15 Feb

Exkursion: ZOOM Kindermuseum

von Lisa Prenner

Am 13.02.2017 besuchte ich das Kindermuseum in Wien. Gleich beim Eintreten habe ich ein sehr positives Gefühl bekommen, da die Umgebung wirklich sehr liebevoll für Kinder gestaltet wurde. Bereits einige Tage vorher habe ich mit der Leiterin des Kindermuseums gesprochen, die mir die Möglichkeit gab, bei einer Produktion eines Trickfilms dabei sein. Sie informierte ihr Team, das aus drei Personen bestand, die mich gleich sehr freundlich empfangen haben.

Bevor die Klasse eintraf, bekam ich noch einige Informationen über den Ablauf und schon konnte es losgehen. Die Klasse kam aus einer Volksschule und bestand aus 24 SchülerInnen, die sich nach kurzer Einführung in zwei Gruppen teilte und mit der Produktion, dem Zeichnen, beginnen konnte. Ich war total begeistert, wie nett und aufmerksam die Kursleiterinnen mit den Kindern umgegangen sind und welche Begeisterung im Raum war.

Nachdem jedes Kind die Zeichnung vollendet hatte, konnte das Filmen beginnen. Die Kinder standen alle sehr eifrig um die Boards herum und konnten vor Begeisterung gar nicht ruhig stehen.

 

 

Abschließend sind zwei tolle Kurzfilme entstanden, in dem jedes Kind seine Zeichnung einbringen konnte und somit einen sehr wichtigen Beitrag    geleistet hat.

Ich persönlich bin sehr begeistert vom Kindermuseum. Ich finde, dass es eine absolut tolle Sache für Kinder ist, und auch Erwachsene bereichern kann. Eine Exkursion mit einer Schulklasse würde ich durchaus empfehlen, vor allem mit Kindern aus der Mittelschule könnte da schon ein wirklich sehenswerter Film entstehen, obwohl dies natürlich auch bei den Kleineren ganz großartig geklappt hat.

 

 

30 Nov

Exkursion: Happylab

Carmen Weber
Exkursion ins Happylab am Mittwoch, 30. November 2016

 

Kreativität fördern – ein wichtiges Ziel im Schulalltag!

Diesem Ziel wird man im „Happylab“ sicherlich gerecht. Es ermöglicht den Zugang zu digitalen Produktionsmaschinen, wie Laser Cutter, 3D-Drucker, Schneidplotter und CNC-Fräse.
Wer kreativ arbeitet, möchte seine Ideen auch verwirklichen. Die Realisierung scheitert jedoch oft am fehlenden Zugang zu den benötigten Geräten. Das „Happylab“ bietet den freien Zugang zu digitalen Produktionsmaschinen und deren MitarbeiterInnen helfen gerne dabei die Ideen zu verwirklichen.
Keine Sorge, man muss sich das Wissen nicht selbst aneignen – in regelmäßigen Workshops wird das notwendige Wissen vermittelt. Ohne Voranmeldung werden jeden Mittwoch (19:00) Führungen für Erstbesucher sowie Einschulungen an den Geräten (20:00) angeboten.

Einsatzmöglichkeiten im Schulalltag:

Für einen modernisierten (Werk-, Geometrie,-) Unterricht werden laufend Workshops für Jugendliche, Kinder und/oder ganze Schulklassen angeboten. Besonders ansprechend finde ich das Motto „Laubsägen war gestern!“, welches den fortschrittlichen Unterrichtsbegriff in Worte fasst.
Ich hatte das Glück an der Feier des sechsjährigen Jubiläums teilnehmen zu können. Hierbei wurden Projekte, die im „Happylab“ mit 3D-Drucker, Laser Cutter und CNC-Fräse realisiert  wurden, vorgestellt.
ex_happylab
Ich war von der Bandbreite der möglichen Projekte begeistert. Immer wieder hört man von zukunftsweisenden 3D-Druckern, doch vorstellen kann man sich darunter wenig. Dementsprechend groß waren meine Erwartungen an den Besuch.
Ich finde es schade, dass das „Happylab“ noch einen sehr geringen Bekanntheitsgrad im LehrerInnen-Kreis hat. Der Anwendungsbereich ist groß: in nahezu jedem technischen, wie kreativen Unterrichtsfach kann ein Workshop in den Unterrichtsplan eingesetzt werden. Dies schafft Neugier, begeistert und belebt den üblichen Schulalltag.
24 Jun

Melinda Velhorn beim „Barcamp Medienbildung JETZT! 2016“

Wann: Do 21. – Fr 22. April, 15-21 Uhr

Wo: wienxtra-medienzentrum, Zieglergasse 49/II. 1070 Wien

Ich muss zugeben, dass ich bis kurz vor dieser „Exkursion“ gar nicht wusste, was „Barcamp“ bedeutet, und von der Initiative „Medienbildung JETZT!“ hatte ich auch noch nicht gehört. Aus diesem Grund informierte ich mich als Erstes hier und hier, und meldete mich anschließend für die Veranstaltung an.

Der aktuelle Gastgeber für dieses Barcamp war das wienXtra-medienzentrum, wo mich eine sehr freundliche und gemütliche Atmosphäre erwartete. Die Leiterin des Medienzentrums moderierte die zwei Abende, aber für die Gestaltung des Programms waren alle TeilnehmerInnen verantwortlich. Meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt. Ich konnte Personen aus verschiedenen Berufsbereichen (Bildung, Politik, Vereine, …), die alle etwas mit Medienbildung zu tun haben, kennenlernen, an interessanten Sessions teilnehmen und diskutieren, und die Pausen für vertiefende Gespräche nutzen. Hier mehr zum Programm.

Die Gesprächsrunde über Mehrsprachigkeit und die Unterstützungsmöglichkeiten des Spracherwerbs durch Medien war für mich besonders lehrreich, da diese Thematik zu meinen Schwerpunkten im Studium zählt, und wir in einem Seminar an einem dazu passenden Projekt arbeiten.

Auch den Workshop „Analoge Fototechnik – Fotogramme“ möchte ich vom Programm hervorheben. Diese Technik, die man durchaus auch mit SchülerInnen ausprobieren kann, faszinierte mich sehr, und am Ende hielt ich stolz meine selbst hergestellten Fotogramme in der Hand.

Fotogramm1

erstellt in Partnerarbeit

erstellt in Partnerarbeit

 

 

 

 

 

 

Vom „Barcamp Medienbildung JETZT!“ konnte ich viel sowohl auf persönlicher, als auch auf fachlicher Ebene profitieren. Eine Teilnahme ist für jede Person empfehlenswert, die Medienbildung für ein wichtiges Thema hält, unabhängig davon, wieviel Erfahrung und Wissen sie in diesem Bereich schon hat.

Das nächste Vernetzungstreffen findet übrigens am 4. Juli 2016 statt. 🙂