16 Mai

SmartHome – genial oder zu unsicher?!

Verfasst von Katharina Mayer, Josefin Schramek, Selina Hajek

Entweder man ist von einem Smart Home begeistert oder nicht. Es gibt meistens kein, „ja aber nur teilweise“…
Smart Homes sind eine geniale Erfindung, da sie den Alltag erleichtern sollen und dem Besitzer einige Handgriffe am Tag abnehmen sollen. So kann zum Beispiel das Licht für bestimmte Stimmungen abgespeichert werden. Das Drücken eines Lichtschalters fällt auch weg. Durch Bewegungsmelder wird festgestellt, ob ein Licht eingeschalten werden soll oder nicht. Auch die Tageszeit wird hier berücksichtigt, sowie die Dämmerung. Über ein iPad oder integrierte Schaltflächen in Möbeln, kann das Radio eingeschalten werden oder kontrolliert werden, ob das Licht bedient, … Aber wer braucht denn einen Wecker? Auch das wird vom Haus erledigt. Man stellt sich die Uhrzeit ein, bestimmt das Licht und auch den Ton. Ausgeschalten wird dieser über Betreten des Bodens.

Ist das genial oder doch zu unsicher?

Natürlich gibt es auch hier große Nachteile. So kann man sich ganz einfach in das System einhacken und auf alle Geräte zugreifen, wenn das System nicht ausreichend geschützt ist. Ein gefundenes Fressen für Einbrecher. Mit einer einfachen Suchmaschine und den voreingestellten Passwörtern ist es Einbrechern, aber auch Privatpersonen, möglich, Dinge im Haus zu steuern, wie Licht ein- und ausschalten, Rollläden rauf- und wieder runterfahren und die Alarmanlage auszuschalten! Also ganz easy in ein Haus unbemerkt einzusteigen.

Wie man sieht, kann so ein Smart Home Vor- aber andererseits auch Nachteile haben… Aber jeder muss für sich selbst entscheiden was man will und wie man dazu steht. Entscheide selbst über dein Heim!

Hier sind Videos, die für dich interessant sein könnten!
https://www.youtube.com/watch?v=GCRg9WWSxsI
https://www.youtube.com/watch?v=hOkjg_BgJVE

Falls du noch etwas zum Lachen brauchst:
https://www.youtube.com/watch?v=yZn0r4ik0fI

14 Mai

IoT: Smart Meter und vernetzte Krankenhäuser

Was wäre, wenn …

Verfasst von Katharina Mayer, Josefin Schramek und Selina Hajek

Das Internet der Dinge hat nicht nur in unseren vier Wänden, sondern unter anderem auch in unterschiedlichen Bereichen der Infrastruktur seinen Einzug gefunden. Ein Beispiel hierfür wären der sogenannte „Smart Meter“, welcher den traditionellen Stromzähler ersetzen soll. Dieser soll allerdings nicht nur der Verbrauch und die Erzeugung von Strom messen und ferngesteuert eingeschalten werden können, sondern es geht primär um Effizienzsteigerung: Smart Meter sollen aktiv die Leistung von Stromerzeugern (z.B. Windrädern, Solaranlange, etc.) und Verbrauchern steuern können. Das bedeutet beispielsweise, dass sie bei zu viel Strom, Verbraucher wie Waschmaschinen in Smart Homes anstellen und bei zu wenig Strom beispielsweise auf Stromreserven von E-Autos zugreifen können. (vgl. ARD-Alpha, 26.03.2019)

Auch in Österreichs Haushalten sollen die Smart Meter Anwendung finden. Bis 2022 sollen 1,6 Millionen Haushalte im Versorgungsgebiet der Wiener Netze mit den neuen Zählern ausgestattet werden. Nutzen dieser neuen „smarten“ Stromzähler soll sein, dass die Kundinnen und Kunden ihren Stromverbrauch in einem Webportal überwachen und somit einen transparenten Blick auf ihren häuslichen Stromverbrauch haben können. Dies soll zum Stromsparen beitragen. Zusätzlich entfällt der jährliche Ablesetermin, da die Daten automatisch übermittelt werden. Dies soll für mehr Komfort sorgen. Außerdem sollen Energielieferanten individuelle, auf die Kundinnen und Kunden abgestimmte Produkte anbieten können, was auch zur Reduktion von Kosten beitragen soll. Wiener Netze versprechen ihren Kundinnen und Kunden zudem auch weiterhin absolute Datensicherheit. Eine Möglichkeit der Ablehnung dieser Smart Meter gibt es übrigens nicht. (vgl. Wiener Netze, 2019)

In Spanien, Italien und Finnland sind Smart Meter bereits im Einsatz. Doch mit dem technischen Fortschritt, kommen auch die damit verbundenen Schattenseiten. Was wäre, wenn sich tatsächlich jemand in ein solches System einhacken würde, um vorsätzlich Schaden anzurichten? Diese Frage stellte sich auch der spanische Hacker Javier Vazquez Vidal. Ihm gelang es, mit nur einem Gerät in ein solches Smart Meter-Netzwerk zu gelangen und Millionen spanischer Smart Meter zu kontrollieren. Es wäre möglich gewesen, ein Blackout herbeizuführen, ohne dass der Täter rückverfolgt werden könnte. (vgl. ARD-Alpha, 26.03.2019)

Was ein solcher Angriff auf infrastrukturelle Organe für Folgen haben kann, zeigte eine Cyber-Attacke auf ein Krankenhaus in Deutschland. Das voll vernetze Lukaskrankenhaus war Pionier im Bereich der Digitalisierung im medizinischen Feld. Röntgenbilder konnten in Echtzeit auf das Tablet des Arztes übermittelt werden und Krankenakten waren digital abgespeichert, bis es 2016 zu einer Cyber-Attacke kam. Eine aggressive Schadsoftware, welche über einen geöffneten E-Mail-Anhang in das System geriet, sorgte dafür, dass das gesamte IT-System heruntergefahren werden musste, zum Schutz der Patientendaten. Das Krankenhaus musste sich kurzzeitig von der Notfallversorgung im Rheinkreis abmelden und „analog“ weiterarbeiten. Es entstand ein Schaden in Millionenhöhe. Im April 2019 wurde das Verfahren gegen „Unbekannt“ eingestellt. Grund: es konnte kein Täter gefunden werden. (vgl. NGZ Online, 2019)

Auch wenn wir gerne darüber ins Staunen geraten, was heutzutage in unserer „smarten“ Welt alles möglich ist und welche enormen Vorteile diese Möglichkeiten mit sich bringen können, so sollten wir uns doch ab und an die Frage stellen „Was wäre, wenn…?“.

Verweise

ARD-Alpha. (26.03.2019). Wir hacken Deutschland. Von https://www.youtube.com/watch?v=xYlW39ErR1M am 07.05.2019 abgerufen

NGZ Online. (2019). Lukaskrankenhaus Neuss. Ermittlungen gegen Cyber-Hacker wurden eingestellt. Von https://rp-online.de/nrw/staedte/neuss/neuss-ermittlungen-gegen-cyber-attacke-am-lukaskrankenhaus-wurden-eingestellt_aid-38071849 am 10.05.2019 abgerufen

Wiener Netze. (2019). Warum Smart Meter? Von https://www.wienernetze.at/wn/smartmeter/smartmeter_8/Warum_Smart_Meter.html am 10.05.2019 abgerufen

14 Mai

IOT: Schattenseiten der „smarten“ Welt

Verfasst von Katharina Mayer, Josefin Schramek und Selina Hajek

Wir alle kennen es, wir alle nutzen es wahrscheinlich alltäglich, auch wenn wir uns dessen vielleicht gar nicht bewusst sind: das „Internet der Dinge“ oder kurz IoT (engl. Internet of Things). Aber was genau umfasst dieses mysteriöse „Internet der Dinge“ überhaupt? IoT beschreibt grundsätzlich den selbstständigen Austausch und die Kommunikation „smarter“ Geräte untereinander. (vgl. Neumann, 2016)

Im Gabler Wirtschaftslexikon wird der Begriff wie folgt definiert:

„Internet der Dinge bezeichnet die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet, damit diese Gegenstände selbstständig über das Internet kommunizieren und so verschiedene Aufgaben für den Besitzer erledigen können. Der Anwendungsbereich erstreckt sich dabei von einer allg. Informationsversorgung über automatische Bestellungen bis hin zu Warn- und Notfallfunktionen.“

(Lackes & Siepermann, 2018)

IoT kann mit einem gigantischen Netzwerk verglichen werden, das aus vielen unterschiedlichen Geräten besteht. Diese Geräte sammeln und teilen mithilfe von Sensoren Daten über beispielsweise das Nutzerverhalten oder die Umgebung, in welcher sie genutzt werden. (vgl. Edurika, 2018) In der heutigen Welt von Smart-Homes, welche beispielsweise selbstständig die Temperatur messen, aufzeichnen und regeln, Alarmanlagen, welche per App überwacht ein- und ausgeschalten werden, Kühlschränken, die selber anhand der Verfallsdaten der Lebensmittel die Einkaufsliste aktualisieren (vgl. Sommer, o.A.) oder Alexa und Co, hat IoT mittlerweile Einzug in fast alle Bereiche unseres Lebens genommen, ohne dass wir uns dessen vielleicht bewusst sind.

Wir haben uns bereits daran gewöhnt, an ein Leben in einer „smarten“ Welt, in der Praktikabilität, Komfort und Effizienz großgeschrieben und Glühbirnen mithilfe einer App ein- und ausgeschalten werden können. Doch „in dem Moment, in dem wir uns vernetzen, machen wir uns angreifbar.“ (ARD-Alpha, 26.03.2019) Auf einmal ist es möglich, durch eine „smarte“ Glühbirne, in ein System eines Wohnhauses einzudringen und die Alarmanlage zu deaktivieren. Es werden also keine physischen Schlösser mehr geknackt, sondern elektronische – ohne eine Spur zu hinterlassen. Und dies bezieht sich nur auf einen Einzelhaushalt. Wenn auf diese Art und Weise Telekommunikationsanbieter, Stromerzeuger oder gar Krankenhäuser angegriffen, nimmt das Problem bereits größere Dimensionen an, die man sich zum derzeitigen Zeitpunkt noch gar nicht vorstellen kann oder möchte. (vgl. ARD-Alpha, 26.03.2019)

Weitere Beiträge zu IoT:

Verweise

ARD-Alpha. (26.03.2019). Wir hacken Deutschland. Von https://www.youtube.com/watch?v=xYlW39ErR1M am 07.05.2019 abgerufen (Video)

Edurika. (2018). Internet of Things (IoT) | What is IoT | How it Works | IoT Explained | Edureka. Von https://www.youtube.com/watch?v=LlhmzVL5bm8 am 10.05.2019 abgerufen (Video)

Lackes, R., & Siepermann, M. (2018). Gabler Wirtschaftslexikon. Von Internet der Dinge: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/internet-der-dinge-53187/version-276282 am 10.05.2019 abgerufen

Neumann, D. (2016). Internet der Dinge: Eine kurze Definition mit 4 Beispielen. Von https://digitaler-mittelstand.de/trends/ratgeber/internet-der-dinge-eine-kurze-definition-mit-4-beispielen-20287 am 10.05.2019 abgerufen

Sommer, K. (o.A.). Hallo Kühlschrank, ist noch Milch vorhanden? . Von https://www.smart-wohnen.de/haus-garten/artikel/hallo-kuehlschrank-ist-noch-milch-vorhanden/ am 10.05.2019 abgerufen

02 Feb

Industrie 4.0. – Asperner Seestadt – eine Pilotfabrik

von Paula Steiner, Nina Vycudilik, Tamara Thin, Paula Raberger

In der Asperner Seestadt startete Ende 2017 eine Pilotfabrik, die neue Produktionsverfahren entwickelt und im Zusammenhang mit dem Begriff Industrie 4.0 genannt wird. Hierbei geht es um effiziente Produktion und Maschinen, die mitdenken und eigenständig miteinander kommunizieren ohne dazwischengeschaltete Mitarbeiter. Dabei wird die Kommunikation zwischen den Maschinen untersucht, die nicht immer von Beginn an funktioniert, da die Maschinen unterschiedliche Sprachen aufgrund unterschiedlicher Erzeuger sprechen. Aber auch der Einsatz von RFID-Tags und Cyber-physischen Systemen wird untersucht, ebenso wie die Effizienz von teilweise noch einzusetzenden menschlichen händischen Abläufen. Näher Informationen sind dem beigefügten Video zu entnehmen.

Dokumentation Internet der Dinge – Wie die vernetzte Ampel mit dem vernetzten T-Shirt kommuniziert. https://www.youtube.com/watch?v=pdPNpLm_bqo pr

02 Feb

3 Aspekte des IoT

von Paula Steiner, Nina Vycudilik, Tamara Thin, Paula Raberger

Das Internet der Dinge zeigt sich in 3 vorwiegenden Trends, die sich teilweise unabhängig voneinander entwickelt haben.

1.      RFID

Die RFID oder auch Radio-Frequenz-Identifikation ermöglicht, wie der Begriff schon vermuten lässt, die automatische Identifikation bzw. Addressierbarkeit von Personen, Tieren oder Dingen. Eine ältere Version des RFID ist der allseits bekannte Barcode. Bereits während des 2. Weltkrieges wurden Radiowellen zur Identifikation von mit Sendern ausgestatteten Flugzeugen vorgenommen, womit hier der Beginn der Entwicklung der RFID-Technologie zu sehen ist (Bouda, 2012, S.13).

Um RFID nutzen zu können bedarf es eines elementaren Hardware-Teils, dem sogenannten Transponder (RFID-Tag). Dieser Mikrochip besteht aus einem Datenspeicher und einer Antenne. Mittels Radiowellen kann ein Funk-Chip von einem Lesegerät eindeutig und kontaktlos identifiziert werden. Die Tags stellen die Basis zur Verknüpfung von physischen Objekten und Datensystemen dar.

Anwendung: als Mitarbeiterausweis, als unsichtbarer Diebstahlschutz, zur Kennzeichnung von Waren, zur Identifikation und Lokalisierung von Objekten. In der Produktion und auf dem Dienstleistungssektor können diese Chips detaillierte Informationen über Bearbeitungsstatus und Produkteigenschaften übertragen, wodurch Prozesse lückenlos dokumentiert werden können. Durch diese Möglichkeit des Informationsflusses und die Möglichkeit der gleichzeitigen Erfassung vieler Transponder[ wird diese Technik in Verbindung mit dem Internet der Dinge im Handel, in der Industrie 4.0 und in der Logistik bereits angewandt (featured Business, 2017).

2.      Ubiquitous Computing

Geprägt wurde dieser Begriff in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts im kalifornischen Xerox Palo Alto Research Center. Die Computer sollten von den Schreibtischen und Serverräumen weg in den Hintergrund treten. Gelingen sollte dies durch die immer mehr fortschreitende Miniaturisierung der Computerchips (mit trotzdem immer höherer Rechenleistung und einem verringerten Energieverbrauch). Ab diesem Zeitpunkt wird es möglich stecknadelgroße Computer in die Dinge der Umgebung zu implementieren (Sprenger & Engemann, 2015, S.14 f.).

3.      Cloud Computing

Die Infrastrukturen und die damit einhergehende Anhäufung und Auswertung großer Datenmengen (Stichwort Big Data) für das sogenannte Cloud Computing sind 2006 entstanden. Als Datenquellen fungieren hier einerseits die Smartphones und Tablets und andererseits ziehen Anbieter wie Google, Facebook, Amazon, Microsoft und Apple ihre Daten aus den angebotenen Services. So liegen beim Streaming (Audio/Video) oder beim Online-Shopping die relevanten Daten in der Cloud (Sprenger & Engemann, 2015, S. 18f.).

Die virtuelle Rechenwolke besteht aus vielen verschiedenen, miteinander vernetzten und verbundenen Rechnern. Bereitgestellt werden z.B. Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware. Der Vorteil für den Nutzer besteht darin, dass sich dieser direkt über das Internet in das System einloggen und dieses nutzen kann, ohne die Installation und Betreuung eigener Rechensysteme, was kostenintensiver und aufwendiger wäre (novadex, o.D.).

Bouda, D. (2012). RFID und Barcode. Ersatz oder Ergänzung? Hamburg: Diplomica Verlag GmbH.

Featured Business (30.5.2017). Kleiner Chip – große Wirkung: RFID ganze Branchen optimiert. Abgerufen am 5.1.2019, von https://www.vodafone.de/business/featured/technologie/rfid-effiziente-prozesse/

Novadex GmbH. (o.D.). Definition Cloud Computing – Was ist Cloud Computing? Abgerufen am 7.1.2019, von https://novadex.com/de/glossar-artikel/definition-cloud-computing-was-ist-cloud-computing/

Sprenger, F. & Engemann, Ch. (2015). Internet der Dinge. Über smarte Objekte, intelligente Umgebungen und die technische Durchdringung der Welt. Bielefeld: Transcript Verlag.


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02 Feb

Erwartungen der Unternehmen an das IoT

von Paula Steiner, Nina Vycudilik, Tamara Thin, Paula Raberger

·      Bessere Qualität bei Service und Produkten

Durch das Internet der Dinge erhoffen sich die Unternehmen, schneller und adäquat auf Kundenwünsche reagieren zu können. Durch eine bessere Verfolgbarkeit der Waren erfahren die Kunden rascher wann sie eine getätigte Bestellung zu erwarten haben. Dies bringt auf Dauer eine erhöhte Kundenzufriedenheit.

·      Höhere Produktivität und Zuverlässigkeit

Durch die Automatisierung von Arbeitsabläufen können sich die Mitarbeiter anspruchsvolleren Aufgaben zuwenden. Arbeitsabläufe werden durch geeignete Software-Programme zuverlässiger. So wird z.B. der Bestand – wenn notwendig – wiederaufgefüllt.

·      Entwicklung neuer Dienstleistungen und Servicemodelle

Durch die Entwicklung neuer Dienstleistungen und Servicemodelle können mehr Kunden akquiriert werden.

·      Möglichkeiten der Kosteneinsparung

Kosteneinsparungen lassen sich z.B. durch die Herstellung eines sogenannten „Digitalen Zwillings“ erreichen. Dieser repräsentiert ein reales Objekt in der digitalen Welt. Dabei kann es sich um materielle oder immaterielle Dinge handeln. Ein digitaler Zwilling ist aus Daten und Algorithmen aufgebaut und kann über Sensoren mit der realen Welt gekoppelt sein (Litzel, 2018).

·      Reduzierung von Material und Müll

Materialverschwendung und somit auch die Ansammlung von unnötigem Müll lässt sich z.B. mithilfe eines 3-D-Druckers vermeiden, wenn Bauteile etwa nicht gefräst werden.

Handelsblatt. (2016). Was Unternehmen sich vom Internet der Dinge versprechen. Argumente für das IoT. Abgerufen am 5.1.2019, von https://www.handelsblatt.com/adv/digital-vernetzt/wirtschaft-technologie/argumente-fuer-das-iot-was-unternehmen-sich-vom-internet-der-dinge-versprechen/14805204.html?ticket=ST-952097-VruDUFQHOIhk3zNQ1FjW-ap2)

Litzel, N. (2018). Was ist ein Digitaler Zwilling? Abgerufen am 7.1.2019, von https://www.bigdata-insider.de/was-ist-ein-digitaler-zwilling-a-728547/ lliseconds

02 Feb

Anwendungsgebiete des IoT

von Paula Steiner, Nina Vycudilik, Tamara Thin, Paula Raberger

Bei Gabriel, Gaßner und Lange werden folgende Anwendungsgebiete des IoT genannt:

  • Logistik
  • Fertigung
  • Vernetzter Autoverkehr
  • Intelligente Gebäude
  • Energieversorgung
  • Altersgerechte Assistenzsysteme

Anwendungsbereich Intelligente Gebäude – Smart Home

Das Internet der Dinge wird z.B. im Privatbereich sichtbar, wenn man an das sogenannte „Smart Home“ bzw. intelligente Wohnen denkt, das sich z.B. unter anderem in der Verwendung von smarten elektrischen Zahnbürsten, Lichtquellen, Klimaanlagen, Staubsaugern, Rasenmähern, Waschmaschinen oder Stromzählern (Stichwort Smart Metering) zeigt.

Smart Metering

Unter dem Begriff des Smart Metering versteht man die Erfassung, Weiterverarbeitung und Abrechnung des Energiebedarfs durch Konsumenten.

Durch die Anbindung an das Internet erhalten Gegenstände somit eine erweiterte Funktionalität und lassen sich so z.B. auch aus der Ferne steuern.  Informationssysteme können aktuelle Daten über physische Objekte und Vorgänge sammeln.

Smart Grids

Mit Smart Grid soll Energie effizient genutzt werden. Intelligente Stromnetze unterstützen diese Entwicklung. Über ein Kommunikationsnetz sollen alle Akteure des Energiesystems miteinander verbunden werden. Stromnetze und moderne Informations- und Kommunikationstechnologien gehen somit eine Symbiose ein, wodurch die angesprochenen Stromnetze flexibler und intelligenter steuerbar werden. Auch erneuerbare Energien können integriert und somit besser genutzt werden. Auf lange Sicht ermöglichen Smart Grids die Mehrkosten für den Umbau des Energiesystems zu minimieren (Smartgrids Austria, 2016).

  • Ziele der Smart Home-Technologie: Wohnkomfort, Sicherheit, Energieeffizienz, Unterhaltung
  • Voraussetzungen: die Haushaltsgeräte sprechen die gleiche „Sprache“ und können über Smartphone oder Tablet PC gesteuert werden.

Anwendungsbereiche Logistik, Fertigung, Unternehmen

Neue Dienste können bereitgestellt werden, welche durch die zeitnahe Interpretation von Daten aus der physischen Welt ökonomischen und gesellschaftlichen Nutzen stiften.

Auch der Logistikbereich zieht seinen Nutzen aus der Anwendung des Internets der Dinge. So werden etwa selbstorganisierende Logistiknetze geschaffen, die die RFID-Technologie zur berührungslosen automatischen Identifikation von Transporteinheiten nutzen, sodass diese sich in Eigenregie durch Netzwerke von Warenumschlagplätzen bewegen können (Gabriel, Gaßner & Lange, 2010, S.8).

Anwendungsbereich Altersgerechte Assistenzsysteme (Ambient Assisted Living – AAL)

Durch die ansteigende Lebenserwartung der Bevölkerung kommt es mitunter zu Mehrfacherkrankungen. Dem Internet der Dinge soll hier zukünftig eine wichtige Rolle in Form von Assistenzsystemen zukommen, die das selbstbestimmte Wohnen der kranken und alten Menschen ermöglichen soll. Konkret geht es hierbei um Kontroll- und Alarmsysteme. Die Einbindung von Haushaltsgeräten, wie etwa die automatische Abschaltung von TV-Geräten oder Beleuchtung soll den womöglich bewegungseingeschränkten Senioren das Leben erleichtern. Aber auch medizinische Geräte werden hierbei berücksichtigt, die wichtige Daten sammeln sollen, um gezielte Beratungen möglich zu machen (Gabriel, Gaßner & Lange, 2010, S.9).

Gabriel, P., Gaßner, K. & Lange, S. (2010). Das Internet der Dinge – Basis für die IKT-Infrastruktur von morgen. Anwendungen, Akteure und politische Handlungsfelder. Berlin: Institut für Innovation und Technik.

Smartgrids Austria. (2016). Was sind Smart Grids? Abgerufen am 5.1.2019, von https://www.smartgrids.at/smart-grids.html d0 List Tabl

02 Feb

Internet der Dinge – Begriffsdefinition

von Paula Steiner, Nina Vycudilik, Tamara Thin, Paula Raberger

Kevin Ashton 2002 lt. Forbes-Magazine:

„We need an internet for things, a standardizes way for computers to understand the real world” (Schoenberger, 18.3.2002).

Prof. Dr. Richard Lackes (2018) vom Gabler Wirtschaftslexikon definiert den Begriff des „Internet der Dinge“ als „die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet, damit diese Gegenstände selbständig über das Internet kommunizieren und so verschiedene Aufgaben für den Besitzer erledigen können. Der Anwendungsbereich erstreckt sich dabei von der allgemeinen Informationsversorgung über automatische Bestellungen bis hin zu Warn- und Notfallfunktionen.“

Hier kommt – so Mattern und Flörkemeier in ihrem 2010 erschienenen Artikel „Vom Internet der Computer zum Internet der Dinge“ – den sogenannten smarten Objekten eine zentrale Rolle zu. Diese Objekte sind Gegenstände, die ausgestattet sind mit Informations- und Kommunikationstechnik (mit Prozessoren, Kommunikationsmodulen, Elektronikkomponenten) und angebunden sind an den Cyberspace. Über Sensoren ist es möglich, dass diese Gegenstände sich miteinander vernetzen, auf Internetservices zugreifen und mit Menschen kommunizieren bzw. interagieren. Daraus ergibt sich ein für den Menschen substantieller Mehrwert.

Lackes, R. (2018). Internet der Dinge. Ausführliche Definition. Abgerufen am 5.1.2019, von https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/internet-der-dinge-53187/version-276282

Mattern, F. & Flörkemeier, Ch. (2010) Vom Internet der Computer zum Internet der Dinge. Informatik-Spektrum, Vol. 33, S. 107-121. Abgerufen am 5.1.2019, von https://www.vs.inf.ethz.ch/publ/papers/Internet-der-Dinge.pdf

Schoenberger, Chana R. (18.3.2002). The internet of things. Forbes Magazine. Abgerufen am 5.1.2019, von https://www.forbes.com/global/2002/0318/092.html#63cb1d013c3e

16 Jan

Das Internet der Dinge

DEFINITION
Im Jahr 1999 wurde der Begriff erstmals von Kevin Ashton erwähnt. Um die Jahrtausendwende begann, wegen der Verbreitung von WLAN und Bluetooth, die erste Phase der „Vernetzung von Werkzeug, und Armbanduhr und Schuhe, Jacke, Auto, Stuhl und Teppichböden“, welche die einfachste Form des IoT ist. (Alois Ferscha, Vorstand des Instituts für Pervasive Computing an der Universität Linz)
„Das Internet der Dinge (englisch: Internet of Things, kurz IoT) bezeichnet die Verknüpfung eindeutig identifizierbarer physischer Objekte mit einer virtuellen Repräsentation innerhalb einer Internet-ähnlichen Struktur.
Objekte, Menschen, Systeme und Informationsquellen verbinden sich darin zu einer Infrastruktur, die in der Lage ist, mit Hilfe intelligenter Services Informationen sowohl aus der realen wie auch aus der virtuellen Welt zu verarbeiten. Darüber hinaus ist das System in der Lage, auf diese Informationen zu reagieren“ und autonom zu handeln.[1]

BEISPIELE:
Waschmaschine:
Wenn eine Waschmaschine mit dem Internet verbunden wird, wird sie zu einem „intelligenten Gegenstand“. Sie ist dann im Stande mit den Menschen (über ein internetfähiges Gerät) zu kommunizieren sowie mit anderen Devices, die mit dem Internet verbunden sind.

wann ist die Wäsche fertig
startet, wenn der Strom dazu am günstigsten ist
Kühlschrank:
Ist der Kühlschrank leer, wird dies erkannt und per Onlineshopping neu befüllt. Dies geschieht je nach persönlichen Präferenzen, die über eine gewisse Zeit lang mittels Datensammlung angehäuft wurde.

weitere Beispiele: Elektroautos, Smarthouse, Straßenlaternen, Smartwatch[2]
ZIEL DES IOT:
Das Bestreben des Internets ist es, die virtuelle Welt mit der realen Welt zu verbinden, um folgende Dinge zu gewährleisten:

Sicherheit
Einfachheit
Ökonomie
KEINE ZUKUNFTSMUSIK – DURCH NEUE TECHNOLOGIEN:
v RFID (radio-frequency-identification)

Ein RFID Code Chip wird an unterschiedlichen Gegenständen montiert. Er gibt den Dingen eine eigene Identität. Jener kann mit einem Gedächtnis verglichen werden, das Entscheidungen treffen kann. Sämtliche Daten können in Millisekunden verarbeitet werden und die Resultate mit einem Steuerungs- und Handlungsauftrag per Feedback-Schleife in unsere Welt zurückspielen. Es bildet sich eine sogenannte Schwarmintelligenz.

Fraglich:

Konzerne – Arbeitsplätze
Datenschutz (Optimierung, Analyse) – Hacker
Transparenz

OFFENE WERKSTATT: „DAS INTERNET DER DINGE – DIE NÄCHSTE DIGITALE REVOLUTION.“ [3]
– Wie verändert sich künstliche Intelligenz („SMARTE“ Dinge) unser Leben?

– Wie gehen wir damit um?

HERAUSFORDERUNGEN DER FIRMEN
– Veränderung der Geschäftsmodelle

Produkte verlieren ihren Wert
Gewonnene Daten gewinnen Wert
man zahlt für Services und Anwendungen
Geld fließt erst später, nicht bei der Anschaffung des Produktes
(z.B. Microsoft Office)
– Auswirklungen

im Unternehmen
Entfall der Arbeitsplätze die Maschinen übernehmen können
Entstehen von neuen Arbeitsplätzen (allerdings im IT)
Rollenveränderungen
Wandel der Kultur
Kreativität als Kernkompetenz
im privaten Alltag
Nutzung „digitaler Assistenz“
(z.B. Navi, Alexa,..)
Service-Orientierung
(z.B. Drive Now, Word,… )
„Digitale“ Kulturen
Denkweisen verändern sich
Menschen werden transparenter durch Infofreigabe

POTENZIAL
Sensoren sollen für die Umwelt entwickelt werden , um mehr Informationen (Daten) über die Umwelt zu erfahren die dann verarbeitet werden sollen.

(Gebiet = smart Environment – Überwachungen von natürlichen Ressourcen)

Bis 2020 àca. 20 Milliarden Geräte am Markt

SICHERHEITSRISIKEN
Daten sollen anonymisiert erhoben werden und die Unternehmen müssen sich mit Risikomanagement im Bereich der IT beschäftigen, um den Endkunden eine Sicherheit bieten zu können.

NEUE BILDUNGSAUFGABE
Wir müssen uns mit den neuen Technologien beschäftigen, wobei ebenso das lebenslange Lernen angesprochen wird.
– Mit neuem experimentieren/ selbst Erfahrungen damit machen/ nicht nur Erwartungen stellen
– keine Beschwerden darüber das wir mit dem neuen nicht klar kommen/ nicht auskennen

DISKUSSIONEN
ENTSTEHT DURCH DIE VERNETZUNG (ZUSTÄNDIGKEIT EINES PRODUKTES FÜR MEHRERE ZWECKE) EINE GEWISSE ABHÄNGIGKEIT?
Im Großen und ganzen bestand die Antwort darin, dass dies bewusst so von Unternehmen gewählt wird, da sie so mehr Dinge ihrer Marke verkaufen (entscheidet man sich für eine Samsung Linie – ist diese auch nur mit anderen Samsung Produkten kompatibel).

EINE WEITERE FESTSTELLUNG ERGAB SICH DURCH DIE BEHAUPTUNG, DASS ZUKÜNFTIG QUALITÄTSMANAGEMENT 4.0 UND AUSBILDUNG 4.0 AUF UNS ZUKOMMT, DA KOMPLETTE AUSBILDUNGSBERUFE, DURCH DIE DIGITALISIERUNG NEU DEFINIERT WERDEN MÜSSEN.
Kommentiert wurde diese Aussage damit, dass es unterschiedliche Konzepte benötigt, die schon in der schulischen Ausbildung durchgeführt werden sollen. Dies ist ein langer Prozess, welcher bis zu 3 Jahrzehnte hinweg dauern kann und Zielorientiert, jedoch nicht übereilig, angegangen werden muss (Geschichte: Tesla verwechselt LKW mit ein Stück Himmel oder selbstfahrendes Auto, welches Fußgänger nicht erkannte, darf nicht passieren).

WIR HACKEN DEUTSCHLAND
In der Dokumentation des ARD wird die digitale Sicherheit in Frage gestellt…

Verbirgt sich hinter der Digitalisierung in Verbindung mit Smart-Homes, digitaler Infrastruktur, vernetzter Energieversorgung oder Smart Meters neben der automatisierten und fernsteuerbaren Möglichkeit in der Handhabung nicht unsere Angreifbarkeit? Alles was digital vernetzt und gesteuert werden kann von nun an auch angegriffen bzw. gehakt werden…

In der Dokumentation zeigte man anhand eines Hotels, das Temperaturen des Tiefkühlers, Glühbirnen, Türen und Fenster oder auch Alarmanlagen vernetzt und über Smart-Phones steuerbar sind. Tatsächlich ist es so, dass dies das Hotel angreifbar gemacht hat. Bei einem Versuch in das Hotel einzubrechen, konnte innerhalb kürzester Zeit die Verschlüsselung über die zwar gesicherte, jedoch leicht zu knackende Smart-Glühbirne und somit das mit ihr verbundene Netz der Türen und Alarmanlagen geknackt werden. Eine Möglichkeit dies zu tun, ist der Einsatz von Drohnen, die einfach über das Hotel fliegen und so an Daten kommen. So sieht man, dass Smart-Homes bzw. in diesem Fall das Hotel durch mehrere Verbindungen über einen einfachen Zugang (über die Glühbirne) vollständig gehackt werden kann.

èIst uns dieser Automatismus und die Fernsteuerbarkeit wirklich wichtiger als unsere Sicherheit vor solchen Angriffen?

In der Ukraine ist die Digitalisierung noch nicht soweit vorangeschritten, wie beispielswiese in westlicheren Teilen in Europas. Umso häufiger wird sie Opfer von digitalen Angriffen, was uns nur noch mehr zeigen soll, wie einfach es sein kann z.B. Stromversorgungen ganzer Städte oder Länder zu haken, an ihre Daten zu kommen oder diese zu steuern.

èKönnen uns unsere heimischen Stromversorger also Sicherheit versprechen?

Ein weiteres Beispiel hierzu war das Blackout in Teilen Europas im Jahre 2006. Eine planmäßige Abschaltung von zwei Hochspannungsleitungen sorgte so für Stromausfall in mehreren Teilen Europas.
Mit den richtigen Codes und Hackern ist es also möglich nicht nur einzelne Personen oder Haushalte, sondern fast ganze Kontinente zu hacken.

èBleibt diese Ungewissheit ständiger Belgleiter der Digitalisierung und Vernetzung der heutigen Zeit?

èIst das wirklich unsere Vorstellung der modernen Zeit?

Auch in Deutschland zeigten Hacker wie sie durch falsche Passworteingaben und dann Neueinstellungen Windräder hacken konnten.

èWie kann das möglich sein?

èWieso wird die Stromversorgung nicht besser verschlüsselt

èWelche Auswirkungen kann so ein Hack auf die Bevölkerung haben?

Worin Spanien Deutschland um Jahre voraus ist – die Smart-Meters. Strom, das mit dem direkten Stromversorger vernetzt ist und digital Verbrauche analysiert und registriert. Durch diese Smart-Meter kann die Produktion sowie Lieferung des Stroms optimiert werden.
In Spanien Alltag, in Deutschland noch in Planung. Die Smart-Meters befinden sich hier noch in ihrer Planungs- und Bauphase und wiesen bereits Sicherheitslücken auf. Dennoch ist es in Zukunft flächendeckend geplant die Stromversorgung zu digitalisieren. Wie bereits gesagt, sobald ein System im Netzt ist, ist es vor Hack-Angriffen nicht mehr geschützt.

èUnd wer soll am Ende für etwaige Schäden oder Angriffen haften?

èWie können wir uns davor schützen?

Fragen auf die wir nach wie vor nach Antworten suchen. Fragen, die uns die Zukunft, Technik und der Staat hoffentlich bald beantworten können.

[1]https://www.austrian-standards.at/infopedia-themencenter/infopedia-artikel/internet-der-dinge-iot/

[2]https://derstandard.at/2000067809433/Regeln-fuer-die-total-vernetzte-Welt-gesucht

[3]https://www.youtube.com/watch?v=byGnESGnwcM

#Patricia Cihlar, Barbara Glatz, Martina Nica &

06 Dez

Internet der Dinge 2 (Fortsetzung)

Potenzial

Sensoren sollen für die Umwelt entwickelt werden , um mehr Informationen (Daten) über die Umwelt zu erfahren die dann verarbeitet werden sollen.

(Gebiet = smart Environment – Überwachungen von natürlichen Ressourcen)

Bis 2020 –> ca. 20 Milliarden Geräte am Markt.

Sicherheitsrisiken

Daten sollen anonymisiert erhoben werden und die Unternehmen müssen sich mit Risikomanagement im Bereich der IT beschäftigen, um den Endkunden eine Sicherheit bieten zu können.

Neue Bildungsaufgabe

Wir müssen uns mit den neuen Technologien beschäftigen, wobei  ebenso das lebenslange Lernen angesprochen wird.
– Mit neuem experimentieren/ selbst Erfahrungen damit machen/ nicht nur Erwartungen stellen
– keine Beschwerden darüber das wir mit dem neuen nicht klar kommen/ nicht auskennen

Diskussion
Entsteht durch die Vernetzung (Zuständigkeit eines Produktes für mehrere Zwecke) eine gewisse Abhängigkeit?

Im Großen und Ganzen bestand die Antwort darin, dass dies bewusst so von Unternehmen gewählt wird, da sie so mehr Dinge ihrer Marke verkaufen (entscheidet man sich für eine Samsung Linie – ist diese auch nur mit anderen Samsung Produkten kompatibel).

Eine weitere Feststellung ergab sich durch die Behauptung, dass zukünftig Qualitätsmanagement 4.0 und Ausbildung 4.0 auf uns zukommt, da komplette Ausbildungsberufe, durch die Digitalisierung neu definiert werden müssen.

Kommentiert wurde diese Aussage damit, dass es unterschiedliche Konzepte benötigt, die schon in der schulischen Ausbildung durchgeführt werden sollen. Dies ist ein langer Prozess, welcher bis zu 3 Jahrzehnte hinweg dauern kann und  Zielorientiert, jedoch nicht übereilig, angegangen werden muss (Geschichte: Tesla verwechselt LKW mit ein Stück Himmel oder selbstfahrendes Auto, welches Fußgänger nicht erkannte, darf nicht passieren).

https://www.youtube.com/watch?v=byGnESGnwcM (zuletzt aufgerufen am 02.12.18)

Wir hacken Deutschland

In der Dokumentation des ARD wird die digitale Sicherheit in Frage gestellt…

Verbirgt sich hinter der Digitalisierung in Verbindung mit Smart-Homes, digitaler Infrastruktur, vernetzter Energieversorgung oder Smart Meters neben der automatisierten und fernsteuerbaren Möglichkeit in der Handhabung nicht unsere Angreifbarkeit? Alles was digital vernetzt und gesteuert werden kann von nun an auch angegriffen bzw. gehakt werden…

In der Dokumentation zeigte man anhand eines Hotels, das Temperaturen des Tiefkühlers, Glühbirnen, Türen und Fenster oder auch Alarmanlagen vernetzt und über Smart-Phones steuerbar sind. Tatsächlich ist es so, dass dies das Hotel angreifbar gemacht hat. Bei einem Versuch in das Hotel einzubrechen, konnte innerhalb kürzester Zeit die Verschlüsselung über die zwar gesicherte, jedoch leicht zu knackende Smart-Glühbirne und somit die mit dem Netz verbundene Türe und Alarmanlage geknackt werden. Eine Möglichkeit dies zu tun, ist der Einsatz von Drohnen, die einfach über das Hotel fliegen und so an Daten kommen. So sieht man, dass Smart-Homes bzw. in diesem Fall das Hotel durch mehrere Verbindungen über einen einfachen Zugang (über die Glühbirne) vollständig gehackt werden kann.

  • Ist uns dieser Automatismus und die Fernsteuerbarkeit wirklich wichtiger als unsere Sicherheit vor solchen Angriffen?

In der Ukraine ist die Digitalisierung noch nicht soweit vorangeschritten, wie beispielswiese in westlicheren Teilen in Europa. Umso häufiger wird sie Opfer von digitalen Angriffen, was uns nur noch mehr zeigen soll, wie einfach es sein kann z.B. Stromversorgungen ganzer Städte oder Länder zu haken, an ihre Daten zu kommen oder diese zu steuern.

  • Können uns unsere heimischen Stromversorger also Sicherheit versprechen?

Ein weiteres Beispiel hierzu war das Blackout in Teilen Europas im Jahre 2006. Eine planmäßige Abschaltung von zwei Hochspannungsleitungen sorgte so für Stromausfall in mehreren Teilen Europas.
Mit den richtigen Codes und Hackern ist es also möglich nicht nur einzelne Personen oder Haushalte, sondern fast ganze Kontinente zu hacken.

  • Bleibt diese Ungewissheit ständiger Belgleiter der Digitalisierung und Vernetzung der heutigen Zeit?
  • Ist das wirklich unsere Vorstellung der modernen Zeit?

Auch in Deutschland zeigten Hacker wie sie durch falsche Passworteingaben und dann Neueinstellungen Windräder hacken konnten.

  • Wie kann das möglich sein?
  • Wieso wird die Stromversorgung nicht besser verschlüsselt
  • Welche Auswirkungen können so ein Hack auf die Bevölkerung haben?

Worin Spanien Deutschland um Jahre voraus ist – die Smart-Meters. Strom, das mit dem direkten Stromversorger vernetzt ist und digital Verbrauche analysiert und registriert. Durch diese Smart-Meter können die Produktion sowie Lieferung des Stroms optimiert werden.
In Spanien Alltag, in Deutschland noch in Planung. Die Smart-Meters befinden sich hier noch in ihrer Planungs- und Bauphase und wiesen bereits Sicherheitslücken auf. Dennoch ist es in Zukunft flächendeckend geplant die Stromversorgung zu digitalisieren. Wie bereits gesagt, sobald ein System im Netzt ist, ist es vor Hack-Angriffen nicht mehr geschützt.

  • Und wer soll am Ende für etwaige Schäden oder Angriffen haften?
  • Wie können wir uns davor schützen?

Fragen auf die wir nach wie vor nach Antworten suchen. Fragen, die uns die Zukunft, Technik und der Staat hoffentlich bald beantworten können.

https://www.youtube.com/watch?v=_XX3NaLquog (zuletzt aufgerufen am 02.12.18)

Autoren: Cihlar Patricia, Glatz Barbara, Losloso Katharina, Nica Martina –
„Entwicklung in der Wissen- und Informationsgesellschaft, BP3A01“