12 Jul

Whatsapp – Pros & Cons

Es gibt einige interessante Themen, das Internet betreffend, doch das Thema Whatsapp interessiert mich am meisten, da ich so gut wie alles über Whatsapp regle.

Seit es Whatsapp gibt, ist für mich vieles leichter geworden, zum Beispiel mit meinem Vater zu kommunizieren, der im Ausland lebt. Da ich ihn alle paar Jahre einmal live und sonst immer wieder mal über Skype sehe, Ist Whatsapp sehr wichtig für mich. So kann ich ihm jederzeit schreiben, mit ihm telephonieren und sogar video-telephonieren – und das ohne etwas zahlen zu müssen. Immer wenn ich irgendetwas Spannendes erlebe, oder mich etwas besonders aufregt, schreibe ich ihm und er kann (soweit es die Zeitverschiebung zulässt) sofort darauf antworten.

Zudem ist Whatsapp sehr praktisch für Planungen und Vorbereitungen – nicht nur innerhalb der Familie, sondern auch im Freundeskreis -, da alle in einer Gruppe Ideen einbringen können, Links zu Internetseiten (die Vorbereitung betreffend, z.B. Veranstaltungsort) und diskutieren beziehungsweise abstimmen können.

Bei Geburtstagen bietet es sich auch an, über Whatsapp zu gratulieren, da “Geburtstagskinder” meistens schwer beschäftigt und daher selten bis gar nicht erreichbar sind an besagtem Tag. Eine Nachricht zu lesen, geht sich zeitlich schon aus und über Whatsapp kann man viele passende Emojis dazu schicken, was die Nachricht freundlicher macht.

Auch für kleine Alltäglichkeiten ist Whatsapp netter als eine simple SMS. Will man wissen, wo jemand gerade ist, oder was es am Abend zum Essen gibt, oder man will jemandem einfach mal sagen, dass man ihn gern hat, weil man ihn nicht oft sieht, kann man alles mit Emojis verzieren. Hat man einmal wenig Zeit zum Schreiben, reichen oft überhaupt nur Emojis. Wobei man hier darauf achten muss, dass man das Schreiben – vor allem mit richtiger Rechtschreibung – nicht verlernt.

Was schlimm ist, sind sogenannte “Hater – Gruppen”, doch die gibt es nicht nur auf Whatsapp. Will jemand unbedingt über jemanden lästern und herziehen, findet er immer einen Weg – ob über SMS, Skype, Instagram, Facebook, Snapchat oder eben Whatsapp.

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12 Apr

Welche Gefahren lauern im Chat auf Kinder und welche Umgangsformen und Regeln sind unbedingt einzuhalten?

Das Internet und das daraus folgende “Chat-Leben” werden immer wichtiger für die heutige Generation. Handyapps wie „Facebook-Messenger“, „Whatsapp“ und „Viber“ ermöglichen den schnellstmöglichen Austausch von Nachrichten. Das Bedürfnis nach Informationen und Neuigkeiten geht bereits so weit, dass Handybesitzer mit dem Tippen auf das Aktualisierungssymbol von Facebook einschlafen und in der Früh mit dem Nachrichtensignal von “Whatsapp“ aufwachen.

In Facebook-Chats können nicht nur wahre Freunde (Personen, denen man auch im realen Leben zumindest einmal begegnet ist bzw. als Freunde bezeichnen würde) miteinander Nachrichten austauschen, sondern auch fremde Leute. Denn den Titel „Freund” bekommt automatisch jeder, den man entweder selbst mittels Freundschaftseinladung eingeladen oder dessen Einladung man angenommen hat. Ob es sich dabei um Leute aus Dschibuti (eher unwahrscheinlich, dass man diese Person wirklich kennt) oder deiner Sitznachbarin, Cousine, Lehrerin etc. handelt, spielt keine Rolle.

Somit wäre auch eine dauernd präsente Gefahr erklärt: Schlussendlich kann man sich nie zu 100 % sicher sein, wer hinter dem Chatpartner steckt, denn auch das Facebook-Profil kann gefälscht sein: Bei der Erstellung kann man sich als anderes Geschlecht ausgeben, jünger oder älter machen und ein Profilbild wählen, welches nicht im Entferntesten der Wahrheit entspricht. Worst case scenario: Der Chatpartner stellt sich als krimineller 50 Jähriger da, der dich um Fotos, deine Telefonnummer und ein Treffen bittet, um dich zu entführen, sexuell zu missbrauchen, Nacktfotos/-videos von dir im Netz zu verbreiten, jahrelang gefangen zu halten und eventuell auch noch zu ermorden.
Häufiger kommt es aber vor, dass rechtsradikale Organisationen und religiöse Sekten im Internet nach Anhängern suchen und dich mittels Chat kontaktieren.

Ebenfalls wichtig zu erwähnen, sind im Chat anzutreffende Kettenbriefe, sowie der Gruppendruck (Ich muss sofort antworten, die sehen ja, dass es gelesen wurde) und Mobbingattacken.

Kettenbriefe, wie zum Beispiel: “Wenn du diese Nachricht nicht an 20 Personen innerhalb von 10 Minuten weiterschickst, passiert dir etwas Schreckliches in vier Tagen.”, sollte man am besten sofort löschen.

Leider kann es beim Chatten auch zu Mobbingattacken und Beleidigungen kommen. In solchen Fällen ist es wichtig, Beweise für eine eventuelle Anklage zu sammeln, indem man davon Screenshots macht oder die Nachrichten an eine Vertrauensperson weiterleitet. Sofortige Hilfe bietet die Funktion “Kontakt blockieren” und das Gespräch mit den Eltern.

Die Polizei in Deutschland hat aufgrund der Mengen an Vorfällen unter anderem eine Informationsseite für Kinder und Erwachsene erstellt, die auf die Gefahren des Chats aufmerksam machen. Unter anderem haben sie zum Thema: “Chatten. Aber sicher!” einen eigenen Kurzfilm gedreht.

Regeln die man im Internet unbedingt befolgen sollte und in diesem Film erwähnt wurden:

  • Chatten sollte unter keinen Umständen am Anfang alleine stattfinden, es sollte durch einen Moderator begleitet werden
  • Chats für Erwachsene sollen gemieden werden, da oft unangenehme Sachen geschrieben werden.
  • auf keinen Fall Namen, Adresse und Telefonnummer preisgeben
  • es sollte ein Spitzname verwendet werden, der nichts über einen verrät
  • Niemals mit Leuten aus dem Chat treffen und auf keinen Fall Bilder weiterleiten
  • sollte einem etwas komisch vorkommen, den Kontakt sofort abbrechen und den Eltern oder Erwachsenen Bescheid geben!

Quelle:

http://www.internet-abc.at/eltern/whatsapp-kinder-jugendliche-funktionen.php#anker_164562

http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/medienkompetenz/aktion-kinder-sicher-im-netz.html

http://www.mamiweb.de/familie/die-groessten-internet-gefahren-fuer-kinder-/1

http://www.internet-abc.at/eltern/gefahren-internet.php

 

Verweise auf ähnliche Blogeinträge:

Wie kann man Kinder in der Volksschule auf den Umgang mit persönlichen Fotos und Informationen im Internet vorbereiten?

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2015/03/14/wie-kann-man-kinder-in-der-volksschule-auf-den-umgang-mit-persoenlichen-fotos-und-informationen-im-internet-vorbereiten/

Wie gefährlich sind Klassen-Facebook-Gruppen?http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/11/25/wie-gefahrlich-sind-klassen-facebook-gruppen/

Whatsapp

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2015/01/19/whatsapp/