24 Jun

Grenzen und Chancen der digitalen Medien im Heimunterricht der Primarstufe – Homeschooling4kids

Medien sind aus der heutigen Wissens- und Informationsgesellschaft nicht mehr wegzudenken und spielen bereits in der Lebenswelt von Kleinkindern eine wichtige Rolle. Schon von klein auf werden wir mit unterschiedlichsten Medien konfrontiert. Die Medienangebote reichen dabei von Büchern über Druck- und Schreibmedien, Ton- und Bildträgern verschiedenster Art, dem Hörfunk und dem Fernsehen, Telefonen und Smartphones bis hin zu computer- und internetbasierte Medien.
Auch die inhaltlichen Angebote sind sehr vielfältig. Sie können der Unterhaltung, als Werbung oder als Mittel für Massen- und Individualkommunikation dienen. Durch Medien können aber auch Bildungsangebote in Form von Schul-, Kinder- und Bildungsprogrammen bereitgestellt werden.
Durch die Ausweitung der herkömmlichen Kommunikationsmittel durch digitale Medien können die Inhalte nicht mehr nur als verbaler Text oder al Bild angeboten werden. Die Inhalte können in vielfältigen Formen kombiniert und interaktiv in virtuellen Umgebungen verbunden und verarbeitet werden. Dies eröffnet besonders im Bildungsbereich neue Wege. (Baacke 1996)
Gerade in Zeiten von COVID – 19 ist es wichtig, über digitale Kenntnisse und Werkzeuge zu verfügen, um am beruflichen, schulischen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. (Tulodziecki/Herzig/Grafe 2019: 15f)

Durch die zunehmende Digitalisierung eröffnen sich allerdings auch neue Herausforderungen für Schüler und Schülerinnen, wie auch für Lehrpersonen.
Auf welche Grenzen die Beteiligten stoßen können, wird nun in Folge erläutert.

Grenzen und Herausforderungen der Digitalisierung auf der Schülerebene

  • Fehlende Ausstattung
    Die fehlende Ausstattung an digitalen Geräten für die Schüler und Schülerinnen beeinflusst die Arbeit im Homeschooling Bereich. Die fehlende Ausstattung lässt sich oftmals auf fehlende Mittel der Erziehungsberechtigten zurückführen und stellt somit eine große Herausforderung dar.
  • Keine aktive Begleitung
    Auch die aktive Begleitung von Schülern und Schülerinnen mit besonderen Bedürfnissen leidet unter der zunehmenden Digitalisierung im Homeschooling Bereich.
  • Mitbestimmung
    Aufgrund fehlender direkter Kommunikation ist Mitbestimmung oftmals nicht möglich
  • Unterstützung von Kindern mit nicht deutscher Muttersprache
    Auch die Unterstützung von Kindern mit nicht deutscher Muttersprache leidet unter der Digitalisierung im Homeschooling Bereich.
  • Verlust von Konzentration
    Besonders bei jüngeren Kindern ist die Aufmerksamkeitsspanne noch nicht zu Genüge ausgeprägt. Beim Arbeiten mit dem Computer und digitalen Medien kann sich dies bemerkbar machen.
  • Fehlende Anleitung
    Besonders jüngere Kinder brauchen Anleitung und sind eventuell mit dem Angebot überfordert. In diesem Falle sind sie auf die Unterstützung der Erziehungsberechtigten angewiesen. Viele Kinder haben jedoch nicht die Unterstützung ihrer Eltern, die sie brauchen.

Grenzen und Herausforderungen der Digitalisierung auf der Lehrerebene

  • Fehlende Übersicht über den Leistungsstand der Kinder
    Die zunehmende Digitalisierung im Homeschooling Bereich trägt auch zu einer fehlenden Einsicht in das Können und Nicht-Können der Schüler und Schülerinnen bei.
  • Fehlende Einsicht in die Konzentrationsspanne der Kinder
    Besonders jüngere Kinder sind schwer zu erreichen und ohne einer anwesenden Person sichtlich schwer zu motivieren.
  • Kooperation der Erziehungsberechtigten
    Im Bereich Homeschooling sind die Lehrpersonen besonders auf die Hilfe und Kooperation der Eltern angewiesen.
  • Großer Zeitaufwand
    Auch die Vorbereitung seitens der Lehrperson bedarf eines großen Zeitaufwandes.

Die COVID-19- Krise hat seit Beginn des Jahres 2020 weltweit dafür gesorgt, dass sich das gesellschaftliche sowie das private Leben stark verändert haben. Besonders stark getroffen von den Einschränkungen wurde leider der Bildungssektor. Schon vor der Krise wurde in der Sekundarstufe sowie an Hochschulen und Universitäten mit digitalen Hilfsmitteln unterrichtet. Der Unterricht in der Primarstufe hinkt im Bereich der Digitalisierung leider stark hinterher. Deshalb braucht es besonders in der Primarstufe Hilfe und Unterstützung für Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler um den Ansprüchen des digitalen Heimunterrichts gerecht werden zu können. Eine Idee zur Unterstützung eben dieser Gruppen ist die Website Homeschooling4kids, welche am 6. April 2020 online ging.

Hier geht es zur Website

Diese Plattform ist auf Kinder der Primarstufe und den österreichischen Lehrplan abgestimmt. Homeschooling4kids versucht bei allen Angeboten auf Chancengleichheit, Lernmotivation und Abwechslung zu achten.
Im Folgenden werden die oben genannten Grenzen des Einsatzes digitaler Medien für den Heimunterricht am Beispiel der Website Homeschooling4kids diskutiert.
Differenzierung hat im zeitgemäßen Unterricht der Primarstufe eine wichtige Rolle und einen hohen Stellenwert eingenommen. Sowohl der Unterricht wie auch die Benotung und das allgemeine schulische Leben sollten auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder angepasst sein.
In einer Klasse, wo heterogene Schülerinnen und Schüler aufeinandertreffen, gilt es, eine Lernumgebung zu schaffen, die ihnen in ihrer Individualität gerecht wird (Gudjons 2012: 372f).
Daher stellen wir uns die Frage: Ist es möglich, mittels der Lernplattform Homeschooling4kids einen differenzierten Unterricht zu gestalten, der jedem Schüler und jeder Schülerin gerecht wird? Die Antwort lautet leider nein!
Die unzähligen Plattformen und Sammlungen, die im Internet zugänglich sind, können kaum überblickt werden und täglich werden es mehr. Die meisten dieser Angebote bieten den Kindern Unmengen an ungeordnete Inhalte an, aus denen gewählt werden soll. Dabei muss man aber bedenken, dass ein Überangebot gerade junge Kinder leicht überfordern kann und schließlich dazu führt, dass die Schüler und Schülerinnen den Überblick verlieren und keine Entscheidung mehr treffen können.
Außerdem ist durch eine einfache Sammlung von Inhalten nicht gewährleistet, dass die Kinder auch Übungen in ihrem Leistungsniveau finden und auswählen. Die Zielgruppe der Website Homeschooling4kids sind deutschsprachige Schülerinnen und Schüler im Volksschulalter. Daher ist es beinahe unmöglich, jedem Kind gerecht zu werden, auf alle Interessen einzugehen und alle Bearbeitungsniveaus anzubieten. Trotzdem wird versucht, die Angebote an die unterschiedlichen Interessen und Lerntypen anzupassen. Außerdem werden die Beiträge grundsätzlich nach Grundstufe 1 und 2 differenziert. Bei dieser Differenzierung wird auch darauf geachtet, die Beiträge interaktiv und optisch ansprechend zu gestalten.
Um die Aufmerksamkeitsspanne der mitunter sehr jungen Schülerinnen und Schüler nicht zu überziehen wird großes Augenmerk darauf gelegt, dass die Beiträge relativ rasch zu bearbeiten sind. Da die Website homeschooling4kids nicht auf ein Ersetzen sondern vielmehr auf ein Ergänzen des regulären Unterrichts aus ist, werden die Beiträge so gestaltet, dass sie in 20 Minuten von den Kindern bewältigt werden können. Um den Kindern ein übersichtliches Angebot zur Verfügung zu stellen, werden nur die aktuellsten Beiträge jeder Kategorie gezeigt. Suchen die Nutzer nach älteren Beiträgen, genügt ein einfacher Mausklick oder eine Abfrage in der Suchfunktion um die Beiträge der vergangenen Wochen angezeigt zu bekommen. Auf der Startseite der Website findet sich ein Button der die Schülerinnen und Schüler zu den aktuellsten Beiträgen führt.
Um auch Erstleser oder Kinder mit Deutsch als Zweitsprache zu unterstützen, bietet homeschooling4kids eine Vorlesefunktion. Hiermit können sich die Kinder den Auftrag, das Rezept oder die Versuchsanleitung vorlesen lassen. Diese Funktion der Website soll sicherstellen, dass auch Kinder deren Eltern womöglich nicht gut Deutsch sprechen oder lesen können von dem Angebot profitieren können.
Uns Lehramtsstudenten und Lehrpersonen ist klar: Kinder brauchen Kontakt zu ihren Freundinnen und Freunden und natürlich auch zu ihrer Lehrerin oder ihrem Lehrer. Gerade wenn die Kinder noch sehr jung sind, ist es äußerst wichtig, dass sie regelmäßigen persönlichen Kontakt zu Lehrperson und MitschülerInnen und einen geregelten Schulalltag haben. Auch das Aufrechterhalten der Motivation und Neugierde der Schülerinnen und Schüler war gerade während der Lock-down Phase von besonderer Bedeutung. Aber ist das denn überhaupt möglich, wenn Social-Distancing und Quarantäne-Maßnahmen gefordert sind?
Viele Lehrpersonen haben bestätigt, dass Schülerinnen und Schüler gerne an Videochats mit Lehrpersonen und MitschülerInnen teilnehmen. Leider verhindern mangelnde digitale Kompetenz oder unzureichende technische Ausstattung, sowohl der Kinder wie auch der Lehrpersonen, oft diesen wertvollen Kontakt. Es kam daher auch oft dazu, dass der Kontakt zu manchen Schülerinnen und Schülern während der Lock-Down Phase komplett abgerissen ist. Auch diesem Problem möchte sich Homeschooling4kids stellen: Audioaufnahmen, Videos und ein Gruß unter jedem Beitrag gibt der Seite einen persönlichen Charakter und soll die Kinder direkt ansprechen. Bei der Gestaltung der Beiträge wird außerdem darauf geachtet, dass sie sowohl mit Smartphones, Tablets wie auch Computern bearbeitet werden können.
Der sogenannte Mitmachbereich bietet Kindern die Möglichkeit mit Gleichaltrigen in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Dieser Bereich der Website kann von den Kindern selbstständig mit Inhalten wie Bilder, Texten oder Rätselfragen gefüllt werden.
Seit kurzer Zeit gibt es für die Kinder auch die Möglichkeit eigene Themen einzubringen. Hierfür kann auf der Startseite der Website über Themen abgestimmt werden. Die beliebtesten Themen werden in den Themenbereich der Website aufgenommen.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass uns die Covid-19 Pandemie verdeutlicht hat, wie unumgänglich digitale Grundbildung bereits ab der Primarstufe ist und von welcher Relevanz es ist, Kinder bereits in der Volksschule mit essenziellen digitalen Skills und Medienkompetenzen auszustatten. Die Website homeschooling4kids versucht genau dazu beizutragen, indem sie auf motivierende Art und Weise neue Lerninhalte vermittelt und ein interaktives Erlernen der notwendigen Kompetenzen fördert. Homeschooling4kids soll dabei den klassischen Präsenzunterricht nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzen und in naher Zukunft in den Präsenzunterricht integriert werden.

Bildquelle: Pixabay

Literatur:
Baacke, Dieter (1996): Medienkompetenz – Begrifflichkeit und sozialer Wandel, in: In von Rein, Antje (Hg.): Medienkompetenz als Schlüsselbegriff, Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 112-124.

Gudjons, Herbert (2012): Pädagogisches Grundwissen, Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Tulodziecki, Gerhard/ Herzig, Bardo/ Grafe, Silke (2019): Medienbildung in Schule und Unterricht: Grundlagen und Beispiele, Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

18 Jun

Medienaktivist per Mausklick?

Was ist Medienaktivismus?
Eine Definition zu finden ist sehr schwer. Die neueste Definition spricht von einem Aktivismus, der von der Politik, Kultur oder Kunst inspiriert wird. Dadurch bezieht sich die Definition auf freie Veröffentlichungen, den Informationstransfer und Protestaktivitäten.
Jedoch lässt sich sagen, dass es keine genaue Definition gibt. Es gibt drei Punkte, die dabei helfen sollen, Medienaktivismus in Zusammenhang mit einem bestimmten Thema zu beschreiben. Diese Punkte sind die „unkonventionelle Mediennutzung im Zusammenhang kreativer Re-Framings und sozialer Orientierungen; Stärkung minoritärer Entwicklungen sowie In-Frage-Stellung und Kritik von Mainstream-Entwicklungen, Strukturzwängen, Dominanzverhältnissen und Herrschaftskulturen; kognitive Autonomie in widerständigen Teilkulturen.“ (Hug, 2011)

Findet Medienaktivismus nur im echten Leben statt oder gibt es ihn auch online?
Damit ein Medienaktivismus online funktioniert, muss man ihn immer mit einem realem Aktivismus verbinden. Häufig wird dabei die Frage gestellt, ob die meisten medienaktivistischen Handlungen im Netz nicht eher dem Slacktivismus angehören. Dabei reicht es schon mit einfachsten Klicks dabei zu sein, ohne direkt auf die Gesellschaft einzuwirken.
Beispiel der echten Welt: Der Aktive sammelt zum Beispiel Unterschriften im Einkaufszentrum und der Aktivist beteiligt sich weiters an Taten.
Beispiel der Online-Welt: Der Aktive ist per Mausklick beteiligt und der Aktivist hackt sich in ein System ein und schaltet es aus. Jedoch muss man nicht programmieren können, um ein richtiger Aktivist im Netz zu sein. Man muss nicht die Konstruktion des Internets verändern, sondern man soll aufklärend arbeiten.

„The Yes Men“
Die „The Yes Men“ sind weltweit bekannte Medienaktivisten, die sich durch mehrere Aktionen in den verschiedensten Medien einen Namen machen konnten. Sie machen falsche Behauptungen bezüglich der Politik und den Medien und übertreiben dabei.
Sie schaden dem Ansehen erfolgreicher Firmen und Marken, die dadurch in der Öffentlichkeit in ein Dilemma geraten. Das bezeichnen sie als „Identitätskorrektur“ und nutzen dabei die Klischees der Werbung.

Hier ein Video einer Aktion der „The Yes Men“:

Quelle: Youtube

Erstellt von: Katerina Csernohorski, Jessica Karollus, Katrin Pratscher

Podcast: Medienaktivismus – Befragungen zum Thema Medienaktivismus

https://medienarchiv.phwien.ac.at/file_embed/?file=6543&fbclid=IwAR2bBsPYb2d4W7dvOqOpy_K32sf9W0mgODOcDIlfHjVHDtL0-QA1elPLtj4

Quellen:
https://journals.univie.ac.at/index.php/mp/article/view/mi308/552 Medienimpulse Jg.49(2), (2011)
https://medienportal.univie.ac.at/presse/aktuelle-pressemeldungen/detailansicht/artikel/the-yes-men-live-an-der-universitaet-wien-1/ Universität Wien (2011)
Medienaktivismus neu denken Berliner Gazette (2010)
Was ist eigentlich Medienaktivismus? Berliner Gazette (2010)
Bhopal Disaster – BBC – The Yes Men Youtube (2007)

11 Jun

Home Office: die Vor – und Nachteile unseren neuen Alltags

Das Jahr 2020 hat eine Veränderung mit sich gebracht die niemand von uns für möglich gehalten hätte. Als die Corona – Krise ausgebrochen ist, wurde unser aller Leben auf den Kopf gestellt. Es gab viele Veränderungen, die alle Bereiche unseres Alltages betroffen haben und einer davon ist natürlich die Arbeit, das Studium oder die Schule. In der heutigen Zeit ist ja es grundsätzlich kein Problem von zu Hause zu arbeiten, das haben viele Menschen auch schon vor der Corona – Zeit gemacht. Einige haben sich darüber gefreut nicht mehr in die Schule oder die Universität zu gehen, jedoch bringt das Homeoffice auch einige Schwierigkeiten mit sich. 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert angesichts der derzeitigen Situation klare Regeln für das Arbeiten von zu Hause. Es darf nicht zu einer Aufweichung der Ruhezeiten, wie auch Verlängerung der Arbeitszeiten führen. 

Auf der einen Seite kann man sich zu Hause die Arbeitszeiten flexibler einteilen, jedoch kann es auch Gefahren bieten, wenn man nicht in seinem alltäglichen Rhythmus bleibt und deswegen vielleicht bis spät in die Nacht arbeitet, was normalerweise nicht passieren würde, wenn man das Büro gegen 18Uhr verlässt und am nächsten Tag um 09Uhr wieder dort sein müsste. 

Für StudentInnen bietet der Universitätsbetrieb ebenfalls so viele Vor- wie auch Nachteile. Auch hier wird die Möglichkeit geboten seine Zeit selber einzuteilen und nicht gezwungen zu sein in einer Vorlesung zu sitzen, sondern dann zu arbeiten, wenn man sich gut konzentrieren kann und motiviert ist. Einige StudentInenn fühlen sich jedoch mit den vielen Aufgaben, die sie von ihren ProfessorInnen erhalten überfordert und ihnen geht die Erfahrungen die man macht, wenn man wirklich in der Universität sitzt ab. Das Homeoffice kann die „real life experience“ also nicht ersetzen. 

Online findet man einige Seiten, die den jungen Erwachsenen Hilfestellungen anbieten ihren Uni – Alltag von zu Hause aus zu strukturiert und gut wie möglich bewältigen zu können. 

Empfohlen wird hier zum Beispiel der richtige Schreibtisch wie auch Sessel, ein Laptop mit Programmen wie Word, Power Point, einem Internetanschluss und einer Webcam für die Video – Konferenzen. Natürlich braucht man auch genügend Platz, um gut arbeiten zu können. Die Universitäten müssen ihren Teil in dem Sinne erfüllen, dass sie die Lernunterlagen oder zum Beispiel Power Point Folien zur Verfügung stellen, wie auch das Angebot von Video – Konferenzen bereitstellen. 

Gut, nun wissen wir welches Material man für einen Lernerfolg zu Hause benötigt, aber was betrifft die Planung, Organisation und Motivation? 

Ganz wichtig ist eine klare Struktur und To Do´s festlegen. Hier kann zum Beispiel ein Wochen – oder Tagesplan helfen. Es ist immer wichtig ein Ziel vor Augen zu haben. Pausen machen gehört dazu, hier wird empfohlen viele kurze Pausen zu machen. Was die Motivation betrifft hilft es sich genau zu überlegen was man in einem gewissen Zeitraum schaffen möchte und sich auch nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig vorzunehmen. Auch eine Abwechslung mit kurzen Spaziergängen sind hilfreich und eine Routine sollte so gut wie möglich eingehalten werden. 

  • Stelle dir immer einen Wecker. 
  • Bleibe nicht im Pyjama. 
  • Erstelle eine „auf-was-ich-heute-richtig-Lust-habe-Liste“ (was nur ein anderer Name für die alt bekannte To Do Liste ist, aber gleich viel mehr Lust auf die Aufgaben macht  ) 
  • Arbeite am besten in Zeitintervallen. (25 Minuten konsequent an einer Aufgabe arbeiten, dann 5-10 Minuten Pause z.B. die App „Forest“ hilft bei dem Zeitmanagement. 
  • Lege feste Arbeitszeiten fest. (z.B. 09-16Uhr)
  • Mach dir ein schnelles, aber gesundes Mittagessen (für richtig viel Energie). 
  • Richte dir einen schönen Arbeitsplatz her. 
  • Vermische deinen Arbeitsplatz nicht mit dem Privaten (nicht mit dem Laptop auf der Couch oder in dem Bett liegen). 
  • Simuliere Uni – oder Bürostimmung. 
  • Bleibe im Kontakt mit Familie und Freunden (eine kurze Video – Konferenz mit deinen Lieben kann Wunder wirken).

Natürlich haben wir es gut, wenn wir als StudentInnen uns nicht ,wie manche Familien, einen Laptop mit anderen teilen müssen. Das ist gerade wahrscheinlich die größte Herausforderung, bei denen die sich die technischen Geräte für die Arbeit oder Uni teilen müssen, wie auch jene die diese vielleicht gar nicht zur Verfügung haben oder es zum Beispiel fehlendem Internet scheitert. Deswegen sollten wir nie aus den Augen verlieren wie gut wie es trotz der herausfordernden Situation gerade haben und versuchen das Beste aus der Situation zu machen. 

10 Jun

Verantwortungsvoller Umgang mit KI

Quelle: pixabay.com

Es braucht einen verantwortungsvollen Umgang mit KI und Robotik, um Risiken zu minimieren. Schließlich soll die Technik dem Menschen dienen, anstatt ihm die Freiheit zu nehmen und ihn abhängig zu machen. Wie könnte das aussehen; und an welchen Lösungen wird derzeit gearbeitet?

Es geht darum, ethische, soziale und technische Regeln festzulegen [1]. Wir müssen uns fragen, inwieweit wir Verantwortung an Maschinen abgeben wollen. Der Mensch sollte immer noch verantwortliches Subjekt bleiben – oder wollen wir eine Zukunft, in der wir gar nicht mehr wissen, wie Entscheidungen zustande gekommen sind, obwohl wir diese dann zu verantworten haben? Wichtig ist zum Beispiel die Frage, wer bei Schäden haftet, die autonome Roboter verursachen. Mindestens genauso bedeutend ist der Datenschutz. In Bezug auf Pflegeroboter sollten persönliche Daten, die von Geräten und Robotern gemessen und gespeichert werden, nur den Patienten selbst, den Ärzten und dem Pflegepersonal zugänglich sein.

Der Deutsche Ethikrat steht dem Einsatz von Robotern und KI positiv gegenüber, doch brauche es dazu gewisse Bedingungen [2]. So dürfen Roboter in der Pflege auf keinen Fall die menschliche Zuwendung ersetzen oder gegen den Willen der PatientInnen eingesetzt werden. Auch dürfen Roboter nicht dazu verwendet werden, Personalengpässe zu kompensieren. Laut der Pflegewissenschaftlerin Maria Schubert müsse der Einsatz von Robotern genau definiert werden [3] – das Personal soll dabei mitbestimmen. Man könnte den Einsatz der Pflegeroboter auf wiederkehrende mechanische Arbeit begrenzen. Damit hätte das Personal auch mehr Zeit für persönliche Zuwendung zu den Pflegebedürftigen.

Bereits jetzt werden vielen Robotern ethische Werte „eingepflanzt“. Selbst ein Staubsauger-Roboter steht vor moralischen Entscheidungen (Soll er eine Spinne einsaugen oder umfahren? Was ist mit einem Marienkäfer etc.?), so Janina Loh, Roboterethikerin an der Universität Wien [4]. Entscheidungen, die KI trifft, sollten nicht abseits von Moral, ethischen Grundhaltungen und gesetzlichen Regeln erfolgen. Seit Mai 2018 ist die Datenschutz-Grundverordnung der Sockel des allgemeinen Datenschutzrechts in der EU und in Österreich. Diesen Standard gilt es, stetig auf neu hinzukommende Bereiche auszuweiten.

Die Europäische Kommission veröffentlichte im Jahr 2019 Ethikleitlinien für vertrauenswürdige KI [5].Dabei geht es unter anderem um die Verwendung ausbalancierter Datensätze, die gesellschaftliche Diversität berücksichtigen. Bezüglich Transparenz wird gefordert, dass Ergebnisse, auf die KI gekommen ist, im Rahmen einer sogenannten „Explainable AI“ für Menschen nachvollziehbar aufbereitet werden. Neben einer Festlegung a priori, wer die Verantwortung für KI-Systeme innehat, soll der Mensch immer die Möglichkeit haben, zu intervenieren, also auch ein System unterbrechen können.  Letztlich muss sich der Einsatz von KI an den Grundwerten wie Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität, Toleranz und Pluralismus orientieren und diese fördern. In puncto Datenschutz sollen BürgerInnen vollständige Kontrolle über ihre eigenen Daten behalten, welche nicht dazu verwendet werden dürfen, sie zu schädigen oder zu diskriminieren [6].

Bestehende Gesetze müssten überprüft und an die Spezifika künstlicher Intelligenz angepasst werden, meint der Jurist Axel Walz vom Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb [7]. Seiner Meinung nach wäre eine Debatte über rote Linien sinnvoll – also inwieweit bestimmte Produkte überhaupt mit KI ausgestattet werden dürfen. Auch Walz spricht vom Ziel eines Transparenzstandards, der garantieren soll, dass die Programmierung der Algorithmen  so erfolgt, dass Menschen jederzeit nachvollziehen können, welche Daten verwendet wurden und wie ein bestimmtes Ergebnis zustande gekommen ist.

Walz sieht im Einsatz von androiden Robotern, also Robotern, die stark menschliche Züge aufweisen, aufgrund der Objektivierung des Menschen einen Verstoß gegen Artikel 1 des Grundgesetzes. Auch der Roboterentwickler Claude Toussaint warnt davor, Robotern ein zu menschliches Aussehen zu geben – denn dann bekämen viele Menschen Angst, da sie nicht einschätzen können, ob das Gegenüber Roboter oder Mensch ist [8].

Die französische nationale Datenschutzbehörde CNIL empfahl unter anderem die Einrichtung einer nationalen Plattform für das Auditieren von Software und eine Verstärkung der Anreize für das Erforschen von ethischer KI [9]. Außerdem sollen sich Unternehmen dem Thema  Ethik stärker annehmen, beispielsweise durch Ethik-Kommissionen oder Ethik-Kodizes. Bezüglich der Menge an Informationen und deren Korrektheit, sollte man Softwareergebnissen gegenüber eine kritische Haltung bewahren und kein übermäßiges Vertrauen in Entscheidungen von KI-Systemen entwickeln.

Im Mittelpunkt der „Strategien für Daten und künstliche Intelligenz“  der EU-Kommission steht das Whitepaper zur künstlichen Intelligenz [10]. Damit soll ein allgemeiner Rechtsrahmen für die Entwicklung und Umsetzung von KI-Anwendungen geschaffen werden. Hier wird beispielsweise die menschliche Aufsicht hervorgehoben: Von KI-Systemen erarbeitete Ergebnisse sollen erst dann wirksam werden, wenn sie von einem Menschen überprüft wurden – oder wenn menschliche Intervention später sichergestellt wird. Außerdem soll berücksichtigt werden, dass sich KI-Systeme weiterentwickeln und lernfähig seien, weshalb erneute Überprüfungen notwendig werden können.

Im Programm der österreichischen Regierung ist von Rahmenbedingungen für die Entwicklung und den Einsatz von KI bei gleichzeitigem Schutz der Menschenwürde die Rede [11]. So sollen etwa Verwaltungsentscheidungen maschinell unterstützt, aber nicht allein durch Maschinen getroffen werden dürfen. Die Datenschutzbehörde soll mit den erforderlichen personellen und finanziellen Mitteln ausgestattet werden; auch eine Prüf- und Beratungsstelle für IT- und Cybersicherheit soll eingeführt werden. Des Weiteren ist von der Förderung eines KI- und Ethikrats die Rede sowie von der Unterbindung der Herstellung KI-gesteuerter Waffen weltweit.

Die erwähnten Strategien sind derzeit nur Empfehlungen, keine Gesetze, und sind oft noch schwammig formuliert. Was jede/r Einzelne auf jeden Fall tun kann: sich eine kritische Haltung antrainieren und Daten nicht leichtfertig preisgeben.Da sehr viele Menschen noch zu blauäugig im Umgang mit KI sind,wird auch mehr Aufklärung und Information darüber nötig sein.


[1] vgl. https://kurier.at/politik/inland/wenn-der-pfleger-einfach-piept/400376612 (Zugriff 12.5. 2020)

[2] vgl. https://www.tagesschau.de/inland/pflege-roboter-101.html (Zugriff 12.5.2020)

[3] vgl. https://impact.zhaw.ch/detail/robotik-in-pflege-und-therapie-der-neue-stationskollege-kennt-keinen-stress (Zugriff 12.5.2020)

[4] vgl. https://oe1.orf.at/artikel/666715/Alexa-Siri-und-die-Ethik (Zugriff 12.5.2020)

[5] vgl. https://www.retresco.de/ethische-ki/ (Zugriff 14.5.2020)

[6] vgl. https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/IP_19_1893 (Zugriff 15.5.2020)

[7] vgl. https://www.mpg.de/12290850/regeln-fuer-roboter (Zugriff 14.5.2020)

[8] vgl. https://www.deutschlandfunk.de/technikethik-in-der-pflege-ein-roboter-zum-reden.886.de.html?dram:article_id=448612 (Zugriff 14.5.2020)

[9] vgl. https://netzpolitik.org/2018/ethische-fragen-bei-kuenstlicher-intelligenz-mit-welchen-herausforderungen-muessen-wir-umgehen/ (Zugriff 14.5.2020)

[10] vgl. https://www.datenschutz-notizen.de/die-eu-kommission-stellt-das-whitepaper-zur-ki-vor-ein-grosser-wurf-0724849/ (Zugriff 14.5.2020) Das Whitepaper zur KI stand bis zum 19. Mai 2020 zur öffentlichen Konsultation bereit.

[11] vgl. Regierungsprogramm 2020-2024: https://www.bundeskanzleramt.gv.at/bundeskanzleramt/die-bundesregierung/regierungsdokumente.html (S. 222 sowie S. 225-226 – abgerufen am 17.5.2020)

10 Jun

Sozialrobotik: Vor- und Nachteile

Ob als Serviceroboter, Pflege- und Therapieroboter, Spielzeugroboter, Roboterhaustiere, Sexroboter oder Sicherheitsroboter – so genannte Sozialroboter übernehmen immer mehr Rollen. Der Markt für Konsumroboter steigt. Hinsichtlich des Einsatzes sozialer Roboter stellt sich u.a. die Frage, welchen Einfluss dieser auf die Natur und Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen haben wird. Wollen wir in Zukunft etwa wirklich Roboter als Babysitter für unsere Kinder?

Dennoch bringt uns Robotik und KI viele Vorteile. Im Gesundheitssektor etwa gibt es viele Bereiche, wo Roboter eingesetzt werden können. In zahlreichen Dienstleistungsberufen kann KI dazu beitragen, Services zu verbessern. KI könnte sogar in der Lage sein, unsere Gesundheit und die Umwelt zu verbessern. Auch in der aktuellen Corona-Krise wird KI eingesetzt, etwa bei Tracking-Apps, der Auswertung von Lungenaufnahmen oder der Versorgung von isolierten PatientInnen – so kann etwa der Serviceroboter „JEEVES“ erkrankte Personen mit Getränken oder Snacks versorgen. Des Weiteren ist ein Einsatz von KI zum Schutz der Menschenrechte möglich, beispielsweise bei der Bekämpfung von Kinderpornografie, zur Vernetzung marginalisierter Gruppen oder zur Dokumentierung von Menschenrechtsverletzungen.

Pflegeroboter

Die öffentliche Diskussion über Pflegeroboter polarisiert stark. Hier geht es um ein Thema, das in einer alternden Gesellschaft immer mehr Menschen betrifft. Auf der einen Seite steigt die Anzahl pflegebedürftiger Menschen, während immer mehr Pflegekräfte fehlen. Der Einsatz von Pflegerobotern verspricht also eine Entlastung. Manche hoffen zudem, dass die Digitalisierung den Beruf attraktiver machen könnte. Andere warnen hingegen, dass die Pflege entmenschlicht wird.

Soziale Roboter in der Pflege sind mittlerweile auch in Österreich angekommen. Roboter informieren Demenzkranke mit Nachrichten, unterhalten sie, animieren zu Gedächtnistraining und erinnern an Medikamenteneinnahmen und andere Termine. So können Sozialroboter alten Menschen auch zunehmend den Wunsch erfüllen, so lange wie möglich zu Hause zu wohnen und selbständig zu bleiben. Hinsichtlich der Körperpflege empfinden einige PatientInnen die Hilfe eines Roboters als weniger unangenehm, so Sandra Schüssler vom Institut für Pflegewissenschaften an der Medizinischen Universität Graz.

Gezielt eingesetzt, haben Roboter das Potenzial, das Pflegepersonal zu unterstützen, meint etwa die Forscherin Maria Schubert, Professorin und Co-Leiterin der Forschungsstelle Pflegewissenschaft an der ZHAW. Insbesondere hilfreich sei das bei einfachen und wiederkehrenden Tätigkeiten,  wodurch das Personal einen Zeitgewinn habe. Immerhin können Roboter rund um die Uhr arbeiten, ohne Ermüdungserscheinungen und damit verbundene höhere Fehleranfälligkeit. Zumindest zum derzeitigen Zeitpunkt könnten Roboter Fachpersonal in der Pflege jedoch nicht ersetzen, so Schubert. Schließlich könnten Roboter als Maschinen nur Teilaufgaben übernehmen, und sind kein Ersatz für das Fachwissen und die Empathie des menschlichen Pflegepersonals.

Nützlich sind auch Reha-Roboter. Die unermüdlichen Roboter lassen sich für motorisches Training einsetzen und schaffen bessere Leistungen als Therapeuten. Der Einsatz der Kuscheltier-Robbe „Paro“ wird in rund 40 deutschen Pflegeeinrichtungen erprobt. Mit Hilfe von Sensoren wirkt Paro fast wie ein lebendiges Robbenbaby und soll vor allem Demenzkranken helfen. Auch Paro lernt mittels KI dazu – indem man sie mit Daten „füttert“. Um beispielsweise Verhaltensmuster zu erfassen, damit Algorithmen diese interpretieren können, sammeln Roboter eine Menge an Daten. Und das ist ein Riesenproblem.

Es gibt zahlreiche andere potentielle Risiken durch den Einsatz von KI. Beispielsweise, wenn dadurch bestimmte gesellschaftliche Gruppen diskriminiert werden. Oder wenn Regierungen KI für ein Überwachungssystem aller Bürger nutzen (z.B. China).

Quellen:

https://www.presseportal.de/pm/143245/4561663 (Zugriff: 8.5.2020)

https://www.wienerzeitung.at/verlagsaktivitaeten/digitale-republik/2055529-Kuenstliche-Intelligenz-nur-auf-Kosten-der-Menschenrechte.html (Zugriff: 8.5.2020)

https://www.wienerzeitung.at/verlagsaktivitaeten/digitale-republik/2042951-Der-Pflegeroboter-muss-warten.html (Zugriff: 17.5.2020)

https://futurezone.at/science/roboter-pepper-hilft-demenzkranken-in-oesterreich/400458436 (Zugriff: 8.5.2020)

https://impact.zhaw.ch/detail/robotik-in-pflege-und-therapie-der-neue-stationskollege-kennt-keinen-stress (Zugriff: 11.5. 2020)

https://www.tagesschau.de/inland/pflege-roboter-101.html (Zugriff: 12.5. 2020)

09 Jun

Wird unsere Gesellschaft durch Roboter entmenschlicht?

Was ist Robotik? Und seit wann gibt es eigentlich Roboter?

Die ersten Roboter kamen in den 1960er Jahren auf den Markt und wurden in der Industrie im Fertigungsprozess eingesetzt. Heute sprechen wir schon von der 4. Generation von Robotern, die nicht mehr nur einfache Tätigkeiten in der Fertigungsindustrie verrichten, sondern auch autonom und „smart“ agieren können. Im Unterschied zu programmierbaren Robotern können autonome Roboter ihre Aufgaben großteils selbständig ausführen. Sie sind mit Sensoren und Kontrollsystemen ausgestattet und können sich den Gegebenheiten anpassen. Sie können Situationen analysieren und entsprechend darauf reagieren. (https://epub.oeaw.ac.at/0xc1aa5576%200×00371074.pdf )

Robotik ist ein interdisziplinares Fach, dass Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik kombiniert. Es handelt sich um ein Forschungsgebiet, das sich stark entwickelt und einige ethische und rechtliche Fragen aufwirft, besonders im Bereich der sozialen Robotik. Durch die steigende Zahl an pflegebedürftigen Menschen in der Bevölkerung, sind vor allem humanoide (menschenähnliche) Roboter im Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit. Die Robotik-Professorin Dr. Dongheui Lee (Technische Universität München) bringt Robotern menschliches Verhalten bei. (Mensch, Maschine! Business Vogue, 01/2020) Sie sollen den Menschen in Zukunft das Leben erleichtern, indem sie zum Beispiel das Abendessen zubereiten. Roboter sollen durch Imitation lernen, mit dem Ziel, dass sie sich eines Tages autonom unter Menschen bewegen können.

Der Entwicklungsbericht Robotik in Österreich (Projektbericht Nr. 2017-03 | ISSN: 1819-1320 | ISSN-Online: 1818-6556) zeigt, dass die Robotik nicht nur in der Industrie und im Sozialbereich, sondern praktisch in allen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen ein Thema ist und zum Einsatz kommen soll bzw. schon kommt.

Im Gesundheitsbereich findet die Robotik bereits Anwendung im Bereich der Prothesen (Exoskelette, steuerbare Prothesen), Chirurgie (Medizin-Roboter operieren millimetergenau) und bei der Therapie und Rehabilitation. Im Konsumbereich kennen wir Roboter als Haushaltsgeräte, wie den selbstfahrenden Staubsauger, aber auch in der Landwirtschaft und beim Militär kommen Roboter zum Einsatz. Technisch wird immer mehr möglich, wir sind kurz davor, unsere Autos nicht mehr selbst zu steuern und wir müssen uns die Frage stellen, ob wir wirklich immer mehr Tätigkeiten, die bisher von ganzen Berufsgruppen übernommen wurden, an Maschinen übertragen wollen. Wenn immer weniger Menschen Tätigkeiten übernehmen, bei denen der soziale Kontakt eine große Rolle spielt, wie zum Beispiel in der Pflege, wird dann unsere Gesellschaft entmenschlicht? Auf welcher Basis werden Entscheidungen getroffen? Wer haftet, wenn etwas passiert und wie sieht es mit dem Datenschutz aus? Und wie ist die Gefahr von Hackerangriffen einzuschätzen?

Die Befürworter des Pflegeroboters sehen in dieser Entwicklung den Vorteil, dass ältere Menschen länger selbständig zu Hause leben können. Das ist auch von politischem Interesse, da die Anzahl der Pflegebedürftigen jedes Jahr steigt. Verdeutlicht wird das in der folgenden Statistik:

Quelle: Statista Austria

Pepper, der Pflegeroboter

Pepper ist ein humanoider Roboter, der von Aldebaran Softbank Robotics entwickelt wurde.

Roboter Pepper: https://www.probo-robotics.at/

Pepper ist 120 cm groß und 28 kg schwer. Von seiner Statur her ähnelt er einem jungen Mann, seine großen Augen entsprechen dem Kindchenschema. Der Roboter wirkt dadurch attrakiver und „unschuldig“. Je mehr ein Roboter aussieht wie ein Mensch, desto eher wird er auch vom Menschen angenommen werden. Pepper kann zuhören, sprechen, die Mimik seines Gegenübers analysieren und entsprechend darauf reagieren. Der Roboter soll auch in der Kundenbetreuung eingesetzt werden, ein positives, humanoides Aussehen ist daher unerlässlich.

Roboter wie Pepper sind also in der Lage anhand von Gesichtsausdruck, Körperhaltung und Stimmlage eines Menschen, dessen Gefühlslage einzuschätzen und eine passende Reaktion zu zeigen. Damit entlastet er Kundenbetreuer in Unternehmen und Pflegepersonal in Alten- und Pflegeheimen. In der Folge werden Arbeitskräfte allerdings nicht nur entlastet, sondern auch ersetzt. Hier stellt sich die Frage, ob die Menschen gerade viel Geld in eine Technologie investieren, die uns in Zukunft die Arbeitsplätze wegnehmen wird? Prof. Dongheui sagt in der Business Vogue vom April 2020: „Aber grundsätzlich geht es nicht darum, dass Roboter Menschen den Job wegnehmen, sondern dass sie die hässlichen und gefährlichen Jobs übernehmen.“ Entspricht das den Tatsachen? Ist Pflege ein „hässlicher und gefährlicher“ Beruf? Sind der Empfang und die Betreuung von Kunden in einem Unternehmen ein hässlicher Beruf?

Lisa Rosa beschreibt in ihrem Blogbeitrag  Lernen im digitalen Zeitalter. die Auswirkungen, die die neuen Technologien auf unser Leben haben werden: Der Computer wird bis 2050 die Hälfte aller heutigen Arbeitsplätze, sowie die Berufe, die dahinter stehen,  vernichten. Das betrifft nicht nur die industrielle Produktion, sondern auch Tätigkeiten in Verwaltung und Dienstleistungsberufe. Die neuen Arbeitsplätze, die durch diese technologische und gesellschaftliche Veränderung geschaffen werden, stehen in keinem Verhältnis dazu.

Je mehr Roboter eingesetzt werden, desto mehr werden zwischenmenschliche Kontakte reduziert. In der Psychologie ist schon lange das Phänomen der Deprivationsstörung bekannt: Man versteht unter diesem Begriff eine physische und psychische Störung, die dadurch entsteht, dass Kinder über einen längeren Zeitpunkt zwar körperlich versorgt werden, aber kaum persönliche Zuwendung einer konstanten Bezugsperson erfahren. (https://lexikon.stangl.eu) Ist eine Maschine eine konstante Bezugsperson? Wollen wir wirklich, dass die Bewohner eines Altenheims mit einem Roboter sprechen müssen, wenn sie etwas trinken möchten? Gerade bei der Betreuung von alten und kranken Menschen geht es um mehr als die Erfüllung von physischen Bedürfnissen. Der soziale Kontakt, ein freundliches Wort, eine persönliche Geschichte aus dem Alltag eines anderen, eine Berührung, ein Blick, …. Das alles ist auch Medizin für pflegebedürftige Menschen und ist durch eine Maschine nicht gleichermaßen durchführbar.

Die Technik darf nie menschliche Zuwendung ersetzen!

26 Mai

5 Fragen zur digitalen Überwachung im Kindesalter


1) Was sind Überwachungsapps?

Die Eltern können hier die Zeit, die Inhalte, den Zugang zu Apps und Programmen und den Internetzugang ihrer Kinder über eine App regeln. Außerdem kann das Kindergerät auch geortet werden und Aktivitäten in sozialen Netzwerken aufgezeichnet werden. Einerseits versprechen die Apps Schutz und Sicherheit, andererseits gilt es auch als ein starker Eingriff in das Leben des Kindes. Sie werden ständig überwacht und ihr Verhalten wird eingeschränkt. Das heimliche Überwachen durch Apps verletzt die Privatsphäre der Kinder. Daher gilt: Apps sollten lediglich eine Ergänzung zum Dialog mit dem Kind sein und ihn keineswegs ersetzten!


2) In welchen Formen findet das Überwachen statt?

Die Kontrolle und Überwachung findet schon statt, wenn sich das Kind noch im Mutterbauch befindet, erst recht, wenn das Kind dann auf der Welt ist. Durch Baby-Monitore, Wearables, eingebaute Sensoren, die die Atmung und Körpertemperatur und den Sauerstoffgehalt messen und vieles mehr, werden Daten erfasst und über das Handy an die Eltern geschickt. Ist das Kind etwas älter, so werden auch Spielzeuge und Bekleidung zur Überwachung eingesetzt. Diverse am Körper tragbare Instrumente, wie Uhren, die eine GPS-Ortung mit Alarmfunktion, welche vom Kind getragen werden, senden Standortinformationen an ein mobiles Gerät der Eltern. Puppen beispielsweise, die über ein Mikrofon und Sprachausgabe verfügen, sind auch am Markt. Sie speichern die von dem Kind gesprochenen Worte und schicken diese an eine Cloud, wo sie gespeichert werden. Die Eltern erhalten für die eigene Dokumentation wöchentlich eine Audiodatei.


3) Was sind die Gefahren?

Das sind die häufigsten Gefahren für Kinder in der digitalen Welt: 

  • Ungeeignete Inhalte
  • Weitergabe der Daten
  • Sexuelle Belästigung
  • Versteckte Kostenfallen
  • Verletzung der Urheberrechte
  • Cybermobbing
  • Das Netz vergisst nichts

4) Wie kann man Kinder vor Apps und Medien schützen?

Eine App auf dem Handy oder dem Tablet zu verwenden, ist für Kleinkinder bereits ein Kinderspiel. Kinder lernen sehr früh selbstverständlich bestimmte Medien zu bedienen. Die Medienerziehung braucht jedoch Regeln und Grenzen. Die Kinder müssen einen sinnvollen Umgang mit Medien erlernen und dabei sollte man ganz klein Beginnen. Denn alles was die Kinder aus dem Fernseher, dem Computer oder anderen Medien ankommt, kommt bei ihnen ungefiltert an, daher kann es zu einer Überforderung durch Medien kommen. 

Dabei stellt sich dann überhaupt die Frage ab wann und im welchen Alter Kinder Medien nutzen sollten. Hier empfiehlt es sich die „3-6-9-12“ Regel zu beachten. Das bedeutet: 

  • Keine Bildschirmmedien unter 3 Jahren
  • Keine eigene Spielekonsole vor 6 Jahren
  • Kein Handy oder Smartphone vor 9 Jahren
  • Keine unbeaufsichtigte Computer- / Internetnutzung vor 12 Jahren

Regeln und Grenzen sind notwendig sind, aber man sollte auch nicht vergessen, dass Kinder Medien entdecken sollten.


5) Wie viel Überwachung ist in Ordnung?

Das ideale Paket an Maßnahmen zu finden ist kompliziert und lässt sich schwer für die breite Masse beantworten. Gerade wenn eine geheime Überwachung stattfindet, führt dies zu einem Vertrauensbruch zwischen Eltern und Kind. Eltern haben die Aufsichtspflicht über ihre Kinder und mit der aktuellen Technik ist dies leichter als jemals zuvor. Allerdings bedeutet das nicht, dass es auch rechtlich in Ordnung ist. Obwohl wir in Österreich keine eindeutige gesetzliche Regelung haben, findet man unter Artikel 16 in der UNO-Kinderrechtskonvention, das Recht auf die Privatsphäre des Kindes. Wie kann jetzt also eine „gute Überwachung“ aussehen? In einem Beitrag des Schweizer Elternmagazins Fritz und Franzi fasst der deutsche Medienexperte für Kindermedien, Thomas Feibel, ein paar Punkte zusammen.

  • Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind gemeinsame Kontrollen.
  • Versichern Sie ihm, dass es nichts mit Misstrauen ihm gegenüber zu tun hat.
  • Versprechen Sie Ihrem Kind, dass es immer zu Ihnen kommen kann, wenn ihm im Netz etwas komisch verkommt.
  • Überprüfen Sie mit Ihrem Kind regelmäßig die Sicherheits­einstellungen in den sozialen Medien. 
  • Wenn Sie sich für die Inhalte interessieren, interessieren Sie sich für Ihr Kind.
  • Fragen Sie regelmäßig nach seinen Aktivitäten (Spiele, Instagram etc.) und lassen Sie sich die Faszination erklären.

Erstellt von: Barusic Ines, Krupic Selma, Pimperl Stephan, Prokschi Pauline


Quellen und weiterführende Links:

PODCAST

15 Mai

Fake News hier – Fake News dort

Wie kommt es nun zu der Verbreitung dieser Fake News?

Jeder der Facebook, Twitter, YouTube und ähnliche Plattformen nutzt wird mit dem Teilen von unterschiedlichen Posts vertraut sein. Gerade im Netz verbreiten sich Gerüchte und Falschmeldungen wie ein Fegefeuer und das liegt daran, wie wir Menschen ticken und wie solche Plattformen Informationen sortieren.

Fake-News-Macher gestalten ihre Posts entsprechend und die Art und Weise, wie soziale Netzwerke funktionieren spielt ihnen da geradewegs in die Hände und erleichtert ihnen die Arbeit.

Link: https://pixabay.com/de/photos/corona-ibu-fake-fake-news-news-4933452/

Welche Maßnahmen werden gegen Fake News gesetzt?

Auch die Regierung in Österreich kämpft gegen die Falschmeldungen wie folgt an:
→ Bei den Pressekonferenzen wurden schon unterschiedliche „Fake News“ aufgeklärt. 

→ Die Integrationsministerin, Susanne Raab (ÖVP), startete eine Informationskampagne für Migrantinnen und Migranten, die in 16 Sprachen übersetzt wurde. 

→ Die einzelnen Bundesländer informieren ebenfalls mit aktuellen Informationen, die auf deren Internetseiten nachzulesen sind. 

→ Weiters hat das Verbreiten von „Fake News“ auch strafrechtliche Folgen. 

Auch diverse Online-Plattformen haben Maßnahmen gegen Fake News im Bezug auf COVID-19 gesetzt.  

Google

  • Informationskästen mit wichtigen Infos
  • Hinweise auf vertrauenswürdige Quellen (WHO)

YouTube

  • Löschung von falschen Inhalten
  • Hinweise auf vertrauenswürdige Quellen

Facebook und Instagram

  • „Pop-Up-Meldungen“ mit Infos bezüglich COVID-19
  • COVID-19 Informationszentrum mit Informationen der WHO und nationalen Gesundheitsbehörden 
  • Löschung jeglicher Falschinformationen

WhatsApp 

  • Beliebteste App für die “Fake News” Verbreitung
  • Kostenloses Benachrichtigungsservice der WHO (Infos zu den neuesten Zahlen, Hygiene-, Reise- und Falschinformationen)

Problem der sozialen Netzwerke

„Dark Social“ sind geschlossene Gesellschaften, wie zum Beispiel WhatsApp oder auch Facebook-Gruppen, die Kommunikation erfolgt oftmals verschlüsselt und die Plattform weiß oft selbst nicht, welche Inhalte verbreitet werden. So verbreiten sich die Fake News unkontrolliert. 

Die Plattformen nehmen die aktuelle Situation sehr ernst und versuchen die unseriösen Quellen zu beseitigen, jedoch wird sich dies nicht ganz verhindern lassen.

Quellen:
https://klickwinkel.de/tutorials/wie-sich-fake-news-verbreiten/

https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/das-tun-facebook-and-co-gegen-corona-fake-news,Rt74GE4

https://about.fb.com/de/news/2020/03/unser-einsatz-gegen-falschinformationen-ueber-das-coronavirus/

verfasst von Patricia Meister, Laura Szalai, Lukas Halwachs, Lisa Blauensteiner

14 Mai

Lockdown oder doch halb so wild?

Falschnachrichten in Bezug auf COVID-19, die von zweifelhaften Alltagstipps, Panikmache bis hin zu Verschwörungstheorien und Verharmlosung führen, können gefährliche Folgen haben, wenn jenen Glaube geschenkt wird. Beispielsweise führt es dazu, dass gesetzte Maßnahmen der Regierung nicht eingehalten werden, was verheerende Folgen haben kann.

Diese Corona-Zeit bringt viel Unsicherheit und Ungewissheit mit, da es eine noch nie dagewesene Situation darstellt, bei der momentan niemand wirklich weiß wie es weitergeht. Genau das lieferte einen idealen Nährboden für Fake News. Niemand hat die Situation richtig unter Kontrolle. Einige Falschmeldungen, die davor warnten, dass Supermärkte schließen würden, hatten zur Folge, dass sehr viele Leute Hamsterkäufe tätigten und die Regale in den Supermärkten leer räumten. Des Weiteren gab es Falschmeldungen, die besagten, dass beispielsweise Toilettenpapier ausgeht, was viele zu Hamsterkäufen bewegt hat und dadurch wirklich eine Toilettenpapier Knappheit entstehen ließ für ein paar Tage.  

Link: https://pixabay.com/de/photos/hamstereinkauf-covid-19-hamsterkauf-4940922/

Konkretes Beispiel dazu:

In einer WhatsApp-Nachricht behauptet ein Mann, er wisse aus „zuverlässiger Quelle“, dass Supermärkte ab Montag nur noch zwei Stunden geöffnet hätten. Man solle diese Information unbedingt an Freunde und Bekannte weitergeben, damit man sich schnell Vorräte zulegen kann, bevor es nichts mehr gäbe.

Solche Behauptungen sind total falsch. So ist die Versorgung mit Lebensmitteln grundlegend gewährleistet, wie die zuständigen Minister*innen anführten.

Unnötige Hamsterkäufe führen leider häufig dazu, dass Lebensmittel letztlich in der Tonne landen und in weiterer Folge zu leeren Regalen in den Supermärkten, so dass der Eindruck entsteht, es gäbe zu wenige Waren.

Wir möchten mit diesem Beispiel darauf hinweisen, dass die Verbreitung mittels WhatsApp oder ähnlichen sozialen Netzwerken sehr schnell und einfach funktioniert. Außerdem kann in diesen sozialen Kanälen jeder seine Meinung kundtun und es wird nicht auf Richtigkeit überprüft.

Deshalb möchten wir als Ratschlag geben, dass man wirklich selber Meldungen überprüft, sich selbstständig Informationen einholt und gerade bei Kettennachrichten immer skeptisch ist und sie kritisch hinterfragt.

Wir haben uns mit dem Thema „Fake News“ in Bezug auf COVID-19 auseinandergesetzt und Erfahrungsberichte in Form von Interviews aus dem Bekanntenkreis gesammelt.

Quellen:

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Informationen-zu-Corona-Fakten-oder-Fake-News,fakenews202.html

https://www.dw.com/de/coronavirus-die-psychologie-hinter-den-hamsterk%C3%A4ufen/a-52738492

https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/rbbkultur_am_vormittag/archiv/20200318_0905/wissen_0910.html

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/chronik/wien/2054734-Fake-News-sind-Reaktion-auf-Unsicherheit.html

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/panikmache-coronavirus-101.html

verfasst von Lukas Halwachs, Lisa Blauensteiner, Patricia Meister, Laura Szalai

13 Mai

COVID-19 – Fake News?

Mundschutzmasken im Alltag, one-man Geburtstagsfeiern, “Happy Birthday” nur beim Händewaschen, menschenleere Straßen und leere Klopapierregale – all das dank COVID-19. Die durch das Virus ausgelöste Pandemie bringt auch eine Welle an Fake News mit sich, welche sich schnell und unkontrolliert ausbreitet.

Link: https://pixabay.com/de/illustrations/virus-erreger-infektion-biologie-4937553/

Fake News kursieren immer wieder im Netz herum, jedoch gab es noch nie so viele Fake News zu ein und demselben Thema wie jetzt in der Corona Krise zu COVID-19. Daher gilt es einmal mehr Bewusstsein für Fake News zu schaffen. 

Was Fake News sind kann HIER nachgelesen werden, wie man sie erkennt spielt eine ebenso wichtige Rolle und ist HIER zu finden.

Dabei stellen wir uns die Frage, weshalb die Fake News gerade zur Zeit des COVID-19 so stark boomen. Social Distancing, Ausgangsbeschränkung und Home Office verleiten Leute dazu sich viel mehr mit Social Media und co auseinanderzusetzen. Das wiederum führt dazu, dass Falschmeldungen umso schneller verbreitet werden. Aufgrund dieser noch nie dagewesenen Situation entsteht Unsicherheit, durch die die Menschen teilweise leichtgläubiger werden. Gerade diese schnelle Verbreitung und die Leichtgläubigkeit bieten einen gefährlichen Nährboden für Fake News. 

Das angeführte Video greift diese Gefährdung auf und veranschaulicht dies mit Beispielen.

Quellen: 

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Informationen-zu-Corona-Fakten-oder-Fake-News,fakenews202.html

https://www.verwaltung-der-zukunft.org/oeffentliche-sicherheit/verbreitung-von-desinformationen-der-corona-krise

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/chronik/wien/2054734-Fake-News-sind-Reaktion-auf-Unsicherheit.html

verfasst von Laura Szalai, Patricia Meister, Lukas Halwachs und Lisa Blauensteiner