, 30.12.2019

ZEIT ONLINE, afp, dpa, mib, kg (2017): Lehrer misstrauen Lernerfolg durch digitale Medien. Online abrufbar unter: https://www.zeit.de/digital/2017-09/schule-digitalisierung-bildung-bertelsmann-studie, 30.12.2019

ZEIT ONLINE, AFP, KNA, fin (2018): Schulen skeptisch gegenüber Digitalisierung. Online abrufbar unter: https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2018-10/medien-unterricht-digitalisierung-schulleitungsmonitor-lehrkraefte, 30.12.2019

Verfasst von: Johanna Günther, Miriam Hauer, Alina Reseterits & Isabella Serajnik

Der Link zu unserem Podcast: http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/files/2020/01/Tools.mp3

Der Link zu Schoolfox: https://schoolfox.com/messenger-at/?gclid=EAIaIQobChMI-uXj6bX25gIVWOR3Ch3D6wI5EAAYASAAEgL09vD_BwE

30 Dez

Wie funktioniert Google?

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Google.png

Die angehängten Links, geben einen Überblick, was Google ist, wie es funktioniert und vor allem wird erklärt wie eine Suchanfrage abläuft.

Wie funktioniert Google überhaupt?
https://www.giga.de/webapps/google-suche/specials/wie-funktioniert-google-einfach-verstaendlich-erklaert/

Funktionsweise der Suchalgorithmen
Artikel: https://www.google.com/intl/de/search/howsearchworks/algorithms/

Podcast zum Thema Google – Wissen ist Macht.
Wir haben uns in einer Runde getroffen und uns zu einigen Themen, die wir recherchiert haben, unterhalten.
Der Podcast soll euch einen Einblick in das Thema verschaffen. Viel Spaß!

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Google.png
https://www.youtube.com/watch?v=ZhNbIAzBz70&t=500s
https://www.youtube.com/watch?v=qrWJOVJMLQE
https://www.giga.de/webapps/google-suche/specials/wie-funktioniert-google-einfach-verstaendlich-erklaert/
https://www.google.com/intl/de/search/howsearchworks/algorithms/
https://www.youtube.com/watch?v=J5RZOU6vK4Q

28 Aug

Wien, nur du allein!

Im Sommersemester des Schuljahres 2018/2019 beschäftigten sich die 1b der PVS Maurer Lange Gasse und die 3c der GTVS Europaschule mit einer der schönsten Hauptstädte der Welt – Wien.

Wien, Bečs, Vienna, Viyana, Wiedeń, Vienne, Ве́на, 维恩 oder einfach die lebenswerteste Stadt der Welt zum zehnten Mal in Folge laut der jüngsten Mercer-Studie1.

Kein Wunder also, wenn Wien als Heimatstadt ein beliebtes Thema in der Volksschule ist. Herangehensweisen gibt es viele. So hat Katharina Peschta in unserem Podcast mit ihrer Klasse eruiert, welche Sehenswürdigkeiten die Kinder der 1. Klasse kennen. Das Insider-Wissen der Schüler_innen können sie HIER nachhören.

Die Schüler_innen der 3c erarbeiteten mit Miriam Kollmann die Geschichte unserer Bundeshauptstadt.

Die Zeitreise beginnt in der Steinzeit und führt bis zum finsteren zweiten Weltkrieg.

Zeitstrahl der 3c in GTVS Europaschule

Um auch einem kreativen Zugang Rechnung zu tragen, konnten sich die Schüler_innen in der alten Filmtechnik Stop-Motion ausprobieren. Es entstanden viele verschiedene persönliche Beiträge zum Thema „Mein Wien“.

Wien_Intro_3c_GTVSEuropaschule

Yasemin Yetgin-Isler beschäftigte sich mit dem Thema Sagen und erstellte eine Audiodatei zur Sage „Die Spinnerin am Kreuz“ zum Nachhören.

1https://www.derstandard.at/story/2000099451558/wien-ist-zum-zehnten-mal-die-lebenswerteste-stadt-der-welt

13 Mai

Masterplan – Digitalisierung: Expectations vs. Reality

2018 wurde vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung ein Masterplan zur Digitalisierung im Bildungswesen angekündigt.

Dieser Masterplan gliedert sich in drei Handlungsfelder: die Software, Hardware und Lehrende.

Die “Software” meint eine Überarbeitung der bisherigen Lehrpläne, konkret sollen Lehr- und Lerninhalte aus dem Bereich der Digitalisierung in den Unterricht miteinfließen.

Ziel ist es, die mobilen Endgeräte an den Schulen auf einen einheitlichen Standard zu bringen.

“Hardware” bezeichnet die technische Grundausstattung an den Schulstandorten.

Das dritte Handlungsfeld beschäftigt sich mit der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Lehrenden.

Lehrpersonen sollen sich neue Arten der Vermittlung von Inhalten und Möglichkeiten im Bereich der Digitalisierung aneignen.

Dabei wurden folgende Zielsetzungen aufgelistet:

  • Nutzung der digitalen Möglichkeiten im Unterricht
  • Förderung der digitalen Kompetenzen in allen Schularten und -stufen
  • Steigerung des Interesses an Technologie und -entwicklung
  • Vermittlung von digitalen Fertigkeiten, Wissen und Kompetenzen für weitere Ausbildung und Arbeitsmarkt
  • Förderung eines kreativen Umgangs mit digitalen Medien unter Berücksichtigung der Talente und Interessen der SchülerInnen

Aber wie sieht die Realität im Unterricht zurzeit wirklich aus?

  • 24% der Pflichtschulen verfügen nicht einmal über W-LAN Anschluss
  • rund 10% der Schulen der Sekundarstufe sind Notebookklassen, aber etwa 60% der Schulen arbeiten bei Bedarf mit schülereigenen Geräten.
  • der Großteil des digitalen Unterrichts findet in PC-Räumen statt

Die Umsetzung des Masterplans soll schon bis 2023 erfolgen.

Uns stellt sich die Frage, ob die Zielsetzungen in diesem Zeitraum auch wirklich realisierbar sind.

Es gibt außerdem Teile der Bevölkerung, wie z.B. Kinder alleinerziehender Eltern, die Generation 50+, oder ethnische Randgruppen, die an den neuen Optionen nicht teilhaben  können.

Wie geht man damit um, dass ihre Chancen auf Bildung, Ausbildung und Erwerbsarbeit immer geringer werden?

Quellen:

https://bmbwf.gv.at/fileadmin/user_upload/Aussendung/Masterplan_Digitalisierung/MRV_BMBWF_Masterplan_Digitalisierung_Bildungswesen.pdf, zugegriffen am 8.5.2019, 15:48 Uhr

https://bmbwf.gv.at/fileadmin/user_upload/Aussendung/Masterplan_Digitalisierung/Masterplan_Digitalisierung_Presseinformation.pdf, zugegriffen am 8.5.2019, 16:00 Uhr

https://phoodle.phwien.ac.at/pluginfile.php/184616/mod_resource/content/2/ARB_Gutachten_gesamt_16.05.2017.pdf, zugegriffen am 8.5.2019, 16:05 Uhr

Quelle Bild:

https://pixabay.com/de/photos/schule-tablet-ipad-bildung-3765919/, zugegriffen am 8.5.2019, 16:08

Seminarblog von: Aishwarya Balakrishna, Linda Schediwy, Carina Kraft und Sarah Kolesar


23 Jan

KI und Automatisierung

KI und Automatisierung – Schaffung neuer Jobs

Der folgende Abschnitt greift Aspekte der Automatisierung aufgrund von KI auf und zeigt, dass neben dem Aussterben vieler Berufe auch neue entstehen (werden). Von welchen Jobs die Rede ist und weitere Informationen und Anregungen entnehmen Sie dem Inhalt der Artikel (siehe Links). Die Automatisierung in der Arbeitswelt ist bereits voll im Gange, daher sollte eine kritische Auseinandersetzung mit dieser Veränderung stattfinden.

  • Wie bewerten Sie die neu entstehenden Berufe?
  • Inwiefern soll und darf KI die Arbeit des Menschen ersetzen?
  • In welchen Bereichen ist dies sinnvoll, welche Bereiche sollten ausgenommen werden? Nennen Sie konkrete Beispiele!

Letztendlich bleibt die Bewertung dieser Entwicklung – sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne – eine persönliche. Meist orientiert sie sich an den individuellen Interessen jeder/jedes Einzelnen und den damit verbundenen Erwartungen und Vorerfahrungen.

https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/standarddigitalisierung-schafft-mehr-jobs-als-sie-vernichtet/story/16844636

https://derstandard.at/2000082200718/Automatisierung-schafft-auch-viele-neue-Jobs

Ein Überblick:

Eines steht fest, die Berufswelt wird sich grundlegend verändern und viele Jobs werden aussterben. Denken wir dabei nur an die Riesentablets in Fast-food-Ketten, mit denen es möglich ist, anhand ein paar Klicks das Essen zu bestellen. Oder an Selbstbedienungskassen, Online-Shopping usw. Es wird der Anschein erweckt, als würden ArbeiterInnen in schlechter bezahlten Berufen zunehmend überflüssig werden. Aber nicht nur dort findet ein Wandel statt, auch in anderen Berufsgruppen, wie dem Artikel „Digitalisierung schafft mehr Jobs, als sie vernichtet“ von Tages Anzeiger zu entnehmen ist: „(…) selbst bei Chirurgen im Spital. Immer mehr Operationsschritte werden künftig durch Roboter ausgeführt. Ärzte werden vor allem überwachen und im Notfall eingreifen.“

Dennoch wird es in Zukunft mehr Arbeit geben, als heute. Wie viele Berufe genau vernichtet und geschaffen werden, lässt sich heute noch nicht genau vorhersagen. Man weiß aber, welche Jobs in Zukunft gefragt sein werden, um beispielsweise Roboter zu entwickeln und zu erstellen: Ingenieure, 3-D-Konstrukteure, Projektleiter, Finanzierer, Mechatroniker, Programmierer, Marketing- und Vertriebsleute, Ausbildner, Monteure und Wartungsmechaniker.

Das zeigt bereits, dass ein Know-how in diesen Bereichen immer wichtiger sein wird und die Menschen anfangen müssen umzudenken. Benötigte Fähigkeiten und Kenntnisse sollten zunehmend vermittelt werden. Fachleute fordern deshalb mehr staatlichen Bemühungen für die Aus- und laufende Weiterbildung.

Weitere Berufsgruppen, deren Fähigkeiten weiterhin gefragt sein werden, sind beispielsweise: Analysten, Diagnostiker, Ingenieure, Programmierer – aber auch Wohlfühlanbieter (Kosmetiker, Therapeuten), Personal im Pflege- und Fürsorgebereich, Köche und Kochgehilfen sowie Leute im Service. Dies gilt auch für niedrig qualifizierte Arbeiten.

„Unter Druck stehen Bürojobs (etwa Buchhalter, Sachbearbeiter und Bankangestellte), die Nahrungsmittelproduktion, Textilindustrie, Post und Kurierdienste, der Druck, Detailhandel und sogenannte Präzisionshandwerker. Sie werden durch Automaten ersetzt.“

Der Artikel „Automatisierung schafft auch viele neue Jobs“ des Standards führt eine umstrittene Studie der Oxford University an: Demnach sollen in den USA bis 2030 rund 47 Prozent aller Arbeitsplätze durch die Automatisierung verschwinden.

Facebook etwa kündigte an, 10.000 neue Mitarbeiter einzustellen, um die vielen Hass- und Gewaltbeiträge aus seinem sozialen Netzwerk zu entfernen. Die zeigt, wie stark sich das Leben der Menschen bereits „im und über den Bildschirm“ abspielt.

Eine weitere Aufgabe wird es ist, künstlichen Intelligenzen menschliche Attribute wie Sprache, Gesten oder Empathie beizubringen.

Menschliche Arbeitskräfte und deren Fähigkeiten wird es weiterhin geben und brauchen, nur die Art und Weise, wie sie eingesetzt werden, wird eine andere sein.