12 Jan

John Dewey brandaktuell

Bernhard Lasser, Autor des Artikels Erziehung und Öffentlichkeit bei John Dewey bezieht sich auf die von John Dewey, Klassiker der Bildungswissenschaft, im Jahr 1972 veröffentlichte politische Philosophie, die sich mit der Erziehung und Öffentlichkeit auseinandersetzt. John Deweys politische Philosophie ist insofern relevant, da Dewey´s Theorien sowohl die rasanten Entwicklungen der Kommunikation als auch politische Entwicklungen mit einbezieht.

Während es für Platon und Rousseau unvorstellbar war, dass der Staat und somit auch die Öffentlichkeit aus mehr Personen bestehen kann, als wie jene, die sich auch persönlich kennen, beinhaltet Deweys Theorie der Öffentlichkeit ein Betroffenheitskriterium, welches die Öffentlichkeit zu all jenen macht, die von indirekten Transaktionsfolgen betroffen sind. Die Medien haben eine Kommunikation über weite Strecken ermöglicht, weshalb heute über eine Transnationalisierung der Öffentlichkeit diskutiert wird. Demokratie ist für Dewey die immer wieder notwendige Anpassung an verschiedene Situationen, sie ist Regierungs-und Lebensform. Für Dewey muss in einer Demokratie über Erziehung und Bildung bestimmt werden. Seine Bildungstheorie lehnt sich auf den Begriff der Erfahrung, die definiert wird als dass wir auf einen Gegenstand einwirken und der Gegenstand auf uns zurückwirkt. Der Erziehungs – und Bildungsvorgang ist laut Dewey die ständige Anpassung an neue Situationen. Dewey stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen die große Gesellschaft eine große Gemeinschaft werden kann, welche die Veränderungen der politischen Situation thematisiert. Die Jungen müssen in Traditionen, Anschauungen und Interessen, die eine Gemeinschaft auszeichnen, eingeführt und dahingegen erzogen werden. Geben und Nehmen ist von zentraler Bedeutung und die Kommunikation nimmt eine zentrale Rolle.

John Deweys Theorien sind, auch wenn lange vor der Zeit der modernen Medien verfasst, brandaktuell. Seine Auffassung von Öffentlichkeit, Öffentlichkeit sind jene, die von indirekten Transaktionsfolgen betroffen sind, spricht nicht nur davon, dass Medien über nationale Grenzen hinausgehen, sondern erinnert mich auch stark an aktuelle Diskussionen zu den Rechten auf sozialen Medien. (Instagram) Bei diesen rechtlichen Fragen werden auch immer die Folgen für jene, die den Handlungen ausgesetzt sind, herangezogen. Sein Verständnis von Bildung, die ständige Anpassung an neue Situationen erleben wir alle in den Bildungsinstitutionen und in der Gesellschaft. Zur Erziehung möchte ich abschließend noch sagen, dass ich auch der Meinung bin, dass erzogen werden muss. Unsere Gesellschaft hat in den letzten Jahren einen enormen Wandel von Bevormundung zu Freiheiten und Eigenverantwortung vollzogen. Beides hat Vor-und Nachteile, aber ich denke, es sollte aufgepasst werden, dass jetzt nicht, wie davor zu viel, zu wenig erzogen wird. Wir bewegen uns von einem Extrem in das andere. 

basierend auf: https://www.medienimpulse.at/articles/view/1267?navi=1

07 Jun

Jugendliche Bilderwelten im Internet. Mit Fotos und Videos im Netz kompetent umgehen

Safe Internet Broschüre (PDF): https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Jugendliche_Bilderwelten_WEB_01.pdf

Jugendliche Bilderwelten im Internet. Mit Fotos und Videos im Netz kompetenz umgehen.

Thema 1: Bilder vs. Realität

Wir sind umgeben von Bildern. Ebenso die Kinder und Jugendlichen. Ob diese Bilder und Fotos jedoch wirklich echt sind, ist heutzutage nahe zu unmöglich zu erkennen. Die Programm werden immer besser und der Wunsch nach Perfektionismus immer größer. Nicht nur Fotos werden „gefälscht“. Ebenso Nachrichten sind nicht davon verschont. Diese Falschmeldung im Internet werden auch „Hoaxes“ genannt und werden in der politischen Berichterstattung eingesetzt.

Thema 2: Bildkommunikation richtig interpretieren

Die heutige Kommunikation läuft meist über Apps wie „WhatsApp“ ab. Hierfür werden die beliebten Emojis verwendet, um die Gefühle nochmal deutlicher zu machen oder auch alleinstehend damit die Gefühlslage unterstrichen wird. Dabei darf man aber die unterschiedlichen Auffassungsmöglichkeiten nicht außer acht lassen. Denn gerade  kulturellen Unterschiede führen häufig zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen der Symbole.

Thema 3: Bilder im Unterricht einsetzen

Die visuellen Reize sind heutzutage im normalen Unterrichtsalltag nicht mehr weg zu denken. Sie helfen den Lehrpersonen den SchülerIn Inhalte besser näher zu bringen und Interesse zu wecken. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Geschichte bishin zur Politischen Bildung und Fremdsprachen. Ebenso können komplexe Inhalte und Zusammenhänge, mithilfe von Grafiken und Mindmaps, einfacher und interessanter aufgebaut werden, um auch von schwächere SchülerInnen erfasst zu werden.

Thema 4: Rechtliche Situation kennen

Das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, damit einher gehen aber auch viel Verantwortung und viele Verpflichtungen. Der Umgang mit Medien wie Videos, Filme, Fotos und Bilder müssen SchülerInnen in der Schule mitbekommen. Auch bei Verwendung von Medien aus dem Internet für Präsentationen und Ähnlichem, darf das Urheberrechtsgesetz nicht verletzt werden. Wenige Kinder und Jugendliche wissen davon, umso wichtiger ist es sie darüber aufzuklären und damit Missverständnissen bzw. rechtlichen Schwierigkeiten zu vermeiden.

Eigene Meinung:

Ich finde die Broschüre sehr gut. Gerade dieses Thema ist schon lange nicht nur ein Thema für Jugendliche. Viele Kinder im Volksschulbereich haben Kontakt mit den jeweiligen Apps bzw. verwenden selber für Präsentationen Fotos und Bilder aus dem Internet ohne das Urheberrechtsgesetz zu kennen. Zudem sind wir alle von Bildern und Fotos umgeben und die SchülerInnen sollen früh genug erkennen, woran man eventuell verfälschte Fotos und Nachrichten erkennen kann bzw. eine kritische Einstellung gegenüber entwickelt und die Quellen hinterfragt. Die Übungen finde ich ebenso sehr spannend und praxisnah.

02 Mai

Projekt „Mini-Sprachkurs“

Alltagssituationen in der Schule
Mit unserem Projekt möchten wir unseren Fokus auf ein aktuelles Thema und zwar auf die momentane Flüchtlingssituation legen. Derzeit leben in Österreich über 20.000 Asylwerber und unter ihnen gibt es sehr viele schulpflichtige Kinder. Als angehende Lehrerinnen möchten wir den Flüchtlingskindern, als Einstiegshilfe in die deutsche Sprache, eine Homepage erstellen, die ihnen die Möglichkeit gibt, sich Basiswissen anzueignen.

Was wollen wir?
Schüler und Schülerinnen mit Deutsch als Zweitsprache können sich mit Hilfe unserer Homepage erste Kenntnisse aneignen. Mit Hilfe von Bildern, Sprechblasen und hinterlegten Audio-Dateien wird es ihnen leichter gemacht, die Sprache spielerisch zu erlernen. Auf diese Art und Weise kann jeder Schüler und jede Schülerin seine oder ihre sprachlichen Fähigkeiten individuell verbessern. Auch Lehrer und Lehrerinnen sollen von diesem Projekt profitieren, da sie es sehr gut in ihren Unterricht einbauen können. Die Kinder haben auch die Möglichkeit, das Programm jeder Zeit von zu Hause aus zu nutzen.

Was wollen wir nicht?
Das Projekt basiert nicht auf einem vollständigen Sprachkurs, es soll lediglich Kindern als Einstiegshilfe für Alltagssituationen in der Schule dienen. Da wir zeitlich eingeschränkt sind, werden wir uns nur auf 15- 20 Alltagssituationen fokussieren.

Wann ist das Projekt abgeschlossen?
Unser Projekt ist abgeschlossen, wenn wir die Homepage mit den Grafiken und den aufgenommenen Phrasen, in Form einer Audio-Datei, erstellt haben.

Welches Level? Welche Zielgruppe?
Unsere Zielgruppe sind Flüchtlingskinder an österreichischen Schulen, die Probleme in der Kommunikation vorweisen. Der Fokus liegt auf dem A1-Level, das sehr breit gefächert ist, bezogen auf Situationen im Schulalltag.

Zeitplan
01.04.16 – Gruppenfindung
08.04.16 – Ideenfindung
15.04.16 – Exkursion “Life tool”
22.04.16 – Exkursion “Barcamp – Medienbildung jetzt!”, Projektplan (Zielgruppe,        Alltagssituationen)
29.04.16 – Projektplan: Beschreibung
06.04.16 – Befragung der Flüchtlinge bzgl. des Schulalltages (2-3 Personen)
13.05.16 – Gespräche mit Lehrpersonen (Ko.M.M.), Ausarbeitung der Fragen, Verfassen von Referenzen (Über uns, Hintergrund der Thematik), Audio-Dateien fertigstellen
17.05.16 – Homepage
24.06.16 – Präsentation

Personalressourcen
Unser Team setzt sich aus zwei Studentinnen des Lehramts an Volksschulen und vier des Lehramts an Neuen Mittelschulen zusammen. Da bereits erste Erfahrungen in der Schulpraxis mit Flüchtlingskindern gemacht wurden, sind wir der Meinung, dass dieses Projekt für unseren zukünftigen Beruf hilfreich sein wird.

Um die Tonaufnahmen passend zu unserem Projekt zu gestalten, werden Kinder von Gruppenmitgliedern eingesetzt. Mit ihnen nehmen wir die einfachen Dialoge zu den ausgewählten Alltagssituationen auf.

Ebenso werden Flüchtlingskinder und LehrerInnen befragt, welche Situationen besonders benötigt werden, um mit den MitschülerInnen kommunizieren zu können.

Sachressourcen
Diktiergerät (Handyrecorder)
Laptop zum Erstellen von einer Homepage

19 Jan

Whatsapp

Die Zeiten in denen man tagelang auf einen Brief oder zu Hause auf einen Anruf wartet sind schon längst vorbei. Klar, vereinzelt gibt es das noch aber die breite Masse greift mittlerweile auf neue Medien und Plattformen zurück. Durch die ständigen, neuen Entwicklungen im Bereich der Technologie und Kommunikation, wird uns der unkomplizierte Austausch erst ermöglicht.
Die Nutzer solcher Technologien werden immer jünger bzw. wachsen mit so etwas auf.
Meine kleine Kusine wusste mit drei Jahren schon wie sie zu ihrer Lieblingsspiel-App am Iphone kommt, die etwas ältere Generation hingegen weiß mit dem Wort „App“ nichts anzufangen.

Nachrichtendienste wie Whatsapp oder Facebook erleichtern bestimmt unseren Alltag, aber vielleicht setzen sie den einen oder anderen unter Druck. Ständig muss man nachsehen wer und vorallem was geschrieben wurde damit man nichts verpasst, wichtig ist dabei auch sofort zu antworten damit man die andere Person nicht verärgert.

Whatsapp ist ein Instant-Messaging- Dienst, der es einem erlaubt Nachrichten, Bilder, Tonaufnahmen oder Videos zu versenden. Zum „Registrieren“  braucht man bloß seine Telefonnummer. Über die Datenschutz Problematik möchte ich hier nicht eingehen.

Auch in den Klassenzimmern sieht man den Gebrauch von Smartphones und diversen Apps. In den Pausen wird fleißig am Display „herumgetoucht“ und gelacht.
SchülerInnen können aber diesen Nachrichtendienst auch untereinander einsetzen und Gruppenchats erstellen, um sich beispielsweise über Hausübungen oder Tests zu informieren. Auch könnte man gut die Mikrofonfunktion einsetzen, wenn die Lehrperson auf etwas wichtiges hinweisen will und man dies an nicht-anwesende MitschülerInnen senden möchte.

Natürlich gibt es bei Gruppenchats wieder die Gefahr von Mobbing.

Hier verweise ich auf diese Beiträge

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2013/03/08/cybermobbing/

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/11/25/wie-gefahrlich-sind-klassen-facebook-gruppen
Auch der/die LehrerIn selbst kann sich eine Gruppe erstellen und steht so für die Klasse zur Verfügung. Ob das jedoch sinnvoll ist, muss jedeR für sich entscheiden.

Hier Gründe wieso ein Lehrer Whatsapp benutzt

http://schulesocialmedia.com/2013/11/11/warum-ich-whatsapp-mit-schulerinnen-und-schulern-nutze/

Whatsapp – Tipps

http://www.saferinternet.at/news/news-detail/article/whatsapp-gruppen-in-der-neunen-schule-401/

Auf die Gefahren und Auswirkungen von neuen Medien findet sich hier im Blog einiges.

Ich verweise auf

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/03/13/gefahren-im-internet-und-ihre-pravention/

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/03/12/safer-internet/