09 Jan

Exkursion: Naturhistorisches Museum – Prähistorik

Name: Sigrid P.
Exkursionsziel: Naturhistorisches Museum Wien
Datum: 28.05.2016

Meiner Meinung nach ist das Naturhistorische Museum immer einen Besuch wert. Das liegt nicht nur daran, dass es in den letzten Jahren medienpädagogisch interessant aufbereitet wurde, sondern auch an der Vielfalt der Exponate und Sammlungen. Hier will ich mich allerdings auf die Prähistorische Sammlung beziehen und sie aus medienpädagogischer Perspektive näher betrachten.

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Bereits bevor man die prähistorische Abteilung betritt, wird man von einem (fast) lebendigen Dinosaurier begrüßt. Diese Installation ist aus mehreren Gründen interessant: Auf der einen Seite lässt sie den Dinosaurier sehr lebendig erscheinen. Seine Bewegungen sind aufgrund der Anatomie realistisch nachempfunden. Auch die Geräuschkulisse (ein eingespieltes Brüllen) macht ihn zu einem guten Medium um mit Schülerinnen und Schülern diese Thematik zu erarbeiten.

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Auch in der prähistorischen Abteilung selbst, finde man nachgebildete „Urzeitmenschen“. Allerdings bewegen sich diese nicht, sondern stehen lediglich da 🙂

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Allerdings gibt es hier die Möglichkeit wie ein Archäologe oder Anthropologe ein urgeschichtliches Grab freizulegen und herauszufinden, woran denn der dort liegende Mensch gestorben sein könnte – bzw. auch um mit Hilfe von anthropologischen Merkmalen herauszufinden, wie dieser Menschen denn gelebt haben könnte.
Hierbei gibt es einen überdimensional großen Touchscreen, welcher den Besucher/innen die Möglichkeit gibt selber aktiv zu werden.

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Auch das „Videomodell“ von Hallstatt, welches mit Hilfe eines Modells des Salzbergwerkes und einem digitalen Zeitraffer die Geschichte der Hallstätter-Kultur darstellt, ist einen Besuch wert.

Neben diesen Medien, gibt es noch einige andere, welche sich gut in den Unterricht einbringen lassen. Medienpädagogisch finde ich insofern interessant und relevant, als dass die Museumsleitung die Neuen Medien bewusst in eine Ausstellung eingebunden hat. Die Aufmachung finde ich persönlich ansprechend und kann mir gut vorstellen, sie in den Unterricht zu integrieren bzw. die Schülerinnen und Schüler auch medienpädagogische Fragestellungen und -antworten direkt vor Ort finden zu lassen.

Aus diesem Grund kann ich einen Besuch im Naturhistorischen Museum empfehlen. Die neuen museumspädagogischen Ansätze bieten Schülerinnen und Schülern in meinen Augen einen guten Anreiz um sich näher mit der Materie der Prähistorik zu befassen und tiefer in diese Welt einzutauchen.

09 Jan

Exkursion: Urgeschichtsmuseum Asparn/ Zaya

Name: Sigrid P.
Exkursionsziel: MAMUZ – Urgeschichtemuseum Asparn/ Zaya
Datum: 16. April 2016

Ich habe das Urgeschichtemuseum Asparn an der Zaya mit dem Hintergedanken besucht, dass ich einmal mit meinen zukünftigen Schülerinnen und Schülern im Zuge des Geschichteunterrichts dort hin fahren kann. Die neue Ausstellung im Museum selber war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. In der Museumspädagogik ist es derzeit ein Trend den Besucher mit Hilfe von sogenannten „Frageblasen“ zum selber nachdenken aufzufordern. So werden kleine „Blasen“ mit Fragen oder auch Aussagen in eine Ausstellung integriert, die beispielsweise Fragen zu den Objekten stellen. Diese Denkanstöße machen einen Museumsbesuch in meinen Augen interessanter und interaktiver.

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Als Medium lassen sich diese Frageblasen sehr gut in den Unterricht einbauen, da sie einerseits Denkanstöße für Schülerinnen und Schüler liefern, andererseits selbige aber auch selber dazu anregen an die jeweilige Zeit Fragen zu stellen (und die Antworten auf diese Frage in weiterer Folge zu suchen).

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Ich persönlich kann das Urgeschichtemuseum als Exkursionsziel für den Geschichteunterricht sehr empfehlen. Neben der Dauerausstellung gibt es im Freilichtmuseum außerdem noch Nachbauten von prähistorischen Häusern/ Bauten, welche mit einer Schulklasse besucht werden können um einen anschaulichen Geschichteunterricht durchzuführen.