29 Mai

Tools- Nützliche Hilfsmittel oder unnötige Digitalisierung unserer Klassenzimmer?

Tools. Das klingt erst einmal nicht so als ob es etwas für das Klassenzimmer, sondern eher für den Hobbyheimwerker wäre. Wenn man sich genauer mit dem Thema befasst und sich ein wenig darüber informiert, wird einem aber schnell klar, dass Tools diverse digitale Mittel sind, die im Unterricht eingesetzt werden können.
Einige fragen sich jetzt vielleicht:
Was genau sind Tools? Wie kann ich sie einsetzen und wozu?
Also begeben wir uns auf eine Reise durch den virtuellen Baukasten der uns Lehrpersonen zur Verfügung steht.

Aurasma- DIY Augmented Reality

Aurasma ist ein Tool, welches sowohl auf Lehrer und Lehrerinnen als auch auf Unternehmen abzielt. Die App bietet die Möglichkeit Augmented Reality in Fotos einzubinden. Man kann ein Video in ein Foto einbinden.
Wie genau das funktioniert und wie man es einsetzen könnte erklärt Matt Mills 2012 auf der TED- Konferenz.

Socrative

Socrative bietet die Möglichkeit verschiedene Quiz für die Schülerinnen und Schüler zu erstellen und somit Abwechslung in den Alltag zu bringen und gleichzeitig ihren Lernstand zu kontrollieren. Die Nutzung der App ist kostenlos, hierzu ist es notwendig eine Konto zu erstellen. Es gibt die Möglichkeit sich mit einem Schüler- oder einem Lehrerkonto anzumelden.
Ist man mit einem Lehrerkonto angemeldet kann man aus verschiedenen Möglichkeiten auswählen, man kann ein normales Quiz erstellen um z.B. eine Lernzielkontrolle durchzuführen oder ein bisschen Schwung in die Klasse bringen indem man ein „Lernwettrennen“ veranstaltet.
Damit die Kinder an diesen Quiz und Wettrennen teilnehmen können, ist es wichtig dass alle Kinder einen Laptop, ein Tablet oder Smartphone zur Verfügung haben.

Formative

Formative ist ähnlich wie Socrative eine Möglichkeit das Wissen der Kinder abzufragen. Hier gibt es bereits eine Datenbank aus verschiedenen Quiz, es besteht aber auch die Möglichkeit selbst einen „Beitrag“ zu einem bestimmten Thema zu erstellen.

„Finding a tool that allows me to visually assess my students from their own device is irreplaceable.“ (Trapper, High School Math & Science Teacher, https://goformative.com/ )

Pingo

Pingo ist ein Tool um Umfragen durchzuführen. Hier kann die Lehrperson eine Frage stellen und Jede/Jeder mit einem Gerät mit Internetzugang, kann an der Umfrage teilnehmen.

Sinnvoll oder nicht?

Ob all diese Tools sinnvoll sind oder nicht, im Unterricht eingesetzt werden oder nicht, muss denke ich Jede/Jeder für sich selbst einschätzen. Tatsache ist, dass all diese Tools eine erweiterte Plattform des Lernens eröffnen.
Besonders kritisch sehe ich allerdings, dass es für Alle die Voraussetzung gibt, dass alle Kinder ein Tablett, Handy oder einen Laptop zur Verfügung haben. Gehen wir davon aus, dass heutzutage sowieso jedes Kind eines dieser Geräte besitzt, sollte es kein Problem geben, sollte man allerdings davon ausgehen dass es Kinder gibt, die aus verschiedenen Gründen keines dieser Geräte zur Verfügung haben, muss sich die Lehrperson eine Alternative überlegen, um diese Kinder nicht auszuschließen, wenn Tools im Unterricht eingesetzt werden sollen.

13 Feb

Rezension-Lernen mit Online Videos

Rezension: Lernen mit Online-Videos – Eine Einführung  von Klaus Rummler
Erschienen in medienimpulse 2-17

Geschrieben von Alisa Paede

Datum: 10.02.2017

Hand aufs Herz. Wer hat nicht zu You Tube gegriffen um den einen oder anderen Gitarrengriff noch einmal genau erklärt zu bekommen? Wenn Verständnisschwierigkeiten in Deutsch, Mathematik oder doch Physik herrschen-Online findet man bestimmt Hilfe. Mittlerweile gibt es unzählige Onlineportale, Trainings, Lernvideos und Übungen, die einem das Leben erleichtern können, falls man nicht mehr weiter weiß.

In dem Artikel von Klaus Rummler geht es um das Thema Lernen mit und durch Online-Videos. Hier wird das Thema aus verschiedenen Blickwinkel näher betrachtet und erklärt und die dazugehörigen Vor- und Nachteile dieser neuen Entwicklung aufgegriffen.

Für den großen Erfolg von You Tube ist die Dreiecksbeziehung von gesellschaftlichen, sozialen und technologischen Strukturen erklärbar, welche sich in den letzten 30 Jahren rasant entwickelt hat.

Aus den Personal Computern aus den 80-er Jahren wurden portable Smartphones, mit denen man unterwegs seine Geschäfte, Banküberweisungen und sein Zugticket kaufen kann. Somit wurden sie zu unverzichtbaren Alltagsbegleiter, die einem das Lernen auch unterwegs ermöglicht.

Laut der Bremer Befragung zur Nutzung, Produktion und Publikation von Jugendlichen kam heraus, dass sie in den Bereichen Sport, Styling und Mode, Musizieren, Basteln, Reparieren und auch für das schulische Lernen Online-Videos nutzen.

Alle diese Online-Videos haben unterschiedlichste Videoformate und lassen sich in Lehrfilme, Dokumentarfilme, Videotutorials, oder auch Erklärvideos kategorisieren. Sie alle unterscheiden sich stark von einander und doch werden alle zum Nachvollziehen, Nachmachen und Lernen gebraucht.

„In dieser Leseart, gibt es vielfältige Überlappungen und sehr schmale Grenzen zwischen diesen Kategorisierungen.“

(Rummler, Klaus (2017): Lernen mit Online-Videos-Eine Einführung)

Es zeigt sich auch, dass die Jugendlichen Online-Videos nicht nur zur Unterhaltung und zum Lernen nutzen, sondern Videos zu bestimmten Themen auch selbst produzieren. Lernprozesse, die während der eigenen Produktion entstehen sind Lernen am Modell (Prozess des Nachahmens) und Lernen durch Reflexion und Analyse (Wissen erweitern, Theorie und Praxis verbinden, Perspektivenwechsel durchführen,…).

Die Produktion von Erklärvideos (Lernen durch Lehren) entspricht der höchsten Lernzielstufe. Hier wird eine tiefere Durchdringung des zu vermittelnden Inhalts gefordert. Der „Filmemacher“ muss sich ganz genau mit dem Inhalt, Planung, Material und der Ausführung auseinandersetzen. Er schlüpft in die Rolle des Lehrenden und fokussiert sich auf den Adressaten, wodurch er gleichzeitig sein Fachwissen vertieft und anwendet.

Mittlerweile werden Videos in der Berufsausbildung und der beruflichen Weiterbildung als Werkzeuge eingesetzt.

Auch an vielen Universitäten und Hochschulen sind Videoaufzeichnungen und live-streams von Vorlesungen zu finden. Das Speichern und spätere Verfügbarmachen dieser Aufzeichnungen dienen dem selben Ziel. Der Student oder die Studentin hat die Möglichkeit eine versäumte Vorlesung auch zu einem späteren Zeitpunkt zu sehen und sie, wenn notwendig, auch öfter anzuschauen.

Trotz der vielen Euphorie, die dem entgegen strömt, muss man auch einige Nachteile erwähnen:

  • Es ist unklar ob diese Videos an den entsprechenden Stellen das passende Vermittlungsformat sind.
  • Videos sind sehr teuer und ziehen mit sich hohe Sach- und Personalkosten. Eine Stunde Video benötigt zehn Stunden Personal!
  • Gute Hochschuldozierende sind nicht gleichzeitig auch gute Videodarsteller. Die Dozierenden müssen in eine Rolle schlüpfen, ähnlich die den Schauspielern.

Jedoch selbstproduzierte Videos von Lehrpersonen oder You Tube Videos, die an Schüler/innen gerichtet sind können zur Vertiefung und Wiederholung verwendet werden. Es wird den Lehrpersonen auch empfohlen sich Videos von anderen Lehrpersonen anzuschauen um eventuell neue Arten der Präsentation kennenzulernen, neue Experimente durchzuführen oder neue didaktische Ideen zu sammeln.

Auch hier muss man sich einigen Schwierigkeiten und Problemen stellen. Nicht immer ist es einfach ein Video zu produzieren und hängt viel von den Gegebenheiten der Schule und den eigenen Kompetenzen ab. Probleme wie Schneiden und Übertragen eines Videos und fehlende, kostenpflichtige Software könnten entstehen. Dies in schulischen Kontexten zu nützen, braucht es finanzielle Mittel, die oft nicht vorhanden sind.

Digitale Medien sind aus der heutigen Zeit für Schüler, Studenten, Lehrende und viele andere Menschen nicht mehr wegzudenken. Wir sind ständig damit konfrontiert sich in der „virtuellen Welt“ auseinanderzusetzen und oft können wir uns ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen.

Für manche wäre der Alltag ohne sein/ihr Smartphone nicht vorstellbar. Wie oft hat es uns beim finden einer Adresse, beim Reparieren eines Fahrradreifens oder beim Kuchenbacken geholfen.

Der Vorteil ist, dass uns immer geholfen wird. Ob bei der Mathematik Hausaufgabe oder Planen einer Präsentation, wir brauchen nur gezielt einzutippen und uns zu der richtigen Seite durchzusuchen.

Der Nachteil wiederrum ist, dass wir uns selten auf uns selbst oder auf unsere Instinkte verlassen. Wir besuchen keine Büchereien um zu einer Information zu kommen, wir fragen keine Nachbarn wie nochmal das Rezept genau geht und wir strengen uns auch nicht mehr so an.

Alles was wir brauchen, befindet sich in unserer Hosen-, Jacken- oder Handtasche und es braucht nicht viel, nur ein Ladegerät.

So sehr es uns auch unseren Alltag erleichtert, so sehr macht es mir auch Angst, da wir immer mehr davon abhängig und gefangen werden.

Der gesamte Artikel zu lesen unter: http://www.medienimpulse.at/articles/view/1041

 

23 Nov

Interaktive Whiteboards im Mathematikunterricht

interaktives-whiteboard

Erste Überlegungen

Wir erforschen wie gut man interaktive Whiteboards im Mathematikunterricht verwenden kann, bzw. ob ein guter Mathematikunterricht nur mit diesem Medium stattfinden kann. Dieses Thema haben wir gewählt, da wir angehende NMS-Lehrerinnen und -Lehrer sind mit dem Hauptfach Mathematik und in vielen Schulen interaktive Whiteboards inzwischen als zusätzliches Medium eingesetzt und sogar teilweise Kreidetafeln durch solche ersetzt werden.

Da auf der PH Wien anscheinend auch der Trend herrscht Kreidetafeln in Seminarräumen durch interaktive Whiteboards auszutauschen, haben wir schon einige Unterrichtseinheiten aus der Schülerinnen- und Schülerperspektive erleben dürfen. Hierbei ist uns aufgefallen, dass viele unserer Mathematikprofessorinnen und -professoren versuchten die Seminarräume so zu wählen, dass eine Kreidetafel vorhanden war und sie fast schon die Seminarräume, die mit interaktiven Whiteboards ausgestattet waren, boykottierten. Manche Unterrichtseinheiten fanden trotzdem in Seminarräumen statt, die mit interaktiven Whiteboards ausgestattet waren. Hierbei war oft das Problem, dass die modernen Tafeln nicht gut funktionierten oder eingestellt waren und der Berührpunkt des Stiftes mit dem Dargestellten nicht übereinstimmte, auch nach mehrmaligem Kalibrieren nicht oder man alle paar Minuten die Kalibrierung wiederholen musste. Dies machte einen flüssigen und reibungslosen Unterricht nicht möglich, obwohl zum Teil nur geschrieben wurde in diesen Unterrichtseinheiten und nicht konstruiert wurde, wobei aber Konstruktionen essentielle Bestandteile des Mathematikunterrichts sind.


Wie verwendet man das interaktive Whiteboard? 

Wie richte ich die Oberfläche richtig ein, um schnell auf Werkzeuge zuzugreifen? Wie verwende ich Lineal Zirkel und andere Zeichengeräte.

Dazu gibt es einige gute Videos:

Video 1:
Inhalt:

  • Einrichten der Oberfläche
  • Verwendung des Lineals

(abrufbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=bU1Sx89n_Ao)


Video 2
:

Inhalt:

  • Verwendung des Zirkels
  • Rasterlinien anzeigen
  • Tangente zeichnen
  • Winkel messen
  • Verwendung des Zirkels
  • Verwendung des Winkelmessers

(abrufbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=uu7N2SrFgiQ)


Video 3:
Inhalt:

  • Mit dem interaktiven Whiteboard aufnehmen
  • Winkelhalbierende

(abrufbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=byyRc1PPbfs)


Einsatz von Smartboards im Mathematikunterricht

Erstes Interview mit einer NMS Mathematiklehrerin:
Die Lehrkraft hat schon sehr viele Erfahrungen mit dem Einsatz vom Smartboard sammeln können und hat uns die Vor- bzw. Nachteile kurz erläutert.

Ihrer Meinung nach ist eine Klassenausstattung nur mit einem Smartboard für den Mathematikunterricht nicht ausreichend. Sie verwendet das interaktive Whiteboard im Unterricht hauptsächlich nur als Projektor. Dabei werden beispielsweise themenbezogene Videosequenzen abgespielt, Präsentationen vorgetragen oder Arbeitsblätter zum selbstständigen Vergleichen projiziert. Für Geometrieaufgaben ist das Smartboard ihrer Meinung nach gänzlich ungeeignet. Die einzigen Möglichkeiten, wie man es hierzu dennoch einsetzen kann, sind mittels Nutzung des Programms Geogebra oder dem Abspielen von Erklärungsvideos. Das interaktive Whiteboard hat zwar Konstruktionstools wie ein virtuelles Geodreieck und einen virtuellen Zirkel, jedoch unterscheiden diese sich wesentlich in der Handhabung und der Nutzung. Wenn die Lehrperson damit arbeitet, schaffen die Kinder nicht den Transfer von der virtuellen Konstruktion zur händischen Konstruktion ins Heft. Ihrer Meinung nach müssen Schulklassen, die interaktiv arbeiten wollen auch alle Kinderplätze mit digitalen Arbeitsplätzen ausstatten. So kann dann das Bild vom Smartboard direkt auf den Arbeitsplatz der Kinder gestreamt werden. Die zweite Möglichkeit ist das Arbeiten mit Geogebra, herzu brauchen die Kinder jedoch auch Arbeitsplätze die mit Tablets oder Laptops ausgestattet sind.

Eine weitere Möglichkeit das Board im Unterricht zu verwenden sind Spiele und Learning-Apps, wie zum Beispiel das Quiz-Spiel Kahoot. Diese Funktionen finden vor allem die Schülerinnen und Schüler sehr spannend. Auch kleine Spielereien wie das Schreiben mit dem Finger auf dem Smartboard oder dem Löschen von Texten mit der Handfläche sind für Schülerinnen  und Schüler sehr amüsant.

Auch manche Schulbücher haben einen online Zugang zu Onlineaufgaben und Spielen, die man auf das Smartboard projizieren kann. Jedoch wird auch hier das interaktive Whiteboard vorrangig als Projektor verwendet und die Smart-Funktion wird außer Acht gelassen.

Ein großer Kritikpunkt ihrerseits war, das Smartboards sehr empfindlich sind. Angefangen von der Tuch-Fläche, welche ihrer Meinung nach genauso wie Tablets eine Glasbeschichtung benötigen, bis hin zur leichten Verstellbarkeit des Beamers im Pausengeschehen.

Die ideale Klassenausstattung beinhaltet ihrer Meinung nach eine normale Kreidetafel mit Tafelgeodreieck und Tafelzirkel, ein Beamer und einen Overheadprojektor.

Zweites Interview mit einer Lehrperson der Oberstufe:
Erzählung aus ihren Erfahrungen. Anfangs war sie sehr begeistert, als sie hörte, ein Smartboard für die Klasse zu bekommen. Doch die anfängliche Begeisterung schwindet schnell. Die Idee dahinter ist nach wie vor gut, doch die Umsetzung im Mathematikunterricht nicht möglich. Die Smartboards sind nie kalibriert wenn man sie braucht. Kinder sehen nicht wie man am besten das Geodreieck anlegt um Figuren zu konstruieren, was aber anfangs irrsinnig wichtig ist. Alle Konstruktionsschritte müssen mit ihnen genau besprochen und vorgezeigt werden. Bei einer Tafel können sie zuschauen und im Heft nachmachen, mit dem Smartboard geht das nicht. Weiters klagten die Schülerinnen und Schüler, dass es sehr anstrengend ist, den ganzen Tag auf das interaktive Whiteboard zu sehen. Es wurde so schlimm, dass sich sogar die Eltern der Kinder einbrachten. Fazit, das Smartboard wurde abmontiert und einer anderen Schule geschenkt. Weiters konnte festgestellt werden, dass in diesem Jahr, wo die Tafel durch das interaktive Whiteboard ersetzt wurde, die Fehlsichtigkeit der Schülerinnen und Schüler stark zunahm.

Auf die Frage, welche Vorteile das Smartboard im Mathematikunterricht bringt, musste die Lehrerin kurz überlegen bevor sie uns eine Antwort geben konnte. Weniger Kreidestaub ist vorteilhaft, und dass man Bilder und Formen überlappen und einzelne wieder ausblenden kann. Dies ist aber auch genau so mit einem Beamer möglich.


Erfahrung / eigene Meinung

Sabine:
Wir haben uns näher mit den Mathematik Funktionen beim Smartboard beschäftigt.

Die Formelfunktion ist sehr unübersichtlich und kompliziert gestaltet, dabei ist man um einiges besser aufgehoben wenn man Formeln freihand schreibt und nicht die bereitgestellte Funktion verwendet.

Ebenso versuchten wir mit dem Werkzeug Zirkel und Geodreieck etwas zu konstruieren. Dies funktioniert einigermaßen, aber nicht annähernd so wie, es die Kinder benötigen bzw. selbst durchführen sollen. Alleine wenn ich das Arbeiten mit dem Zirkel hernehme, wird es nicht funktionieren, dass die Kinder das gesehene Umsetzen können, denn sie sehen nicht, wie man den Zirkel hält und somit auch abschlägt. Ebenso beim Arbeiten mit dem Geodreieck, denn die Kinder sehen nicht wo und wie man es festhalten muss, wie man den Bleistift führt und wo man ihn ans Geodreieck anlegt. Wir haben auch mit dem Zirkel einen Kreis gezeichnet, der am Smartboard jedoch kein Kreis war, da die Auflösung anscheinend eine andere war als auf dem Bildschirm des Computers, denn dort war es ein Kreis und wurde nicht verzerrt.

Ebenso konnte ich feststellen, dass das Smartboard eine schlechte Auflösung hat und somit aus der Nähe alles sehr pixelig und sehr schlecht zu lesen ist. Ebenso flackert das Bild aus der Nähe. Manche Begriffe konnte ich aus der Nähe auch nicht lesen und musste somit ein paar Schritte in den Raum gehen um den Begriff lesen zu können. Nach kürzester Zeit aktiven Auseinandersetzens mit dem Smartboard aus Sicht der Lehrperson hatte ich starkes Kopfweh, ebenso wie mein Kollege.

Julia:
Nachdem wir uns selber auch mit dem Smartboard beschäftigt haben, habe ich für mich festgestellt, dass die gute alte grüne Tafel nichts ersetzen kann. Es ist nett sie zusätzlich im Klassenzimmer zu haben, aber ausschließlich mit dem interaktiven Whiteboard zu Arbeiten kann ich mir im Mathematikunterricht nicht vorstellen. Wenn es gut kalibriert ist, ist es nicht schwer für die Lehrerin und den Lehrer. Doch selbst in unseren Häusern ist es nicht möglich, dass sie korrekt funktionieren. Und sobald das nicht mehr gegeben ist, sind sie unbrauchbar. Außerdem stelle ich es mir irrsinnig schwer vor, dass die Kinder mit mir mitkonstruieren. Für sie sind die Schritte, die Stifthaltung und Linealhaltung nicht selbstverständlich. Wenn ich alle Konstruktionsschritte mit den Schülerinnen und Schülern an der Tafel mitzeichne, können sie immer wieder zu mir sehen, und ihr Werkzeug genauso verwenden wie ich.

Das positive am Smartboard ist, dass ich alles abspeichern kann, wovon die Kinder, die krankheitsbedingt am Unterricht nicht teilnehmen konnten, profitieren.

Ich selbst habe das interaktive Whiteboard im Unterricht einzig und alleine als Beamer benutzt. Mir ist aber auch klar, dass ich dafür nicht so ein hochwertiges Gerät brauche, und es schade ist, da dieses Geld für etwas Anderes verwendet werden könnte.

Ich denke nicht, dass mir das Smartboard in den kommenden Jahren sympathischer werden wird, deswegen hoffe ich einmal in einer Schule zu unterrichten, wo es noch eine herkömmliche Tafel gibt.

Weiters muss ich aber schon noch erwähnen, dass es in den anderen Fächern durchaus sinnvoll ist eine Whiteboard zu besitzen. Für Biologie zum Beispiel gibt es sehr gute Anwendungsmöglichkeiten.

Kristijan:
Wir haben uns nach Auswertung der Interviews selbst mit dem Smartboard näher befasst und verschiedene Funktionen getestet.

Bereits zu Beginn mussten wir das interaktive Whiteboard erstmalig kalibrieren. Da es ein fix montiertes Board ist, kamen die Kolleginnen nicht an die oberen Kalibrierungspunkte heran. Dies stellt in der Klasse bereits die erste Herausforderung dar, wenn keine größere Person im Raum ist.

Als nächstes probierten wir darauf mit dem Smartboardstift zu schrieben. Die Schrift erschien zeitversetzt und trotz Kalibrierung nicht dort wo wir sie hin haben wollten. Außerdem verlangt das interaktive Whiteboard ständig kalibriert zu werden. Im Anschluss hat es trotzdem nicht gepasst.

Wir haben auch die auf dem Smartboard installierten Mathematiktools getestet. Die Arbeit mit den Geometrietools ist nicht ganz so einfach. Wenn man es dann geschafft hat, das Geodreieck in die gewünschte Position zu bringen, konstruiert es fast selbstständig die gewünschte Figur. Der Nachteil hierbei ist, dass Schülerinnen und Schüler diese Schritte nicht nachvollziehen können um es selbst im Heft mitkonstruieren zu können.


13 Jun

Medienkompetenz-Wir lernen gemeinsam

Bei der ersten Aufnahme haben wir vom Thema 1 „Gewaltfrei kommunizieren. Fair debattieren.“ die Aufgabe 1.3 „Eigene Aussage im Vier-Ohren-Modell“ gewählt.

Da uns das Vier-Ohren-Modell bereits bekannt war, haben wir diese Übung als ansprechend und interessant empfunden. Die Kinder müssen dabei eigene Aussagen erstellen und diese nach dem Modell analysieren und deuten. Dabei sollen die SchülerInnen lernen, ihre eigenen Aussagen genauer zu betrachten und dass jeder Mensch diese auch unterschiedlich deutet.

Link: Podcampus-Medienarchiv-Kapitel1

 

Das zweite Thema mit welchem wir uns beschäftigt haben, war „Ein Problem medial darstellen“. Im Zuge unserer Recherche und Diskussion haben wir wesentliche Punkte aufgelistet, wie das Thema in einer NMS durchführbar und umsetzbar ist.

Probleme sind im Generellen ein wesentlicher Bestandteil für Jugendliche und daher sind wir auch der Meinung, dass die mediale Darstellung von Problemen im Unterricht thematisiert werden sollte. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass die SuS die Chance bekommen sollten sich mit verschiedensten Themen auseinanderzusetzen und auch lernen sollten Verschiedenstes zu analysieren und reflektieren.

Link: Podcampus-Medienarchiv-Kapitel2

 

Bei dem dritten Thema „Ein Gerücht in die Welt setzen“ haben wir uns gemeinsam überlegt wie und ob es heutzutage möglich ist Unwahrheiten zu veröffentlichen und andere davon zu überzeugen, dass diese sogar wahr sind.  Das wird einem durch Social Media Plattformen und dem Internet allgemein sehr leicht gemacht. Es ist wichtig, dass man früh genug Inhalte kritisch hinterfragen kann und sich selbst eine eigene Meinung bilden kann, darum ist dieses Thema für die NMS von Relevanz.

Link: Podcampus-Medienarchiv-Kapitel3

 

Medienkompetenz: 4.4. Datenspuren, Datenschutz und ich vom Kapitel 4 (Das Internet nutzen. Im Internet lernen.)

Das vierte Kapitel beschäftigt sich hauptsächlich mit dem richtigen Umgang vom Internet und wie man davon profitieren kann. Jeder der im Internet surft hinterlässt Spuren – Kapitel 4.4. nimmt dies genauer unter die Lupe und setzt sich mit Datenspuren und Datenschutz auseinander. Warum gerade dieses Thema relevant für eine NMS-Klasse ist, wird in der Audio-Datei behandelt.

Hier der Link: Podcampus-Medienarchiv-Kapitel4

Julia Klippl, Jeannine Prentner, Esther Eckler, Beatrix Köhle

#EKKP

02 Mai

Projekt „Mini-Sprachkurs“

Alltagssituationen in der Schule
Mit unserem Projekt möchten wir unseren Fokus auf ein aktuelles Thema und zwar auf die momentane Flüchtlingssituation legen. Derzeit leben in Österreich über 20.000 Asylwerber und unter ihnen gibt es sehr viele schulpflichtige Kinder. Als angehende Lehrerinnen möchten wir den Flüchtlingskindern, als Einstiegshilfe in die deutsche Sprache, eine Homepage erstellen, die ihnen die Möglichkeit gibt, sich Basiswissen anzueignen.

Was wollen wir?
Schüler und Schülerinnen mit Deutsch als Zweitsprache können sich mit Hilfe unserer Homepage erste Kenntnisse aneignen. Mit Hilfe von Bildern, Sprechblasen und hinterlegten Audio-Dateien wird es ihnen leichter gemacht, die Sprache spielerisch zu erlernen. Auf diese Art und Weise kann jeder Schüler und jede Schülerin seine oder ihre sprachlichen Fähigkeiten individuell verbessern. Auch Lehrer und Lehrerinnen sollen von diesem Projekt profitieren, da sie es sehr gut in ihren Unterricht einbauen können. Die Kinder haben auch die Möglichkeit, das Programm jeder Zeit von zu Hause aus zu nutzen.

Was wollen wir nicht?
Das Projekt basiert nicht auf einem vollständigen Sprachkurs, es soll lediglich Kindern als Einstiegshilfe für Alltagssituationen in der Schule dienen. Da wir zeitlich eingeschränkt sind, werden wir uns nur auf 15- 20 Alltagssituationen fokussieren.

Wann ist das Projekt abgeschlossen?
Unser Projekt ist abgeschlossen, wenn wir die Homepage mit den Grafiken und den aufgenommenen Phrasen, in Form einer Audio-Datei, erstellt haben.

Welches Level? Welche Zielgruppe?
Unsere Zielgruppe sind Flüchtlingskinder an österreichischen Schulen, die Probleme in der Kommunikation vorweisen. Der Fokus liegt auf dem A1-Level, das sehr breit gefächert ist, bezogen auf Situationen im Schulalltag.

Zeitplan
01.04.16 – Gruppenfindung
08.04.16 – Ideenfindung
15.04.16 – Exkursion “Life tool”
22.04.16 – Exkursion “Barcamp – Medienbildung jetzt!”, Projektplan (Zielgruppe,        Alltagssituationen)
29.04.16 – Projektplan: Beschreibung
06.04.16 – Befragung der Flüchtlinge bzgl. des Schulalltages (2-3 Personen)
13.05.16 – Gespräche mit Lehrpersonen (Ko.M.M.), Ausarbeitung der Fragen, Verfassen von Referenzen (Über uns, Hintergrund der Thematik), Audio-Dateien fertigstellen
17.05.16 – Homepage
24.06.16 – Präsentation

Personalressourcen
Unser Team setzt sich aus zwei Studentinnen des Lehramts an Volksschulen und vier des Lehramts an Neuen Mittelschulen zusammen. Da bereits erste Erfahrungen in der Schulpraxis mit Flüchtlingskindern gemacht wurden, sind wir der Meinung, dass dieses Projekt für unseren zukünftigen Beruf hilfreich sein wird.

Um die Tonaufnahmen passend zu unserem Projekt zu gestalten, werden Kinder von Gruppenmitgliedern eingesetzt. Mit ihnen nehmen wir die einfachen Dialoge zu den ausgewählten Alltagssituationen auf.

Ebenso werden Flüchtlingskinder und LehrerInnen befragt, welche Situationen besonders benötigt werden, um mit den MitschülerInnen kommunizieren zu können.

Sachressourcen
Diktiergerät (Handyrecorder)
Laptop zum Erstellen von einer Homepage

16 Jan

Wie pädagogisch wertvoll sind PC-Spiele?

Laut einer Studie der Universität Würzburg, erreichten die Forscher eine Steigerung des IQ von 30 Förderschülern innerhalb von sechs Wochen um durchschnittlich 11 Punkte. Doch bevor sie Ihren Kindern erlauben, rund um die Uhr am PC zu spielen, sollten Sie eines wissen. Bei dem von den Forschern benutzten Spiel, ging es um die Lösung von Logikaufgaben, welche die Kinder in Begleitung zweier Elfen meisterten. Um mehr von dieser Studie zu erfahren, klicke bitte hier!

Meiner Meinung nach sind die zwei wichtigsten Schlagwörter in diesem Artikel die Wörter Belohnung und Motivation. Die Motivation braucht man um Spaß daran zu haben und die Belohnung um immer wieder neu motiviert zu werden.

In diesem Falle waren die Belohnungen Goldstücke, sowie der Aufstieg in das nächste Level. Ein sofortiges Feedback gibt den Kindern die Möglichkeit, ihre Leistung sofort richtig einstufen zu können und durch die Belohnung von guten Leistungen tritt der nächste Punkt, die Motivation, in Kraft.

Die Kinder haben zum einen das gute Gefühl, den Elfen geholfen zu haben und zum anderen werden sie durch die Belohnungen angespornt, noch mehr Goldstücke zu sammeln, und so ganz nebenbei lernen die Kinder dabei auch noch wie man mit Problemen umgehen kann.

Diese Strukturen, findet man vor allem in Lernspielen, welche es inzwischen für so ziemlich jedes Unterrichtsfach gibt. Jedoch werden diese mäßig bis gar nicht im schulischen Bereich eingesetzt. Im Zeitalter der Digitalen Medien, wäre diese Unterstützung sicher sinnvoll einzusetzen, wenn die Qualität und der Lerninhalt dieser Video Spiele zuvor von der Lehrperson genau unter die Lupe genommen wurden.

Um eine gute Auswahl an Video-Spielen zu sehen, klicke hier! Dabei muss natürlich beachtet werden, wie pädagogisch wertvoll bestimmte Computerspiele sind. Eine durchgezockte Nacht mit einem Ego-Shooter zu verbringen, wird die kognitiven Fähigkeiten wohl kaum in die Höhe treiben.

30 Jan

Wäre es sinnvoll, mit Schülern und Schülerinnen einen Klassenblog zu führen?

Blogs sind Webseiten, auf denen sich Menschen bezüglich eines bestimmten Themas austauschen. Die Leser eines Blogs haben freien Lesezugriff auf alle Inhalte von diesem und können unmittelbar auf Beiträge in Form von Kommentaren reagieren. Der Autor kann dies ablehnen oder wiederum kommentieren.

Die Inhalte eines typischen Blogs sind meist aktuell, informell und oft auch persönlich formuliert. Kommentare von Lesern sind erwünschst und können unendlich oft wiederum kommentiert werden, sodass im Endeffekt eine Art Diskussionsrunde entstehen kann.

Ich finde, die Methode des Blog kann in der Schule gewinnbringend genutzt werden. Welche Möglichkeiten gibt es?

LehrerInnen können in einem Blog den Unterrichtsverlauf dokumentieren, indem sie Materialien und Infos für die SchülerInnen bereitstellen und Unterrichtsaktivitäten zusammenfassen. Ein Blog kann also als Materialbereitstellung für SchülerInnen dienen, wo sie Materialien abholen könnten und ihre Lösungen posten könnten.

Bei einem gemeinsamen Blog von LehrerInnen und SchülerInnen könnten beide gleichberechtig interagieren und sich bezüglich bestimmten Thematiken austauschen.

Andererseits könnten SchülerInnen Blogs erstellen, um sich über den Unterricht, Alltagsaktivitäten etc. auszutauschen.

Es könnte jedoch auch ein Blog eingerichtet werden, um über bestimmte Themen zu kommunizieren und Präsentationen, gemeinsame Arbeiten etc. zu präsentieren. Dies wäre dann auch ein Blog, der sicherlich für Außenstehende (wie z.B. Eltern) interessant zum Durchstöbern wäre.

Auf www.elefantenklasse.de wird beispielsweise ein „Schultagebuch“ in Art eines Blogs präsentiert.

Dies sind nur einige wenige Ideen, wie man einen Blog im schulischen Unterricht sinnvoll einsetzen könnte.

http://www.medienkindheit.de

http://www.herr-rau.de/

http://www.medienpaedagogik-praxis.de/

Autorin: Rebekka Jegunma-Heitzinger

19 Jan

Whatsapp

Die Zeiten in denen man tagelang auf einen Brief oder zu Hause auf einen Anruf wartet sind schon längst vorbei. Klar, vereinzelt gibt es das noch aber die breite Masse greift mittlerweile auf neue Medien und Plattformen zurück. Durch die ständigen, neuen Entwicklungen im Bereich der Technologie und Kommunikation, wird uns der unkomplizierte Austausch erst ermöglicht.
Die Nutzer solcher Technologien werden immer jünger bzw. wachsen mit so etwas auf.
Meine kleine Kusine wusste mit drei Jahren schon wie sie zu ihrer Lieblingsspiel-App am Iphone kommt, die etwas ältere Generation hingegen weiß mit dem Wort „App“ nichts anzufangen.

Nachrichtendienste wie Whatsapp oder Facebook erleichtern bestimmt unseren Alltag, aber vielleicht setzen sie den einen oder anderen unter Druck. Ständig muss man nachsehen wer und vorallem was geschrieben wurde damit man nichts verpasst, wichtig ist dabei auch sofort zu antworten damit man die andere Person nicht verärgert.

Whatsapp ist ein Instant-Messaging- Dienst, der es einem erlaubt Nachrichten, Bilder, Tonaufnahmen oder Videos zu versenden. Zum „Registrieren“  braucht man bloß seine Telefonnummer. Über die Datenschutz Problematik möchte ich hier nicht eingehen.

Auch in den Klassenzimmern sieht man den Gebrauch von Smartphones und diversen Apps. In den Pausen wird fleißig am Display „herumgetoucht“ und gelacht.
SchülerInnen können aber diesen Nachrichtendienst auch untereinander einsetzen und Gruppenchats erstellen, um sich beispielsweise über Hausübungen oder Tests zu informieren. Auch könnte man gut die Mikrofonfunktion einsetzen, wenn die Lehrperson auf etwas wichtiges hinweisen will und man dies an nicht-anwesende MitschülerInnen senden möchte.

Natürlich gibt es bei Gruppenchats wieder die Gefahr von Mobbing.

Hier verweise ich auf diese Beiträge

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2013/03/08/cybermobbing/

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/11/25/wie-gefahrlich-sind-klassen-facebook-gruppen
Auch der/die LehrerIn selbst kann sich eine Gruppe erstellen und steht so für die Klasse zur Verfügung. Ob das jedoch sinnvoll ist, muss jedeR für sich entscheiden.

Hier Gründe wieso ein Lehrer Whatsapp benutzt

http://schulesocialmedia.com/2013/11/11/warum-ich-whatsapp-mit-schulerinnen-und-schulern-nutze/

Whatsapp – Tipps

http://www.saferinternet.at/news/news-detail/article/whatsapp-gruppen-in-der-neunen-schule-401/

Auf die Gefahren und Auswirkungen von neuen Medien findet sich hier im Blog einiges.

Ich verweise auf

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/03/13/gefahren-im-internet-und-ihre-pravention/

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/03/12/safer-internet/

25 Nov

Wie sinnvoll sind digitale Medien im Unterricht?

Medien haben grundsätzlich in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung für die Gesellschaft gewonnen, daher wird auch deren Verwendung im Unterricht immer häufiger. Um Medien im Unterricht richtig verwenden zu können, muss man gewisse Vorkenntnisse und Fertigkeiten besitzen. Die Lehrperson muss auf jeden Fall zuerst lernen, mit den Medien umzugehen, wenn sie sich nicht vor der Klasse und den Kollegen blamieren möchte.

Die Schule setzt sich als Ziel die Medienerziehung, also nach ihrem Verständnis die gesellschaftliche und persönliche Förderung des Umgangs mit den angebotenen Medien.

„Gleichzeitig liegt darin auch die Begründung, wieso der Umgang mit Medien im Unterricht so wichtig ist. Die Lehrperson soll innerhalb der Unterrichtseinheiten den Schülern und Schülerinnen die notwendigen Fertigkeiten und Kenntnisse beibringen. Bedingung für diese Vermittlung ist der Einsatz von Medien als Lehrmittel.“ (http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/284325.html)

Die Schule hat die Hauptaufgabe die Schülerinnen und Schüler auf ihr folgendes Leben, also somit auch ihr Berufsleben vorzubereiten. Aus diesem Grund ist der Einsatz digitaler Medien von großer Bedeutung, da man heutzutage die Fähigkeit damit umgehen zu können in fast jedem Beruf benötigt.  Das Ziel des Medieneinsatzes ist es, komplexe Sachverhalte zu vereinfachen und verständlicher und interaktiver darzustellen, damit die Schüler und Schülerinnen ein Thema entweder selbsterarbeiten, es üben, oder selbstdarstellen können. Es gibt zahlreiche Methoden Medien sinnvoll einzusetzen, hier sind drei Vorschläge:

  • Einen Film zum Wiederholen des gelernten Stoffes zeigen, welcher einen positiven Beitrag zur Veranschaulichung bieten kann.
  • Historische Tonaufzeichnungen, die den Kindern einen Einblick in die Vergangenheit gewährleisten.
  • Apps, die die Möglichkeit bieten einen bestimmten Sachverhalt spielerisch zu üben und dadurch zu festigen.

Die optimale Mediennutzung wird gewährleistet, wenn die Lehrperson auch den Grund des Einsatzes verdeutlicht. Das Medium soll den Kindern ein Verständnis für einen Sachverhalt bieten, damit sie dieses auch umsetzen können. Wenn Lernprogramme im Unterricht verwendet werden, sollte darauf Acht gegeben werden, welchen Zweck sie haben und darauf, dass die Schülerinnen und Schüler wenig Zeit benötigen um die Bedienung des Programmes zu verstehen und anwenden zu können.

„Schülerinnen und Schüler, die im Lernprozess aufgrund genetischer Dispositionen, Lernschwächen o.a. Problemen benachteiligt sind, können durch die Verwendung von Text- und Sprachsoftware mit einem Computer interagieren, wodurch ein positiver Lerneffekt erzielt werden kann.“ (http://ddi.informatik.hu-berlin.de/hausarbeiten/ha_mis2.html)

Textbearbeitungsprogramme bieten die Möglichkeit auf die Individualität von Schülerinnen und Schülern einzugehen, da die Lehrperson die Anforderungen leicht verändern kann und die Kinder die Schriftgröße des  Textes so individuell verändern können. Auch das Hervorheben von wichtigen Details kann somit geleistet werden. Text- und Sprachprogramme sind besonders sinnvoll, um unteranderem die akustische Aufnahme von Vokabeln mit der Verschriftlichung zu verknüpfen. Auch für die Auswertung von Daten in einem Diagramm, oder das Ablesen von Grafiken sind am Computer wesentlich einfacher zu bearbeiten.

Das Lernangebot im Internet ist für jedes Fach sehr groß und umfasst unzählige Sachverhalte, welche das Lernen sowohl für die Lehrperson, als auch für die Kinder interessanter und spielerisch gestaltet.

Weitere Informationen bezüglich der Bedeutung von digitalen Medien im Unterricht können auch aus diesem Blog entnommen werden: Die Wichtigkeit der digitalen Medien im Unterricht

Datum der angegeben Links: 25.11.2014;

http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/284325.html

http://ddi.informatik.hu-berlin.de/hausarbeiten/ha_mis2.html

Bildquelle: http://medienbewusst.de/wp-content/uploads/2012/07/Artikelserie-Schulalltag-588×300.jpg