14 Mai

IoT: Smart Meter und vernetzte Krankenhäuser

Was wäre, wenn …

Verfasst von Katharina Mayer, Josefin Schramek und Selina Hajek

Das Internet der Dinge hat nicht nur in unseren vier Wänden, sondern unter anderem auch in unterschiedlichen Bereichen der Infrastruktur seinen Einzug gefunden. Ein Beispiel hierfür wären der sogenannte „Smart Meter“, welcher den traditionellen Stromzähler ersetzen soll. Dieser soll allerdings nicht nur der Verbrauch und die Erzeugung von Strom messen und ferngesteuert eingeschalten werden können, sondern es geht primär um Effizienzsteigerung: Smart Meter sollen aktiv die Leistung von Stromerzeugern (z.B. Windrädern, Solaranlange, etc.) und Verbrauchern steuern können. Das bedeutet beispielsweise, dass sie bei zu viel Strom, Verbraucher wie Waschmaschinen in Smart Homes anstellen und bei zu wenig Strom beispielsweise auf Stromreserven von E-Autos zugreifen können. (vgl. ARD-Alpha, 26.03.2019)

Auch in Österreichs Haushalten sollen die Smart Meter Anwendung finden. Bis 2022 sollen 1,6 Millionen Haushalte im Versorgungsgebiet der Wiener Netze mit den neuen Zählern ausgestattet werden. Nutzen dieser neuen „smarten“ Stromzähler soll sein, dass die Kundinnen und Kunden ihren Stromverbrauch in einem Webportal überwachen und somit einen transparenten Blick auf ihren häuslichen Stromverbrauch haben können. Dies soll zum Stromsparen beitragen. Zusätzlich entfällt der jährliche Ablesetermin, da die Daten automatisch übermittelt werden. Dies soll für mehr Komfort sorgen. Außerdem sollen Energielieferanten individuelle, auf die Kundinnen und Kunden abgestimmte Produkte anbieten können, was auch zur Reduktion von Kosten beitragen soll. Wiener Netze versprechen ihren Kundinnen und Kunden zudem auch weiterhin absolute Datensicherheit. Eine Möglichkeit der Ablehnung dieser Smart Meter gibt es übrigens nicht. (vgl. Wiener Netze, 2019)

In Spanien, Italien und Finnland sind Smart Meter bereits im Einsatz. Doch mit dem technischen Fortschritt, kommen auch die damit verbundenen Schattenseiten. Was wäre, wenn sich tatsächlich jemand in ein solches System einhacken würde, um vorsätzlich Schaden anzurichten? Diese Frage stellte sich auch der spanische Hacker Javier Vazquez Vidal. Ihm gelang es, mit nur einem Gerät in ein solches Smart Meter-Netzwerk zu gelangen und Millionen spanischer Smart Meter zu kontrollieren. Es wäre möglich gewesen, ein Blackout herbeizuführen, ohne dass der Täter rückverfolgt werden könnte. (vgl. ARD-Alpha, 26.03.2019)

Was ein solcher Angriff auf infrastrukturelle Organe für Folgen haben kann, zeigte eine Cyber-Attacke auf ein Krankenhaus in Deutschland. Das voll vernetze Lukaskrankenhaus war Pionier im Bereich der Digitalisierung im medizinischen Feld. Röntgenbilder konnten in Echtzeit auf das Tablet des Arztes übermittelt werden und Krankenakten waren digital abgespeichert, bis es 2016 zu einer Cyber-Attacke kam. Eine aggressive Schadsoftware, welche über einen geöffneten E-Mail-Anhang in das System geriet, sorgte dafür, dass das gesamte IT-System heruntergefahren werden musste, zum Schutz der Patientendaten. Das Krankenhaus musste sich kurzzeitig von der Notfallversorgung im Rheinkreis abmelden und „analog“ weiterarbeiten. Es entstand ein Schaden in Millionenhöhe. Im April 2019 wurde das Verfahren gegen „Unbekannt“ eingestellt. Grund: es konnte kein Täter gefunden werden. (vgl. NGZ Online, 2019)

Auch wenn wir gerne darüber ins Staunen geraten, was heutzutage in unserer „smarten“ Welt alles möglich ist und welche enormen Vorteile diese Möglichkeiten mit sich bringen können, so sollten wir uns doch ab und an die Frage stellen „Was wäre, wenn…?“.

Verweise

ARD-Alpha. (26.03.2019). Wir hacken Deutschland. Von https://www.youtube.com/watch?v=xYlW39ErR1M am 07.05.2019 abgerufen

NGZ Online. (2019). Lukaskrankenhaus Neuss. Ermittlungen gegen Cyber-Hacker wurden eingestellt. Von https://rp-online.de/nrw/staedte/neuss/neuss-ermittlungen-gegen-cyber-attacke-am-lukaskrankenhaus-wurden-eingestellt_aid-38071849 am 10.05.2019 abgerufen

Wiener Netze. (2019). Warum Smart Meter? Von https://www.wienernetze.at/wn/smartmeter/smartmeter_8/Warum_Smart_Meter.html am 10.05.2019 abgerufen

14 Mai

IOT: Schattenseiten der „smarten“ Welt

Verfasst von Katharina Mayer, Josefin Schramek und Selina Hajek

Wir alle kennen es, wir alle nutzen es wahrscheinlich alltäglich, auch wenn wir uns dessen vielleicht gar nicht bewusst sind: das „Internet der Dinge“ oder kurz IoT (engl. Internet of Things). Aber was genau umfasst dieses mysteriöse „Internet der Dinge“ überhaupt? IoT beschreibt grundsätzlich den selbstständigen Austausch und die Kommunikation „smarter“ Geräte untereinander. (vgl. Neumann, 2016)

Im Gabler Wirtschaftslexikon wird der Begriff wie folgt definiert:

„Internet der Dinge bezeichnet die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet, damit diese Gegenstände selbstständig über das Internet kommunizieren und so verschiedene Aufgaben für den Besitzer erledigen können. Der Anwendungsbereich erstreckt sich dabei von einer allg. Informationsversorgung über automatische Bestellungen bis hin zu Warn- und Notfallfunktionen.“

(Lackes & Siepermann, 2018)

IoT kann mit einem gigantischen Netzwerk verglichen werden, das aus vielen unterschiedlichen Geräten besteht. Diese Geräte sammeln und teilen mithilfe von Sensoren Daten über beispielsweise das Nutzerverhalten oder die Umgebung, in welcher sie genutzt werden. (vgl. Edurika, 2018) In der heutigen Welt von Smart-Homes, welche beispielsweise selbstständig die Temperatur messen, aufzeichnen und regeln, Alarmanlagen, welche per App überwacht ein- und ausgeschalten werden, Kühlschränken, die selber anhand der Verfallsdaten der Lebensmittel die Einkaufsliste aktualisieren (vgl. Sommer, o.A.) oder Alexa und Co, hat IoT mittlerweile Einzug in fast alle Bereiche unseres Lebens genommen, ohne dass wir uns dessen vielleicht bewusst sind.

Wir haben uns bereits daran gewöhnt, an ein Leben in einer „smarten“ Welt, in der Praktikabilität, Komfort und Effizienz großgeschrieben und Glühbirnen mithilfe einer App ein- und ausgeschalten werden können. Doch „in dem Moment, in dem wir uns vernetzen, machen wir uns angreifbar.“ (ARD-Alpha, 26.03.2019) Auf einmal ist es möglich, durch eine „smarte“ Glühbirne, in ein System eines Wohnhauses einzudringen und die Alarmanlage zu deaktivieren. Es werden also keine physischen Schlösser mehr geknackt, sondern elektronische – ohne eine Spur zu hinterlassen. Und dies bezieht sich nur auf einen Einzelhaushalt. Wenn auf diese Art und Weise Telekommunikationsanbieter, Stromerzeuger oder gar Krankenhäuser angegriffen, nimmt das Problem bereits größere Dimensionen an, die man sich zum derzeitigen Zeitpunkt noch gar nicht vorstellen kann oder möchte. (vgl. ARD-Alpha, 26.03.2019)

Weitere Beiträge zu IoT:

Verweise

ARD-Alpha. (26.03.2019). Wir hacken Deutschland. Von https://www.youtube.com/watch?v=xYlW39ErR1M am 07.05.2019 abgerufen (Video)

Edurika. (2018). Internet of Things (IoT) | What is IoT | How it Works | IoT Explained | Edureka. Von https://www.youtube.com/watch?v=LlhmzVL5bm8 am 10.05.2019 abgerufen (Video)

Lackes, R., & Siepermann, M. (2018). Gabler Wirtschaftslexikon. Von Internet der Dinge: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/internet-der-dinge-53187/version-276282 am 10.05.2019 abgerufen

Neumann, D. (2016). Internet der Dinge: Eine kurze Definition mit 4 Beispielen. Von https://digitaler-mittelstand.de/trends/ratgeber/internet-der-dinge-eine-kurze-definition-mit-4-beispielen-20287 am 10.05.2019 abgerufen

Sommer, K. (o.A.). Hallo Kühlschrank, ist noch Milch vorhanden? . Von https://www.smart-wohnen.de/haus-garten/artikel/hallo-kuehlschrank-ist-noch-milch-vorhanden/ am 10.05.2019 abgerufen

22 Jan

Internet der Dinge – IoT

(c) Patricia Cihlar, Martina Nica, Kathrin Loslo, Glatz Barbara

Definition

Im Jahr 1999 wurde der Begriff erstmals von Kevin Ashton erwähnt. Um die Jahrtausendwende begann, wegen der Verbreitung von WLAN und Bluetooth, die erste Phase der „Vernetzung von Werkzeug, und Armbanduhr und Schuhe, Jacke, Auto, Stuhl und Teppichböden“, welche die einfachste Form des IoT ist. (Alois Ferscha, Vorstand des Instituts für Pervasive Computing an der Universität Linz)

 „Das Internet der Dinge (englisch: Internet of Things, kurz IoT) bezeichnet die Verknüpfung eindeutig identifizierbarer physischer Objekte mit einer virtuellen Repräsentation innerhalb einer Internet-ähnlichen Struktur.

Objekte, Menschen, Systeme und Informationsquellen verbinden sich darin zu einer Infrastruktur, die in der Lage ist, mit Hilfe intelligenter Services Informationen sowohl aus der realen wie auch aus der virtuellen Welt zu verarbeiten. Darüber hinaus ist das System in der Lage, auf diese Informationen zu reagieren“ und autonom zu handeln. [1]

Beispiele:

  1. Waschmaschine:

Wenn eine Waschmaschine mit dem Internet verbunden wird, wird sie zu einem „intelligenten Gegenstand“. Sie ist dann im Stande mit den Menschen (über ein internetfähiges Gerät) zu kommunizieren sowie mit anderen Devices, die mit dem Internet verbunden sind.

  • wann ist die Wäsche fertig
  • startet, wenn der Strom dazu am günstigsten ist
  • Kühlschrank:

Ist der Kühlschrank leer, wird dies erkannt und per Onlineshopping neu befüllt. Dies geschieht je nach persönlichen Präferenzen, die über eine gewisse Zeit lang mittels Datensammlung angehäuft wurde.

  • weitere Beispiele: Elektroautos, Smarthouse, Straßenlaternen, Smartwatch[2]

Ziel des IoT:

Das Bestreben des Internets ist es, die virtuelle Welt mit der realen Welt zu verbinden, um folgende Dinge zu gewährleisten:

  • Sicherheit
  • Einfachheit
  • Ökonomie

Keine Zukunftsmusik – durch neue Technologien:

  • RFID (radio-frequency-identification)

Ein RFID Code Chip wird an unterschiedlichen Gegenständen montiert. Er gibt den Dingen eine eigene Identität. Jener kann mit einem Gedächtnis verglichen werden, das Entscheidungen treffen kann. Sämtliche Daten können in Millisekunden verarbeitet werden und die Resultate mit einem Steuerungs- und Handlungsauftrag per Feedback-Schleife in unsere Welt zurückspielen. Es bildet sich eine sogenannte Schwarmintelligenz.

Fraglich:

  • Konzerne – Arbeitsplätze
  • Datenschutz (Optimierung, Analyse) – Hacker
  • Transparenz

Offene Werkstatt: „Das Internet der Dinge – die nächste digitale Revolution.“ [

  • Wie verändert sich künstliche Intelligenz („SMARTE“ Dinge) unser Leben?
  • Wie gehen wir damit um?

Herausforderungen den Firmen

  • Veränderung der Geschäftsmodelle
    • Produkte verlieren ihren Wert
    • Gewonnene Daten gewinnen Wert
    • man zahlt für Services und Anwendungen
      • Geld fließt erst später, nicht bei der Anschaffung des Produktes
        (z.B. Microsoft Office)
  • Auswirklungen
    • im Unternehmen
      • Entfall der Arbeitsplätze die Maschinen übernehmen können
      • Entstehen von neuen Arbeitsplätzen (allerdings im IT)
      • Rollenveränderungen
      • Wandel der Kultur
      • Kreativität als Kernkompetenz
    • im privaten Alltag
      • Nutzung „digitaler Assistenz“
        (z.B. Navi, Alexa,..)
      • Service- Orientierung
        (z.B. Drive Now, Word,… )
      • „Digitale“ Kulturen
      • Denkweisen verändern sich
      • Menschen werden transparenter durch Infofreigabe

Potenzial

Sensoren sollen für die Umwelt entwickelt werden , um mehr Informationen (Daten) über die Umwelt zu erfahren die dann verarbeitet werden sollen.

(Gebiet = smart Environment – Überwachungen von natürlichen Ressourcen)

Bis 2020 à ca. 20 Milliarden Geräte am Markt

Sicherheitsrisiken

Daten sollen anonymisiert erhoben werden und die Unternehmen müssen sich mit Risikomanagement im Bereich der IT beschäftigen, um den Endkunden eine Sicherheit bieten zu können.

Neue Bildungsaufgabe

Wir müssen uns mit den neuen Technologien beschäftigen, wobei  ebenso das lebenslange Lernen angesprochen wird.
– Mit neuem experimentieren/ selbst Erfahrungen damit machen/ nicht nur Erwartungen stellen
– keine Beschwerden darüber das wir mit dem neuen nicht klar kommen/ nicht auskennen

Diskussionen

Entsteht durch die Vernetzung (Zuständigkeit eines Produktes für mehrere Zwecke) eine gewisse Abhängigkeit?

Im Großen und Ganzen bestand die Antwort darin, dass dies bewusst so von Unternehmen gewählt wird, da sie so mehr Dinge ihrer Marke verkaufen (entscheidet man sich für eine Samsung Linie – ist diese auch nur mit anderen Samsung Produkten kompatibel).

Eine weitere Feststellung ergab sich durch die Behauptung, dass zukünftig Qualitätsmanagement 4.0 und Ausbildung 4.0 auf uns zukommt, da komplette Ausbildungsberufe, durch die Digitalisierung neu definiert werden müssen.

Kommentiert wurde diese Aussage damit, dass es unterschiedliche Konzepte benötigt, die schon in der schulischen Ausbildung durchgeführt werden sollen. Dies ist ein langer Prozess, welcher bis zu 3 Jahrzehnte hinweg dauern kann und  Zielorientiert, jedoch nicht übereilig, angegangen werden muss (Geschichte: Tesla verwechselt LKW mit ein Stück Himmel oder selbstfahrendes Auto, welches Fußgänger nicht erkannte, darf nicht passieren).

Wir hacken Deutschland

In der Dokumentation des ARD wird die digitale Sicherheit in Frage gestellt…

Verbirgt sich hinter der Digitalisierung in Verbindung mit Smart-Homes, digitaler Infrastruktur, vernetzter Energieversorgung oder Smart Meters neben der automatisierten und fernsteuerbaren Möglichkeit in der Handhabung nicht unsere Angreifbarkeit? Alles was digital vernetzt und gesteuert werden kann von nun an auch angegriffen bzw. gehakt werden…

In der Dokumentation zeigte man anhand eines Hotels, das Temperaturen des Tiefkühlers, Glühbirnen, Türen und Fenster oder auch Alarmanlagen vernetzt und über Smart-Phones steuerbar sind. Tatsächlich ist es so, dass dies das Hotel angreifbar gemacht hat. Bei einem Versuch in das Hotel einzubrechen, konnte innerhalb kürzester Zeit die Verschlüsselung über die zwar gesicherte, jedoch leicht zu knackende Smart-Glühbirne und somit die mit dem Netz verbundene Türe und Alarmanlage geknackt werden. Eine Möglichkeit dies zu tun, ist der Einsatz von Drohnen, die einfach über das Hotel fliegen und so an Daten kommen. So sieht man, dass Smart-Homes bzw. in diesem Fall das Hotel durch mehrere Verbindungen über einen einfachen Zugang (über die Glühbirne) vollständig gehackt werden kann.

  • Ist uns dieser Automatismus und die Fernsteuerbarkeit wirklich wichtiger als unsere Sicherheit vor solchen Angriffen?

In der Ukraine ist die Digitalisierung noch nicht soweit vorangeschritten, wie beispielswiese in westlicheren Teilen in Europa. Umso häufiger wird sie Opfer von digitalen Angriffen, was uns nur noch mehr zeigen soll, wie einfach es sein kann z.B. Stromversorgungen ganzer Städte oder Länder zu haken, an ihre Daten zu kommen oder diese zu steuern.

  • Können uns unsere heimischen Stromversorger also Sicherheit versprechen?

Ein weiteres Beispiel hierzu war das Blackout in Teilen Europas im Jahre 2006. Eine planmäßige Abschaltung von zwei Hochspannungsleitungen sorgte so für Stromausfall in mehreren Teilen Europas.
Mit den richtigen Codes und Hackern ist es also möglich nicht nur einzelne Personen oder Haushalte, sondern fast ganze Kontinente zu hacken.

  • Bleibt diese Ungewissheit ständiger Belgleiter der Digitalisierung und Vernetzung der heutigen Zeit?
  • Ist das wirklich unsere Vorstellung der modernen Zeit?

Auch in Deutschland zeigten Hacker wie sie durch falsche Passworteingaben und dann Neueinstellungen Windräder hacken konnten.

  • Wie kann das möglich sein?
  • Wieso wird die Stromversorgung nicht besser verschlüsselt
  • Welche Auswirkungen können so ein Hack auf die Bevölkerung haben?

Worin Spanien Deutschland um Jahre voraus ist – die Smart-Meters. Strom, das mit dem direkten Stromversorger vernetzt ist und digital Verbrauche analysiert und registriert. Durch diese Smart-Meter können die Produktion sowie Lieferung des Stroms optimiert werden.
In Spanien Alltag, in Deutschland noch in Planung. Die Smart-Meters befinden sich hier noch in ihrer Planungs- und Bauphase und wiesen bereits Sicherheitslücken auf. Dennoch ist es in Zukunft flächendeckend geplant die Stromversorgung zu digitalisieren. Wie bereits gesagt, sobald ein System im Netzt ist, ist es vor Hack-Angriffen nicht mehr geschützt.

  • Und wer soll am Ende für etwaige Schäden oder Angriffen haften?
  • Wie können wir uns davor schützen?

Fragen auf die wir nach wie vor nach Antworten suchen. Fragen, die uns die Zukunft, Technik und der Staat hoffentlich bald beantworten können.


[1] https://www.austrian-standards.at/infopedia-themencenter/infopedia-artikel/internet-der-dinge-iot/

[2] https://derstandard.at/2000067809433/Regeln-fuer-die-total-vernetzte-Welt-gesucht

[3] https://www.youtube.com/watch?v=byGnESGnwcM

05 Dez

Internet der Dinge

Das Internet der Dinge

Definition:

Im Jahr 1999 wurde der Begriff erstmals von Kevin Ashton erwähnt. Um die Jahrtausendwende begann, wegen der Verbreitung von WLAN und Bluetooth, die erste Phase der „Vernetzung von Werkzeug, und Armbanduhr und Schuhe, Jacke, Auto, Stuhl und Teppichböden“, welche die einfachste Form des IoT ist. (Alois Ferscha, Vorstand desIOTInstituts für Pervasive Computing an der Universität Linz)

„Das Internet der Dinge (englisch: Internet of Things, kurz IoT) bezeichnet die Verknüpfung eindeutig identifizierbarer physischer Objekte mit einer virtuellen Repräsentation innerhalb einer Internet-ähnlichen Struktur.

Objekte, Menschen, Systeme und Informationsquellen verbinden sich darin zu einer Infrastruktur, die in der Lage ist, mit Hilfe intelligenter Services Informationen sowohl aus der realen wie auch aus der virtuellen Welt zu verarbeiten. Darüber hinaus ist das System in der Lage, auf diese Informationen zu reagieren“ und autonom zu handeln.
https://www.austrian-standards.at/infopedia-themencenter/infopedia-artikel/internet-der-dinge-iot/(zuletzt aufgerufen am 02.12.18)

Beispiele:
  1. Waschmaschine:

Wenn eine Waschmaschine mit dem Internet verbunden wird, wird sie zu einem „intelligenten Gegenstand“. Sie ist dann im Stande mit den Menschen (über ein internetfähiges Gerät) zu kommunizieren sowie mit anderen Devices, die mit dem Internet verbunden sind.

  • wann ist die Wäsche fertig
  • startet, wenn der Strom dazu am günstigsten ist
  1. Kühlschrank:

Ist der Kühlschrank leer, wird dies erkannt und per Onlineshopping neu befüllt. Dies geschieht je nach persönlichen Präferenzen, die über eine gewisse Zeit lang mittels Datensammlung angehäuft wurde.

weitere Beispiele: Elektroautos, Smarthouse, Straßenlaternen, Smartwatch
https://derstandard.at/2000067809433/Regeln-fuer-die-total-vernetzte-Welt-gesucht (zuletzt aufgerufen am 02.12.18)

Ziel des IOT: (Internet of Things)

Das Bestreben des Internets ist es, die virtuelle Welt mit der realen Welt zu verbinden, um folgende Dinge zu gewährleisten:

  • Sicherheit
  • Einfachheit
  • Ökonomie
Keine Zukunftsmusik – durch neue Technologien:
  • RFID (radio-frequency-identification)

Ein RFID Code Chip wird an unterschiedlichen Gegenständen montiert. Er gibt den Dingen eine eigene Identität. Jener kann mit einem Gedächtnis verglichen werden, das Entscheidungen treffen kann. Sämtliche Daten können in Millisekunden verarbeitet werden und die Resultate mit einem Steuerungs- und Handlungsauftrag per Feedback-Schleife in unsere Welt zurückspielen. Es bildet sich eine sogenannte Schwarmintelligenz.

Fraglich:

  • Konzerne – Arbeitsplätze
  • Datenschutz (Optimierung, Analyse) – Hacker
  • Transparenz
Offene Werkstatt: „Das Internet der Dinge – die nächste digitale Revolution.“
  • Wie verändert sich künstliche Intelligenz („SMARTE“ Dinge) unser Leben?
  • Wie gehen wir damit um?
Herausforderungen:
  • Veränderung der Geschäftsmodelle
    • Produkte verlieren ihren Wert
    • Gewonnene Daten gewinnen Wert
    • man zahlt für Services und Anwendungen
    • Geld fließt erst später, nicht bei der Anschaffung des Produktes
      (z.B. Microsoft Office)
  • Auswirkungen
    • im Unternehmen
    • Entfall der Arbeitsplätze die Maschinen übernehmen können
    • Entstehen von neuen Arbeitsplätzen (allerdings im IT)
    •  Rollenveränderungen
    • Wandel der Kultur
    • Kreativität als Kernkompetenz
  • Im privaten Alltag
    • Nutzung „digitaler Assistenz“
      (z.B. Navi, Alexa,..)
    • Service- Orientierung
      (z.B. Drive Now, Word,… )
    • „Digitale“ Kulturen
    • Denkweisen verändern sich
    • Menschen werden transparenter durch Infofreigabe

https://www.youtube.com/watch?v=byGnESGnwcM (zuletzt aufgerufen am 02.12.18)

Weiterlesen