20 Jun

Pew, Pew! Projektdokumentation des Lasercutter Videotutorials

Gruppe 5

  1. Seminartermin am 28. März 2017

Zuerst galt es ein gemeinsames Gruppenprojekt zu finden. Rasch kristallisierte sich heraus, wer von der Seminargruppe am Lasercutter interessiert war und wir stellten eine Gruppe von 4 Studierenden. Die erste Idee war, einen Radioblog zu erstellen, da dies einfacher zu realisieren wäre, als ein Video. Nachdem aber sogar 2 Gruppenmitglieder bereits Erfahrung mit Videoschnitt hatten und 1 Gruppenmitglied Erfahrung mit Videomoderation hatte, entschieden wir uns dann doch für einen Videobeitrag. Welche Form dieser genau annehmen würde war uns noch nicht ganz klar, zumindest etwas in die Richtung Tutorial oder eine Vorstellung des Konzepts Stempelerstellung per Lasercutter und wie man dies auch mit SchülerInnen leicht realisieren könnte. Um die Kommunikation untereinander zu vereinfachen, erstellten wir außerdem eine WhatsApp Gruppe mit dem klingenden Namen “Bergers Lasersquad”.

 

  1. Seminartermin am 04. April

Beim zweiten Termin begannen wir unsere Projektplanung zu konkretisieren, indem wir die genaue Arbeitsteilung unter den Gruppenmitgliedern fest legten und weiters mithilfe eines Open Source Spezialprogramms einen sogenannten Gant-Plan erstellten, in dem der Ablauf und die ungefähren Arbeitsschritte eingetragen wurden. Zwar beachteten wir dabei Feiertage und Ferienzeiten, aber was wir nicht bedacht hatten, waren die unterschiedlichen Prüfungstermine der einzelnen Gruppenmitglieder, deren Bedeutung uns erst im weiteren Verlauf bewusst wurde. Um den Ablauf der Videoaufnahme zu vereinfachen, begannen wir ein sogenanntes Story Board zu zeichnen (welches sich aber im Nachhinein als etwas zu ambitioniert herausstellen sollte, vor allem aufgrund der Limitationen unseres Equipments und des unterschätzten Zeitaufwands)

 

  1. Seminartermin am 23. Mai 2017

Nach der vorausgegangenen Planung, hitzigen Diskussionen und zahlreichen hervorragenden Ideen und noch viel mehr wieder verworfenen Ideen ging es nun endlich ans Eingemachte: dem Filmen des eigentlichen Lasergraviervorgangs. Im provisorischen, neue eingerichteten Labor der PH Wien im uns bis dato unbekanntem Trakt der BE- und Werkräume wurden wir von einem Werklehrenden freundlich empfangen. Jeder von uns hatte eine Stempelvorlage in einer Art vorbereitet, wie man es auch mit SchülerInnen umsetzen könnte:

  1. eine simple Zeichnung, welche mit dem Smartphone abfotografiert wurde
  2. einen Schriftzug, welcher in einem einfachen Textverarbeitungsprogramm erstellt wurde
  3. ein in einem Grafikprogramm designtes Bandlogo
  4. und schließlich ein im Internet kostenlos generierter statischer QR-Code, welcher einen Link auf unseren Seminarblog enthält.

Mit dem zum Lasercutter zugehörigen Computerprogramm wurden diese Vorlagen pixelmäßig gegebenenfalls bereinigt, dann in eine Vektorgrafik umgewandelt und schließlich der Lasercutter damit gefüttert. Dabei ist zu bemerken, dass es für diesen Vorgang unbedingt eine Person braucht, die Erfahrung im Umgang mit diesem Programm hat, da man als Laie mit der gewaltigen Masse an Optionen sonst völlig überwältigt wäre. Ohne der tatkräftigen Unterstützung unseres Professors hätten wir wohl keine einzige Gravur zusammengebracht. Die Komplexität dieses Programms birgt allerhand Tücken, beispielsweise gravierte und schnitt es anfangs in einem falschen Maßstab, was einmal sogar in Stempelgriffen resultierte, welche wahrscheinlich sogar für die Hände von Legofiguren zu klein gewesen wären. Wenn man also vorhat, so ein Projekt mit SchülerInnen zu realisieren, muss man sich entweder selbst ausführlich mit dieser Materie auseinandersetzen oder auf eine andere Lehrperson mit entsprechend einschlägiger Erfahrung zurückgreifen können. Schlussendlich konnten wir dann aber jeder mit unserem persönlichen, aufgrund der Hitze des Graviervorgangs etwas seltsam duftenden Gummistempels nach hause gehen. Das Filmen des Videovorgangs war selbst auch nicht so einfach, da man durch die starke Reflexion der Schutzabdeckung erst einmal einen passenden Winkel finden muss, in dem man die Kamera auf dem Stativ ausrichten konnte.

 

  1. Seminartermin am 30. Mai

Nachdem der Graviervorgang und dessen Abfilmen bereits abgeschlossen war, begannen wir nun mit dem Dreh der Moderationssequenzen. Diese mussten wir dann eher improvisieren als an unserem überambitionierten Storyboard ausrichten. Glücklicherweise konnten wir dabei auf ein Tonaufnahmeequipment eines Gruppenmitglieds zurückgreifen, da der Ton der von uns verwendeten Videokamera ansonsten eher unzufriedenstellend geworden wäre. Die Zeit, die man für nur wenige Minuten Videomaterial benötigt ist wirklich äußerst beachtlich, man versteht schnell, warum ein vielköpfiges Film- und Produktionsteam oft Monate oder gar Jahre braucht, um einen zweistündigen Film zu produzieren.

 

  1. Seminartermin am 13. Juni

Hier wurde unsere Unaufmerksamkeit bei der Planung schlagend: dieser Termin fiel in eine ziemlich intensive Prüfungswoche, weshalb wir uns darauf einigten, das für diesen Termin Geplante nach den Prüfungen in unserer Freizeit nachzuholen. Die Ton- und Gitarrenaufnahmen wurden deshalb gemeinsam zu einem späteren Termin in den privaten Räumlichkeiten unseres Audio Experten nachgeholt.

 

  1. Seminartermin am 20. Juni 2017

Durch einen technischen Rückschlag (unser Laptop für Videobearbeitung gab den Geist auf) waren wir gezwungen, den heiklen Arbeitsschritt des Video- und Tonschnitts auf den Vormittag vor der Präsentation zu verschieben, da erst dann ein passendes Ersatzgerät zur Verfügung stand und uns zusätzlich eine Prüfung am Vortag hinderlich war. Aber mit vereinten Kräften und dem Know-How unserer Schnitt Experten gelang es uns, schließlich doch noch zu einem Endprodukt zu kommen. Zwar bei weitem nicht so ausgefeilt und perfekt, wie wir es uns in der ersten Einheit ausgemalt hatten, aber dennoch waren wir mit unserer Arbeit zufrieden.

26 Apr

if-sentences: step-by-step

Projektbeschreibung:

Für unser Projekt einigten wir uns darauf ein Tutorial zu einem englischen Grammatikpunkt zu erstellen, um dieses eventuell in der Zukunft auch im Unterricht verwenden zu können.

Das Thema unseres Tutorials sind die „If-Sentences“, samt Regeln, Ausnahmen und Beispielen. Das Ziel dieses Projektes ist es ein Video zu erstellen, welches wichtig und wertvoll für den Englischunterricht ist und sowohl Schülern und Schülerinnen, als auch Lehrpersonen es ermöglicht, das Thema anders zu unterrichten, als man es kennt. Das Video soll Schülerinnen und Schülern, die If-Sentences näherbringen, erläutern und veranschaulichen. Mit dem Video sollen sie die Inhalte wiederholen, lernen und abrufen können.

In dem Tutorial werden allgemeine Fakten zu den If-Sentences erklärt, die drei verschiedenen Typen von If-Sentences präsentiert, genauer besprochen und mit Beispielen illustriert.

Im Anschluss, nachdem Schüler und Schülerinnen das Video gesehen haben, sollen sie anhand der Inhalte, die sie im Video gehört haben, versuchen einige „If-Sentences“ zu lösen.

Projektplan

  1. Planung: In diesem ersten Schritt möchten wir vorerst zu unserem Thema eine Recherche durchführen. Wichtig für uns ist auch zu sehen, wie dieses Thema in den Büchern für den Englischunterricht, dargestellt wird. Aus diesen Büchern können wir dann Ideen nehmen und allgemein sehen mit welchen Themen dieser grammatikalische Aspekt in Verbindung verbracht wird. In diesem Schritt möchten wir auch das Drehbuch schreiben, einen Drehort finden und unser Equipment bereitstellen. Vorher möchten wir verschiedene Kameras testen um zu sehen welche zu unserem Format passen wird. Die Rollenverteilung darf in diesem Schritt auch nicht fehlen.
  2. Produktion: Hier legen wir den Fokus auf das Filmen. Wir möchten einfach mehrere Szenen Filmen, um dann zu entscheiden, was wir definitiv in unser Tutorial einbauen möchten. In unserem Video möchten wir selber die Regeln der if-sentences schreiben und dazu möchten wir in diesem Schritt auch verschiedene Arten ausprobieren. Entweder nehmen wir ein white board oder weißes Plakatpapier.
  3. Bearbeitung: Hier erfolgen der Schnitt und die Bearbeitung. Zuerst möchten wir uns alle Szenen einzeln ansehen und diese bearbeiten. Eventuell müssen wir auch Szenen neu drehen oder entfernen und ersetzen. Nachdem wir dann zufrieden sind mit unseren Ergebnissen möchten wir das Video schneiden und das Endprodukt ansehen und analysieren.
  4. Präsentation: Hier zeigen wir das Video der Seminargruppe. Eventuell würden wir auch darüber reden, wie man so ein Tutorial Video im Englischunterricht einbauen könnte oder wie man mit den Kindern in der Klasse selber so ein Video drehen könnte.

Zeitressourcen und Personalressourcen

 

Tätigkeiten Durchgeführt von Bis
Die Erstellung der Projektbeschreibung Gruppe 26.4.2017
Recherche zum Thema Gruppe 10.04.2017
Drehbuch schreiben Gruppe 30.04.2017
Drehort finden Gruppe 30.04.2017
Equipment sammeln Studentin 30.04.2017
Rollenverteilung Studentin 30.04.2017
Equipment testen Studentin 05.05.2017
Voice Over Testaufnahme Studentin 05.05.2017
Probefilmen Gruppe 10.05.2017
Filmen Gruppe 20.05.2017
Video bearbeiten Studentin 30.05.2017
Evtl. Szenen neu aufnehmen Gruppe 05.06.2017
Video schneiden Studentin 10.06.2017
Video präsentieren Gruppe 20.06.2017

 

Sachressourcen:

  • Materialien für das Video: White Bord, Stifte, weißes Plakatpapier
  • Kamera, Mikrofon, Stativ
  • Ein Seminarraum in der PH, ein Park zum Drehen von Szenen draußen
26 Apr

Pew, Pew! Videotutorial zum neuen Lasercutter

Gruppe 5: „Lasersquad“

Projektbeschreibung
Inhalt des Projektes ist es einen Videoproduktion zu erstellen, die den Arbeitsablauf einer Produktion eines Stempels mittels Lasergraviermaschine (Lasercutter) darstellt. Dies soll in Form eines Videotutorials umgesetzt werden, welches in eine Art humorvoller Geschichte eingebettet werden soll. Auf der Makerfaire in Wien werden zudem zusätzliche Lasercutterideen gesammelt, welche am Ende des Videos weitere Einsatzmöglichkeiten dieser Technik näher bringen sollen.
Es sollen mehrere verschiedene Möglichkeiten der Vorlagenerstellung aufgezeigt werden. Einerseits einfache, mit SuS verwendbare Methoden, wie das Abfotografieren von händisch erstellten Zeichnungen bzw. das Zeichnen in einfachen Programmen, als auch komplexere Methoden wie Entwürfe in speziellen Vektorprogrammen und ähnliches.

Personalressourcen
4 Gruppenmitglieder und einen Betreuer des Medialabs zur Bedienung des Druckers.



Sachressourcen
Für das Video:
– Digitale Videokamera (alternativ Smartphone)
– Computer zum Video schneiden
– Videobearbeitungsprogramm zum Schneiden
– Aufnahmeprogramm für Bildschirminhalte zur Dokumentation der Bearbeitung der Stempelvorlage



Für den Stempel:
– Computer zum Stempelerstellung
– Bildbearbeitungsprogramme zur Stempelerstellung (Pixel- bzw. Vektorprogramme)
– Lasercutter (im Medialab)
– Materialien für den Stempel (Holz und Gummi)
– Smartphone zum Abfotografieren händischer Zeichnungen


Aufgabeneinteilung
– Technik (Kamera, Schnitt,…): Benno und Yvonne
– Moderation und Sprecher: Michael
– Schriftliche Projektdokumenation (Onlineblog,…): Franz

Projektplan

Unter folgendem Link ist ein PDF-Export unserer Gant-Projektplanung abrufbar:

https://drive.google.com/open?id=0B4Hkf23DyOQ_X1BzLVFCX3V6dUk

17 Jun

Videoproduktion-Tutorials Dreiecke

Wie im letzten Blog beschrieben, (http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2016/05/13/videoproduktion-teil-2-tutorials-dreiecke/) haben wir alle Fotos für unsere Videos bereits aufgenommen. Von den insgesamt 1833 aufgenommenen Fotos verwendeten wir für die fertigen Videos 1574 verschiedene Fotos. Die Differenz ergibt sich aus den wie in den vorherigen Einträgen (http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2016/05/09/erste-probleme-tutorials-dreiecke/ und http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2016/04/29/erster-videoproduktion-tutorials-dreiecke/) beschrieben, zusätzlichen Aufnahmen.

 

Die Videos haben wir mit Windows Movie Maker produziert. Mithilfe dieses Programmes kann man aus Bildern Videos erstellen und zwar mit einer Bildfolge von einem Bild pro Sekunde. Diese Bildfolge ist vordefiniert und lässt sich nicht ändern. Damit das fertige Video aber flüssig abgespielt wird, haben wir die Ablaufgeschwindigkeit erhöht.

Da wir einige Sequenzen in jedem Video verwenden, haben wir die Videos der einzelnen Sequenzen extra produziert und anschließend zusammengesetzt. Dadurch konnten wir für die unterschiedlichen Sequenzen unterschiedliche Ablaufgeschwindigkeiten verwenden. Aufgrund dieser Vorgehensweise konnten wir auch mit Überblendungen arbeiten.

Es gibt Sequenzen mit Vierfacher Geschwindigkeit, also mit 4 Bildern pro Sekunde und Sequenzen mit Achtfacher Geschwindigkeit, also 8 Bilder pro Sekunde.

 

Vorspann 4 Bilder/Sekunde
Dreieckskonstruktion 8 Bilder/Sekunde
Vorspann zwei mit LKW 8 Bilder/Sekunde
Konstruktionen 4 Bilder/Sekunde
Abspann 4 Bilder/Sekunde

 

Am Ende der einzelnen Sequenzen haben wir 15 zusätzliche idente Fotos eingefügt, damit das Ende des Videos ein bisschen länger zu sehen ist.

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Insgesamt haben unseren 5 Videos eine Länge von 11 Minuten und 29 Sekunden.

Höhenschnittpunkt 93 Sekunden
Inkreismittelpunkt 149 Sekunden
Schwerpunkt 173 Sekunden
Umkreismittelpunkt 168 Sekunden

Euler’sche Gerade

106 Sekunden

Dem Speicherbedarf für die Fotos und in Folge für die Videos haben wir Anfangs keine Bedeutung beigemessen. Da die Bilder mit (vermutlich unnötig) großer Auflösung erstellt wurden, sind auch die resultierenden Videos mit etwa 20Mbyte bis fast 70 Mbyte relativ groß.

Ein wenig konnte dies noch optimiert werden, indem wir bei der Videoproduktion nicht mit optimaler Qualität, sondern mit PC Qualität abspeicherten. Die Größen der Filme sind somit zwischen 13 Mbyte und 20 Mbyte.

Die Videoproduktion ist somit abgeschlossen, die Videos sollten, wenn es die Zeit zulässt, noch vertont werden. Da die Videos aber selbsterklärend sind ist dies nicht unbedingt erforderlich.

13 Mai

Videoproduktion Teil 2 – Tutorials Dreiecke

Anders als in unserem Zeitplan vorhergeshen, haben wir es zeitlich nicht geschafft, alle vier Videos in den Präsenzphasen fertig zu stellen. Mit über einer Stunde Verspätung starteten wir mit der Produktion, weil sehr viele organisatorische Dinge in der Lehrveranstaltungsgruppe besprochen wurden und jede Gruppe ihr Projekt „gepitcht“ hat. Wir haben uns noch ein weiteres Mal getroffen und die Bilder für alle Konstruktionsvideos fertig gestellt. Auch wurden für das allgemeine Intro neue Bilder gemacht, da das Bildformat, wie im Blog 4 beschrieben (http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2016/05/09/erste-probleme-tutorials-dreiecke), nicht gepasst hat.

In diesem Intro soll aus einem Buchstabensalat nach und nach der Schriftzug „Die merkwürdigen Punkte des Dreiecks“ entstehen. Dieses Mal haben wir uns dazu entschlossen, die Bilder in verkehrter Reihenfolge aufzunehmen. Wir haben mit dem Schriftzug begonnen und daraus wurde Schritt für Schritt ein Buchstabensalat. Im fertigen Video werden die Bilder dann in umgekehrter Reihenfolge abgespielt.

Die Konstruktionen der einzelnen Punkte verliefen ohne weitere Probleme. Die Konstruktion vom Höhenschnittpunkt erwies sich als die Einfachste, da man hierzu den Zirkel nicht benötigt. Diesen Punkt benötigt man für keine weiterführenden Konstruktionen, sondern er liegt nur auf der Euler’schen Geraden, somit sind kleine Ungenauigkeiten irrelevant.

Nachdem wir alle Bilder aufgenommen hatten, haben wir beschlossen, ein zusätzliches Video, in dem die Euler‘sche Gerade erklärt wird, zu produzieren. Die Euler‘sche Gerade ist jene Gerade, welche durch den Umkreismittelpunkt, den Schwerpunkt und den Höhenschnittpunkt verläuft. Die Produktion dieses Videos gestaltete sich als sehr einfach, da man nur die bereits in den anderen Videos konstruierten Punkten abpausen und anschließend miteinander verbinden musste.

Da wir uns abseits der Seminarzeiten auch noch getroffen haben, befinden wir uns wieder im Zeitrahmen. Bis das Projekt fertig ist, müssen wir noch aus den einzelnen Fotos die fünf Videos erstellen und vertonen.

Insgesamt haben wir 1833 Fotos aufgenommen!

09 Mai

Erste Probleme – Tutorials Dreiecke

Während drei Studierende die Hauptteile der einzelnen Videos drehten, erstellte der andere Teil der Gruppe die ersten Videos der Intros, welche wir das letzte Mal schon produziert hatten. Nähere Informationen sind im letzten Blogeintrag (http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2016/04/29/erster-videoproduktion-tutorials-dreiecke/ ) nachzulesen. Wir erstellen die Videos aus den einzelnen Bildern mit dem Programm „Windows Movie Maker“.

Das Problem:  

Im Zuge dieser Arbeit, stellte sich die Frage in welchem Format wir die Videos drehen wollen. Im Programm Windows Movie Maker stehen zwei Alternativen zur Verfügung. Erstens das Format 16:9, welches schon bei den meisten Abspielprogrammen unterstützt wird, oder das Format 4:3.

Wir haben zwar diskutiert in welchem Format wir die einzelnen Bilder aufnehmen, wir haben aber nicht überlegt, ob das von uns gewählte Bildformat mit dem Videoformat kompatibel ist, deshalb haben wir die Fotos mit dem Bildformat 10:15 (3:2) aufgenommen.

Wir probierten beide Videoformate aus und stellten fest, dass das Videoprogramm bei den Fotos etwas wegschneidet, wie man in den folgenden Bildern sehen kann.

IMG_0056(1)Oben sieht man das Originalbild und unten einmal Im Format 4:3 und im Format 16:9.

Inkreis 4_3Das oberen Bild zeigt den Schriftzug Inkreimittelpunkt im Format 4:3. Man kann gut sehen, dass das Programm automatisch rechts und links etwas wegschneidet. Im unteren Bild ist der gleiche Schriftzug im Format 16:9 zu sehen. Hier kann man die Schrift gut lesen, es ist oben und unten etwas weggeschnitten. Das ist in dieser Sequenz kein Problem, da nur der weiße Hintergrund weggeschnitten wurde. 

Inkreis 9_16Bei den anderen Intros (Schwerpunkt, Umkreismittelpunkt und Höhenschnittpunkt) standen wir vor der gleichen Situation wie beim Inkreismittelpunkt. Im Format 16:9 hatten wir kein Problem mit den Videos. Bei der Sequenz „Konstruktion des Dreiecks“, welches wir in jedem Video verwenden, hatten wir mit keinem der Videoformate Probleme, es wurde in beiden Fällen nur der Hintergrund weggeschnitten.

Bei der allgemeinen Intro „Die merkwürdigen Punkte des Dreiecks“, war die Situation genau umgekehrt. Der Schriftzug ist fünfzeilig, daher wird im Format 16:9 oben und unten der Schriftzug abgeschnitten.

Punkte9_16Wir standen jetzt vor der Situation, dass es Sequenzen gab, die wir im Format 16:9 produzieren mussten und Sequenzen, die man nur im Format 4:3 produzieren kann, ohne etwas wegzuschneiden.

 

Die Problemlösung:  

Es stellte sich nun die Frage wie wir dieses Problem lösen können.

Wir hatten folgende Möglichkeiten:

  1. Wir produzieren alle Videos im Format 16:9 und nehmen es hin, dass im Intro oben und unten etwas weggeschnitten wird.
  2. Wir produzieren die Videos im Formal 4:3 und die individuellen Intros sind an den Seiten abgeschnitten.
  3. Wir bearbeiten alle bereit aufgenommenen Bilder (zirka 1000) nach.

Im Zuge der Diskussion, stellten sich alle drei Möglichkeiten als unbefriedigend heraus. Auch wenn es automatisierte Programme gibt, mit welchen man die Bilder einfacher bearbeiten kann, sind diese dann doch entweder abgeschnitten oder verzerrt. Hinzu kommt noch der zeitliche Aufwand alle Fotos nach zu bearbeiten, welcher den Rahmen dieses Projektes überschreiten würde.

Schlussendlich entschieden wir uns dafür das Intro „Die merkwürdigen Punkte des Dreiecks“ noch einmal zu drehen und diesmal darauf zu achten den Schriftzug nicht zu hoch zu platzieren, sodass wir auch hier das Videoformat 16:9 ohne Probleme verwenden können.

29 Apr

Erste Videoproduktion – Tutorials Dreiecke

Bevor wir mit der Produktion beginnen konnten, musste der richtige Bildausschnitt gewählt werden. Außerdem haben wir genau markiert, wo die Kamera stehen muss und das Papier liegen muss, damit alle Fotos aus der gleichen Perspektive und Position aufgenommen werden. Dies bewirkt, dass die fertigen Videos nicht verwackelt werden.
DSC_0114Bei unseren ersten Aufnahmen haben wir die Sequenzen produziert, welche wir für alle Videos benötigen:

  • das Dreieck gezeichnet,
  • das Intro „Die merkwürdigen Punkte des Dreiecks“,
  • den Abspann.

Außerdem haben wir begonnen die individuellen Intros für jedes Video zu erstellen.
IMG_7647

Bei der Produktion der Intros und des Abspannes haben wir unterschätzt, wie viel Zeit man benötigt, um die einzelnen Buchstaben vor der Kamera richtig anzuordnen. Des Weiteren waren immer wieder Finger und Hände in den Bildern zu sehen, sodass wir diese Bilder erneut aufnehmen mussten. Ebenso haben wir unterschätzt, wie viele Fotos man für die einzelnen Sequenzen benötigt und somit auch wie viel Akku die Kamera für die Aufnahmen benötigt. Während der ersten Videoproduktion versagte der Akku der Kamera, sodass wir eine Zwangspause einlegen mussten.

IMG_7644

Bei der Sichtung der Fotos ist uns aufgefallen, dass das Auto, welches das Wort Inkreismittelpunkt ablädt, auf dem Kopf steht beziehungsweise es auf Grund der Schatten so wirkte. Das Auto muss um dies zu vermeiden von der anderen Seite ins Bild fahren, somit haben wir diese Sequenzen noch einmal anfertigen müssen.

Da die Worte sehr lange sind und nicht in einem auf den Bildausschnitt passten, mussten wir sie unterteilen und in zwei Zeilen schreiben. Im ersten Versuch haben wir „Inkreismittel“ in die erste und „Punkt“ in die zweite Zeile geschrieben. Bei der Betrachtung des Materials ist uns dies dann aufgefallen und wir haben beschlossen, dass es sinnvoller wäre „Inkreismittelpunkt“ folgendermaßen abzukürzen: „Inkreis“ – „Mittelpunkt“.

Die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe funktionierte super. Drei Leute nahmen die Fotos auf während die anderen zwei Mitglieder der Gruppe die fertigen Sequenzen bearbeiteten und die nötigen Vorbereitungsarbeiten für die nächsten Sequenzen tätigten. Auf Grund dieser Arbeitsteilung kamen wir trotz aller unvorhersehbaren Schwierigkeiten sehr schnell voran.

25 Apr

Storyboard und Ressourcen – Tutorials Dreiecke

Wie im letzten Blogeintrag beschrieben (http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/?p=1047), werden wir einzelne Sequenzen in allen Videos verwenden. Dazu zählen, das Zeichnen des Dreiecks, das Intro und der Abspann. Hier noch einmal das genaue Storyboard.

storyboard

Die vier Hauptteile unterscheiden sich voneinander. Im Folgenden werden die einzelnen Schritte, die für die Konstruktion der verschiedenen Punkte notwendig sind, beschrieben und auf die Schwierigkeiten hingewiesen.

Inkreismittelpunkt:

Jenen Kreis, der alle drei Seiten eines Dreiecks berührt, nennt man Inkreis. Der Inkreismittelpunkt I ist Schnittpunkt der Winkelsymmetralen des Dreiecks. Die größte Schwierigkeit bei dieser Konstruktion ist die Winkelsymmetrale. Es wird vorausgesetzt, dass die Konstruktion der Winkelsymmetrale schon bekannt ist. Diese Konstruktion wird zwar wiederholt und demonstriert, ist aber nicht Ziel dieses Tutorials.

 Umkreismittelpunkt:

Jenen Kreis, der durch die drei Eckpunkte des Dreiecks geht, nennt man Umkreis. Der Umkreismittelpunkt U ist der Schnittpunkt der Seitensymmetralen(=Streckensymmetralen) des Dreiecks. Auch hier wird vorausgesetzt, dass die Konstruktion von Seitensymmetralen schon bekannt ist. Ziel dieses Videos ist nicht die Konstruktion von Seitensymmetralen. Des Weiteren ist zu beachten, dass der Umkreismittelpunkt bei stumpfwinkeligen Dreiecken auch außerhalb des Dreiecks  liegt.

 Höhenschnittpunkt:

Der Höhenschnittpunkt H ist jener Punkt, welcher entsteht wenn man die drei Höhen eines Dreiecks schneidet. Unter einer Höhe versteht man den kürzesten Abstand zwischen einem Eckpunkt und der gegenüberliegenden Seite. Die Höhe steht immer im rechten Winkel auf die Seite. Den Sehern sollte bekannt sein, wie man eine normale Gerade zeichnet. Es wird zwar demonstriert, ist aber nicht Ziel des Videos, dem Seher zu erklären, wie man eine normale Gerade zeichnet. Auch der Höhenschnittpunkt liegt bei stumpfwinkeligen Dreiecken außerhalb des Dreiecks. Bei rechtwinkeligen Dreiecken liegt dieser besondere Punkt im Scheitel des rechten Winkels.

 Schwerpunkt:

Zur Konstruktion des Schwerpunkts S benötigt man die drei Schwerlinien, welche durch die jeweiligen Mittelpunkte der Seiten und den gegenüberliegenden Eckpunkten gehen.  Demnach wird der Mittelpunkt der Seite a wird mit dem Eckpunkt A verbunden. Die größte Schwierigkeit, bei der Konstruktion der Schwerlinien, ist die Konstruktion des Mittelpunktes einer Strecke.


Benötigte Ressourcen:

Damit wir möglichst schnell mit dem Drehen der Videos beginnen können, muss im Vorhinein geplant werden, welche Materialien gebraucht werden:

  • Spiegelreflexkamera inklusive Stativ
  • Laptop
  • Scheinwerfer oder gut ausgeleuchteten Tisch
  • Positionierungshilfe (Flip Chart Papier)
  • A3 Papier
  • Großes Geodreieck
  • Zirkel mit Aufsätzen
  • Filzstifte in verschiedenen Farben
  • Scrablebuchstaben oder Ähnliches, Zug für das Intro

Damit die Produktion schneller von statten geht, schließen wir die Kamera direkt an den Laptop an. Somit sind die einzelnen Fotos direkt darauf gespeichert und man muss währenddessen die Kamera nicht mehr berühren, sodass diese nicht verrutschen kann. Wir werden mehrere Laptops mitnehmen. Somit können zwei bis drei Mitglieder der Gruppe die Fotos aufnehmen. Parallel dazu können die restlichen Gruppenmitglieder die Fotos der einzelnen Videosequenzen bearbeiten und daraus ein Video erstellen.

21 Apr

Themenfindung – Tutorials Dreiecke

Wir haben uns innerhalb der Gruppe sehr schnell bezüglich des Themas einigen können, da alle etwas machen wollen, was wir auch im Unterricht nützen können. Wir entschieden uns für Tutorials, welche man im Unterricht zeigen kann, oder in einem ähnlichen Projekt auch mit Schülern und Schülerinnen selber machen kann. Die Wahl des genauen Themas der Tutorials, fiel aufgrund der in der Schulpraxis durchgenommenen Themen auf die merkwürdigen Punkte des Dreiecks, also je ein Video zum Höhenschnittpunkt, Inkreismittelpunkt, Umkreismittelpunkt und Schwerpunkt.

Ziele:

Wir wollen Tutorials erstellen, die die Konstruktion von den merkwürdigen Punkten eines Dreiecks, also dem Umkreismittelpunkt, dem Inkreismittelpunkt, dem Höhenschnittpunkt und dem Schwerpunkt, gut und verständlich Schritt für Schritt erklären, wobei die Konstruktion und die Beschriftung des Dreiecks vorausgesetzt wird.

Nichtziele:

  • Konstruktion des Dreiecks
  • Beschriftung des Dreiecks

Im Zuge der Themenfindung und des Ausformulieren des genauen Ziels des Projektes haben wir uns verschiedene Techniken zur Videoerstellung beziehungsweise zur Erstellung von Tutorials angesehen und ausprobiert:

  • Videoaufnahme
  • Bildmitschnitt aus Geogebra
  • Bildmitschnitt eines Smartboards inkl. Smartcam
  • Legetrickvideo

Im Zuge dieser Recherche ist uns aufgefallen, dass im Internet schon sehr viele Tutorials zu diesem Thema existieren. Wir haben uns gegen Videoaufnahmen entschieden, da die meisten Videos, die wir gefunden haben, Videoaufnahmen sind. Des Weiteren haben wir uns gegen Geogebra und Smartboard entschieden, da das Ziel unserer Videos die Konstruktion der merkwürdigen Punkte sein soll und nicht das Computerprogramm bzw. das Smartboard. Aus diesen Gründen haben wir beschlossen Legetrickvideos zu produzieren.

Bei einem Video mit Legetrick muss man beachten, dass dies sehr gut überlegt sein muss, da man alle Materialien vorbereiten muss, die man während des Videodrehs benötigt. Ebenso ist es gut, wenn man die Kamera mit dem PC verbinden kann, da man so die Kamera nicht berühren muss um auszulösen und die Kamera immer genau denselben Bildausschnitt festhält. Um gleichbleibende Lichtverhältnisse zu gewährleisten, ist es wichtig den zu fotografierenden Bereich gut von allen Seiten gleichmäßig auszuleuchten.

Alle Videos die wir produzieren, werden aus der Totalen von Oben aufgenommen.

Es gibt Teile die in jedem Video vorkommen und daher nur einmal gedreht werden müssen:

  • das Intro,
  • das Zeichnen des Dreiecks,
  • der Abspann.

Wir machen ein allgemeines Intro, welches wir für alle Videos verwenden können. Aus einem Buchstabensalat wird der Schriftzug „Die merkwürdigen Punkte des Dreiecks“.

Das Dreieck werden wir einmal konstruieren und gleich beschriften, so dass wir dieses kopieren und für alle Videos verwenden können.

Danach kommt für jedes Video ein zweites Intro mit dem Namen des Punktes. Ein LKW fährt durch das Bild und lädt der Reihe nach Buchstaben ab, so dass sich die Wörter Umkreismittelpunkt, Inkreismittelpunkt, Höhenschnittpunkt und Schwerpunkt bilden.

Die vier Hauptteile zur Konstruktion des jeweiligen Punktes müssen für jeden Punkt extra gedreht werden, da sich die Konstruktionen voneinander unterscheiden.

Abschließend bekommt jedes Video einen Abspann mit unseren Namen.

Zeitplan und Milestones:

8.4.          Gruppenfindung

15.4.        Themenfindung

22.4.        Storyboard

13.5.        Produktion abgeschlossen

17.6.        Videoschnitt und fertige Präsentation

24.6.        Präsentation des Projekts