11 Mai

Google Docs – Zusammen mehr erledigen

Quelle: Lina Nussbaumer

Docs ist jederzeit bereit. Erstelle einfach ein Dokument über deinen Browser oder lade dir die App für dein Mobilgerät herunter, um das Zusammenarbeiten mit Freunden, Kollegen oder Verwandten zu vereinfachen. Alles, was du dafür brauchst, ist ein Google Konto. 

Buchstaben, Wörter und noch viel mehr

Mit Google Docs erweckst du deine Dokumente zum Leben. 

Google Docs ist sowohl für den privaten als auch den geschäftlichen Gebrauch sehr nützlich. Dabei können mehrere Nutzer ein Dokument erstellen und bearbeiten. Dies funktioniert alles kostenlos und zur selben Zeit.

Für den geschäftlichen Nutzen bietet G Suite noch umfangreichere Nutzung trotz räumlicher Distanzen, sodass Personen, wie externe Partner und Teamkollegen mit unterschiedlichsten Standorten, direkt an einem Dokument zusammenarbeiten können.

Zahlreiche Bearbeitungsmöglichkeiten

Mit den verschiedenen Bearbeitungs- und Design-Möglichkeiten gelingt jede Text- und Absatzformatierung. Es gibt zahlreiche Schriftvarianten, die das gestalten von Dokumenten vereinfachen. Auch das hinzufügen von Links, Bilder und Zeichnungen ist ein Kinderspiel.

Außerdem sind alle Bearbeitungsmöglichkeiten kostenlos. 

Greife immer und überall auf deine Dokumente zurück

Du kannst über dein Smartphone, Tablet oder deinem Computer ganz einfach auf deine Dokumente zugreifen, sie bearbeiten und auch neue erstellen, ganz egal, wo du bist – auch ohne Internetverbindung. 

Beliebig freigeben

Freunde, Kollegen oder Verwandte können mithilfe eines Klicks auf „Freigeben“ deine Dokumente sehen, Änderungen vorschlagen oder auch direkt bearbeiten. 

In Echtzeit bearbeiten

An Hand der Cursorbewegung kannst du sofort sehen, wo jemand anderes eine Änderung vornimmt oder Text markiert wird.

Chatten und kommentieren

Es gibt die Möglichkeit direkt im Dokument mit anderen Bearbeitern/Bearbeiterinnen zu chatten oder einen Kommentar mit “+” und einer E-Mail-Adresse zu hinterlassen, wodurch die gewünschte Person dann eine E-Mail-Benachrichtigung erhält.

Klicke nie mehr auf “Speichern” 

Alle deine Änderungen werden automatisch gespeichert. Du kannst auch den Überarbeitungsverlauf verwenden, um ältere Versionen desselben Dokuments anzusehen. Vorherige Versionen werden nämlich gespeichert, allerdings werden sie beim Speicherplatz nicht mitgerechnet. Sie sind sogar nach Datum sortiert und enthalten den Namen der Person, die die Änderung vorgenommen hat. Bei Bedarf kannst du also Änderungen rückgängig machen. 

Kompatibel mit zahlreichen Formaten

Importiere deine Dokumente, um sie zu öffnen, bearbeiten und speichern, zum Beispiel Microsoft® Word- und PDF-Dateien. Exportiere deine Arbeit im DOCX-, ODT-, RTF-, TXT- oder HTML-Format. Du kannst die Dateien in Google Docs konvertieren und umgekehrt. Egal welches Dateiformat konvertiert wird, das ursprüngliche Format bleibt erhalten. Somit musst du dir keine Gedanken über Dateiformate machen, da das Exportieren einfach ist. 

Google-Suche – direkt in Docs

Direkt im Dokument kannst du auch nach Bildern, Zitaten und Texten aus der Google-Suchanfragen zugreifen, ohne dass du die App oder die Google-Docs-Seite verlassen musst. 

Tutorial – Umgang mit Google Docs

Kritiker

netzwelt.de: Leider sei für die volle Funktionsfähigkeit der Chrome-Browser nötig. Außerdem sei Google Docs eher unübersichtlich. Netzwelt kritisiert außerdem den Fakt, dass Google Docs zu den US-Servern zähle. 

FrankfurterRundschau: Google gehöre, laut vieler IT-Experten mit anderen großen Internetkonzernen zu den sichersten Datenspeichern, da sie viel investieren, um Hacker abzuwehren. 

Google sei das Durchsuchen meiner Daten erlaubt. Diese Daten dürfen dann für zielgerichtete Werbung verwendet werden. Beispielsweise würden Googlemails analysiert werden, damit entsprechende Reklameangebote gezeigt werden können.

Google sage jedoch, dass Google Drive Dateien und somit auch Google Docs Dateien, im Moment nicht für Werbezwecke durchforstet werden. Die Geschäftsbedingungen verbieten dies jedoch auch nicht. Es sei aber auch unwahrscheinlich, dass Google seine Absichten ändert. 

Heise online: Google untersuche nicht nur die E-Mails seiner Kunden, sondern auch Texte auf Google Docs. In den Nutzungsbedingungen erkläre Google dies so, dass ein automatisierter Scan die Inhalte vor Viren und anderen Gefahren schütze. 

Allerdings mache Google deutlich, dass diese System, Dateien nach einem gewissen Muster durchsuche, sodass Verstöße gegen Nutzungsbedingungen überprüft werden können. Allerdings bliebe dabei die Bedeutung der Inhalte verdeckt. 

Podcast – Was weißt du darüber?

https://medienarchiv.phwien.ac.at/google-docs-zusammen-mehr-erledigen/

Quellen:

https://www.google.com/intl/de_at/docs/about/

https://www.netzwelt.de/google-docs/testbericht.html

https://www.fr.de/kultur/datenmonster-google-drive-gierig-11343809.html

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Bug-Google-Docs-verweigerte-Zugriff-auf-Texte-3876764.html

07 Jan

Weltbibliothek: Google Books

Blogbeitrag zu Google Books

Die Motivation des Projekts Google Books ist es seit 2004, eine Weltbibliothek zu erschaffen, sodass jede und jeder auf dieser Welt Zugang zu Informationen und Bildung bekommen kann. Begonnen wurde Ende der 1990-er Jahre bei der Universitätsbibliothek Harvard in USA und es wurden im Lauf der Jahre immer mehr Abmachungen mit Bibliotheken getroffen die Bücher einzuscannen und zu archivieren, damit Bücher bzw. deren Inhalte nicht mehr verloren gehen können. Die Orte der Bücherscans und der finanzielle Aufwand der Arbeit sind bis heute geheim.

Google Books hat die Intention möglichst eine Vielzahl an Leser/innen zu erreichen, daher sind die inhaltlichen Angebote sehr unterschiedlich. Durch die umfangreiche Nutzung können die Angebote für User/innen gespeichert und durch Algorithmen verfeinert werden. Doch nicht nur Google holt seine Informationen aus den Suchergebnissen, auch Silicon Valley, Microsoft, der nationale Sicherheitsdienst (NSA), etc. haben ihren Nutzen davon.

2005 wurde Google Books besonders durch eine Klage der Autoren und Verleger der online veröffentlichten Bücher konfrontiert, welche zu dreijährigen Verhandlungen führte und schließlich gewonnen wurde. Die Online-Bücher sind nun seit 2009 kostenpflichtig, aber dennoch weiterhin zugänglich. Somit ist Google Books aber keine Bibliothek mehr, sondern ist zu einer Bücherei geworden.

Es gibt inzwischen einige Alternativen zu Google Books, z.B. „Digital Public Library of America“ (DPLA) oder Europeana, welche auf rechtlicher Basis mit Europa arbeiten wollen.

Quellen und Seiten:

Digital Public Library of America: https://dp.la/

Europeana Collections: https://www.europeana.eu/portal/de

Dirk Lewandowski: Die Search Engines erobern die Buchwelt (PDF-Datei; 248 kB). In: Password. Das deutsche Newsletter für Informationsprofis. Hattingen 11/2005, S. 29: http://www.durchdenken.de/lewandowski/doc/suchmaschinen-news11-05.pdf

Dirk Lewandowski: Google Buchsuche. Bücher kostenlos zum Download (PDF-Datei; 71 kB). In: Password. 10/2006, S. 36: http://www.durchdenken.de/lewandowski/doc/pw102006.pdf

Google Books Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Google_Books

Klaus Weber: Drei Jahre Freiheitsstrafe für alle Google-Mitarbeiter? Ein Beitrag zur Praxis des Urheberstrafrechts (PDF-Datei; 102 kB). In: Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik (ZIS) 2010, S. 220 ff.: http://www.zis-online.com/dat/artikel/2010_3_428.pdf

Suchmaschine Google Books: https://books.google.com/advanced_book_search

Youtube: Google und die Macht des Wissens DOKU: https://www.youtube.com/watch?v=6dL0yxl1SGU

07 Jan

Google „Töchter“: Maps & Youtube

Google Maps

Google Maps ist ein Online-Kartendienst des US-amerikanischen Unternehmens Google LLC. Bei diesem Programm, wovon es auch eine App gibt, kann die Erdoberfläche als Straßenkarte oder als Luft- oder Satellitenbild betrachtet werden, wobei auch Standorte von Institutionen oder bekannten Objekten angezeigt werden. Die Software wurde am 8. Februar 2005 gestartet und ist seither weit verbreitet. Bei Google Maps kann der Anwender zwischen einer reinen Kartendarstellung, einem Satellitenbild und einer Ansicht wählen, bei der in das Satellitenbild alle Straßen, Wege und Grenzlinien schemenhaft eingezeichnet und alle Beschriftungen aus der Karte übernommen sind. Navigationselemente und eine Zoomfunktion erlauben es, sich auch ohne Suchbegriff auf dem Karten- bzw. Bildausschnitt zu bewegen. Google Maps bietet für viele Länder einen Routenplaner an. Für hunderte Städte und gelegentlich auch ganze Länder, wie China, Großbritannien, Japan und die Schweiz, können zudem Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln angezeigt und geplant werden. Seit 2008 sind für manche Länder auch Echtzeit-Verkehrsinformationen integriert.Die Google-Maps-App für Mobilgeräte kann auch als vollwertiges Navigationssystem mit Sprachausgabe genutzt werden, sofern das Mobilgerät in der Lage ist, seine eigene Position zu bestimmen.Anschließend werden einige Alternativen zu Google Maps aufgelistet:·TomTom GO Mobile.

·Here WeGo.

·Sygic.

·Scout GPS.

·Magic Earth.

·Karta GPS.

·CoPilot.

·Waze.

Youtube

Manchen ist dies möglicherweise gar nicht bewusst, doch Youtube ist eine Tochterfirma von Google. Die Möglichkeiten für diese Beiden persönliche Daten ihrer Benutzer zu sammeln, umfassen daher unzählige alltägliche Bereiche. Oftmals ist uns jedoch nicht bewusst wie viele private Informationen aufgegriffen werden können.

Siehe: https://www.fluter.de/was-macht-youtube-mit-meinen-daten

Anhand dieser Informationen ändern sich auch die Werbeanzeigen, welche man als NutzerIn geboten bekommt. 

Das diese Daten gezielt zur Gewinnbringung eingesetzt werden können ist zwar schon sehr beunruhigend, doch wenn dann sogar illegale Verbreitung hinzukommt, müssen sogar derart riesige Firmen mit Konsequenzen rechnen.

Siehe: https://futurezone.at/netzpolitik/youtube-sammelt-illegal-daten-von-kindern-rekordstrafe/400596548

Als kleine Anekdote findet man unter dem nachfolgenden Link einen Artikel aus dem Jahr 2007, in dem über die neuen Marketingambitionen von Youtube berichtet wird.

Siehe: https://www.heise.de/newsticker/meldung/YouTube-will-Nutzerdaten-sammeln-170002.html

Martina Stelzig & Jonathan Dobias

04 Jan

Filterblase Google

Quelle: https://cdn.pixabay.com/photo/2015/02/02/15/28/bar-621033_960_720.jpg

Wie stark filtert Google die Suchergebnisse auf die/den jeweilige/n Nutzer/in bezogen? Sehen wir nur mehr das, was wir sehen wollen?

Eli Pariser kritisiere in seinem Buch „Filter Bubble“ Internetplattformen und Suchmaschinen aufgrund ihrer Algorithmen. Die Sammlung von Daten der Nutzer/innen werde verwendet, um weitere Anfragen personalisiert zu beantworten. Dies schränke die Selbstbestimmung der Menschen ein, es gebe für jede/n eine eigene Internet-Realität.

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) führte dazu eine Stichproben-Studie bezogen auf die Bundestagswahl durch. Durch diese Studie konnte die These von Eli Pariser nicht bestätigt werden. Es kam jedoch heraus, dass die Spracheinstellung, der Standort und die sich verändernde Relevanz der gesuchten Internetseiten das Suchergebnis beeinflussen können. Außerdem könne die Wirkungsweise von Googles Algorithmen kontrolliert werden.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=VRPFFzgS75U

Auch Andreas Becker schreibt darüber, welche Filter Google und andere Suchmaschinen einsetzen. Er ist überzeugt davon, dass wir in Filterblasen leben, da selbst die als sicher geltenden Suchmaschinen Filter nutzen. Google sei so beliebt aufgrund dieser umstrittenen Filter. Sie führen die Nutzer/innen schnell zu dem gewünschten Ergebnis. Zu diesem Erfolg tragen viele verschiedene Filter bei. Google ermittle nämlich den Ort, von dem aus eine Suchanfrage gestellt wurde. Auch das Verhalten einer Person im Internet werde verfolgt. Zum Beispiel wird gespeichert, welche Websites öfter besucht werden und diese stehen in weiterer Folge am Anfang der Liste von Suchergebnissen. Ein weiterer Filter wird auf die Kommunikation gelegt. Schreiben zwei Menschen über Gmail miteinander, kann es sein, dass die eine Person beliebte Seiten der anderen Person vorgeschlagen bekommt. Offiziell gebe es 200 Google-Filter. Google verwende diese Filter, um die Zufriedenheit der Nutzer/innen zu steigern.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=B8ofWFx525s

Welche alternativen Suchmaschinen gibt es?

  • DuckDuckGo
  • Ecosia
  • Qwant
  • MetaGer

    Für Kinder:
  • Blinde-Kuh
  • fragFINN

Podcast

Quellen

Müller, Tobias (26.07.2018): Objektive Suchergebnisse? Google besteht den Filtertest. In: Frankfurter Allgemeine. Abrufbar unter: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/studie-zu-suchergebnissen-bei-google-15708027.html (Zugriff 02.01.2020)
Becker, Andreas (28.10.2019): Die Wahrheit über Google Filter. Abrufbar unter: https://intenseo.de/seo-blog/google/die-wahrheit-ueber-google-suchergebnisse-serps/ (Zugriff 02.01.2020)
https://t3n.de/news/google-alternative-474551/ (Zugriff 02.01.2020)
https://www.blinde-kuh.de/index.html (Zugriff 02.01.2020)
https://www.fragfinn.de/ (Zugriff 02.01.2020)

Carolin Stiny, Ines Szauter & Kathrin Wallner

30 Dez

Wie funktioniert Google?

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Google.png

Die angehängten Links, geben einen Überblick, was Google ist, wie es funktioniert und vor allem wird erklärt wie eine Suchanfrage abläuft.

Wie funktioniert Google überhaupt?
https://www.giga.de/webapps/google-suche/specials/wie-funktioniert-google-einfach-verstaendlich-erklaert/

Funktionsweise der Suchalgorithmen
Artikel: https://www.google.com/intl/de/search/howsearchworks/algorithms/

Podcast zum Thema Google – Wissen ist Macht.
Wir haben uns in einer Runde getroffen und uns zu einigen Themen, die wir recherchiert haben, unterhalten.
Der Podcast soll euch einen Einblick in das Thema verschaffen. Viel Spaß!

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Google.png
https://www.youtube.com/watch?v=ZhNbIAzBz70&t=500s
https://www.youtube.com/watch?v=qrWJOVJMLQE
https://www.giga.de/webapps/google-suche/specials/wie-funktioniert-google-einfach-verstaendlich-erklaert/
https://www.google.com/intl/de/search/howsearchworks/algorithms/
https://www.youtube.com/watch?v=J5RZOU6vK4Q

17 Jun

Aufgeben von Freiheit – Gewinnen von Sicherheit – Pro und Kontra der stetig wachsenden medialen Überwachung

Der digitale Schatten ist viel größer als unser Selbst. Uns ist noch nicht bewusst, was wir mit einem Klick im Internet alles an Informationen abgeben. 

Für die Menschen, die die Überwachung leiten gilt nur eines: Sammeln, speichern und auswerten. Wir sind nicht mehr die Kunden, sondern wir sind die Ware. Wir sind Daten. Daten die auf dem Warenmarkt hin und hergeschoben werden. Wir sind uns über die Konsequenzen nicht im Klaren. Suchchroniken werden von Google genau aufgezeichnet und gespeichert. Unternehmen, wie Google, wissen also mehr über uns wie wir es tun. Sie wissen ganz genau, nach welchen Themen man die letzten zehn Jahre im Internet gesucht hat. Wo wir uns aufgehalten haben und was wir konsumiert haben. All unsere Aktionen, Bewegungen, Meinungen und Suchbegriffe tragen eine unauslöschliche Spur nach sich. So bilden sie sich ein Bild von uns. Ein Bild, das gespeichert und archiviert wird. 

Haben wir Bürger einen Rechtsanspruch gegen Google? Die bisherige EU-Datenschutzrichtlinie stammt noch aus dem Jahre 1995. Damals steckte das Internet noch in seinen Kinderschuhen. Wir müssen uns zwingend darum kümmern, wie wir ein Recht auf Autonomie und Selbstbestimmung unserer digitalen Persönlichkeit durchsetzen können. 

Gibt es denn überhaupt eine positive Seite der Überwachung? 

Bei Sicherheit denken wir immer mehr an Überwachung. Der Begriff „Sicherheit“ (Soziologie) ist der zurzeit am häufigsten verwendete Begriff auf unserer Erde und dennoch ist es auch der am „schwammigsten“ definierteste Begriff.

Überwachungskameras werden immer häufiger verwendet und geben der Gesellschaft und den Leuten eine gewisse Sicherheit. Sie dienen in öffentlichen Plätzen der Sicherheit und können gegen möglichen Diebstahl oder Terroranschlägen helfen. Es ist eine Präventionsmaßnahme gegen Straftaten und kann Kleinkriminell abschrecken. Weiters kann es der Justiz helfen Straftäter zu finden und diese dann auch aufzuspüren. Außerdem kann gegen Vandalismus in den öffentlichen Verkehrsmitteln – wie z.B. Graffitis an den U-Bahnen- nachgegangen  werden. 

Kann Überwachung eines Tages überhand nehmen?

Links:

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/infografik-chinas-sozialkredit-system-15913709.html

https://diepresse.com/home/techscience/5435475/Alexa-verschickt-Privatgespraech-an-Arbeitskollegen

https://diepresse.com/home/techscience/5610893/AmazonMitarbeiter-lauschen-AlexaGespraechen

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/geheimdienste-wollen-alexa-offenbar-zur-ueberwachung-nutzen-16136726.html

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/duesseldorf-grundschullehrer-schreiben-zeugnisse-wieder-per-hand-a-1215097.html

https://mobil.derstandard.at/2000102393121/Neuer-joe-Kundenklub-von-Rewe-gestartet-Datenschuetzer-skeptisch?utm_term=Autofeed&utm_medium=Social&utm_source=Facebook&fbclid=IwAR33b5INTVzsyyEq4HtgcYfVlfCskW8pvwyR7cHxBoa9g0xUvvWDdLGdxCk#Echobox=1556865415

Lisa Schmerlaib, Lisa Cesnik, Theresa Gerbeth, , Lukas Schneider, Georg Klinger

29 Apr

Was Google & Co über uns wissen (wollen)…

verfasst von: Stephanie Bürgmayr, Lydia Kobau, Max Pfundner, Elisabeth Reppnig

Die meisten Menschen nutzen Google, Facebook oder andere ähnliche Online-Kanäle praktisch täglich, sind sich dabei aber nicht im Geringsten bewusst, was das eigentlich für ihre Privatsphäre und sensible Daten bedeuten kann.

Wenn ich einem Bekannten meine Telefonnummer, meinen Namen und meine Adresse gebe, dann weiß ich genau was damit passiert, ich habe sie ja nur diesem einen Menschen gegeben, oder? Jein, denn wenn diese Person die Daten auf ihrem Handy speichert und dann zum Beispiel den Nachrichtendienst „Whatsapp“ aufruft, dann wird das gesamte Adressbuch jedes Mal mit dem amerikanischen Server abgeglichen. So schnell kann es gehen und diese Daten sind bei Whatsapp und im Zuge dessen auch bei dessen Mutterunternehmen Facebook gelandet. Ein weiterer riesiger Datensammler unserer Zeit ist definitiv Google und wir tragen wesentlich dazu bei ihn tagtäglich zu füttern. Obwohl die Zahlen nicht eindeutig zu bestimmen sind gehen Schätzungen, wie sie zum Beispiel „internetlivestats“ aufstellt, von mehr als 40000 Suchanfragen bei Google pro Sekunde aus. Jedes Mal, wenn wir Google nach einem bestimmten Restaurant, neuen Schuhen oder einer neuen Küche fragen merkt sich das der dahinterstehende Algorithmus. Er zeichnet unsere IP-Adresse auf, also von welchem Gerät und von wo aus wir operieren, und setzt kleine Marker auf unseren Computern, so genannte Cookies, die aufzeichnen welche Seiten wir besuchen und welche Aktionen wir darauf getätigt haben. Google weiß in den meisten Fällen aufgrund unserer Handys auch wo wir uns aufgehalten haben und wie lange wir da waren.

Aber wofür werden diese Informationen verwendet? Das größte Standbein von Google und Co ist die Werbung.  Die Einnahmen dadurch beliefen sich im Jahr 2018 nur bei der beliebten Suchmaschine auf rund 116 Milliarden Dollar, das sind rund 85% ihres Gesamtumsatzes. Diese Firmen leben davon so viele Informationen wie möglich zu sammeln um dadurch dann für Unternehmen gezielte Werbung ausspielen zu können. Haben sie sich schon einmal gewundert warum Sie eine bestimmte Werbung hartnäckig durch alle möglichen Portale verfolgt? Dabei handelt es sich meist um Google Adsense, das die von Ihnen besuchten Seiten und Aktionen auswertet, um sie gezielt mit persönlich relevanten Produkten zu bombardieren. Manchmal kann das nützlich sein, oft ist es aber auch lästig.

Das Problem dabei ist, dass die meisten Menschen sich dieses Umstandes nicht bewusst sind und sich im Normalfall nicht aktiv dazu entscheiden diese Datensammlungen zu erlauben. Oft sind diese Optionen von Google als Opt-Out gestaltet, das heißt, dass man sie aktiv deaktivieren muss um seine Zustimmung zu verweigern. Google, Facebook und Co gehen zwar transparent damit um, was für Daten gesammelt werden, machen es dem Alltagsuser aber schwer ohne intensive Recherche darauf zu reagieren.

Zusätzlich kam es leider zum Beispiel bei Facebook zum wiederholten Male zur unerlaubten Weitergabe von sensiblen Informationen an Dritte (siehe „Datenweitergabe an Facebook-Partner“). Das schädigt das Vertrauen in solche großen Online-Unternehmen natürlich umso mehr. Das einzig Positive daran ist, dass es hoffentlich das Bewusstsein der User dahingehend schärft, sich mehr mit dem grundsätzlichen Thema das Datenschutzes auseinander zu setzen und sich vor Auge zu halten, dass man vor allem im Internet nicht anonym unterwegs ist.  

Weitere Beiträge zum Thema Überwachung:

Quellen:

https://www.techbook.de/apps/messenger/whatsapp-datenschutz-zugriff-facebook

https://ardorseo.com/blog/how-many-google-searches-per-day-2019/

https://www.test.de/Internet-Cookies-die-wichtigsten-Fragen-4343964-0/

https://www.internetlivestats.com/google-search-statistics/

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/75188/umfrage/werbeumsatz-von-google-seit-2001/

https://www.derstandard.de/story/2000077886432/datensammelei-wie-viel-google-wirklich-ueber-uns-alle-weiss

03 Jun

Medienaktivismus – nicht schon wieder Politik?!

Verfasst von: Marijana Antonic

Wenn manch einer den Begriff „Medienaktivismus“ hört, so rollen bereits Augen und ein Gedankengang macht sich im Gesichtsfeld bemerkbar, „Nicht schon wieder Politik!“.

Ich kann euch beruhigen, Medienaktivismus ist viel mehr als Politik!

Seit der Entstehung unserer Geschichte unterscheiden, wir Menschen uns von den Tieren, durch unsere Gedanken, welche wir am besten immer jemandem preisgeben wollen. Dies fing jedoch nicht nur seit den neuen Medien wie, z.B.: „Facebook, Twitter und Co.“ an, sondern war schon in der Steinzeit an diversen Steinmauern allgegenwärtig und sorgen noch immer für Rätsel.

Medienaktivismus war also schon immer da, warum also erst jetzt dieser Begriff?  

Durch unsere digitalisierte On- und Offline-Welt definieren wir uns als Gesellschaft immer mehr dadurch, für alles und jeden einen Begriff zu nennen. Medienaktivismus ist also nur ein weiterer Begriff in unserer schnelllebigen Internet-Welt, welcher in zehn Jahren wahrscheinlich eine neue Definition erhalten wird, weshalb es so schwierig macht dieses Wort korrekt zu definieren.

Der Mainstream-Konsument interessiert sich weniger für den Medienaktivismus, eher sind es Leute, die hinter den Kulissen und Fassaden blicken wollen und eine neue Blickweise auf politische, kulturgeschichtliche oder technologische Themen anleiten wollen.

In Österreich findet man als einer der ersten Verbände für medienaktivistische Arbeit den „Verband Freier Radios Österreich“, welcher in den frühen 1990er Jahren bereits vor der Legalisierung des privaten Rundfunks gegründet worden sind. Natürlich sieht man die Gründung als kleinen „politischen Akt“, da dies ein Aufschrei nach alternativen Radioprogrammen bedeutete.

Die bekanntesten Medien sind mittlerweile „Facebook, Twitter und Co.“, große Zeitungsverlage sowie das öffentliche und private Fernsehen.

Durch diverse Online-Aktivitäten, welche jeder von uns tagtäglich tätigt, füttern wir die großen Konzerne wie „Google“ und „Facebook“ mit Informationen, die unseren „Newsfeed“ in den sozialen Medien beeinflussen und wir dem Strom der immer gleich schwimmenden „Fische“ bzw. Informationen nicht entweichen können.

Aus diesem Grund sollte der Begriff Medienaktivismus bereits in der Volksschule, bei den kleinsten Mitbewohnern unserer Welt, ein immer größeres Thema in der Medienerziehung werden. Denn durch unsere Konsumspuren und Denkweisen, welche wir im WWW (World-Wide-Web) hinterlassen, sind wir alle verpflichtet, diese mit einem kritischen Auge zu betrachten.

29 Nov

Google – History

Am 15. September 1997 wurde die Suchmaschine Google von den beiden Stanford Studenten Larry Page und Sergey Brin entwickelt. Die beiden Informatiker haben, mit normal erhältlichen Computerteilen, ein Programm erstellt, welches den Nutzern sofort die benötigten Informationen bietet. Das Ziel von Google ist „Alle Informationen der Welt zu speichern, sie zu ordnen und jedem Menschen auf der Welt zugänglich zu machen“. Um dieses Ziel zu erreichen, soll es ca. 300 Jahre dauern.
Gleich zu Beginn stellte sich schnell heraus, dass, aufgrund der komplizierteren Algorithmen, diese Suchmaschine besser war, als ihre Konkurrenten (AltaVista). Also beschlossen Larry Page und Sergey Brin sich dazu, die Universität zu verlassen und ihrem gemeinsamen Projekt die vollkommene Aufmerksamkeit zu schenken. Sie begannen in einer gemieteten Haushälfte, und ihrem ersten Mitarbeiter Craig Silverstein, ihr Unternehmen auszubauen und weiterzuentwickeln. Das Geheimnis ihres Erfolges war jedoch nicht die Idee von Google an sich, sondern die Art, wie die beiden Gründer mit ihrem Produkt umgegangen sind. Sie stellten nur die intelligentesten Fachleute ein, weshalb das Aufnahmeverfahren bei Google heutzutage immer noch sehr langwierig und schwer ist, und versuchten immer den billigsten und zeitsparendsten Weg einzuschlagen. Im Laufe der Zeit expandierte Google weltweit, hat inzwischen über 70 000 Mitarbeiter und ist die wertvollste Marke der Welt geworden.
Eine weitere Strategie des Unternehmens, ist das Aufkaufen von interessanten Geschäftsideen, welche anschließend von Google selbst genutzt werden (Bsp.: Google Docs, Google Maps, YouTube usw.). So ist der Konzern in unserem Alltag inzwischen allgegenwärtig. Auch die Mitarbeiter werden speziell behandelt. Um ihnen den größten Komfort bieten zu können, ist jeder Sitz von Google mit unzähligen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, Entspannung, und sogar Körperpflege, ausgestattet.
Das ursprüngliche Ziel der Datensammlung, soll jedoch im Endeffekt die Welt verbessern und der Menschheit helfen. Aus diesem Grund lautet das Motto von Google auch „Don’t be evil!“, was zu dem Schluss führt, dass das Großunternehmen wirklich im Sinne der Weltbevölkerung arbeitet. Dies scheint auch glaubwürdig, wenn man an die vielen verschiedenen Projekte im Energie-, Medizin- und Technikbereich denkt, welche alle sehr umweltfreundlich und kostensparend orientiert sind (Makani Power, Project Calico etc.). Jedoch bekommt Google auch sehr viel Kritik, da das Unternehmen ein Großteil aller Daten und Informationen, welche es aufnimmt, auf großen Servern speichert und somit auf eine gewisse Weise öffentlich macht. Benutzerorientierte Werbeschaltungen, Auswertungen anhand von Suchergebnissen und die Vernetzung aller Geräte auf der ganzen Welt könnten zukünftig eine Gefahr für unsere Gesellschaft (z.B.: durch Cyber-Terrorismus) werden.

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