13 Jan

Cybermobbing und was jetzt?

e-bulliying, cybermobbing, happy slapping, sexting, stalking u.v.m. sind Begrifflichkeiten die verstärkt mit der Vernetzung unserer modernen Gesellschaft auftreten. Jeder kann Opfer dieser digitalen Angriffe auf die eigene Person werden. Doch dank der vermeintlichen Anonymität des Internets ist es auch zuweilen sehr einfach in die Täterrolle zu fallen. Betroffen vom Cybermobbing können Menschen in allen Schichten der Gesellschaft sowie jedes Alters sein. Das bedeutet, dass sowohl Kinder als auch Personen in der Regierung davon betroffen sein können.

Was nun aber ist genau unter Cybermobbing zu verstehen? Wie kann man damit umgehen? Wo kann man Hilfen finden?

E-bullying for fun?

Eine Ausgezeichnete Ressource für Eltern, Schüler sowie Pädagog/innen ist die Seite saferinternet.at hier kann man zum Thema Cybermobbing sowie anderer Aspekte des digitalen Lebens, Artikel und Dateien finden die einen ersten Überblick gewähren. Als Schule ist es auch möglich Workshops zu veranstalten welche die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit digitalen Medien unterstützen können.

Wenn es um das Thema Cybermobbing geht findet man hier einen guten Überblick. Aktiv gegen Cyber-Mobbing

Ihr wollt mehr über das Thema Cyber-Mobbing wissen? Dann hört uns genau zu!

Podcast zu den Aspekten des Cybermobbings

Wir klären folgende Fragen:

– Was ist Cyber-Mobbing und welche Formen gibt es?
– Was sind die Gründe für Cyber-Mobbing?
– Was sagt das Gesetz?
– Wie kann die Schule aktiv werden?
– Welche Beratungsstellen und Unterstützung gibt es?
– Welche Übungen können durchgeführt werden?
– u.v.m.

Beitrag und Podcast erstellt von Natalie Lastro, Ljubica Zoric, Edina Cehic und Laslo Kis

12 Jan

Umbruch im Bildungssystem

Wie entwickelt sich unser Bildungssystem?
Der Bildungssektor ist seit jeher im Wandel und prägt die Zukunft eines Landes wesentlich, da in Schulen die Sozialisation der Kinder und Jugendlichen geschieht. Die ersten Schulen vor hunderten oder tausenden Jahren waren noch Kindern aus wohlhabenden Familien vorbehalten – das änderte sich in Österreich vor allem durch die Einführung der allgemeinen Schulpflicht (1774 unter Maria Theresia). Seitdem haben sich Schulen, die zu vermittelnden Inhalte, die Rolle der Lehrpersonen und die Ausstattung der Klassen stetig verändert. Das liegt an den unterschiedlichen Anforderungen an die nächste Generation, dem (technologischen) Fortschritt, der methodisch-didaktischen Forschung und vielen weiteren Faktoren.

technische Neuerungen
Derzeit werden Schulversuche vor allem in Richtung sogenannter „Tabletklassen“ unternommen. Tablets kommen bei Schülern und Schülerinnen bestimmt gut an, ich bin jedoch skeptisch ob sie den Lernerfolg oder das Verständnis wirklich steigern. Im Berufsleben sind Computer deutlich verbreiteter als Tablets, daher würde ich den Fokus eher auf den Umgang mit dem Computer legen. In der Hinsicht sind österreichische Schulen auch schon sehr gut ausgestattet – in jeder Klasse sollte man zwei Computer finden, während neue Tablets für jedes Kind enorme Kosten verursachen.

Selten findet man auch schon Smartboards in Klassen, diese können denke ich einen großen Mehrwert bringen, da man mit Leichtigkeit Bilder und Videos projizieren kann, wovon vor allem visuelle Lerntypen profitieren. Das Angebot an online-Lehrvideos wächst außerdem stetig.

Ich kann mir auch vorstellen (bzw. würde ich es mir wünschen), dass Virtual Reality Brillen verstärkt an Schulen eingesetzt werden. Dies würde SchülerInnen noch mehr in das Geschehen bringen – die Mondlandung durch Virtual Reality selbst mitzuerleben ist beispielsweise etwas, was den Kindern sicher noch lange in Erinnerung bleiben würde. Die Einsatzmöglichkeiten wären vielfältig, VR-Brillen sind schon ab € 30,- erwerbbar und wenn man sie im Stationenbetrieb einbindet braucht man sie nicht einmal in Klassenstärke. Bis es entsprechende Lernsoftware und Programme dafür gibt wird es vermutlich noch dauern, ich hoffe aber sehr, dass sich in der Hinsicht etwas tut in den nächsten Jahren!

Weiters denke ich, dass auch Smartphones zukünftig mehr Einzug in den Unterricht halten könnten. Das setzt ebenfalls neue Software oder Programme voraus, birgt aber viel Potential, da das Interesse der Kinder stark gesteigert werden könnte und sie mit Freude beispielsweise Mathematik üben, wenn das in ein nettes Spiel verpackt ist.

wünschenswerte Änderungen
Derzeit kommen, vor allem in Wien, immer mehr Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen an die Schule. Ich würde mir wünschen, dass hier schon eine passende Frühförderung geschieht – denn in der Volksschule sollten die Kinder schon soweit Deutsch sprechen und verstehen können, um dem Unterricht folgen zu können und sich durch diese Sprache neue Inhalte erschließen zu können.

Weiters würde ich mir wünschen, dass SchülerInnen in ihrer weiteren Schullaufbahn öfter die Wahl haben welche Kurse sie besuchen möchten. Ich halte es beispielsweise für fragwürdig, wieso man alle SchülerInnen zu einer Mathematik-Zentralmatura zwingt. Für viele Berufsgruppen (z.B. KindergartenpädagogIn) sind höhere Mathematikkenntnisse nicht relevant, dennoch „quält“ man sämtliche Bakip/Bafep SchülerInnen und schmälert dadurch oft ihr Selbstbewusstsein. Hier sollte man finde ich die Möglichkeit haben, eine andere Lehrveranstaltung zu besuchen und den Mathematikunterricht auf einen Basic-Kurs zu reduzieren, wo die grundlegenden Mathekenntnisse gefestigt werden

Meine Meinung (Denise Schefts)
Für die Zukunft als angehende Lehrerin, wünsche ich mir passende Räumlichkeiten, um bewegten und projektbezogenen Unterricht gut durchführen zu können. Kinder und Lehrpersonen sollen einen Wertschätzenden Umgang miteinander haben und Unterricht soll Spaß machen. Die Kinder sollen Dinge lernen, die sie in Zukunft brauchen werden.

Auch für Studierende würde ich mir einen praxisnäheren Unterricht wünschen. Wir verbringen viel zu viel Zeit an der PH mit Seminaren, die leider oft nicht sonderlich lehrreich sind. Das liegt nicht am Inhalt an sich, doch ich finde, dass vieles, von dem was man hört, später gar nicht umgesetzt wird. Wir lernen zum Großteil an unseren Praxistagen von unseren Mentorinnen und Mentoren oder von unseren eigenen Erfahrungen.

Ich denke aber, dass die Zukunft etwas anders aussehen wird. Tablets und Computer werden immer mehr eingeführt, was an sich gut ist, nur finde ich, dass die Technik in der Klasse nicht Überhand nehmen sollte, doch ich denke so wird es irgendwann kommen. Die Whiteboards, die eigentlich viele Möglichkeiten bieten, haben nach meinen Erfahrungen als Schülerin und Studentin in der Praxis, mehr Probleme verursacht, als sie nützlich waren.  Auch in Bezug auf Integration, werden wir wahrscheinlich eher einen Schritt zurückgehen als nach vorne. Es macht keinen Sinn, Kinder mit einer anderen Erstsprache von Kindern mit Deutsch als Erstsprache zu trennen. Man lernt im Gespräch mit anderen in der zu lernenden Sprache und nicht indem man seine Muttersprache spricht und Deutsch nur im Unterricht.

Auch die LehrerInnen Ausbildung wird wahrscheinlich in eine ähnliche Richtung gehen. Es werden immer mehr Power Point Präsentationen und die Arbeitsaufträge werden immer theoretischer. Theorie ist zwar auch sehr wichtig, aber bei einem Überschuss an Informationen bleibt bei den meisten auf Dauer nichts hängen.

Meine Meinung (Thomas Gaier)
Ein Schwerpunkt, der beim Blick auf Österreichs Schulen unschwer zu erkennen ist, ist der Trend zur gesunden Ernährung. Über drei Viertel der Wiener Schulen deklarieren sich bereits als „Wasserschulen“, Tendenz steigend. Dabei erhalten die SchülerInnen gratis Wasserflaschen und werden, durch pädagogische Maßnahmen, laufend daran erinnert diese auch zu benutzen. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich in naher Zukunft alle Schulen diesem Konzept verpflichten. Weiters dürfen sich bereits über 100 Schulen in Wien „Gesundheitsfördernde Schule“ nennen. Auch diese Anzahl wird sich in den nächsten Jahren vervielfachen. Ungesunde Schulen sind out!

In diesem Kontext würde ich mir für unsere Schulen wünschen, dass die Politik die verpflichtende tägliche Turnstunde durchsetzt. Dies hängt stark mit der zukünftigen Regierung zusammen, derzeit schaut es tatsächlich danach aus, dass die tägliche Turnstunde bald Realität werden könnte.

Ein weiterer Trend, der sich nun seit einigen Jahren abzeichnet, ist die Digitalisierung der Klassenzimmer. Interaktive Whiteboards statt grünen Tafeln, Beamer anstatt der bereits ausgedienten Overheadprojektoren und Tablets statt Heften. Hier hoffe ich, dass die Schulen einen Mittelweg gehen. Kinder hängen in ihrer Freizeit schon inflationär lange an Bildschirmen, in der Schule sollte dies auch nicht noch im Übermaß gefördert werden. Whiteboards lassen sich auf verschiedenste Weise verwenden und bringen viele Vorteile mit sich, ich denke an dieser Neuerung wird kein Weg vorbeiführen. Skeptisch bin ich bei der Einbindung von Tablets in den Unterricht. Solange diese sinnvoll in den Unterricht integriert werden, können sie einen großartigen Mehrwert einbringen. Auf keinen Fall aber, sollte das Tablet oder ähnliche technische Errungenschaften, Stift und Heft permanent aus dem Unterricht verdrängen. Ich bin allerdings zuversichtlich, dass dies auch nicht passieren wird.

Gesellschaftlich stehen wir im Bildungssystem auch vor großen Herausforderungen. In der Schule wird sich (mit)entscheiden, ob und wie gut die Integration, der nach Österreich Geflüchteten, funktioniert. Ich denke, dass es in dieser Hinsicht essenziell sein wird, von den neu eingeführten Deutschklassen wieder Abstand zu nehmen. Dass „Zusammenwerfen“ von Kindern mit Migrationshintergrund in eigene Klassen, kann der Integration nicht dienlich sein. Stattdessen hoffe ich, dass mehr Geld für gezielte und inklusive Förderung dieser Kinder, seitens der Politik, in die Hand genommen wird.

Für die Ausbildung der zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern wünsche ich mir mehr Praxisnähe im Studium. Der Trend geht derzeit leider in die andere Richtung. Ich denke nicht, dass es ein bildungswissenschaftliches Doktorat braucht, um einer Pädagogischen Hochschule zu unterrichten. Stattdessen sollten verdiente VolksschullehrerInnen wieder die Möglichkeit erhalten, ihre Erfahrung an werdende LehrerInnen weiterzugeben, um so die Seminare weg von stupiden Seminararbeiten und hin zum praxisnahen Arbeiten zu bringen.

Resümee
Die vier eingeholten Meinungen unterscheiden sich eigentlich nur geringfügig. Die digitalen Medien sind bei uns allen ein großes Thema und unsere Meinungen sind sehr ähnlich. Es kann Vorteile bringen, aber zu viel davon möchte auch niemand. Der Grundgedanke ist, den Kindern die Grundlagen beizubringen, sie aber nicht durchgehend vor technische Geräte zu setzen.
Ein anderer, wichtiger Aspekt ist die Integration. Die Meinung, dass Deutschklassen nicht die beste Lösung sind, wurde stark vertreten. Hierbei muss, für die Zukunft, eine bessere Lösung gefunden werden. Entweder man beginnt dafür bei der LehrerInnen-Ausbildung oder direkt an den Schulen.

Alles in Allem wollen die Lehrpersonen nur das Beste für die Kinder und die Möglichkeiten gut unterrichten zu können. Wie man im Interview erfährt, haben sich Schulen und Bildung schon stark zum Positiven gewendet. Es bleibt zu hoffen, dass sich dieser positive Trend fortsetzt und gerade wir als angehende GrundschullehrerInnen können einen wesentlichen Beitrag dazu leisten!

Bildquelle: Von Unukorno – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37514661

09 Jan

Bildung in der digital vernetzen Welt

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=_R0p6VSJ47E

Das Frankfurt-Dreieck

Das Frankfurt-Dreieck ist eine Erweiterung des Dagstuhl-Dreiecks, welches im Video genauer beschrieben wird. Es versucht einen Rahmen zu schaffen, der alle relevanten Perspektiven des digitalen Wandels beinhaltet. Es richtet sich an Forscher/innen und all jene Personen, die sich mit Bildung im Zusammenhang mit dem digitalen Wandeln beschäftigen. Die Zielgruppe dieses Modells ist sehr breitgefächert. Sowohl Schulen, sonstige Einrichtungen für Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung sowie die Lehrer/innenbildung, -ausbildung und -fortbildung können von diesem Modell profitieren.

In diesem Modell werden drei Perspektiven besprochen, die man bei der Medienbildung beachten sollte. Sie werden als technologisch-mediale Perspektive, gesellschaftlich-kulturelle Perspektive und Interaktionsperspektive bezeichnet. Die Teilhabe am digitalen Wandel kann nur gelingen, wenn alle drei Perspektiven systematisch und sich wiederholend eingenommen werden.

Quelle: https://dagstuhl.gi.de/fileadmin/GI/Allgemein/PDF/Frankfurt-Dreieck-zur-Bildung-in-der-digitalen-Welt.pdf

Technologisch-mediale Perspektive

Das Ziel der technologisch-medialen Perspektive ist es, Phänomene und Strukturen der digitalen Welt zu hinterfragen und analysieren. Dadurch werden die Menschen befähigt die digitale Welt mitzugestalten. Damit man dieses Ziel erreichen kann, braucht es eine Auseinandersetzung mit Fragen, Funktionen, Gestaltungsmitteln usw. Wichtig ist, dass alle Informationen der digitalen Medien durch die Kultur und persönliche Perspektive geprägt werden. Der/die Auftraggeber/in oder der/die Ersteller/in beeinflusst, was für andere sichtbar ist und was nicht. Ein solches Wissen, die dafür benötigten Kompetenzen und Problemlösungsstrategien sind daher die Basis für eine reflektierte Teilhabe an der digitalen Welt.

Gesellschaftlich-kulturelle Perspektive

Bei der gesellschaftlich-kulturellen Perspektive wird das Wechselspiel zwischen Individuen, Gesellschaft und den digitalen Medien unter die Lupe genommen. Dabei wird auch der digitale Wandel und die Medialisierung berücksichtigt. Grundsätzlich geht es um die Veränderungen, die eine Gesellschaft durchläuft und um die Chancen und Probleme, die einem in diesem Bereich begegnen. Durch den Wandel der digitalen Medien werden Spuren im Bereich der Kommunikation, Interaktion sowie auch im politischen Bereich hinterlassen. Die Möglichkeiten für die Gesellschaft werden durch diesen Wandel ausgeweitet. Normen und Regeln in der Technologie werden durch einen solchen Wandel immer wieder neu strukturiert. Gesellschaftliche Aushandlungen bestimmen die Öffentlichkeit oder auch Privatheit. Des Weiteren werden die Interaktionsmöglichkeiten entweder begrenzt oder zugelassen. Die Bildungsinstitutionen werden durch digitale Technologien und Techniken geprägt, wodurch das Bildungssystem wesentlich zum Grad der Durchdringung dieser Medien beiträgt. Durch sie werden die Kompetenzen zur Nutzung der digitalen Medien weitergegeben.

Interaktionsperspektive

Bei der Interaktionsperspektive steht die Frage, wie diese Fakten genutzt werden im Vordergrund. Das Augenmerk der Interaktionsperspektive liegt auf den Menschen. Es stellt sich die Frage, wie Menschen digitale Medien und Systeme nutzen und welche sie verwenden. Außerdem wird erforscht, warum und wozu sie genutzt werden, inwiefern diese Menschen am digitalen Wandel beteiligt sind und in diesem auch mitwirken. Im Fokus stehen dabei die Aspekte Nutzung, Handlung und Subjektivierung.

Bei der Nutzung geht es um das funktionale Anwenden von digitalen Systemen, sowie Medien. Es geht um den gestalterischen, rezeptiven, kommunikativen sowie problemlösenden und organisatorischen Einsatz von Medien. Handlungen integrieren diese Nutzungsoptionen nun in ganz verschiedenen sozialen Praktiken. Bei diesem Vorgang werden kulturelle und traditionelle Kommunikations- und Interaktionsformen aufgenommen sowie umgebaut. Dieser Prozess wird in den Lehr- und Lerntechniken und Bildungsmedien gleich gewertet. Diese Handlungsoptionen tragen auch dazu bei die eigenen Kompetenzentwicklungen voranzutreiben. Die Subjektivierung ist der Prozess des Zusammenwirkens von digitalen Medien bzw. Systemen und dem menschlichen Handeln. Dadurch können die menschliche Identitätsbildung sowie die Identitätsentwicklung ermöglicht, aber auch behindert werden.

Literaturangabe: https://dagstuhl.gi.de/fileadmin/GI/Allgemein/PDF/Frankfurt-Dreieck-zur-Bildung-in-der-digitalen-Welt.pdf

Erstellt von Vanessa Forster, Theresa Bösch und Anna Zacharia

01 Dez

Schule in der Zukunft

Das Zeitalter der Digitalisierung im Bereich des Bildungssystems

Die Diskussion darüber, was „die perfekte Schule“ ausmacht beziehungsweise welche Ressourcen dazu benötigt werden, beschäftigt unsere Gesellschaft bereits seit einigen Jahrzehnten. Anders als früher existiert heutzutage eine Komponente, die immer mehr Einfluss auf sämtliche unserer Lebensbereiche hat – die Digitalisierung.

Die Digitalisierung spielt nun seit geraumer Zeit auch im Schulsystem eine immer wichtiger werdende Rolle, da sie sowohl die Arbeit der Pädagogen und Pädagoginnen als auch die Lernprozesse der Schüler und Schülerinnen beeinflusst. Selbstverständlich zieht dies zum einen Neuerungen in den Lehrplänen und andererseits neue Computerprogramme, welche gleichzeitig unterrichtet und angewandt werden sollen, nach sich. Daraus folgt, dass sich die pädagogische Arbeit im Laufe der Jahre immer mehr verändern wird, da sich sowohl die Inhalte als auch deren Vermittlung an den Prozess der Digitalisierung anpassen werden. Zudem kommt, dass auch soziale Medien immer mehr in unser Leben eingebettet werden und als Nebenerscheinung der Digitalisierung auftreten. Besonders wichtig ist es, den Schüler*innen den verantwortungsvollen Umgang mit jenem Medium zu vermitteln und sie in diesem Zusammenhang auch auf etwaige Gefahrensituationen vorbereitet.

Ein chinesisches Unternehmen hat bereits im Juni dieses Jahres begonnen den Lehrer*innen Konkurrenz zu machen. Ein Computerprogramm erstellt einen sogenannten adaptiven Lehrplan für die Schüler*innen, um den Kindern die individuelle Förderung zu bieten, welche sie benötigen „um schneller und besser zu lernen“, so die Erfinder. Erste Forschungsergebnisse bestätigten dies auch. Die Kinder, welche von den Maschinen unterrichtet wurden verbesserten sich um ganze 5 Prozentpunkte mehr, als jene, die in der Schule von Lehrer*innen unterrichtet wurden.

Nicht ganz so futuristisch wagt der Nationale Bildungsbericht 2018 ebenfalls einen Blick in die Zukunft. Bis 2040 sollen die Kinder beispielsweise 2 Jahre länger in der Volksschule verbringen, und so 7 gemeinsame Schuljahre in der Gemeinschaft erleben. Der Gesamtschule für die 6 bis 14-Jährigen wird allerdings keine große Chance eingeräumt. Lernziele sollen in 20 Jahren individualisiert werden, nach dem jeder Schüler ein „Grundniveau“ erreicht hat. Natürlich wird auch die Digitalisierung erwähnt, man erwarte „ähnliche Entwicklungen, wie das Flipped-Classroom-Konzept“. Außerdem könne das Lernen in der Zukunft teils außerhalb der Schule stattfinden. Die Lehrperson agiert dann nur mehr als Unterstützung beim Verarbeiten, allerdings könne man sich dies nur in höheren Schulstufen vorstellen.

Uns stellt sich nun die Frage, inwiefern sich die Arbeit von Pädagogen und Pädagogen in Österreich innerhalb der nächsten Jahre verändern wird und wie man als Lehrperson damit umgehen soll, dass sämtliche Lebensbereiche immer mehr der Digitalisierung unterliegen? Gibt es in Zukunft die Institution „Schule“ überhaupt noch oder werden alle nur mehr von zuhause aus (online) beschult?

Dies ist ein Seminarbeitrag für die Lehrveranstaltung Entwicklungen in der Wissens- und Informationsgesellschaft aus dem Wintersemester 2019, Gruppe BP3A01 über „Zukunft der Bildung“ von Jennifer Faist, Cornelia Holzinger und Sophie Marie Polay.

Quellen:

https://www.wienerzeitung.at/themen/schule/2006623-Was-braucht-die-Schule-der-Zukunft.html

Abgerufen am 22.11.2019

https://www.bifie.at/wp-content/uploads/2019/03/NBB_2018_Band2_Beitrag_12.pdf

Abgerufen am 22.11.2019

https://www.derstandard.at/story/2000104692940/ist-eine-kuenstliche-intelligenz-der-bessere-lehrer

Abgerufen am 27.11.2019

13 Mai

Masterplan – Digitalisierung: Expectations vs. Reality

2018 wurde vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung ein Masterplan zur Digitalisierung im Bildungswesen angekündigt.

Dieser Masterplan gliedert sich in drei Handlungsfelder: die Software, Hardware und Lehrende.

Die “Software” meint eine Überarbeitung der bisherigen Lehrpläne, konkret sollen Lehr- und Lerninhalte aus dem Bereich der Digitalisierung in den Unterricht miteinfließen.

Ziel ist es, die mobilen Endgeräte an den Schulen auf einen einheitlichen Standard zu bringen.

“Hardware” bezeichnet die technische Grundausstattung an den Schulstandorten.

Das dritte Handlungsfeld beschäftigt sich mit der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Lehrenden.

Lehrpersonen sollen sich neue Arten der Vermittlung von Inhalten und Möglichkeiten im Bereich der Digitalisierung aneignen.

Dabei wurden folgende Zielsetzungen aufgelistet:

  • Nutzung der digitalen Möglichkeiten im Unterricht
  • Förderung der digitalen Kompetenzen in allen Schularten und -stufen
  • Steigerung des Interesses an Technologie und -entwicklung
  • Vermittlung von digitalen Fertigkeiten, Wissen und Kompetenzen für weitere Ausbildung und Arbeitsmarkt
  • Förderung eines kreativen Umgangs mit digitalen Medien unter Berücksichtigung der Talente und Interessen der SchülerInnen

Aber wie sieht die Realität im Unterricht zurzeit wirklich aus?

  • 24% der Pflichtschulen verfügen nicht einmal über W-LAN Anschluss
  • rund 10% der Schulen der Sekundarstufe sind Notebookklassen, aber etwa 60% der Schulen arbeiten bei Bedarf mit schülereigenen Geräten.
  • der Großteil des digitalen Unterrichts findet in PC-Räumen statt

Die Umsetzung des Masterplans soll schon bis 2023 erfolgen.

Uns stellt sich die Frage, ob die Zielsetzungen in diesem Zeitraum auch wirklich realisierbar sind.

Es gibt außerdem Teile der Bevölkerung, wie z.B. Kinder alleinerziehender Eltern, die Generation 50+, oder ethnische Randgruppen, die an den neuen Optionen nicht teilhaben  können.

Wie geht man damit um, dass ihre Chancen auf Bildung, Ausbildung und Erwerbsarbeit immer geringer werden?

Quellen:

https://bmbwf.gv.at/fileadmin/user_upload/Aussendung/Masterplan_Digitalisierung/MRV_BMBWF_Masterplan_Digitalisierung_Bildungswesen.pdf, zugegriffen am 8.5.2019, 15:48 Uhr

https://bmbwf.gv.at/fileadmin/user_upload/Aussendung/Masterplan_Digitalisierung/Masterplan_Digitalisierung_Presseinformation.pdf, zugegriffen am 8.5.2019, 16:00 Uhr

https://phoodle.phwien.ac.at/pluginfile.php/184616/mod_resource/content/2/ARB_Gutachten_gesamt_16.05.2017.pdf, zugegriffen am 8.5.2019, 16:05 Uhr

Quelle Bild:

https://pixabay.com/de/photos/schule-tablet-ipad-bildung-3765919/, zugegriffen am 8.5.2019, 16:08

Seminarblog von: Aishwarya Balakrishna, Linda Schediwy, Carina Kraft und Sarah Kolesar


16 Dez

Künstliche Intelligenz kann, sollte und wird Lehrer ersetzen.

Der Titel dieses Blogbeitrags ist provokant. Ganz bewusst. Der Rest des Textes ebenso.
So lautete die These der Online Educa Berlin 2016, einer europäischen, jährlich stattfindenden, Konferenz für digitale Aus- und Weiterbildung, auf der hunderte Bildungsforscher und Unternehmer auf dem Gebiet der digitalen Bildung in persona oder online zugeschaltet, teilgenommen haben.
Online Educa Berlin – Website

Man wird beim Lesen der Ziele, Fragen und Diskussionen, beim Betrachten und Untersuchen der Projekte und Programme geradezu von einem progressiven Geist und einem Wunsch nach positiver Veränderung im Schulwesen umhüllt. Alles neu, shiny, leichter und schneller zu machen und mit neuen Strategien Schülerinnen und Schülern der Zukunft Wissen einzutrichtern, brilliant.

Leider sollen alleine in Deutschland 55 Milliarden € im Bildungswesen fehlen, um Schulen zu renovieren, auszustatten und die wenigen LehrerInnen zu bezahlen, die mit oder ohne Burnout in viel zu überfüllten Klassen Woche für Woche und immer wieder aufs Neue der allgemeinen Meinung bestätigt werden, dass die jüngste Generation von Schülerinnen und Schülern lernresistenter kaum sein könnte. Das Geld fehlt zwar, aber mehr als willkommen wäre uns ein Wundermittel.

Ein Superlehrer in schimmernder Rüstung!
Ein persönlicher Roboter, der einen individuellen Lernplan erstellt, tiptop auf meine Lernschwächen und -stärken abgestimmt, mit Zielen und Schritt für Schritt Tutorial, wie ich diese Ziele innerhalb von kürzester Zeit erreichen kann? Nebenbei goodies, trophies  und Belohnungen für jedes kleine Schrittchen, um mich motiviert zu halten. Vielleicht mit Lämpchen, Leuchten und Bling bling ausgestattet, wie ein einarmiger Bandit im Kasino. Der dürfte die Kids von heute motivieren, denn seien wir mal ehrlich, die verstaubten Kreidetafeln und Schulbücher der Vergangenheit, sind schon ein gewaltiger turnoff.

Mehr zu dem Thema

09 Nov

Schule 4.0- Wo geht die Reise hin?

Jänner 2017: Das Bundesministerium für Bildung präsentiert ein vier Säulen Modell für die Vermittlung digitaler Medienbildung in Schulen. Es wurden umfassende Aus- und Weiterbildungen, Geräteausstattung und Unterstützung für LehrerInnen durch eine Eduthek (Plattform) angekündigt. Digitale Grundbildung soll in die Lehrpläne ab der Volksschule verankert werden. Die Vermittlung der Medienkompetenz ist wichtig für die Bildung des Menschen in einer modernen Wissens- und Informationsgesellschaft und fördert die Kritikfähigkeit bei der Nutzung von und der Gestaltung mit Medien.

Globale Trends

Der international anerkannte NMC Horizon Report identifiziert und beschreibt wichtige Technologieentwicklungen, die zukünftig weltweit großen Einfluss auf die Technologieplanung und Entscheidungsfindung im Bildungsbereich haben werden. Die Ausgabe 2017 für die Primar- und Sekundarstufe (K-12) stellt sechs Schlüsseltrends vor, die sich wahrscheinlich innerhalb der kommenden fünf Jahre (2017-2021) durchsetzen werden:

Trend 1: Beförderung von Innovationskulturen

Der Trend in Schulen geht immer weiter in die Richtung des Schüler- zentierten Lernens, wobei es um den Erwerb von kritischem Denken in alltäglichen Situationen geht. Unternehmertum, Zusammenarbeit, projektbasiertes Lernen und Kreativität sind Kennzeichen dieses Trends. Regierungs-, Schul- und NGO-Führer, gelten als Vorreiter für effektive, neue Modelle. Viele dieser aufkommenden Modelle wurzeln in Prinzipien, die die Charakterentwicklung, das Streben unterstützen und die Lernenden dazu ermutigen, hart an ihren Zielen zu arbeiten und ihre Ideen zu verwirklichen. Dazu müssen sowohl Schüler als auch Lehrer mit den Denkweisen und Werkzeugen ausgestattet sein, um Impulse für einen echten Fortschritt zu setzen.

Trend 2: Vertiefende Lernansätze

In der Ausbildung der Primar- und Sekundarstufe wird der Schwerpunkt auf tiefer gehende Lernansätze gelegt, die die Schüler zum kritischen Denken, zur Problemlösung, zur Zusammenarbeit und zum selbstgesteuerten Lernen anregen. Schüler sollen verstehen können, wie vorhandenes Wissen und neue Fähigkeiten in das alltägliche Leben eingebunden werden können. Wird das Lernen vom passiven zum aktiven Lernen verlagert, liegt der Fokus auf problemorientiertem, projektbasiertem, auf Herausforderung basierendem und auf Fragen basierendem Lernen. Diese Arten des Lernens fördern die kreative und die aktive Umsetzung von Lösungen.

Trend 3: Das Messen von „Lernen“

Verschiedenste Werkzeuge zur Beurteilung von Schulreife, Lernfortschritt und Kompetenzerwerb werden getestet und evaluiert. Die Datengewinnungsprogramme sollen die Lehrer bei der Unterrichtsplanung unterstützen. Zu diesem Trend gehören auch Versuche innovative Wege zu finden um Soft Skills wie Kreativität und Teamfähigkeit zu messen.

Trend 4: Neue Lernumgebungen

Traditionelle Klassenzimmer verändern sich hin zu „active learning spaces“. Diese neuen Lernumgebungen sind modular, vielseitig und flexibel (z. B. mobile Möbel für alternative Sitzmöglichkeiten). Es geht um verbessertes Lernen durch mehr Wohlbefinden der Schüler.

Trend 5: Programmierkenntnisse

Viele Pädagogen glauben, dass Programmierkenntnisse Kindern helfen zu verstehen, wie Computer funktionieren, ihre Gedanken zu  strukturieren, kritisch zu denken und in der zunehmend digitalen Arbeitswelt erfolgreich zu sein. Befürworter plädieren für die Aufnahme in das Curriculum für die Primar- und Sekundarstufe.

Trend 6: STEAM Learning

In den letzten Jahren wurde verstärkt versucht die Bereiche Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurswissenschaften und Mathematik (STEM-Fächer) in Curricula und Lehrplänen unterzubringen. Gemeinsam mit A für Kunst+, als wichtiger Beitrag für die Entwicklung von kritischem Denken und Kreativität entstand daraus die STEAM-Lernbewegung. Fächerübergreifende, integrative Projekte führen die Schülerinnen und Schüler an die reale Welt heran. Die Schüler starten mit einem fächerübergreifenden Thema, finden Fragen und kreative Lösungswege.

Quellen:

https://oefeb.at/fileadmin/Medienpaedagogik/Stellungnahme_Oefeb_mep_schule4-0.pdf (Zugriff, am 02.11.2018)

https://www.google.com/search?q=schule+4.0+4+s%C3%A4ulen&client=firefox-b-ab&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjFpuT8t9jeAhXPGewKHQVBCvUQ_AUIDigB#imgrc=s_TOuF_i28X4aM: (Zugriff, am 02.11.2018)

Seminarblog von: Anahi Chisté, Pernille Nevhage- Eliasson, Jasmine Kiessling, Jennifer Obermayr und Monika Rodan

19 Jun

Digitale Bildung an der Pädagogischen Hochschule Wien: Zentrum für Lerntechnologie und Innovation (ZLI)

Verfasst von: Sophie Rauter

Auch das Zentrum für Lerntechnologie und Innovation (ZLI) an der Pädagogischen Hochschule Wien beschäftigt sich mit der digitalen Bildung. Dabei werden die Einsatzmöglichkeiten von digitalen Technologien, Medien und Werkzeugen in Bildungsräumen genauer in den Blick genommen und nachhaltige Konzepte und Lösungen für Schule und Hochschule entwickelt.

In den Lernräumen des Future Learning Labs (FLL) können digitale Kompetenzen erlernt und gelehrt werden. Dabei steht das FLL voll und ganz im Sinne der „Schule 4.0“. Es bietet Beratungen und Betreuungen an, erprobt unterschiedliche Lerntechnologien und verfügt zudem über ein Labor zum Arbeiten mit Augmented Reality und Virtual Reality Elementen.

Mit dem Education Innovation Studio (EIS) bietet das ZLI Schüler/innen, Studierenden und Lehrenden eine innovative Lernumgebung, in der in spielerischen Lernsettings mit unterschiedlichen Phänomenen zu Coding & Robotik experimentiert werden kann. Das EIS bietet zudem Beratung und Projektbegleitung, Workshops an Schulen, Ausbildung- und Weiterbildungsmöglichkeiten und unterschiedliche Unterrichtsanregungen und Materialien an.

Anbei findet ihr den Trailer des EIS:

Für weitere Information könnt ihr die Homepage des ZLI (https://zli.phwien.ac.at/) besuchen oder ihr schaut ganz einfach vor Ort an der Pädagogischen Hochschule vorbei.

19 Jun

Virtuelle Pädagogische Hochschule

Verfasst von: Sophie Rauter

Während unserer Recherche zum Thema „Schule 4.0“ sind wir zudem auf die Virtuelle Pädagogische Hochschule gestoßen. Im Zuge der Digitalisierungsstrategie und einhergehender Vermittlung von Medienkompetenz ist es unumgänglich, auch Lehrerinnen und Lehrer mit fundierten Kenntnissen auszubilden. Denn das reine Alltagswissen reicht nicht aus, um Handlungsfähigkeit in der mediatisierten Welt des 21. Jahrhunderts zu gewährleisten.

Dabei kommen auf uns Pädagogen und Pädagoginnen folgende Aufgaben zu:

BerufseinsteigerInnen:
• Digitaler Kompetenzcheck (digi.checkP)
• Absolvierung „digitale Kompetenzen, digitale Fachdidaktik“ (6 ECTS) Plattform digifolio.at
• Digitales Portfolio zur Reflexion der eigenen Lehrtätigkeit

Im Beruf stehende PädagogInnen:
• Fortbildung, Angebote „digitale Kompetenzen, digitale Fachdidaktik“
• Ausbau der Angebote der Virtuellen Pädagogischen Hochschule
• Peer Learning über Mobile Learning und eEducationAustria

Die Virtuelle Pädagogische Hochschule ist ein Bundeszentrum und versteht sich als digital-innovative Service- und Fortbildungsstelle für Lehrkräfte, Lehramtstudierende, Pädagogische Hochschulen, Schulen und andere SystempartnerInnen. Dabei ist sie stets auf der Suche nach neuen Innovationen im digitalen Bereich. Die Aufgabe ist es neue Trends zu suchen und daraus neuartige digital-innovative und -inklusive Entwicklungs- und Vermittlungsformte für die Lehrkräftefortbildung zu konzipieren, zu erproben und zu verbessern.

Dabei stellt sie den Lehrpersonen unterschiedliche digitale Fortbildungsformate, in Form von mehrwöchigen tutorierten Online-Seminaren, 1-stündigen Live-Online Expert/innen-Vorträgen und kompakten Selbstlernmaterialien, kostenlos zur Verfügung.

Im Folgen werden einige dieser kooperativen Online-Seminare aufgelistet.
• eLectures:
o Einstündige, interaktive Online-Livesessions, sog. Webinare
• Coffeecup learnings:
o Gamifizierte Microlearning-Angebote zum orts- und zeitunabhängigen Auf- und Ausbau digitaler Kompetenzen. Egal wann, egal wo!
• MOOC-Begleitungen:
o MOOC – Massive Open Online Courses – große, in der Regel frei zugängliche Online-Fortbildungen, die Virtuelle PH entwickelt diese mit und/oder unterstützt bei der Teilnahme
• OTA – Online-Tutoring-Ausbildung:
o Dreigliedriges Ausbildungsprogramm bestehend aus Präsenzhalbtag, Online-Phase mit Abschlusstest sowie begleitetes Praktikum für Lehrende an Pädagogischen Hochschulen.
• OER – Open Educational Ressources:
o Freie Bildungsmaterialien für den Hochschul- und Schulbereich.

Weitere Informationen zu der Virtuellen Pädagogischen Hochschule und deren Fortbildungsangeboten findet ihr unter: http://www.virtuelle-ph.at/

19 Jun

Cyberworld – „Surfen mit Köpfchen“ (Schule 4.0)

Verfasst von: Sophie Rauter

Wischen statt blättern, Likes statt Freundschaftsbücher. Ob Freizeit oder Arbeit – die Welt, in der wir leben, ändert sich rasant. Digitale Technologien begegnen uns überall und neue Technologien überholen sich innerhalb kürzester Zeit. Jetzt machen die digitalen Technologien selbst vor den Kleinsten nicht halt. Mit der Digitalisierungsstrategie „Schule 4.0 – jetzt wird´s digital“ sollen digitale Medien Teil des Unterrichts werden und bereits in der Volksschule sollen Kinder digitale Kompetenzen erwerben. Dabei sollen die Schüler und Schülerinnen so gut wie möglich auf die Herausforderungen im Umgang mit Tablet und Smartphone vorbereitet werden und das Ziel ist es, dass kein Kind die Schule ohne Medienkompetenz verlässt.

Wie diese Strategie genau aufgebaut ist, in der Praxis umgesetzt wird und welche Bedenken dabei entstehen, erzählen uns heute unsere drei Experten.