07 Mai

Überwachung im Bildungssystem – Stellungnahme österreichischer MedienpädagogInnen

Stellungnahme österreichischer MedienpädagogInnen zur Überwachung im Bildungssystem:

Freiheit:

Für PädagogInnen ist selbstverständlich: Kinder brauchen Freiheit, um sich zu entwickeln.

Sokrates:

Laut österreichischen MedienpädagogInnen führen die Pläne der Bildungsreformkommission sowie das System „Sokrates Bund“ allerdings zu einer weitläufigen Überwachung und Kontrolle aller Kinder und Jugendlichen im Schulsystem.

Hierbei werden schulbezogene, persönliche Daten gespeichert. Diese sind mittels Passwort geschützt. Innerhalb einer Schule gibt es verschiedene BenutzerInnen, denen verschiedene Berechtigungen zugewiesen werden können. Je nach Berechtigung kann man auf Daten der SchülerInnen zugreifen und diese bearbeiten. Vermerkt sind u.a. Wohnort, Adresse, Geburtsdatum, Zeugnisse, etc.

Die Daten sollen von Beginn der Kindergartenzeit an gesammelt und bis zum Ende der Schullaufbahn gespeichert werden. Diese Aufzeichnung der Daten gleicht laut MedienpädagogInnen einer Überwachung der Kinder und Jugendlichen – alles wird aufgezeichnet und festgehalten. Dies erschwere den Kindern, ihre Kräfte zu erproben und auch einmal Fehler machen zu können.

Kritik der PädagogInnen:

Österreichische MedienpädagogInnen kritisieren die Überwachung der Kinder und Jugendlichen. Vielmehr solle darauf Wert gelegt werden, den Kindern einen reflektierten und kritischen Umgang mit Medien und dem Internet beizubringen. Das Bildungssystem solle den Kindern und Jugendlichen Freiheit ermöglichen, um sich bestmöglich entwickeln zu können. Mit dem geplanten Ausbau von Überwachung und Kontrolle sei dies allerdings nicht möglich.

Quelle:

SWERTZ, Christian (2015): MedienpädagogInnen warnen vor Überwachung. In: Online abrufbar unter: http://www.medienimpulse.at/articles/view/861?navi=1 (Stand: 03.05.2018)

Verfasst von: Patricia Kallinger

07 Mai

Auszüge aus den Nutzungsbedingungen Facebooks

In einem freundlich zusammengefassten Text erklärt uns Facebook, welche Daten es von uns sammelt, und was es damit alles machen darf.

Dabei werden immer wieder die Vorteile dieser Richtlinien hervorgehoben.

Bereitgestellte Daten

Facebook erfasst: „ Inhalte, Kommunikationen und sonstigen Informationen, die du bereitstellst, wenn du unsere Produkte nutzt; dazu gehören auch deine Registrierung für ein Konto, das Erstellen oder Teilen von Inhalten sowie der Nachrichtenaustausch bzw. das Kommunizieren mit anderen.“

Zusätzlich werden Metadaten, wie Standorte der Aufnahme eines Fotos. Besonders interessant: Facebook darf auch das erfassen, was wir durch die von Facebook bereitgestellte Kamera sehen.

Für Daten mit „besonderem Schutz“, wie das Profilbild oder religiöse Ansichten gelten besondere Richtlinien, diese werden aber nicht näher erörtert.

Netzwerke und Verbindungen

Facebook erfasst Daten von Personen und Seiten mit denen wir verbunden sind, und wie mit diesen Personen interagiert wird. Dabei werden auch Kontaktinformationen über diese Personen, mit denen man in Kontakt steht gesammelt, genauso wie Zugriff auf das SMS- und Anrufprotokoll gewährt.

Käufe

Wird über Facebook eingekauft oder gespendet, so kann dieses nun Zahlungsinformationen, Kreditkartennummern, und „andere Karteninformationen, sonstige Konto- und Authentifizierungsinformationen sowie Abrechnungs-, Versand- und Kontaktangaben“.

Teilen der Informationen mit Dritten

Partner für Messungen:

„Wir teilen Informationen über dich mit Unternehmen, die diese zusammenfassen, um unseren Partnern Berichte über Analysen und Messungen bereitzustellen.“

Anbieter und Dienstleister.

„Wir stellen Anbietern und Dienstleistern, die unser Unternehmen unterstützen (z. B. indem sie technische Infrastrukturdienstleistungen erbringen, analysieren, wie unsere Produkte genutzt werden, einen Kundendienst anbieten, Zahlungen ermöglichen oder Umfragen durchführen), Informationen und Inhalte bereit.“

Die Nutzungsbedingungen könnt ihr finden, indem ihr auf euer eigenes Profil klickt, und dort unterhalb des Sprachen-Menüs sucht.

Verfasst von Melanie Zach

06 Mai

Datenschutz: Rechte und Pflichten

Allgemein:

Datenschutz – der Schutz von „personenbezogenen Daten“ und der Schutz der Privatsphäre -ist in Österreich gesetzlich geregelt und zählt sogar als Grundrecht jedes Menschen.

Verwendung von Daten:

Sensible Daten: Dazu gehören die ethnische Herkunft, politische Meinung, Gewerkschaftszugehörigkeit, religiöse oder philosophische Überzeugung, Gesundheit oder das Sexualleben. Die Verwendung der sensiblen Daten ist nur in Ausnahmefällen erlaubt – z.B., wenn man diese selbst veröffentlicht.

Nicht-sensible Daten: Diese sind auch personenbezogenen. Es handelt sich dabei um Daten wie Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum, Beruf, etc. Diese dürfen verwendet werden, wenn es per Gesetz erlaubt ist, wenn man der Verwendung zustimmt, wenn lebenswichtige Interessen dies erfordern (Ortung) oder wenn überwiegende berechtigte Interessen eines Dritten vorliegen.

Rechte:

Informationen über den Datenverwender:  Man hat das Recht, zu erfahren, welche Daten gespeichert werden und wie sie verwendet werden, bevor man diese preisgibt.

Auskunftsrecht: Man hat auch ohne bestimmten Anlass das Recht, bei einem Datenverwender zu erfragen, welche Daten gespeichert wurden, woher sie bezogen wurden und an wen sie weitergegeben wurden.

Richtigstellung und Löschung: Es ist natürlich auch wichtig, dass keine falschen Daten verwendet werden. Man kann immer verlangen, dass Daten richtiggestellt oder gelöscht werden.

Widerspruch: Man kann einem Datenverwender jederzeit untersagen, Daten weiterzuverwenden oder weiterzugeben, außer die Verwendung ist gesetzlich vorgesehen (Verarbeitungen im Grundbuch oder Polizeiakten).

Wurden Daten missbräuchlich verwendet oder veröffentlicht, hat man in der Regel einen Anspruch auf Schadenersatz.

 

Quelle:

Online abrufbar unter: https://www.saferinternet.at/fileadmin/files/Materialien_02_2011/Schulmaterial_Schutz_der_Privatsphaere_im_Internet.pdf (Stand: 06.05.2018)

Saferinternet.at: https://www.saferinternet.at/

Verfasst von: Patricia Kallinger

06 Mai

Rechte an Daten – AGB‘s gelesen? – Ja, klar!

Ob beim Herunterladen einer App oder bei der Registrierung bei einem Netzwerk – die Zustimmung zu den AGB’s ist hierbei immer erforderlich. Die meisten Apps verlangen außerdem Zugriff auf Telefonspeicher, Kontakte, Fotos, etc.

Doch seien wir ehrlich – wer von uns hat bisher wirklich immer alle Seiten der AGB’s gelesen? Dabei wäre es doch eigentlich wichtig, immerhin erlangen hier Fremde das Recht, auf unsere Daten zuzugreifen. Viele von uns wissen gar nicht, was genau mit ihren Daten passiert. Wir stimmen allem zu – Hauptsache, wir können die App/ das Netzwerk dann nützen, alles andere scheint unwichtig.

Meiner Meinung nach sollte man sich unbedingt informieren und genau überlegen, welche Rechte man anderen erteilt! Möchte man wirklich, dass Fremde auf Kontaktdaten, Standort, etc. zugreifen können? Auch wenn das Lesen von AGB’s oft langweilig erscheint, es lohnt sich auf jeden Fall.

Tipps zur Veröffentlichung von Daten und Schutz eurer Privatsphäre im Internet findet ihr hier:

https://www.saferinternet.at/datenschutz/tipps/

Quelle:

Saferinternet.at: https://www.saferinternet.at/

Verfasst von: Patricia Kallinger

06 Mai

Schutz der Privatsphäre im Internet – Datei

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Schulmaterial_Schutz_der_Privatsphaere_im_Internet.pdf

Hier findet ihr eine Datei zum Thema Privatsphäre und Datenschutz im Internet mit einigen interessanten Informationen über:

  • den Datenschutz in der Schule
  • die Relevanz, seine Privatsphäre zu schützen
  • gesetzliche Bestimmungen zu Rechten und Pflichten
  • Tipps, wie man seine Privatsphäre schützen kann

Außerdem gibt es Materialien und Übungen, die für verschiedene Altersstufen geeignet sind.

Quelle:

Saferinternet.at: www.saferinternet.at

Verfasst von: Patricia Kallinger

05 Mai

Werde ich überwacht/ausspioniert?

 

Überwachung – Unter Verdacht – Im Visier der Geheimdienste

Heutzutage stellen sich immer mehr Menschen die Frage, ob und wie sie im alltäglichen Leben ausspioniert werden, doch diese Frage ist ganz einfach zu beantworten, denn dadurch, dass jeder Mensch seinen eigenen Spion, in Form des Smartphones, Laptops, etc. jederzeit bei sich hat, ist es ein Leichtes, für jegliche Geheimdienste, an unsere Privatdaten zu gelangen.
Österreich soll das Paradies für Geheimdienste aller Art sein, da New York und Wien angeblich die 2 globalen Hotspots der Spionage für die USA darstellen und allein in Wien sollen sich mehr als 8000 Spione aufhalten.
Wir sollten uns also nicht mit der Frage befassen, OB wie ausspioniert werden, sondern INWIEWEIT? Sind wir auf dem Weg in eine Art „digitale Diktatur“?

Durch die sogenannte Überwachungsgesellschaft ist es nämlich so, dass tatsächlich alle Bürger verfolgt und überwacht werden, sei es durch Maschinen oder durch einen ganzen Apparat inklusive einem Menschen drin.

Thomas Drake, ein ehemaliger US-amerikanischer Angestellter der NSA bekam die Aufgabe, ein Spionage Programm zu entwickeln, welches die klassische Arbeit der Geheimdienste auf das Informationszeitalter anpasste und somit die Arbeit der Spione deutlich erleichterte. Es werden nämlich nicht mehr Daten für einen bestimmten Zweck gesammelt, vielmehr wird alles Mögliche, ohne jeglichen Gerichtsbeschluss gesammelt und anschließend ausgewertet.
Die sogenannte „klassische Spionage“ ist längst nicht mehr vorhanden, dadurch, dass sich die Telekommunikation in den letzten Jahren rasant entwickelt hat.

Wir Menschen müssen nicht mehr bis ins kleinste Detail ausspioniert werden, da wir selber dafür sorgen, dass alle anderen über unser Leben Bescheid wissen: durch unsere täglichen Selfies, Stories, Beiträge, Weightwatcher, GPS-Standorte, Kalorientracker, Bankomatkarten, Visitenkarten, und vieles mehr laden wir jeden Menschen buchstäblich dazu ein, einen Blick in unseren Alltag zu werfen. Wir sind somit selbst dafür verantwortlich ein Teil der digitalen Diktatur zu sein und können dies nur anhand von größerer Sorgfalt verhindern. Ein guter Anfang wäre beispielsweise, die AGBs tatsächlich durchzulesen!

Quelle:

Verfasst von: Szekely Beatrix

03 Mai

Wie lösche ich meinen Facebookaccount?

Nicht in die Irre führen lassen! Dein eigenen Account zu deaktivieren bedeutet nicht, dass alle meine Daten von Facebook gelöscht worden sind. Deaktivieren bedeutet nur, dass andere Nutzer mein Profil nicht mehr einsehen können.

Etwas versteckt lässt sich der Button „ Mein Konto löschen“ finden.
Klickt man diesen Button, wird die Löschung des Kontos beantragt. Nun starten 14 Tage, in denen man seine Meinung noch ändern kann. Loggt man sich innerhalb dieser Zeit wieder ein, wird die Löschung rückgängig gemacht.

Ist dies nicht der Fall, kann es nocheinmal 90 Tage dauern, bis die eigenen Daten gelöscht worden sind.
Jedoch werden nicht alle Spuren verschwinden. Kommentare erscheinen immer noch, jedoch nicht mehr unter dem eigenen Namen, und auch Nachrichten an Freunde können diese immer noch einsehen.

Verfasst von Melanie Zach

https://irights.info/artikel/wem-gehoren-meine-daten/14308

https://diepresse.com/home/techscience/5392153/Facebook-loeschen_So-gehts

03 Mai

Wie erfahre ich, welche Daten Facebook über mich gesammelt hat?

Jeder Bürger hat nach dem europäischen Recht das Recht dazu zu erfahren, welche Daten über ihn oder sie im Netz gespeichert sind.

Unter „Allgemeine Einstellungen“ können User ihre bei Facebook gespeicherten Daten herunterladen. Dies ist unter dem Punkt „Lade eine Kopie deiner Facebook-Daten herunter“

Diese enthalten im Moment größten Teils veröffentlichten Fotos und Videos sowie zahlreiche Daten im HTML-Format, etwa die Profilinformationen, die Chronik, ausgetauschte Nachrichten, Veranstaltungseinladungen sowie Login-Daten zum Teil mit IP-Adressen.

Auch wenn man selbst kein Konto bei Facebook hat, kann man unter datarequests@fb.comeine Anfrage auf einen Auszug der gespeicherten Daten über die eigene Person stellen. Denn auch wenn ich selbst kein Konto habe, können meine Daten über die Adressbücher meiner Freunde erlangt und gespeichert werden.

 

https://irights.info/artikel/wem-gehoren-meine-daten/14308

03 Mai

Was macht Facebook mit unseren Daten?

Wir alle verwenden Facebook. Wir posten Fotos, geben unsere Geburtstage und Freunde preis, und verteilen munter Likes.

Doch was passiert mit diesen Informationen, sobald ich sie auf der Seite freigegeben habe?

Unter normalen Umständen gibt Facebook keine Daten einfach so an Dritte weiter, solange keine Zustimmung dieser Nutzer erfolgt ist. Die gespeicherten Daten werden für das Unternehmen gesichert, um, nach eigenen Angaben, die Nutzung zu verbessern, und die Anzeigeschaltung zu optimieren. Denn umso besser Facebook seine Nutzer kennt, umso genauer kann es Werbungen schalten, die auf einzelne Personen genau abgestimmt worden sind.

Die Daten die Facebook über uns sammelt, können in verschiedene Typen eingeteilt werden:

Einerseits geben wir als User aktiv unsere Daten frei. Darunter fallen alleine schon Daten, die ich bei der Registrierung freigebe: Wohnort, Name, Alter. Diese Angaben sind zur Anmeldung verpflichtend.

Weitere Informationen geben wir freiwillig Preis; Wo waren wir auf der Schule, wo arbeiten wir, und wo wohnen wir jetzt?

Durch Kommentare und Likes teilen wir ebenfalls Daten, und das freiwillig.

Eine andere Art von Daten, die Facebook über uns speichert, ist unser Verhalten. Hochgeladene Fotos und Videos enthalten Metadaten: Wo und wann wurde das Foto gemacht? Welches Gerät wurde dazu verwendet?

Wer ständig auf Facebook mit seinem Smartphone eingeloggt ist, verrät Facebook wie und wo er sich täglich bewegt. So kann ein Bewegungsprofil erstellt werden.

Besonders skurril: Facebook kann hochgeladene Fotos scannen, um so zu erkennen, in welcher Landschaft man sich befindet, und welches Essen vielleicht auf dem Tisch steht.

Aus diesen erworbenen Informationen ergibt sich nun eine dritte Form der Daten: die abgeleiteten Daten. Durch statistische Mittel sollen aus den erworbenen Daten neue Informationen und Verbindungen hergestellt werden.

Britische Forscher konnten zum Beispiel anhand der Likes einer Person ziemlich sicher erkennen, welches Geschlecht diese Person hat, und wie ihre sexuellen Neigungen sind.

Anhand dieser gesammelter Daten schneidert Facebook Werbeanzeigen auf den jeweiligen User zu.

Verfasst von Melanie Zach

 

 

https://www.klicksafe.de/themen/rechtsfragen-im-netz/irights/datenschutz-auf-facebook-wem-gehoeren-meine-daten/teil-1-das-geschaeftsmodell-von-facebook-oder-wozu-verwendet-facebook-die-daten/

https://irights.info/artikel/wem-gehoren-meine-daten/14308