12 Jan

Umbruch im Bildungssystem

Wie entwickelt sich unser Bildungssystem?
Der Bildungssektor ist seit jeher im Wandel und prägt die Zukunft eines Landes wesentlich, da in Schulen die Sozialisation der Kinder und Jugendlichen geschieht. Die ersten Schulen vor hunderten oder tausenden Jahren waren noch Kindern aus wohlhabenden Familien vorbehalten – das änderte sich in Österreich vor allem durch die Einführung der allgemeinen Schulpflicht (1774 unter Maria Theresia). Seitdem haben sich Schulen, die zu vermittelnden Inhalte, die Rolle der Lehrpersonen und die Ausstattung der Klassen stetig verändert. Das liegt an den unterschiedlichen Anforderungen an die nächste Generation, dem (technologischen) Fortschritt, der methodisch-didaktischen Forschung und vielen weiteren Faktoren.

technische Neuerungen
Derzeit werden Schulversuche vor allem in Richtung sogenannter „Tabletklassen“ unternommen. Tablets kommen bei Schülern und Schülerinnen bestimmt gut an, ich bin jedoch skeptisch ob sie den Lernerfolg oder das Verständnis wirklich steigern. Im Berufsleben sind Computer deutlich verbreiteter als Tablets, daher würde ich den Fokus eher auf den Umgang mit dem Computer legen. In der Hinsicht sind österreichische Schulen auch schon sehr gut ausgestattet – in jeder Klasse sollte man zwei Computer finden, während neue Tablets für jedes Kind enorme Kosten verursachen.

Selten findet man auch schon Smartboards in Klassen, diese können denke ich einen großen Mehrwert bringen, da man mit Leichtigkeit Bilder und Videos projizieren kann, wovon vor allem visuelle Lerntypen profitieren. Das Angebot an online-Lehrvideos wächst außerdem stetig.

Ich kann mir auch vorstellen (bzw. würde ich es mir wünschen), dass Virtual Reality Brillen verstärkt an Schulen eingesetzt werden. Dies würde SchülerInnen noch mehr in das Geschehen bringen – die Mondlandung durch Virtual Reality selbst mitzuerleben ist beispielsweise etwas, was den Kindern sicher noch lange in Erinnerung bleiben würde. Die Einsatzmöglichkeiten wären vielfältig, VR-Brillen sind schon ab € 30,- erwerbbar und wenn man sie im Stationenbetrieb einbindet braucht man sie nicht einmal in Klassenstärke. Bis es entsprechende Lernsoftware und Programme dafür gibt wird es vermutlich noch dauern, ich hoffe aber sehr, dass sich in der Hinsicht etwas tut in den nächsten Jahren!

Weiters denke ich, dass auch Smartphones zukünftig mehr Einzug in den Unterricht halten könnten. Das setzt ebenfalls neue Software oder Programme voraus, birgt aber viel Potential, da das Interesse der Kinder stark gesteigert werden könnte und sie mit Freude beispielsweise Mathematik üben, wenn das in ein nettes Spiel verpackt ist.

wünschenswerte Änderungen
Derzeit kommen, vor allem in Wien, immer mehr Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen an die Schule. Ich würde mir wünschen, dass hier schon eine passende Frühförderung geschieht – denn in der Volksschule sollten die Kinder schon soweit Deutsch sprechen und verstehen können, um dem Unterricht folgen zu können und sich durch diese Sprache neue Inhalte erschließen zu können.

Weiters würde ich mir wünschen, dass SchülerInnen in ihrer weiteren Schullaufbahn öfter die Wahl haben welche Kurse sie besuchen möchten. Ich halte es beispielsweise für fragwürdig, wieso man alle SchülerInnen zu einer Mathematik-Zentralmatura zwingt. Für viele Berufsgruppen (z.B. KindergartenpädagogIn) sind höhere Mathematikkenntnisse nicht relevant, dennoch „quält“ man sämtliche Bakip/Bafep SchülerInnen und schmälert dadurch oft ihr Selbstbewusstsein. Hier sollte man finde ich die Möglichkeit haben, eine andere Lehrveranstaltung zu besuchen und den Mathematikunterricht auf einen Basic-Kurs zu reduzieren, wo die grundlegenden Mathekenntnisse gefestigt werden

Meine Meinung (Denise Schefts)
Für die Zukunft als angehende Lehrerin, wünsche ich mir passende Räumlichkeiten, um bewegten und projektbezogenen Unterricht gut durchführen zu können. Kinder und Lehrpersonen sollen einen Wertschätzenden Umgang miteinander haben und Unterricht soll Spaß machen. Die Kinder sollen Dinge lernen, die sie in Zukunft brauchen werden.

Auch für Studierende würde ich mir einen praxisnäheren Unterricht wünschen. Wir verbringen viel zu viel Zeit an der PH mit Seminaren, die leider oft nicht sonderlich lehrreich sind. Das liegt nicht am Inhalt an sich, doch ich finde, dass vieles, von dem was man hört, später gar nicht umgesetzt wird. Wir lernen zum Großteil an unseren Praxistagen von unseren Mentorinnen und Mentoren oder von unseren eigenen Erfahrungen.

Ich denke aber, dass die Zukunft etwas anders aussehen wird. Tablets und Computer werden immer mehr eingeführt, was an sich gut ist, nur finde ich, dass die Technik in der Klasse nicht Überhand nehmen sollte, doch ich denke so wird es irgendwann kommen. Die Whiteboards, die eigentlich viele Möglichkeiten bieten, haben nach meinen Erfahrungen als Schülerin und Studentin in der Praxis, mehr Probleme verursacht, als sie nützlich waren.  Auch in Bezug auf Integration, werden wir wahrscheinlich eher einen Schritt zurückgehen als nach vorne. Es macht keinen Sinn, Kinder mit einer anderen Erstsprache von Kindern mit Deutsch als Erstsprache zu trennen. Man lernt im Gespräch mit anderen in der zu lernenden Sprache und nicht indem man seine Muttersprache spricht und Deutsch nur im Unterricht.

Auch die LehrerInnen Ausbildung wird wahrscheinlich in eine ähnliche Richtung gehen. Es werden immer mehr Power Point Präsentationen und die Arbeitsaufträge werden immer theoretischer. Theorie ist zwar auch sehr wichtig, aber bei einem Überschuss an Informationen bleibt bei den meisten auf Dauer nichts hängen.

Meine Meinung (Thomas Gaier)
Ein Schwerpunkt, der beim Blick auf Österreichs Schulen unschwer zu erkennen ist, ist der Trend zur gesunden Ernährung. Über drei Viertel der Wiener Schulen deklarieren sich bereits als „Wasserschulen“, Tendenz steigend. Dabei erhalten die SchülerInnen gratis Wasserflaschen und werden, durch pädagogische Maßnahmen, laufend daran erinnert diese auch zu benutzen. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich in naher Zukunft alle Schulen diesem Konzept verpflichten. Weiters dürfen sich bereits über 100 Schulen in Wien „Gesundheitsfördernde Schule“ nennen. Auch diese Anzahl wird sich in den nächsten Jahren vervielfachen. Ungesunde Schulen sind out!

In diesem Kontext würde ich mir für unsere Schulen wünschen, dass die Politik die verpflichtende tägliche Turnstunde durchsetzt. Dies hängt stark mit der zukünftigen Regierung zusammen, derzeit schaut es tatsächlich danach aus, dass die tägliche Turnstunde bald Realität werden könnte.

Ein weiterer Trend, der sich nun seit einigen Jahren abzeichnet, ist die Digitalisierung der Klassenzimmer. Interaktive Whiteboards statt grünen Tafeln, Beamer anstatt der bereits ausgedienten Overheadprojektoren und Tablets statt Heften. Hier hoffe ich, dass die Schulen einen Mittelweg gehen. Kinder hängen in ihrer Freizeit schon inflationär lange an Bildschirmen, in der Schule sollte dies auch nicht noch im Übermaß gefördert werden. Whiteboards lassen sich auf verschiedenste Weise verwenden und bringen viele Vorteile mit sich, ich denke an dieser Neuerung wird kein Weg vorbeiführen. Skeptisch bin ich bei der Einbindung von Tablets in den Unterricht. Solange diese sinnvoll in den Unterricht integriert werden, können sie einen großartigen Mehrwert einbringen. Auf keinen Fall aber, sollte das Tablet oder ähnliche technische Errungenschaften, Stift und Heft permanent aus dem Unterricht verdrängen. Ich bin allerdings zuversichtlich, dass dies auch nicht passieren wird.

Gesellschaftlich stehen wir im Bildungssystem auch vor großen Herausforderungen. In der Schule wird sich (mit)entscheiden, ob und wie gut die Integration, der nach Österreich Geflüchteten, funktioniert. Ich denke, dass es in dieser Hinsicht essenziell sein wird, von den neu eingeführten Deutschklassen wieder Abstand zu nehmen. Dass „Zusammenwerfen“ von Kindern mit Migrationshintergrund in eigene Klassen, kann der Integration nicht dienlich sein. Stattdessen hoffe ich, dass mehr Geld für gezielte und inklusive Förderung dieser Kinder, seitens der Politik, in die Hand genommen wird.

Für die Ausbildung der zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern wünsche ich mir mehr Praxisnähe im Studium. Der Trend geht derzeit leider in die andere Richtung. Ich denke nicht, dass es ein bildungswissenschaftliches Doktorat braucht, um einer Pädagogischen Hochschule zu unterrichten. Stattdessen sollten verdiente VolksschullehrerInnen wieder die Möglichkeit erhalten, ihre Erfahrung an werdende LehrerInnen weiterzugeben, um so die Seminare weg von stupiden Seminararbeiten und hin zum praxisnahen Arbeiten zu bringen.

Resümee
Die vier eingeholten Meinungen unterscheiden sich eigentlich nur geringfügig. Die digitalen Medien sind bei uns allen ein großes Thema und unsere Meinungen sind sehr ähnlich. Es kann Vorteile bringen, aber zu viel davon möchte auch niemand. Der Grundgedanke ist, den Kindern die Grundlagen beizubringen, sie aber nicht durchgehend vor technische Geräte zu setzen.
Ein anderer, wichtiger Aspekt ist die Integration. Die Meinung, dass Deutschklassen nicht die beste Lösung sind, wurde stark vertreten. Hierbei muss, für die Zukunft, eine bessere Lösung gefunden werden. Entweder man beginnt dafür bei der LehrerInnen-Ausbildung oder direkt an den Schulen.

Alles in Allem wollen die Lehrpersonen nur das Beste für die Kinder und die Möglichkeiten gut unterrichten zu können. Wie man im Interview erfährt, haben sich Schulen und Bildung schon stark zum Positiven gewendet. Es bleibt zu hoffen, dass sich dieser positive Trend fortsetzt und gerade wir als angehende GrundschullehrerInnen können einen wesentlichen Beitrag dazu leisten!

Bildquelle: Von Unukorno – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37514661

28 Aug

Wien, nur du allein!

Im Sommersemester des Schuljahres 2018/2019 beschäftigten sich die 1b der PVS Maurer Lange Gasse und die 3c der GTVS Europaschule mit einer der schönsten Hauptstädte der Welt – Wien.

Wien, Bečs, Vienna, Viyana, Wiedeń, Vienne, Ве́на, 维恩 oder einfach die lebenswerteste Stadt der Welt zum zehnten Mal in Folge laut der jüngsten Mercer-Studie1.

Kein Wunder also, wenn Wien als Heimatstadt ein beliebtes Thema in der Volksschule ist. Herangehensweisen gibt es viele. So hat Katharina Peschta in unserem Podcast mit ihrer Klasse eruiert, welche Sehenswürdigkeiten die Kinder der 1. Klasse kennen. Das Insider-Wissen der Schüler_innen können sie HIER nachhören.

Die Schüler_innen der 3c erarbeiteten mit Miriam Kollmann die Geschichte unserer Bundeshauptstadt.

Die Zeitreise beginnt in der Steinzeit und führt bis zum finsteren zweiten Weltkrieg.

Zeitstrahl der 3c in GTVS Europaschule

Um auch einem kreativen Zugang Rechnung zu tragen, konnten sich die Schüler_innen in der alten Filmtechnik Stop-Motion ausprobieren. Es entstanden viele verschiedene persönliche Beiträge zum Thema „Mein Wien“.

Wien_Intro_3c_GTVSEuropaschule

Yasemin Yetgin-Isler beschäftigte sich mit dem Thema Sagen und erstellte eine Audiodatei zur Sage „Die Spinnerin am Kreuz“ zum Nachhören.

1https://www.derstandard.at/story/2000099451558/wien-ist-zum-zehnten-mal-die-lebenswerteste-stadt-der-welt

23 Jun

SCHOOL SYSTEMS IN VIENNA

AFTERNOON TEA PODCAST

This podcast has been produced for our course „Digitale Medienbildung in der Primarstufe -Jg.18“.  It has been put together by English Native Speakers who are in the Viennese school system.  The aim of the podcast was to introduce the recording of interviews with our students, giving them an insight into listening to their own recorded voices and the experience of  another form of digital media in the classroom.  We then made use of the different interviews, to create an information podcast discussing the different school systems in Vienna specifically aimed at parents choosing the right school for their child.  This podcast allowed us to gain the experience of  putting the audio recordings of three different presenters  together and editing it to create one final piece.  Here is the end result. 

09 Nov

Schule 4.0- Wo geht die Reise hin?

Jänner 2017: Das Bundesministerium für Bildung präsentiert ein vier Säulen Modell für die Vermittlung digitaler Medienbildung in Schulen. Es wurden umfassende Aus- und Weiterbildungen, Geräteausstattung und Unterstützung für LehrerInnen durch eine Eduthek (Plattform) angekündigt. Digitale Grundbildung soll in die Lehrpläne ab der Volksschule verankert werden. Die Vermittlung der Medienkompetenz ist wichtig für die Bildung des Menschen in einer modernen Wissens- und Informationsgesellschaft und fördert die Kritikfähigkeit bei der Nutzung von und der Gestaltung mit Medien.

Globale Trends

Der international anerkannte NMC Horizon Report identifiziert und beschreibt wichtige Technologieentwicklungen, die zukünftig weltweit großen Einfluss auf die Technologieplanung und Entscheidungsfindung im Bildungsbereich haben werden. Die Ausgabe 2017 für die Primar- und Sekundarstufe (K-12) stellt sechs Schlüsseltrends vor, die sich wahrscheinlich innerhalb der kommenden fünf Jahre (2017-2021) durchsetzen werden:

Trend 1: Beförderung von Innovationskulturen

Der Trend in Schulen geht immer weiter in die Richtung des Schüler- zentierten Lernens, wobei es um den Erwerb von kritischem Denken in alltäglichen Situationen geht. Unternehmertum, Zusammenarbeit, projektbasiertes Lernen und Kreativität sind Kennzeichen dieses Trends. Regierungs-, Schul- und NGO-Führer, gelten als Vorreiter für effektive, neue Modelle. Viele dieser aufkommenden Modelle wurzeln in Prinzipien, die die Charakterentwicklung, das Streben unterstützen und die Lernenden dazu ermutigen, hart an ihren Zielen zu arbeiten und ihre Ideen zu verwirklichen. Dazu müssen sowohl Schüler als auch Lehrer mit den Denkweisen und Werkzeugen ausgestattet sein, um Impulse für einen echten Fortschritt zu setzen.

Trend 2: Vertiefende Lernansätze

In der Ausbildung der Primar- und Sekundarstufe wird der Schwerpunkt auf tiefer gehende Lernansätze gelegt, die die Schüler zum kritischen Denken, zur Problemlösung, zur Zusammenarbeit und zum selbstgesteuerten Lernen anregen. Schüler sollen verstehen können, wie vorhandenes Wissen und neue Fähigkeiten in das alltägliche Leben eingebunden werden können. Wird das Lernen vom passiven zum aktiven Lernen verlagert, liegt der Fokus auf problemorientiertem, projektbasiertem, auf Herausforderung basierendem und auf Fragen basierendem Lernen. Diese Arten des Lernens fördern die kreative und die aktive Umsetzung von Lösungen.

Trend 3: Das Messen von „Lernen“

Verschiedenste Werkzeuge zur Beurteilung von Schulreife, Lernfortschritt und Kompetenzerwerb werden getestet und evaluiert. Die Datengewinnungsprogramme sollen die Lehrer bei der Unterrichtsplanung unterstützen. Zu diesem Trend gehören auch Versuche innovative Wege zu finden um Soft Skills wie Kreativität und Teamfähigkeit zu messen.

Trend 4: Neue Lernumgebungen

Traditionelle Klassenzimmer verändern sich hin zu „active learning spaces“. Diese neuen Lernumgebungen sind modular, vielseitig und flexibel (z. B. mobile Möbel für alternative Sitzmöglichkeiten). Es geht um verbessertes Lernen durch mehr Wohlbefinden der Schüler.

Trend 5: Programmierkenntnisse

Viele Pädagogen glauben, dass Programmierkenntnisse Kindern helfen zu verstehen, wie Computer funktionieren, ihre Gedanken zu  strukturieren, kritisch zu denken und in der zunehmend digitalen Arbeitswelt erfolgreich zu sein. Befürworter plädieren für die Aufnahme in das Curriculum für die Primar- und Sekundarstufe.

Trend 6: STEAM Learning

In den letzten Jahren wurde verstärkt versucht die Bereiche Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurswissenschaften und Mathematik (STEM-Fächer) in Curricula und Lehrplänen unterzubringen. Gemeinsam mit A für Kunst+, als wichtiger Beitrag für die Entwicklung von kritischem Denken und Kreativität entstand daraus die STEAM-Lernbewegung. Fächerübergreifende, integrative Projekte führen die Schülerinnen und Schüler an die reale Welt heran. Die Schüler starten mit einem fächerübergreifenden Thema, finden Fragen und kreative Lösungswege.

Quellen:

https://oefeb.at/fileadmin/Medienpaedagogik/Stellungnahme_Oefeb_mep_schule4-0.pdf (Zugriff, am 02.11.2018)

https://www.google.com/search?q=schule+4.0+4+s%C3%A4ulen&client=firefox-b-ab&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjFpuT8t9jeAhXPGewKHQVBCvUQ_AUIDigB#imgrc=s_TOuF_i28X4aM: (Zugriff, am 02.11.2018)

Seminarblog von: Anahi Chisté, Pernille Nevhage- Eliasson, Jasmine Kiessling, Jennifer Obermayr und Monika Rodan

23 Jun

Projekt „Mini-Sprachkurs“

  1. Planung und Vorbereitung

Gruppenfindung / Ideenfindung

Unser Thema wählten wir aus persönlichen Interessen von den vorgeschlagenen Ideen unserer LV-Leiter aus. Dieses persönliche Interesse war das Fundament für unsere Gruppenfindung. Das Thema beinhaltete einen basalen Sprachkurs der auf Audiodateien aufgebaut ist. Wichtig für uns war, ein Konzept zu entwickeln, das adaptierbar für den Alltag ist.

Recherchearbeit

Unsere Recherchearbeit zeigte, dass bereits viele Materialien (Sprachbücher, Apps, Online Sprachkurse,..) zu diesem Thema existieren. Unsere Idee war, Dialoge/Phrasen aus der Lebenswelt der Flüchtlinge auf deutsch aufzunehmen, dabei auf ihre konkreten Bedürfnisse einzugehen, und diese visuell darzustellen, damit sie für jede Person, unabhängig von der Erstsprache, verständlich sind. Die Zielgruppe beschränkten wir auf Schulkinder und wollten dadurch auch die Lehrpersonen unterstützen, die Kinder ohne Deutschkenntnisse in ihren Klassen haben. Wir haben uns mit Situationen im Schulalltag auseinander gesetzt, damit die betroffenen Kinder schneller und effizienter an Sprachkenntnisse gelangen.

Eigene relevante Erfahrungen und Erkenntnisse, die wir durch die Teilnahme an Seminarexkursionen, durch Gespräche mit Experten während des Projektes gewonnen hatten, bauten wir in unsere Arbeit hinein.

2. Koordination

Kommunikationsweg

Um die Kommunikation in der Gruppe zu vereinfachen, gründeten wir eine WhatsApp-Gruppe. Außerdem erstellten wir eine GoogleDocs-Datei, um hier unkompliziert gemeinsam arbeiten zu können. Leider hatten einige von uns darauf keinen Zugriff mehr, deshalb wollten wir auf die Phoodle-Plattform ausweichen. Unser LV-Leiter eilte uns zur Hilfe, und erstellte uns einen GoogleDrive-Ordner, was das gemeinsame Arbeiten wieder ermöglichte.

Material organisieren

Computer, Aufnahmegerät, Kopfhörer, geeignete Programme

Aufgaben verteilen

Zu Beginn wurden gemeinsame Ideen, Erwartungen und Vorstellungen (z.B. welche Alltagssituationen, Dauer des Projekts, etc.)  notiert und diskutiert. In Folge teilten wir die zu erledigenden Aufgaben nach persönlichen Ressourcen ein.

  1. Alltagssituationen festlegen
  2. Dialoge ausformulieren
  3. Hilfestellung von Experten (Gespräche, Seminarexkursionen)
  4. Tonaufnahme
  5. Bearbeiten der Audiodateien (schneiden und systematisch ordnen)
  6. Visuelle Darstellung (Bilder erstellen mit Storyboard)
  7. Homepage gestalten (Tonaufnahmen und Bilder zusammenfügen)

3. Durchführung

Alltagssituationen festlegen

Zu Beginn legten wir einige Alltagssituationen fest, die wir in 17 Dialogen ausformulierten. Wir haben einige Gruppenmitglieder, die Deutsch als Zweitsprache gelernt hatten, und uns ihre Ersterfahrungen  mit der deutschen Sprache mitteilten. Deshalb war es für uns von großer Wichtigkeit, diese Dialoge nicht nur visuell, sondern auch auditiv festzuhalten.

Außerdem arbeitete eine unserer Gruppenmitglieder vor kurzem ehrenamtlich in einem Deutschkurs und wusste daher, welche Situationen für jemanden, der nicht Deutsch kann, am wichtigsten seien.

Audioarbeit

Tonaufnahme der Dialoge/Phrasen

Eine von uns lieh ein Aufnahmegerät und einen Kopfhörer von unserem LV-Leiter aus. Da das Gerät relativ einfach zu bedienen ist, konnten ihre 15jährige Tochter und ihr 12jähriger Sohn zu Hause (nach ein paar Proben) die vorgeschriebenen Sätze selbständig aufnehmen. Es war uns wichtig, dass jeder Satz sowohl von einem Mädchen, als auch von einem Buben aufgenommen wird, damit wir authentische Stimmen haben, und bei der visuellen Darstellung flexibel Bilder von Mädchen und Buben verwenden können.

Bearbeitung: schneiden, speichern, systematisch ordnen

Wir nahmen das Aufnahmegerät mit den gespeicherten Audiodateien zur nächsten Seminareinheit mit, um die Aufnahmen zu schneiden, ordnen und systematisch zu speichern, damit wir mit ihnen unkompilziert und flexibel weiterarbeiten können. Dazu empfahl uns unser LV-Leiter das Programm “Audacity”, das er uns davor am Computer auch vorstellte. Leider hatten wir mit dem Computer der Hochschule technische Probleme, deshalb arbeiteten wir auf einem eigenen Notebook weiter. Audacity war auf diesem Notebook bereits vorhanden, aber wir mussten noch LAME MP3 Encoder installieren, um die Audiodateien im MP3-Format importieren und exportieren zu können. Wir erhielten eine kurze Schulung, die wir mit dem Handy auch aufnahmen, danach konnten wir selbständig weiterarbeiten. Leider versäumten wir, die Daten und unsere Arbeit auf das Notebook zu kopieren, und speicherten alles nur auf einem USB-Stick. Dieser ist leider nach kurzer Zeit vollständig kaputt gegangen, die Daten darauf waren nicht mehr zu retten. Wir kopierten also die Originaldateien nocheinmal vom Aufnahmegerät, diesmal direkt auf das Notebook. Wir erstellten einen Arbeitsordner und einen Ordner für die Originaldateien.

Wir bearbeiteten zuerst die Aufnahme mit der Bubenstimme. Wir verminderten die Nebengeräusche, machten ein paar Sätze etwas langsamer, und schnitten die Aufnahme in Einzelteile, die wir dann nach unserem System als MP3-Datei speicherten. Der Satz “Wie heißt du?” wurde z.B. unter dem Namen “B4F” gespeichert, was für uns heißt: Bubenstimme, Situation 4, Frage.

https://www.schule.at/news/detail/audiobearbeitung-mit-audacity.html

Visuelle Darstellung

„The Storyboard“

Um die Alltagssituationen visuell darzustellen, entschieden wir uns für Storyboard und stellten einzelne Szenen, so gut es ging, nach. Es brachte viele Vorteile wie auch Nachteile mit sich. Sehr positiv war, dass es viele unterschiedliche Situationen zum Auswählen gab, wie auch verschiedenste Charaktere von Menschentypen und kleinere Details. Es ist sehr leicht zu bedienen, und benötigt daher nicht viel technisches/mediales Fachwissen. Jedoch brachte es leider zum Nachteil, dass wir eine genaue Situation nicht nachstellen konnten z.B. dass ein Kind sich um die eigene Achse drehen kann und in anderen Richtungen blickt. Ebenso ist man mit der Ausarbeitung eingeschränkt, wenn man kein Abo abschließt. Denn dann kann man pro Tag nur drei Szenen ausarbeiten, und diese in keiner hohen Qualität speichern. Es war sehr schwierig ein passendes Programm zu finden, indem keine finanziellen Bindungen eingegangen werden müssen.

Zusammenfügen der Tonaufnahmen und der visuellen Darstellungen

Die erstellten Bilder und Tonaufnahmen wurden auf einer Homepage, von der PH Wien aus, zusammengefügt. Für die Homepage haben wir uns vorerst auf drei Bilder beschränkt, um einen kleinen Input geben zu können, wie dieses Projekt aussehen könnte. Es ging ganz leicht, wir mussten nur die Dateien hochladen und konnten dann die passenden Bilder mit den Tonaufnahmen gut positionieren.

 

4. Präsentation

Pitching: Am 13.05.2016 wurden in einer Seminareinheit die Projekte der Kleingruppen nach ihrem aktuellen Stand vorgestellt. Im Plenum wurden konkrete Verbesserungsvorschläge gemacht, Feedback gegeben und Fragen beantwortet.

Beim letzten Termin wird unser Endergebnis präsentiert.

5. Ergebnisse und Ausblick

Am wichtigsten ist, dass man die Sprache hören kann, da das Hören der Sprache der erste wesentliche Schritt beim Spracherwerb ist. Mit dem Einsatz von Audiomedien ist die Unterstützung des Sprachenlernens relativ einfach. Bilder dienen dazu, das Verstehen des Gehörten visuell zu unterstützen, wobei Storyboard noch nicht die ideale, aber für uns die bestmöglich erscheinende Lösung war. Um bessere Programme zu verwenden, fehlten uns finanzielle und persönliche Ressourcen. Als Weiterführung des Projektes wären Fotodokumentationen, eigene Zeichnungen oder Zusammenarbeiten mit Illustratoren denkbar. Wir finden, dass man diese Projektidee gut für Schulen/Klassen abwandeln kann, sodass die Kinder mithilfe digitaler Medien selbst ein ähnliches Projekt nach ihren individuellen Bedürfnissen und Ressourcen durchführen können. Wenn sich ÜbersetzerInnen zur Verfügung stellen, kann man das Projekt auch mehrsprachig gestalten. In diesem Fall wäre die visuelle Darstellung hilfreich, aber nicht unbedingt nötig. Für die Tonaufnahmen können auch Smartphones eingesetzt werden, da es schon geeignete Apps frei zur Verfügung stehen. Dazu wurden uns für Android “WavePad Free” und für IOS “Voice Record Pro” empfohlen.

Die Durchführung solcher Projekte bieten SchülerInnen und Lehrpersonen die Möglichkeit, Kompetenzen in vielen Bereichen und auch vielseitig zu stärken.

Hier der Link zu unserer Homepage: http://podcampus.phwien.ac.at/sprachkurs/

23 Jun

Exkursion Microsoft

Am Freitag, dem 20.05.2016, bekamen wir die exklusive Möglichkeit eine Führung im Microsoft Gebäude zu erleben. Diese beinhaltete neben gratis Getränken auch eine gemütliche Einführung in die Unternehmensgeschichte in einem „Kinosaal“, den Blick hinter die Kulissen – darunter auch in die diversen gestalteten Arbeitsräume – und einen originellen Abstieg über die Rutsche vom zweiten Stock ins Erdgeschoss.

IMG_2956[1]

Zur Einführung haben uns drei wirklich sehr nette Angestellte begrüßt und informiert. Jedoch muss ich gestehen, dass ich zuerst den Eindruck hatte, als PH-Studentin in diesem Gebäude fehl am Platz zu sein. Es wurde zwar immer wieder betont, dass auch in Schulen Informationsveranstaltungen von Microsoft gehalten werden und dazu auch immer wieder dringend Personal gesucht wird (Andeutung auf uns StudentInnen), jedoch konnte ich mir persönlich nicht vorstellen, anstatt in einer Volksschule einmal in diesem Unternehmen zu arbeiten.

Die Führung durch das Gebäude fand ich trotzdem sehr interessant, da ich durch die unterschiedlich gestalteten und eingerichteten Arbeitsräume sehr für meinen Unterricht inspiriert wurde. Diesbezüglich teilte ich die gleiche Meinung mit Microsoft, dass (fast) jede Arbeit einen anderen „Raum“, im Sinne von Atmosphäre und Arbeitsmöglichkeiten (Arbeitsplatz, technisches Equipment, Einrichtung, Licht usw.) benötigt. Ich fand die Idee, dass es diverse Räume für unterschiedliche Tätigkeiten gab, sehr gut und war fasziniert von dessen einladenden Ausstrahlungen. Man fühlte sich in jedem Raum besonders, aber auch einer gewissen Stimmung und Tätigkeit zugehörig. So gab es einen Raum für Gruppenarbeiten oder Meetings, die hell, groß und einladend wirkten. Ein anderer Raum war nur mit Holzmöbeln ausgestattet: glatte feine Holzwände und ein massiver Holztisch mit Sesseln und sogar die Lampenschirme waren aus Holz! (Ausnahme: das riesige Whiteboard am Ende des Raumes.) Es gab auch eine automatische Regulierung des Lichtes und der Vorhänge, was uns kurz einen „It’s a kind of magic-moment“  verlieh. Vor dem Raum ragte ein großes Aquarium, dessen Fische vielleicht für eine extra entspannte Stimmung sorgen sollten. Wichtig waren sie wohl, da ein Angestellter beauftragt wird sich um ihr Wohlergehen zu kümmern.

In einem weiteren Raum würde ich mich als Angestellte zum Beispiel besonders wohl fühlen: Mein selbst ernannter „Hip-Hop-Raum“, der aus einer gesprayten Wand und einer coolen einzigen Stehlampe und einem groben Tisch bestand.

Das Konzept dieser Räume war uns allen bald bewusst, spätestens dann, als es uns der nette Führer erklärte. Die Räume sollten die Arbeitsmotivation aller Mitarbeiter auf beste Art und Weise fördern, die wiederum möglichst kreative und vor allem effektive Endprodukte aus z.B. einer Ideensammlung im „Meetingraum“ sicherstellen soll.

Uns wurde auch gezeigt, dass die Mitarbeiter keinen fixen Platz haben, sondern sich täglich, sogar stündlich ihren Arbeitsplatz nach individueller Vorliebe im ganzen Gebäude aussuchen können. Viele arbeiten sogar von zuhause aus und kommen nur in die Firma, um etwas abzugeben. Nicht mal der Chef hat einen für sich allein zugeteilten Arbeitsbereich.

Dieses Konzept hat mir im Grunde sehr gut gefallen, da ich auch der Meinung bin, dass jedes Kind anders und auf seine Art und Weise besser lernen kann. Ich kann mir gut vorstellen, diese Art von „Arbeitsfreiheit“ in meinem Unterricht umzusetzen (Ausnahme die Arbeit von Zuhause, was in einer Volksschule nicht funktionieren würde). Ich würde die Klasse eventuell auch in „Räume“, wie z.B. eine Lese-, Spiel-oder Lernecke aufteilen, sie dementsprechend dekorieren und das freie Arbeiten laut Montessori unterstützen, bei dem die Kinder selbst entscheiden können, wie, wo und mit wem sie arbeiten wollen.

Zum Abschluss bekamen wir wieder in den gemütlichen, gepolsterten Kinositzen diverse Programme von Microsoft vorgestellt.

Hier hat mir vor allem das „Allkönner-Programm“ OneNote zugesagt, da hier sehr gut demonstriert wurde, wie man PowerPoint, Excel, Word und viele andere Programme einzeln oder miteinander nützen kann.  Man kann Aktenordner mit Unterordner erstellen und in dort alles einfügen, was man zu dem jeweiligen Thema benötigt (ob ein eingebettetes Lied, Aufnahmen, Excel-Tabellen, Bilder oder einfach nur Text). Ein großer Vorteil dieses Programmes ist auch, dass alles automatisch abgespeichert wird.

Dieses Programm ist für den Lehreralltag sicherlich sehr praktisch.

Abschließend noch ein Fazit: Die Exkursion hat mir sehr gut gefallen und ich kann einige Ideen aus dem Unternehmenskonzept für den Schulalltag mitnehmen!

C.K.

 

 

 

 

 

22 Mai

Koordinaten zum Geocache-Abenteuer

Nach unserem letzten gemeinsamen Treffen und langem herum experimentieren mit der Route, die die Kinder durch Schönbrunn nehmen sollen, haben wir nun endlich die Koordinaten und für unsere Schnitzeljagd. Unser Ziel bei den Koordinaten war es, dass die Kinder keine Punkte ablaufen, die zu weit auseinander liegen.

Die Praxisklasse von Sophie Alber hat sich dazu bereit erklärt einen Durchführungsversuch mit der GC Tools App und Google Maps durchzuführen. Wir möchten uns dafür sehr herzlich bedanken!

Folgende Punkte müssen die Kinder in Schönbrunn besuchen:

  • N 48° 11,5″   E 16° 18,44″ (Schloss Schönbrunn)
  • N 48° 10`48  E 16° 18`57 (Obeliskbrunnen)
  • N 48° 10` 50  E 16° 18`47 ( Römische Ruinen)
  • N 48° 10`41  E 16° 18`30 (Gloriette)
  • N 48° 10`53″  E 16° 18`30 (Neptunbrunnen)

An jedem dieser Punkte finden die Kinder das Rätsel, welches sie zum nächsten Punkt führen soll. Die Koordinaten wurden natürlich vorher bei GC Tools und Google Maps eingegeben, um zu kontrollieren, ob sie auch stimmen. Bei der römischen Ruine und dem Obeliskbrunnen gibt es kleine Abweichungen, da der Punkt nicht genau auf dem jeweiligen Gebäude zu sehen ist. Bei diesen Punkten wollen wir beim praktischen Versuch dokumentieren, ob es für die Kinder Probleme gab dort das jeweilige Rätsel zu finden.

Folgende Rätsel müssen die Kinder in der Reihenfolge lösen, um die Koordinaten zu dem jeweiligen Ziel zu bekommen.

Das erste Rätsel, bestimmt den Anfangspunkt des Geocache Abenteuers:

Rätsel 1

-die ehemalige Sommerresidenz der Kaiserfamilie, zählt zu den schönsten Barockanlagen Europas. Seit 1569 im Besitz der

Habsburger, ließ die Frau Kaiser Ferdinands II. 1642 auf dem Areal ein Lustschloss errichten und nannte das Anwesen erstmals _________.

-1830 wurde Kaiser Franz Joseph, der die bezaubernde Sissi zur Frau nahm und von 18481916 regierte, dort geboren.

-Bei einer Besichtigung können 45 Räume besichtigt werden.

-Die nach der Türkenbelagerung ab 1696 errichtete Schloss- und Gartenanlage wurde unter Maria Theresia nach 1743 grundlegend umgestaltet.

-Im Chinesischen Rundkabinett hielt Maria Theresia ihre geheimen

Konferenzen mit Staatskanzler Fürst Kaunitz ab. Im Vieux-LacqueZimmer konferierte Napoleon. Im Blauen Chinesischen Salon unterzeichnete 1918 Kaiser Karl I. seinen Verzicht auf die Regierung (Ende der Monarchie).

Heute zählt ___________ 1.441 Zimmer verschiedenster Größe.

N__48__°__11___´__5___´´

O__16___°__18___´__44___´´

Rätsel 2

Rechne!

24 + 24=   48

100 – 90=   10

4 x 12=  48

8 x 2=   16

10 + 8=   18

63 -6 =   57

N___48__°__10___´___48__´´

O__16___°__18___´_57____´´

Rätsel 3

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IMG_2936

Rätsel 4

Römische Ruine

Ursprünglich als „Ruine von Karthago“ bezeichnet, steht die Römische Ruine am Fuße des bewaldeten Schönbrunner Berges. Bei diesem Bauwerk handelt es sich um ein von Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg entworfenes und im Jahre 1778 erbautes Ensemble, das gänzlich in die umgebende Natur eingebunden ist.

Hohenberg schuf die Römische Ruine in Schönbrunn als vollständigen Neubau nach dem römischen Vorbild des antiken Vespasian und Titus-Tempels.

Anders als beim Bau der Gloriette wurden sämtliche Architekturteile des Bauwerkes, die Säulen ebenso wie die Reliefs, unter der Anleitung des Hofarchitekten neu hergestellt. Das Ensemble besteht aus einem rechteckigen Bassin, das von einem mächtigen Rundbogen mit seitlichen Mauerflügeln eingefasst wird und den Eindruck eines in den Boden versinkenden antiken Gebäudes erweckt. Zentrum der Anlage bildet der Rundbogen. Im Bassin vor der Ruine befindet sich eine Figurengruppe der Flussgötter Donau und Enns, die Wilhelm Beyer schuf.

Die hinter dem zentralen Rundbogen aufsteigende Waldschneise war ursprünglich in Terrassenstufen gegliedert, die eine Wasserkaskade simulieren sollten; sie führten zur Statue des Herkules, der mit dem dreiköpfigen Höllenhund Cerberus und personifizierten Lastern kämpft, während er bereits auf der besiegten schlangenköpfigen Hydra steht.

2 * N J (2 * U ) -1
P R E + Y

 

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26

 

N: ____48____° ___10____´__41______´´     O: ___16__° ___18__´____30__´

 

Rätsel 5

Info-Text:

Der Schönbrunner Schlossgarten gehört zum 13. Bezirk Hietzing und hat somit die Postleitzahl 1130 Wien.

Das Bauwerk wurde 1775 im Schönbrunner Schlossgarten, vom Architekten Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg erbaut.  Er lebte von 1733-1816.

Es  ist ein Denkmal für die Schlacht am 18. Juni 1757, im barock-Stil gebaut. Sie ist das größte und bekannteste Bauwerk ihrer Gattung.

Damals diente sie als Fest- und Speisesaal, heute befindet sich ein  Cafe darin. Oben auf dem Dach befindet sich in der Mitte der Reichsadler, sitzend auf der Weltkugel.

  1. Zähle die Noten, die Anzahl ergibt die erste Koordinate.

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  1. Nimm die Jahreszahl in der das Bauwerk erbaut wurde und zerlege sie in einzelne Zahlen. Addiere jede Einzelne und dividiere danach dein Ergebnis durch 2.

3)Nimm die erste Koordinate und rechne minus 7.

  1. Es sind die letzten zwei Zahlen des Todesdatums, vom Architekten.
  1. Der Tag an dem die Schlacht stattfand.
  1. Die letzten beiden Zahlen der Postleitzahl.

N_48_°_10´_53__´´

O_16_° _18_´__30_´´

 

29 Apr

Ein Geocaching Abenteuer durch Schönbrunn

Alber, Grössing, Raschbach, Schlesiger

Mithilfe der App GCTools  und Google Maps wird eine Koordinatenschnitzeljagd veranstaltet, die beim Schloss Schönbrunn stattfindet.

Druch das Lösen von Rätseln, werden die Koordinaten für den nächsten Standort ermittelt. Diese werden dann in die oben genannte App, oder Google Maps eingegeben, um die Position des nächstens Ortes herauszufinden. Zusätzlich hat die App eine Streetview-Funktion, die eine bessere Zurechtfindung ermöglicht.

Verwendung der App am Beispiel von Schloss Schönbrunn

  • Zuerst werden die Koordinaten, die vorher durch ein Rätsel herausgefunden wurden, in die App eingegeben: Die Koordinaten werden unter  Koordinaten>Projetkion/Peilung eingegeben.IMG_2781[1]
  • Dann ermittelt GC Tools den Standort der Koordinaten und zeigt es per Streetview an.IMG_2783[1]

 

Der Nachteil ist, dass diese App nur IOS Nutzern und Nutzerinnen zur Verfügung steht. Android Nutzer und Nutzerinnen greifen hier besser auf Google Maps zurück.

Das Projekt gilt als abgeschlossen, wenn es keine Probleme gab mithilfe der App und Google Maps alle Koordinaten und die jeweligen Rätsel zu finden.

Zeitplan

  • 13.4.: Erstes Treffen und Festlegung des Standortes für das Geocaching-Projekt.
  • 29.4.: Festlegung auf die GC Tools App, Überprüfung anhand einiger Koordinanten ob die App die richtigen Standorte anzeigt.
  • 6.5. : Die Koordianten für Schönbrunn werden mithilfe der App getestet.
  • 12.5.: Erstellen der Rätsel für das Geocache Abenteuer.
  • 20.5.: Exkursion: Microsoft Headquarter Office besuchen.
  • Ende Mai – Mitte Juni: Durchführung des Geocaching und anschließender Reflexion.
  • 17.6.: Erste Präsentation.
  • 24.6. Zweite Präsentation.

 

22 Apr

Actionbound: Erstellung/Nutzung von Smartphone-Rallyes mit „Actionbound“

Projektinhalt der Gruppe 1

Die Möglichkeiten  von Actionbound in einem pädagogischen Kontext für Lehrpersonen und auch für SchülerInnen nutzbar machen. Das Projekt unterteilt sich (vorerst) in drei Teile:

  • Erstellen eines exemplarischen Bounds für KK im Technischen Museum & Test durch einen 8- jährigen Schüler.
  • Parallel zu Pkt. 2 wird ein Tutorial für LP erstellt. Wie legt man einen Bound an, wie wird dieser genutzt.

Zeitplanung inklusive Meilensteine

Anklicken, um zu vergrößern