30 Dez

Saferinternet, Kurzzusammenfassung

Die Website Saferinternet bietet für Eltern, Lehrende, Jugendliche und Senioren bzw. Seniorinnen einen wunderbaren Überblick rund um die Nutzung des Internets und anderer Medien.

Für Lehrende
In der Kategorie Lehrende können Lehrpersonen unter Tools verschiedene Workshops zum Thema Medien und Medienkompetenz. Unter den FAQS finden sich soziale Themen im schulischen Kontext (Mobbing, Netzwerke, Umgang mit dem Internet et cetera)

Für Eltern
In der Kategorie Eltern können Erziehungsberechtigte durch die FAQs ihre eigenen Wissenlücken über Internet- und Mediennutzung füllen. Hilfreiche Links zu Ratgebern findet man unter Materialien.

Für Kinder und Jugendliche
In der Kategorie Jugendliche stehen unter Materialien Flyer zu verschiedensten Themen zum Download verfügbar. Diese fassen kompakt die Situatoion

Für Senioren und Seniorinnen 
In der Kategorie Senior/innen sind unter Tools kostenlose und verlässliche Beratungsservices zu finden, beispielsweise Internet Ombusmann.

Weitere Funktionen
In jeder der oben genannten Kategorie findet sich der Button News. Kurze Artikel rund um Aktuelles in der Medienwelt werden diskutiert und aufgeklärt. Außerdem stehen kostenlos zum Download wissenschaftliche Studien zur Verfügung, falls man sich in die Thematik Saferinternet vertiefen möchte.

Persönliche Bewertung
Meiner Meinung eine sehr übersichtliche und hilfreiche Website, die sich an jegliches Publikum richtet! 
10 / 10

18 Aug

Kinder und „Safer Internet“

Mittels diesen Link, gelang man zu den Unterrichtsmaterialien: https://www.saferinternet.at/zielgruppen/lehrende/#c379

In der Broschüre über das Thema „Safer Internet in der Volksschule“ findet man etliche Übungen, um diese Materie mit Schülern und Schülerinnen zu besprechen. Mit diesem Material können die Kinder ein Gefühl für den sicheren Umgang mit dem Internet gewinnen.

Zu jeden auch  nur erdenklichen Unterpunktes, von diesem großen essentiellen Thema findet man Materialien sowie kinderrechte Websites. Folgend einige Beispiele:

  • Suchen und Finden im Internet
  • Meine Spuren im Netz
  • Umgang miteinander
  • Andere fertigmachen – Cyber-Mobbing
  • Computerspiele
  • Online „Freunde“
  • etc.

Zusätzlich zu den vorgeschlagenen Beispielen findet man außerdem eine Altersklassen-Empfehlung, sowie eine ungefähre Angabe wie lange die Übung in etwa dauern könnte. Außerdem ist es sehr nützlich, dass nicht für jedes Unterrichtsmaterial ein Computer  von Nöten ist, manche Einheiten dienen auch nur dazu, dass die Schüler und Schülerinnen miteinander Diskutieren und Vor- und Nachteile abwiegen.

 

Meiner Meinung nach sind die Materialien für jede Lehrperson von erheblichen Nutzen und wahnsinnig hilfreich, da auch zu vielen Übungen zusätzlich sehr gute Arbeitsblätter  bereitstehen sowie verschiedene Links.

12 Jul

Mobbing bei Kindern – präventive Maßnahmen

Die Broschüre „Mobbing bei Kindern und Jugendlichen / Prävention in pädagogischen Einrichtungen“, ist aufrufbar unter:
https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/KJA_Broschuere_Mobbing.pdf (aufgerufen am 10.07.18)

Diese Broschüre thematisiert Mobbing, insbesondere Cybermobbing und gibt Ansätze für präventive Maßnahmen um Mobbing in der Schule entgegenzuwirken. Zusätzlich ist ein Mobbing-Leitfaden für Eltern und Erziehungsberechtigte enthalten.

In den letzten Jahren vollzog sich ein dynamischer Prozess eines Medien- und Technologiewandels, welcher auch Auswirkungen auf die heute Gesellschaft hat. Von klein auf wächst man mit einem unzähligen medialen Angebot auf und ist tag täglich in seinem Alltag davon umgeben. Im Gegensatz zu früheren Zeiten, wo Kinder meist ihre Freizeit im Freien verbracht haben, beschränkt sich diese nun vermehrt auf den Gebrauch von  technischen Geräten.. Die Kommunikation und zwischenmenschliche Interaktion hat sich sehr verändert. Dieser Wandel begünstigt das Auftreten von Cybbermobbing-Vorfällen. Dadurch rückt die Notwendigkeit der Einführung präventiver Maßnahmen besonders im schulischen Bereich näher. Denn durch den veränderte Medienumgang in der Gesellschaft und die damit zusammenhängende ständige Präsenz von Gewalt, hat dies zunehmend Auswirkungen im Schulalltag der Kinder und Jugendlichen zur Folge.

Unter dem Mobbingbegriff versteht man eine konfliktbelastete Situation, bei der die betroffene Person einer direkten oder indirekten Form einer diskriminierenden Handlung oder Kommunikationsform ausgesetzt wird. Dabei ist das Opfer deutlich unterlegen und hilflos gegenüber den Attacken einer anderen oder mehreren Personen, die über einen längeren Zeitraum, mit der Intention einer Abgrenzung bzw. Ausstoßes aus einer Gemeinschaft, ausgeführt werden.

Folglich spricht man von Mobbing, wenn bestimmte Kriterien gegeben sind: 

  • Machtungleichgewicht – Ungleichheit der Kräfte bzw. asymmetrisches Kräfteverhältnis,
  • eine oder mehrere Personenzahl – die gewaltvolle Handlung kann von einem Täter oder von einer Gruppe ausgeübt werden,
  • der Zeitraum – die Handlung hat einen Wiederholungscharakter,
  • eine Schädigungsabsicht mit der direkte oder indirekte Form,
  • sowie das subjektive Empfinden des Opfers diskriminiert zu werden.

Der Begriff des „Cybermobbings“ ist eine ausgebaute Form des Mobbings und impliziert zusätzlich den Gebrauch von modernen Kommunikationstechnologien. Cybermobbing ist demnach Mobbing und Gewalt mittels digitaler Medien. Folglich versteht man darunter Angriffe mit einer Schädigungsabsicht, sowie mit einem Wiederholungscharakter gegen eine Person mit dem Gebrauch von digitalen Technologien, wie im Internet (zB.: soziale Netzwerke, Facebook, Chats, Emails etc.), aber auch am Handy (WhatsApp, belästigende Anrufe, SMS, Handyfotos oder Videos).

Cybermobbing ist ein Delikt und wird seit dem 1. Jänner 2016 strafrechtlich verfolgt, welches im Strafgesetzbuch § 107c StGB unter dem Titel „Fortgesetzte Belästigung im Wege einer Telekommunikation oder eines Computersystems“ angeführt ist.

Im Gegensatz zum klassischen Mobbing sind Opfer von Cybermobbing den Schikanen rund um die Uhr ausgesetzt. Über digitale Medien ist man 24 Stunden am Tag erreichbar, wodurch das Mobbing nach der Schule kein Ende findet. Somit gibt es keinen Rückzugsort für das Opfer, nicht einmal die eigenen vier Wände bieten davor Schutz. Das Ausmaß von Cybermobbing ist verheerender als beim Mobbing, da durch das Veröffentlichen im Internet ein unüberschaubares Publikum erreicht wird. Binnen kürzester Zeit, mit nur einem Klick, werden Beschimpfungen weltweit an die breite Masse verschickt. Darüber hinaus können diese Inhalte im Nachhinein nie vollständig gelöscht werden und sogar wieder an die Öffentlichkeit kommen.

Im Unterschied zum Mobbing, nimmt der Täter beim Cybermobbing oft eine anonyme Identität, durch ein falsches Profil, an. Dies senkt jegliche Hemmschwelle, denn die Reaktionen und die Betroffenheit des Opfers sind für den Täter nicht ersichtlich. Durch die Anonymität im Internet wird teilweise die Abgrenzung der Rolle des Täters und des Opfers schwer nachvollziehbar, denn auf Attacken folgen oft Gegenattacken, welche Täter zu Opfern darstellen können.

Gründe für Mobbing sind vielfältiger Art. Äußerliche Merkmale sind nur ein Teilgrund, warum eine Person zur Zielscheibe von verschiedenen Angriffen in seinem sozialen Umfeld wird. Andere Gründe dafür können u.a. Langeweile, das Abbauen von aufgestauten Aggressionen – als Entlastungsventil, Machtmissbrauch oder die Anerkennung bzw. Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Man eifert einer Person mit Mobbingattacken nach, dadurch erhofft man sich einen Anstieg des eigenen Ansehens innerhalb einer Gruppe.  Es entsteht eine Art Gruppendynamik. Man ist gefangen in einem Prozess, aus dem man sich kaum lösen kann. Die Angst dieser Gruppe, nicht mehr zugehörig zu sein oder sogar selber Opfer dieser zu werden, lässt einen aus diesem Kreislauf nicht mehr entweichen. Auch das Überspielen bzw. Abbauen von eigenen Minderwertigkeitsgefühlen zählt zu den Motiven, besonders wenn der Täter selbst Mobbingattacken zum Opfer gefallen ist.

Mobbing könnte verheerende Auswirkungen auf das Opfer haben. Angefangen von Konzentrationsstörungen, einem Leistungsabfall bzw. Verlust der Lernmotivation und der Schulverweigerung, psychosomatischen Beschwerden ( zB.: Übelkeit, Kopf- und Magenschmerzen), Appetitlosigkeit und gestörtes Essverhalten, Angstzustände, Schlafstörungen und Albträume, bis hin zur Isolation, psychischen Problemen, Depression und Selbstbeschuldigungen. In schlimmen Fällen führt Mobbing sogar zu Suizidgedanken, Suizidversuchen oder Tod durch Suizid bzw. Selbstmord.

Eine Möglichkeit Cybermobbing entgegenzuwirken ist Prävention durch Aufklärung.  Alle Motive zur Entstehung von Mobbing haben eine Gemeinsamkeit, die fehlende Empathie. Oft können Kinder oder Jugendliche die Situation nicht nachempfinden und damit nicht einschätzen, welche Folgen die Beleidigungen bei ihren Opfern auslösen können. Genau aus diesem Grund kann nie früh genug damit begonnen werden, Kinder für diese Thematik zu sensibilisieren. Kinder und Jugendliche benötigen in der digitalen Welt der Medien eine Einführung bzw. eine Aufklärung zum sicheren Umgang mit den neuen Medien, um gegen Gefahren und Risiken der virtuellen Welt gewappnet zu sein. Daher sollten Eltern, Pädagogen oder andere Vertrauenspersonen, wie z.B.: Schulsozialarbeiter oder Schulpsychologen, Aufklärungsarbeit leisten, welche Gefahren mit der Nutzung von neuen digitalen Medien einhergehen. Durch die rasante Medienentwicklung ist dies für manche Eltern eine Herausforderung und sie benötigen selber eine Orientierung beim sicheren Nutzen im Internet, um ihren Kindern einen kritischen Umgang damit zu vermitteln. Deshalb soll verstärkt von Seiten der Schuleinrichtungen medienpädagogische Arbeit geleistet werden, bei der man sich mit den Kindern mit der Thematik einer kritischen, reflexiven Mediennutzung auseinandersetzt. Nur wer informiert ist, kann mögliche Angriffe und Gefahren als solche erkennen. Kinder sollen über das Auftreten von Cybermobbing, sowie sexuellen Übergriffen aufgeklärt werden. Kinder müssen wissen, dass das Veröffentlichen von Fotos im Web mit einen Verlust der Privatsphäre einhergeht. Fotos, die einst Online gestellt wurden, verbreiten sich rasant und weltweit. Dies kann kaum rückgängig gemacht werden. Die Fotos können missbräuchlich in einem komplett anderen Zusammenhang (auch pornografisch) gebracht werden.

Für eine gewaltfreie Umgebung ist ein gutes soziales Klima an der Schule Voraussetzung. Dabei nehmen Pädagogen die zentrale Rolle bei der Verantwortung für eine positive Atmosphäre im Schulalltag ein, denn sie sind die Vorbilder für einen respektvollen Umgang miteinander. Gegenseitiger Respekt ist wohl der effektivste Weg, um nachhaltig gegen Mobbing präventiv vorzugehen. Der Pädagoge sollte ein vertrautes Verhältnis zu den Kindern aufbauen, ihnen vermitteln, eine Ansprechperson bei jeglichen Problemen zu sein, sich jedem Anliegen annehmen und offen dafür zu sein, Konfliktlösungsmöglichkeiten gemeinsam auszuarbeiten.

In der Broschüre sind hierzu einige präventive Maßnahmen angeführt wie die Stärkung der Klassengemeinschaft, aktive Pausenaufsicht, das Vorgeben von Gruppeneinteilungen, Gemeinschafts- und Rollenspiele, Partizipation ermöglichen, bei Gewalt konsequent eingreifen, einen Kummerkasten aufhängen und Experten einbeziehen.

Darüber hinaus sollte das Selbstwertgefühl der Schüler gestärkt werden durch einfache Strategien im Schulalltag, wie beispielsweise dem Kind Verantwortung übertragen, Fragen nicht kritisieren und Kreativität fördern oder gelungene Schularbeiten würdigen und anerkennen. Schutz vor Mobbing wird durch soziale Kompetenz gewährleistet. Wer seine Gefühle angemessen mitteilen kann, Empathie, Selbstbehauptung, Toleranz und Kommunikationsfähigkeit besitzt, sowie angemessen mit Konflikten umgehen kann, ist weniger von Mobbing gefährdet. Besitzt ein Kind das Gefühl der Wertschätzung von Seiten der Lehrperson, kann auch besser mit Kritik umgegangen werden. Allem voran, sollten Regeln des respektvollen Umganges miteinander in der Klasse aufgestellt werden und bei Missachtung dieser müssen die vereinbarten Konsequenzen getragen und eine Wiedergutmachen überlegt werden.

Diese Broschüre gibt meiner Meinung nach einen guten Einblick zum Thema Mobbing. Weiters werden auch einige Adressen für externe Workshops- und Fortbildungsmöglichkeiten aufgezeigt, sowie weiterführende Links und Materialien zu dieser Thematik angeführt.

Weitere Materialien zu diesem Thema: https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/Mobbing_an_Schulen_Leitfaden_BMB.pdf (10.07.18) – Mobbing an Schulen / Ein Leitfaden für die Schulgemeinschaft im Umgang mit Mobbing

Eine weitere Rezensionen zu diesem Thema:
https://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2017/11/17/rezension-der-broschuere-sex-und-gewalt-in-medien/
https://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2018/01/07/mobbing-bei-kindern-und-jugendlichen/

Rezension verfasst von: Lidia Gorski

06 Jul

Rezension zum „Einsatz von Sheeplive-Cartoons im Unterricht“

verfasst von: Natalie KRYSTL/Studentin an der PH Wien

Idee/Ziel: Verwendung von Kurztrickfilmen um auf die Gefahren und Risiken im Internet aufmerksam zu machen bzw. die Kinder darauf zu sensibilisieren.

Die Idee dahinter ist jene, den Schülerinnen und Schülern von der Volksschule bis zur Sekundarstufe I die Gefahren des Internets mit kurzen Cartoons näher zu bringen (http://www.sheeplive.eu/ ).
Es wird z. B. darauf aufmerksam gemacht, was dahinterstehen kann, wenn man in einem Chatraum angesprochen wird und die andere Person diese neue „Freundschaft“ geheim halten möchte (http://at.sheeplive.eu/fairytales/der-verheimlichte-freund).

Das Projekt wurde in der Slowakei unter dem Namen „Verantwortungsbewusstsein“ gestartet – in Österreich ist das Österreichische Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) der Kooperationspartner. Auf der Startseite findet man viele Schafe, deren Wolle die Flagge des jeweiligen Landes darstellt, welches sich beteiligt und in deren Sprache die Inhalte wiedergegeben werden.

Sämtliche Kurzvideos haben den gleichen Handlungsort sowie die selben Personen: eine Alm, einen Senner, einen naiven Schafhirten sowie Schafe und Schafböcke. Trotz des für uns vielleicht etwas ungewöhnlichen Rahmens, greifen die Cartoons die mediale Lebenswelt der Kinder auf.

In jedem Trickfilm gibt es den klassischen Konflikt zwischen Gut und Böse und am Ende immer eine Botschaft, wie man sich schützen kann (bspw. indem man nicht einfach alles glaubt, was man im Internet liest, sondern recherchiert und Seiten vergleicht, bevor man sich sofort ein Urteil bildet ohne weiter zu hinterfragen http://at.sheeplive.eu/fairytales/weisse-schafe).

Es gibt ein Methodenhandbuch (http://at.sheeplive.eu/sites/default/files/methodik_handbuch_sheeplive_cartoons.pdf), welches das Konzept und die Ziele der Seite erläutert. Man findet in diesem auch Handlungsempfehlungen und ergänzende Aktivitäten sowie weiterführende Spiele zur jeweiligen Thematik.

Die Animationsfilme dauern durchschnittlich 3 Minuten, wobei in etwa 2:40 Minuten tatsächlich die Geschichte samt der Botschaft erzählt/erklärt wird. Ist also kurz und bündig, aber dennoch sehr aussagekräftig.

Neben den Cartoons findet man auf der Homepage auch

Ich finde die Idee, die dahinter steht sehr gut – mit kurzen Animationsfilmen auf die Gefahren und Risiken aufmerksam zu machen, welche man dann gemeinsam im Unterricht weiter besprechen/analysieren kann.

Mit der Umsetzung kann ich aber nicht so viel anfangen, da mich die Cartoons nicht ansprechen. Ein Senner und ein naiver Schafhirte (die beide nur spärlich bekleidet sind) stellen meiner Meinung nach nicht wirklich Figuren dar, zu welchen der Großteil der in Österreich lebenden Kinder eine Beziehung herstellen können. Die Stimmen sind auch nicht sehr sympathisch und wirken eher unpersönlich. Und gerade in der heutigen Zeit, sind diese archetypischen Rollenverteilungen fehl am Platz (die einzig weiblichen Figuren sind jene Schafe, die ausgenutzt bzw. lächerlich gemacht werden).

Aber man kann die Cartoons heranziehen, wenn man bestimmte Themen vorbereitet, da sie eine gute Grundlage bilden, in welche Richtung man Gespräche zur jeweiligen Thematik leiten sollte.

Man kann sich gute Anregungen holen und es selbst dann besser machen – denn es muss ja hoffentlich kein Trickfilm sein, mit welchem man die Schülerinnen und Schüler dazu bringt, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen. Und falls doch, findet man online bestimmt genügend Material, sobald man weiß, in welche Richtung es gehen soll.

30 Jun

Saver Internet – ‚Sicher unterwegs in YouTube‘

https://www.saferinternet.at/fileadmin/redakteure/Privatsphaereleitfaeden/PDFS_ALT/YouTube_Leitfaden.pdf

Ich habe dieses Material ausgewählt, weil ich etwas haben wollte, das ich auch in der Volksschule anwenden kann, das wirklich Relevanz hat.

YouTube ist in den Klassen derart präsent, dass es schon erschreckend ist. Viele Kinder werden, habe ich das Gefühl, von YouTube ‚erzogen‘. Wenn dem schon so sein muss, dann wenigstens sicher – das wäre mein persönliches Anliegen.

In der Einleitung erfährt man was YouTube ist und zu welchen Zwecken man es verwenden kann. Im Weiteren werden die vielen Möglichkeiten und Informationen zum eigenen Schutz beschrieben:

  • Ein eigener Kanal läuft über das Google-Konto
  • YouTube verbinden mit (anderen) Social Media Sites
  • Abonnieren von und bewerten anderer Kanäle: Einstellungen auf privat setzen
  • Aktivitäten können verborgen werden
  • Interessensbasierte Werbung kann unterbunden werden
  • Benachrichtigungen/Mitteilungen von YouTube steuerbar
  • Uploader entscheidet für wen Video sichtbar ist
  • Es kann geregelt werden, ob andere das Video einbetten dürfen
  • Verwalten und filtern der Kommentare
  • NutzerInnen blockieren und melden
  • Videos melden
  • Videos bei der stopline melden (Kinderpornografie, NS-Inhalte, etc.)
  • Eingeschränkter Modus – Kindersicherung
  • Konto löschen
  • YouTube aus Google-Konto löschen

Alle wichtigen Inhalte, die es für die jeweiligen Schritte zu wissen gibt, werden detailliert beschrieben und sind im Weiteren relativ einfach selbst durchzuführen. Ich finde diese Anleitungen perfekt für die Umsetzung im Unterricht, auch wenn sie eher als Unterstützung für die Lehrkraft zu verstehen ist, denn als Material für die Kinder direkt. Es gibt auch keine didaktischen Hinweise oder Arbeitsblätter. Dennoch finde ich es sehr gut gelungen und behandelt ein sehr wichtiges Thema für Kinder aller Altersstufen.

29 Apr

Cyber-Mobbing

Link  https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/KJA_Broschuere_Mobbing.pdf

 

Die Broschüre informiert über Mobbing und erläutert Cyber-Mobbing, dazu bietet sie Lösungen zur Verhinderung von Cyber-Mobbing an.

Cyber-Mobbing ist die neue Mobbingart und wird häufig angewendet, weil der Täter/die Täter anonym handeln kann/können.  Die Verbreitung im Netz kann nicht kontrolliert werden und die Hemmschwelle sinkt dadurch.  Jede/r kann davon betroffen sein und die Rolle des Täters kann auch schnell in die Rolle des Opfers wechseln, indem sie Gegenattacken auf ihre Kommentare/Postings bekommen.

Ich finde, dass vor allem in der Schule aufgezeigt werden muss, dass Cyber-Mobbing Konsequenzen haben kann. Und welche Folgen es hat, wenn man Cyber-Mobbing begeht.

Der/die TäterInnen kann/können “bestraft“ werden, weiters können die negativen Folgen des Opfers besprochen werden. Was passiert mit dem Opfer, wenn Cyber-Mobbing über Monate oder sogar Jahre erfolgt? All diese Fragen können mit den Kindern in einen angemessenen Rahmen passieren.

Meiner Meinung nach ist die Broschüre sehr gut und ausführlich aufgebaut und gibt Information zu allen Bereichen die das Thema Mobbing umfasst. Ich glaube, dass mittlerweile die Digitalisierung bis in die Volksschule hineinreicht, denn ich beobachte im Alltag immer mehr Kinder die ein Smartphone und/oder Tablett haben. Mit der Nutzung solcher Medien, gehen leider oft auch negativ Folgen einher wie Cyber-Mobbing. Daher ist es notwendig den Volksschülern und VolkschülerInnen von Anfang an den richtigen Umgang mit den Medien/Internet zu vermitteln.

28 Apr

Flyer für Volksschulkinder: Internet – aber sicher!

Ich habe mir aus dem Broschürenservice von Saferinternet den „Flyer für Volksschulkinder: Internet – aber sicher!“ (https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Flyer_Volksschule.pdf, 25.04.2018) angesehen, welcher 2018 herausgegeben wurde und de facto eine Folder-Fassung des 2017 herausgegebenen Plakats „Stay Online, Stay Safe“ (https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Plakat_StaySafe.pdf, 25.04.2018) ist. Zum Folder gibt es ein ausführliches, fast 50-seitiges Heft/Unterrichtsmaterial, mit Erklärungen und Übungen für den Unterricht (https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Safer_Internet_in_der_Volksschule_01.pdf, 25.04.2018).

 Kurzbeschreibung: Der Flyer, grafisch ausgesprochen ansprechend gestaltet (in „Handyform“), fasst in acht Punkten die größten Gefahren bei der Nutzung des www zusammen (Themen sind „Fake News“, Urheberrecht, Datenschutz, Sprachgebrauch und Mobbing), wobei allerdings – und ich sehe das sehr positiv – auch vor einer zu intensiven Nutzung („Genug ist genug“) gewarnt wird oder auch bei Problemen nicht nur weitere Informationsseiten oder telefonische Hilfen (Rat auf Draht), sondern auf Gespräche mit erwachsenen Vertrauenspersonen verwiesen wird. Die Texte sind kurz, schlüssig und in adäquater Sprache abgefasst.

Ich finde den Flyer ausgesprochen gelungen (dies gilt aber für nahezu das gesamte Angebot, insbesondere auch die Videos) und komplett, er ist ausgesprochen gut für den Unterricht (und sei es nur zur Erinnerung) bzw. zur Unterstützung zu Hause geeignet. Zur Vertiefung (oder bei Unklarheiten) dient das oben angeführte Unterrichtsmaterial, inklusive – analogen – Arbeitsblättern. Der Flyer bzw. auch das Unterrichtsmaterial können überdies sehr gut auch in der Sekundarstufe I verwendet werden.

Auch wenn „Digitale Kompetenz“ mittlerweile zu den acht von der Europäischen Union formulierten Schlüsselkompetenzen gehört, finde ich es diskussionswürdig, dass insbesondere das Thema Sicherheit – Datenschutz – Urheberrecht hier – abermals – „auf die Schule abgewälzt wird“, da dieses Thema eigentlich in den Bereich der Eltern fällt – diese sind ja auch entsprechend bei Rechtsverletzungen haftbar. Dies bedeutet nicht, dass das Thema überhaupt keinen Platz in der Schule hat, allerdings sollten jedem Erziehungsberechtigten mögliche Folgen klar sein, wenn sie/er dem Kind, möglicherweise sogar unkontrolliert, Zugang zum www ermöglicht.

28 Apr

Rezension Broschüre „Internet- aber sicher!“

Die Broschüre „Internet- aber sicher!“ https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Safer_Internet_in_der_Volksschule_01.pdf

Ist für Volkschulkinder entwickelt und ausgerichtet worden. Die Hersteller haben sich viele Gedanken bezüglich der Aufmachung gemacht. Darum hat der Flyer die Form eines Handys und die Informationen stehen in einer Art Chatverlauf, das macht es ansprechender zu lesen. Die wichtigsten Gegebenheiten sind darauf in kurzen und einfachen Sätzen beschrieben, so steht beispielsweise, dass keine intimen Bilder gepostet werden sollten, oder, dass es keinen Fremden etwas angeht, wo man wohnt oder wie man heißt. Intime Informationen sollten geheim bleiben. Vor Mobbing wird auch gewarnt, sowohl vorm mobben als auch vorm gemobbt werden.

Meiner Meinung nach ist diese Broschüre sehr ansprechend, sie behandelt die wichtigsten und gefährlichsten Themen im Internet. Ich finde die Form sehr ansprechend, auch finde ich es gut, dass alle Informationen kurz und einfach an die Kinder gebracht werden. Teilweise finde ich jedoch, dass man mehr ins Detail gehen könnte, beziehungsweise würde ich als Lehrperson meinen Schülerinnen und Schülern diesen Flyer anbieten, danach jedoch jeden Punkt genauer thematisieren, um es den Kindern noch verständlicher machen zu können.

Auf der Broschüre steht unter Anderem, dass man seine Telefonnummer, Adresse und vieles mehr nicht mit Fremden teilen kann, was ich gut finde, leider steht nicht beschrieben, warum man dies nicht machen sollte, sowas und vieles mehr würde ich vertiefen, da ich es wichtig finde, dass die Kinder auch darüber Bescheid wissen, warum sie gewisse Dinge nicht machen sollten.

27 Apr

Datensicherheit und Onlinesucht

Ich habe mich aus der Liste der Materialien von safer-internet für die Comic-Handlungen entschieden, weil es eine Vielfalt an Thematiken auch von einer humoristischen Perspektive betrachtet, eine Betrachtungsweise, die bei den anderen Materialien kaum zu finden ist. Hier wird eine große Bandbreite an Themen abgedeckt, von Cybermobbing bis zu den unmittelbaren Auswirkungen von Online-Sucht. Die Vorteile einer hybriden Darstellungsweise dieser Thematik sind folgende, Liste unvollständig:
-Kurzweilig für die Kinder
-Prägnante, klare Darstellungen, leicht verständlich
-Optische Elemente – sehr wichtig für Kinder in der heutigen Zeit, wecken sofortiges Interesse
-Lernen anhand von Geschichten
-Kinder lernen, kurze Strips zielgerichtet zu analysieren; anstatt sie nur als Unterhaltung wahrzunehmen nehmen sie auch Botschaften wahr

Cybermobbing
Hier wird auf dieses Thema auf eine wenig ernsthafte Weise eingegangen, das hauptsächliche Ziel besteht daran, die Leser zum Lachen zu bringen. Die Protagonisten sind klischeehaft; hier der starke, aber dumme Mobber, dort der intelligente, aber schmächtige, noch nicht in der Pubertät sich befindende Gemobbte. Es soll in erster Linie zum Lachen bringen, Lösungsvorschläge werden nicht unterbreitet.

Sexting
Auch hier ist der Ansatz die Kreierung von Lachen, doch es wird auch unterschwellig eine Botschaft gesendet, die durchaus als ernst einzuordnen ist. Es geht um das Senden von Fotos und das man sehr vorsichtig dabei sein sollte; allzu schnell verbreiten sich ungewünschte Bilder. Auch eigentlich harmlose Bilder werden plötzlich sehr kritisch gesehen; an und für sich sind sie harmlos, doch jeder sollte sie trotzdem nicht sehen können. Auch sieht man, dass man sehr aufpassen soll, mit wem man Nachrichten teilt und es sehr schnell peinlich werden kann.

Durchgesickerte Informationen
Hier wird klargemacht, wie vorsichtig man mit Informationen im Internet sein muss. Selbstverständlich sollte man nicht allen bekanntgeben, dass man auf Urlaub ist. Man weiß nie, wer mitliest.

Wahr und falsch im Internet
Kern dieser Kurzgeschichte ist, dass natürlich nicht alles stimmt, was man im weltweiten Netz liest. Auch kommt der (junge) Leser hier zum Schluss, dass natürlich alles, hinter jedem Blogg eine Person aus Fleisch und Blut steckt. Und die kann sich irren – oder schlicht und einfach schwindeln.

Kinderfotos in sozialen Netzwerken
Es ist eine bekannte Problematik, dass in sozialen Netzwerken Fotos von Kindern reingestellt werden. Ebenso das Angeben von Daten. Diese sollten nie leichtfertig eingegeben werden, es ist nicht gut, wenn jeder deine Adresse oder die deiner Tochter kennt. Außerdem für die Kinder eine Entscheidung getroffen.

Online Games
Hier wird Spielsucht mit seinen negativen Auswirkungen thematisiert. Dies könnte aber besser dargestellt werden: umfangreicher und etwas seriöser.

Nein zu Hasspostings
Dies ist ein Versuch zur Prävention derselben. Es wird eine negative Auswirkung von Hasspostings (Unbeliebtheit) erläutert und könnte Kinder zum Nachdenken bringen, dass das Schreiben eines Hasspostings sich schnell gegen den Verfasser richten kann.

Vorsicht bei Online-Shops
Ein kurzer Comic, der dennoch das Wichtigste beinhaltet, worauf man achten sollte: Das „Sicherheitsschloss“ in der Adresszeile und regelmäßige Aktualisierung der Seite.

Zu viel Zeit im Internet /Handymania
Eines der besseren Werke. Hier wird die Gefahr thematisiert, wenn man zu viel Zeit in „sozialen“ Netzwerken oder generell vor dem Bildschirm verbringt. Sehr gut gelungen, und könnte die kindlichen Leser zum Nachdenken bringen. Verbringe ich zu viel Zeit damit? Verpasse ich wichtige Dinge im Leben? Ist das nicht eigentlich erbärmlich im Vergleich zu realen Erlebnissen, die mir möglich sind?

Online-Banking im öffentlichen W-Lan
Ein unglaublich wichtiger Beitrag! Natürlich sollte man kein Online-Banking in einem öffentlichen W-Lan durchführen!

Zusammenfassung:
Sehr interessante Beiträge, die zum Nachdenken anregen. Mögliche Durchführungen im Unterricht wären ein gemeinsames Durchlesen und Besprechen, oder man teilt in Gruppen ein, und jede Gruppe bekommt eine Kurzgeschichte und schreibt sich Notizen dazu auf. Danach werden die einzelnen Geschichten vorgestellt: Worum geht es bei eurer Geschichte? Was denkt ihr, ist die Botschaft? Was habt ihr gelernt? Was fandet ihr interessant. Jedoch sind gezielte Fragen hier sehr schwierig und man könnte es auch nur bei einer kurzen Inhaltsvorstellung belassen, mit anschließender Diskussion. Auch eine kurze theatralische Vorführung wäre möglich – aber auch schwer zu organisieren.

Link:
https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Saferinternet.at_Comics_WEB.pdf
Letzter zugriff am 27.04.18
Haidenthaler Johannes

22 Apr

Rezension – Unterrichtsmaterial „Aktiv gegen Cyber-Mobbing“

Link zur Broschüre: https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Aktiv_gegen_Cyber_Mobbing.pdf

Beschreibung:

Zunächst wird der Begriff des „Cyber-Mobbings“ geklärt und weitere dazugehörige Themenbereiche, z.B. der Unterschied zu Mobbing und Auslöser und Formen von Cyber-Mobbing, aufgegriffen. Außerdem werden die rechtlichen Grundlagen skizziert. Des Weiteren wird speziell auf das Schulumfeld eingegangen und die Wichtigkeit des Eingreifens (von Lehrenden, der Schulleitung, Eltern, Peers, etc.) aufgezeigt. Dies wird mit Fallbeispielen und Vorschlägen zum Handeln unterstrichen.
Konkrete Umsetzungsideen zur Prävention, Erkennung und zum Handeln werden in Form von Beratungsstellen und Übungen im Unterricht dargestellt. Auch weitere Links und Materialien zu Informationen bezüglich Cyber-Mobbing sind in der Broschüre enthalten.

Persönliche Einschätzung:

Meiner Meinung nach ist diese Broschüre sowohl für Lehrende als auch für Eltern oder anderweitig Interessierte gut geeignet. Sie bietet viele Informationen zum Thema Cyber-Mobbing und Mobbing allgemein, wie zum Beispiel Begriffserklärungen und rechtliche Aspekte. Anhand der Fallbeispiele kann das vorher gelesene theoretische Wissen besser verarbeitet werden.

Die Kopiervorlagen für die Schule sind in jugendgerechter Sprache geschrieben, allerdings würden diese, wie auch von der Plattform vorgeschlagen, eher für die Sekundarstufe I als für die Volksschule passen. Es ist relativ viel Informationstext, der eventuell graphisch dargestellt mehr Kinder und Jugendliche ansprechen würde. Gerade Schüler/innen, deren Erstsprache nicht Deutsch ist und denen das Lesen noch schwerer fällt, werden hierbei auf einige Stolpersteine treffen.

Die Übungen beinhalten zum Beispiel Rollenspiele, bei denen gemeinsam ein Ausweg aus einer Cyber-Mobbing-Situation gesucht werden soll, und Selbst-Reflexionen zur Nutzung vom Internet. Es wird eine große Bandbreite von einerseits Einzelarbeits- oder Gruppenarbeitssituationen angeboten, sodass sowohl das eigene Bewusstsein als auch die Gemeinschaft im Fokus stehen.

Die Online-Profile von Jugendlichen, die in einer Übung dargestellt sind, wirken auf mich etwas übertrieben. Ich bin mir bewusst, dass diese genauso vorkommen könnten, jedoch denke ich, dass auch die Preisgabe von weniger Informationen im Internet Auswirkungen haben können. Es sollte den Kindern und Jugendlichen grundsätzlich schon einmal bewusst gemacht werden, dass Daten, die einmal im Internet waren, nicht mehr komplett entfernt werden können.

Zusammenfassend lässt sich diese Broschüre von saferinternet.at für die Arbeit zum Thema „Cyber-Mobbing“ sehr weiter empfehlen. Sie bietet grundsätzliche Informationen und zahlreiche Übungen, aus denen ausgewählt werden kann. An die angeführten Beratungsstellen können sich Lehrende, Eltern, Schüler/innen, Schulleiter/innen und alle weiteren Interessierten wenden. Die Broschüre ist ansprechend und handlungsorientiert.