17 Feb

Exkursion: Kunsthistorisches Museum Wien

Name: Sigrid P.
Exkursionsziel: Kunsthistorisches Museum Wien
Datum: 30.01.2017

Im Kunsthistorischen Museum Wien befinden sich einige Sammlungen aus dem 19. Jahrhundert. Bis vor einigen Jahren musste man ein entsprechend großes Vorwissen mitbringen, da es kaum Informationen über die jeweiligen Exponate gab (bzw. diese nur in einigen Bereichen auflagen).

Seit einiger Zeit gibt es seitens des Kunsthistorischen Museums Wien eine App für das Smartphone namens KHM Stories. Diese App kann kostenlos im Appstore heruntergeladen werden. Sie ist sowohl für Android, als auch für iOS verfügbar. Dieses kann vor Ort geschehen, da im ganzen Museumsbereich freier Zugang zum WLAN-Netz besteht.

Die App selber enthält verschiedene Touren, welche den Besucher mit unterschiedlichen Blickwinkeln zu einigen ausgewählte Exponaten führt. Drei Touren gibt es aktuell (Stand: 17.02.2017) kostenlos, drei weitere sind um je 0,99€ zu erwerben. Weiters braucht es neben dem Smartphone noch Kopfhörer um andere Museumsbesucher nicht zu stören. Diese können im Notfall im Museumsshop um 2€ erworben werden.
Von diesen sechs Touren sind zwei für Kinder gemacht.

Im Zuge der Exkursion habe ich mir eine freie Tour namens „Love kills – Der Tod macht schluss“ angesehen. Diese startet in der Einganshalle des Museums. Während der Tour wird man mittels Bildern und kurzen Beschreibungen durch das Museum geführt. Diese Anleitung ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings sehr hilfreich, wenn man den Dreh mal rausgefunden hat.
Bei den Exponaten selbst angekommen gibt es mehrere kurze Audio-Guide-Informationen, die sehr nett aufbereitet sind. Zwischendurch kann man auch nähere Informationen zu einigen Exponaten bzw. deren Bedeutung lesen. Die Tour „Love kills – Der Tod macht Schluss“ hat insgesamt neun Stationen und es wird eine Dauer von 60 Minuten angegeben. Diese kommt in etwa hin.
Zwischendurch gibt es noch einige interaktive Elemente, wie z.B. die Veränderung eines Raumes mittels eines Schiebereglers, den man betätigen kann; zum Schluss gibt es mittels einer kleinen Fragerunde noch eine kurze Wiederholung der Informationen.

Mein persönlicher Eindruck der Exkursion ist sehr positiv. Ich selber gehe sehr gerne ins Kunsthistorische Museum, da ich das Ambiente ansprechend und entspannend finde. Weiters ist das Museumsteam sehr bemüht.

Aus medienpädagogischer Sicht finde ich die Touren wahnsinnig spannend! Wer technische Spielerein mag, wird sich mit dieser Art der Museumsführung wohl fühlen. Ich kann mir auch vorstellen, dass die Touren für Kinder und Jugendliche ansprechend sind, auch wenn ich aus Zeitmangel bislang noch keine ausprobieren konnte. Schade finde ich es allerdings, dass es nur bedingt interaktive Elemente gibt – diese würden die Touren noch etwas abrunden und das Interesse an den einzelnen Objekten steigern. Aus geschichtsdidaktischer Sicht kann man durch aktives Mitdenken und -erleben einen wesentlich besseren und intensiveren Bezug zu den Exponaten oder den jeweiligen Geschichten herstellen.

Alles in allem lege ich jeder Lehrerin und jedem Lehrer ans Herz sich das Kunsthistorische Museum Wien einmal mit dieser App anzusehen. Da der Eintritt bis 19 Jahre kostenlos ist, kann man diese App bestimmt auch gut für Exkursionen mit Schulklassen nutzen!

17 Feb

Exkursion: Museum St. Prokulus

Name: Sigrid P.
Exkursionsziel: St. Prokulus Museum
Datum: 01.10.2016

Das St. Prokulus-Museum in Naturns (Südtirol/ Italien) wurde im Zuge der Entdeckungen einer archäologischen Grabung errichtet. Bei St. Prokulus handelt es sich um eine Kirche mit Wandmalerein aus dem 8. bzw. gotischen Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Um St. Prokulus herum befindet sich ein Friedhof.

Mein persönlicher Eindruck des Museums ist sehr gut. Einerseits behandelt es die Themen, die sich rund um St. Prokulus abspielen sehr genau. Andererseits ist dieses Museum aus museumspädagogischer, sowie auch medienpädagogischer Sicht sehr interessant aufgebaut. Dazu tragen vor allem die Frage-Kästchen bei:

Weiters gibt es vier große Leinwände, auf denen Kurzvideos mit Reenactement-Darstellern gezeigt werden. Sie behandeln verschiedene Phasen, die für St. Prokulus wichtig waren.

Interessant waren auch die Modelle der unterschiedlichen Bauphasen der Kirche. Diese waren in einem Glaskasten ausgestellt. Auf der oberen Glasplatte befanden sich die Grundrisse der Mauern eingezeichnet, sodass man diese von oben betrachten und in das Gesamtbild einfügen konnte.

Natürlich dürfen auch entsprechende Exponate nicht fehlen. Da es sich um einen Friedhof handelt, bietet es sich natürlich an Bestattungen in den Boden einzulassen:

St. Prokulus ist eine christliche Kirche und wie nicht anders hütet die Kirche auch ihre Schätze. Selbstverständlich kann man diese nur durch das heilige Kreuz betrachten:

Aber auch auf die Lebensfragen findet man da oder dort am Boden die eine oder andere Antwort (oder auch auf die Frage, wie man nun zu diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen kommt):

Aus medienpädagogischer Sicht befindet sich in diesem kleinen aber feinen Museum eine wahre Spielwiese. Durch die Einfachheit der Fragekästchen wird dem Besucher die Angst vor dem vielen Text genommen. Dadurch, dass die Informationen in viele kleine Häppchen aufgeteilt und auf unterschiedliche Medien (Fragekästchen, Texte, Bilder, Exponate, To-Do-Stationen…) „gespielt“ ist, wird der Museumsbesuch sehr lebendig, aber auch anschaulich gestaltet. Ebenso werden unterschiedliche Sinne angesprochen.

Ich persönlich kann das St. Prokulus Museum wärmstens weiterempfehlen – auch wenn es sich hierbei um eine etwas weitere Reise handelt.

17 Feb

Actionbound: Mystischer Stephansdom

Actionbound „Mytischer Stephandom“
(visit: 17.02.2017)

Geschichte und Bildnerische Erziehung – unsere Zweitfächer laden förmlich dazu ein, auf Kunstgeschichte und Architektur näher einzugehen. Denkt man an Wien, fällt einem automatisch als bekanntestes Bauwerk der Dom zu Sankt Stephan, also unser geliebter Stephansdom ein. Also hatten wir die Idee, eine Rätselrally rund um dieses namhafte und geschichtsträchtige Bauwerk in Form eines Live Actionbounds zu verpacken.

Die Fragen waren schnell formuliert, der Actionbound relativ schnell erstellt, nun ging es daran, den Bound einmal selbst zu probieren. Gut so, denn uns sind einige kleine Punkte aufgefallen, die noch etwas korrigiert gehörten, was im Anschluss auch geschehen ist.

Um den Actionbound mit einer Schulklasse durchzuführen, müssen vorab einige Dinge geklärt werden:
● SuS arbeiten in Kleingruppen (2-4 Personen).
● Pro Gruppe sollte zumindest ein Smartphone vorhanden sein.
● Vereinbarung eines gemeinsamen Treffpunktes im Anschluss an den Actionbound.
● Wir sind in einer Kirche, also ruhig und anständig benehmen.
● Fotos und Videos dürfen gemacht werden.

Insgesamt dauert der Actionbound mit Einstieg, Durchführung und anschließendem Zusammentreffen etwa eine Stunde. Die anfallenden Kosten für Eintritte betragen in etwa 5-7€ pro Kind.

17 Feb

Cybermobbing-Filmprojekt „Setze ein Zeichen!“

1. Titel des Artikel
Cybermobbing-Filmprojekt „Setze ein Zeichen!“

2. Link zum Artikel
Cybermobbing-Filmprojekt „Setze ein Zeichen!“ (visit: 17.02.2017)

3. Datum der Rezension
17.02.2017

4. Ein Absatz mit Zusammenfassung des Inhaltes
Die Thematik des Cybermobbing ist auch in Österreich angekommen. Um diese Thematik aufzugreifen und bekannt zu machen, hat Caroline Webhofer gemeinsam mit Studierenden der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, einem Produzenten sowie einem Cutter einen „Motivationsfilm“ produziert. Die Studierenden hatten so die Möglichkeit bei der Entstehung eines Filmes mitzuwirken. Der Film „Setze ein Zeichen!“ wurde im Februar 2016 veröffentlicht und handelt von einem 13-jährigen Jungen der sich aufgrund von Cybermobbing das Leben genommen hat.

5. Ihre persönliche Meinung zur Relevanz des Artikels
Ich persönlich finde die Thematik des Artikels interessant. In dem Artikel selbst wird sowohl auf die Thematik des Cybermobbings eingegangen (wenn auch nur oberflächlich), als auch auf die Produktion des Films und der Entwicklungsprozess, bis dieser vorgestellt werden konnte. Da in diesem Fall Studierende an diesem Projekt mitgearbeitet haben, finde ich den Artikel auch sehr relevant. Meiner Meinung nach sollte es öfter solche (oder ähnliche) Projekte geben, bei denen sich Studierende einbringen und das Ergebnis einer breiten Masse zugänglich machen können – aus diesem Grund gefällt mir dieser Artikel und der Kontext außerordentlich gut.

09 Jan

Exkursion: Naturhistorisches Museum – Prähistorik

Name: Sigrid P.
Exkursionsziel: Naturhistorisches Museum Wien
Datum: 28.05.2016

Meiner Meinung nach ist das Naturhistorische Museum immer einen Besuch wert. Das liegt nicht nur daran, dass es in den letzten Jahren medienpädagogisch interessant aufbereitet wurde, sondern auch an der Vielfalt der Exponate und Sammlungen. Hier will ich mich allerdings auf die Prähistorische Sammlung beziehen und sie aus medienpädagogischer Perspektive näher betrachten.

NHM01

Bereits bevor man die prähistorische Abteilung betritt, wird man von einem (fast) lebendigen Dinosaurier begrüßt. Diese Installation ist aus mehreren Gründen interessant: Auf der einen Seite lässt sie den Dinosaurier sehr lebendig erscheinen. Seine Bewegungen sind aufgrund der Anatomie realistisch nachempfunden. Auch die Geräuschkulisse (ein eingespieltes Brüllen) macht ihn zu einem guten Medium um mit Schülerinnen und Schülern diese Thematik zu erarbeiten.

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Auch in der prähistorischen Abteilung selbst, finde man nachgebildete „Urzeitmenschen“. Allerdings bewegen sich diese nicht, sondern stehen lediglich da 🙂

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Allerdings gibt es hier die Möglichkeit wie ein Archäologe oder Anthropologe ein urgeschichtliches Grab freizulegen und herauszufinden, woran denn der dort liegende Mensch gestorben sein könnte – bzw. auch um mit Hilfe von anthropologischen Merkmalen herauszufinden, wie dieser Menschen denn gelebt haben könnte.
Hierbei gibt es einen überdimensional großen Touchscreen, welcher den Besucher/innen die Möglichkeit gibt selber aktiv zu werden.

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Auch das „Videomodell“ von Hallstatt, welches mit Hilfe eines Modells des Salzbergwerkes und einem digitalen Zeitraffer die Geschichte der Hallstätter-Kultur darstellt, ist einen Besuch wert.

Neben diesen Medien, gibt es noch einige andere, welche sich gut in den Unterricht einbringen lassen. Medienpädagogisch finde ich insofern interessant und relevant, als dass die Museumsleitung die Neuen Medien bewusst in eine Ausstellung eingebunden hat. Die Aufmachung finde ich persönlich ansprechend und kann mir gut vorstellen, sie in den Unterricht zu integrieren bzw. die Schülerinnen und Schüler auch medienpädagogische Fragestellungen und -antworten direkt vor Ort finden zu lassen.

Aus diesem Grund kann ich einen Besuch im Naturhistorischen Museum empfehlen. Die neuen museumspädagogischen Ansätze bieten Schülerinnen und Schülern in meinen Augen einen guten Anreiz um sich näher mit der Materie der Prähistorik zu befassen und tiefer in diese Welt einzutauchen.

09 Jan

Exkursion: Urgeschichtsmuseum Asparn/ Zaya

Name: Sigrid P.
Exkursionsziel: MAMUZ – Urgeschichtemuseum Asparn/ Zaya
Datum: 16. April 2016

Ich habe das Urgeschichtemuseum Asparn an der Zaya mit dem Hintergedanken besucht, dass ich einmal mit meinen zukünftigen Schülerinnen und Schülern im Zuge des Geschichteunterrichts dort hin fahren kann. Die neue Ausstellung im Museum selber war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. In der Museumspädagogik ist es derzeit ein Trend den Besucher mit Hilfe von sogenannten „Frageblasen“ zum selber nachdenken aufzufordern. So werden kleine „Blasen“ mit Fragen oder auch Aussagen in eine Ausstellung integriert, die beispielsweise Fragen zu den Objekten stellen. Diese Denkanstöße machen einen Museumsbesuch in meinen Augen interessanter und interaktiver.

Mamuz01

Als Medium lassen sich diese Frageblasen sehr gut in den Unterricht einbauen, da sie einerseits Denkanstöße für Schülerinnen und Schüler liefern, andererseits selbige aber auch selber dazu anregen an die jeweilige Zeit Fragen zu stellen (und die Antworten auf diese Frage in weiterer Folge zu suchen).

Mamuz02

Ich persönlich kann das Urgeschichtemuseum als Exkursionsziel für den Geschichteunterricht sehr empfehlen. Neben der Dauerausstellung gibt es im Freilichtmuseum außerdem noch Nachbauten von prähistorischen Häusern/ Bauten, welche mit einer Schulklasse besucht werden können um einen anschaulichen Geschichteunterricht durchzuführen.