30 Jun

A1 Internet Guide für Kids – „Ab ins Internet, aber gewusst wie!“ Rezension

Kurzbeschreibung

Der A1 Internet Guide für Kids „Ab ins Internet, aber gewusst wie!“ wurde 2016 von A1 Telekom Austria AG herausgegeben. Die Broschüre beschreibt auf dem Sprachniveau von Kindern wichtige Informationen von der Entstehung und Übertragung von Internet (Interconnected Networks) und vieles mehr. Die Kinder werden von den drei Kindern Clara Clever, Anton Action und Henri Hoppsala durch die Broschüre geführt. Am Ende jeder Seite gibt es einen Bereich, in welchem sich die Kinder Notizen zu dem Inhalt machen können. Auf den Seiten befinden sich immer passende Illustrationen oder kleine Spiele.  Den Kindern wird das Internet als ein Netz vorgestellt, welches aus Kabeln, Sendemasten oder Satelliten besteht, und seit 1980 existiert. Die Abkürzung „www“ steht für „world wide web“ und eine Internetadresse gibt an, wo eine Seite im weltweiten Netz zu Hause ist. Die Kinder erfahren von den „harten“ und „weichen“ Teilen (Hardware, Software) und von Icons. Anschließend werden die Kinder gefragt, mit welchen Geräten sie ins Internet einsteigen können. Um den Kinder das Internet näher zu bringen, gibt es Aufgaben, in denen sie gezielte Wörter und bestimmtes Wissen mit Google recherchieren sollen. Die Kinder erfahren wie eine E-Mail verfasst werden kann. Auch auf die Gefahren von Spam-Mail, Dark Rooms oder online Bezahlungen im Internet werden die Kinder aufmerksam gemacht. Weitere Themen sind das Auswählen von geeigneten Profilbildern, das Erstellen eines Bloggs, das Preisgeben von privaten Informationen und der Umgang mit Cyber-Mobbing.

 

Der Link zur Broschüre:

A1 (2016): A1 Internet Guide für Kids, URL: https://a1internetfueralle.at/uploads/downloads/A1_Internet_Guide_fuer_Kids.pdf Stand 29.06.2018.

 

Persönliche Einschätzung

Meiner Meinung nach liefert die Broschüre einen guten Überblick über die wichtigsten Aspekte im sicheren Umgang mit dem Internet. Die relevanten Informationen werden einfach uns sehr kindgerecht erklärt. Die Spiele und Übungen auf jeder Seite finde ich sehr auflockernd. Auch die drei Charaktere, welche die Nutzung des Internets erklären und auf Gefahren oder Probleme Hinweisen, finde ich gut in Szene gesetzt. Ich schätze, die Broschüre kann gut im Unterricht verwendet werden.

 

Weiterführende Ideen zur Nutzung

Ich empfinde diese Broschüre als Unterrichtsmaterial definitiv geeignet. Die Broschüre deckt sehr viele Gebiete des Internets ab und begleitet die Kinder auf eine spielerische Weise. Die Erarbeitung der Broschüre sollte jedoch keine Einzelarbeit sein. Es ist wichtig, trotz einer guten Darbietung von Privatsphäre, Cyber-Mobbing und Co. mit den Kindern gemeinsam zu reflektieren. Auch könnten Übungen aus der Broschüre gemeinsam erarbeitet werden.

Zusätzlich zu der Broschüre wäre es interessant einen Spezialisten für die Nutzung des Internets in das Klassenzimmer zu holen oder auch eine Exkursion wie zum Beispiel in das Technische Museum zu organisieren. Zu dem Thema Cyber-Mobbing könnten auch Mitarbeiter des „147 – Rat auf Draht“ Teams in die Klasse geholt werden, um diese Thematik zu besprechen.

Das A1 Team bietet auch noch zusätzliches Unterrichtsmaterial auf ihrer Seite an, welches gratis benutzt werden kann.

30 Apr

Safer Internet für die VS

Rezension zum Thema Safer Internet

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Flyer_Volksschule.pdf

In dieser zweiseitigen Broschüre, auch als Flyer bezeichnet, werden in Kurzform einige Tipps für die sichere Benutzung des Internets durch Kinder vorgestellt. Sie sind in einfacher und kinderadäquater Sprache formuliert und haben tatsächlichen Bezug zur Realität. Zusätzlich finden sich am Ende zwei Verweise auf Internetseiten mit noch mehr Informationen zu diesem Thema, beziehungsweise eine Telefonnummer, welche auch Hilfe zu diesem Bereich bereitstellt.

 

Meiner Einschätzung nach, beeinhaltet dieser Flyer einige sinnvolle und brauchbare Tipps, ersetzt jedoch nicht eine ausführliche Erklärung und Auseinandersetzung mit diesem Thema. Man könnte dies den Kindern zuerst zum Lesen geben, um nachher auf jede Aussage der Broschüre einzeln einzugehen. Dabei kann auch nach bereits gesammelten Erfahrungen gefragt werden. Überdies würde ich auf die beiden Internetseiten genauer eingehen, um Möglichkeiten aufzuzeigen sich selbstständig zu informieren.

29 Apr

Internet- aber sicher

„Internet- aber sicher!“

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Flyer_Volksschule.pdf

„Internet – aber sicher“ ist eine für Volkschulkinder konzipierte Broschüre. Bereits in der Aufmachung zeigt sich, dass der Versuch gestartet wurde, den Flyer für Kinder so ansprechbar zu machen wie möglich. Was ich für sehr gelungen finde, da der Flyer sehr ansprechlich und kindgerecht gestaltet wurde.

Der Flyer selbst hat die Form eines Handys und springt einem direkt ins Auge. Auch der Inhalt wurde versucht spannend zu gestalten, indem der Text in Form von Chatverläufen geschrieben wurde.

In der Broschüre wird versucht, den Kindern die wichtigsten Regeln näher zubringen. Beispielsweise „Nicht alles im Internet ist wahr.“ oder „Wer du bist geht Fremde und Internetfreunde nichts an“.
Da es sich lediglich um einen Flyer handelt werden nur ein paar Regeln aufgezeigt.

Am Ende des Flyers sind jedoch Hinweise für weitere Webseiten angeführt, die man heranziehen kann falls man noch mehr Hilfe und Tipps benötigt.

Ich denke, dass man diese Broschüre sehr gut als Arbeitsmaterial nehmen kann, um als Lehrperson mit Kindern das Thema Internet und Gefahren des Internets näher zu thematisieren.

Nora

28 Apr

Flyer für Volksschulkinder: Internet – aber sicher!

Ich habe mir aus dem Broschürenservice von Saferinternet den „Flyer für Volksschulkinder: Internet – aber sicher!“ (https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Flyer_Volksschule.pdf, 25.04.2018) angesehen, welcher 2018 herausgegeben wurde und de facto eine Folder-Fassung des 2017 herausgegebenen Plakats „Stay Online, Stay Safe“ (https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Plakat_StaySafe.pdf, 25.04.2018) ist. Zum Folder gibt es ein ausführliches, fast 50-seitiges Heft/Unterrichtsmaterial, mit Erklärungen und Übungen für den Unterricht (https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Safer_Internet_in_der_Volksschule_01.pdf, 25.04.2018).

 Kurzbeschreibung: Der Flyer, grafisch ausgesprochen ansprechend gestaltet (in „Handyform“), fasst in acht Punkten die größten Gefahren bei der Nutzung des www zusammen (Themen sind „Fake News“, Urheberrecht, Datenschutz, Sprachgebrauch und Mobbing), wobei allerdings – und ich sehe das sehr positiv – auch vor einer zu intensiven Nutzung („Genug ist genug“) gewarnt wird oder auch bei Problemen nicht nur weitere Informationsseiten oder telefonische Hilfen (Rat auf Draht), sondern auf Gespräche mit erwachsenen Vertrauenspersonen verwiesen wird. Die Texte sind kurz, schlüssig und in adäquater Sprache abgefasst.

Ich finde den Flyer ausgesprochen gelungen (dies gilt aber für nahezu das gesamte Angebot, insbesondere auch die Videos) und komplett, er ist ausgesprochen gut für den Unterricht (und sei es nur zur Erinnerung) bzw. zur Unterstützung zu Hause geeignet. Zur Vertiefung (oder bei Unklarheiten) dient das oben angeführte Unterrichtsmaterial, inklusive – analogen – Arbeitsblättern. Der Flyer bzw. auch das Unterrichtsmaterial können überdies sehr gut auch in der Sekundarstufe I verwendet werden.

Auch wenn „Digitale Kompetenz“ mittlerweile zu den acht von der Europäischen Union formulierten Schlüsselkompetenzen gehört, finde ich es diskussionswürdig, dass insbesondere das Thema Sicherheit – Datenschutz – Urheberrecht hier – abermals – „auf die Schule abgewälzt wird“, da dieses Thema eigentlich in den Bereich der Eltern fällt – diese sind ja auch entsprechend bei Rechtsverletzungen haftbar. Dies bedeutet nicht, dass das Thema überhaupt keinen Platz in der Schule hat, allerdings sollten jedem Erziehungsberechtigten mögliche Folgen klar sein, wenn sie/er dem Kind, möglicherweise sogar unkontrolliert, Zugang zum www ermöglicht.

28 Apr

Rezension Broschüre „Internet- aber sicher!“

Die Broschüre „Internet- aber sicher!“ https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Safer_Internet_in_der_Volksschule_01.pdf

Ist für Volkschulkinder entwickelt und ausgerichtet worden. Die Hersteller haben sich viele Gedanken bezüglich der Aufmachung gemacht. Darum hat der Flyer die Form eines Handys und die Informationen stehen in einer Art Chatverlauf, das macht es ansprechender zu lesen. Die wichtigsten Gegebenheiten sind darauf in kurzen und einfachen Sätzen beschrieben, so steht beispielsweise, dass keine intimen Bilder gepostet werden sollten, oder, dass es keinen Fremden etwas angeht, wo man wohnt oder wie man heißt. Intime Informationen sollten geheim bleiben. Vor Mobbing wird auch gewarnt, sowohl vorm mobben als auch vorm gemobbt werden.

Meiner Meinung nach ist diese Broschüre sehr ansprechend, sie behandelt die wichtigsten und gefährlichsten Themen im Internet. Ich finde die Form sehr ansprechend, auch finde ich es gut, dass alle Informationen kurz und einfach an die Kinder gebracht werden. Teilweise finde ich jedoch, dass man mehr ins Detail gehen könnte, beziehungsweise würde ich als Lehrperson meinen Schülerinnen und Schülern diesen Flyer anbieten, danach jedoch jeden Punkt genauer thematisieren, um es den Kindern noch verständlicher machen zu können.

Auf der Broschüre steht unter Anderem, dass man seine Telefonnummer, Adresse und vieles mehr nicht mit Fremden teilen kann, was ich gut finde, leider steht nicht beschrieben, warum man dies nicht machen sollte, sowas und vieles mehr würde ich vertiefen, da ich es wichtig finde, dass die Kinder auch darüber Bescheid wissen, warum sie gewisse Dinge nicht machen sollten.

27 Apr

Datensicherheit und Onlinesucht

Ich habe mich aus der Liste der Materialien von safer-internet für die Comic-Handlungen entschieden, weil es eine Vielfalt an Thematiken auch von einer humoristischen Perspektive betrachtet, eine Betrachtungsweise, die bei den anderen Materialien kaum zu finden ist. Hier wird eine große Bandbreite an Themen abgedeckt, von Cybermobbing bis zu den unmittelbaren Auswirkungen von Online-Sucht. Die Vorteile einer hybriden Darstellungsweise dieser Thematik sind folgende, Liste unvollständig:
-Kurzweilig für die Kinder
-Prägnante, klare Darstellungen, leicht verständlich
-Optische Elemente – sehr wichtig für Kinder in der heutigen Zeit, wecken sofortiges Interesse
-Lernen anhand von Geschichten
-Kinder lernen, kurze Strips zielgerichtet zu analysieren; anstatt sie nur als Unterhaltung wahrzunehmen nehmen sie auch Botschaften wahr

Cybermobbing
Hier wird auf dieses Thema auf eine wenig ernsthafte Weise eingegangen, das hauptsächliche Ziel besteht daran, die Leser zum Lachen zu bringen. Die Protagonisten sind klischeehaft; hier der starke, aber dumme Mobber, dort der intelligente, aber schmächtige, noch nicht in der Pubertät sich befindende Gemobbte. Es soll in erster Linie zum Lachen bringen, Lösungsvorschläge werden nicht unterbreitet.

Sexting
Auch hier ist der Ansatz die Kreierung von Lachen, doch es wird auch unterschwellig eine Botschaft gesendet, die durchaus als ernst einzuordnen ist. Es geht um das Senden von Fotos und das man sehr vorsichtig dabei sein sollte; allzu schnell verbreiten sich ungewünschte Bilder. Auch eigentlich harmlose Bilder werden plötzlich sehr kritisch gesehen; an und für sich sind sie harmlos, doch jeder sollte sie trotzdem nicht sehen können. Auch sieht man, dass man sehr aufpassen soll, mit wem man Nachrichten teilt und es sehr schnell peinlich werden kann.

Durchgesickerte Informationen
Hier wird klargemacht, wie vorsichtig man mit Informationen im Internet sein muss. Selbstverständlich sollte man nicht allen bekanntgeben, dass man auf Urlaub ist. Man weiß nie, wer mitliest.

Wahr und falsch im Internet
Kern dieser Kurzgeschichte ist, dass natürlich nicht alles stimmt, was man im weltweiten Netz liest. Auch kommt der (junge) Leser hier zum Schluss, dass natürlich alles, hinter jedem Blogg eine Person aus Fleisch und Blut steckt. Und die kann sich irren – oder schlicht und einfach schwindeln.

Kinderfotos in sozialen Netzwerken
Es ist eine bekannte Problematik, dass in sozialen Netzwerken Fotos von Kindern reingestellt werden. Ebenso das Angeben von Daten. Diese sollten nie leichtfertig eingegeben werden, es ist nicht gut, wenn jeder deine Adresse oder die deiner Tochter kennt. Außerdem für die Kinder eine Entscheidung getroffen.

Online Games
Hier wird Spielsucht mit seinen negativen Auswirkungen thematisiert. Dies könnte aber besser dargestellt werden: umfangreicher und etwas seriöser.

Nein zu Hasspostings
Dies ist ein Versuch zur Prävention derselben. Es wird eine negative Auswirkung von Hasspostings (Unbeliebtheit) erläutert und könnte Kinder zum Nachdenken bringen, dass das Schreiben eines Hasspostings sich schnell gegen den Verfasser richten kann.

Vorsicht bei Online-Shops
Ein kurzer Comic, der dennoch das Wichtigste beinhaltet, worauf man achten sollte: Das „Sicherheitsschloss“ in der Adresszeile und regelmäßige Aktualisierung der Seite.

Zu viel Zeit im Internet /Handymania
Eines der besseren Werke. Hier wird die Gefahr thematisiert, wenn man zu viel Zeit in „sozialen“ Netzwerken oder generell vor dem Bildschirm verbringt. Sehr gut gelungen, und könnte die kindlichen Leser zum Nachdenken bringen. Verbringe ich zu viel Zeit damit? Verpasse ich wichtige Dinge im Leben? Ist das nicht eigentlich erbärmlich im Vergleich zu realen Erlebnissen, die mir möglich sind?

Online-Banking im öffentlichen W-Lan
Ein unglaublich wichtiger Beitrag! Natürlich sollte man kein Online-Banking in einem öffentlichen W-Lan durchführen!

Zusammenfassung:
Sehr interessante Beiträge, die zum Nachdenken anregen. Mögliche Durchführungen im Unterricht wären ein gemeinsames Durchlesen und Besprechen, oder man teilt in Gruppen ein, und jede Gruppe bekommt eine Kurzgeschichte und schreibt sich Notizen dazu auf. Danach werden die einzelnen Geschichten vorgestellt: Worum geht es bei eurer Geschichte? Was denkt ihr, ist die Botschaft? Was habt ihr gelernt? Was fandet ihr interessant. Jedoch sind gezielte Fragen hier sehr schwierig und man könnte es auch nur bei einer kurzen Inhaltsvorstellung belassen, mit anschließender Diskussion. Auch eine kurze theatralische Vorführung wäre möglich – aber auch schwer zu organisieren.

Link:
https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Saferinternet.at_Comics_WEB.pdf
Letzter zugriff am 27.04.18
Haidenthaler Johannes

22 Apr

Rezension – Unterrichtsmaterial „Aktiv gegen Cyber-Mobbing“

Link zur Broschüre: https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Aktiv_gegen_Cyber_Mobbing.pdf

Beschreibung:

Zunächst wird der Begriff des „Cyber-Mobbings“ geklärt und weitere dazugehörige Themenbereiche, z.B. der Unterschied zu Mobbing und Auslöser und Formen von Cyber-Mobbing, aufgegriffen. Außerdem werden die rechtlichen Grundlagen skizziert. Des Weiteren wird speziell auf das Schulumfeld eingegangen und die Wichtigkeit des Eingreifens (von Lehrenden, der Schulleitung, Eltern, Peers, etc.) aufgezeigt. Dies wird mit Fallbeispielen und Vorschlägen zum Handeln unterstrichen.
Konkrete Umsetzungsideen zur Prävention, Erkennung und zum Handeln werden in Form von Beratungsstellen und Übungen im Unterricht dargestellt. Auch weitere Links und Materialien zu Informationen bezüglich Cyber-Mobbing sind in der Broschüre enthalten.

Persönliche Einschätzung:

Meiner Meinung nach ist diese Broschüre sowohl für Lehrende als auch für Eltern oder anderweitig Interessierte gut geeignet. Sie bietet viele Informationen zum Thema Cyber-Mobbing und Mobbing allgemein, wie zum Beispiel Begriffserklärungen und rechtliche Aspekte. Anhand der Fallbeispiele kann das vorher gelesene theoretische Wissen besser verarbeitet werden.

Die Kopiervorlagen für die Schule sind in jugendgerechter Sprache geschrieben, allerdings würden diese, wie auch von der Plattform vorgeschlagen, eher für die Sekundarstufe I als für die Volksschule passen. Es ist relativ viel Informationstext, der eventuell graphisch dargestellt mehr Kinder und Jugendliche ansprechen würde. Gerade Schüler/innen, deren Erstsprache nicht Deutsch ist und denen das Lesen noch schwerer fällt, werden hierbei auf einige Stolpersteine treffen.

Die Übungen beinhalten zum Beispiel Rollenspiele, bei denen gemeinsam ein Ausweg aus einer Cyber-Mobbing-Situation gesucht werden soll, und Selbst-Reflexionen zur Nutzung vom Internet. Es wird eine große Bandbreite von einerseits Einzelarbeits- oder Gruppenarbeitssituationen angeboten, sodass sowohl das eigene Bewusstsein als auch die Gemeinschaft im Fokus stehen.

Die Online-Profile von Jugendlichen, die in einer Übung dargestellt sind, wirken auf mich etwas übertrieben. Ich bin mir bewusst, dass diese genauso vorkommen könnten, jedoch denke ich, dass auch die Preisgabe von weniger Informationen im Internet Auswirkungen haben können. Es sollte den Kindern und Jugendlichen grundsätzlich schon einmal bewusst gemacht werden, dass Daten, die einmal im Internet waren, nicht mehr komplett entfernt werden können.

Zusammenfassend lässt sich diese Broschüre von saferinternet.at für die Arbeit zum Thema „Cyber-Mobbing“ sehr weiter empfehlen. Sie bietet grundsätzliche Informationen und zahlreiche Übungen, aus denen ausgewählt werden kann. An die angeführten Beratungsstellen können sich Lehrende, Eltern, Schüler/innen, Schulleiter/innen und alle weiteren Interessierten wenden. Die Broschüre ist ansprechend und handlungsorientiert.