17 Jan

Onlinesucht bei Kindern und Jugendlichen

Laut einer Studie der Krankenkasse DAK leiden rund 4,7% aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland an einer Onlinesucht.  Doch was genau heißt das für Betroffene und deren Angehörige?

Primär kann gesagt werden,dass der übermäßige Konsum von Online Rollenspielen die Lebensgewohnheiten der Kinder und Jugendlichen stark beeinflusst. Der Foxus rückt immer mehr in das virtuelle Leben und entfernt sich zunehmend vom sogenannten „Real Live“. Dies wirkt sich vor allem im sozialen Kontext aus. Durch das Vernachlässigen von Sozialen Kontakten im Realen Leben wird die Verbundenheit zur virtuellen Welt noch mehr gesteigert. Kinder und Jugendliche suchen Zuflucht bei Freunden in der virtuellen Welt. In vielen Fällen kann von einer Sucht gesprochen werden die zunehmend zu Vereinsamung und im schlimmsten Fall zum Realitätsverlust führen kann.

Man kann jedoch nicht behaupten, dass das Spielen von Online Rollen Games nur Negatives mit sich bringt, da durch diese Spiele auch einige Sozialkompetenzen gefördert werden. Beispielsweise ist es in einigen Spielen von Nöten in einem Team zu agieren um ans Ziel zu kommen. Somit wird Gruppendynamik, Hilfsbereitschaft, Taktisches Vorgehen und auch das Entwickeln von Strategien gefördert.
Dies heißt jedoch nicht, dass jene Kompetenzen auch im realen Leben angewendet werden können.

Aus Sozialpädagogischer Sicht kann gesagt werden, dass jene Spiele auch Auswirkungen auf den Schulaltag der Betroffenen haben kann. Müdigkeit, Unkonzentriertheit und die einhergehenden schlechten Noten sind nur einige von vielen Auswirkungen. Betroffene zeigen auch oft ein erhöhtes Gewaltpotenzial und können sich teilweise schlecht in der Klassengemeinschaft einbringen.

Für uns als zukünftige LehrerInnen ist diese Theamtik von sehr hohem Stellenwert. Unsere zukünftige Aufgabe ist es SchülerInnen sowie deren Eltern oder Bezugspersonen über neue Medien, deren Möglichkeiten, Vorteile sowie Gefahren zu informieren und aufzuklären. In schlimmen Fällen der Sucht ist es unsere Aufgabe, Eltern über mögliche Anlaufstellen zu informieren bzw. sie zu ermutigen Hilfe, in Form von SozialarbeiterInnen oder Suchtberatungsstellen, in Anspruch zu nehmen.
Im Zuge unserer Rechereche ist uns diese hilfreiche Hompage der Computersuchthilfe Hamburg postiv aufgefallen. Bitte hier klicken

Falls Interesse besteht sich näher in diese Thematik einzulesen, können wir das Buch „Lost in Cyberspace“ von Benjamin Grünbichler empfehlen. Bitte hier klicken

 

13 Apr

Ist Computer-Sucht oder Computer-Abhängigkeit bereits in der Volksschule ein Thema?

Computersucht ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr bei Kindern. Man versteht darunter jedes Verhalten im Bezug auf den Umgang mit dem PC, welches Grenzen des Normalen überschreitet und die allgemeinen Kennzeichen einer Sucht aufweist. Computersucht kann sich von Kind zu Kind unterschiedlich auswirken und zeigen, jedoch ist sie in erster Linie meist als Kommunikationssucht zu beobachten. Die Kinder sind fasziniert von sozialen Netzwerken, ganz besonders fasziniert sie die Tatsache, zu jeder Uhrzeit mit Menschen in Kontakt zu stehen, zu chatten und Fotos austauschen zu können. Zu dem kommen noch die Möglichkeiten, im Internet Tag und Nacht einkaufen zu können.

Gerade junge Mädchen sind oft mit ihren Freundinnen den ganzen Tag lang auf der Suche nach den besten Schnäppchen im Internet – das böse Erwachen kommt dann allerdings meist erst mit der dicken Rechnung, die sie nicht bezahlen können. Computersucht bei Kindern wird zunehmend auch als Spielsucht beschrieben, diese Form der Sucht betrifft sehr häufig Jungen. Die Faszination der Online-Spiele ist für die Kinder so groß, dass sie keine anderen Hobbys mehr verfolgen und ihr ganzes Denken nur noch um das Gewinnen bei einem Online-Spiel kreist. Computersucht bei Kindern kann auch in Form einer Online-Glücksspielsucht, einer Download-Sucht oder in seltenen Fällen auch in Form der Online Sexsucht auftreten. Gleich, in welcher Form die Computersucht bei Kindern auch auftreten mag: Die Betroffenen selbst können das Ausmaß ihres Verhaltens aufgrund ihres Alters oft noch nicht adäquat einschätzen und die daraus resultierenden Probleme nicht erkennen.

In unserer Praxisklasse hatten wir ein Beispiel von Computersucht. Ein Junge betonte häufig, dass er nach Hause wolle um Computer zu spielen, denn die Schule mache nicht so viel Spaß.

 

Denise Strehn & Magdalena Metzler

Quelle: http://www.danielplaikner.com/computersucht-bei-kindern/computersucht-bei-kindern.html

27 Nov

Spielsucht- Ein ernstzunehmendes Problem

Der Umgang mit digitalen Medien ist der jungen Generation nicht mehr fremd. Bereits Grundschulkinder haben reichlich Erfahrung und Wissen im Umgang mit Videospielen. Ist es wirklich ein ernstzunehmendes Problem oder einfach nur der Alltag eines Kindes des 21.Jahrunderts?
Wo liegt die Grenze zwischen Hobby und Sucht und wie kann man als Erwachsener durchgreifen?
Heutzutage sieht der Alltag eines Kindes anders aus als noch vor hundert Jahren. Anstatt raus an die frische Luft zu gehen, bleiben sie lieber zu Hause vorm Computer sitzen, da ihnen die virtuelle Welt wichtiger als alles andere erscheint.
Insbesondere Videospiele haben einen hohen Stellenwert und einen erhöhten Suchtfaktor bei Kindern und Jugendlichen. Oft sind sie nicht vom Computer oder von der Konsole wegzukriegen, was eindeutig Suchtanzeichen sind.
Wenn man als Elternteil versucht einzugreifen endet das oft mit Aggressionen der Kinder gegenüber ihrem Umfeld. Es ist deshalb wichtig, es gar nicht erst dazu kommen zu lassen, sondern rechtzeitig einzugreifen.

Wenn Sie den Anschein haben, dass ihr Kind computerabhängig sein könnte, kontrollieren sie erstmals die Zeit, die ihr Kind täglich für Spiele am Computer aufwendet.  Wenn ihr Kind so viel Zeit an der Konsole verbringt, sodass es sogar seine Freizeitsbeschäftigungen, wie Schule, Freunde, etc. ,  vernachlässigt, sollten Sie so schnell wie möglich handeln.
Weitere Anzeichen, die auf Spielsucht hindeuten:

– Wenn ein Kind sehr reizvoll reagiert, wenn man es beim Spielen stört.
– Wenn es während dem Spielen statt mit der Familie essen will.
– Wenn es unruhig und gereizt ist, wenn es nicht spielen kann.
– Wenn es viel Geld für Spiele ausgibt.
– Wenn es verheimlicht, wie viel Zeit es am Computer verbringt.
– Wenn es die Hausübungen nicht macht und dadurch die Schule vernachlässigt.

Um Kindern einen vernünftigen Umgang mit Spielen zu erleichtern, sind folgende Aspekte zu beachten:

Um an eine Lösung des Problems der Spielsucht zu kommen, sollte man erstmals mit dem Kind das Gespräch suchen.  Fragen Sie es woran es liegt, dass es soviel Zeit an dem Computer verbringt.
Wie man an der Statistik erkennen kann, dient das Computerspielen überwiegend als Unterhaltung.
Jedoch trägt die Langweile ebenfalls einen großen Beitrag bei.

-Kontrollieren Sie gezielt die Uhrzeit und finden sie ein Alternativprogramm, welches Sie mit dem Kind absprechen können.
-Beschäftigen Sie sich vermehrt mit ihrem Kind.
-Geben Sie ihrem Kind konkrete Zeitangabe vor.
-Wählen Sie zusammen mit ihrem Kind Computerspiele aus.
-Digitale Geräte im Kinderzimmer sind im jungen Alter nicht zu empfehlen.
-Erlauben Sie ihrem Kind nicht über die geplanten Zeiten zu spielen, nur um ihre Ruhe zu haben.

Jedoch sollten sie dem Kind das Computerspielen nicht gänzlich verbieten, sondern mit ihm gemeinsam ein gesundes Maß finden.

Sobald ein Kind erst mal süchtig ist, umso schwieriger wird es, es unter Kontrolle zu bekommen.
Wenn sich das Verhalten ihres Kindes nicht verändert, zögern sie nicht, eine Psychotherapeutische Hilfe zu beanspruchen.

Quellenangaben:

http://www.hilfreich.de/computerspielsucht-bei-kindern-gefahr-im-kinderzimmer_6878
http://www.elternwissen.com/familienleben/kinder-medien/art/tipp/onlinespielsucht-so-schuetzen-sie-ihr-kind.html
http://www.guter-rat.de/gesund-bleiben/gesundheit/spielsucht-wie-jugendliche-von-der-virtuellen-welt-abhaengig-werden
http://www.internet-abc.at/eltern/spielsucht.php