07 Jan

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! – oder nicht?

Viele Betrüger/innen machen sich das zunutze und vermitteln falsche Informationen, indem sie Bilder manipulieren. Bilder haben auf unsere Gesellschaft eine enorme Wirkung, da sie schockieren, überraschen oder Vorurteile bestätigen. Sie ziehen unsere Aufmerksam auf sich und sorgen dafür, dass sie möglichst schnell verbreitet werden.
 Personen, die Falschmeldungen verbreiten, zielen beim Einsatz von gefälschten Bildern auf möglichst viele Klicks.

Bildbearbeitungen sind keine Hexerei. Wir alle kennen Apps, mit denen wir schon auf unseren Handys eine makellose Haut, unsere Figur oder Lichtverhältnisse ändern können. Bilder werden jedoch nicht nur bearbeitet und retuschiert, damit sie einem Schönheitsideal entsprechen. Bilder werden teilweise so stark verfälscht, dass es zur Verbreitung von Fake-News kommt oder zu Betrugsmaschen.

Die Verbreitung von Fake-Bildern bzw. Fake News geschieht aufgrund sozialer Netzwerke in rasanter Geschwindigkeit. Nachrichten lassen sich aufgrund dieser viel schneller an ein noch größeres Publikum verbreiten. Die Bewertung solcher Informationen wird immer schwieriger, da sie meist kurz nach dem Geschehen auf einigen Kanälen zu finden sind. Wichtig ist, dass Sie nicht alles glauben, was Sie sehen!

Oft werden Bilder gar nicht bearbeitet, sondern mehrdeutig eingesetzt. Dabei wird ein altes, vorhandenes Bild von einem anderen Ereignis verwendet und als aktuell ausgegeben. Dabei bekommt das Bild eine komplett neue Bedeutung.

Wie kann ich ein gefälschtes Bild im Internet erkennen?

Bilder und Videos lassen sich auf ihre Echtheit überprüfen, indem man eine umgekehrte Bildersuche vornimmt. Google bietet eine Möglichkeit an, bei der man rasch am PC ein vorhandenes Bild mit anderen Bildern vergleichen kann.

Folgendes ist zu tun:

Neben Google können auch noch folgende Tools die umgekehrte Bildersuche durchführen: Reverse Photos, TinEye.com und Image Raider.

ACHTUNG! Die umgekehrte Bildersuche liefert nicht immer die richtigen Ergebnisse. Die Tools sind zwar in der Lage optisch ähnliche Bilder zu finden, jedoch tun sie sich schwer Abweichungen vom originalen Bild zu identifizieren. Es ist daher sehr wichtig, dass immer mehrere Berichterstattungen miteinander abgeglichen werden.

Schauen Sie genau hin!

Auch das genauere Hinsehen kann oft helfen. Prüfen Sie Bilder und Videos auf ihre Plausibilität. Achten Sie genau auf den Hintergrund und stimmen Sie diesen mit der Aussage ab. Straßenschilder, Autokennzeichen, Verpackungen, Flaschen, Schatten, Stimmen, Lichtverhältnisse, etc. können einen Hinweis darauf geben, in welchem Land ein Bild entstanden ist und ob es verändert bzw. verfälscht wurde.

Quelle: https://www.saferinternet.at/news-detail/das-bild-als-beweis-tipps-und-tricks-zum-erkennen-von-fake-bildern/, abgerufen am 7. Jänner 2020

Verfasst von Maximilian Kubesch, Natalie Lastro und Ljubica Zoric

09 Mai

Erste Probleme – Tutorials Dreiecke

Während drei Studierende die Hauptteile der einzelnen Videos drehten, erstellte der andere Teil der Gruppe die ersten Videos der Intros, welche wir das letzte Mal schon produziert hatten. Nähere Informationen sind im letzten Blogeintrag (http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2016/04/29/erster-videoproduktion-tutorials-dreiecke/ ) nachzulesen. Wir erstellen die Videos aus den einzelnen Bildern mit dem Programm „Windows Movie Maker“.

Das Problem:  

Im Zuge dieser Arbeit, stellte sich die Frage in welchem Format wir die Videos drehen wollen. Im Programm Windows Movie Maker stehen zwei Alternativen zur Verfügung. Erstens das Format 16:9, welches schon bei den meisten Abspielprogrammen unterstützt wird, oder das Format 4:3.

Wir haben zwar diskutiert in welchem Format wir die einzelnen Bilder aufnehmen, wir haben aber nicht überlegt, ob das von uns gewählte Bildformat mit dem Videoformat kompatibel ist, deshalb haben wir die Fotos mit dem Bildformat 10:15 (3:2) aufgenommen.

Wir probierten beide Videoformate aus und stellten fest, dass das Videoprogramm bei den Fotos etwas wegschneidet, wie man in den folgenden Bildern sehen kann.

IMG_0056(1)Oben sieht man das Originalbild und unten einmal Im Format 4:3 und im Format 16:9.

Inkreis 4_3Das oberen Bild zeigt den Schriftzug Inkreimittelpunkt im Format 4:3. Man kann gut sehen, dass das Programm automatisch rechts und links etwas wegschneidet. Im unteren Bild ist der gleiche Schriftzug im Format 16:9 zu sehen. Hier kann man die Schrift gut lesen, es ist oben und unten etwas weggeschnitten. Das ist in dieser Sequenz kein Problem, da nur der weiße Hintergrund weggeschnitten wurde. 

Inkreis 9_16Bei den anderen Intros (Schwerpunkt, Umkreismittelpunkt und Höhenschnittpunkt) standen wir vor der gleichen Situation wie beim Inkreismittelpunkt. Im Format 16:9 hatten wir kein Problem mit den Videos. Bei der Sequenz „Konstruktion des Dreiecks“, welches wir in jedem Video verwenden, hatten wir mit keinem der Videoformate Probleme, es wurde in beiden Fällen nur der Hintergrund weggeschnitten.

Bei der allgemeinen Intro „Die merkwürdigen Punkte des Dreiecks“, war die Situation genau umgekehrt. Der Schriftzug ist fünfzeilig, daher wird im Format 16:9 oben und unten der Schriftzug abgeschnitten.

Punkte9_16Wir standen jetzt vor der Situation, dass es Sequenzen gab, die wir im Format 16:9 produzieren mussten und Sequenzen, die man nur im Format 4:3 produzieren kann, ohne etwas wegzuschneiden.

 

Die Problemlösung:  

Es stellte sich nun die Frage wie wir dieses Problem lösen können.

Wir hatten folgende Möglichkeiten:

  1. Wir produzieren alle Videos im Format 16:9 und nehmen es hin, dass im Intro oben und unten etwas weggeschnitten wird.
  2. Wir produzieren die Videos im Formal 4:3 und die individuellen Intros sind an den Seiten abgeschnitten.
  3. Wir bearbeiten alle bereit aufgenommenen Bilder (zirka 1000) nach.

Im Zuge der Diskussion, stellten sich alle drei Möglichkeiten als unbefriedigend heraus. Auch wenn es automatisierte Programme gibt, mit welchen man die Bilder einfacher bearbeiten kann, sind diese dann doch entweder abgeschnitten oder verzerrt. Hinzu kommt noch der zeitliche Aufwand alle Fotos nach zu bearbeiten, welcher den Rahmen dieses Projektes überschreiten würde.

Schlussendlich entschieden wir uns dafür das Intro „Die merkwürdigen Punkte des Dreiecks“ noch einmal zu drehen und diesmal darauf zu achten den Schriftzug nicht zu hoch zu platzieren, sodass wir auch hier das Videoformat 16:9 ohne Probleme verwenden können.

12 Dez

Digital Storytelling –Mündliches Geschichtenerzählen feat. Multimedialer Computertechnik

Digitale Geschichten sind ein Medium, mit man seine Gedanken, Visionen und Erfahrungen zum Ausdruck bringen kann. Eine kurze, auf die wesentliche Aussage reduzierte Geschichte, erzählt mit der Stimme des Autors, wird verstärkt durch die Verknüpfung mit Bildern und Musik. Vor allem Kinder und Jugendliche finden an digitalen Geschichten Gefallen, weil sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen können – in Verbindung mit ihrer digitalen Medienwelt.

Digital Storytelling fördert viele Kompetenzen, die Schüler im weiteren Verlauf ihres Lebens zu Gute kommen werden. Kreativität, Ausdrucksfähigkeit, Einfühlungsvermögen und ihre Fähigkeiten Probleme zu lösen, zuhören zu können und im Team zu agieren, werden unterstützt und gefördert.
Besonders wichtig ist die Arbeit mit digitalen Medien. Fotografie, Bildbearbeitung und Videoschnitt gehören zu den angewandten Bereichen. Auch diverse künstlerische Fähigkeiten und Kenntnisse werden erlernt oder vertieft. Dazu gehören die Sprachgestaltung, das Erzählen und die visuelle Gestaltung und Umsetzung.

Doch wie entsteht so eine digitale Geschichte? Der erste Schritt ist die Geschichte an sich. Was will ich eigentlich erzählen? Eine Fantasiegeschichte, ein Erlebnis, eine Warnung? Was will man seinem Publikum mitteilen, wie lautet die Message? Hat man sich für ein Thema entschieden, sollte man seine Gedanken dazu festhalten. Danach gilt es, zu recherchieren, andere Sichtweisen zu entdecken oder Neues zu lernen. Hierbei kann man nicht nur in den unendlichen Weiten des Internets stöbern, sondern auch Freunde, Verwandte oder Fremde zu ihrer Meinung und ihren Erfahrungen befragen. Alle Gedanken, Notizen und gefundene Materialien werden in einem Skriptum festgehalten. Nun muss man sich überlegen, wie man seine Geschichte veranschaulicht. Man könnte als Erzähler durch die Story führen und dies mit Fotos oder Zeichnungen begleiten. Oder man lässt die Bilder die Arbeit machen und unterlegt diese mit passender Musik. Empfohlene Software und Web-Tools sind am Ende des Artikels aufgelistet.
Nachdem alle Komponenten miteinander vereint wurden und die digitale Geschichte vollendet ist, folgt der letzte Schritt: Teilen.
Teilt eure Geschichte mit eurer Klasse, euren Freunden, der Familie oder der ganzen Internet Community. Lasst sie an eurer Story teilhaben, rückmelden und reflektieren.

 

Beispielgeschichten: http://digitalstorytelling.coe.uh.edu/example_stories.cfm

Software:

Apple iMovie: http://www.apple.com/ilife/imovie/

Audacity: http://audacity.sourceforge.net/download/

Photo Story 3: http://download.cnet.com/Photo-Story-3-for-Windows/3000-12511_4-10339154.html

Web 2.0 Tools:

Animoto: http://animoto.com/

Prezi: http://prezi.com/

 

25 Nov

Welche kostenlose Bildbearbeitungsprogramme gibt es?

Anstatt sich für viel Geld eine Software zur Bildbearbeitung zu kaufen, gibt es mittlerweile durchaus brauchbare Alternativen, die im Internet frei erhältlich zum Download verfügbar sind und für den Standard-User mehr als ausreichend Möglichkeiten bieten.
(Interessant könnten zusätzlich auch die Bildbearbeitung-Software-Links unter „MA1-Grundlagen digitalen Arbeitens“ – Materialien zur LV (Meta) – Thema 8 – Bildbearbeitung sein.)

Hier eine Auflistung von 5 kostenlosen Bildbearbeitungsprogrammen:

1) GIMP 2.8.14

Nach früheren Oberflächen-Komplikationen wurde die 2.8-Version neu überarbeitet und überrascht mit nutzerfreundlichem Design, was GIMP zu einer guten, kostenlosen Alternative zu Photoshop von Adobe macht.

Für jeden, der ein Bildbearbeitungsprogramm bzw. Grafikbearbeitung für den anspruchsvolleren Privatbereich oder im Verein benötigt, ist dieses Freeware-Programm die ideale Lösung. für diese Benutzergruppe gibt es nichts, was dieses Programm nicht könnte.
Hier der Downloadlink direkt zur „Hersteller-Seite“ für die verschiedenen Betriebssysteme.

Gimp für Mac OS

Im Unterschied zu den typischen Mac-Programmen ist das Linux-Erscheinungsbild von GIMP eins-zu-eins auf den Mac transferiert: das Mac-typische übergeordnete Bedienoberfläche fehlt.

GIMP-Portable:

Die Gratis-Portable-Version zum Mitnehmen auf einem USB-Stick ist ohne Installation auf jeden (Windows-) PC einsetzbar.

2) Photoshop CS2

Adobe bietet die nicht mehr im Handel erhältliche, ehemals über 1.000 Euro teure Bildbearbeitungssoftware „Adobe Photoshop CS2“ aus dem Jahre 2005 Vollversion Photoshop CS2 zum Download an. (siehe hier im Blog: Funktionsweise von Adobe Photoshop)

3) Paint.NET

Obwohl paint.net ein Freeware-Programm zur Bildbearbeitung ist, ermöglicht es vielfältige Korrekturen an Bildern. Es stehen viele Werkzeuge und Funktionen aus professionellen Bildbearbeitungsprogrammen, wie z.B. Adobe Photoshop, zur Verfügung. Darunter sind beispielsweise der Zauberstab, verschiedene Pinselspitzen, die Pipette, der Zeichenstift, der Klonstempel, ein Einfärbe-Tool, unterschiedliche Auswahlmasken und die Möglichkeit, den Rote-Augen-Effekt zu korrigieren.

Des Weiteren beherrscht das Programm das Erstellen geometrischer Objekte wie Kreis, Rechteck, Linie und Bezier-Kurve oder das „Text-Werkzeug“. Außerdem bietet das Programm viele Anpassungsmöglichkeiten von Helligkeit, Kontrast, Farbton oder Farbtonsättigung. Weiterhin werden verschiedene Effekt-Filterfunktionen sowie eine unlimitierte „Rückgänging-Funktion“ angeboten. Auch wird die Arbeit mit mehreren Ebenen unterstützt.

4) Picasa 3.9

Das Programm Picasa ordnet alle Bilder und Videos auf Ihrer Festplatte automatisch nach dem Aufnahmedatum. Sobald Sie eine Digitalkamera an den PC anschließen, übernimmt Picasa die neuen Fotos per Mausklick.

Picasa ist ein Rund-um-glücklich-Paket für Vielknipser. Das Google-Programm ist überaus einfach zu bedienen, läuft stabil und bietet in der neuesten Version noch mehr Funktionen rund um das Bild.

5) Photoscape 3.7

Photoscape bietet dem Laien alles, was er im Umgang mit seinen digitalen Bildern benötigt. Neben einem Bildbetrachter lassen sich Fotos auf einfache Art und Weise zuschneiden, aufhellen, abdunkeln, schärfen oder weichzeichnen. Ein GIF-Animator sowie jede Menge anderer pfiffiger Funktionen sind ebenso mit an Bord, was Photoscape zu einer guten Wahl macht.

links:

www.gimp.org

www.photoshop.com

www.paint.net

www.picasa.google.com

www.photoscape.org

http://www.chip.de/news/Bildbearbeitungsprogramm-kostenlos-Geniale-Grafik-Tools-zum-Download_70928237.html

 

 

 

 

04 Dez

Funktionsweise von Adobe Photoshop

Photoshop ist ein Bildbearbeitungsprogramm der Firma Adobe und funktioniert sowohl auf Windows als auch auf Mac Rechnern. Das Programm bietet sehr viele Funktionen, die vom einfachen Bildgrößen verändern bis zur automatisierten Stapelverarbeitung und vielem mehr reichen. Daher wird Photoshop auch von professionellen Gestaltern verwendet. Der Funktionsumfang hängt von der Photoshopversion ab. Was man in der jeweiligen Version bearbeiten kann, findet man auf der Hersteller HP unter. Falls das Kaufinteresse geweckt ist, dann findet man hier auch eine Preisliste.

Wir verwenden Photoshop ganz gerne um große Mengen von Bildern für unsere HP zu bearbeiten, müssen aber sagen, dass wir das Programm bei weitem nicht in all seinen Möglichkeiten kennen. Das was wir für die Fotobearbeitung bzw. Stapelverarbeitung brauchen ist bestimmt nur ein Minimum von dem, was Photoshop bietet – wir haben es nur noch nie gebraucht und müssen auch sagen, dass uns vieles sehr kompliziert erscheint. Wir würden viel Zeit benötigen um uns mit den anderen Funktionsweisen vertraut zu machen und die haben wir einfach bis jetzt noch nicht aufgebracht – wäre aber bestimmt sehr spannend.

Artikel von Selda Öztürk, Cornelia Schiketanz