08 Jan

Google-Tools

Google ist ein weltweit bekanntes Unternehmen. Fast jeder Internetnutzer kommt täglich mit Google in Kontakt. Seit 2004 wurde sogar das Wort „googln“ in den Duden aufgenommen.  Welchen Nutzen und welche Gefahren dieses Unternehmen und deren Tools mit sich bringt möchten wir hiermit aufzeigen.

Im Jahr 1996 gründeten Larry Page und Sergei Brin an der Standford Universität den Vorläufer Back Rub und ein Jahr darauf entstand dann erstmalig die Suchmaschine Google.

Doch es blieb nicht lange nur bei einer Suchmaschine. Der Konzern wuchs rasant an und mittlerweile ist das Angebot an Google-Diensten so groß, dass es schwer ist einen Überblick zu behalten.

Heute gehört Google zu den 10 größten Unternehmen der Welt mit einem Jahresumsatz von ca. 89 Milliarden US-Dollar (Stand 2016).

Google wächst weiter an und entwickelt immer mehr kostenlose Tools.

Es gibt das Bibliotheksprogramm „Google Books“, mit das man Bücher und Zeitschriften lesen, herunterladen, zitieren und übersetzen kann.

Mit „Google Maps“ kann man fast jeden Winkel des Planten sehen und das mit Satellitenbildern und Streetview Fotos. 

Auf „Youtube“ findet man unzählige Videos, zu allen möglichen Themen und wer mag kann auch selber Videos hochladen, mit denen man auch Geld verdienen kann.

Mithilfe der praktischen Google Kalender App kann man nicht nur Termine verwalten, sondern auch Bilder, Dokumente und Videos hinzufügen.

Tools von Google:

https://www.till.de/wp-content/uploads/user_upload/google-products-original1.png

Die Liste aller Google Produkte und Google Dienste wächst stetig an und ist zu lang um sie alle hier aufzulisten.  

So schön Google und seine Tools auch klingen mögen, die Gefahren die sie mitbringen dürfen nicht ignoriert werden. Datenverkauf, Politischer Missbrauch und Kriminalität sind nur einige mögliche Beispiele, die mit der Nutzung von Google & Co. einhergehen.

Doch welche Alternativen gibt es?

Nach kurzer Recherche kommt man schnell drauf, dass es fast für alle Google-Produkte Alternativen gibt. Es bieten sich Suchmaschinen wie „DuckDuckGo“, „Bing“ oder „Ecosia“ an, die nicht nur mit guten Ergebnissen, sondern auch mit mehr Datenschutz und Privatsphäre punkten.

„Google Translate“ kann ohne weiteres von „Deepl“ ersetzt werden und statt „Google Maps“ kann „OsmAnd“ als Navi dienen. Man sieht, dass es eine ganze Reihe von guten und sicheren Alternativen gibt.

Für all diejenigen die mehr über Google wissen wollen:

„Die geheime Macht von Google“

Dies ist ein Seminarbeitrag für die Lehrveranstaltung „Entwicklung in der Wissens-und Informationsgesellschaft“ aus dem WiSe 2019, Gruppe BP3A01über Google- Tools von Victoria Athanasiadis, Mellanie Jakes, Manuela Grubesic und Beritan Soylu.

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Google

Abgerufen am 7. Jänner 20

https://www.test.de/Mein-Konto-bei-Google-Was-weiss-der-Internetriese-ueber-mich-4867235-4871377/

Abgerufen am 7. Jänner 20

https://support.google.com/websearch/answer/43729?hl=de

Abgerufen am 7. Jänner 20

https://taz.de/Privatsphaere-im-Netz/!5650071/

Abgerufen am 7. Jänner 20

https://de.wikipedia.org/wiki/Google_LLC

Abgerufen am 7. Jänner 20

Bild:

https://www.till.de/wp-content/uploads/user_upload/google-products-original1.png

Abgerufen am 7. Jänner 20

17 Jun

Aufgeben von Freiheit – Gewinnen von Sicherheit – Pro und Kontra der stetig wachsenden medialen Überwachung

Der digitale Schatten ist viel größer als unser Selbst. Uns ist noch nicht bewusst, was wir mit einem Klick im Internet alles an Informationen abgeben. 

Für die Menschen, die die Überwachung leiten gilt nur eines: Sammeln, speichern und auswerten. Wir sind nicht mehr die Kunden, sondern wir sind die Ware. Wir sind Daten. Daten die auf dem Warenmarkt hin und hergeschoben werden. Wir sind uns über die Konsequenzen nicht im Klaren. Suchchroniken werden von Google genau aufgezeichnet und gespeichert. Unternehmen, wie Google, wissen also mehr über uns wie wir es tun. Sie wissen ganz genau, nach welchen Themen man die letzten zehn Jahre im Internet gesucht hat. Wo wir uns aufgehalten haben und was wir konsumiert haben. All unsere Aktionen, Bewegungen, Meinungen und Suchbegriffe tragen eine unauslöschliche Spur nach sich. So bilden sie sich ein Bild von uns. Ein Bild, das gespeichert und archiviert wird. 

Haben wir Bürger einen Rechtsanspruch gegen Google? Die bisherige EU-Datenschutzrichtlinie stammt noch aus dem Jahre 1995. Damals steckte das Internet noch in seinen Kinderschuhen. Wir müssen uns zwingend darum kümmern, wie wir ein Recht auf Autonomie und Selbstbestimmung unserer digitalen Persönlichkeit durchsetzen können. 

Gibt es denn überhaupt eine positive Seite der Überwachung? 

Bei Sicherheit denken wir immer mehr an Überwachung. Der Begriff „Sicherheit“ (Soziologie) ist der zurzeit am häufigsten verwendete Begriff auf unserer Erde und dennoch ist es auch der am „schwammigsten“ definierteste Begriff.

Überwachungskameras werden immer häufiger verwendet und geben der Gesellschaft und den Leuten eine gewisse Sicherheit. Sie dienen in öffentlichen Plätzen der Sicherheit und können gegen möglichen Diebstahl oder Terroranschlägen helfen. Es ist eine Präventionsmaßnahme gegen Straftaten und kann Kleinkriminell abschrecken. Weiters kann es der Justiz helfen Straftäter zu finden und diese dann auch aufzuspüren. Außerdem kann gegen Vandalismus in den öffentlichen Verkehrsmitteln – wie z.B. Graffitis an den U-Bahnen- nachgegangen  werden. 

Kann Überwachung eines Tages überhand nehmen?

Links:

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/infografik-chinas-sozialkredit-system-15913709.html

https://diepresse.com/home/techscience/5435475/Alexa-verschickt-Privatgespraech-an-Arbeitskollegen

https://diepresse.com/home/techscience/5610893/AmazonMitarbeiter-lauschen-AlexaGespraechen

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/geheimdienste-wollen-alexa-offenbar-zur-ueberwachung-nutzen-16136726.html

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/duesseldorf-grundschullehrer-schreiben-zeugnisse-wieder-per-hand-a-1215097.html

https://mobil.derstandard.at/2000102393121/Neuer-joe-Kundenklub-von-Rewe-gestartet-Datenschuetzer-skeptisch?utm_term=Autofeed&utm_medium=Social&utm_source=Facebook&fbclid=IwAR33b5INTVzsyyEq4HtgcYfVlfCskW8pvwyR7cHxBoa9g0xUvvWDdLGdxCk#Echobox=1556865415

Lisa Schmerlaib, Lisa Cesnik, Theresa Gerbeth, , Lukas Schneider, Georg Klinger

03 Jun

Google: Wissen ist Macht


Die Menschheit hat schon immer von der Schaffung einer Universalbibliothek geträumt, die alles Wissen der Welt enthält. Der technologische Fortschritt ermöglicht es im 21. Jahrhundert, diese Vorstellung Realität werden zu lassen. Bereits in den 1970er Jahren gab es erste Bestrebungen eine digitale Wissenssammlung aufzubauen, allerdings gestaltete sich der Scannprozess als relativ kompliziert und kostenintensiv, sodass nur schrittweise Erfolge zu verzeichnen waren.
 
Google war das einzige Unternehmen mit der Absicht und dem Potential, dies in einem entsprechenden Größenumfang durchzuführen und stellte 2004 mit Google Books das bisher ehrgeizigste Projekt zur Umsetzung der Universalbibliothek vor, welche innerhalb von etwas mehr als 10 Jahren rund 15 Millionen Bücher in digitalisierter Form beinhalten soll. Googles zentrale Mission dabei war und ist, die Schranken zwischen Mensch und Information zu beseitigen und zur Konservierung und Reproduktion von Wissen beizutragen. Dies wird dadurch unterstrichen, da Google für den Digitalisierungsprozess keine finanziellen Gegenleistungen gefordert hat bzw. fordert.
Was zunächst wie der größte Dienst am kulturellen Erbe der Menschheit klingt regt aber auch zum Nachdenken an. Denn es stellt sich die Frage nach den tatsächlichen Beweggründen, welche ein milliardenschweres Unternehmen wie Google zu diesen Handlungen motivieren.
Vor allem, wenn man folgendes bedenkt: Bis zum Jahr 2013 hat Google 10 Millionen Bücher gescannt, davon standen 6 Millionen unter Urheberrecht. Urheberrechtsverletzung können in den USA sehr hohe Strafen mit sich ziehen, sie belaufen sich auf bis zu 150.000 Dollar pro Buch. Warum war Google bereit mit einer möglichen Verurteilung dieser Größenordnung letztendlich die eigene Existenz zu gefährden?
 
Denkt man an das „Street View- Projekt“, können Ähnlichkeiten festgestellt werden. Google Street View ist eine Erweiterung von „Google Maps“ und zeigt realistische 360- Grad- Ansichten der aufgenommenen Umgebung. Allerdings wurde nicht nur diese von den sogenannten „Street View Cars“ von Google eingefangen, gleichzeitig hat Google auch andere Daten abgespeichert, welche unter Datenschutz fallen, wie beispielsweise WLAN- Zugangsdaten, Passwörter oder Auszüge aus E-Mails. Dies legt folgende Vermutung nahe: Google handelt zuerst, mögliche negative Konsequenzen werden im Nachhinein besprochen.
Ist Google wirklich so naiv oder steckt mehr dahinter? Welchen Nutzen zieht Google aus dieser hohen Risikobereitschaft?
Google ist eine Internetsuchmaschine und angewiesen auf große Datenmengen, die dem Unternehmen dazu verhelfen, die eigene Suchmaschinentechnologie permanent zu verbessern. Dies bedingt, dass das Unternehmen einen wichtigen Stellenwert im Bereich Werbung einnimmt. Kurz: Je mehr Daten, desto mehr Geld.
 
Was bedeutet das nun für unsere Gesellschaft? Inwiefern sind die Menschen dazu bereit, Eingriffe in ihre Privatsphäre zu tolerieren, auch wenn dies in dem Glauben passiert, die individuelle Lebenssituation und die aller anderen Weltbürger zu verbessern? Wieso kann es sein, dass Unternehmen wie Google durch ihre Aktionen zu Zentren der Macht heranwachsen, während der einzelne Mensch gleichzeitig an Selbstbestimmtheit und Selbstwirksamkeit verliert? Anderes gefragt: Was ist ein Mensch, mit seinen Erfahrungen, Einstellungen, seinem Wissen,… heute noch wert?
 
Links:
https://www.youtube.com/watch?v=6dL0yxl1SGU
 
https://netzpolitik.org/2013/entscheidung-im-google-books-verfahren-scans-und-snippets-fallen-unter-fair-use/
 
https://www.sueddeutsche.de/digital/zehnjaehriger-rechtsstreit-google-darf-millionen-buecher-scannen-endgueltig-1.2955967
 
https://www.telemedicus.info/article/1327-VG-Wort-Die-Hintergruende-des-Google-Books-Verfahrens.html
 
https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/wissen-in-der-wissensgesellschaft-wozu-wissen-lieber-googeln-ld.120311
 
https://web.archive.org/web/20131216010917/http://www.oesterreich-bibliotheken.at/aktuelles_mehr.php?id=147
 
https://www.onb.ac.at/digitale-bibliothek-kataloge/austrian-books-online-ab

Dies ist ein Seminarbeitrag für die Lehrveranstaltung „Entwicklungen in der Wissens- und Informationsgesellschaft“ aus dem SS 2019, Gruppe BP3A02 über Google von
Elisabeth Begic, Sarah Truttmann, Yesim Simsek, Claudia Unterwieser