29 Jun

Wie verwendet man Suchmaschinen richtig?

Suchmaschinen sind, vor allem auch für Lehrerinnen und Lehrer, ein äußert wichtiges Werkzeug, das einem in kürzester Zeit eine Fülle von Informationen zur Auswahl stellt. Hinter diesen Suchmaschinen, wie zum Beispiel Google oder Bing, steckt jedoch ein ziemlich komplexes System, welches mithilfe richtiger Anwendertricks optimal genutzt werden kann. Einen Suchbegriff eingeben – das kann jeder. Doch wer sich nicht vor einer unendlichen Fülle an potenziellen Informationsquellen wiederfinden möchte, dem sei geraten sich etwas näher mit dem Thema „Suchmaschinen“ auseinanderzusetzen.

Dieser Blog-Eintrag bietet eine kurze Zusammenfassung darüber, nach welchem Prinzip Webseiten in Suchmaschinen gelistet werden und warum das so ist, und wie man am schnellsten zu dem gewünschten Ergebnis kommt, ohne zig Webseiten angezeigt zu bekommen, die die gesuchten Informationen ohnehin nicht enthalten. Dazu werden die wichtigsten und brauchbarsten Kürzel und Tricks vorgestellt. Wer sich für Sicherheit von Kindern im Zusammenhang mit Suchmaschinen interessiert, sollte sich am besten diesen Blog-Eintrag durchlesen.

 

Suchmaschinen-Ranking

Mit den verschiedenen Suchmaschinen, wie Google, Bing und Co., ist es ein leichtes zu einem beliebigen Begriff Informationen abzurufen. Es werden binnen weniger hundertstel Sekunden Tausende von Treffern ausgeworfen.
Um die wirklich wichtigen und interessanten Artikel und Webseiten ganz oben in der Liste anzuführen gibt es verschiedene Rankingmethoden. Diese, wenn gut verstanden, helfen auch dabei die eigene Website oben in diesem Ranking zu platzieren. Dafür muss man einige Begriffe festlegen bei denen man gefunden werden will. Dann muss man nur noch folgende Kriterien beachten und schon ist es möglich ganz weit vorne mit dabei zu sein.

Häufigkeit des Suchbegriffes
Natürlich ist es wichtig den Suchbegriff so oft wie möglich im Quelltext bzw. auf der Website einzubauen. Aber Vorsicht! Wenn der Begriff zu inflationär gebraucht wird, dann kann dies auch negativ gewertet werden. Ideal ist hier eine Häufigkeit von 3-5%.

Mehrwortsuche
Oft werden nicht nur einzelne Wörter sondern Wörterpaare in eine Suchmaschine eingegeben. Hierbei wird im Ranking der Abstand zwischen den einzelnen Suchbegriffen gewertet. Denn wenn ein Wort am Anfang eines Textes vorkommt muss es nicht zwangsläufig Inhaltlich mit einem Wort am Textende zu tun haben.

Position des Suchbegriffes
Hierbei werden Zeitungsartikel oft als Vorbild genommen. Das Wichtigste steht in der Überschrift, dann gibt es einen Kurztext und danach die ganze Story. Deshalb hilft es oft bei langen Texten einen kurzen Teaser zu schreiben um es dem Leser einfacher zu machen ob die ganze Geschichte für ihn lesenswert ist. Das gleiche Prinzip verwenden auch die Suchmaschinen.

Verschiedene Seitenelemente und deren Auswirkung

Domainname
Ist der Suchbegriff teil des Domainnamens, so steigert es die Platzierung enorm. Jedoch muss der Inhalt der Seite dazu passen. Also www.katzen-sind-toll.at sollte auch Bilder von Katzen und nicht Hunden zeigen.

URL
Enthält der Ordner in dem die Datei zu finden ist, sowie der Dateiname, einen Suchbegriff so wirkt sich dies positiv auf das Ranking aus.

Überschriften
Hier ist es zunächst wichtig, dass die Überschriften im Quelltext auch als solche gekennzeichnet sind (HTML-Element <h1>). Dies bedeutet dann für die Suchmaschine, dass sich der Text mit diesem Begriff befasst.

Titel
Hier wieder gleicher Fall wie bei den Überschriften (HTML-Element <title> im <head> Bereich des HTML-Dokuments)

Verlinkung
Die Verlinkung auf anderen Webseiten gilt für die Suchmaschine als Qualitätsnachweis und somit als gutes Kriterium für das Ranking

Besonders Google ist immer dabei neue Rankingmethoden zu etablieren. In den letzten Jahren wurden einige neue erfunden und in die Suchmaschine eingebaut. Hierzu zählen zum Beispiel:

Nutzerdaten

Hierbei spielt das Verhalten der Nutzer eine große Rolle. So werden oft geklickte Links weiter oben in den Suchergebnissen platziert.

Ladezeiten und Geschwindigkeit der Server

Dieses Merkmal ist darauf zurückzuführen, dass Werbung auf Webseiten platziert wird. Schnell erreichbare Server gewährleisten die Nutzerzufriedenheit und damit auch die gute Stimmung die bei betrachten der Werbung vorherrscht.

Alter der Domain

„Je älter eine Domain ist, desto höher die Qualität“:, so der Grundgedanke. Was mit veralteten Domains passiert, welche ihre Inhalte nicht aktualisieren ist jedoch unklar.

Duplizierter Inhalt

Hierbei wurden früher oft Inhalte aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Wikipedia kopiert um gute Rankingergebnisse zu erzielen. Jedoch bringt es dem Nutzer nicht viel immer wieder die gleichen Inhalte zu bekommen. Somit will man sichergehen die möglichst höchste Informationsdichte zu erreichen. Jedoch ist es oft nicht möglich das Original von der Kopie zu unterscheiden. So kann es dazu kommen, dass jemand der Informationen übernimmt, dem eigentlichen Autor schädigt.

 

Suchtipps

Gerade für uns als angehende Lehrerinnen und Lehrer ist es natürlich wichtig Suchmaschinen richtig und vor allem auch zeiteffizient zu nutzen. Wenn wir z.B. für das Erstellen eines Arbeitsblattes gewisse Informationen benötigen, wollen wir so schnell und konkret wie möglich die für uns relevanten Informationen erhalten.

Aber wie funktioniert das, bzw. wie funktionieren eigentlich die Suchmaschinen?

Ganz allgemein erstellt jede Suchmaschine einen Index. Das heißt, dass bei einer Suchanfrage natürlich nicht das ganze Internet durchsucht wird, sondern nur quasi der eigene Katalog der Suchmaschine, eben der Index. Praktisch heißt das, dass sich die Suchmaschine einerseits an uns und unsere Bedürfnisse anpasst, aber auch dass zum Teil sehr viele Daten über einen gesammelt werden. Wenn man etwa bei Google Mail eingeloggt ist während man bei Google sucht, kann die Suchanfrage genau dem Nutzer zugeordnet werden.

Praktische Tipps die das Suchen erleichtern:

  • Immer mehr als einen Begriff eingeben (diese werden automatisch durch ein AND verbunden). Also etwa statt nur „Werkstatt“ besser „Werkstatt Oldtimer Volvo 1030“
  • Durch das hinzufügen der Postleitzahl erhält man „lokale“ Ergebnisse
  • Ein Begriff der unter Anführungszeichen gesucht wird, sucht genau diese Wortfolge als z.B. „Suchmaschinennutzung for Dummies“
  • Ein Sternchen (*) steht für einen Platzhalter für ein gewisses Wort etwa „Ich kam, sah und *“ wird das gewünschte Ergebnis liefern.
  • Schreit man aber z.B. „Ich kam, sah und –siegte“ mit einem (-) davor, prüft die Suchmaschine, ob dieser Satz auch mit einem anderen Wort als „siegte“ gefunden wird.
  • Ein „OR“ zwischen den zu suchenden Begriffen heißt, dass mindestens einer der Begriffe in den Ergebnissen berücksichtigt werden soll.

 

Mit Hilfe des Know-hows über die richtige Benutzung von Suchmaschinen kann man diese ganz effektiv und gezielt verwenden und spart sich bei der Suche nach Übungsmaterial für den Unterricht kostbare Zeit. Zudem weiß man, falls man in Betracht zieht selber oder gemeinsam mit seinen Schülerinnen und Schülern eine Webseite zu erstellen, was man tun kann, um diese weit oben in der Platzierung wiederzufinden. Schließlich sollen Suchmaschinen das Leben erleichtern und nicht verkomplizieren.

 

Quellenangabe:

Suchmaschinen-Ranking für Webseiten auf suchfibel.de, visited: 28.06.2015

Suchmaschinen – Such, Maschine! – Wie man Google, Bing & Co. richtig bedient auf informatikserver.at, visited: 28.06.2015

19 Jan

Whatsapp

Die Zeiten in denen man tagelang auf einen Brief oder zu Hause auf einen Anruf wartet sind schon längst vorbei. Klar, vereinzelt gibt es das noch aber die breite Masse greift mittlerweile auf neue Medien und Plattformen zurück. Durch die ständigen, neuen Entwicklungen im Bereich der Technologie und Kommunikation, wird uns der unkomplizierte Austausch erst ermöglicht.
Die Nutzer solcher Technologien werden immer jünger bzw. wachsen mit so etwas auf.
Meine kleine Kusine wusste mit drei Jahren schon wie sie zu ihrer Lieblingsspiel-App am Iphone kommt, die etwas ältere Generation hingegen weiß mit dem Wort „App“ nichts anzufangen.

Nachrichtendienste wie Whatsapp oder Facebook erleichtern bestimmt unseren Alltag, aber vielleicht setzen sie den einen oder anderen unter Druck. Ständig muss man nachsehen wer und vorallem was geschrieben wurde damit man nichts verpasst, wichtig ist dabei auch sofort zu antworten damit man die andere Person nicht verärgert.

Whatsapp ist ein Instant-Messaging- Dienst, der es einem erlaubt Nachrichten, Bilder, Tonaufnahmen oder Videos zu versenden. Zum „Registrieren“  braucht man bloß seine Telefonnummer. Über die Datenschutz Problematik möchte ich hier nicht eingehen.

Auch in den Klassenzimmern sieht man den Gebrauch von Smartphones und diversen Apps. In den Pausen wird fleißig am Display „herumgetoucht“ und gelacht.
SchülerInnen können aber diesen Nachrichtendienst auch untereinander einsetzen und Gruppenchats erstellen, um sich beispielsweise über Hausübungen oder Tests zu informieren. Auch könnte man gut die Mikrofonfunktion einsetzen, wenn die Lehrperson auf etwas wichtiges hinweisen will und man dies an nicht-anwesende MitschülerInnen senden möchte.

Natürlich gibt es bei Gruppenchats wieder die Gefahr von Mobbing.

Hier verweise ich auf diese Beiträge

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2013/03/08/cybermobbing/

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/11/25/wie-gefahrlich-sind-klassen-facebook-gruppen
Auch der/die LehrerIn selbst kann sich eine Gruppe erstellen und steht so für die Klasse zur Verfügung. Ob das jedoch sinnvoll ist, muss jedeR für sich entscheiden.

Hier Gründe wieso ein Lehrer Whatsapp benutzt

http://schulesocialmedia.com/2013/11/11/warum-ich-whatsapp-mit-schulerinnen-und-schulern-nutze/

Whatsapp – Tipps

http://www.saferinternet.at/news/news-detail/article/whatsapp-gruppen-in-der-neunen-schule-401/

Auf die Gefahren und Auswirkungen von neuen Medien findet sich hier im Blog einiges.

Ich verweise auf

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/03/13/gefahren-im-internet-und-ihre-pravention/

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/03/12/safer-internet/

27 Nov

Spielsucht- Ein ernstzunehmendes Problem

Der Umgang mit digitalen Medien ist der jungen Generation nicht mehr fremd. Bereits Grundschulkinder haben reichlich Erfahrung und Wissen im Umgang mit Videospielen. Ist es wirklich ein ernstzunehmendes Problem oder einfach nur der Alltag eines Kindes des 21.Jahrunderts?
Wo liegt die Grenze zwischen Hobby und Sucht und wie kann man als Erwachsener durchgreifen?
Heutzutage sieht der Alltag eines Kindes anders aus als noch vor hundert Jahren. Anstatt raus an die frische Luft zu gehen, bleiben sie lieber zu Hause vorm Computer sitzen, da ihnen die virtuelle Welt wichtiger als alles andere erscheint.
Insbesondere Videospiele haben einen hohen Stellenwert und einen erhöhten Suchtfaktor bei Kindern und Jugendlichen. Oft sind sie nicht vom Computer oder von der Konsole wegzukriegen, was eindeutig Suchtanzeichen sind.
Wenn man als Elternteil versucht einzugreifen endet das oft mit Aggressionen der Kinder gegenüber ihrem Umfeld. Es ist deshalb wichtig, es gar nicht erst dazu kommen zu lassen, sondern rechtzeitig einzugreifen.

Wenn Sie den Anschein haben, dass ihr Kind computerabhängig sein könnte, kontrollieren sie erstmals die Zeit, die ihr Kind täglich für Spiele am Computer aufwendet.  Wenn ihr Kind so viel Zeit an der Konsole verbringt, sodass es sogar seine Freizeitsbeschäftigungen, wie Schule, Freunde, etc. ,  vernachlässigt, sollten Sie so schnell wie möglich handeln.
Weitere Anzeichen, die auf Spielsucht hindeuten:

– Wenn ein Kind sehr reizvoll reagiert, wenn man es beim Spielen stört.
– Wenn es während dem Spielen statt mit der Familie essen will.
– Wenn es unruhig und gereizt ist, wenn es nicht spielen kann.
– Wenn es viel Geld für Spiele ausgibt.
– Wenn es verheimlicht, wie viel Zeit es am Computer verbringt.
– Wenn es die Hausübungen nicht macht und dadurch die Schule vernachlässigt.

Um Kindern einen vernünftigen Umgang mit Spielen zu erleichtern, sind folgende Aspekte zu beachten:

Um an eine Lösung des Problems der Spielsucht zu kommen, sollte man erstmals mit dem Kind das Gespräch suchen.  Fragen Sie es woran es liegt, dass es soviel Zeit an dem Computer verbringt.
Wie man an der Statistik erkennen kann, dient das Computerspielen überwiegend als Unterhaltung.
Jedoch trägt die Langweile ebenfalls einen großen Beitrag bei.

-Kontrollieren Sie gezielt die Uhrzeit und finden sie ein Alternativprogramm, welches Sie mit dem Kind absprechen können.
-Beschäftigen Sie sich vermehrt mit ihrem Kind.
-Geben Sie ihrem Kind konkrete Zeitangabe vor.
-Wählen Sie zusammen mit ihrem Kind Computerspiele aus.
-Digitale Geräte im Kinderzimmer sind im jungen Alter nicht zu empfehlen.
-Erlauben Sie ihrem Kind nicht über die geplanten Zeiten zu spielen, nur um ihre Ruhe zu haben.

Jedoch sollten sie dem Kind das Computerspielen nicht gänzlich verbieten, sondern mit ihm gemeinsam ein gesundes Maß finden.

Sobald ein Kind erst mal süchtig ist, umso schwieriger wird es, es unter Kontrolle zu bekommen.
Wenn sich das Verhalten ihres Kindes nicht verändert, zögern sie nicht, eine Psychotherapeutische Hilfe zu beanspruchen.

Quellenangaben:

http://www.hilfreich.de/computerspielsucht-bei-kindern-gefahr-im-kinderzimmer_6878
http://www.elternwissen.com/familienleben/kinder-medien/art/tipp/onlinespielsucht-so-schuetzen-sie-ihr-kind.html
http://www.guter-rat.de/gesund-bleiben/gesundheit/spielsucht-wie-jugendliche-von-der-virtuellen-welt-abhaengig-werden
http://www.internet-abc.at/eltern/spielsucht.php