08 Jan

Google-Tools

Google ist ein weltweit bekanntes Unternehmen. Fast jeder Internetnutzer kommt täglich mit Google in Kontakt. Seit 2004 wurde sogar das Wort „googln“ in den Duden aufgenommen.  Welchen Nutzen und welche Gefahren dieses Unternehmen und deren Tools mit sich bringt möchten wir hiermit aufzeigen.

Im Jahr 1996 gründeten Larry Page und Sergei Brin an der Standford Universität den Vorläufer Back Rub und ein Jahr darauf entstand dann erstmalig die Suchmaschine Google.

Doch es blieb nicht lange nur bei einer Suchmaschine. Der Konzern wuchs rasant an und mittlerweile ist das Angebot an Google-Diensten so groß, dass es schwer ist einen Überblick zu behalten.

Heute gehört Google zu den 10 größten Unternehmen der Welt mit einem Jahresumsatz von ca. 89 Milliarden US-Dollar (Stand 2016).

Google wächst weiter an und entwickelt immer mehr kostenlose Tools.

Es gibt das Bibliotheksprogramm „Google Books“, mit das man Bücher und Zeitschriften lesen, herunterladen, zitieren und übersetzen kann.

Mit „Google Maps“ kann man fast jeden Winkel des Planten sehen und das mit Satellitenbildern und Streetview Fotos. 

Auf „Youtube“ findet man unzählige Videos, zu allen möglichen Themen und wer mag kann auch selber Videos hochladen, mit denen man auch Geld verdienen kann.

Mithilfe der praktischen Google Kalender App kann man nicht nur Termine verwalten, sondern auch Bilder, Dokumente und Videos hinzufügen.

Tools von Google:

https://www.till.de/wp-content/uploads/user_upload/google-products-original1.png

Die Liste aller Google Produkte und Google Dienste wächst stetig an und ist zu lang um sie alle hier aufzulisten.  

So schön Google und seine Tools auch klingen mögen, die Gefahren die sie mitbringen dürfen nicht ignoriert werden. Datenverkauf, Politischer Missbrauch und Kriminalität sind nur einige mögliche Beispiele, die mit der Nutzung von Google & Co. einhergehen.

Doch welche Alternativen gibt es?

Nach kurzer Recherche kommt man schnell drauf, dass es fast für alle Google-Produkte Alternativen gibt. Es bieten sich Suchmaschinen wie „DuckDuckGo“, „Bing“ oder „Ecosia“ an, die nicht nur mit guten Ergebnissen, sondern auch mit mehr Datenschutz und Privatsphäre punkten.

„Google Translate“ kann ohne weiteres von „Deepl“ ersetzt werden und statt „Google Maps“ kann „OsmAnd“ als Navi dienen. Man sieht, dass es eine ganze Reihe von guten und sicheren Alternativen gibt.

Für all diejenigen die mehr über Google wissen wollen:

„Die geheime Macht von Google“

Dies ist ein Seminarbeitrag für die Lehrveranstaltung „Entwicklung in der Wissens-und Informationsgesellschaft“ aus dem WiSe 2019, Gruppe BP3A01über Google- Tools von Victoria Athanasiadis, Mellanie Jakes, Manuela Grubesic und Beritan Soylu.

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Google

Abgerufen am 7. Jänner 20

https://www.test.de/Mein-Konto-bei-Google-Was-weiss-der-Internetriese-ueber-mich-4867235-4871377/

Abgerufen am 7. Jänner 20

https://support.google.com/websearch/answer/43729?hl=de

Abgerufen am 7. Jänner 20

https://taz.de/Privatsphaere-im-Netz/!5650071/

Abgerufen am 7. Jänner 20

https://de.wikipedia.org/wiki/Google_LLC

Abgerufen am 7. Jänner 20

Bild:

https://www.till.de/wp-content/uploads/user_upload/google-products-original1.png

Abgerufen am 7. Jänner 20

07 Jan

Weltbibliothek: Google Books

Blogbeitrag zu Google Books

Die Motivation des Projekts Google Books ist es seit 2004, eine Weltbibliothek zu erschaffen, sodass jede und jeder auf dieser Welt Zugang zu Informationen und Bildung bekommen kann. Begonnen wurde Ende der 1990-er Jahre bei der Universitätsbibliothek Harvard in USA und es wurden im Lauf der Jahre immer mehr Abmachungen mit Bibliotheken getroffen die Bücher einzuscannen und zu archivieren, damit Bücher bzw. deren Inhalte nicht mehr verloren gehen können. Die Orte der Bücherscans und der finanzielle Aufwand der Arbeit sind bis heute geheim.

Google Books hat die Intention möglichst eine Vielzahl an Leser/innen zu erreichen, daher sind die inhaltlichen Angebote sehr unterschiedlich. Durch die umfangreiche Nutzung können die Angebote für User/innen gespeichert und durch Algorithmen verfeinert werden. Doch nicht nur Google holt seine Informationen aus den Suchergebnissen, auch Silicon Valley, Microsoft, der nationale Sicherheitsdienst (NSA), etc. haben ihren Nutzen davon.

2005 wurde Google Books besonders durch eine Klage der Autoren und Verleger der online veröffentlichten Bücher konfrontiert, welche zu dreijährigen Verhandlungen führte und schließlich gewonnen wurde. Die Online-Bücher sind nun seit 2009 kostenpflichtig, aber dennoch weiterhin zugänglich. Somit ist Google Books aber keine Bibliothek mehr, sondern ist zu einer Bücherei geworden.

Es gibt inzwischen einige Alternativen zu Google Books, z.B. „Digital Public Library of America“ (DPLA) oder Europeana, welche auf rechtlicher Basis mit Europa arbeiten wollen.

Quellen und Seiten:

Digital Public Library of America: https://dp.la/

Europeana Collections: https://www.europeana.eu/portal/de

Dirk Lewandowski: Die Search Engines erobern die Buchwelt (PDF-Datei; 248 kB). In: Password. Das deutsche Newsletter für Informationsprofis. Hattingen 11/2005, S. 29: http://www.durchdenken.de/lewandowski/doc/suchmaschinen-news11-05.pdf

Dirk Lewandowski: Google Buchsuche. Bücher kostenlos zum Download (PDF-Datei; 71 kB). In: Password. 10/2006, S. 36: http://www.durchdenken.de/lewandowski/doc/pw102006.pdf

Google Books Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Google_Books

Klaus Weber: Drei Jahre Freiheitsstrafe für alle Google-Mitarbeiter? Ein Beitrag zur Praxis des Urheberstrafrechts (PDF-Datei; 102 kB). In: Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik (ZIS) 2010, S. 220 ff.: http://www.zis-online.com/dat/artikel/2010_3_428.pdf

Suchmaschine Google Books: https://books.google.com/advanced_book_search

Youtube: Google und die Macht des Wissens DOKU: https://www.youtube.com/watch?v=6dL0yxl1SGU

07 Jan

Google „Töchter“: Maps & Youtube

Google Maps

Google Maps ist ein Online-Kartendienst des US-amerikanischen Unternehmens Google LLC. Bei diesem Programm, wovon es auch eine App gibt, kann die Erdoberfläche als Straßenkarte oder als Luft- oder Satellitenbild betrachtet werden, wobei auch Standorte von Institutionen oder bekannten Objekten angezeigt werden. Die Software wurde am 8. Februar 2005 gestartet und ist seither weit verbreitet. Bei Google Maps kann der Anwender zwischen einer reinen Kartendarstellung, einem Satellitenbild und einer Ansicht wählen, bei der in das Satellitenbild alle Straßen, Wege und Grenzlinien schemenhaft eingezeichnet und alle Beschriftungen aus der Karte übernommen sind. Navigationselemente und eine Zoomfunktion erlauben es, sich auch ohne Suchbegriff auf dem Karten- bzw. Bildausschnitt zu bewegen. Google Maps bietet für viele Länder einen Routenplaner an. Für hunderte Städte und gelegentlich auch ganze Länder, wie China, Großbritannien, Japan und die Schweiz, können zudem Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln angezeigt und geplant werden. Seit 2008 sind für manche Länder auch Echtzeit-Verkehrsinformationen integriert.Die Google-Maps-App für Mobilgeräte kann auch als vollwertiges Navigationssystem mit Sprachausgabe genutzt werden, sofern das Mobilgerät in der Lage ist, seine eigene Position zu bestimmen.Anschließend werden einige Alternativen zu Google Maps aufgelistet:·TomTom GO Mobile.

·Here WeGo.

·Sygic.

·Scout GPS.

·Magic Earth.

·Karta GPS.

·CoPilot.

·Waze.

Youtube

Manchen ist dies möglicherweise gar nicht bewusst, doch Youtube ist eine Tochterfirma von Google. Die Möglichkeiten für diese Beiden persönliche Daten ihrer Benutzer zu sammeln, umfassen daher unzählige alltägliche Bereiche. Oftmals ist uns jedoch nicht bewusst wie viele private Informationen aufgegriffen werden können.

Siehe: https://www.fluter.de/was-macht-youtube-mit-meinen-daten

Anhand dieser Informationen ändern sich auch die Werbeanzeigen, welche man als NutzerIn geboten bekommt. 

Das diese Daten gezielt zur Gewinnbringung eingesetzt werden können ist zwar schon sehr beunruhigend, doch wenn dann sogar illegale Verbreitung hinzukommt, müssen sogar derart riesige Firmen mit Konsequenzen rechnen.

Siehe: https://futurezone.at/netzpolitik/youtube-sammelt-illegal-daten-von-kindern-rekordstrafe/400596548

Als kleine Anekdote findet man unter dem nachfolgenden Link einen Artikel aus dem Jahr 2007, in dem über die neuen Marketingambitionen von Youtube berichtet wird.

Siehe: https://www.heise.de/newsticker/meldung/YouTube-will-Nutzerdaten-sammeln-170002.html

Martina Stelzig & Jonathan Dobias

04 Jan

Filterblase Google

Quelle: https://cdn.pixabay.com/photo/2015/02/02/15/28/bar-621033_960_720.jpg

Wie stark filtert Google die Suchergebnisse auf die/den jeweilige/n Nutzer/in bezogen? Sehen wir nur mehr das, was wir sehen wollen?

Eli Pariser kritisiere in seinem Buch „Filter Bubble“ Internetplattformen und Suchmaschinen aufgrund ihrer Algorithmen. Die Sammlung von Daten der Nutzer/innen werde verwendet, um weitere Anfragen personalisiert zu beantworten. Dies schränke die Selbstbestimmung der Menschen ein, es gebe für jede/n eine eigene Internet-Realität.

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) führte dazu eine Stichproben-Studie bezogen auf die Bundestagswahl durch. Durch diese Studie konnte die These von Eli Pariser nicht bestätigt werden. Es kam jedoch heraus, dass die Spracheinstellung, der Standort und die sich verändernde Relevanz der gesuchten Internetseiten das Suchergebnis beeinflussen können. Außerdem könne die Wirkungsweise von Googles Algorithmen kontrolliert werden.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=VRPFFzgS75U

Auch Andreas Becker schreibt darüber, welche Filter Google und andere Suchmaschinen einsetzen. Er ist überzeugt davon, dass wir in Filterblasen leben, da selbst die als sicher geltenden Suchmaschinen Filter nutzen. Google sei so beliebt aufgrund dieser umstrittenen Filter. Sie führen die Nutzer/innen schnell zu dem gewünschten Ergebnis. Zu diesem Erfolg tragen viele verschiedene Filter bei. Google ermittle nämlich den Ort, von dem aus eine Suchanfrage gestellt wurde. Auch das Verhalten einer Person im Internet werde verfolgt. Zum Beispiel wird gespeichert, welche Websites öfter besucht werden und diese stehen in weiterer Folge am Anfang der Liste von Suchergebnissen. Ein weiterer Filter wird auf die Kommunikation gelegt. Schreiben zwei Menschen über Gmail miteinander, kann es sein, dass die eine Person beliebte Seiten der anderen Person vorgeschlagen bekommt. Offiziell gebe es 200 Google-Filter. Google verwende diese Filter, um die Zufriedenheit der Nutzer/innen zu steigern.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=B8ofWFx525s

Welche alternativen Suchmaschinen gibt es?

  • DuckDuckGo
  • Ecosia
  • Qwant
  • MetaGer

    Für Kinder:
  • Blinde-Kuh
  • fragFINN

Podcast

Quellen

Müller, Tobias (26.07.2018): Objektive Suchergebnisse? Google besteht den Filtertest. In: Frankfurter Allgemeine. Abrufbar unter: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/studie-zu-suchergebnissen-bei-google-15708027.html (Zugriff 02.01.2020)
Becker, Andreas (28.10.2019): Die Wahrheit über Google Filter. Abrufbar unter: https://intenseo.de/seo-blog/google/die-wahrheit-ueber-google-suchergebnisse-serps/ (Zugriff 02.01.2020)
https://t3n.de/news/google-alternative-474551/ (Zugriff 02.01.2020)
https://www.blinde-kuh.de/index.html (Zugriff 02.01.2020)
https://www.fragfinn.de/ (Zugriff 02.01.2020)

Carolin Stiny, Ines Szauter & Kathrin Wallner

30 Dez

Wie funktioniert Google?

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Google.png

Die angehängten Links, geben einen Überblick, was Google ist, wie es funktioniert und vor allem wird erklärt wie eine Suchanfrage abläuft.

Wie funktioniert Google überhaupt?
https://www.giga.de/webapps/google-suche/specials/wie-funktioniert-google-einfach-verstaendlich-erklaert/

Funktionsweise der Suchalgorithmen
Artikel: https://www.google.com/intl/de/search/howsearchworks/algorithms/

Podcast zum Thema Google – Wissen ist Macht.
Wir haben uns in einer Runde getroffen und uns zu einigen Themen, die wir recherchiert haben, unterhalten.
Der Podcast soll euch einen Einblick in das Thema verschaffen. Viel Spaß!

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Google.png
https://www.youtube.com/watch?v=ZhNbIAzBz70&t=500s
https://www.youtube.com/watch?v=qrWJOVJMLQE
https://www.giga.de/webapps/google-suche/specials/wie-funktioniert-google-einfach-verstaendlich-erklaert/
https://www.google.com/intl/de/search/howsearchworks/algorithms/
https://www.youtube.com/watch?v=J5RZOU6vK4Q

17 Jun

Aufgeben von Freiheit – Gewinnen von Sicherheit – Pro und Kontra der stetig wachsenden medialen Überwachung

Der digitale Schatten ist viel größer als unser Selbst. Uns ist noch nicht bewusst, was wir mit einem Klick im Internet alles an Informationen abgeben. 

Für die Menschen, die die Überwachung leiten gilt nur eines: Sammeln, speichern und auswerten. Wir sind nicht mehr die Kunden, sondern wir sind die Ware. Wir sind Daten. Daten die auf dem Warenmarkt hin und hergeschoben werden. Wir sind uns über die Konsequenzen nicht im Klaren. Suchchroniken werden von Google genau aufgezeichnet und gespeichert. Unternehmen, wie Google, wissen also mehr über uns wie wir es tun. Sie wissen ganz genau, nach welchen Themen man die letzten zehn Jahre im Internet gesucht hat. Wo wir uns aufgehalten haben und was wir konsumiert haben. All unsere Aktionen, Bewegungen, Meinungen und Suchbegriffe tragen eine unauslöschliche Spur nach sich. So bilden sie sich ein Bild von uns. Ein Bild, das gespeichert und archiviert wird. 

Haben wir Bürger einen Rechtsanspruch gegen Google? Die bisherige EU-Datenschutzrichtlinie stammt noch aus dem Jahre 1995. Damals steckte das Internet noch in seinen Kinderschuhen. Wir müssen uns zwingend darum kümmern, wie wir ein Recht auf Autonomie und Selbstbestimmung unserer digitalen Persönlichkeit durchsetzen können. 

Gibt es denn überhaupt eine positive Seite der Überwachung? 

Bei Sicherheit denken wir immer mehr an Überwachung. Der Begriff „Sicherheit“ (Soziologie) ist der zurzeit am häufigsten verwendete Begriff auf unserer Erde und dennoch ist es auch der am „schwammigsten“ definierteste Begriff.

Überwachungskameras werden immer häufiger verwendet und geben der Gesellschaft und den Leuten eine gewisse Sicherheit. Sie dienen in öffentlichen Plätzen der Sicherheit und können gegen möglichen Diebstahl oder Terroranschlägen helfen. Es ist eine Präventionsmaßnahme gegen Straftaten und kann Kleinkriminell abschrecken. Weiters kann es der Justiz helfen Straftäter zu finden und diese dann auch aufzuspüren. Außerdem kann gegen Vandalismus in den öffentlichen Verkehrsmitteln – wie z.B. Graffitis an den U-Bahnen- nachgegangen  werden. 

Kann Überwachung eines Tages überhand nehmen?

Links:

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/infografik-chinas-sozialkredit-system-15913709.html

https://diepresse.com/home/techscience/5435475/Alexa-verschickt-Privatgespraech-an-Arbeitskollegen

https://diepresse.com/home/techscience/5610893/AmazonMitarbeiter-lauschen-AlexaGespraechen

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/geheimdienste-wollen-alexa-offenbar-zur-ueberwachung-nutzen-16136726.html

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/duesseldorf-grundschullehrer-schreiben-zeugnisse-wieder-per-hand-a-1215097.html

https://mobil.derstandard.at/2000102393121/Neuer-joe-Kundenklub-von-Rewe-gestartet-Datenschuetzer-skeptisch?utm_term=Autofeed&utm_medium=Social&utm_source=Facebook&fbclid=IwAR33b5INTVzsyyEq4HtgcYfVlfCskW8pvwyR7cHxBoa9g0xUvvWDdLGdxCk#Echobox=1556865415

Lisa Schmerlaib, Lisa Cesnik, Theresa Gerbeth, , Lukas Schneider, Georg Klinger

03 Jun

Google: Wissen ist Macht


Die Menschheit hat schon immer von der Schaffung einer Universalbibliothek geträumt, die alles Wissen der Welt enthält. Der technologische Fortschritt ermöglicht es im 21. Jahrhundert, diese Vorstellung Realität werden zu lassen. Bereits in den 1970er Jahren gab es erste Bestrebungen eine digitale Wissenssammlung aufzubauen, allerdings gestaltete sich der Scannprozess als relativ kompliziert und kostenintensiv, sodass nur schrittweise Erfolge zu verzeichnen waren.
 
Google war das einzige Unternehmen mit der Absicht und dem Potential, dies in einem entsprechenden Größenumfang durchzuführen und stellte 2004 mit Google Books das bisher ehrgeizigste Projekt zur Umsetzung der Universalbibliothek vor, welche innerhalb von etwas mehr als 10 Jahren rund 15 Millionen Bücher in digitalisierter Form beinhalten soll. Googles zentrale Mission dabei war und ist, die Schranken zwischen Mensch und Information zu beseitigen und zur Konservierung und Reproduktion von Wissen beizutragen. Dies wird dadurch unterstrichen, da Google für den Digitalisierungsprozess keine finanziellen Gegenleistungen gefordert hat bzw. fordert.
Was zunächst wie der größte Dienst am kulturellen Erbe der Menschheit klingt regt aber auch zum Nachdenken an. Denn es stellt sich die Frage nach den tatsächlichen Beweggründen, welche ein milliardenschweres Unternehmen wie Google zu diesen Handlungen motivieren.
Vor allem, wenn man folgendes bedenkt: Bis zum Jahr 2013 hat Google 10 Millionen Bücher gescannt, davon standen 6 Millionen unter Urheberrecht. Urheberrechtsverletzung können in den USA sehr hohe Strafen mit sich ziehen, sie belaufen sich auf bis zu 150.000 Dollar pro Buch. Warum war Google bereit mit einer möglichen Verurteilung dieser Größenordnung letztendlich die eigene Existenz zu gefährden?
 
Denkt man an das „Street View- Projekt“, können Ähnlichkeiten festgestellt werden. Google Street View ist eine Erweiterung von „Google Maps“ und zeigt realistische 360- Grad- Ansichten der aufgenommenen Umgebung. Allerdings wurde nicht nur diese von den sogenannten „Street View Cars“ von Google eingefangen, gleichzeitig hat Google auch andere Daten abgespeichert, welche unter Datenschutz fallen, wie beispielsweise WLAN- Zugangsdaten, Passwörter oder Auszüge aus E-Mails. Dies legt folgende Vermutung nahe: Google handelt zuerst, mögliche negative Konsequenzen werden im Nachhinein besprochen.
Ist Google wirklich so naiv oder steckt mehr dahinter? Welchen Nutzen zieht Google aus dieser hohen Risikobereitschaft?
Google ist eine Internetsuchmaschine und angewiesen auf große Datenmengen, die dem Unternehmen dazu verhelfen, die eigene Suchmaschinentechnologie permanent zu verbessern. Dies bedingt, dass das Unternehmen einen wichtigen Stellenwert im Bereich Werbung einnimmt. Kurz: Je mehr Daten, desto mehr Geld.
 
Was bedeutet das nun für unsere Gesellschaft? Inwiefern sind die Menschen dazu bereit, Eingriffe in ihre Privatsphäre zu tolerieren, auch wenn dies in dem Glauben passiert, die individuelle Lebenssituation und die aller anderen Weltbürger zu verbessern? Wieso kann es sein, dass Unternehmen wie Google durch ihre Aktionen zu Zentren der Macht heranwachsen, während der einzelne Mensch gleichzeitig an Selbstbestimmtheit und Selbstwirksamkeit verliert? Anderes gefragt: Was ist ein Mensch, mit seinen Erfahrungen, Einstellungen, seinem Wissen,… heute noch wert?
 
Links:
https://www.youtube.com/watch?v=6dL0yxl1SGU
 
https://netzpolitik.org/2013/entscheidung-im-google-books-verfahren-scans-und-snippets-fallen-unter-fair-use/
 
https://www.sueddeutsche.de/digital/zehnjaehriger-rechtsstreit-google-darf-millionen-buecher-scannen-endgueltig-1.2955967
 
https://www.telemedicus.info/article/1327-VG-Wort-Die-Hintergruende-des-Google-Books-Verfahrens.html
 
https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/wissen-in-der-wissensgesellschaft-wozu-wissen-lieber-googeln-ld.120311
 
https://web.archive.org/web/20131216010917/http://www.oesterreich-bibliotheken.at/aktuelles_mehr.php?id=147
 
https://www.onb.ac.at/digitale-bibliothek-kataloge/austrian-books-online-ab

Dies ist ein Seminarbeitrag für die Lehrveranstaltung „Entwicklungen in der Wissens- und Informationsgesellschaft“ aus dem SS 2019, Gruppe BP3A02 über Google von
Elisabeth Begic, Sarah Truttmann, Yesim Simsek, Claudia Unterwieser
29 Apr

Was Google & Co über uns wissen (wollen)…

verfasst von: Stephanie Bürgmayr, Lydia Kobau, Max Pfundner, Elisabeth Reppnig

Die meisten Menschen nutzen Google, Facebook oder andere ähnliche Online-Kanäle praktisch täglich, sind sich dabei aber nicht im Geringsten bewusst, was das eigentlich für ihre Privatsphäre und sensible Daten bedeuten kann.

Wenn ich einem Bekannten meine Telefonnummer, meinen Namen und meine Adresse gebe, dann weiß ich genau was damit passiert, ich habe sie ja nur diesem einen Menschen gegeben, oder? Jein, denn wenn diese Person die Daten auf ihrem Handy speichert und dann zum Beispiel den Nachrichtendienst „Whatsapp“ aufruft, dann wird das gesamte Adressbuch jedes Mal mit dem amerikanischen Server abgeglichen. So schnell kann es gehen und diese Daten sind bei Whatsapp und im Zuge dessen auch bei dessen Mutterunternehmen Facebook gelandet. Ein weiterer riesiger Datensammler unserer Zeit ist definitiv Google und wir tragen wesentlich dazu bei ihn tagtäglich zu füttern. Obwohl die Zahlen nicht eindeutig zu bestimmen sind gehen Schätzungen, wie sie zum Beispiel „internetlivestats“ aufstellt, von mehr als 40000 Suchanfragen bei Google pro Sekunde aus. Jedes Mal, wenn wir Google nach einem bestimmten Restaurant, neuen Schuhen oder einer neuen Küche fragen merkt sich das der dahinterstehende Algorithmus. Er zeichnet unsere IP-Adresse auf, also von welchem Gerät und von wo aus wir operieren, und setzt kleine Marker auf unseren Computern, so genannte Cookies, die aufzeichnen welche Seiten wir besuchen und welche Aktionen wir darauf getätigt haben. Google weiß in den meisten Fällen aufgrund unserer Handys auch wo wir uns aufgehalten haben und wie lange wir da waren.

Aber wofür werden diese Informationen verwendet? Das größte Standbein von Google und Co ist die Werbung.  Die Einnahmen dadurch beliefen sich im Jahr 2018 nur bei der beliebten Suchmaschine auf rund 116 Milliarden Dollar, das sind rund 85% ihres Gesamtumsatzes. Diese Firmen leben davon so viele Informationen wie möglich zu sammeln um dadurch dann für Unternehmen gezielte Werbung ausspielen zu können. Haben sie sich schon einmal gewundert warum Sie eine bestimmte Werbung hartnäckig durch alle möglichen Portale verfolgt? Dabei handelt es sich meist um Google Adsense, das die von Ihnen besuchten Seiten und Aktionen auswertet, um sie gezielt mit persönlich relevanten Produkten zu bombardieren. Manchmal kann das nützlich sein, oft ist es aber auch lästig.

Das Problem dabei ist, dass die meisten Menschen sich dieses Umstandes nicht bewusst sind und sich im Normalfall nicht aktiv dazu entscheiden diese Datensammlungen zu erlauben. Oft sind diese Optionen von Google als Opt-Out gestaltet, das heißt, dass man sie aktiv deaktivieren muss um seine Zustimmung zu verweigern. Google, Facebook und Co gehen zwar transparent damit um, was für Daten gesammelt werden, machen es dem Alltagsuser aber schwer ohne intensive Recherche darauf zu reagieren.

Zusätzlich kam es leider zum Beispiel bei Facebook zum wiederholten Male zur unerlaubten Weitergabe von sensiblen Informationen an Dritte (siehe „Datenweitergabe an Facebook-Partner“). Das schädigt das Vertrauen in solche großen Online-Unternehmen natürlich umso mehr. Das einzig Positive daran ist, dass es hoffentlich das Bewusstsein der User dahingehend schärft, sich mehr mit dem grundsätzlichen Thema das Datenschutzes auseinander zu setzen und sich vor Auge zu halten, dass man vor allem im Internet nicht anonym unterwegs ist.  

Weitere Beiträge zum Thema Überwachung:

Quellen:

https://www.techbook.de/apps/messenger/whatsapp-datenschutz-zugriff-facebook

https://ardorseo.com/blog/how-many-google-searches-per-day-2019/

https://www.test.de/Internet-Cookies-die-wichtigsten-Fragen-4343964-0/

https://www.internetlivestats.com/google-search-statistics/

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/75188/umfrage/werbeumsatz-von-google-seit-2001/

https://www.derstandard.de/story/2000077886432/datensammelei-wie-viel-google-wirklich-ueber-uns-alle-weiss

29 Mai

Denkst du noch, oder googelst du schon?

Bildergebnis für GOOGLE brainBildquelle: http://kalw.org/post/google-brain-goes-beta-testing#stream/0 (Zugriff 29. Mai 2018)

Google Geschichte

1998 wird den USA eine kleine Internetfirma gegründet. Die beiden Gründer heißen Larry Page und Sergey Brin. Sie hatten das große Ziel, alle Informationen der ganzen Welt zu erfassen, zu ordnen und für jeden Menschen zugänglich zu machen. Sie glauben, dass sie dafür 300 Jahre brauchen werden. Es ging von Anfang an nicht um die Suchmaschine, sondern um künstliche Intelligenz. Die Zahl der Nutzer ist rasch gestiegen.

Woher kommt der Name? Google ist ein mathematischer Begriff, die Bezeichnung 1 mit 100 Nullen: goo-gol

Google ist eine sehr komplexe Suchmaschine. Ein Algorithmus berechnet die Verlinkungen von und zu verschiedenen Seiten. Je mehr Links, desto höher ist der Rang der Ergebnisliste.

Fragen zum Nachdenken:

  • Denkst du noch, oder googelst du schon?
  • Wofür nutzt du Google?
  • Weißt du, wo Google deine Daten speichert?
  • Wie viel weiß Google wirklich über dich?

Lange wollten die Gründer keine Online-Werbung verwenden, dadurch haben sie aber auch nichts verdient. Im Oktober 2000 sind sie in das Geschäft der Online-Werbung eingestiegen.  Im Jahr 2004 erfand Google Gmail. Seitdem liest Google die Inhalte von Emails, um passende Werbeanzeigen dazu schalten zu können.

Googleplex

Ist nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern ein komplettes Lebensmodell (gratis Essen, Wäscheservice, Frisör und hohe Gehälter). Jeder Mitarbeiter hat einen eigenen Laptop und es gibt kein Papier in der ganzen Firma!

Kritik an Google

Von der Presse wird Google für das große Zeitungssterben verantwortlich gemacht. Verlage und Autoren verklagen Google wegen Urheberrechtsverletzungen. Die Musik und Fernsehbranche sieht in Googles Videoportal YouTube einen großen Konkurrenten.