05 Mai

Gruppe „Zoom“ – Zu Besuch beim WunderWuzzi Roboterlabor

Projekt der Gruppe „Zoom“: Video (für Lehrende) über die pädagogischen Anwendungsmöglichkeiten einer Institution, die digitale Medien bereitstellt.

Arbeitsschritte, Ressourcen, Termine und Arbeitsteilung
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Intitution:

o) Wunderwuzzi – http://wunderwuzzi.cc/
o) Alternativ: Happylab: http://www.happylab.at/

April:

o) Kontakt herstellen, Erstbesuch
— Interviewpartner_in finden,
— Drehgenehmigung (für Zwischenschnitte),
o) Fragen erarbeiten (ALLE!)
o) Arbeitstreffen vor PHest: Fr., 28.4.2017 20:15 WUK-Beisl

Mai:

o) Arbeitstreffen Fr., 5.5.2017 13h PH Haus 4 (ÖH)
o) Arbeitstreffen: …
o) Drehtermin für Interview
o) Drehtermin für Zwischenschnitte
o) Schnitttermin

Patrick Bongoal stellt die Ausrüstung und schult ein.
Jede_r muss an zwei der drei Termine teilnehmen!

Juni:

o) 20.6.2017 Präsentation vor LV-Plenum

Sachressourcen

Kamera

Speicherkarte

Stativ

Mikrofon

PC mit Schnittsoftware

Eintrittskarten (Maker Faire)

Projektbeschreibung

Durch das bei unserem Projekt entstehende Video wollen wir die Initiative Wunderwuzzi vorstellen. Wunderwuzzi versucht Robotik und Elektronik spielerisch mit Zahnbürstenrobotern greifbar zu machen. Die Wunderwuzzi Roboter verstehen sich als Do-It-Yourself Versuche, statt fertiger Komponenten zum Zusammenbauen werden Alltagsgegenstände modifiziert um so die Kreativität der TeilnehmerInnen anzuregen. Die Workshops sind barrierefrei gestaltet und bereits ab dem Vorschulalter geeignet. Die Kurse sollen Selbstvertrauen im Umgang mit Technik schaffen, und auch die Idee transportieren, Dinge selber zu machen oder zu reparieren.

Projektplan

Wunderwuzzi leitet Roboter-Selbstbau-Kurse für Kinder & Jugendliche. Wir werden im Rahmen unseres Projekts die Maker Faire Vienna (Messe) besuchen und mit dem Gründer von Wunderwuzzi (DI Erkin Bayirli) ein Interview zum Thema Robotik führen. Die Videodokumentation der Exkursion wird das Produkt unserer Projektarbeit sein.

Interviewfragen

Was ist ein Roboter?

Wer bist Du und was machst Du hier?

Wo befinden uns hier und was ist das hier?

Was können Kinder und Jugendliche hier erleben?

Kannst Du uns eine Demonstration/Kostprobe/Vorführung

Welche Altersbeschränkungen gibt es?

Gibt es Programme für Gruppen, bis zu welcher Größe?

Was kostet die einzelne Teilnahme oder als Gruppe?

Wie kann man dich kontaktieren?

17 Jun

Videoproduktion-Tutorials Dreiecke

Wie im letzten Blog beschrieben, (http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2016/05/13/videoproduktion-teil-2-tutorials-dreiecke/) haben wir alle Fotos für unsere Videos bereits aufgenommen. Von den insgesamt 1833 aufgenommenen Fotos verwendeten wir für die fertigen Videos 1574 verschiedene Fotos. Die Differenz ergibt sich aus den wie in den vorherigen Einträgen (http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2016/05/09/erste-probleme-tutorials-dreiecke/ und http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2016/04/29/erster-videoproduktion-tutorials-dreiecke/) beschrieben, zusätzlichen Aufnahmen.

 

Die Videos haben wir mit Windows Movie Maker produziert. Mithilfe dieses Programmes kann man aus Bildern Videos erstellen und zwar mit einer Bildfolge von einem Bild pro Sekunde. Diese Bildfolge ist vordefiniert und lässt sich nicht ändern. Damit das fertige Video aber flüssig abgespielt wird, haben wir die Ablaufgeschwindigkeit erhöht.

Da wir einige Sequenzen in jedem Video verwenden, haben wir die Videos der einzelnen Sequenzen extra produziert und anschließend zusammengesetzt. Dadurch konnten wir für die unterschiedlichen Sequenzen unterschiedliche Ablaufgeschwindigkeiten verwenden. Aufgrund dieser Vorgehensweise konnten wir auch mit Überblendungen arbeiten.

Es gibt Sequenzen mit Vierfacher Geschwindigkeit, also mit 4 Bildern pro Sekunde und Sequenzen mit Achtfacher Geschwindigkeit, also 8 Bilder pro Sekunde.

 

Vorspann 4 Bilder/Sekunde
Dreieckskonstruktion 8 Bilder/Sekunde
Vorspann zwei mit LKW 8 Bilder/Sekunde
Konstruktionen 4 Bilder/Sekunde
Abspann 4 Bilder/Sekunde

 

Am Ende der einzelnen Sequenzen haben wir 15 zusätzliche idente Fotos eingefügt, damit das Ende des Videos ein bisschen länger zu sehen ist.

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Insgesamt haben unseren 5 Videos eine Länge von 11 Minuten und 29 Sekunden.

Höhenschnittpunkt 93 Sekunden
Inkreismittelpunkt 149 Sekunden
Schwerpunkt 173 Sekunden
Umkreismittelpunkt 168 Sekunden

Euler’sche Gerade

106 Sekunden

Dem Speicherbedarf für die Fotos und in Folge für die Videos haben wir Anfangs keine Bedeutung beigemessen. Da die Bilder mit (vermutlich unnötig) großer Auflösung erstellt wurden, sind auch die resultierenden Videos mit etwa 20Mbyte bis fast 70 Mbyte relativ groß.

Ein wenig konnte dies noch optimiert werden, indem wir bei der Videoproduktion nicht mit optimaler Qualität, sondern mit PC Qualität abspeicherten. Die Größen der Filme sind somit zwischen 13 Mbyte und 20 Mbyte.

Die Videoproduktion ist somit abgeschlossen, die Videos sollten, wenn es die Zeit zulässt, noch vertont werden. Da die Videos aber selbsterklärend sind ist dies nicht unbedingt erforderlich.

13 Mai

Videoproduktion Teil 2 – Tutorials Dreiecke

Anders als in unserem Zeitplan vorhergeshen, haben wir es zeitlich nicht geschafft, alle vier Videos in den Präsenzphasen fertig zu stellen. Mit über einer Stunde Verspätung starteten wir mit der Produktion, weil sehr viele organisatorische Dinge in der Lehrveranstaltungsgruppe besprochen wurden und jede Gruppe ihr Projekt „gepitcht“ hat. Wir haben uns noch ein weiteres Mal getroffen und die Bilder für alle Konstruktionsvideos fertig gestellt. Auch wurden für das allgemeine Intro neue Bilder gemacht, da das Bildformat, wie im Blog 4 beschrieben (http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2016/05/09/erste-probleme-tutorials-dreiecke), nicht gepasst hat.

In diesem Intro soll aus einem Buchstabensalat nach und nach der Schriftzug „Die merkwürdigen Punkte des Dreiecks“ entstehen. Dieses Mal haben wir uns dazu entschlossen, die Bilder in verkehrter Reihenfolge aufzunehmen. Wir haben mit dem Schriftzug begonnen und daraus wurde Schritt für Schritt ein Buchstabensalat. Im fertigen Video werden die Bilder dann in umgekehrter Reihenfolge abgespielt.

Die Konstruktionen der einzelnen Punkte verliefen ohne weitere Probleme. Die Konstruktion vom Höhenschnittpunkt erwies sich als die Einfachste, da man hierzu den Zirkel nicht benötigt. Diesen Punkt benötigt man für keine weiterführenden Konstruktionen, sondern er liegt nur auf der Euler’schen Geraden, somit sind kleine Ungenauigkeiten irrelevant.

Nachdem wir alle Bilder aufgenommen hatten, haben wir beschlossen, ein zusätzliches Video, in dem die Euler‘sche Gerade erklärt wird, zu produzieren. Die Euler‘sche Gerade ist jene Gerade, welche durch den Umkreismittelpunkt, den Schwerpunkt und den Höhenschnittpunkt verläuft. Die Produktion dieses Videos gestaltete sich als sehr einfach, da man nur die bereits in den anderen Videos konstruierten Punkten abpausen und anschließend miteinander verbinden musste.

Da wir uns abseits der Seminarzeiten auch noch getroffen haben, befinden wir uns wieder im Zeitrahmen. Bis das Projekt fertig ist, müssen wir noch aus den einzelnen Fotos die fünf Videos erstellen und vertonen.

Insgesamt haben wir 1833 Fotos aufgenommen!

09 Mai

Erste Probleme – Tutorials Dreiecke

Während drei Studierende die Hauptteile der einzelnen Videos drehten, erstellte der andere Teil der Gruppe die ersten Videos der Intros, welche wir das letzte Mal schon produziert hatten. Nähere Informationen sind im letzten Blogeintrag (http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2016/04/29/erster-videoproduktion-tutorials-dreiecke/ ) nachzulesen. Wir erstellen die Videos aus den einzelnen Bildern mit dem Programm „Windows Movie Maker“.

Das Problem:  

Im Zuge dieser Arbeit, stellte sich die Frage in welchem Format wir die Videos drehen wollen. Im Programm Windows Movie Maker stehen zwei Alternativen zur Verfügung. Erstens das Format 16:9, welches schon bei den meisten Abspielprogrammen unterstützt wird, oder das Format 4:3.

Wir haben zwar diskutiert in welchem Format wir die einzelnen Bilder aufnehmen, wir haben aber nicht überlegt, ob das von uns gewählte Bildformat mit dem Videoformat kompatibel ist, deshalb haben wir die Fotos mit dem Bildformat 10:15 (3:2) aufgenommen.

Wir probierten beide Videoformate aus und stellten fest, dass das Videoprogramm bei den Fotos etwas wegschneidet, wie man in den folgenden Bildern sehen kann.

IMG_0056(1)Oben sieht man das Originalbild und unten einmal Im Format 4:3 und im Format 16:9.

Inkreis 4_3Das oberen Bild zeigt den Schriftzug Inkreimittelpunkt im Format 4:3. Man kann gut sehen, dass das Programm automatisch rechts und links etwas wegschneidet. Im unteren Bild ist der gleiche Schriftzug im Format 16:9 zu sehen. Hier kann man die Schrift gut lesen, es ist oben und unten etwas weggeschnitten. Das ist in dieser Sequenz kein Problem, da nur der weiße Hintergrund weggeschnitten wurde. 

Inkreis 9_16Bei den anderen Intros (Schwerpunkt, Umkreismittelpunkt und Höhenschnittpunkt) standen wir vor der gleichen Situation wie beim Inkreismittelpunkt. Im Format 16:9 hatten wir kein Problem mit den Videos. Bei der Sequenz „Konstruktion des Dreiecks“, welches wir in jedem Video verwenden, hatten wir mit keinem der Videoformate Probleme, es wurde in beiden Fällen nur der Hintergrund weggeschnitten.

Bei der allgemeinen Intro „Die merkwürdigen Punkte des Dreiecks“, war die Situation genau umgekehrt. Der Schriftzug ist fünfzeilig, daher wird im Format 16:9 oben und unten der Schriftzug abgeschnitten.

Punkte9_16Wir standen jetzt vor der Situation, dass es Sequenzen gab, die wir im Format 16:9 produzieren mussten und Sequenzen, die man nur im Format 4:3 produzieren kann, ohne etwas wegzuschneiden.

 

Die Problemlösung:  

Es stellte sich nun die Frage wie wir dieses Problem lösen können.

Wir hatten folgende Möglichkeiten:

  1. Wir produzieren alle Videos im Format 16:9 und nehmen es hin, dass im Intro oben und unten etwas weggeschnitten wird.
  2. Wir produzieren die Videos im Formal 4:3 und die individuellen Intros sind an den Seiten abgeschnitten.
  3. Wir bearbeiten alle bereit aufgenommenen Bilder (zirka 1000) nach.

Im Zuge der Diskussion, stellten sich alle drei Möglichkeiten als unbefriedigend heraus. Auch wenn es automatisierte Programme gibt, mit welchen man die Bilder einfacher bearbeiten kann, sind diese dann doch entweder abgeschnitten oder verzerrt. Hinzu kommt noch der zeitliche Aufwand alle Fotos nach zu bearbeiten, welcher den Rahmen dieses Projektes überschreiten würde.

Schlussendlich entschieden wir uns dafür das Intro „Die merkwürdigen Punkte des Dreiecks“ noch einmal zu drehen und diesmal darauf zu achten den Schriftzug nicht zu hoch zu platzieren, sodass wir auch hier das Videoformat 16:9 ohne Probleme verwenden können.

29 Apr

Erste Videoproduktion – Tutorials Dreiecke

Bevor wir mit der Produktion beginnen konnten, musste der richtige Bildausschnitt gewählt werden. Außerdem haben wir genau markiert, wo die Kamera stehen muss und das Papier liegen muss, damit alle Fotos aus der gleichen Perspektive und Position aufgenommen werden. Dies bewirkt, dass die fertigen Videos nicht verwackelt werden.
DSC_0114Bei unseren ersten Aufnahmen haben wir die Sequenzen produziert, welche wir für alle Videos benötigen:

  • das Dreieck gezeichnet,
  • das Intro „Die merkwürdigen Punkte des Dreiecks“,
  • den Abspann.

Außerdem haben wir begonnen die individuellen Intros für jedes Video zu erstellen.
IMG_7647

Bei der Produktion der Intros und des Abspannes haben wir unterschätzt, wie viel Zeit man benötigt, um die einzelnen Buchstaben vor der Kamera richtig anzuordnen. Des Weiteren waren immer wieder Finger und Hände in den Bildern zu sehen, sodass wir diese Bilder erneut aufnehmen mussten. Ebenso haben wir unterschätzt, wie viele Fotos man für die einzelnen Sequenzen benötigt und somit auch wie viel Akku die Kamera für die Aufnahmen benötigt. Während der ersten Videoproduktion versagte der Akku der Kamera, sodass wir eine Zwangspause einlegen mussten.

IMG_7644

Bei der Sichtung der Fotos ist uns aufgefallen, dass das Auto, welches das Wort Inkreismittelpunkt ablädt, auf dem Kopf steht beziehungsweise es auf Grund der Schatten so wirkte. Das Auto muss um dies zu vermeiden von der anderen Seite ins Bild fahren, somit haben wir diese Sequenzen noch einmal anfertigen müssen.

Da die Worte sehr lange sind und nicht in einem auf den Bildausschnitt passten, mussten wir sie unterteilen und in zwei Zeilen schreiben. Im ersten Versuch haben wir „Inkreismittel“ in die erste und „Punkt“ in die zweite Zeile geschrieben. Bei der Betrachtung des Materials ist uns dies dann aufgefallen und wir haben beschlossen, dass es sinnvoller wäre „Inkreismittelpunkt“ folgendermaßen abzukürzen: „Inkreis“ – „Mittelpunkt“.

Die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe funktionierte super. Drei Leute nahmen die Fotos auf während die anderen zwei Mitglieder der Gruppe die fertigen Sequenzen bearbeiteten und die nötigen Vorbereitungsarbeiten für die nächsten Sequenzen tätigten. Auf Grund dieser Arbeitsteilung kamen wir trotz aller unvorhersehbaren Schwierigkeiten sehr schnell voran.

25 Apr

Storyboard und Ressourcen – Tutorials Dreiecke

Wie im letzten Blogeintrag beschrieben (http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/?p=1047), werden wir einzelne Sequenzen in allen Videos verwenden. Dazu zählen, das Zeichnen des Dreiecks, das Intro und der Abspann. Hier noch einmal das genaue Storyboard.

storyboard

Die vier Hauptteile unterscheiden sich voneinander. Im Folgenden werden die einzelnen Schritte, die für die Konstruktion der verschiedenen Punkte notwendig sind, beschrieben und auf die Schwierigkeiten hingewiesen.

Inkreismittelpunkt:

Jenen Kreis, der alle drei Seiten eines Dreiecks berührt, nennt man Inkreis. Der Inkreismittelpunkt I ist Schnittpunkt der Winkelsymmetralen des Dreiecks. Die größte Schwierigkeit bei dieser Konstruktion ist die Winkelsymmetrale. Es wird vorausgesetzt, dass die Konstruktion der Winkelsymmetrale schon bekannt ist. Diese Konstruktion wird zwar wiederholt und demonstriert, ist aber nicht Ziel dieses Tutorials.

 Umkreismittelpunkt:

Jenen Kreis, der durch die drei Eckpunkte des Dreiecks geht, nennt man Umkreis. Der Umkreismittelpunkt U ist der Schnittpunkt der Seitensymmetralen(=Streckensymmetralen) des Dreiecks. Auch hier wird vorausgesetzt, dass die Konstruktion von Seitensymmetralen schon bekannt ist. Ziel dieses Videos ist nicht die Konstruktion von Seitensymmetralen. Des Weiteren ist zu beachten, dass der Umkreismittelpunkt bei stumpfwinkeligen Dreiecken auch außerhalb des Dreiecks  liegt.

 Höhenschnittpunkt:

Der Höhenschnittpunkt H ist jener Punkt, welcher entsteht wenn man die drei Höhen eines Dreiecks schneidet. Unter einer Höhe versteht man den kürzesten Abstand zwischen einem Eckpunkt und der gegenüberliegenden Seite. Die Höhe steht immer im rechten Winkel auf die Seite. Den Sehern sollte bekannt sein, wie man eine normale Gerade zeichnet. Es wird zwar demonstriert, ist aber nicht Ziel des Videos, dem Seher zu erklären, wie man eine normale Gerade zeichnet. Auch der Höhenschnittpunkt liegt bei stumpfwinkeligen Dreiecken außerhalb des Dreiecks. Bei rechtwinkeligen Dreiecken liegt dieser besondere Punkt im Scheitel des rechten Winkels.

 Schwerpunkt:

Zur Konstruktion des Schwerpunkts S benötigt man die drei Schwerlinien, welche durch die jeweiligen Mittelpunkte der Seiten und den gegenüberliegenden Eckpunkten gehen.  Demnach wird der Mittelpunkt der Seite a wird mit dem Eckpunkt A verbunden. Die größte Schwierigkeit, bei der Konstruktion der Schwerlinien, ist die Konstruktion des Mittelpunktes einer Strecke.


Benötigte Ressourcen:

Damit wir möglichst schnell mit dem Drehen der Videos beginnen können, muss im Vorhinein geplant werden, welche Materialien gebraucht werden:

  • Spiegelreflexkamera inklusive Stativ
  • Laptop
  • Scheinwerfer oder gut ausgeleuchteten Tisch
  • Positionierungshilfe (Flip Chart Papier)
  • A3 Papier
  • Großes Geodreieck
  • Zirkel mit Aufsätzen
  • Filzstifte in verschiedenen Farben
  • Scrablebuchstaben oder Ähnliches, Zug für das Intro

Damit die Produktion schneller von statten geht, schließen wir die Kamera direkt an den Laptop an. Somit sind die einzelnen Fotos direkt darauf gespeichert und man muss währenddessen die Kamera nicht mehr berühren, sodass diese nicht verrutschen kann. Wir werden mehrere Laptops mitnehmen. Somit können zwei bis drei Mitglieder der Gruppe die Fotos aufnehmen. Parallel dazu können die restlichen Gruppenmitglieder die Fotos der einzelnen Videosequenzen bearbeiten und daraus ein Video erstellen.

21 Apr

Themenfindung – Tutorials Dreiecke

Wir haben uns innerhalb der Gruppe sehr schnell bezüglich des Themas einigen können, da alle etwas machen wollen, was wir auch im Unterricht nützen können. Wir entschieden uns für Tutorials, welche man im Unterricht zeigen kann, oder in einem ähnlichen Projekt auch mit Schülern und Schülerinnen selber machen kann. Die Wahl des genauen Themas der Tutorials, fiel aufgrund der in der Schulpraxis durchgenommenen Themen auf die merkwürdigen Punkte des Dreiecks, also je ein Video zum Höhenschnittpunkt, Inkreismittelpunkt, Umkreismittelpunkt und Schwerpunkt.

Ziele:

Wir wollen Tutorials erstellen, die die Konstruktion von den merkwürdigen Punkten eines Dreiecks, also dem Umkreismittelpunkt, dem Inkreismittelpunkt, dem Höhenschnittpunkt und dem Schwerpunkt, gut und verständlich Schritt für Schritt erklären, wobei die Konstruktion und die Beschriftung des Dreiecks vorausgesetzt wird.

Nichtziele:

  • Konstruktion des Dreiecks
  • Beschriftung des Dreiecks

Im Zuge der Themenfindung und des Ausformulieren des genauen Ziels des Projektes haben wir uns verschiedene Techniken zur Videoerstellung beziehungsweise zur Erstellung von Tutorials angesehen und ausprobiert:

  • Videoaufnahme
  • Bildmitschnitt aus Geogebra
  • Bildmitschnitt eines Smartboards inkl. Smartcam
  • Legetrickvideo

Im Zuge dieser Recherche ist uns aufgefallen, dass im Internet schon sehr viele Tutorials zu diesem Thema existieren. Wir haben uns gegen Videoaufnahmen entschieden, da die meisten Videos, die wir gefunden haben, Videoaufnahmen sind. Des Weiteren haben wir uns gegen Geogebra und Smartboard entschieden, da das Ziel unserer Videos die Konstruktion der merkwürdigen Punkte sein soll und nicht das Computerprogramm bzw. das Smartboard. Aus diesen Gründen haben wir beschlossen Legetrickvideos zu produzieren.

Bei einem Video mit Legetrick muss man beachten, dass dies sehr gut überlegt sein muss, da man alle Materialien vorbereiten muss, die man während des Videodrehs benötigt. Ebenso ist es gut, wenn man die Kamera mit dem PC verbinden kann, da man so die Kamera nicht berühren muss um auszulösen und die Kamera immer genau denselben Bildausschnitt festhält. Um gleichbleibende Lichtverhältnisse zu gewährleisten, ist es wichtig den zu fotografierenden Bereich gut von allen Seiten gleichmäßig auszuleuchten.

Alle Videos die wir produzieren, werden aus der Totalen von Oben aufgenommen.

Es gibt Teile die in jedem Video vorkommen und daher nur einmal gedreht werden müssen:

  • das Intro,
  • das Zeichnen des Dreiecks,
  • der Abspann.

Wir machen ein allgemeines Intro, welches wir für alle Videos verwenden können. Aus einem Buchstabensalat wird der Schriftzug „Die merkwürdigen Punkte des Dreiecks“.

Das Dreieck werden wir einmal konstruieren und gleich beschriften, so dass wir dieses kopieren und für alle Videos verwenden können.

Danach kommt für jedes Video ein zweites Intro mit dem Namen des Punktes. Ein LKW fährt durch das Bild und lädt der Reihe nach Buchstaben ab, so dass sich die Wörter Umkreismittelpunkt, Inkreismittelpunkt, Höhenschnittpunkt und Schwerpunkt bilden.

Die vier Hauptteile zur Konstruktion des jeweiligen Punktes müssen für jeden Punkt extra gedreht werden, da sich die Konstruktionen voneinander unterscheiden.

Abschließend bekommt jedes Video einen Abspann mit unseren Namen.

Zeitplan und Milestones:

8.4.          Gruppenfindung

15.4.        Themenfindung

22.4.        Storyboard

13.5.        Produktion abgeschlossen

17.6.        Videoschnitt und fertige Präsentation

24.6.        Präsentation des Projekts

24 Mai

Digitalisierung analoger Videos

Unzählige Aufnahmen auf sperrigen Videokassetten füllen in vielen Haushalten Kästen, Laden, Kartons. Man will und kann sich nicht von ihnen trennen. Sei es, weil es sich um eine Sammlung von Aufnahmen von früheren Fernsehsendungen handelt, Aufnahmen die aus der Sicht der heutigen Jugend bis in die digitale Steinzeit der 1970er und 1980er Jahre zurückreichen. Oder auch, dass es sich um selbstgedrehtes Videomaterial handelt, das zumeist Familienaufnahmen enthält. „Selbstgedreht“, auch so eine anachronistische Bezeichnung, die wiederum in die Steinzeit des Filmschaffens zurückgeht, in eine Zeit, in der wirklich an einer Kurbel gedreht wurde, um Filmaufnahmen zu machen.

Nachdem der Kauf eines Videorekorders als Abspielgerät schon schwierig und ein teures Unterfangen sein kann, und man mit dem Ableben des eigenen Abspielgeräts aber rechnen muss, gilt es zu überlegen, ob und wie man diese, einem ans Herz gewachsene Aufnahmen, bei Familienaufnahmen sogar unwiederbringlich, ins 3. Jahrtausend retten, also digitalisieren sollte. (Bei Video2000, Betamax und Video8 gibt es sowieso keine Neugeräte mehr, bei VHS und S-VHS sieht die Situation noch besser aus).

Die Aufnahme auf dem magnetisierten aufgerollten Kunststoffband wird schon noch länger Bestand haben, aber wenn es keinen funktionstüchtigen Dekoder – um hier gleich mal einen Fachausdruck zu bemühen – gibt, also ein Abspielgerät, das die Magnetisierung auslesen kann und für uns Humanoide verständlich in Bild und Ton übersetzt (dekordiert), so hilft auch der sorgsamste Umgang mit den Videokassetten nicht mehr weiter.

Auch ich bin vor einigen Jahren vor diesem Problem gestanden und habe dann eine Lösung gefunden, die ich hier kurz beschreiben möchte. Es ist bei Weitem nicht die einzige und möglicherweise auch nicht die beste Lösung. Sie war aber nicht teuer und hat mich für einen auf diesem Gebiet kompletten Laien nicht überfordert und die Ergebnisse waren für mich ausreichend gut, wenn auch nicht perfekt.

Die Lösung besteht aus einem System der dt. Firma TerraTec aus der Grabbster Serie, dem „Grabby“. Es setzt sich aus einer Hardware, dem eigentlichen Videograbber (siehe Infobox) mit zugehörigem Treiber und einer Gratisvideosoftware der Firma Magix zusammen. Hier handelt es sich nicht um die Vollversion, aber um eine ausreichende Version, um die Filme zu „capturen“ und am Rechner abzuspeichern. Der Upgrade auf die käuflich erwerbbare Vollversion ist möglich. Man kann aber zum Capturen und für die Bearbeitung natürlich auch eine andere SW verwenden. Mit dabei sind auch drei Chinch-Verbindungskabel, um den Grabber an den Videorekorder anzuschließen. Ein SCART-Adapter ist in der Grundausstattung nicht enthalten, war aber für mich nicht notwendig.

Infobox:
Unter Videograbbing versteht man das Einfangen (engl: capturing aber auch grabbing) von digitalen Einzelbildern (engl. frames) beim Abspielen eines (z.B. analogen) Videos. Geläufig ist daher auch die Bezeichnung Framegrabbing.

Bei Videokonverter werden zwei Systeme unterschieden: Hardware- oder Software-Renderer. Bei der Hardwarelösung wird das Kodieren in der HW durchgeführt und es kommt nur mehr Komprimiertes an den PC. Bei der SW-Lösung kommt der gesamte Datenstrom unkomprimiert in den Rechner und wird dort umgewandelt und komprimiert. Beim „Grabby“ handelt es sich um einen SW-Renderer. Weitere Infos bei TweakPC

terratec_grabbyDer Videograbber „Grabby“ (siehe Bild) ist geeignet für einen Windows PC bzw. ein Notebook mit USB Anschluss. Der Grabby bietet einen USB 2.0 Anschluss und folgende analoge Eingänge: Composite (über RCA Stecker vulgo „Cinch“) und S-Video, Stereo Audio (RCA/Cinch). Unterstützt werden vom „Grabby“ die Videostandards: PAL aber auch NTSSC und SECAM. Das System ist dafür gedacht, das Filmmaterial schlussendlich auf DVDs zu brennen, daher gibt es auch nur einen MPG2 Codec. Ich habe aber keine DVDs gebrannt, sondern sammle diese MPG2-Videos auf einer externen Festplatte und ich betrachte sie mittels digitalem Mediaplayer.

Ich habe ein paar Tage herumprobiert, bis ich für den Grabber eine Einstellung gefunden habe, die eine für mich ausreichend passable Videoqualität lieferte. Ich war aber hier nicht sehr anspruchsvoll, es ging mir nur mal darum, die Familienaufnahmen in dieses Jahrtausend zu retten. Ich habe den Grabber unter Windows XP benutzt, er unterstützt inzwischen auch Win7 und Win8.
Es scheint aber manchmal Probleme bei der Installation des Treibers zu geben. Ich habe in einer Rezension zum „Grabby“ nachstehende Anleitung dazu gefunden (Ich zitiere aus dieser Rezension, aber nicht ganz wortwörtlich, der Orginaltext ist hier zu finden: Rezensionen verfasst von A. W.):


Lösung für alle, die ein Problem mit der Treibererkennung haben.
Man muss Windows sagen, welchen Treiber es einsetzen soll; das geht so:

Treiber wie in der Anleitung installieren, Gerät einstecken
(Wenn jetzt Windows meldet : Kein Treiber gefunden) – (Auf Win7):
SystemSteuerung > Gerätemanager > Das TerraTec Device suchen (sollte ein gelbes Dreieck haben) > (rechts Klick auf das Gerät)> Treibersoftware aktualisieren >
„Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen“ anklicken → „Aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Computer auswählen“ anklicken >
→ 1. Glück: In der Liste steht schon, „TERRATEC Grabby Rev.2“ , auswählen, weiter, fertig

→  2. Pech : Checkbox bei „kompatible Hardware Anzeige“ löschen, „Hersteller“ TERRATEC (nicht „TerraTec Electronic GmbH“) auswählen, „TERRATEC Grabby Rev.2“ wählen → weiter > fertig
(Übrigens der Weg gilt für alle Geräte, die nicht so einfach die Treiber laden wollen, seit Win95 🙂 PnP, nur so angemerkt….)


Ein gutgemeinter Rat noch zum Schluss:
Wenn man einen Film digitalisiert hat, sollte man sich anschließend die Zeit nehmen, diesen komplett und in Ruhe anzusehen, denn es könnten beim Konvertieren Fehler aufgetreten sein. Bei mir waren es z.B. Tonprobleme, offensichtlich durch einen lockeren SCART-Stecker verursacht. In so einem Fall muss man die ganze Aufnahme (=digitalisieren auf den PC) wiederholen. Das erledigt man am besten gleich, statt sich Jahre später darüber zu ärgern.

Weiterführende Informationen, Quellen und Links:
– Zur Firma TerraTec (wurde 2013 von der Ultron AG übernommen)
– Zum Videograbbing (Framegraber)
– Produktseiten: TerraTec Grabby und Terratec G1 (auch für Mac OS X)
Testbericht und Beschreibung bei TweakPC