13 Jan

Keine Angst – Wir haben alles unter Kontrolle!

Bild: https://www.karriere.at/blog/datenschutz-grundverordnung.html

Für die Menschen heutzutage ist vor allem eines wichtig: schnell an Informationen zu kommen. Der einfachste Weg dafür ist die Suche im Internet. Über die einfachsten Suchmaschinen, wie zum Beispiel Google, klicken wir auf Websites und geben mit dem Klick auf „Cookies akzeptieren“ unser Einverständnis. Aber wofür geben wir eigentlich unser Einverständnis? Welche Datenschutzinformationen werden denn eigentlich geschützt und welche werden preisgegeben? Sind wir uns mal ehrlich – wer hat sich jemals schon die Datenschutzeinstellungen wirklich genau durchgelesen?

Mit der Zustimmung der Cookies werden unsere Daten und Informationen automatisch gesammelt und an Dritte weitergegeben. Es werden Werbeanzeigen geschalten und alles was wir suchen und anklicken wird gespeichert. Das Ausmaß dieser Daten, die von uns gespeichert werden, ist uns oftmals gar nicht bewusst, jedoch ist das Leben in unserem Zeitalter ohne Internet und ohne soziale Medien fast nicht möglich.

Wir werden in unserer Gesellschaft regelrecht gezwungen unsere Daten preiszugeben. Ist es also überhaupt möglich sich selbst zu schützen und seine Daten nicht freizugeben, wenn es nicht mal Parteien oder große Politiker schaffen?

Artikel dazu: https://deref-gmx.net/mail/client/9W4UFeABnKU/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.diepresse.com%2F5625105%2Fpassworter-von-osterreichischen-politikern-im-internet-gelandet

Spätestens nach der Enthüllung durch Edward Snowden im Jahr 2013- dass die National Security Agency weltweit Handy-Daten speichert und Nachrichten mitliest- sind wir uns alle sicher: wir werden über unsere digitalen Medien überwacht.

Facebook – Tool lässt Nutzer entscheiden, welche Daten außerhalb Facebooks getrackt werden

Artikel: https://deref-gmx.net/mail/client/LM8t7cNFGXc/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.derstandard.at%2Fstory%2F2000107639643%2Ffacebook-neues-tool-laesst-nutzer-entscheiden-welche-daten-ausserhalb-facebooks

In diesem Artikel wird darüber gesprochen, dass Facebook künftig den Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten geben will. Ein sogenanntes „Off-Facebook-Tool“ soll Einblick in jene Infos gewähren, die von externen Webseiten und Apps gesammelt und mit Facebook geteilt werden. Außerdem sollen diese Informationen dann verwaltet werden können. Diese Funktion soll in den nächsten Monaten global erhältlich sein.

Dies bedeutet für uns also, dass wir auswählen können, welche Aktivitäten von anderen Webseiten an Facebook weitergegeben werden. Dadurch hat es Auswirkungen auf die Anzeigen und Werbungen, die uns auf Facebook gezeigt werden. Wenn wir uns dafür entscheiden, dass die Informationen nicht weitergegeben werden sollen, werden unsere Werbungen und Anzeigen depersonalisiert. Es bedeutet jedoch NICHT, dass Facebook die Daten nicht mehr sammelt, es bedeutet nur, dass die Daten nicht mehr mit unserem Profil in Verbindung gebracht werden können.

Laut Facebook sollen die Nutzer nicht ganz auf personalisierte Werbung verzichten wollen und nur einzelne Apps und Webseiten von ihrem Profil trennen wollen.

Die komplette Sicherheit, dass unsere Daten nicht mehr gesammelt und gespeichert werden, können wir also nie haben, weder bei Facebook noch bei Google oder anderen Webseiten.

Wie sicher fühlt sich die Bevölkerung in Wien? Wie sicher sie sich fühlt, könnt ihr in unserem Podcast hören.

13 Jan

Was ist ein RTK Signal?

„Die Abkürzung RTK (engl. „Real Time Kinematic“) bezeichnet ein Verfahren zur präzisen Bestimmung einer geografischen Position mit Hilfe mehrerer GPS Satellitensignale mit Echtzeitkorrektur.“ (Precision Farming mit Maschinenring RTK | Maschinenring, o. J.)

Die Referenzstation (Basisstation) sendet durch die Verbindung mit Funk und Internet Daten, die sie von den Satelliten empfängt. Der Rover (=mobile Antenne z.B.: am Motormäher) ist ebenfalls mit einer Verbindung zum Internet und Funk ausgestattet und empfängt das Signal von der Referenzstation. 

Herkömmliche GPS Signale können eine Genauigkeit von ca. +/- 20cm gewährleisten. Die GPS- Funktion am Handy als Beispiel bietet nur eine Genauigkeit von +/- 2 m. Das RTK Signal bietet durch ein herstellerneutrales Korrektursignal eine Genauigkeit von ca. +/- 2,5cm, die somit viel höher als bei einem normalen GPS Signal ist und man erreicht eine dauernde Reproduzierbarkeit der Positionen. 

„Bei der eingesetzten Mobil RTK Technik ist im Vergleich zum Funk-RTK keine Sichtverbindung zur Basisstation erforderlich, lediglich eine Internetverbindung. Es wird immer die Station mit dem besten Signal ausgewählt, auch bundesländerübergreifend.“ (Precision Farming mit Maschinenring RTK | Maschinenring, o. J.)

Unter folgendem Link befindet sich eine Grafik, in der man sieht, an welchen Standorten die Basisstationen des Maschinenrings zur Verfügung stehen. 

https://www.maschinenring.at/sites/default/files/styles/column1/public/images/columns1/mr-strukturkarte_mit_rtk_201907.jpg?itok=Z6AIVkhS

Anhand der Grafik kann man beobachten, dass im Großteil Österreichs Basisstationen des Maschinenrings vorhanden sind. Das Vermessungsamt hat in ganz Österreich Stationen.

Im Regierungsprogramm findet sich sogar ein eigener Punkt zur kostenfreien zur Verfügungstellung des RTK-Signales: 

„Voraussetzung für Precision Farming schaffen, um umwelt- und tiergerechte Bewirtschaftungsmethoden zu unterstützen: kostenfreie Bereitstellung von (Geo-)Daten für die Land- und Forstwirtschaft (z.B. RTK-Signal), Daten im Eigentum der Betriebe“ (Die neue Volkspartei, Die Grünen (2020), S. 161)

Quellen:

Precision Farming mit Maschinenring RTK/Maschinenring (o.J.): Zugriff am 07.01.2020 unter

https://www.maschinenring.at/leistungen/agrar/rtk

Die neue Volkspartei, Die Grünen-Die Grüne Alternative (2020): Aus Verantwortung für Österreich. Regierungsprogramm 2020-2024. Zugriff am 11.01.2020 unter https://gruene.at/themen/demokratie-verfassung/regierungsuebereinkommen-tuerkis-gruen

13 Jan

Cybermobbing und was jetzt?

e-bulliying, cybermobbing, happy slapping, sexting, stalking u.v.m. sind Begrifflichkeiten die verstärkt mit der Vernetzung unserer modernen Gesellschaft auftreten. Jeder kann Opfer dieser digitalen Angriffe auf die eigene Person werden. Doch dank der vermeintlichen Anonymität des Internets ist es auch zuweilen sehr einfach in die Täterrolle zu fallen. Betroffen vom Cybermobbing können Menschen in allen Schichten der Gesellschaft sowie jedes Alters sein. Das bedeutet, dass sowohl Kinder als auch Personen in der Regierung davon betroffen sein können.

Was nun aber ist genau unter Cybermobbing zu verstehen? Wie kann man damit umgehen? Wo kann man Hilfen finden?

E-bullying for fun?

Eine Ausgezeichnete Ressource für Eltern, Schüler sowie Pädagog/innen ist die Seite saferinternet.at hier kann man zum Thema Cybermobbing sowie anderer Aspekte des digitalen Lebens, Artikel und Dateien finden die einen ersten Überblick gewähren. Als Schule ist es auch möglich Workshops zu veranstalten welche die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit digitalen Medien unterstützen können.

Wenn es um das Thema Cybermobbing geht findet man hier einen guten Überblick. Aktiv gegen Cyber-Mobbing

Ihr wollt mehr über das Thema Cyber-Mobbing wissen? Dann hört uns genau zu!

Podcast zu den Aspekten des Cybermobbings

Wir klären folgende Fragen:

– Was ist Cyber-Mobbing und welche Formen gibt es?
– Was sind die Gründe für Cyber-Mobbing?
– Was sagt das Gesetz?
– Wie kann die Schule aktiv werden?
– Welche Beratungsstellen und Unterstützung gibt es?
– Welche Übungen können durchgeführt werden?
– u.v.m.

Beitrag und Podcast erstellt von Natalie Lastro, Ljubica Zoric, Edina Cehic und Laslo Kis

12 Jan

Umbruch im Bildungssystem

Wie entwickelt sich unser Bildungssystem?
Der Bildungssektor ist seit jeher im Wandel und prägt die Zukunft eines Landes wesentlich, da in Schulen die Sozialisation der Kinder und Jugendlichen geschieht. Die ersten Schulen vor hunderten oder tausenden Jahren waren noch Kindern aus wohlhabenden Familien vorbehalten – das änderte sich in Österreich vor allem durch die Einführung der allgemeinen Schulpflicht (1774 unter Maria Theresia). Seitdem haben sich Schulen, die zu vermittelnden Inhalte, die Rolle der Lehrpersonen und die Ausstattung der Klassen stetig verändert. Das liegt an den unterschiedlichen Anforderungen an die nächste Generation, dem (technologischen) Fortschritt, der methodisch-didaktischen Forschung und vielen weiteren Faktoren.

technische Neuerungen
Derzeit werden Schulversuche vor allem in Richtung sogenannter „Tabletklassen“ unternommen. Tablets kommen bei Schülern und Schülerinnen bestimmt gut an, ich bin jedoch skeptisch ob sie den Lernerfolg oder das Verständnis wirklich steigern. Im Berufsleben sind Computer deutlich verbreiteter als Tablets, daher würde ich den Fokus eher auf den Umgang mit dem Computer legen. In der Hinsicht sind österreichische Schulen auch schon sehr gut ausgestattet – in jeder Klasse sollte man zwei Computer finden, während neue Tablets für jedes Kind enorme Kosten verursachen.

Selten findet man auch schon Smartboards in Klassen, diese können denke ich einen großen Mehrwert bringen, da man mit Leichtigkeit Bilder und Videos projizieren kann, wovon vor allem visuelle Lerntypen profitieren. Das Angebot an online-Lehrvideos wächst außerdem stetig.

Ich kann mir auch vorstellen (bzw. würde ich es mir wünschen), dass Virtual Reality Brillen verstärkt an Schulen eingesetzt werden. Dies würde SchülerInnen noch mehr in das Geschehen bringen – die Mondlandung durch Virtual Reality selbst mitzuerleben ist beispielsweise etwas, was den Kindern sicher noch lange in Erinnerung bleiben würde. Die Einsatzmöglichkeiten wären vielfältig, VR-Brillen sind schon ab € 30,- erwerbbar und wenn man sie im Stationenbetrieb einbindet braucht man sie nicht einmal in Klassenstärke. Bis es entsprechende Lernsoftware und Programme dafür gibt wird es vermutlich noch dauern, ich hoffe aber sehr, dass sich in der Hinsicht etwas tut in den nächsten Jahren!

Weiters denke ich, dass auch Smartphones zukünftig mehr Einzug in den Unterricht halten könnten. Das setzt ebenfalls neue Software oder Programme voraus, birgt aber viel Potential, da das Interesse der Kinder stark gesteigert werden könnte und sie mit Freude beispielsweise Mathematik üben, wenn das in ein nettes Spiel verpackt ist.

wünschenswerte Änderungen
Derzeit kommen, vor allem in Wien, immer mehr Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen an die Schule. Ich würde mir wünschen, dass hier schon eine passende Frühförderung geschieht – denn in der Volksschule sollten die Kinder schon soweit Deutsch sprechen und verstehen können, um dem Unterricht folgen zu können und sich durch diese Sprache neue Inhalte erschließen zu können.

Weiters würde ich mir wünschen, dass SchülerInnen in ihrer weiteren Schullaufbahn öfter die Wahl haben welche Kurse sie besuchen möchten. Ich halte es beispielsweise für fragwürdig, wieso man alle SchülerInnen zu einer Mathematik-Zentralmatura zwingt. Für viele Berufsgruppen (z.B. KindergartenpädagogIn) sind höhere Mathematikkenntnisse nicht relevant, dennoch „quält“ man sämtliche Bakip/Bafep SchülerInnen und schmälert dadurch oft ihr Selbstbewusstsein. Hier sollte man finde ich die Möglichkeit haben, eine andere Lehrveranstaltung zu besuchen und den Mathematikunterricht auf einen Basic-Kurs zu reduzieren, wo die grundlegenden Mathekenntnisse gefestigt werden

Meine Meinung (Denise Schefts)
Für die Zukunft als angehende Lehrerin, wünsche ich mir passende Räumlichkeiten, um bewegten und projektbezogenen Unterricht gut durchführen zu können. Kinder und Lehrpersonen sollen einen Wertschätzenden Umgang miteinander haben und Unterricht soll Spaß machen. Die Kinder sollen Dinge lernen, die sie in Zukunft brauchen werden.

Auch für Studierende würde ich mir einen praxisnäheren Unterricht wünschen. Wir verbringen viel zu viel Zeit an der PH mit Seminaren, die leider oft nicht sonderlich lehrreich sind. Das liegt nicht am Inhalt an sich, doch ich finde, dass vieles, von dem was man hört, später gar nicht umgesetzt wird. Wir lernen zum Großteil an unseren Praxistagen von unseren Mentorinnen und Mentoren oder von unseren eigenen Erfahrungen.

Ich denke aber, dass die Zukunft etwas anders aussehen wird. Tablets und Computer werden immer mehr eingeführt, was an sich gut ist, nur finde ich, dass die Technik in der Klasse nicht Überhand nehmen sollte, doch ich denke so wird es irgendwann kommen. Die Whiteboards, die eigentlich viele Möglichkeiten bieten, haben nach meinen Erfahrungen als Schülerin und Studentin in der Praxis, mehr Probleme verursacht, als sie nützlich waren.  Auch in Bezug auf Integration, werden wir wahrscheinlich eher einen Schritt zurückgehen als nach vorne. Es macht keinen Sinn, Kinder mit einer anderen Erstsprache von Kindern mit Deutsch als Erstsprache zu trennen. Man lernt im Gespräch mit anderen in der zu lernenden Sprache und nicht indem man seine Muttersprache spricht und Deutsch nur im Unterricht.

Auch die LehrerInnen Ausbildung wird wahrscheinlich in eine ähnliche Richtung gehen. Es werden immer mehr Power Point Präsentationen und die Arbeitsaufträge werden immer theoretischer. Theorie ist zwar auch sehr wichtig, aber bei einem Überschuss an Informationen bleibt bei den meisten auf Dauer nichts hängen.

Meine Meinung (Thomas Gaier)
Ein Schwerpunkt, der beim Blick auf Österreichs Schulen unschwer zu erkennen ist, ist der Trend zur gesunden Ernährung. Über drei Viertel der Wiener Schulen deklarieren sich bereits als „Wasserschulen“, Tendenz steigend. Dabei erhalten die SchülerInnen gratis Wasserflaschen und werden, durch pädagogische Maßnahmen, laufend daran erinnert diese auch zu benutzen. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich in naher Zukunft alle Schulen diesem Konzept verpflichten. Weiters dürfen sich bereits über 100 Schulen in Wien „Gesundheitsfördernde Schule“ nennen. Auch diese Anzahl wird sich in den nächsten Jahren vervielfachen. Ungesunde Schulen sind out!

In diesem Kontext würde ich mir für unsere Schulen wünschen, dass die Politik die verpflichtende tägliche Turnstunde durchsetzt. Dies hängt stark mit der zukünftigen Regierung zusammen, derzeit schaut es tatsächlich danach aus, dass die tägliche Turnstunde bald Realität werden könnte.

Ein weiterer Trend, der sich nun seit einigen Jahren abzeichnet, ist die Digitalisierung der Klassenzimmer. Interaktive Whiteboards statt grünen Tafeln, Beamer anstatt der bereits ausgedienten Overheadprojektoren und Tablets statt Heften. Hier hoffe ich, dass die Schulen einen Mittelweg gehen. Kinder hängen in ihrer Freizeit schon inflationär lange an Bildschirmen, in der Schule sollte dies auch nicht noch im Übermaß gefördert werden. Whiteboards lassen sich auf verschiedenste Weise verwenden und bringen viele Vorteile mit sich, ich denke an dieser Neuerung wird kein Weg vorbeiführen. Skeptisch bin ich bei der Einbindung von Tablets in den Unterricht. Solange diese sinnvoll in den Unterricht integriert werden, können sie einen großartigen Mehrwert einbringen. Auf keinen Fall aber, sollte das Tablet oder ähnliche technische Errungenschaften, Stift und Heft permanent aus dem Unterricht verdrängen. Ich bin allerdings zuversichtlich, dass dies auch nicht passieren wird.

Gesellschaftlich stehen wir im Bildungssystem auch vor großen Herausforderungen. In der Schule wird sich (mit)entscheiden, ob und wie gut die Integration, der nach Österreich Geflüchteten, funktioniert. Ich denke, dass es in dieser Hinsicht essenziell sein wird, von den neu eingeführten Deutschklassen wieder Abstand zu nehmen. Dass „Zusammenwerfen“ von Kindern mit Migrationshintergrund in eigene Klassen, kann der Integration nicht dienlich sein. Stattdessen hoffe ich, dass mehr Geld für gezielte und inklusive Förderung dieser Kinder, seitens der Politik, in die Hand genommen wird.

Für die Ausbildung der zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern wünsche ich mir mehr Praxisnähe im Studium. Der Trend geht derzeit leider in die andere Richtung. Ich denke nicht, dass es ein bildungswissenschaftliches Doktorat braucht, um einer Pädagogischen Hochschule zu unterrichten. Stattdessen sollten verdiente VolksschullehrerInnen wieder die Möglichkeit erhalten, ihre Erfahrung an werdende LehrerInnen weiterzugeben, um so die Seminare weg von stupiden Seminararbeiten und hin zum praxisnahen Arbeiten zu bringen.

Resümee
Die vier eingeholten Meinungen unterscheiden sich eigentlich nur geringfügig. Die digitalen Medien sind bei uns allen ein großes Thema und unsere Meinungen sind sehr ähnlich. Es kann Vorteile bringen, aber zu viel davon möchte auch niemand. Der Grundgedanke ist, den Kindern die Grundlagen beizubringen, sie aber nicht durchgehend vor technische Geräte zu setzen.
Ein anderer, wichtiger Aspekt ist die Integration. Die Meinung, dass Deutschklassen nicht die beste Lösung sind, wurde stark vertreten. Hierbei muss, für die Zukunft, eine bessere Lösung gefunden werden. Entweder man beginnt dafür bei der LehrerInnen-Ausbildung oder direkt an den Schulen.

Alles in Allem wollen die Lehrpersonen nur das Beste für die Kinder und die Möglichkeiten gut unterrichten zu können. Wie man im Interview erfährt, haben sich Schulen und Bildung schon stark zum Positiven gewendet. Es bleibt zu hoffen, dass sich dieser positive Trend fortsetzt und gerade wir als angehende GrundschullehrerInnen können einen wesentlichen Beitrag dazu leisten!

Bildquelle: Von Unukorno – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37514661

09 Jan

Bildung in der digital vernetzen Welt

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=_R0p6VSJ47E

Das Frankfurt-Dreieck

Das Frankfurt-Dreieck ist eine Erweiterung des Dagstuhl-Dreiecks, welches im Video genauer beschrieben wird. Es versucht einen Rahmen zu schaffen, der alle relevanten Perspektiven des digitalen Wandels beinhaltet. Es richtet sich an Forscher/innen und all jene Personen, die sich mit Bildung im Zusammenhang mit dem digitalen Wandeln beschäftigen. Die Zielgruppe dieses Modells ist sehr breitgefächert. Sowohl Schulen, sonstige Einrichtungen für Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung sowie die Lehrer/innenbildung, -ausbildung und -fortbildung können von diesem Modell profitieren.

In diesem Modell werden drei Perspektiven besprochen, die man bei der Medienbildung beachten sollte. Sie werden als technologisch-mediale Perspektive, gesellschaftlich-kulturelle Perspektive und Interaktionsperspektive bezeichnet. Die Teilhabe am digitalen Wandel kann nur gelingen, wenn alle drei Perspektiven systematisch und sich wiederholend eingenommen werden.

Quelle: https://dagstuhl.gi.de/fileadmin/GI/Allgemein/PDF/Frankfurt-Dreieck-zur-Bildung-in-der-digitalen-Welt.pdf

Technologisch-mediale Perspektive

Das Ziel der technologisch-medialen Perspektive ist es, Phänomene und Strukturen der digitalen Welt zu hinterfragen und analysieren. Dadurch werden die Menschen befähigt die digitale Welt mitzugestalten. Damit man dieses Ziel erreichen kann, braucht es eine Auseinandersetzung mit Fragen, Funktionen, Gestaltungsmitteln usw. Wichtig ist, dass alle Informationen der digitalen Medien durch die Kultur und persönliche Perspektive geprägt werden. Der/die Auftraggeber/in oder der/die Ersteller/in beeinflusst, was für andere sichtbar ist und was nicht. Ein solches Wissen, die dafür benötigten Kompetenzen und Problemlösungsstrategien sind daher die Basis für eine reflektierte Teilhabe an der digitalen Welt.

Gesellschaftlich-kulturelle Perspektive

Bei der gesellschaftlich-kulturellen Perspektive wird das Wechselspiel zwischen Individuen, Gesellschaft und den digitalen Medien unter die Lupe genommen. Dabei wird auch der digitale Wandel und die Medialisierung berücksichtigt. Grundsätzlich geht es um die Veränderungen, die eine Gesellschaft durchläuft und um die Chancen und Probleme, die einem in diesem Bereich begegnen. Durch den Wandel der digitalen Medien werden Spuren im Bereich der Kommunikation, Interaktion sowie auch im politischen Bereich hinterlassen. Die Möglichkeiten für die Gesellschaft werden durch diesen Wandel ausgeweitet. Normen und Regeln in der Technologie werden durch einen solchen Wandel immer wieder neu strukturiert. Gesellschaftliche Aushandlungen bestimmen die Öffentlichkeit oder auch Privatheit. Des Weiteren werden die Interaktionsmöglichkeiten entweder begrenzt oder zugelassen. Die Bildungsinstitutionen werden durch digitale Technologien und Techniken geprägt, wodurch das Bildungssystem wesentlich zum Grad der Durchdringung dieser Medien beiträgt. Durch sie werden die Kompetenzen zur Nutzung der digitalen Medien weitergegeben.

Interaktionsperspektive

Bei der Interaktionsperspektive steht die Frage, wie diese Fakten genutzt werden im Vordergrund. Das Augenmerk der Interaktionsperspektive liegt auf den Menschen. Es stellt sich die Frage, wie Menschen digitale Medien und Systeme nutzen und welche sie verwenden. Außerdem wird erforscht, warum und wozu sie genutzt werden, inwiefern diese Menschen am digitalen Wandel beteiligt sind und in diesem auch mitwirken. Im Fokus stehen dabei die Aspekte Nutzung, Handlung und Subjektivierung.

Bei der Nutzung geht es um das funktionale Anwenden von digitalen Systemen, sowie Medien. Es geht um den gestalterischen, rezeptiven, kommunikativen sowie problemlösenden und organisatorischen Einsatz von Medien. Handlungen integrieren diese Nutzungsoptionen nun in ganz verschiedenen sozialen Praktiken. Bei diesem Vorgang werden kulturelle und traditionelle Kommunikations- und Interaktionsformen aufgenommen sowie umgebaut. Dieser Prozess wird in den Lehr- und Lerntechniken und Bildungsmedien gleich gewertet. Diese Handlungsoptionen tragen auch dazu bei die eigenen Kompetenzentwicklungen voranzutreiben. Die Subjektivierung ist der Prozess des Zusammenwirkens von digitalen Medien bzw. Systemen und dem menschlichen Handeln. Dadurch können die menschliche Identitätsbildung sowie die Identitätsentwicklung ermöglicht, aber auch behindert werden.

Literaturangabe: https://dagstuhl.gi.de/fileadmin/GI/Allgemein/PDF/Frankfurt-Dreieck-zur-Bildung-in-der-digitalen-Welt.pdf

Erstellt von Vanessa Forster, Theresa Bösch und Anna Zacharia

09 Jan

Podcast mit Emily Prätorius zum Thema Fake News

Emily Prätorius hat das Studium „Information, Medien und Kommunikation“ abgeschlossen und einige Zeit als Redakteurin gearbeitet. Durch ihr Studium und ihre Arbeit beschäftigte sie sich laufend mit Fake News. Bei einem Gespräch erklärt sie uns die wichtigsten Fakten über Fake News, wie man sie erkennt und wie man vor allem Kinder und Jugendliche davor schützen kann.

09 Jan

Datenschutz in der Volksschule: Was Lehrer/innen wissen müssen!

Quelle: https://pixabay.com/de/illustrations/online-internet-icon-symbole-www-942408/

verfasst von: Sarah Freudenthaler, Alin Haismann, Mirelle Tramp

Seit vielen Jahren wird unsere Welt zunehmend digitaler und vernetzter. Daher wird auch das Thema Datenschutz immer wichtiger für unsere Gesellschaft. Aber was ist eigentlich Datenschutz? Duden definiert den Begriff als „Schutz der Bürger/innen vor Beeinträchtigung ihrer Privatsphäre durch unbefugte Erhebung, Speicherung und Weitergabe von Daten, die ihre Person betreffen“. Datenschutz wird außerdem als Persönlichkeitsrecht gesehen und zählt damit zur Privatsphäre. 

Natürlich wird das Thema Datenschutz auch an Schulen immer präsenter. Hier gibt es jedoch zwei Aspekte, die datenschutzrechtlichen Überlegungen beachtet werden müssen:

  • Einerseits den Aspekt der Lehrperson, die darauf achten muss, dass Schüler/innendaten nicht an unbefugte Personen weitergegeben werden. Denn als Lehrperson muss man einige Dinge beachten, wenn man beispielsweise Fotos der eigenen Klasse ins Netz stellt oder Noten laut Vorlesen möchte. In beiden Fällen muss die Lehrperson sich zuvor über die rechtlichen Gegebenheiten informieren und gegebenenfalls Einverständniserklärungen Betroffener bzw. Erziehungsberechtigter einholen
  • Andererseits den Aspekt der SchülerInnen, die von der Lehrperson über den richtigen Umgang mit dem Internet aufgeklärt werden sollten. Denn je früher man Kindern die Gefahren erklärt, die sich z.B. im Umgang mit Social Media verstecken, desto besser können negative Auswirkungen vorgebeugt werden. 

Auf diese beiden Aspekte soll im Folgenden genauer eingegangen werden.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=VF5A2JhiJug

Datenschutz : Umgang mit sensiblen Daten

Wie bereits angedeutet kann sich auch das Schulwesen der weltweiten Digitalisierung nicht entziehen und so wurde im Jahr 2013 die Verwaltung österreichischer Pflichtschulen erstmals durch das Computerprogramm WiSion unterstützt. 

WiSion ist ein Schulinformationssystem durch das Daten auf einem zentralen Server abgespeichert werden können. Doch welche Daten werden von WiSion eigentlich erfasst? Ganz allgemein wird alles gespeichert, das im schulischen Bereich von Wichtigkeit ist. Dies beinhält persönliche Informationen des Lehrpersonals, sensible Daten der Schüler/innen (z.B. Geburtsdatum, Adresse, Noten, Erstsprache, usw.) sowie terminliche Informationen wie Krankenstände, Ausflüge, Anwesenheiten und Projektwochen. 

Nun stellt sich natürlich auf Basis der Datenschutzverordnung die Frage wie diese Daten geschützt werden bzw. wer auf diese große Menge an sensiblen Informationen zugreifen kann. Um überhaupt Zugriff auf das System zu bekommen, benötigt man mehrere Passwörter. Unter anderem müssen Lehrpersonen bei jedem Loginversuch über den sogenannten Token einen Pin erhalten. Der Token ist ein kleines Gerät, das an den Schlüsselbund gehängt werden kann und durch Knopfdruck ein neuen Pin generiert. Dieser Pin ändert sich nach jeder Anwendung. Weiters gewährleistet das sogenannte Berechtigungssystem den Schutz der Daten. Dies bedeutet, dass jede/e Nutzer/in nur die Informationen einsehen bzw. verändern kann, die für ihn/sie notwendig sind. So hat z.B. der/die Schulleiter/in Zugriff auf den kompletten Datensatz der Schule, während Lehrpersonen nur die für sie relevanten Informationen abrufen können.

Doch wie kommt diese Umstellung und Digitalisierung an den österreichischen Pflichtschulen an? Nachdem die Einführung des Verwaltungsprogrammes WiSion viele Jahre später als geplant eingetreten ist, scheint es so als wäre vielen Lehrer/innen ein weiterer Aufschub lieber gewesen. In zahlreichen Artikeln und Interviews mit Betroffenen wird das System als benutzerunfreundlich beschrieben. Anstatt den schulischen Alltag zu erleichtern, müssen Lehrpersonen stundenlang herumklicken, um beispielsweise Anwesenheiten einzutragen oder Zeugnisse zu erstellen. Da sich WiSion als sehr zeitaufwendiges Verwaltungsprogramm entpuppt hat, befürchten nun viele Lehrer/innen, dass der eigentliche Hauptgedanke des Lehrberufs, das pädagogische Handeln, immer mehr in den Hintergrund gerückt wird. Deswegen finden seit der Einführung von WiSion vor sechs Jahren immer noch Gesprächs- und Feedbackrunden statt, die eine Verbesserung des Systems erwirken sollen. 

Datenschutz: Aufklärung in der Volksschule

In der heutigen Zeit wird bereits im Laufe der Volksschule die Verwendung von digitalen Geräten, wie z.B. dem ersten eigenen Handy oder Computer, immer bedeutsamer. Deswegen ist schon in der Volksschule die Aufklärung über Datenschutz und den achtsamen Umgang mit digitalen Medien notwendig. Denn digitale Medien und die Vielzahl an Online-Diensten sind heutzutage ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Der Umgang bzw. die Nutzung von Online-Diensten wie Facebook, WhatsApp, TickTock, Instagram, Snapchat usw. ist für Schüler/innen bereits im Volksschulalter eine Selbstverständlichkeit und gehören zum Alltag. Unzählige Male schauen wir auf unser Handy, erhalten oder senden Nachrichten und geben private Informationen aus unserem Leben bekannt.

Die Schüler/innen unterschätzen bzw. wissen nicht, welche Konsequenzen ihr Handeln im Netz haben kann. Sie gehen daher mit dem Schutz der eigenen Privatsphäre unbedacht um und geben leichtsinnig eine Vielzahl von sensiblen Daten preis (Name, Adresse, Fotos). Daher ist es besonders wichtig, die Kinder für Risiken des Internets zu sensibilisieren. Immer häufiger wird von Experten/innen und Eltern gefordert, dass eine Aufklärung in der Schule stattfinden bzw. das Thema Datenschutz in den Schulunterricht integriert werden soll, um die Schüler/innen vor z.B. Cyber-Mobbing zu schützen und ihnen zukünftige Auswirkungen von Datenfreigabe zu verdeutlichen.

Die praktische Umsetzung in der Schule ist jedoch schwierig, da es Lehrenden oft an Erfahrung fehlt, um die Schüler/innen in Sachen Internet und Handy kompetent aufzuklären. Sie müssen sich das entsprechende Wissen erst selbst aneignen, wobei sich das Problem der Schnelllebigkeit ergibt – Lehrpersonen müssen ständig auf dem neuesten Stand sein. Deswegen sollten man in Betracht ziehen eine externe Hilfe bzw. eine/n Experten/in in Anspruch zu nehmen. Davon könnten sowohl Schüler/innen als auch Lehrer/innen profitieren.

Quellen:

https://www.duden.de/rechtschreibung/Datenschutz (Zugriff am 6.1.20)

ps://www.admin-iq.at/de/schule/schulsoftware/wision (Zugriff am 7.1.20)

ps://www.fsg-pv.wien/wp-content/uploads/2017/08/BIS1016.pdf (Zugriff am 4.1.20) 

https://wien.orf.at/v2/news/stories/2798424/ (Zugriff am 4.1.20)

Ausdruck WiSion Einführung: https://sts6.schule.wien.at/fileadmin/s/906023/Bilder/ausdruck_WISION_einf%C3%BChrung.doc (Zugriff am 7.1.20)

https://www.saferinternet.at/zielgruppen/lehrende/ (Zugriff am 06.01.2020)

https://www.klicksafe.de/ (Zugriff am 06.01.2020)

Bundesministerium Bildung, Wissenschaft und Forschung: http://bsrwn.at/datenschutz_faq_20190107.pdf (Zugriff am 06.01.2020)

https://www.oeliug.at/2019/01/10/datenschutz-an-schulen-was-lehrer-innen-wissen-m%C3%BCssen/ (Zugriff am 5.1.20)

https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/schulrecht/ds.html (Zugriff am 5.1.20)

08 Jan

Google-Tools

Google ist ein weltweit bekanntes Unternehmen. Fast jeder Internetnutzer kommt täglich mit Google in Kontakt. Seit 2004 wurde sogar das Wort „googln“ in den Duden aufgenommen.  Welchen Nutzen und welche Gefahren dieses Unternehmen und deren Tools mit sich bringt möchten wir hiermit aufzeigen.

Im Jahr 1996 gründeten Larry Page und Sergei Brin an der Standford Universität den Vorläufer Back Rub und ein Jahr darauf entstand dann erstmalig die Suchmaschine Google.

Doch es blieb nicht lange nur bei einer Suchmaschine. Der Konzern wuchs rasant an und mittlerweile ist das Angebot an Google-Diensten so groß, dass es schwer ist einen Überblick zu behalten.

Heute gehört Google zu den 10 größten Unternehmen der Welt mit einem Jahresumsatz von ca. 89 Milliarden US-Dollar (Stand 2016).

Google wächst weiter an und entwickelt immer mehr kostenlose Tools.

Es gibt das Bibliotheksprogramm „Google Books“, mit das man Bücher und Zeitschriften lesen, herunterladen, zitieren und übersetzen kann.

Mit „Google Maps“ kann man fast jeden Winkel des Planten sehen und das mit Satellitenbildern und Streetview Fotos. 

Auf „Youtube“ findet man unzählige Videos, zu allen möglichen Themen und wer mag kann auch selber Videos hochladen, mit denen man auch Geld verdienen kann.

Mithilfe der praktischen Google Kalender App kann man nicht nur Termine verwalten, sondern auch Bilder, Dokumente und Videos hinzufügen.

Tools von Google:

https://www.till.de/wp-content/uploads/user_upload/google-products-original1.png

Die Liste aller Google Produkte und Google Dienste wächst stetig an und ist zu lang um sie alle hier aufzulisten.  

So schön Google und seine Tools auch klingen mögen, die Gefahren die sie mitbringen dürfen nicht ignoriert werden. Datenverkauf, Politischer Missbrauch und Kriminalität sind nur einige mögliche Beispiele, die mit der Nutzung von Google & Co. einhergehen.

Doch welche Alternativen gibt es?

Nach kurzer Recherche kommt man schnell drauf, dass es fast für alle Google-Produkte Alternativen gibt. Es bieten sich Suchmaschinen wie „DuckDuckGo“, „Bing“ oder „Ecosia“ an, die nicht nur mit guten Ergebnissen, sondern auch mit mehr Datenschutz und Privatsphäre punkten.

„Google Translate“ kann ohne weiteres von „Deepl“ ersetzt werden und statt „Google Maps“ kann „OsmAnd“ als Navi dienen. Man sieht, dass es eine ganze Reihe von guten und sicheren Alternativen gibt.

Für all diejenigen die mehr über Google wissen wollen:

„Die geheime Macht von Google“

Dies ist ein Seminarbeitrag für die Lehrveranstaltung „Entwicklung in der Wissens-und Informationsgesellschaft“ aus dem WiSe 2019, Gruppe BP3A01über Google- Tools von Victoria Athanasiadis, Mellanie Jakes, Manuela Grubesic und Beritan Soylu.

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Google

Abgerufen am 7. Jänner 20

https://www.test.de/Mein-Konto-bei-Google-Was-weiss-der-Internetriese-ueber-mich-4867235-4871377/

Abgerufen am 7. Jänner 20

https://support.google.com/websearch/answer/43729?hl=de

Abgerufen am 7. Jänner 20

https://taz.de/Privatsphaere-im-Netz/!5650071/

Abgerufen am 7. Jänner 20

https://de.wikipedia.org/wiki/Google_LLC

Abgerufen am 7. Jänner 20

Bild:

https://www.till.de/wp-content/uploads/user_upload/google-products-original1.png

Abgerufen am 7. Jänner 20

07 Jan

Weltbibliothek: Google Books

Blogbeitrag zu Google Books

Die Motivation des Projekts Google Books ist es seit 2004, eine Weltbibliothek zu erschaffen, sodass jede und jeder auf dieser Welt Zugang zu Informationen und Bildung bekommen kann. Begonnen wurde Ende der 1990-er Jahre bei der Universitätsbibliothek Harvard in USA und es wurden im Lauf der Jahre immer mehr Abmachungen mit Bibliotheken getroffen die Bücher einzuscannen und zu archivieren, damit Bücher bzw. deren Inhalte nicht mehr verloren gehen können. Die Orte der Bücherscans und der finanzielle Aufwand der Arbeit sind bis heute geheim.

Google Books hat die Intention möglichst eine Vielzahl an Leser/innen zu erreichen, daher sind die inhaltlichen Angebote sehr unterschiedlich. Durch die umfangreiche Nutzung können die Angebote für User/innen gespeichert und durch Algorithmen verfeinert werden. Doch nicht nur Google holt seine Informationen aus den Suchergebnissen, auch Silicon Valley, Microsoft, der nationale Sicherheitsdienst (NSA), etc. haben ihren Nutzen davon.

2005 wurde Google Books besonders durch eine Klage der Autoren und Verleger der online veröffentlichten Bücher konfrontiert, welche zu dreijährigen Verhandlungen führte und schließlich gewonnen wurde. Die Online-Bücher sind nun seit 2009 kostenpflichtig, aber dennoch weiterhin zugänglich. Somit ist Google Books aber keine Bibliothek mehr, sondern ist zu einer Bücherei geworden.

Es gibt inzwischen einige Alternativen zu Google Books, z.B. „Digital Public Library of America“ (DPLA) oder Europeana, welche auf rechtlicher Basis mit Europa arbeiten wollen.

Quellen und Seiten:

Digital Public Library of America: https://dp.la/

Europeana Collections: https://www.europeana.eu/portal/de

Dirk Lewandowski: Die Search Engines erobern die Buchwelt (PDF-Datei; 248 kB). In: Password. Das deutsche Newsletter für Informationsprofis. Hattingen 11/2005, S. 29: http://www.durchdenken.de/lewandowski/doc/suchmaschinen-news11-05.pdf

Dirk Lewandowski: Google Buchsuche. Bücher kostenlos zum Download (PDF-Datei; 71 kB). In: Password. 10/2006, S. 36: http://www.durchdenken.de/lewandowski/doc/pw102006.pdf

Google Books Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Google_Books

Klaus Weber: Drei Jahre Freiheitsstrafe für alle Google-Mitarbeiter? Ein Beitrag zur Praxis des Urheberstrafrechts (PDF-Datei; 102 kB). In: Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik (ZIS) 2010, S. 220 ff.: http://www.zis-online.com/dat/artikel/2010_3_428.pdf

Suchmaschine Google Books: https://books.google.com/advanced_book_search

Youtube: Google und die Macht des Wissens DOKU: https://www.youtube.com/watch?v=6dL0yxl1SGU

07 Jan

Google „Töchter“: Maps & Youtube

Google Maps

Google Maps ist ein Online-Kartendienst des US-amerikanischen Unternehmens Google LLC. Bei diesem Programm, wovon es auch eine App gibt, kann die Erdoberfläche als Straßenkarte oder als Luft- oder Satellitenbild betrachtet werden, wobei auch Standorte von Institutionen oder bekannten Objekten angezeigt werden. Die Software wurde am 8. Februar 2005 gestartet und ist seither weit verbreitet. Bei Google Maps kann der Anwender zwischen einer reinen Kartendarstellung, einem Satellitenbild und einer Ansicht wählen, bei der in das Satellitenbild alle Straßen, Wege und Grenzlinien schemenhaft eingezeichnet und alle Beschriftungen aus der Karte übernommen sind. Navigationselemente und eine Zoomfunktion erlauben es, sich auch ohne Suchbegriff auf dem Karten- bzw. Bildausschnitt zu bewegen. Google Maps bietet für viele Länder einen Routenplaner an. Für hunderte Städte und gelegentlich auch ganze Länder, wie China, Großbritannien, Japan und die Schweiz, können zudem Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln angezeigt und geplant werden. Seit 2008 sind für manche Länder auch Echtzeit-Verkehrsinformationen integriert.Die Google-Maps-App für Mobilgeräte kann auch als vollwertiges Navigationssystem mit Sprachausgabe genutzt werden, sofern das Mobilgerät in der Lage ist, seine eigene Position zu bestimmen.Anschließend werden einige Alternativen zu Google Maps aufgelistet:·TomTom GO Mobile.

·Here WeGo.

·Sygic.

·Scout GPS.

·Magic Earth.

·Karta GPS.

·CoPilot.

·Waze.

Youtube

Manchen ist dies möglicherweise gar nicht bewusst, doch Youtube ist eine Tochterfirma von Google. Die Möglichkeiten für diese Beiden persönliche Daten ihrer Benutzer zu sammeln, umfassen daher unzählige alltägliche Bereiche. Oftmals ist uns jedoch nicht bewusst wie viele private Informationen aufgegriffen werden können.

Siehe: https://www.fluter.de/was-macht-youtube-mit-meinen-daten

Anhand dieser Informationen ändern sich auch die Werbeanzeigen, welche man als NutzerIn geboten bekommt. 

Das diese Daten gezielt zur Gewinnbringung eingesetzt werden können ist zwar schon sehr beunruhigend, doch wenn dann sogar illegale Verbreitung hinzukommt, müssen sogar derart riesige Firmen mit Konsequenzen rechnen.

Siehe: https://futurezone.at/netzpolitik/youtube-sammelt-illegal-daten-von-kindern-rekordstrafe/400596548

Als kleine Anekdote findet man unter dem nachfolgenden Link einen Artikel aus dem Jahr 2007, in dem über die neuen Marketingambitionen von Youtube berichtet wird.

Siehe: https://www.heise.de/newsticker/meldung/YouTube-will-Nutzerdaten-sammeln-170002.html

Martina Stelzig & Jonathan Dobias