14 Dez

Daten-Diktatur und der gläserne Mensch

Verfasst von: Sven K.

Intelligente Software nutzt wie ein Mensch auch Daten um daraus Schlüsse ziehen und mögliche Aktionen setzen zu können. Im Gegensatz zum menschlichen Individuum bleiben gesammelte Daten künstlicher Instanzen lückenlos und massenhaft vorhanden. Die Vernetzung von Maschine zu Maschine schafft zudem eine nahezu omnipräsente Atmosphäre, die Daten jeglicher Art anhäuft.

Hier wird die Politik gefragt sein, wie mit diesen schieren Datenmengen umzugehen ist, wer Zugriff darauf haben wird und welche Sicherheitssysteme integriert werden müssen um Missbrauch und Zweckentfremdung zu vermeiden.

Auch Anonymisierung und Pseudonymisierung stehen im Raum, doch Arbeitgeber wehren sich dagegen, da gesammelte Daten ein nützliches Instrument in der gnadenlos effizienten Mühle des Unternehmens darstellt.

Dieser Daten-Diktatur gilt es entgegenzutreten und ganzheitliche Gesetze in Stellung zu bringen, bevor der gläserne Mensch aus der Science-Fiction in die Realität geholt wird.

Quelle: https://derstandard.at/2000064568841/GewerkschafterIndustrie-4-0-ist-ein-reiner-Marketingbegriff

14 Dez

Führung 4.0 – Die Hybridgesellschaft, eine Neuausrichtung

Verfasst von: Sven K.

Einhergehend mit der fortschreitenden Industrie 4.0 müssen sich Führungsprozesse ebenso ändern und anpassen. Prozesse werden schneller und somit effizienter als jemals zuvor. Autonome Gerätschaften vermögen es gänzlich ohne strengen Blick von Oben herab ihre Arbeit zu verrichten.

Wo bleibt da noch die Rolle der Führung als Taktgeber des Ganzen. Manager müssen zukünftig genauso ihre Daseinsberechtigung in Frage stellen, wie einfache Arbeiter und Angestellte.

All das wirft die Frage auf, wie eine gelingende Kooperation zwischen Maschine und Mensch aussehen könnte.

Bereits in der Ausbildung muss diese neue Wechselbeziehung eine wichtige Rolle einnehmen, um einen flüssigen Übergang des neuen industriellen Wandels zu gewährleisten.

Um zurück zur Auswirkung autonomer Software auf Führungspositionen zu kommen. Die Entscheidungen werden laut Experten viel horizontaler und dadurch dezentraler als zuvor. Manager müssen damit umgehen und aufkeimende Möglichkeiten nutzen lernen. Hohe Positionen müssen lernen zumindest ansatzweise das Denkschema intelligenter Software zu verstehen und um vorausschauend agieren und planen zu können. Die Führung wird dadurch mehr ein Glied in der horizontal vernetzten Kette eines hybriden Betriebs.

Quelle: https://derstandard.at/2000064568841/GewerkschafterIndustrie-4-0-ist-ein-reiner-Marketingbegriff

30 Nov

Datenschutz und Überwachung

Verfasst von Barbara Müller.

Seit dem 11. September 2001 gibt es immer mehr Gesetzte die Überwachung legitimieren und dem Schutz der Bürger dienen sollen, aber unentwegt in das Alltagsleben eingreifen. Diese Prozesse verändern die Gesellschaft massiv. Dieser Trend ist global zu beobachten. Dringend sollte die gesellschaftliche Diskussion darüber angeregt werden und noch viel wichtiger, die politischen Entscheidungsträger zur Umsicht bei entsprechenden Gesetzesentwürfen ermahnt werden, zumal die Wirksamkeit der Maßnahmen nicht überprüft wurde. Bisher gab es keine umfassende Analyse der Überwachungserlässe obwohl diese bereits eklatant die Freiheit einschränken. Dies ist eine Reaktion auf die immer häufig in der westlichen Welt stattfindenden Terroranschläge, da diese ein Gefühl der Ohnmacht hinterlassen. Durch entsprechende Gesetze soll dem Volk demonstriert werden, dass durchaus Handlungsfähigkeit besteht. Da dies überzeugend kling, wird für viele der Nachweis der Wirksamkeit überflüssig. Leider ist diese Sicherheit ein Wunschdenken, denn mehr Überwachung bedeutet nicht automatisch mehr Sicherheit, weshalb es neue Überwachungsgesetze kritisch zu hinterfragen gilt.

Quelle: http://www.medienimpulse.at/articles/view/1008

Weitere Beiträge zum Thema Datenschutz:
Zwang und Verführung in der Kontrollgesellschaft
Datenschutz im 21. Jahrhundert
Smartphones – unser Begleiter und Überwacher
Datenschutz im Bildungssystem
Datenschutz – Was ist darunter zu verstehen?

30 Nov

Zwang und Verführung in der Kontrollgesellschaft

1970 tritt der Begriff der Kontrollgesellschaft zum ersten Mal in William S. Burroughs Buch „The Electronic Revolution“ auf. Burrough beschäftigt sich darin mit den weitreichenden Wirkungen von Kommunikationsformeln und der Politik von Sprache, Information und Kategorisierung. Macht definiert sich nicht mehr über feste Eingrenzungen sondern über Durchlässigkeit. Diese Verlagerung der Machtausübung ist eng an die zu der Zeit neu entstehenden Informationstechnologien gebunden. Informationstechnologien sind nach dieser Auffassung also nur für die Machtausübung da. Es gibt Anthropologen, die gehen sogar noch weiter. Claude Lévi-Strauss beispielsweise war 1955 der Ansicht, dass die Schrift nur zur Unterdrückung, Verwaltung und zum Erstellen von Abhängigkeiten entwickelt wurde. Wissenschaft und Kunst sind demnach nur Nebeneffekte, die das ursprüngliche Motiv tarnen sollen.

Gerade in unserer urbanisierten Welt sind Informationstechnologien ständig präsent: Verkehrsleitsysteme, Energieversorgung, Infrastruktur, auch die Arbeitswelt und kulturelle Prozesse werden immer mehr von elektronischer Steuerung abhängig. Immer wichtiger wird der Begriff von „intelligenten Systemen“. „Smart City“ ist nur eines vieler Schlagworte, die sich durch die Digitalisierung und technologische Entwicklung etabliert haben. Früher waren Befestigungsanlagen wie Mauern und Wälle wichtig für die Sicherung einer Stadt, heute sind es Software-Algorithmen, Satelliten und Tracking-Systeme. Alles wird mit Datenbanken und Sensoren verknüpft. Durch Informationstechnologien werden neue, immaterielle Grenzen geschaffen: Freihandelszonen, Export-Zonen, auf Flughäfen, durch Privatisierung öffentlicher Plätze.

Die Digitalisierung und Entwicklung der Informationstechnologien hatte weitgehende Auswirkungen auf unterschiedlichste Bereiche, u.a.:

  • Informationalisierung sozialer Räume
  • Globale Sicherheitsarchitekturen
  • Kultur
  • Kontrolle und Steuerung
  • Datenflut
  • Horizonte des Wissens
  • Scheinkorrelation
  • Technologien werden zu Herrschaftswissen
  • Maschinelle Produktion gewinnt immer mehr an Bedeutung
  • Unsichtbare Kontrolle
  • (selbstbestimmte?) Kommunikation

 

 

Verfasst von: Cornelia Schmidt

 

Quelle:

http://www.medienimpulse.at/articles/view/738?navi=1

Weitere Beiträge zum Thema Datenschutz:
Datenschutz und Überwachung
Datenschutz im 21. Jahrhundert
Smartphones – unser Begleiter und Überwacher
Datenschutz im Bildungssystem
Datenschutz – Was ist darunter zu verstehen?

30 Nov

Datenschutz im 21. Jahrhundert

Die Miniaturisierung von den technischen Komponenten, wie Sensoren, Mikrofone und Kameras, schreitet fort. Die Leistung wird immer erhöht. Sogar die Ortsbestimmungen werden immer genauer und auch die Versorgung von Energie wird leistungsfähiger. Gleichzeitig werden diese technischen Komponenten billiger.

Dadurch, dass die technischen Komponenten immer genauer und leistungsfähiger werden, muss man sich auch neue Konzepte für den Datenschutz der Individuen überlegen, da dieser einen großen Entwicklungssprung machen wird.

Ein kleiner Überblick über die Entwicklungsschritte von Informationstechnik und Datenschutz:

Erste Stufe:
- Datenverarbeitung fand in Rechenzentren statt
- Daten wurden in Formularen erfasst und per Hand eingegeben
- Datenverarbeitung betraf nur kleinen Ausschnitt des Lebens
- Betroffene wusste, wo welche Daten über ihn verarbeitet wurden

Zweite Stufe:
- Weltweite Vernetzung der Rechner:  eigener virtueller Sozialraum
- Jede Handlung in dem Cyberspace hinterlässt Datenspuren
- Verwendung und Verbreitung der Daten kann vom Betroffenen nicht      kontrolliert werden
- Multimedia-Datenschutzgesetz
- Vermeidung von Risiken im Internet: den virtuellen Sozialraum meiden

Dritte Stufe:
- „allgegenwärtiges Rechnen“: erfasst alle Lebensbereiche vollständig
- Körperlichkeit und Virtualität wachsen zusammen
- Virtuelle Informationen werden in der körperlichen Welt verfügbar und Infomationen aus der realen Welt werden in die virtuelle integriert
- Kein Ausweg

Somit verschärft sich das Problem des Datenschutzes und wird immer wichtiger. Gleichzeitug wird er auch immer gefährdeter.

Verfasst von: Marban Caroline

 

Quelle:
http://www.bpb.de/apuz/29935/datenschutz-im-21-jahrhundert

Weitere Beiträge zum Thema Datenschutz:
Datenschutz und Überwachung
Zwang und Verführung in der Kontrollgesellschaft
Smartphones – unser Begleiter und Überwacher
Datenschutz im Bildungssystem
Datenschutz – Was ist darunter zu verstehen?

30 Nov

Smartphones – unser Begleiter und Überwacher

Datenschutz und Smartphones – Begleiter und Überwacher

Smartphones sind heutzutage unser steter Begleiter und wird längst nicht mehr nur zum Telefonieren und zum SMS-Schicken verwendet. Doch durch die Nutzung dieser besteht die Möglichkeit, dass die Privatsphäre verletzt wird. Die geschieht beispielsweise, wenn der Standort via Facebook versendet wird oder wenn Handyfotos, ohne darüber nachzudenken, veröffentlicht werden. Zudem kommt es immer wieder vor, dass Apps Daten übertragen. Oftmals ist es nicht einmal nachvollziehbar, welche Daten hierbei genutzt werden, weshalb es wichtig ist, sich selbst darüber zu informieren, wie man sich schützen kann.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=w3_CeO-PWDg&index=21&list=PL5Ceuvzduec9qrmhuS63MnEbdRw–MUxy (dl 30.11.17; 10:35)

Wie gehst Du mit der Weitergabe deiner Daten um? Die wichtigsten Tipps, dich zu schützen, findest du hier.

Verfasst von: Simone Forstenlehner

Quelle:
vgl. Jungwirth, B. (Hrsg.): Handy und Smartphone. In: URL: https://www.saferinternet.at/handy-smartphone/ (dl 30.11.17; 10:04).

Interessantes zum Thema:
Dein Handy weiß alles – Datenschutz am Handy: http://help.orf.at/stories/2802909/ (dl 29.11.17; 23:19)
Der Spion in der Tasche: http://www.zeit.de/digital/mobil/2014-05/handy-smartphone-sensor-datenschutz-ueberwachung/seite-2 (dl 29.11.17)
Zeig mir, wo du bist: http://www.zeit.de/digital/internet/2017-10/whatsapp-live-standort-uebertragung-update (dl 29.11.17; 23:07)
Android sammelt Standortdaten auch ohne GPS http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2017-11/android-google-funkzellen-weitergabe (dl 29.11.17; 23:17)

Weitere Beträge zum Thema Datenschutz:
Datenschutz und Überwachung
Zwang und Verführung in der Kontrollgesellschaft
Datenschutz im 21. Jahrhundert
Datenschutz im Bildungssystem
Datenschutz – Was ist darunter zu verstehen?

30 Nov

Datenschutz im Bildungssystem

Datenschutz und Bildungssystem – Überwachung oder sinnvolle Datenweitergabe?
zu „MedienpädagogInnen warnen vor Überwachung im Bildungssystem“

Laut Swertz ist die Bundesregierung der Meinung, dass Kinder und Jugendliche unsere Freiheit gefährden, weshalb die „Überwachungspläne der Bildungsreform“ eingeführt wurden. Die „verpflichtende Potentialanalyse“ (Elementarpädagogikpaket – Punkt 1) sowie der „bundesweit einheitliche Bildungskompass“ (Elementarpädagogikpaket – Punkt 4) gelten demnach als weitreichende staatliche Kontrolle und Überwachung.

Zu dem Bildungskompass wird angemerkt, dass im Bericht nur von „Dokumentation, Evaluation und Weiterverfolgung“ (Swertz 2015) gesprochen wird. Dabei wird das Portfolio als tolles Konzept hingestellt, ohne zu bedenken, dass dieses durch die genaue Dokumentation als Überwachungsmittel verwendet werden kann.
Swertz ist der Ansicht, dass wir damit auf dem besten Weg sind, dass den Kindern erklärt werden muss, wie sie ihre Privatsphäre in Kindergärten und Schulen schützen können.
Mit dem sogenannten Entwicklungsscreening beginnend, sollen Daten langfristig, genauer gesagt, über die gesamte Schullaufbahn des Kindes gespeichert werden. Jedoch stellt dies ein Problem dar, da sich die Kinder keine Fehler erlauben können – sie werden damit abgestempelt und dieser begleitet sie über viele Jahre.
Unter dem Stichwort „Weiterverfolgung“ von Kindern und Jugendlichen, werden diese von der Reformkommission von vorherein als verdächtig dargestellt (vgl. Swertz 2015).
Anstelle der Überwachung soll mithilfe der Vermittlung von Medienkompetenz, so Swertz, den Kindern ein reflektierter Umgang mit Medien, vor allem auch mit dem Internet, beigebracht werden, welcher ins Zentrum rücken soll. Kinder sollen ihre Persönlichkeit entwickeln und sich selbst bestimmen können. Die Aufgabe des Bildungssystems sollte es sein, dazu einen Beitrag zu leisten. (vgl. Swertz 2015)

Mir stellen sich in dem Zusammenhang folgende Fragen: Sollte die Professionalität von PädagogInnen nicht so weit entwickelt sein, dass die Daten sinnvoll genutzt werden können? Geht unsere Gesellschaft so weit, dass die Kinder sich in der Schule um Datenschutz kümmern müssen?

Verfasst von: Simone Forstenlehner

Quelle:
vgl. Swertz, C.: MedienpädagogInnen warnen vor Überwachung im Bildungssystem. In: URL: http://www.medienimpulse.at/articles/view/861?navi=1 (dl 29.11.17; 13:44).
vgl. Bildungsreformkomission: Vortrag an den Ministerrat. Eckpunkte der Bildungsreform. In: URL: https://www.bmb.gv.at/ministerium/vp/2015/20151117.pdf?55kaz6 (dl 29.11.17; 13:46).

Weitere Beiträge zum Thema Datenschutz:
Datenschutz und Überwachung
Zwang und Verführung in der Kontrollgesellschaft
Datenschutz im 21. Jahrhundert
Smartphones – unser Begleiter und Überwacher
Datenschutz – Was ist darunter zu verstehen?

30 Nov

Datenschutz – Was ist darunter zu verstehen?

Datenschutz – Was ist das?
Dieser Begriff ist erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgekommen. Darunter verstand man zunächst die Datensicherung als Schutz vor dem Verlust, einer Veränderung, Diebstahl etc. Im Jahr 1970 kamen neben diesem Verständnis persönlichkeitsrechtliche Überlegungen auf. Je nach Auffassung des Begriffs, kann er nun anders interpretiert werden. Zu diesen Interpretationsauffassungen gehören, Datenschutz als:

  • Schutz vor missbräuchlicher Datenverarbeitung,
  • Schutz des Rechts auf informelle Selbstbestimmung,
  • Schutz des Persönlichkeitsrechts bei der Datenverarbeitung und
  • Schutz der Privatsphäre.

Der Datenschutz dient dazu, die Machtungleichheit zwischen Einzelpersonen und Organisationen zu regeln. Er soll Schutz bieten wider eine vernetzte Informationsgesellschaft mit dem Hang zum gläsernen Menschen, staatlicher Überwachungsmaßnahmen sowie Datenmonopolen von Privatunternehmen. (vgl. wikipedia 2017)

Datenschutz in Österreich
In Österreich gilt Datenschutz als „Anspruch auf Geheimhaltung von personenbezogenen Daten“. (wikipedia 2017). Demnach sollte jeder Mensch grundsätzlich selbst darüber entscheiden können, wem er wann welche Daten zugänglich machen möchte. Festgelegt wurde dies im Datenschutzgesetz 2000 Unter dem Begriff „personenbezogene Daten“ werden jene verstanden, mithilfe derer auf eine bestimmte Person geschlossen werden kann. Unter einem besonderen Schutz fallen sensible Daten wie beispielsweise die Gesundheit oder politische Einstellungen. Im österreichischen Rechtssystem wird der Datenschutz als Grundrecht des Menschen verstanden, welches im Datenschutzgesetz geregelt und zudem in der Verfassung verankert ist. Das Recht auf Datenschutz greift nicht nur bei Privatpersonen, sondern auch bei Unternehmen (vgl. Jungwirth 2005).

Mit der Entwicklung der Digitaltechnik wird das Thema des Datenschutzes immer wesentlicher. Durch Mobiltelefone, Videoüberwachung, Internet etc. entstanden neue Zugänge der Datenerfassung – demgegenüber stehen große Teile der Bevölkerung, denen diese Tatsache gleichgültig ist.

Um Datenschutz auch international zu gewährleisten, wurde vom Europarat mit der Europäischen Datenschutzkonvention ein Abkommen dazu verabschiedet. Dies geschah bereits 1981 und gilt bis heute. Neben den 46 Staaten (Stand 2013), von denen das Abkommen ratifiziert wurde, steht sie weltweit offen. (vgl. wikipedia 2017)

Wann gilt der Datenschutz?
Dabei wird zwischen drei Geltungsbereichen unterschieden: die Erhebung, die Verarbeitung und die Nutzung. Unter der Erhebung wird das Beschaffen von personenbezogenen Daten verstanden. Die Verarbeitung umfasst sowohl das Speichern und Verändern als auch das Übermitteln, Sperren sowie Löschen von Daten. In den Geltungsbereich der Nutzung fällt jegliches Verwenden der Daten, wobei die Verarbeitung ausgeschlossen wird. (vgl. wikipedia 2017)

Wer kontrolliert den Datenschutz?
In Österreich obliegt die Datenschutzkontrolle der sogenannten Datenschutzbehörde. Tritt eine Verletzung des Datenschutzes auf, kann sich jedermann an diese Behörde wenden. (vgl. Bundeskanzleramt 2000)

Verfasst von: Simone Forstenlehner

Quelle: Wikipedia
Vgl. Bundeskanzleramt RIS: Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Datenschutzgesetz 2000. In: URL: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=bundesnormen&Gesetzesnummer=10001597 (dl 29.11.17; 15:09).
Vgl. Jungwirth, B. (Hrsg.): Datenschutz. In: URL: https://www.saferinternet.at/datenschutz/ (dl 29.11.17; 14:51).
Vgl. Wikipedia Foundation: Datenschutz: In: URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Datenschutz (dl 29.11.17; 15:04).

Weiterführende Links:
https://www.dsb.gv.at// (dl 29.11.17; 14:52)
http://www.saferinternet.at/ (dl 29.11.17; 14:54)

Weitere Beiträge zum Thema Datenschutz:
Datenschutz und Überwachung
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Datenschutz im Bildungssystem

22 Nov

Internet der Dinge – neue Revolution?

Der Begriff “ Internet der Dinge
ist vor 20 Jahren aufgekommen.

Bald wird es vollkommen normal sein, dass Objekte  Eigenintelligenz bekommen.
Aufgrund der heutigen technischer Möglichkeiten, ist dies nicht undenkbar.

Wir möchten auf eine lustige Aussage von Erwin Pelzig- Comedian:
hinweisen. Er setzt sich mit der technischen Intelligenz in 50 Jahren auseinander.
„Was ist, wenn mein Staubsauger mich anmeckert weil ich kleckere?“


Unternehmen die sich mit dem Thema Internet der Dinge beschäftigen

Es gibt Mikroelektronik, die viele Jahre mit der gleichen Batterie auskommt. Diese Mikroelektronik wird an eine Box befestigt und hat eine Kamera eingebaut.
Diese Kamera erkennt, wenn die Box fast leer ist und sendet eine automatische Meldung an eine Computersoftware, welche anschließend die Schrauben in der Box nachbestellen. Dafür wird kein Mensch mehr benötigt.

Beispiel für Smarte Geräte:

IKETTLE:
smarter Wasserkocher

 

Quelle: https://www.amazon.de/Smarter-SMK20EU-iKettle-Wasserkocher-Temperatureinstellung/dp/B0161RJTPM

 

 

Smarter Roboter von KukaBier einschenken.

Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/hannover-messe-roboter-zum-staunen-100.html

 

 

Drive Now smartes Auto: Position bestimmen, Fahrzeug buchen, mit Telefon Fahrzeug aufschließen und losfahren

Quelle: http://www.kvb-koeln.de/german/fahrplan/carsharing/drivenow.html

 

 

Oral Bsmarte Zahnbürste kann die eigene Position verfolgen

Quelle: http://www.giga.de/hardware/oral-b-smartseries-power-zahnbuerste-mit-bluetooth/tests/oral-b-pro-7000-smart-im-test-die-zahnbuerste-die-mit-dem-iphone-spricht/page/2/

 

Es gibt Komplementärinnovationen die wichtig sind, um eine smarte Software aufzubauen:
man benötigt Technologien, die das Internet der Dinge interessant machen das sind z.B. Internetfunktionen, Cloud, Technologien, Mobile Computing als Basis für die Integration des Menschen.

Dieses Datenthema ist das, was uns am meisten in Verbindung mit dem Internet der Dinge beschäftigt. Man muss diese Technologien beherrschen und bauen können. Richtige Daten erfassen ist wichtig. Daten richtig auswerten um den Bedarf zu adressieren.

Das Ziel von smarten Dingen ist die Kostenersparnis: Senkung von Kosten – Arbeitskosten, Energiekosten, Transportkosten, Bereitstellungskosten

Unternehmen fangen an das Produkt mit Mikroorganismen zu versehen und das Produkt intelligent zu machen.

 

Was verändert sich in einem Geschäftsmodell, wenn ich mich dazu entschließe, ein Produkt smart zu machen?
Antwort:
Daten entstehen, Produkte verlieren an Wert, Daten gewinnen an wert.
Daten sind Basis für neue Services.

Autorinnen: Pia-Marie Novak, Lara Schmid

weitere Beiträge:

„Internet der Dinge“ – der Beginn eines neuen Zeitalters?
„Internet der Dinge“-Des einen Freud…des anderen Leid!
Hackernagriffe/Cyberkriminalität
Der Smart-Meter – bequem & sicher?

Quelle:  https://www.youtube.com/watch?v=byGnESGnwcM

18 Nov

„Internet der Dinge“-Des einen Freud…des anderen Leid!

„Internet der Dinge“-Des einen Freud…des anderen Leid!

Den Beginn des Zeitalters der „smarten“ Dinge machten der Computer, das Smartphones und Spielekonsolen. Mittlerweile hat das „IoT“ aber schon auf weitere Bereiche unseres Lebens Einfluss. Beispiele wären:

  • Die Waschmaschine zeigt uns an, wann die Wäsche zum Aufhängen bereit ist oder schaltet sich erst ein wenn der Strom am billigsten ist.
  • Elektroautos zeigen uns den nächsten freien Parkplatz an.
  • Der Kühlschrank bestellt selbstständig die Milch nach.
  • Pakete die dank eines Chips einfach mit Robotern sortiert werden können.

Vorteile der „IoT“ sind:

  • Kosten können reduziert werden, wie beispielsweise durch die smarte Waschmaschine.
  • Auch die Ressource Zeit wird reduziert. Die Industrie kann schneller arbeiten da wichtige Information in Echtzeit übertragen werden.

Nachteile sind allerdings:

  • Durch die unzähligen Daten im Netz sind wir angreifbarer für Hackerangriffe oder ähnliches.
  • Unsere Daten können gestohlen werden und wir werden dadurch erpressbar.
    Diese Verletzbarkeit und Erpressbarkeit ist global, betrifft die verschiedenen Zweige und macht natürlich vor Grenzen keinen Halt.
  • Dinge können von außen gesteuert werden und nach eigenen Interessen manipuliert werden. Ein Beispiel wäre das Ausschalten von Alarmanlagen oder das Manipulieren von fahrenden Autos.
  • Ein weiteres Problem stellt die Versicherung dar. War es wirklich ein Einbruch, wenn keinerlei Spuren hinterlassen wurden oder wer ist verantwortlich dafür wenn ein selbstfahrendes Auto einen Unfall baut? Das „IoT“ wirft gerade im rechtlichen Bereich viele neue Fragen auf, die zurzeit noch im Graubereich liegen.
  • Das Internet der Dinge wirkt sich auch auf die gesellschaftlichen Strukturen aus. Einerseits werden zwar neue Arbeitsplätze im IT-Bereich geschaffen aber andererseits wird die fortschreitende Digitalisierung auch die Arbeitslosenzahlen erhöhen.

Weiterführende Fragen zum Philosophieren und Diskutieren:
Wer beherrscht die Dinge? Wer stellt die Regeln auf?
Wem gehören die Metadaten? Sind die Daten eine neue Währung?
Existiert eine Unterteilung in online und offline eigentlich noch?

weitere Beiträge:

Der Smart-Meter – bequem & sicher?
Hackernagriffe/Cyberkriminalität
„Internet der Dinge“ – der Beginn eines neuen Zeitalters?
Internet der Dinge-neue Revolution?

Weiterführende Quellen:
Zeitungsberichte: Linzer Apotheke installiert Gesichtsscanner für Werbung
Wie „digitale Zwillinge“ die Autoentwicklung beschleunigen
Hacker übernehmen Jeep während Autofahrt
Auto-Hacking in Österreich derzeit nicht strafbar

Quellen:
Scobel-Internet der Dinge. Abrufbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=px9H010eC_U&t=229s (dt.: 17.11.2017; 15:32)
Internet der Dinge: Was ist das, was bringt das, wie riskant ist das? Abrufbar unter: https://www.test.de/Internet-der-Dinge-Was-ist-das-was-bringt-das-wie-riskant-ist-das-4993088-0/ (dt.: 18.11.2017; 11:27)
Internet der Dinge einfach erklärt. Abrufbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=yLZbzbO_7yQ (dt.: 18.11.2017; 11:20)

Erstellt von: Sophie Eidlinger