02 Feb

Industrie 4.0. – Asperner Seestadt – eine Pilotfabrik

von Paula Steiner, Nina Vycudilik, Tamara Thin, Paula Raberger

In der Asperner Seestadt startete Ende 2017 eine Pilotfabrik, die neue Produktionsverfahren entwickelt und im Zusammenhang mit dem Begriff Industrie 4.0 genannt wird. Hierbei geht es um effiziente Produktion und Maschinen, die mitdenken und eigenständig miteinander kommunizieren ohne dazwischengeschaltete Mitarbeiter. Dabei wird die Kommunikation zwischen den Maschinen untersucht, die nicht immer von Beginn an funktioniert, da die Maschinen unterschiedliche Sprachen aufgrund unterschiedlicher Erzeuger sprechen. Aber auch der Einsatz von RFID-Tags und Cyber-physischen Systemen wird untersucht, ebenso wie die Effizienz von teilweise noch einzusetzenden menschlichen händischen Abläufen. Näher Informationen sind dem beigefügten Video zu entnehmen.

Dokumentation Internet der Dinge – Wie die vernetzte Ampel mit dem vernetzten T-Shirt kommuniziert. https://www.youtube.com/watch?v=pdPNpLm_bqo pr

31 Jan

Industrie 4.0 – Digitalisierung in der Industrie

von Paula Steiner, Nina Vycudilik, Tamara Thin, Paula Raberger

Der Begriff „Industrie 4.0“ wurde in Deutschland geprägt. Laut dem BM für Wirtschaft und Energie Deutschland ist mit Industrie 4.0 ist die direkte umfassende Vernetzung von Menschen, Maschinen und Prozessen mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien gemeint und der Beginn der vierten industriellen Revolution. Vernetzung und Austausch sind somit grundlegende Elemente von 4.0. Relevante Informationen werden in Echtzeit verarbeitet.

Folgende technologischen Fortschritte fördern diesen Wandel:

  • die notwendigen Sensoren werden kleiner und günstiger
  • immer schnellere Prozessoren und größere Speicherkapazitäten erbringen immer höhere Rechenleistungen zu tieferen Kosten
  • die übergreifenden Netzwerke ermöglichen eine ortsunabhängige Kommunikation

Laut dem Schweizer Verband für KMU und Groß-Firmen der schweizerischen Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie Swissmem (2016) zeichnete sich die Industrie früher durch einen strukturierten, aber statischen Aufbau und eine Hierarchie aus. In Zukunft gibt es die vernetzte Industrie, die dynamisch, flexibel und dezentral organisiert ist. Die Digitalisierung hat für die Unternehmen Auswirkungen in der horizontalen und vertikalen Vernetzung. In der vertikalen Dimension verändert sich die Weise wie eine Firma intern die Produktion organisiert. Hier verschmelzen die Informatiksysteme mit der industriellen Produktionsebene. Die horizontale Vernetzung beinhaltet die Art wie das Unternehmen mit anderen Firmen im Austausch steht. Hier findet ein automatisierter Prozess entlang der Wertschöpfungskette und des gesamten Produktlebenszyklus statt. Mit der Digitalisierung lassen sich gewaltige Mengen an Daten sammeln und verarbeiten. Dies ermöglicht Innovationen in verschiedenen Bereichen.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (2019). Was ist Industrie 4.0? Abgerufen am 5.1.2019, von Plattform Industrie 4.0: https://www.plattform-i40.de/I40/Navigation/DE/Industrie40/WasIndustrie40/was-ist-industrie-40.html

Swissmem (2016). Industrie 4.0 erklärt. Abgerufen am 5.1.2019, von https://www.youtube.com/watch?v=kQLbVVPNTMQ eOnly:r,onClose