12 Jul

Mobbing bei Kindern – präventive Maßnahmen

Die Broschüre „Mobbing bei Kindern und Jugendlichen / Prävention in pädagogischen Einrichtungen“, ist aufrufbar unter:
https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/KJA_Broschuere_Mobbing.pdf (aufgerufen am 10.07.18)

Diese Broschüre thematisiert Mobbing, insbesondere Cybermobbing und gibt Ansätze für präventive Maßnahmen um Mobbing in der Schule entgegenzuwirken. Zusätzlich ist ein Mobbing-Leitfaden für Eltern und Erziehungsberechtigte enthalten.

In den letzten Jahren vollzog sich ein dynamischer Prozess eines Medien- und Technologiewandels, welcher auch Auswirkungen auf die heute Gesellschaft hat. Von klein auf wächst man mit einem unzähligen medialen Angebot auf und ist tag täglich in seinem Alltag davon umgeben. Im Gegensatz zu früheren Zeiten, wo Kinder meist ihre Freizeit im Freien verbracht haben, beschränkt sich diese nun vermehrt auf den Gebrauch von  technischen Geräten.. Die Kommunikation und zwischenmenschliche Interaktion hat sich sehr verändert. Dieser Wandel begünstigt das Auftreten von Cybbermobbing-Vorfällen. Dadurch rückt die Notwendigkeit der Einführung präventiver Maßnahmen besonders im schulischen Bereich näher. Denn durch den veränderte Medienumgang in der Gesellschaft und die damit zusammenhängende ständige Präsenz von Gewalt, hat dies zunehmend Auswirkungen im Schulalltag der Kinder und Jugendlichen zur Folge.

Unter dem Mobbingbegriff versteht man eine konfliktbelastete Situation, bei der die betroffene Person einer direkten oder indirekten Form einer diskriminierenden Handlung oder Kommunikationsform ausgesetzt wird. Dabei ist das Opfer deutlich unterlegen und hilflos gegenüber den Attacken einer anderen oder mehreren Personen, die über einen längeren Zeitraum, mit der Intention einer Abgrenzung bzw. Ausstoßes aus einer Gemeinschaft, ausgeführt werden.

Folglich spricht man von Mobbing, wenn bestimmte Kriterien gegeben sind: 

  • Machtungleichgewicht – Ungleichheit der Kräfte bzw. asymmetrisches Kräfteverhältnis,
  • eine oder mehrere Personenzahl – die gewaltvolle Handlung kann von einem Täter oder von einer Gruppe ausgeübt werden,
  • der Zeitraum – die Handlung hat einen Wiederholungscharakter,
  • eine Schädigungsabsicht mit der direkte oder indirekte Form,
  • sowie das subjektive Empfinden des Opfers diskriminiert zu werden.

Der Begriff des „Cybermobbings“ ist eine ausgebaute Form des Mobbings und impliziert zusätzlich den Gebrauch von modernen Kommunikationstechnologien. Cybermobbing ist demnach Mobbing und Gewalt mittels digitaler Medien. Folglich versteht man darunter Angriffe mit einer Schädigungsabsicht, sowie mit einem Wiederholungscharakter gegen eine Person mit dem Gebrauch von digitalen Technologien, wie im Internet (zB.: soziale Netzwerke, Facebook, Chats, Emails etc.), aber auch am Handy (WhatsApp, belästigende Anrufe, SMS, Handyfotos oder Videos).

Cybermobbing ist ein Delikt und wird seit dem 1. Jänner 2016 strafrechtlich verfolgt, welches im Strafgesetzbuch § 107c StGB unter dem Titel „Fortgesetzte Belästigung im Wege einer Telekommunikation oder eines Computersystems“ angeführt ist.

Im Gegensatz zum klassischen Mobbing sind Opfer von Cybermobbing den Schikanen rund um die Uhr ausgesetzt. Über digitale Medien ist man 24 Stunden am Tag erreichbar, wodurch das Mobbing nach der Schule kein Ende findet. Somit gibt es keinen Rückzugsort für das Opfer, nicht einmal die eigenen vier Wände bieten davor Schutz. Das Ausmaß von Cybermobbing ist verheerender als beim Mobbing, da durch das Veröffentlichen im Internet ein unüberschaubares Publikum erreicht wird. Binnen kürzester Zeit, mit nur einem Klick, werden Beschimpfungen weltweit an die breite Masse verschickt. Darüber hinaus können diese Inhalte im Nachhinein nie vollständig gelöscht werden und sogar wieder an die Öffentlichkeit kommen.

Im Unterschied zum Mobbing, nimmt der Täter beim Cybermobbing oft eine anonyme Identität, durch ein falsches Profil, an. Dies senkt jegliche Hemmschwelle, denn die Reaktionen und die Betroffenheit des Opfers sind für den Täter nicht ersichtlich. Durch die Anonymität im Internet wird teilweise die Abgrenzung der Rolle des Täters und des Opfers schwer nachvollziehbar, denn auf Attacken folgen oft Gegenattacken, welche Täter zu Opfern darstellen können.

Gründe für Mobbing sind vielfältiger Art. Äußerliche Merkmale sind nur ein Teilgrund, warum eine Person zur Zielscheibe von verschiedenen Angriffen in seinem sozialen Umfeld wird. Andere Gründe dafür können u.a. Langeweile, das Abbauen von aufgestauten Aggressionen – als Entlastungsventil, Machtmissbrauch oder die Anerkennung bzw. Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Man eifert einer Person mit Mobbingattacken nach, dadurch erhofft man sich einen Anstieg des eigenen Ansehens innerhalb einer Gruppe.  Es entsteht eine Art Gruppendynamik. Man ist gefangen in einem Prozess, aus dem man sich kaum lösen kann. Die Angst dieser Gruppe, nicht mehr zugehörig zu sein oder sogar selber Opfer dieser zu werden, lässt einen aus diesem Kreislauf nicht mehr entweichen. Auch das Überspielen bzw. Abbauen von eigenen Minderwertigkeitsgefühlen zählt zu den Motiven, besonders wenn der Täter selbst Mobbingattacken zum Opfer gefallen ist.

Mobbing könnte verheerende Auswirkungen auf das Opfer haben. Angefangen von Konzentrationsstörungen, einem Leistungsabfall bzw. Verlust der Lernmotivation und der Schulverweigerung, psychosomatischen Beschwerden ( zB.: Übelkeit, Kopf- und Magenschmerzen), Appetitlosigkeit und gestörtes Essverhalten, Angstzustände, Schlafstörungen und Albträume, bis hin zur Isolation, psychischen Problemen, Depression und Selbstbeschuldigungen. In schlimmen Fällen führt Mobbing sogar zu Suizidgedanken, Suizidversuchen oder Tod durch Suizid bzw. Selbstmord.

Eine Möglichkeit Cybermobbing entgegenzuwirken ist Prävention durch Aufklärung.  Alle Motive zur Entstehung von Mobbing haben eine Gemeinsamkeit, die fehlende Empathie. Oft können Kinder oder Jugendliche die Situation nicht nachempfinden und damit nicht einschätzen, welche Folgen die Beleidigungen bei ihren Opfern auslösen können. Genau aus diesem Grund kann nie früh genug damit begonnen werden, Kinder für diese Thematik zu sensibilisieren. Kinder und Jugendliche benötigen in der digitalen Welt der Medien eine Einführung bzw. eine Aufklärung zum sicheren Umgang mit den neuen Medien, um gegen Gefahren und Risiken der virtuellen Welt gewappnet zu sein. Daher sollten Eltern, Pädagogen oder andere Vertrauenspersonen, wie z.B.: Schulsozialarbeiter oder Schulpsychologen, Aufklärungsarbeit leisten, welche Gefahren mit der Nutzung von neuen digitalen Medien einhergehen. Durch die rasante Medienentwicklung ist dies für manche Eltern eine Herausforderung und sie benötigen selber eine Orientierung beim sicheren Nutzen im Internet, um ihren Kindern einen kritischen Umgang damit zu vermitteln. Deshalb soll verstärkt von Seiten der Schuleinrichtungen medienpädagogische Arbeit geleistet werden, bei der man sich mit den Kindern mit der Thematik einer kritischen, reflexiven Mediennutzung auseinandersetzt. Nur wer informiert ist, kann mögliche Angriffe und Gefahren als solche erkennen. Kinder sollen über das Auftreten von Cybermobbing, sowie sexuellen Übergriffen aufgeklärt werden. Kinder müssen wissen, dass das Veröffentlichen von Fotos im Web mit einen Verlust der Privatsphäre einhergeht. Fotos, die einst Online gestellt wurden, verbreiten sich rasant und weltweit. Dies kann kaum rückgängig gemacht werden. Die Fotos können missbräuchlich in einem komplett anderen Zusammenhang (auch pornografisch) gebracht werden.

Für eine gewaltfreie Umgebung ist ein gutes soziales Klima an der Schule Voraussetzung. Dabei nehmen Pädagogen die zentrale Rolle bei der Verantwortung für eine positive Atmosphäre im Schulalltag ein, denn sie sind die Vorbilder für einen respektvollen Umgang miteinander. Gegenseitiger Respekt ist wohl der effektivste Weg, um nachhaltig gegen Mobbing präventiv vorzugehen. Der Pädagoge sollte ein vertrautes Verhältnis zu den Kindern aufbauen, ihnen vermitteln, eine Ansprechperson bei jeglichen Problemen zu sein, sich jedem Anliegen annehmen und offen dafür zu sein, Konfliktlösungsmöglichkeiten gemeinsam auszuarbeiten.

In der Broschüre sind hierzu einige präventive Maßnahmen angeführt wie die Stärkung der Klassengemeinschaft, aktive Pausenaufsicht, das Vorgeben von Gruppeneinteilungen, Gemeinschafts- und Rollenspiele, Partizipation ermöglichen, bei Gewalt konsequent eingreifen, einen Kummerkasten aufhängen und Experten einbeziehen.

Darüber hinaus sollte das Selbstwertgefühl der Schüler gestärkt werden durch einfache Strategien im Schulalltag, wie beispielsweise dem Kind Verantwortung übertragen, Fragen nicht kritisieren und Kreativität fördern oder gelungene Schularbeiten würdigen und anerkennen. Schutz vor Mobbing wird durch soziale Kompetenz gewährleistet. Wer seine Gefühle angemessen mitteilen kann, Empathie, Selbstbehauptung, Toleranz und Kommunikationsfähigkeit besitzt, sowie angemessen mit Konflikten umgehen kann, ist weniger von Mobbing gefährdet. Besitzt ein Kind das Gefühl der Wertschätzung von Seiten der Lehrperson, kann auch besser mit Kritik umgegangen werden. Allem voran, sollten Regeln des respektvollen Umganges miteinander in der Klasse aufgestellt werden und bei Missachtung dieser müssen die vereinbarten Konsequenzen getragen und eine Wiedergutmachen überlegt werden.

Diese Broschüre gibt meiner Meinung nach einen guten Einblick zum Thema Mobbing. Weiters werden auch einige Adressen für externe Workshops- und Fortbildungsmöglichkeiten aufgezeigt, sowie weiterführende Links und Materialien zu dieser Thematik angeführt.

Weitere Materialien zu diesem Thema: https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/Mobbing_an_Schulen_Leitfaden_BMB.pdf (10.07.18) – Mobbing an Schulen / Ein Leitfaden für die Schulgemeinschaft im Umgang mit Mobbing

Eine weitere Rezensionen zu diesem Thema:
https://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2017/11/17/rezension-der-broschuere-sex-und-gewalt-in-medien/
https://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2018/01/07/mobbing-bei-kindern-und-jugendlichen/

Rezension verfasst von: Lidia Gorski

28 Mai

Cyber-Mobbing unter Kindern und Jugendlichen

Cyber-Mobbing unter Kindern und Jugendlichen ist kein Kavaliersdelikt. Wie können Schule und Lehrpersonen dagegen eintreten?

Laut der CyberMobbing-Broschüre des Service Büros der Jugendinformation in Bremen, gibt es “in fast jeder Schulklasse ein, zwei Mädchen oder Jungs, die ständig verspottet oder schikaniert werden. Weil sie vielleicht etwas dicker oder dünner als andere sind, eine Brille oder nicht die richtigen Klamotten tragen oder einfach nur so…

Mobbing als ein Vorgang, bei welchem ein(e) oder mehrere TäterInnen ihr Opfer psychisch schikanieren, einschüchtern und terrorisieren, ist leider seit Jahren ein weit verbreitetes Problem. Anfangs wurde der Begriff des Mobbings verstärkt in der Arbeitswelt festgemacht, hielt aber in den letzten Jahren immer mehr auch Einzug in Schulen. Durch die Vielzahl an digitalen Medien gewann auch der Bereich des Cyber-Mobbings zusätzlich immer mehr an Bedeutung.

Was versteht man unter Cyber-Mobbing?

Unter dem Begriff Cyber-Mobbing versteht man das bewusste Bloßstellen, Beleidigen, Bedrohen, Belästigen, die Machtausübung über andere oder das Ausgrenzen anderer Menschen mittels digitaler Medien. Dazu zählen zum einen Plattformen im Internet, wie zum Beispiel soziale Netzwerke, Chatforen, diverse Messengerdienste, zum anderen können Cyber-Mobbingattacken ebenso via Handy und verschiedenste Kommunikationsapps, zu denen auch Whatsapp zählt, erfolgen.

Zu Cyber-Mobbing – auch Bullying oder Cyberbullying genannt – verwandte Begriffe sind, Stalking, aber auch Grooming und Happy Slapping. Bei den beiden letzt genannten Begriffen handelt es sich zum einen um die Anbahnung sexueller Kontakte mit Minderjährigen, und zum anderen um das Filmen und Verbreiten von Übergriffen jeder Art.

Durch die breite Funktionalität moderner Handys, Smart- oder Iphones zeichnet sich eine wesentliche Besonderheit von Cyber-Mobbing im Gegensatz zum bisherigen Mobbing ab. Cyber-Mobbing verfügt mittels dieser Medien über eine große – um nicht zu sagen unendliche – Reichweite, Mobbingattacken zu verbreiten. Überdies kann Cyber-Mobbing rund um die Uhr erfolgen und via verschiedenster digitaler Medien binnen kurzer Zeit – anonym – einem großen Publikum zugänglich gemacht werden.

Die Möglichkeiten, andere Personen immer und immer wieder bloßzustellen oder zu kränken und zu verletzen, waren noch nie so vielfältig wie heute. Schikane in Form von Text oder Bild ist in Sekunden und per Knopfdruck bequem und vermeintlich sicher vor Entdeckung von zuhause aus machbar”, verdeutlicht auch der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest in seiner sehr umfassenden JIM-Studie 2014.

Laut der JIM-Studie 2014 werden Jugendliche an erster Stelle in Communities (20%) mit Cyber-Mobbing konfrontiert. An zweiter Stelle wird das Handy (12%) angeführt, dicht gefolgt von Chats (11%).

Zu dieser Reihung kam auch die Cybermobbingstudie des Bündnis gegen Cybermobbing im Frühjahr 2013. An dieser groß angelegten Studie nahmen über 10.000 Eltern, Lehrkräfte, Schüler und Schülerinnen teil.

Laut dieser Studie, stammen die Täter und Täterinnen von Cyber-Mobbing-Attacken zumeist aus dem sozialen Umfeld der eigenen Schule (44%), wozu auch der eigene Freundeskreis miteingerechnet wird.

Dass Cyber-Mobbing kein Kavaliersdelikt ist, und so gut wie immer mit dramatischen Verletzungen der Psyche einhergeht, zeigt sehr berührend der Filmausschnitt aus dem Film *Cyberbully – Mobbing im Internet*.

Doch nicht immer geht der Psychoterror via digitale Medien so glimpflich aus. Häufig endet dieser tatsächlich mit Selbstmord seitens des gequälten Opfers.

Welche Motive haben jugendliche Täter und Täterinnen?

Als Motive nennen Jugendliche sehr oft Langeweile, Ausübung von Macht, Revanche, Aufmerksamkeit, “IN sein” und Eifersucht. Die meisten Jugendlichen fühlen sich durch die Anonymität sicherer als bei traditionellem Mobbing. Viele von ihnen glauben und behaupten, dass sie durch diese Anonymität nicht zur Rechenschaft gezogen werden können, und müssen demnach dem Opfer nicht in der Realität gegenüberstehen.

Prävention und Intervention

Es ist nur sinnvoll Anzeige bei der Polizei zu erstatten, wenn der Täter oder die Täterin von Cyber-Mobbing bekannt ist. In den meisten Fällen verfasst der oder die MobberIn beleidigende Einträge leider nicht unter dem eigenen Namen. Dadurch wird die Ermittlungsarbeit schwieriger. Bei Verdacht müssen die Internetbetreiber der Polizei zwar die IP-Adressen herausgeben, doch dies hat leider wenig Sinn, wenn die Angriffe zum Beispiel aus einem Internet-Cafe getätigt wurden.

Bei Cyber-Mobbing wird gegen folgende Straftatbestände verstoßen: Beleidigung, Verleumdung, Nötigung, Verletzung des höchst persönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen.

Vorallem bei Cyber-Mobbing geht es nicht nur um ein Problem, welches sich auf einen virtuellen Raum beschränkt, sondern man muss diese Problematik in einem Gesamtkontext von Schule, Freunden und Familie sehen.

Ein wichtiger Punkt wäre, dass die Eltern besser über dieses Thema aufgeklärt werden, um anschließend bei der Bewältigung dieser schwierigen Situation ihrem Kind zur Seite stehen zu können. Doch leider stellt sich hier die Problematik, dass die Erwachsenen oft nicht die Fähigkeit im Umgang mit den neuen Medien haben. Natürlich erkennen dies die Jugendlichen, und haben dadurch kein Vertrauen in die Ratschläge der Erwachsenen.

Wohin können sich Kinder und Jugendliche wenden?

Kinder und Jugendliche, welche Opfer von Cyber-Mobbing geworden sind, können unter folgenden Adressen Hilfe in Anspruch nehmen:

Wie kann die Schule Cyber-Mobbing vorbeugen?

Das Allerwichtigste ist, dass die SchülerInnen ihr Selbstbewusstsein stärken. Sie sollen lernen, selbstbewusst und selbstbestimmt aufzutreten und herausfinden, wie sie sich in schwierigen Situationen verhalten können. SchülerInnen, welche ein gesundes Selbstbewusstsein haben, oder daran gearbeitet haben, nehmen Angriffe viel gelassener und können um einiges besser mit Mobbing – Attacken umgehen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Schüler und Schülerinnen schon sehr frühzeitig lernen, wertschätzend miteinander umzugehen. Einerseits um dadurch Cyber-Mobbing möglichst gänzlich zu verhindern, und andererseits um im Fall einer Mobbing-Attacke füreinander einzutreten bzw. sich gegenseitig beizustehen. Unter dem Begriff Peer – Modelle versteht man, dass manchmal Attacken lieber mit einer gleichaltrigen Person besprochen und behandelt werden, als diese mit einer älteren Person zu besprechen.

Auch das Verhältnis zwischen Lehrenden und den SchülerInnen ist ein wichtiger Punkt. Wenn zwischen diesen beiden Personenkreisen eine gute Vertrauensbasis herrscht, kann möglichst früh bei einer Cyber-Mobbing Attacke gehandelt werden.

Eine wichtige Aufgabe der Schule wäre, das Thema Cyber-Mobbing in der Hausordnung transparent zu gestalten und zu thematisieren.

Um anonym von Mobbing-Fällen  zu berichten, kann die Schule einen sogenannten “Briefkasten – Kummerkasten” anbieten. Wichtig ist in dieser Situation, dass dieser Kummerkasten gut kommuniziert und regelmäßig überprüft wird. Was aber beachtet werden muss ist, dass dieser Kummerkasten durch die Anonymität zum “Anschwärzen” von anderen SchülerInnen missbraucht werden könnte.

Wie können die Schulleitung und Lehrpersonen bei Fällen von Cyber-Mobbing vorgehen?

Falls ein Fall bezüglich Cyber-Mobbing in einer Schule auftritt, muss die Schulleitung und der Klassenvorstand sofort reagieren.

Folgende Schritte sind zu Beginn abzuklären:

  • Was genau ist vorgefallen?
  • Welche Personen sind beteiligt?
  • Wie schwer ist das Delikt?

Zu Beginn ist es wichtig, dass das Opfer – und wenn bereits gefunden – der Täter oder die Täterin aufeinander treffen, und unter Beisein eines Vertrauenslehrer oder -lehrerin versucht wird, ein Gespräch zu führen. Ob es eine “Wiedergutmachung” benötigt, muss das Opfer selbst entscheiden. Von Vorteil wäre es, dass auch die Eltern eingebunden werden.

Das Thema Cyber-Mobbing könnte auch bei einem Elternabend behandelt werden. Viele Eltern wissen nicht einmal, was man unter dem Begriff Cyber-Mobbing versteht.

Ein weiterer Schritte, welcher von dem Klassenlehrer oder der Klassenlehrerin getätigt werden soll ist, dieses Thema in den Klassen zu thematisieren und zu besprechen. Auch der Umgang mit dem Thema Handy im Unterricht, ob es nicht einfach abgedreht bleibt, um solche Fälle zu vermeiden, sollte besprochen werden.

Ebenso sollte ein Präventionsteam, beziehungsweise die Polizei hinzugezogen werden. Dies macht dann Sinn, um einschätzen zu können, ob rechtliche Schritte eingeleitet werden sollen oder nicht.

Beratungsstellen für die Schule:

Weitere Seminarblogs zum Thema Cyber-Mobbing:

12 Apr

Welche Gefahren lauern im Chat auf Kinder und welche Umgangsformen und Regeln sind unbedingt einzuhalten?

Das Internet und das daraus folgende “Chat-Leben” werden immer wichtiger für die heutige Generation. Handyapps wie „Facebook-Messenger“, „Whatsapp“ und „Viber“ ermöglichen den schnellstmöglichen Austausch von Nachrichten. Das Bedürfnis nach Informationen und Neuigkeiten geht bereits so weit, dass Handybesitzer mit dem Tippen auf das Aktualisierungssymbol von Facebook einschlafen und in der Früh mit dem Nachrichtensignal von “Whatsapp“ aufwachen.

In Facebook-Chats können nicht nur wahre Freunde (Personen, denen man auch im realen Leben zumindest einmal begegnet ist bzw. als Freunde bezeichnen würde) miteinander Nachrichten austauschen, sondern auch fremde Leute. Denn den Titel „Freund” bekommt automatisch jeder, den man entweder selbst mittels Freundschaftseinladung eingeladen oder dessen Einladung man angenommen hat. Ob es sich dabei um Leute aus Dschibuti (eher unwahrscheinlich, dass man diese Person wirklich kennt) oder deiner Sitznachbarin, Cousine, Lehrerin etc. handelt, spielt keine Rolle.

Somit wäre auch eine dauernd präsente Gefahr erklärt: Schlussendlich kann man sich nie zu 100 % sicher sein, wer hinter dem Chatpartner steckt, denn auch das Facebook-Profil kann gefälscht sein: Bei der Erstellung kann man sich als anderes Geschlecht ausgeben, jünger oder älter machen und ein Profilbild wählen, welches nicht im Entferntesten der Wahrheit entspricht. Worst case scenario: Der Chatpartner stellt sich als krimineller 50 Jähriger da, der dich um Fotos, deine Telefonnummer und ein Treffen bittet, um dich zu entführen, sexuell zu missbrauchen, Nacktfotos/-videos von dir im Netz zu verbreiten, jahrelang gefangen zu halten und eventuell auch noch zu ermorden.
Häufiger kommt es aber vor, dass rechtsradikale Organisationen und religiöse Sekten im Internet nach Anhängern suchen und dich mittels Chat kontaktieren.

Ebenfalls wichtig zu erwähnen, sind im Chat anzutreffende Kettenbriefe, sowie der Gruppendruck (Ich muss sofort antworten, die sehen ja, dass es gelesen wurde) und Mobbingattacken.

Kettenbriefe, wie zum Beispiel: “Wenn du diese Nachricht nicht an 20 Personen innerhalb von 10 Minuten weiterschickst, passiert dir etwas Schreckliches in vier Tagen.”, sollte man am besten sofort löschen.

Leider kann es beim Chatten auch zu Mobbingattacken und Beleidigungen kommen. In solchen Fällen ist es wichtig, Beweise für eine eventuelle Anklage zu sammeln, indem man davon Screenshots macht oder die Nachrichten an eine Vertrauensperson weiterleitet. Sofortige Hilfe bietet die Funktion “Kontakt blockieren” und das Gespräch mit den Eltern.

Die Polizei in Deutschland hat aufgrund der Mengen an Vorfällen unter anderem eine Informationsseite für Kinder und Erwachsene erstellt, die auf die Gefahren des Chats aufmerksam machen. Unter anderem haben sie zum Thema: “Chatten. Aber sicher!” einen eigenen Kurzfilm gedreht.

Regeln die man im Internet unbedingt befolgen sollte und in diesem Film erwähnt wurden:

  • Chatten sollte unter keinen Umständen am Anfang alleine stattfinden, es sollte durch einen Moderator begleitet werden
  • Chats für Erwachsene sollen gemieden werden, da oft unangenehme Sachen geschrieben werden.
  • auf keinen Fall Namen, Adresse und Telefonnummer preisgeben
  • es sollte ein Spitzname verwendet werden, der nichts über einen verrät
  • Niemals mit Leuten aus dem Chat treffen und auf keinen Fall Bilder weiterleiten
  • sollte einem etwas komisch vorkommen, den Kontakt sofort abbrechen und den Eltern oder Erwachsenen Bescheid geben!

Quelle:

http://www.internet-abc.at/eltern/whatsapp-kinder-jugendliche-funktionen.php#anker_164562

http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/medienkompetenz/aktion-kinder-sicher-im-netz.html

http://www.mamiweb.de/familie/die-groessten-internet-gefahren-fuer-kinder-/1

http://www.internet-abc.at/eltern/gefahren-internet.php

 

Verweise auf ähnliche Blogeinträge:

Wie kann man Kinder in der Volksschule auf den Umgang mit persönlichen Fotos und Informationen im Internet vorbereiten?

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2015/03/14/wie-kann-man-kinder-in-der-volksschule-auf-den-umgang-mit-persoenlichen-fotos-und-informationen-im-internet-vorbereiten/

Wie gefährlich sind Klassen-Facebook-Gruppen?http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/11/25/wie-gefahrlich-sind-klassen-facebook-gruppen/

Whatsapp

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2015/01/19/whatsapp/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19 Jan

Whatsapp

Die Zeiten in denen man tagelang auf einen Brief oder zu Hause auf einen Anruf wartet sind schon längst vorbei. Klar, vereinzelt gibt es das noch aber die breite Masse greift mittlerweile auf neue Medien und Plattformen zurück. Durch die ständigen, neuen Entwicklungen im Bereich der Technologie und Kommunikation, wird uns der unkomplizierte Austausch erst ermöglicht.
Die Nutzer solcher Technologien werden immer jünger bzw. wachsen mit so etwas auf.
Meine kleine Kusine wusste mit drei Jahren schon wie sie zu ihrer Lieblingsspiel-App am Iphone kommt, die etwas ältere Generation hingegen weiß mit dem Wort „App“ nichts anzufangen.

Nachrichtendienste wie Whatsapp oder Facebook erleichtern bestimmt unseren Alltag, aber vielleicht setzen sie den einen oder anderen unter Druck. Ständig muss man nachsehen wer und vorallem was geschrieben wurde damit man nichts verpasst, wichtig ist dabei auch sofort zu antworten damit man die andere Person nicht verärgert.

Whatsapp ist ein Instant-Messaging- Dienst, der es einem erlaubt Nachrichten, Bilder, Tonaufnahmen oder Videos zu versenden. Zum „Registrieren“  braucht man bloß seine Telefonnummer. Über die Datenschutz Problematik möchte ich hier nicht eingehen.

Auch in den Klassenzimmern sieht man den Gebrauch von Smartphones und diversen Apps. In den Pausen wird fleißig am Display „herumgetoucht“ und gelacht.
SchülerInnen können aber diesen Nachrichtendienst auch untereinander einsetzen und Gruppenchats erstellen, um sich beispielsweise über Hausübungen oder Tests zu informieren. Auch könnte man gut die Mikrofonfunktion einsetzen, wenn die Lehrperson auf etwas wichtiges hinweisen will und man dies an nicht-anwesende MitschülerInnen senden möchte.

Natürlich gibt es bei Gruppenchats wieder die Gefahr von Mobbing.

Hier verweise ich auf diese Beiträge

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2013/03/08/cybermobbing/

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/11/25/wie-gefahrlich-sind-klassen-facebook-gruppen
Auch der/die LehrerIn selbst kann sich eine Gruppe erstellen und steht so für die Klasse zur Verfügung. Ob das jedoch sinnvoll ist, muss jedeR für sich entscheiden.

Hier Gründe wieso ein Lehrer Whatsapp benutzt

http://schulesocialmedia.com/2013/11/11/warum-ich-whatsapp-mit-schulerinnen-und-schulern-nutze/

Whatsapp – Tipps

http://www.saferinternet.at/news/news-detail/article/whatsapp-gruppen-in-der-neunen-schule-401/

Auf die Gefahren und Auswirkungen von neuen Medien findet sich hier im Blog einiges.

Ich verweise auf

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/03/13/gefahren-im-internet-und-ihre-pravention/

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/03/12/safer-internet/

17 Mrz

Reicher u. Nagl: Cyber-Mobbing – eine ernstzunehmende Gefahr. Wie agiere ich als Lehrperson?

Unsere Kleinegruppe besteht aus Jennifer Reicher und Nina Nagl. Da wir beide NMS Lehrerinnen werden und unsere Schüler und Schülerinnen durch die verschiedenen Social Media Angebote vermehrt in Gefahr sind Opfer von Cyber-Mobbing zu werden, haben wir uns mit dieser Frage beschäftigt.

Cyber-Mobbing kann über das Internet, aber auch über das Handy (Whats App, SMS,..) stattfinden. DIe Täter stammen meistens aus dem Umfeld des Opfers und kennen keine Grenzen. Besonders gefährlich an Cyber-Mobbing ist, dass die Attacken ein großes Publikum erreichen und das Opfer somit vor sehr vielen Menschen bloß gestellt wird. Außerdem kann es rund um die Uhr passieren, da sich das Opfer und der Täter nicht persönlich gegenüber stehen müssen. Oftmals bleiben die Täter auch anonym, was die Angriffe für den Gemobbten besonders schlimm macht.

Als Lehrperson sollte man bereits im Vorfeld mit den Schülerinnen und Schülern über Cyber-Mobbing sprechen und sie über dessen Gefahren und Auswirkungen informieren. Es ist wichtig, dass sie lernen, sich in Rolle von Außenseitern und Opfern des Bullyings (Anm.: anderer Begriff für Cyber-Mobbing) hineinfühlen können und keine vermeintlichen Täter werden. Weiteres muss man die Jugendlichen über die gesetzlichen Regelungen aufklären und ihnen bewusst machen, dass man im Internet nicht lange anonym bleibt, da es für Institutionen wie zum Beispiel die Polizei sehr einfach ist die Täter ausfindig zu machen. Wenn man als Lehrender unsicher ist, gibt es viele organisierte Workshops, die man zu diesem Thema buchen kann.

Diese Tipps von ’saferinternet.at‘ sind sehr hilfreich um als Lehrperson richtig zu handeln:

Schüler/innen in ihrem Selbstbewusstsein stärken: Kinder und Jugendliche, die lernen, selbstbewusst und selbstbestimmt zu agieren, wissen sich in schwierigen Situationen besser zu helfen. Sie beziehen Angriffe weniger auf sich selbst und können in der Regel gelassener mit Mobbing umgehen.
Gutes Verhältnis zwischen Lehrenden und Schüler/innen schaffen: Ein gutes Vertrauensverhältnis trägt dazu bei, dass sich von Cyber-Mobbing betroffene Schüler/innen schneller an ihre Lehrer/innen wenden und so möglichst früh Hilfe organisiert werden kann.
Verhaltensvereinbarungen und Hausordnung erstellen: Wird Cyber-Mobbing in der Haus- bzw. Schulordnung thematisiert, ist später leichter damit umzugehen. Je transparenter das Thema von Anfang an in der Schule behandelt wird, desto einfacher fällt es, im konkreten Anlassfall konstruktive Entscheidungen zu treffen.
„Briefkasten“ einrichten und betreuen: Ein „Kummerkasten“ (z.B. E-Mail-Adresse, „echter“ Briefkasten) bietet Schüler/innen die Möglichkeit, anonym von Mobbing-Fällen zu berichten. Der „Kummerkasten“ sollte gut kommuniziert und regelmäßig überprüft werden. Zu beachten: Dieser anonyme Beschwerdekasten kann auch zum „Anschwärzen“ von anderen Schüler/innen missbraucht werden!
Peer-Modelle einführen: Da sich Cyber-Mobbing in der Regel zwischen Gleichaltrigen abspielt, kann eine Unterstützung aus dem Kreis der Schüler/innen hilfreich sein. In vielen Fällen reden die Opfer lieber mit einem vertrauenswürdigen Mitschüler als mit einem Erwachsenen.

Im Ernstfall des Cyber-Mobbings ist es wichtig ein Präventionsteam der Polizei zuzuziehen. Dies macht vor allem Sinn, um einschätzen zu können, ob rechtliche Schritte eingeleitet werden sollen oder nicht.

15 Jan

Mögliche Anzeichen für Cybermobbing

Wie kann ich als Lehrer/in erkennen, ob ein Kind meiner Klasse von Cybermobbing betroffen ist?
Welche Anzeichen gibt es?

Folgende Beispiele können Anzeichen dafür geben, dass ein Kind/ein Jugendlicher unter Mobbing oder Cybermobbing leidet:

Zerbrochene Freundschaften:
Vor allem bei Mädchen passiert es immer wieder, dass ehemals beste Freundinnen zu Opfern bzw. Täterinnen von Mobbing-Attacken werden, da sie viele intime Geheimnisse voneinander kennen und diese dann gegeneinander verwenden.

Verschlechterung des Klassenklimas:
Wenn sich das Klima innerhalb der Klassengemeinschaft verschlechtert und die SchülerInnen einander unfreundlicher begegnen, kann diese Entwicklung von Mobbing begleitet sein.

Änderungen die Schule betreffend:
Mangelndes Interesse oder Widerwille, in die Schule zu gehen oder möglicherweise eine Verschlechterung der schulischen Leistungen.

Auf Schulveranstaltungen:
Gerade bei der Zimmeraufteilung auf Klassenfahrten oder Ausflügen/ Sportfesten wird sichtbar, wie gut einzelne SchülerInnen in die Klassengemeinschaft eingebunden sind.

Häufigere gesundheitliche Probleme:
Typische Symptome sind häufige Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, langes Fernbleiben der Schule oder Schlafstörungen.

Verhaltensänderungen:
Alarmsignale können zum Beispiel der Verlust von Selbstvertrauen, Reizbarkeit, untypische Aggressivität, plötzliche Schweigsamkeit und Verschlossenheit, der Rückzug in eine Parallelwelt (z. B. Onlinespiele oder Fantasiewelten), Schulschwänzen, Leistungsabfall in der Schule oder Änderungen im Schlafverhalten sein. Der Jugendliche/das Kind wirkt besorgt oder ängstlich, weigert sich aber zu sagen, was los ist.

Fehlen persönlicher Gegenstände:
Vor allem Eltern kann auffallen, dass besonders geliebte oder neue Gegenstände oder Geld plötzlich fehlen.

Herunterspielen:
Mobbing-Opfer werden bei ersten Gesprächen mit Erwachsenen meist keinen direkten Hinweis auf einen Vorfall geben oder die Situation herunterspielen. Wenn man einen konkreten Verdacht hat, sind viel Geduld und erneute Gesprächsangebote notwendig.

Negative emotionale Äußerungen nach der Nutzung sozialer Medien:
Das Kind wirkt aufgeregt oder verstört, nachdem es online war oder eine Textnachricht gelesen hat.

Quellenangaben:
http://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/cyber-mobbing/wie-kann-cyber-mobbing-in-der-schule-rechtzeitig-erkannt-werden/

http://www.praeventionspreis.at/cyber-mobbing/anzeichen-fuer-cyber-mobbing.php

http://schulen-entwickeln.de/tl_files/Datenbank-Texte/GGSE_Cybermobbing.pdf

Autorin: Katharina Stadlmann