16 Apr

Besuch im TMW

Exkursionsdokumentation – Technisches Museum

Name: Florian Lerch

Exkursionsziel: Technisches Museum Wien

Datum: Freitag 14. März 2014

Eindrücke:

Da ich bereits mehrere Male das technische Museum besucht hatte, mein letzter Besuch lag einige Wochen zurück, wusste ich bereits welche Themen die Ausstellung hatte. Was ich für die medienpädagogische Praxis als relevant erachte sind nicht nur die sehr genauen und detailierten Erklärungen und geschichtlichen Hintergründe zu jedem Ausstellungsstück (zum Beispiel die Hochöfen oder die elektrische Eisenbahn) sondern auch die Möglichkeit selbst an einigen Stationen, betreffend Energieerzeugung – Kraft und Wirkung – elektrischer Strom – etc., selbst tätig zu werden und das eigene Tun als Ursache und Wirkung zu erleben. Eine Station die ich mit einer Schulklasse unbedingt besuchen würde, wäre die nahe Vergangenheit, im ersten Stock des Museums. Hier können die SchülerInnen in das Leben ihrer Eltern, bzw. Großeltern eintauchen, erleben wie ein Fernseher früher ausgesehen hat (falls einer zur Verfügung stand) und auch sonst in der Vergangenheit herumschnüffeln. Um einen noch besseren und näheren Bezug zum Fach Medienpädagogik herzustellen, sollten die SchülerInnen nach einem Durchgang in kleine Gruppen aufgeteilt werden, jede mit einer Videokamera (Handy, etwas ähnlichem) ausgestattet werden und sich auf ein Exponat konzentrieren, über welches Sie erst im Museum und anschließend zu Hause so viel wie möglich herausfinden. Dies könnte abschließend vor der gesamten Klasse vorgetragen werden.

Persönliche Stellungsnahme:

Mir persönlich hat das technische Museum sehr gut gefallen, es ist auf Platz 2 meiner Lieblingsmuseen, gleich nach dem Naturhistorischen. Das mögliche Angebot einer Führung für ganze Klassen finde ich sehr ansprechend, mit ein wenig Vorbereitung ist dies jedoch auch für eine Lehrkraft (mit Begleitung) ebenfalls zu schaffen. Zusätzlich gibt es im Museumsshop die Möglichkeit interessante Unterrichtsmaterialien zu beschaffen, zum Beispiel eine Plasmalampe (welche ich selbst schon in meinen Unterricht einbauen konnte und von welcher die SchülerInnen begeistert waren).

Exkursionsdokumentation – Media Wien

Name: Florian Lerch

Exkursionsziel: Media Wien

Datum: 18. März 2014

Eindrücke:

Trotz der späten Exkursion war die Dame, welche uns durch die Exkursion führte freundlich, unglaublich informativ und mehr als nur kompetent. Für den medienpädagogischen Unterricht bieten sich vor allem die Buchkisten an, in welcher (in Klassenstärke) sich zahlreiche sachgerechte Bücher zu einem bestimmten Thema finden lassen. Diese gibt es zu allen möglichen Themen, seien es englische Kindergeschichten, Wilde Tiere, der Weltraum oder Dinosaurier. Viele der Bildgeschichten (und sogar einige Lehrfilme) kann man sich online ausborgen, wodurch es möglich ist im Klassenzimmer mithilfe eines Beamers der Klasse eine Geschichte vorzuspielen/lesen oder einen Sachfilm zum Thema Vulkane anzusehen.

Persönliche Stellungsname:

Obwohl ich, der späten Stunde wegen, bereits leicht müde war, wurde ich durch die, uns gezeigten, dutzenden Möglichkeiten den Unterricht aufzulockern und gleichzeitig spannender zu gestalten schlagartig hellwach. Zusätzlich zum stimmungsvollen Vorlesen zweier Bildgeschichten bekamen wir einige wertvolle Informationen und Angebote, eines davon war eine Möglichkeit mithilfe eines Ausweises, über unsere Praxisschule kostenlos Bücher und Medien auszuborgen. Nach der Sichtung von diversen Unterrichtsboxen (einige der Bücher die ich entdeckte, kannte ich noch von früher) wurde die Exkursion noch einmal durch einen Besuch im hauseigenen Kinosaal getoppt, in welchem wir pädagogische Lehrfilme ansahen und zwischenzeitlich analysierten. Für mich war diese Exkursion eine sehr wichtige und wertvolle Erfahrung, die definitiv positive Auswirkungen auf meine Unterrichtsplanung haben wird.

10 Apr

Katrin Litschka im technischen Museum

 Besuch im technischen Museum am 7.4.2014

Ursprünglich wollte ich eigentlich ins Joanneum gehen um mir die digitalen Sammlungen anzusehen, da dieses aber leider im Umbau war, musste ich umdisponieren und war gemeinsam mit meiner Mutter und meiner Schwiegermutter im technischen Museum. Unser Besuch fiel etwas kürzer aus als ursprünglich geplant, nicht etwa weil diese Konstellation fragwürdig erscheint, sondern weil unsere Männer, welche wir mit meiner kleinen Tochter daheim gelassen hatten, mit Müdigkeitsanfällen und gefüllten Windeln überfordert wurden. Doch trotz dieses Kurzbesuchs ist dieses Museum prinzipiell immer ein Erlebnis und eine Reise wert. Und selbst wenn man richtig viel Zeit über hätte, schaffte man es wohl kaum sich alles anzusehen.

Da ich aber schon einige Male dort war, auch zusammen mit Kindergruppen, kann ich nur bestätigen, dass dieses Museum nicht nur absolut geeignet ist für Kinder und Jugendliche jeden Alters, es deckt auch noch den Lehrplan betreffend vieles ab, und das noch dazu spielerisch. Bei meinem letzten Besuch hatte ich eine gemischte Gruppe (Kinder zwischen 6 und 10 Jahren) und keines war zu irgendeinem Zeitpunkt gelangweilt oder desinteressiert. Das absolute Gegenteil war der Fall! Wir hätten wohl noch Stunden bleiben können, denn alles musste ausprobiert, auf jeden Knopf gedrückt und auf alles geklettert werden wo es erlaubt war.

In besonderer Erinnerung ist mir ein „Schreiraum“ geblieben, eine durchsichtige, schalldichte Kabine, in der jeder, einschließlich mir,  das ganze Ausmaß seiner Stimmgewalt testen konnte. Dass das so richtig Spaß gemacht hat, braucht man wohl kaum erwähnen.  In der Disco wurde danach so richtig abgetanzt!

Das technische Museum bietet zusätzlich zu seinem normalen Programm auch noch allerhand Führungen und Workshops an, dass man sich kaum entscheiden kann, was man zuerst sehen möchte. Zur Zeit sind das um die 50 Stück und jede dieser Führungen bzw. Workshops ist für eine bestimmte Altersgruppe konzipiert und bietet genug Raum um sich einem Thema genauestens zu widmen. Selbst für PädagogInnen wird eine eigene Führung angeboten, bei der sie einen Überblick über das aktuelle Programm erhalten sollen. Diese dauert um die 75 Minuten und ist noch dazu kostenlos. Außerdem bietet das technische Museum allerhand Unterrichtsmaterialien an, welche die PädagogInnen im Vorfeld oder auch als Quiz nach dem Besuch im Unterricht einbauen können.

Neben der Dauerausstellung gastieren auch zeitlich begrenzte Ausstellungen im technischen Museum. Aktuell ist das die Ausstellung „SPACE“, welche toll und absolut faszinierend ist, für Kinder sowie für Erwachsene. Sie zeigt auf 600m² Raumanzüge von früher sowie von heute, Haushaltsgeräte, welche wir der Raumfahrt verdanken und natürlich auch Raketen.

Persönlich finde ich die Ausstellung von Stefan Jellinek besonders interessant. Leider hatte ich diesmal keine Zeit sie mir anzusehen, da sie aber noch ein halbes Jahr gezeigt wird, hoffe ich doch, dass nochmal die Zeit dafür da ist.

Fazit: Das technische Museum ist nicht nur für jung und alt, sondern auch für Mütter und Schwiegermütter bestens geeignet. Da es für Kinder und Jugendliche bis zum 19. Lebensjahr noch dazu gratis ist, fällt mir nicht ein Grund ein, diesem Museum keinen Besuch abzustatten. Auch die Homepage ist toll gestaltet und bietet allerhand Materialien die über den Museumsbesuch hinaus gehen.

23 Mrz

Katrin Litschka – Medienpädagogische Fragestellungen: Das Handy im Unterricht. Fluch oder Segen? Sollen wir Handys im Unterricht zulassen oder nicht?

Diese Frage ist im Moment wahrscheinlich eine der meist umstrittenen Fragen überhaupt und daher wohl auch nicht so einfach mit einem klaren Ja oder Nein zu beantworten.
Das Handy ist aus unserem Alltag wohl nicht mehr weg zu denken, erleichtert es doch unser Leben tagtäglich ungemein. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten.
Wenn mich mein Vater anruft und mir mal wieder erklärt, ich sei „nie“ erreichbar, dann frag ich mich immer:“ Ja wozu auch?“ Muss ich ständig und immer erreichbar sein? Kann ich nicht mal in Ruhe irgendwohin gehen ohne alle 5min auf mein Handy schauen zu müssen ob ich einen Anruf, eine SMS, eine Mail oder sonst was erhalten habe? Früher war es ja auch nicht so. Naja, jetzt scheint es aber so zu sein und ich persönlich finde das nicht immer gut. Unsere Kinder wachsen aber so auf und auch das finde ich nicht sehr positiv. Was müssen wir denn überhaupt noch wissen und uns merken wenn wir denn sowieso alles im Handy nachschauen können? Das nimmt mich selbst freilich auch nicht aus. Auch ich weiß gerade mal ein paar Nummern auswendig und wenn ich irgendwohin fahre, verlasse ich mich auch aufs integrierte Navigationssystem, dass es mich an meinen Zielort bringt. Aber ich weiß zumindest noch, wie ich auch anders an diese Information kommen würde. Ich bin mir nicht so sicher ob die derzeitige Jugend noch mit einem Stadtplan zu Recht käme.
Somit kann ich für mich persönlich zumindest einmal die Antwort geben: Das Handy ist nicht Fluch oder Segen, es ist Fluch und Segen.
Ich finde es wichtig, dass man junge Menschen auch über die Gefahren aufklärt. Und dass man sie fragt, ob sie sich eigentlich schon mal die Nutzungsrechte sämtlicher Apps durchgelesen haben und wissen was da eigentlich steht oder ob sie immer nur auf „Ja“, „weiter“ und „installieren“ drücken.
Die Frage ob man das Handy im Unterricht einsetzen soll oder nicht, ist meiner Meinung nach schon etwas differenzierter zu betrachten.
Die meisten Kinder kennen sich wahrscheinlich mit Smartphones besser aus als ich, sie wachsen ja schon damit auf und lernen den Umgang damit (wir lassen die Gefahren die damit einhergehen mal außer Acht) schon von Kindheit an. Ich glaube daher, dass es die Aufgabe in der Volksschule ist, Kindern die Informationsbeschaffung ohne das Handy beizubringen. Zum Beispiel: Wie funktioniert ein Wörterbuch? Wie erhalte ich Informationen zu einem Thema aus Büchern? Was davon ist wichtig und was weniger?
Ich bin überhaupt ein riesiger Fan von Papier, dem kann nämlich der Akku nicht ausgehen.
In der 4. Klasse kann ich mir durchaus vorstellen in Projekten auch die Nutzung des Handys zu erlauben bzw. zu einem Bestandteil zu machen. Sprich, eine Aufgabe zu erstellen, welche auch die Informationsbeschaffung durch das Handy beinhaltet, aber auch die Beschaffung durch den Computer, das Buch bzw. je nach Thema auch durch Fachleute nicht außer Acht lässt. In den alltäglichen Unterricht kann ich mir derzeit nicht vorstellen es einzubauen.
Jetzt befinden wir uns gedanklich in einem Gymnasium, neuen Mittelschule etc. Hier besitzt wahrscheinlich jeder ein Smartphone und da es mittlerweile zu einem Statussymbol mutiert ist, muss es bei den meisten wohl das neueste, coolste und tollste sein.
Hier kommt es, zumindest was mich betrifft, sicher auf die Klasse an, ob es einsetzbar ist oder nicht. Nutzt die Klasse es aus, twittert und chatet damit, während ich es zur Beschaffung für Informationen nutzbar mache bzw. andere Aufgabenstellungen damit im Sinn habe, hat sich dieses Thema ziemlich sicher nach kürzester Zeit wieder erledigt.
Es kommt wohl immer auf die individuellen Umstände an, ob sich das Handy/Smartphone für den Unterreicht eignet oder nicht.

17 Mrz

GefahrenforscherInnen Dokalik, Eisenbock, Habusta und Koch auf der Suche nach den Abgründen der digitalen Medienwelt

Im Zeitalter von Technik, Information und Kommunikation sind digitale Medien unumgänglich und nicht mehr wegzudenken. Sich gegen diverse Errungenschaften zu verwehren funktioniert nur begrenzt, denn ein Bestehen in Schule und Beruf ist heute beispielsweise ohne World Wide Web nicht mehr möglich. Beim Herangehen an die oben angeführte Fragestellung ist es nötig, den Begriff „Digitale Medien“ zu definieren. Unter digitalen Medien versteht man Medien, die mit digitalen Codes arbeiten und somit einen Gegenpol zu analogen Medien bilden[1]. Dazu kann man digitales Fernsehen, Mobiltelefonie/Smartphones, Internet, Computerspiele, Radio oder E-Books zählen. Wenn über die Gefahren digitaler Medien berichtet wird, stehen vor allem die Themen Internetsucht, Verarmung der Sprache sowie Realitätsverlust im Fokus.

Durch die Masse an Informationen, die durch das Internet zugänglich sind und die vielfältigen Angebote im Unterhaltungsbereich birgt das WWW eine große Gefahr an Suchtpotenzial. Die Website www.kinderweb.eu erklärt, dass ungefähr 2,3% der Kinder und Jugendlichen internet- bzw. computersüchtig sind, 4% werden als gefährdet eingestuft. Dabei werden jene als abhängig bezeichnet, die mehr als 35 Stunden pro Woche mit PC, Gameboy, Playstation o.Ä. verbringen[2]. Aufgabe von Eltern ist es, On- und Offline-Zeiten für ihre Kinder festzulegen, um die Suchtgefahr zu verringern.

Im Bereich der Textnachrichten wie SMS und Statusupdates à la Facebook und Twitter sprechen Kritiker oft von einer Verarmung der Sprache. Uns bekannt sind vor allem Beispiele wie „Gemma BILLA“, bei denen Artikel getrost weggelassen werden. Kurznachrichten sollen wie der Name schon sagt in wenig Zeit fertiggestellt und versendet werden, daher wird oft die Aussage auf das Wesentliche verkürzt. Durch die Dominanz dieser neuen Techniken werden Sprachmuster dann auf gewöhnliche Unterhaltungen übertragen. Die WELT widmet diesem Thema einen Artikel und fasst zusammen: „Die Grammatik wird ärmer, die Lexik reicher“[3] – die Sorge um eine Verarmung ist daher nur teils begründet. Sprache unterliegt immer einem Wandel, sich nur auf die Nachteile der Sprachveränderungen zu fixieren, wäre einseitig. Durchaus ist es jedoch Aufgabe von Eltern und Schule Kinder für das Lesen zu motivieren, um grammatikalische Strukturen zu schulen.

Der unserer Ansicht nach gefährlichste Aspekt bei häufiger Nutzung von digitalen Medien ist ein Zurückgehen der sozialen Kontakte bzw. eine Reduzierung von Face-To-Face-Unterhaltungen. Gerade Kinder müssen lernen, durch Mimik und Körpersprache des Gegenübers Emotionen zu deuten. Bei Konversationen mittels Smartphone ist es nur bedingt möglich Verständnis und Mitgefühl zu entwickeln. In schlimmeren Fällen verlieren sich Kinder und Jugendliche auch vollkommen in der virtuellen Welt und pflegen kaum noch Kontakt zu Freunden.

Die Gefahren digitaler Medien sind zu weitreichend, um sie hier durchwegs zu analysieren. Nicht zu vergessen sind aber auch die enormen Vorteile, die in der Medienberichterstattung so gut wie nicht vorkommen. Kinder vor den Gefahren der neuen Medien zu schützen gelingt nur bedingt (z.B. Sperren diverser Websites am PC, Festlegen von Fixzeiten für Smartphone/TV/PC), daher sollte Aufklärung im Mittelpunkt der elterlichen und schulischen Anliegen stehen. Entscheidend ist, dass Kinder und Jugendliche Erlebtes besprechen, Medien kritisch betrachten können und Publizieren an öffentlichen Orten wie Sozialen Netzwerken immer im Hinblick auf die Privatsphäre anderer betreiben.


[1] vgl. Was sind digitale Medien? (2012). Abrufbar unter: http://www.prowissenschaft.de/was-sind-digitale-medien/ (14.03.2014)

[2] Internetsucht und Computersucht (o.J.). Abrufbar unter: http://www.kinderweb.eu/kinderseiten/sicherheit-fuer-kinder-im-internet/internetsucht.php (14.03.2014)

[3] Heine, Matthias (2011): Goethe war gut, aber wir sind besser. In WELT Online 02.03.2013. Abrufbar unter: http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article114062311/Goethe-war-gut-aber-wir-sind-besser.html (15.03.2014)

16 Mrz

Jasmina Monari, Katrin Glößl: Das Handy im Unterricht – Fluch oder Segen? Sollten wir Handys im Unterricht zulassen oder nicht?

Wir in der  Gruppe hatten verschiedene Meinungen über dieses Thema und haben lang darüber diskutiert. Sicher kann das Handy im Unterricht Positives mitbringen, denn heutzutage haben viele Kinder Smartphones mit Internet und mit unterschiedlichen nützlichen Apps. So kann man in verschiedenen Fächern ganz gut davon Gebrauch machen, man kann aus dem Internet schnell wichtige Infos holen. Auch die Wörterbuch-Applikationen im Fremdsprachenunterricht haben sich oft als sehr hilfreich erwiesen. Jedoch kann das auch die Gefahr mit sich bringen, dass Kinder immer weniger mit gedruckten Büchern/Wörterbüchern arbeiten. Als Lehrer können wir das auf keinen Fall gutheißen. Auch das  Internet ist im Unterricht nicht lebensnotwendig. Schließlich gibt es in jeder Schule gut ausgestattete EDV-Räume, wo man sehr gut arbeiten und Internet verwenden kann. Außerdem ist das Internet auf dem Handy ein zweischneidiges Schwert, denn leider beeinflusst es  die Kinder nicht nur positiv, sondern kann auch sehr leicht sehr negative Folgen für die Kinder haben und dies ist in der Schule bei so vielen Kindern auch nicht leicht zu kontrollieren. Schließlich sind viele Jugendliche selbstverständlich viel interessierter daran mit dem Handy zu spielen, als damit zu lernen. Deshalb sind wir zum Schluss doch zu dem Ergebnis gekommen, dass es besser ist, Handys im Unterricht nicht zuzulassen.

13 Mrz

Schulungen und Fortbildungen im medientechnischen Bereich für Lehrpersonen

In den letzten Jahren ist das Medienangebot rasant gestiegen. Auch LehrerInnen werden mit diesen Veränderungen direkt, aber auch indirekt konfrontiert. Sie sind vertraut mit Handys, benutzen diese höchstwahrscheinlich selbst, arbeiten am Computer und kennen sich darauf einigermaßen gut aus. Trotzdem sind viele von ihnen nicht vertraut mit der großen Masse an Medien, die es am heutigen Markt gibt. Diese werden zudem auch stetig aktualisiert und verändert/verbessert. Somit wird es immer schwieriger, auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben. Daher ist es besonders wichtig, dass man sich laufend fort- und weiterbildet.

Doch gibt es überhaupt Schulungen und Fortbildungen im medientechnischen Bereich für Lehrpersonen? Ja, gibt es.

Allerdings nehmen nur wenige Lehrpersonen diese Angebote in Anspruch. Besonders Lehrpersonen, die schon länger im Lehrberuf tätig sind, finden es nicht mehr notwendig, sich in diesem Bereich weiterzubilden. Außerdem wird Lehrpersonen auch nicht verpflichtend vorgeschrieben, welche Fortbildungen sie zu besuchen haben. Klar ist nur, dass „im Rahmen der Jahresstundensumme (…) für die Teilnahme an verpflichtenden Fortbildungsveranstaltungen, die im Zusammenhang mit der Tätigkeit des Lehrers/der Lehrerin stehen, 15 Jahresstunden (…) vorzusehen“ (LDG § 43 Abs. 3) sind.

Darum wäre es von Vorteil, wenn einzelne Kurse verpflichtend besucht werden müssen, die die Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer beinhalten.

Denn Tatsache ist, dass digitale Medien aus unserer heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken sind und dass aufgrund dessen, SchülerInnen schon von der Grundschule an, den Umgang mit den wichtigsten digitalen Medien erlernen und aufbauend darauf selbst eine kritisch reflexive Sicht auf das ihnen dargebotene Angebot erwerben sollen.

 

Nachfolgend sind einige Fortbildungen, die seitens der PH Wien (laut Fortbildungskatalog SS 2014) für Lehrpersonen angeboten werden, angeführt:

  • Schulhomepage als CMS − einfach praktisch
  • richtige Bildbearbeitung mit THE GIMP
  • erste Schritte in Moodle − einfache Möglichkeiten zur Gestaltung von Blended Learningangeboten für den Unterricht
  • Werkstatt zur Erstellung eigener Lernmaterialien am PC − Erweiterungsmodul
  • Trickfilmatelier
  • Photoshop medium − digitale Bildbearbeitung für den Unterricht
  • Zeichnungen erstellen im Textverarbeitungsprogramm MS-WORD − Training on the Job
  • Spiele programmieren mit Unity3D und Blender

Diese Fortbildungen werden teilweise an der PH Wien, teilweise aber auch an anderen Standorten durchgeführt.

Aber nicht nur seitens der PH Wien werden Fortbildungen angeboten, auch die KPH Wien bietet verschiedenste Veranstaltungen (laut Fortbildungsprogramm der KPH Wien) zur Medienpädagogik an, die von Lehrpersonen besucht werden können:

  • Computerkompetenz: digitale Bildbearbeitung
  • Computerkompetenz: professionelle Präsentationen am PC und im WWW
  • Erste Schritte mit Microsoft Excel 2003

Mit der technischen Universität Wien werden, laut dem Wissensstand der der Verfasserinnen, keine Kooperationen durchgeführt.

Im Medienzentrum Wien werden unter anderem folgende Kurse, großteils kostenlos, angeboten, (Stand: 3.3.2014) zu denen man sich online anmelden kann:

  • Ton
  • GIMP
  • HD-Formate
  • Fotografie digital
  • Videoseminar
  • Medienkompetenz

Außerdem kann auch ein Folder „Bildungsprogramm“ mit einem breiter gefächerten Angebot an Weiterbildungskursen downgeloadet werden.

Ein weiterer Fakt, der noch nicht ganz unwesentlich ist, wenn es um die Anmeldung für Fort- und Weiterbildungen geht:

„Jeder Lehrer/Jede Lehrerin hat grundsätzlich die Möglichkeit, während der Unterrichtszeit an Fortbildungsveranstaltungen im Ausmaß von 26 Stunden teilzunehmen“ (FSG PflichtschullehrerInnen (2009): Lehrerinnenfortbildung. Verfügbar unter: www.apsfsg.at/service/lexikon/lehrerinnenfortbildung [3.3.2014]).

Verfasst von Gahleitner Eva, Lutz Manuela und Ofner Julia

12 Mrz

Safer Internet

Kinder sind in Alltag ständig von Medien umgeben. Umso wichtiger ist es, dieses Thema auch im Unterricht zu thematisieren. Ein wichtiger Ansatz hier ist es, den Schutz der Privatsphäre zu besprechen. Nicht nur Name, Adresse oder Telefonnummer, sondern auch Fotos werden immer öfter leichtfertig hergegeben. Das kann oft fatale Folgen wie sexuelle Belästigung oder Cybermobbing, haben.

Neben der Bewusstmachung für die eigene Privatsphäre ist es auch wichtig mit den Kindern über „falsche Identitäten“ im Internet zu sprechen.

Eine weitere Kompetenz, die es zu ermitteln gilt, ist die Beurteilung von Quellen. Kinder müssen lernen, dass nicht alles, was im Internet steht auch richtig ist. Der Umgang mit Suchmaschinen und Informationsseiten kann im Unterricht gezielt geübt werden. (zB. für Referate)

Digitale Kompetenz wird auch vom BMUKK im Erlass für „Digitale Kompetenz an österreichs Schulen“ gefordert. Es ist daher notwendig, digitale Medien schon in der Volksschule in den Unterricht einzubinden.

Themen wären unter anderem Quellenkritik, Privatsphäre, Unterschiede des Schreibens offline bzw. online, Umgangsformen in Foren und der Umgang mit Daten und Bildern.

Für eine Nutzung im Unterricht wird empfohlen mit den Kindern gezielt Regeln für den Internetgebrauch auszumachen. Außerdem soll in erster Linie mit Freeware gearbeitet werden, für den Fall, dass auch daheim eine weitere Bearbeitung notwendig wird. Hierfür bieten sich auch Lernplattformen an.

Besonders wichtig ist außerdem die Elternarbeit. Eltern sollten in diesen Bereich intensiv eingebunden werden, da die meisten Kinder das Internet in erster Linie im Freizeitbereich nutzen.

Besonders viele Informationen zu diesem Thema findet man hier.

Broschüre zum Thema Internetnutzung in der Volksschule

von Joana Mayr, Stefanie Deichsel, Judith Lettner und Astrid Wödl

 

20 Jan

Mein Besuch bei Okto TV – von Tessa Werderitsch

Am 19.11.2013 habe ich im Rahmen der LV Medienpädagogik Okto TV besucht. Okto TV ist ein nicht kommerzieller Community TV – Sender, der es jedem ermöglicht, Beiträge zu gestalten und zu senden. Für Schulklassen gibt es eigene Workshops, in dessen Rahmen die Kinder einen Sendebeitrag gestalten können. Anbei ist mein Bericht und meine persönliche Meinung zu Okto. Viel Spaß beim Lesen!

Exkursionsbericht Okto TV von Tessa Werderitsch