06 Jun

demokratiewebstatt.at – Politische Bildung

Im Rahmen eines Seminares durfte ich mich mit einer möglichen Exkursion zum Thema „Medienkompetenz“ auseinandersetzen. Ich wählte eine Internetseite mit dem Schwerpunkt: Politische Bildung

demokratiewebstatt

 

 

 

https://www.demokratiewebstatt.at/Stand:06.06.2016

 

Name: Julia Wiedner

Mein Name ist Julia Wiedner  und ich habe als Exkursionsziel eine Internetseite gewählt: https://www.demokratiewebstatt.at/

Weil mein Exkursionsziel eine Website ist, gibt es kein konkretes Datum, da ich mich mehrmals, längere Zeit, damit beschäftigt habe.

Persönliche Eindrücke

Wie wir wissen wird politische Bildung nicht mehr als eigenes Unterrichtsfach in der NMS gehandhabt, sondern als Unterrichtsprinzip verankert.

Um dieses Prinzip möglichst einfach umzusetzen, habe ich mich mit der oben genannten Website auseinandergesetzt.

Ich finde die Website ist gut strukturiert und man kann den SchülerInnen viele unterschiedliche Themenbereiche anbiete. Je nach Interesse der Kinder gibt es dazu passende Unterthemen, die ein breites Spektrum an Wissen bieten.

Im Speziellen liegt ein großer Schwerpunkt auf dem Bereich „Parlament“. Passend zu einem darauffolgenden Lehrausgang, könnte man schon vorher digital das Gebäude erkunden.

Es wird behauptet, dass die heutigen Kinder sich
hervorragend mit den neuen Medien zurechtfinden. Leider habe ich in der Praxis beobachtet, dass sie sich mit den diversen Computerspielen gut auskennen, jedoch sind einfache Übungen wie, Texte markieren, ausschneiden und einfügen oder Informationen aus einem Text filtern eine große Herausforderung.

Mit einem Arbeitsauftrag, über mehrere Stunden, könnten die Kinder digitale Spaziergänge erleben, sich mit den PolitikerInnen von heute auseinandersetzten und ihr Wissen bei Rätseln und Spielen testen.

Das Navigieren zwischen den unterschiedlichen Seiten und sich dabei einen Überblick schaffen ist eine gute Übung um das Gesamtkonzept einer Website zu verstehen. Außerdem bietet die Website viele Möglichkeiten zur Freiarbeit und zur individuellen Gestaltung, was ich als positiv erachte.

Persönliche Meinung

Meiner Meinung nach ist eine sehr gut strukturierte Website, die das oft vernachlässigte Unterrichtsprinzip gut behandelt. Für Lehrpersonen ist es recht einfach unterschiedliche politische Themen zu finden oder Gruppenarbeiten einzuteilen.

Kritisieren würde ich die Spielmöglichkeiten. Spiele wie „Doppelmoppel“, oder auch Memory genannt, machen den Kindern mit Sicherheit Spaß und bringen eine gute Abwechslung.

Doch das Spiel „Deine Woche als PolitikerIn“ betrachte ich kritisch, deshalb würde ich es nicht als Pflichtaufgabe in einen Arbeitsauftrag geben.

 

 

 

 

 

 

24 Mai

Achtsam und zielorientiert im Internet

4.2 Achtsam und zielorientiert im Internet

Sich orientieren und Informationen strukturieren

Der vernünftige Gebrauch des Internets erfordert, dass du dir Ziele setzt, diese Ziele immer wieder in Erinnerung rufst und überprüfst, ob dich dein bisheriger Weg den angepeilten Zielen etwas näher gebracht hat.

Aufgabenstellung:

„Wie kann man richtig und zielorientiert im Internet recherchieren?

  • Zweiergruppen bilden
  • Themengebiet suchen (nach Schulstufen variieren)
  • Überlegungen für die Rechercheaufgabe:
    • Wie organisierst du Zwischenergebnisse und Ergebnisse deiner Informationssuche?
    • Welche Methoden und Anwendungen verwendest du dafür?
    • Wie behältst du deine Ziele im Auge?
  • Einige Kriterien:
    • Klarheit: Klarheit ist der Schlüssel zum Verstehen
    • Richtigkeit: die Beweisbarkeit von Aussagen durch Richtigkeit ist ein wichtiger Gradmesser beim kritischen Denken.
    • Exaktheit: Exaktheit bedeutet, inwieweit Sachverhalte genau und konkret dargestellt werden.
    • Relevanz: Relevante Aussagen beschäftigen sich mit den zentralen Punkten des behandelten Themas.
  • Ergebnisse der Lehrperson abgeben

 

Kommentar:

Computerraum reservieren!

Ziel der Aufgabe ist es kritisches Denken zu fördern und Informationen aus dem Internet zu filtern. Oft findet man viel zu viele Informationen zu einem Thema und verliert den Überblick, deshalb sollte man auf Klarheit, Richtigkeit, Exaktheit und Relevanz achten.

Quelle: Schipek, Dietmar(2015): Medienkompetenz. Prototypische Aufgaben.mediamanual.Wien

24 Mai

Medientagebuch

3.2 Medientagebuch

Welchen Stellenwert haben Medien in deinem Leben? Wie viel Zeit verbringst du womit? Die Reflexion deines Mediennutzungsverhaltens kann dir helfen, dienen Umgang mit Medien verschiedenster Art bewusst zu gestalten.

Aufgabenstellung:

Phase 1

  • Fragestellung klären in der Klasse: Was sind Medien? Welche Medien gibt es? aktive und passive Medien?
  • „Welche Medien nützt du aktiv oder passiv, wie lange und wofür?“  –> Kinder müssen über einen bestimmten Zeitraum ein „Medientagebuch“ führen.
  • Erstellt in der Klasse vorab gemeinsame Regeln für euer Tagebuch:
    • Wie sollen die Aufzeichnungen erfolgen?
    • Wer darf die Aufzeichnungen ansehen?
    • Wie wird das Tagebuch im Unterricht verwendet?

Phase 2

Nach Ablauf der vereinbarten Beobachtungszeit werden die Aufzeichnungen reflektiert.

Folgende Fragen können helfen, einen Lernprozess anzuregen:

    • Kommst du durch deine Aufzeichnungen zu Ergebnissen, die dich überraschen?
    • Welche Aktivitäten sind mit welchen Medien verbunden?
    • Welche Medien benützt du, um selbst kreativ zu sein?
    • Wie viel Zeit verbringst du mit passiver Mediennutzung?
    • Gibt es Medien, ohne das du glaubst, nicht auskommen zu können?
    • Wie schätzt du dein persönliches Mediennutzungsverhalten ein? – Möchtest du etwas daran verändern? – Was?

 

Kommentar:

Ziel der Aufgabe ist es den Kindern bewusst zu machen, wie sehr sie im Alltag von Medien beeinflusst werden.

Quelle: Schipek, Dietmar(2015): Medienkompetenz. Prototypische Aufgaben.mediamanual.Wien

19 Mai

Exkursion: Sky Österreich Fernsehen GmbH

SkyExkursionsdokumentation zu unserem Ausflug zu Sky Österreich Fernsehen GmbH
Rivergate
Handelskai 92, Gate 1
1200 Wien

Name der Besucher: Benjamin Hupfer und Florian Sulyok

Exkursionsziel : Sky Österreich Fernsehen GmbH

Datum des Besuches: 13.04.2016

Persönliche Eindrücke: Uns hat die Exkursion und die Führung in der Skywelt sehr gut gefallen. Man konnte neue Eindrücke in der TV-Produktion sammeln und wir konnten auch bei der Produktion von kleinen Artikeln für die Homepage zusehen.

Relevanz für medienpädagogische Praxis: In die Welt von Sky einzutauchen, wäre auch für Schülerinnen und Schüler sehr interessant und spannend. Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob eine große Gruppe für einen Besuch im Studion geeignet ist, da die Kapazitäten begrenzt sind, und normalerweise keine Führungen angeboten werden. Die Produktion von TV-Aufnahmen, Schnitt von Videos, Interviews führen, usw. ist eine Erfahrung wert. Kinder die sich für einen Job in dieser Sparte interessieren würde ich einen Besuch auf jedenfall zu Herzen legen.

 

Persönliche Stellungnahme: Da uns die Welt von Sky Sport schon immer sehr interessiert hat, und wir schon oft mit unserem Freund über seine beruflichen Aufgaben gesprochen haben, freuten wir uns sehr dies auch mal LIVE mitzuerleben. Ich würde es Interessenten sehr empfehlen. Leider konnten wir nicht allzulange bleiben, da unser Freund wieder seiner normalen Arbeit nachgehen musste.

12 Apr

Digitales Erzählen

2.1 Digitales Erzählen

Digitales Erzählen ist eine einfache Methode, sich dem visuellen Erzählen anzunähern, bietet das „BBC 5 Shot“-Modell. Dabei wird für den Einstieg in ein Interview zu einem Thema eine Bildsequenz mit fünf Bildeinstellungen rund um die zu interviewende Person gestaltet.

Die 5-Shot-Methode eignet sich sehr gut, um das visuelle Erzählen zu üben.

Checkliste zur Erstellung einer Bildsequenz:

  • Bildeinstellungen auswählen
  • auf den richtigen Ton achten
  • Kamera ruhig halten, leise sein
  • pro Einstellungen zehn Sekunden Bild und Ton aufzeichnen
  • mit Hilfe einer Videoschnittsoftware alle fünf Einstellungen entsprechend schneiden und montieren

Aufgabenstellung:

  • Definition „Visuelles Erzählen“ erklären und in der Klasse besprechen
  • zeigen des Youtube-Links, um ein Beispiel für die  „5 shot methode“: https://www.youtube.com/watch?v=EMMT4bbWo8k
  • Gruppen bilden
  • in den Gruppen passenden Themen, Objekte finden, welche sie für diese Methode verwenden wollen (Checkliste beachten)
  • Bearbeitung der Ergebnisse
  • Präsentation und Nachbesprechung

Kommentar:

Ziel dieser Aufgabe ist es die Kinder einerseits dazu anzuregen darüber nachzudenken wie und warum verschiedene Situationen gefilmt werden und andererseits wie sie etwas filmen würden und warum. Wie sie das Interesse der Zuschauer wecken würden und warum man diese 5 verschiedene Ansichten braucht und warum jede einzelne wichtig ist.

Quelle: Schipek, Dietmar(2015): Medienkompetenz. Prototypische Aufgaben.mediamanual.Wien

08 Apr

Faire Debatte

Faire Debatte

Aufgabenstellung:

  • Definition „faire Debatte“ –> Eine Debatte ist ein Streitgespräch, das formalen Regeln folgt und zur inhaltlichen Vorbereitung einer Abstimmung dient. Eine Debatte kann nur in einer guten Streitkultur funktionieren.
  • Thema festlegen über welches debattiert wird
  • Rollen in der Klasse fixieren (Pro & Contra)
  • vor Beginn der Debatte abstimmen (wie sieht die Meinungsverteilung vor der Diskussion aus) und diese protokollieren
  • vier RednerInnen bringen ihre Meinungen in einer Rede von 3-5 Minuten vor und versuchen das Publikum für sich zu gewinnen
  • Danach folgt eine Diskussionsrunde, wo sich die RednerInnen kurz zu den Argumenten äußern, auch das Publikum (restliche Klasse) diskutiert mit
  • Zum Schluss gibt es eine neuerliche Abstimmung

Kommentar:

Schwierigkeitsgrad der Aufgabe ist vom Thema abhängig, wichtig ist die Interessen der SchülerInnen zu wecken. Neben den unterschiedlichen Sichtweisen lernen SchülerInnen ihre Argumente klar zu formulieren und aktiv zuzuhören.

Quelle: Schipek, Dietmar(2015): Medienkompetenz. Prototypische Aufgaben.mediamanual.Wien