29 Mai

Tools- Nützliche Hilfsmittel oder unnötige Digitalisierung unserer Klassenzimmer?

Tools. Das klingt erst einmal nicht so als ob es etwas für das Klassenzimmer, sondern eher für den Hobbyheimwerker wäre. Wenn man sich genauer mit dem Thema befasst und sich ein wenig darüber informiert, wird einem aber schnell klar, dass Tools diverse digitale Mittel sind, die im Unterricht eingesetzt werden können.
Einige fragen sich jetzt vielleicht:
Was genau sind Tools? Wie kann ich sie einsetzen und wozu?
Also begeben wir uns auf eine Reise durch den virtuellen Baukasten der uns Lehrpersonen zur Verfügung steht.

Aurasma- DIY Augmented Reality

Aurasma ist ein Tool, welches sowohl auf Lehrer und Lehrerinnen als auch auf Unternehmen abzielt. Die App bietet die Möglichkeit Augmented Reality in Fotos einzubinden. Man kann ein Video in ein Foto einbinden.
Wie genau das funktioniert und wie man es einsetzen könnte erklärt Matt Mills 2012 auf der TED- Konferenz.

Socrative

Socrative bietet die Möglichkeit verschiedene Quiz für die Schülerinnen und Schüler zu erstellen und somit Abwechslung in den Alltag zu bringen und gleichzeitig ihren Lernstand zu kontrollieren. Die Nutzung der App ist kostenlos, hierzu ist es notwendig eine Konto zu erstellen. Es gibt die Möglichkeit sich mit einem Schüler- oder einem Lehrerkonto anzumelden.
Ist man mit einem Lehrerkonto angemeldet kann man aus verschiedenen Möglichkeiten auswählen, man kann ein normales Quiz erstellen um z.B. eine Lernzielkontrolle durchzuführen oder ein bisschen Schwung in die Klasse bringen indem man ein „Lernwettrennen“ veranstaltet.
Damit die Kinder an diesen Quiz und Wettrennen teilnehmen können, ist es wichtig dass alle Kinder einen Laptop, ein Tablet oder Smartphone zur Verfügung haben.

Formative

Formative ist ähnlich wie Socrative eine Möglichkeit das Wissen der Kinder abzufragen. Hier gibt es bereits eine Datenbank aus verschiedenen Quiz, es besteht aber auch die Möglichkeit selbst einen „Beitrag“ zu einem bestimmten Thema zu erstellen.

„Finding a tool that allows me to visually assess my students from their own device is irreplaceable.“ (Trapper, High School Math & Science Teacher, https://goformative.com/ )

Pingo

Pingo ist ein Tool um Umfragen durchzuführen. Hier kann die Lehrperson eine Frage stellen und Jede/Jeder mit einem Gerät mit Internetzugang, kann an der Umfrage teilnehmen.

Sinnvoll oder nicht?

Ob all diese Tools sinnvoll sind oder nicht, im Unterricht eingesetzt werden oder nicht, muss denke ich Jede/Jeder für sich selbst einschätzen. Tatsache ist, dass all diese Tools eine erweiterte Plattform des Lernens eröffnen.
Besonders kritisch sehe ich allerdings, dass es für Alle die Voraussetzung gibt, dass alle Kinder ein Tablett, Handy oder einen Laptop zur Verfügung haben. Gehen wir davon aus, dass heutzutage sowieso jedes Kind eines dieser Geräte besitzt, sollte es kein Problem geben, sollte man allerdings davon ausgehen dass es Kinder gibt, die aus verschiedenen Gründen keines dieser Geräte zur Verfügung haben, muss sich die Lehrperson eine Alternative überlegen, um diese Kinder nicht auszuschließen, wenn Tools im Unterricht eingesetzt werden sollen.

13 Feb

Rezension-Lernen mit Online Videos

Rezension: Lernen mit Online-Videos – Eine Einführung  von Klaus Rummler
Erschienen in medienimpulse 2-17

Geschrieben von Alisa Paede

Datum: 10.02.2017

Hand aufs Herz. Wer hat nicht zu You Tube gegriffen um den einen oder anderen Gitarrengriff noch einmal genau erklärt zu bekommen? Wenn Verständnisschwierigkeiten in Deutsch, Mathematik oder doch Physik herrschen-Online findet man bestimmt Hilfe. Mittlerweile gibt es unzählige Onlineportale, Trainings, Lernvideos und Übungen, die einem das Leben erleichtern können, falls man nicht mehr weiter weiß.

In dem Artikel von Klaus Rummler geht es um das Thema Lernen mit und durch Online-Videos. Hier wird das Thema aus verschiedenen Blickwinkel näher betrachtet und erklärt und die dazugehörigen Vor- und Nachteile dieser neuen Entwicklung aufgegriffen.

Für den großen Erfolg von You Tube ist die Dreiecksbeziehung von gesellschaftlichen, sozialen und technologischen Strukturen erklärbar, welche sich in den letzten 30 Jahren rasant entwickelt hat.

Aus den Personal Computern aus den 80-er Jahren wurden portable Smartphones, mit denen man unterwegs seine Geschäfte, Banküberweisungen und sein Zugticket kaufen kann. Somit wurden sie zu unverzichtbaren Alltagsbegleiter, die einem das Lernen auch unterwegs ermöglicht.

Laut der Bremer Befragung zur Nutzung, Produktion und Publikation von Jugendlichen kam heraus, dass sie in den Bereichen Sport, Styling und Mode, Musizieren, Basteln, Reparieren und auch für das schulische Lernen Online-Videos nutzen.

Alle diese Online-Videos haben unterschiedlichste Videoformate und lassen sich in Lehrfilme, Dokumentarfilme, Videotutorials, oder auch Erklärvideos kategorisieren. Sie alle unterscheiden sich stark von einander und doch werden alle zum Nachvollziehen, Nachmachen und Lernen gebraucht.

„In dieser Leseart, gibt es vielfältige Überlappungen und sehr schmale Grenzen zwischen diesen Kategorisierungen.“

(Rummler, Klaus (2017): Lernen mit Online-Videos-Eine Einführung)

Es zeigt sich auch, dass die Jugendlichen Online-Videos nicht nur zur Unterhaltung und zum Lernen nutzen, sondern Videos zu bestimmten Themen auch selbst produzieren. Lernprozesse, die während der eigenen Produktion entstehen sind Lernen am Modell (Prozess des Nachahmens) und Lernen durch Reflexion und Analyse (Wissen erweitern, Theorie und Praxis verbinden, Perspektivenwechsel durchführen,…).

Die Produktion von Erklärvideos (Lernen durch Lehren) entspricht der höchsten Lernzielstufe. Hier wird eine tiefere Durchdringung des zu vermittelnden Inhalts gefordert. Der „Filmemacher“ muss sich ganz genau mit dem Inhalt, Planung, Material und der Ausführung auseinandersetzen. Er schlüpft in die Rolle des Lehrenden und fokussiert sich auf den Adressaten, wodurch er gleichzeitig sein Fachwissen vertieft und anwendet.

Mittlerweile werden Videos in der Berufsausbildung und der beruflichen Weiterbildung als Werkzeuge eingesetzt.

Auch an vielen Universitäten und Hochschulen sind Videoaufzeichnungen und live-streams von Vorlesungen zu finden. Das Speichern und spätere Verfügbarmachen dieser Aufzeichnungen dienen dem selben Ziel. Der Student oder die Studentin hat die Möglichkeit eine versäumte Vorlesung auch zu einem späteren Zeitpunkt zu sehen und sie, wenn notwendig, auch öfter anzuschauen.

Trotz der vielen Euphorie, die dem entgegen strömt, muss man auch einige Nachteile erwähnen:

  • Es ist unklar ob diese Videos an den entsprechenden Stellen das passende Vermittlungsformat sind.
  • Videos sind sehr teuer und ziehen mit sich hohe Sach- und Personalkosten. Eine Stunde Video benötigt zehn Stunden Personal!
  • Gute Hochschuldozierende sind nicht gleichzeitig auch gute Videodarsteller. Die Dozierenden müssen in eine Rolle schlüpfen, ähnlich die den Schauspielern.

Jedoch selbstproduzierte Videos von Lehrpersonen oder You Tube Videos, die an Schüler/innen gerichtet sind können zur Vertiefung und Wiederholung verwendet werden. Es wird den Lehrpersonen auch empfohlen sich Videos von anderen Lehrpersonen anzuschauen um eventuell neue Arten der Präsentation kennenzulernen, neue Experimente durchzuführen oder neue didaktische Ideen zu sammeln.

Auch hier muss man sich einigen Schwierigkeiten und Problemen stellen. Nicht immer ist es einfach ein Video zu produzieren und hängt viel von den Gegebenheiten der Schule und den eigenen Kompetenzen ab. Probleme wie Schneiden und Übertragen eines Videos und fehlende, kostenpflichtige Software könnten entstehen. Dies in schulischen Kontexten zu nützen, braucht es finanzielle Mittel, die oft nicht vorhanden sind.

Digitale Medien sind aus der heutigen Zeit für Schüler, Studenten, Lehrende und viele andere Menschen nicht mehr wegzudenken. Wir sind ständig damit konfrontiert sich in der „virtuellen Welt“ auseinanderzusetzen und oft können wir uns ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen.

Für manche wäre der Alltag ohne sein/ihr Smartphone nicht vorstellbar. Wie oft hat es uns beim finden einer Adresse, beim Reparieren eines Fahrradreifens oder beim Kuchenbacken geholfen.

Der Vorteil ist, dass uns immer geholfen wird. Ob bei der Mathematik Hausaufgabe oder Planen einer Präsentation, wir brauchen nur gezielt einzutippen und uns zu der richtigen Seite durchzusuchen.

Der Nachteil wiederrum ist, dass wir uns selten auf uns selbst oder auf unsere Instinkte verlassen. Wir besuchen keine Büchereien um zu einer Information zu kommen, wir fragen keine Nachbarn wie nochmal das Rezept genau geht und wir strengen uns auch nicht mehr so an.

Alles was wir brauchen, befindet sich in unserer Hosen-, Jacken- oder Handtasche und es braucht nicht viel, nur ein Ladegerät.

So sehr es uns auch unseren Alltag erleichtert, so sehr macht es mir auch Angst, da wir immer mehr davon abhängig und gefangen werden.

Der gesamte Artikel zu lesen unter: http://www.medienimpulse.at/articles/view/1041

 

20 Jun

Pew, Pew! Projektdokumentation des Lasercutter Videotutorials

Gruppe 5

  1. Seminartermin am 28. März 2017

Zuerst galt es ein gemeinsames Gruppenprojekt zu finden. Rasch kristallisierte sich heraus, wer von der Seminargruppe am Lasercutter interessiert war und wir stellten eine Gruppe von 4 Studierenden. Die erste Idee war, einen Radioblog zu erstellen, da dies einfacher zu realisieren wäre, als ein Video. Nachdem aber sogar 2 Gruppenmitglieder bereits Erfahrung mit Videoschnitt hatten und 1 Gruppenmitglied Erfahrung mit Videomoderation hatte, entschieden wir uns dann doch für einen Videobeitrag. Welche Form dieser genau annehmen würde war uns noch nicht ganz klar, zumindest etwas in die Richtung Tutorial oder eine Vorstellung des Konzepts Stempelerstellung per Lasercutter und wie man dies auch mit SchülerInnen leicht realisieren könnte. Um die Kommunikation untereinander zu vereinfachen, erstellten wir außerdem eine WhatsApp Gruppe mit dem klingenden Namen “Bergers Lasersquad”.

 

  1. Seminartermin am 04. April

Beim zweiten Termin begannen wir unsere Projektplanung zu konkretisieren, indem wir die genaue Arbeitsteilung unter den Gruppenmitgliedern fest legten und weiters mithilfe eines Open Source Spezialprogramms einen sogenannten Gant-Plan erstellten, in dem der Ablauf und die ungefähren Arbeitsschritte eingetragen wurden. Zwar beachteten wir dabei Feiertage und Ferienzeiten, aber was wir nicht bedacht hatten, waren die unterschiedlichen Prüfungstermine der einzelnen Gruppenmitglieder, deren Bedeutung uns erst im weiteren Verlauf bewusst wurde. Um den Ablauf der Videoaufnahme zu vereinfachen, begannen wir ein sogenanntes Story Board zu zeichnen (welches sich aber im Nachhinein als etwas zu ambitioniert herausstellen sollte, vor allem aufgrund der Limitationen unseres Equipments und des unterschätzten Zeitaufwands)

 

  1. Seminartermin am 23. Mai 2017

Nach der vorausgegangenen Planung, hitzigen Diskussionen und zahlreichen hervorragenden Ideen und noch viel mehr wieder verworfenen Ideen ging es nun endlich ans Eingemachte: dem Filmen des eigentlichen Lasergraviervorgangs. Im provisorischen, neue eingerichteten Labor der PH Wien im uns bis dato unbekanntem Trakt der BE- und Werkräume wurden wir von einem Werklehrenden freundlich empfangen. Jeder von uns hatte eine Stempelvorlage in einer Art vorbereitet, wie man es auch mit SchülerInnen umsetzen könnte:

  1. eine simple Zeichnung, welche mit dem Smartphone abfotografiert wurde
  2. einen Schriftzug, welcher in einem einfachen Textverarbeitungsprogramm erstellt wurde
  3. ein in einem Grafikprogramm designtes Bandlogo
  4. und schließlich ein im Internet kostenlos generierter statischer QR-Code, welcher einen Link auf unseren Seminarblog enthält.

Mit dem zum Lasercutter zugehörigen Computerprogramm wurden diese Vorlagen pixelmäßig gegebenenfalls bereinigt, dann in eine Vektorgrafik umgewandelt und schließlich der Lasercutter damit gefüttert. Dabei ist zu bemerken, dass es für diesen Vorgang unbedingt eine Person braucht, die Erfahrung im Umgang mit diesem Programm hat, da man als Laie mit der gewaltigen Masse an Optionen sonst völlig überwältigt wäre. Ohne der tatkräftigen Unterstützung unseres Professors hätten wir wohl keine einzige Gravur zusammengebracht. Die Komplexität dieses Programms birgt allerhand Tücken, beispielsweise gravierte und schnitt es anfangs in einem falschen Maßstab, was einmal sogar in Stempelgriffen resultierte, welche wahrscheinlich sogar für die Hände von Legofiguren zu klein gewesen wären. Wenn man also vorhat, so ein Projekt mit SchülerInnen zu realisieren, muss man sich entweder selbst ausführlich mit dieser Materie auseinandersetzen oder auf eine andere Lehrperson mit entsprechend einschlägiger Erfahrung zurückgreifen können. Schlussendlich konnten wir dann aber jeder mit unserem persönlichen, aufgrund der Hitze des Graviervorgangs etwas seltsam duftenden Gummistempels nach hause gehen. Das Filmen des Videovorgangs war selbst auch nicht so einfach, da man durch die starke Reflexion der Schutzabdeckung erst einmal einen passenden Winkel finden muss, in dem man die Kamera auf dem Stativ ausrichten konnte.

 

  1. Seminartermin am 30. Mai

Nachdem der Graviervorgang und dessen Abfilmen bereits abgeschlossen war, begannen wir nun mit dem Dreh der Moderationssequenzen. Diese mussten wir dann eher improvisieren als an unserem überambitionierten Storyboard ausrichten. Glücklicherweise konnten wir dabei auf ein Tonaufnahmeequipment eines Gruppenmitglieds zurückgreifen, da der Ton der von uns verwendeten Videokamera ansonsten eher unzufriedenstellend geworden wäre. Die Zeit, die man für nur wenige Minuten Videomaterial benötigt ist wirklich äußerst beachtlich, man versteht schnell, warum ein vielköpfiges Film- und Produktionsteam oft Monate oder gar Jahre braucht, um einen zweistündigen Film zu produzieren.

 

  1. Seminartermin am 13. Juni

Hier wurde unsere Unaufmerksamkeit bei der Planung schlagend: dieser Termin fiel in eine ziemlich intensive Prüfungswoche, weshalb wir uns darauf einigten, das für diesen Termin Geplante nach den Prüfungen in unserer Freizeit nachzuholen. Die Ton- und Gitarrenaufnahmen wurden deshalb gemeinsam zu einem späteren Termin in den privaten Räumlichkeiten unseres Audio Experten nachgeholt.

 

  1. Seminartermin am 20. Juni 2017

Durch einen technischen Rückschlag (unser Laptop für Videobearbeitung gab den Geist auf) waren wir gezwungen, den heiklen Arbeitsschritt des Video- und Tonschnitts auf den Vormittag vor der Präsentation zu verschieben, da erst dann ein passendes Ersatzgerät zur Verfügung stand und uns zusätzlich eine Prüfung am Vortag hinderlich war. Aber mit vereinten Kräften und dem Know-How unserer Schnitt Experten gelang es uns, schließlich doch noch zu einem Endprodukt zu kommen. Zwar bei weitem nicht so ausgefeilt und perfekt, wie wir es uns in der ersten Einheit ausgemalt hatten, aber dennoch waren wir mit unserer Arbeit zufrieden.

26 Apr

Pew, Pew! Videotutorial zum neuen Lasercutter

Gruppe 5: „Lasersquad“

Projektbeschreibung
Inhalt des Projektes ist es einen Videoproduktion zu erstellen, die den Arbeitsablauf einer Produktion eines Stempels mittels Lasergraviermaschine (Lasercutter) darstellt. Dies soll in Form eines Videotutorials umgesetzt werden, welches in eine Art humorvoller Geschichte eingebettet werden soll. Auf der Makerfaire in Wien werden zudem zusätzliche Lasercutterideen gesammelt, welche am Ende des Videos weitere Einsatzmöglichkeiten dieser Technik näher bringen sollen.
Es sollen mehrere verschiedene Möglichkeiten der Vorlagenerstellung aufgezeigt werden. Einerseits einfache, mit SuS verwendbare Methoden, wie das Abfotografieren von händisch erstellten Zeichnungen bzw. das Zeichnen in einfachen Programmen, als auch komplexere Methoden wie Entwürfe in speziellen Vektorprogrammen und ähnliches.

Personalressourcen
4 Gruppenmitglieder und einen Betreuer des Medialabs zur Bedienung des Druckers.



Sachressourcen
Für das Video:
– Digitale Videokamera (alternativ Smartphone)
– Computer zum Video schneiden
– Videobearbeitungsprogramm zum Schneiden
– Aufnahmeprogramm für Bildschirminhalte zur Dokumentation der Bearbeitung der Stempelvorlage



Für den Stempel:
– Computer zum Stempelerstellung
– Bildbearbeitungsprogramme zur Stempelerstellung (Pixel- bzw. Vektorprogramme)
– Lasercutter (im Medialab)
– Materialien für den Stempel (Holz und Gummi)
– Smartphone zum Abfotografieren händischer Zeichnungen


Aufgabeneinteilung
– Technik (Kamera, Schnitt,…): Benno und Yvonne
– Moderation und Sprecher: Michael
– Schriftliche Projektdokumenation (Onlineblog,…): Franz

Projektplan

Unter folgendem Link ist ein PDF-Export unserer Gant-Projektplanung abrufbar:

https://drive.google.com/open?id=0B4Hkf23DyOQ_X1BzLVFCX3V6dUk

12 Dez

Videoanalyse – Eine Herausforderung für Lehrer/innen und Schüler/innen

Anfängliche Überlegungen

Wir versuchen in unserem Seminarblog die wichtigsten Punkte für eine Beobachtung und Durchführung einer Videoanalyse zu dokumentieren, sowie die möglicherweise auftretenden Probleme zu behandeln.

Nachdem wir selbst im Laufe unseres Studiums eine Videoanalyse durchführen mussten, haben wir uns überlegt, ob dies auch für den Unterricht in der Sekundarstufe 1 ein probates Mittel wäre, um die Leistungen von Schüler/innen zu verbessern.

 

 

kameramann-2611610

 

Was ist eine Videoanalyse? 

Bei einer Videoanalyse wird der Lehrerin bzw. dem Lehrer und auch der Schülerin bzw. dem Schüler durch digitale Möglichkeiten der Videoanalyse ein genauer Einblick in den Bewegungsablauf gewährt. Durch die genaue Analyse und den Vergleich verschiedener Bewegungsabläufe der Schüler/innen  können mit einfachen Methoden Bewegungen analysiert und   visualisiert werden. Mithilfe der Videoanalyse werden Möglichkeiten genutzt, die eine Detaillierung der Bewegung und dendirekten Vergleich zulassen.

 

Umsetzung

Man könnte mit Hilfe eines freiwilligen Kindes die Durchführung einer Videoanalyse zeigen und gemeinsam in der Klasse bearbeiten.
Ablauf – Der/Die Schüler/in wird während der Ausführung des Schlagballwurfes gefilmt und dieses Video wird im Anschluss der Klasse vorgeführt. Die Mitschüler/innen beschreiben was ihnen auffällt, mögliche Fehler bzw. auch positive Dinge oder Verbesserungsvorschläge. Sie können dies zum Beispiel für sich selbst aufschreiben und danach wird in der Klasse darüber diskutiert. Anschließend wird gemeinsam, anhand einer fertigen Bewegungsbeschreibung, eine Analyse für unseren freiwilligen Schüler erstellt.

hochneu6a

Eine weitere Möglichkeit, die Videoanalyse im Sportunterricht einzusetzen wäre, dass sich die Schülerinnen und Schüler in 2er Gruppen bilden und gegenseitig bei einer Bewegung (Schlagballwurf, Sprintstart, Hochsprung etc.) filmen. Danach versuchen sie mit Hilfe einer Bewegungsbeschreibung aus der Literatur zu Bewegung zu analysieren.

Risiken/Probleme

Natürlich gibt es sehr viele Vorteile, jedoch bringt eine Videoanalyse auch einige Nachteile mit sich. Jede Lehrperson sollte über die Risiken und Probleme einer Videoanalyse bescheid wissen. Man darf nicht davon ausgehen, dass jede/r Schüler/in die Lust bzw. das Selbstvertrauen hat, sich filmen zu lassen. Deshalb kann dieses Projekt auf jeden Fall zur Herausforderung für Lehrer/innen und Schüler/innen werden.
Vorerst ist eine Einverständniserklärung der Eltern einzuholen. Die Schülerinnen und Schüler dürfen auf gar keinen Fall ohne diesen Bescheid gefilmt werden, sonst kann es zu Probleme aufgrund des Datenschutzes kommen.
Nicht zu vergessen, ist das Problem des Mobbings. Durch Videoanalysen werden die Fehler der Schüler/innen besonders hervorgehoben, wodurch manche Jugendliche zur Zielscheibe von Spot werden.  Daher sollte man darauf achten, welche Videos vor der ganzen Klasse gezeigt werden.
Ein weiterer Beweggrund für manche Lehrpersonen Videoanalysen nicht durchzuführen ist, dass solche sehr zeitaufwendig sind. Natürlich geht sehr viel Bewegungszeit der Schüler/innen verloren, daher muss jede Lehrperson für sich selbst entscheiden, ob es der Zeitaufwand wert ist.

Beispiel einer Videoanalyse

Sprintschritt

Den Sprintschritt kann man in vier Phasen gliedern: vordere Schwungphase, vordere Stützphase, hintere Stützphase und hintere Schwungphase.

Bei der vorderen Schwungphase kommt es darauf an, dass ein aktiver, schneller Kniehub mit einem  möglichst spitzen Kniewinkel (ca. 15°), gefolgt von einem optimal weiten Vorpendeln des Unterschenkels, bei gleichzeitigem Rücksenken des Oberschenkels, vorhanden ist. Danach wird der Unterschenkel zurückgeführt, bis es zum aktiven Fußaufsatz kommt.
Bei unserem Demonstrationsathleten ist der aktive Kniehub gut zu erkennen, jedoch ist der Kniewinkel nicht spitz genug und als Folge ist auch das Vorpendeln des Unterschenkels nicht optimal. Der Fußaufsatz allerdings sieht sehr dynamisch aus.

Trainingshinweis: Kniehebelauf und Anfersen verbinden; bei jedem Schritt zunächst Anfersen, gefolgt von Kniehub. Dadurch soll der Athlet zum einen ein Gefühl dafür bekommen, einen möglichst spitzen Kniewinkel zu erreichen und zum anderen lernen den Unterschenkel weiter vorzupendeln und dadurch einen aktiveren Kniehub, sowie eine Steigerung der Schrittlänge zu erzielen.

Bei der vorderen Stützphase kommt es dann zum aktiven Aufsetzen des Fußes auf den Ballen, es folgt eine greifende Zugbewegung mit dem Fuß nach hinten, wobei die Ferse leicht abgesenkt wird, jedoch nicht den Boden berührt. Der Landedruck wird elastisch abgefangen und eine Vorspannung wird aufgebaut. Wichtig dabei ist, dass die Stützdauer im Vorderstütz möglichst kurz ist.
Der Athlet im Video setzt den Fuß aktiv und bewusst auf den Ballen auf, allerdings ist die Zugbewegung des Fußes nach hinten nicht wirklich zu erkennen und es wird sofort das Abdrücken eingeleitet.

Das kann der Athlet trainieren indem, er im Gehen den Fuß aktiv auf den Ballen aufsetzt und dann bewusst das Knie durchstreckt und sich auf die Zehenspitzen stellt. Dadurch erfolgt automatisch die greifende Zugbewegung nach hinten. Als Steigerung sollte der Athlet einen Übergang vom Gehen ins Laufen schaffen. Kein Problem, wenn zu Beginn dieser Bewegung etwas übertrieben wird.

Das Ziel der hinteren Stützphase ist, das schnellkräftige Strecken von Fuß-, Knie- und Hüftgelenk, also die Entwicklung einer optimalen Abdruckkraft. Der Rumpf kommt in eine leichte Vorlage, die wechselseitige Armbewegung ist aktiv und die Hals-, Schulter- und Nackenmuskulatur soll entspannt sein.
Dies ist die Phase, welche unser Demonstrationsathlet am besten vollzieht. Das Strecken von Fuß-, Knie- und Hüftgelenkt ist sehr schnellkräftig und das Abdrücken wirkt dynamisch. Einzig die Armbewegung könnte ein wenig kontrollierter sein. Man sollte den Athleten darauf hinweisen, dass er darauf achten soll, dass seine Fingerspitzen immer in Laufrichtung zeigen.

Um diese Phase zu verbessern kann der Athlet Schnellkrafttraining ausüben, wie z.B. Seilspringen, Box Jumps, etc.

Danach folgt die hintere Schwungphase, wobei man sich entspannt und auf einen effektiven Kniehub vorbereitet. Zunächst erfolgt ein lockeres, entspanntes Auspendeln nach hinten oben (Beugung des Knies). Es entsteht eine leichte Körpervorlage, durch das maximale Anfersen, bis zur Gesäßhöhe, im Moment, wenn das Schwungbeinknie das Stützbein überholt.
Bei dieser Phase tritt beim Athleten, ein ähnliches Problem wie bei der vorderen Schwungphase auf. Das Anfersen ist nicht maximal genug und dadurch geht Schwung verloren. Im Training sollte vermehrt Anfersen geübt werden, und man sollte vor allem darauf achten, dass der Athlet das Knie maximal abknickt und ein Winkel von ca. 15° erreicht wird.

Beim allgemeinen Sprinttraining sind Übungen aus dem Lauf-ABC sehr zu empfehlen. Sehr gute Übungen z.B. sind: Hopserlauf, Sprunglauf, Anfersen, Kniehebelauf, Übergänge zu schnellem Laufen, sowie Steigerung der Schrittfrequenz und Schrittlänge.

Video: Sprintschritt

 

 

25 Okt

Exkursionsbericht: Haus der Mathematik (HdMa)

Wer: Kristijan Kuzmanovic

Am 25.10.2016 besuchte ich das Haus der Mathematik auf der Pädagogischen Hochschule Wien. Dieses ist eine mathematische Forscherwerkstatt in der Kinder mittels Hands-on-Didaktik spielerisch mathematische Zusammenhänge selbstständig erforschen können. Das Haus der Mathematik besteht aus dem Marktplatz, der Forscherwerkstatt und einem Museum. Es ist für Schülerinnen und Schüler ab der 4.Klasse Volksschule geeignet und Kostet 3 Euro pro Kind. Um einen Termin für eine Führung zu ergattern, muss man schon sehr früh buchen.

Ich habe mit einigen Kolleginnen eine exklusive Führung einer Explainerin mit anschließender Fragerunde bekommen, wo wir sehr viele Backgroundinformationen bekommen haben.

Die Führung beginnt noch vor der Erlebniswelt am sogenannten Marktplatz. Hier werden Zugänge zur Mathematik aus dem Alltag der Kinder besprochen. Ein wesentlicher Aspekt ist hierbei die Mathematik in digitalen Medien, wie zum Beispiel Smartphones, Computern aber auch die EAN, die europäische Artikelnummer welche beim Einkaufen verwendet wird. Ich war sehr beeindruckt, wie interessant diese Inhalte hier aufgearbeitet werden.20161025_120949

In der Forscherwerkstatt selber findet man sehr wenige digitale Medien, dafür lässt sich eine klare Linie bei der Materialauswahl für die Exhibits (Stationen zum selbstständigen Forschen) erkennen, es besteht fast alles aus Holz. Digitale Medien findet man hier in Form eines Computers mit einem Beamer und in Form einer Binär-Uhr. Der Fokus liegt hier auf der strategischen und problemlösenden Ebene an den einzelnen Exhibits, bei denen Kinder durch gezielte Fragen der ExplainerInnen zur Lösung kommen sollen. Geplant ist in Zukunft einzelne Stationen mit QR-Codes auszustatten, mit deren Hilfe Schülerinnen und Schüler mittels Smartphone zu weiteren Informationen des mathematischen Zusammenhangs gelangen können. Im Museum findet man unter anderem eine Ausstellung zur Entwicklung von Rechenmaschinen und Computern. Dadurch, dass die Kinder auch hier etwas ausprobieren können, wird die Auseinandersetzung mit den Medien viel intensiver.

20161025_120944

Hier lassen sich durchaus medienpädagogische Ansätze in den Mathematikunterricht einbringen, die in der Schule vertieft und ausgeweitet werden können.

Ich persönlich bin von der Örtlichkeit sehr beeindruckt und finde auch nach zahlreichen Besuchen immer wieder neue Bereiche in denen man sich vertiefen kann. Einzig die Differenzierung beim Marktplatz im Bezug auf das Alter der Kinder könnte besser sein. Dieser ist für alle Altersstufen, abseits kleiner Abänderungen, immer gleich.  Es ist auf jeden Fall empfehlenswert mit seinen Schülerinnen und Schülern des Haus der Mathematik zu besuchen.

13 Jun

Medienkompetenz-Wir lernen gemeinsam

Bei der ersten Aufnahme haben wir vom Thema 1 „Gewaltfrei kommunizieren. Fair debattieren.“ die Aufgabe 1.3 „Eigene Aussage im Vier-Ohren-Modell“ gewählt.

Da uns das Vier-Ohren-Modell bereits bekannt war, haben wir diese Übung als ansprechend und interessant empfunden. Die Kinder müssen dabei eigene Aussagen erstellen und diese nach dem Modell analysieren und deuten. Dabei sollen die SchülerInnen lernen, ihre eigenen Aussagen genauer zu betrachten und dass jeder Mensch diese auch unterschiedlich deutet.

Link: Podcampus-Medienarchiv-Kapitel1

 

Das zweite Thema mit welchem wir uns beschäftigt haben, war „Ein Problem medial darstellen“. Im Zuge unserer Recherche und Diskussion haben wir wesentliche Punkte aufgelistet, wie das Thema in einer NMS durchführbar und umsetzbar ist.

Probleme sind im Generellen ein wesentlicher Bestandteil für Jugendliche und daher sind wir auch der Meinung, dass die mediale Darstellung von Problemen im Unterricht thematisiert werden sollte. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass die SuS die Chance bekommen sollten sich mit verschiedensten Themen auseinanderzusetzen und auch lernen sollten Verschiedenstes zu analysieren und reflektieren.

Link: Podcampus-Medienarchiv-Kapitel2

 

Bei dem dritten Thema „Ein Gerücht in die Welt setzen“ haben wir uns gemeinsam überlegt wie und ob es heutzutage möglich ist Unwahrheiten zu veröffentlichen und andere davon zu überzeugen, dass diese sogar wahr sind.  Das wird einem durch Social Media Plattformen und dem Internet allgemein sehr leicht gemacht. Es ist wichtig, dass man früh genug Inhalte kritisch hinterfragen kann und sich selbst eine eigene Meinung bilden kann, darum ist dieses Thema für die NMS von Relevanz.

Link: Podcampus-Medienarchiv-Kapitel3

 

Medienkompetenz: 4.4. Datenspuren, Datenschutz und ich vom Kapitel 4 (Das Internet nutzen. Im Internet lernen.)

Das vierte Kapitel beschäftigt sich hauptsächlich mit dem richtigen Umgang vom Internet und wie man davon profitieren kann. Jeder der im Internet surft hinterlässt Spuren – Kapitel 4.4. nimmt dies genauer unter die Lupe und setzt sich mit Datenspuren und Datenschutz auseinander. Warum gerade dieses Thema relevant für eine NMS-Klasse ist, wird in der Audio-Datei behandelt.

Hier der Link: Podcampus-Medienarchiv-Kapitel4

Julia Klippl, Jeannine Prentner, Esther Eckler, Beatrix Köhle

#EKKP

06 Jun

demokratiewebstatt.at – Politische Bildung

Im Rahmen eines Seminares durfte ich mich mit einer möglichen Exkursion zum Thema „Medienkompetenz“ auseinandersetzen. Ich wählte eine Internetseite mit dem Schwerpunkt: Politische Bildung

demokratiewebstatt

 

 

 

https://www.demokratiewebstatt.at/Stand:06.06.2016

 

Name: Julia Wiedner

Mein Name ist Julia Wiedner  und ich habe als Exkursionsziel eine Internetseite gewählt: https://www.demokratiewebstatt.at/

Weil mein Exkursionsziel eine Website ist, gibt es kein konkretes Datum, da ich mich mehrmals, längere Zeit, damit beschäftigt habe.

Persönliche Eindrücke

Wie wir wissen wird politische Bildung nicht mehr als eigenes Unterrichtsfach in der NMS gehandhabt, sondern als Unterrichtsprinzip verankert.

Um dieses Prinzip möglichst einfach umzusetzen, habe ich mich mit der oben genannten Website auseinandergesetzt.

Ich finde die Website ist gut strukturiert und man kann den SchülerInnen viele unterschiedliche Themenbereiche anbiete. Je nach Interesse der Kinder gibt es dazu passende Unterthemen, die ein breites Spektrum an Wissen bieten.

Im Speziellen liegt ein großer Schwerpunkt auf dem Bereich „Parlament“. Passend zu einem darauffolgenden Lehrausgang, könnte man schon vorher digital das Gebäude erkunden.

Es wird behauptet, dass die heutigen Kinder sich
hervorragend mit den neuen Medien zurechtfinden. Leider habe ich in der Praxis beobachtet, dass sie sich mit den diversen Computerspielen gut auskennen, jedoch sind einfache Übungen wie, Texte markieren, ausschneiden und einfügen oder Informationen aus einem Text filtern eine große Herausforderung.

Mit einem Arbeitsauftrag, über mehrere Stunden, könnten die Kinder digitale Spaziergänge erleben, sich mit den PolitikerInnen von heute auseinandersetzten und ihr Wissen bei Rätseln und Spielen testen.

Das Navigieren zwischen den unterschiedlichen Seiten und sich dabei einen Überblick schaffen ist eine gute Übung um das Gesamtkonzept einer Website zu verstehen. Außerdem bietet die Website viele Möglichkeiten zur Freiarbeit und zur individuellen Gestaltung, was ich als positiv erachte.

Persönliche Meinung

Meiner Meinung nach ist eine sehr gut strukturierte Website, die das oft vernachlässigte Unterrichtsprinzip gut behandelt. Für Lehrpersonen ist es recht einfach unterschiedliche politische Themen zu finden oder Gruppenarbeiten einzuteilen.

Kritisieren würde ich die Spielmöglichkeiten. Spiele wie „Doppelmoppel“, oder auch Memory genannt, machen den Kindern mit Sicherheit Spaß und bringen eine gute Abwechslung.

Doch das Spiel „Deine Woche als PolitikerIn“ betrachte ich kritisch, deshalb würde ich es nicht als Pflichtaufgabe in einen Arbeitsauftrag geben.

 

 

 

 

 

 

24 Mai

Achtsam und zielorientiert im Internet

4.2 Achtsam und zielorientiert im Internet

Sich orientieren und Informationen strukturieren

Der vernünftige Gebrauch des Internets erfordert, dass du dir Ziele setzt, diese Ziele immer wieder in Erinnerung rufst und überprüfst, ob dich dein bisheriger Weg den angepeilten Zielen etwas näher gebracht hat.

Aufgabenstellung:

„Wie kann man richtig und zielorientiert im Internet recherchieren?

  • Zweiergruppen bilden
  • Themengebiet suchen (nach Schulstufen variieren)
  • Überlegungen für die Rechercheaufgabe:
    • Wie organisierst du Zwischenergebnisse und Ergebnisse deiner Informationssuche?
    • Welche Methoden und Anwendungen verwendest du dafür?
    • Wie behältst du deine Ziele im Auge?
  • Einige Kriterien:
    • Klarheit: Klarheit ist der Schlüssel zum Verstehen
    • Richtigkeit: die Beweisbarkeit von Aussagen durch Richtigkeit ist ein wichtiger Gradmesser beim kritischen Denken.
    • Exaktheit: Exaktheit bedeutet, inwieweit Sachverhalte genau und konkret dargestellt werden.
    • Relevanz: Relevante Aussagen beschäftigen sich mit den zentralen Punkten des behandelten Themas.
  • Ergebnisse der Lehrperson abgeben

 

Kommentar:

Computerraum reservieren!

Ziel der Aufgabe ist es kritisches Denken zu fördern und Informationen aus dem Internet zu filtern. Oft findet man viel zu viele Informationen zu einem Thema und verliert den Überblick, deshalb sollte man auf Klarheit, Richtigkeit, Exaktheit und Relevanz achten.

Quelle: Schipek, Dietmar(2015): Medienkompetenz. Prototypische Aufgaben.mediamanual.Wien

24 Mai

Medientagebuch

3.2 Medientagebuch

Welchen Stellenwert haben Medien in deinem Leben? Wie viel Zeit verbringst du womit? Die Reflexion deines Mediennutzungsverhaltens kann dir helfen, dienen Umgang mit Medien verschiedenster Art bewusst zu gestalten.

Aufgabenstellung:

Phase 1

  • Fragestellung klären in der Klasse: Was sind Medien? Welche Medien gibt es? aktive und passive Medien?
  • „Welche Medien nützt du aktiv oder passiv, wie lange und wofür?“  –> Kinder müssen über einen bestimmten Zeitraum ein „Medientagebuch“ führen.
  • Erstellt in der Klasse vorab gemeinsame Regeln für euer Tagebuch:
    • Wie sollen die Aufzeichnungen erfolgen?
    • Wer darf die Aufzeichnungen ansehen?
    • Wie wird das Tagebuch im Unterricht verwendet?

Phase 2

Nach Ablauf der vereinbarten Beobachtungszeit werden die Aufzeichnungen reflektiert.

Folgende Fragen können helfen, einen Lernprozess anzuregen:

    • Kommst du durch deine Aufzeichnungen zu Ergebnissen, die dich überraschen?
    • Welche Aktivitäten sind mit welchen Medien verbunden?
    • Welche Medien benützt du, um selbst kreativ zu sein?
    • Wie viel Zeit verbringst du mit passiver Mediennutzung?
    • Gibt es Medien, ohne das du glaubst, nicht auskommen zu können?
    • Wie schätzt du dein persönliches Mediennutzungsverhalten ein? – Möchtest du etwas daran verändern? – Was?

 

Kommentar:

Ziel der Aufgabe ist es den Kindern bewusst zu machen, wie sehr sie im Alltag von Medien beeinflusst werden.

Quelle: Schipek, Dietmar(2015): Medienkompetenz. Prototypische Aufgaben.mediamanual.Wien