30 Apr

Internet – aber sicher!

Flyer für Volksschulkinder: Internet – aber sicher!

Der Flyer informiert die Kinder kurz und sehr übersichtlich über die Gefahren im Internet.
Der Inhalt ist sehr bunt und ansprechend in Form einer Art „Dos and Don’ts“ gestaltet.
Die Felder zu den einzelnen Punkten sind farblich abgesetzt und durch die kurzen Texte mit passenden Bildern für Kinder sehr gut verständlich gemacht.
Für besonders wichtig halte ich die Kästen zum Thema „Kettenbriefe“ und „Cybermobbing“ (nicht so benannt)

Link zum Flyer: https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Flyer_Volksschule_01.pdf

Ich halte das Material für sehr brauchbar. Es ist gut verständlich und ansprechend für Junge Kinder gestaltet und bietet sicher einigen SchülerInnen eine Stütze beim Lernen mit dem Umgang mit dem Internet. Besonders gut finde ich, dass auch der Hinweis, dass bei Fragen oder Problemen mit den Eltern oder Rat auf Draht (etc.) geredet werden soll, genügend Platz findet.
Im Unterricht kann dieser Flyer sicher im Zuge des Sachunterrichts, wenn die modernen Medien zum Thema gemacht werden, ausgeteilt und besprochen werden.

30 Apr

Aktiv gegen Cyber-Mobbing

Da das Thema „Cyber-Mobbing“ ein sehr aktuelles und akutes Thema ist, habe ich mich für diese Broschüre entschieden. Man sollte meiner Meinung nach als Lehrperson über dieses Thema bescheid wissen.

Zu Beginn wird in dieser Broschüre erklärt, was man unter Cyber-Mobbing versteht. Um dies noch deutlicher zu machen findet man auch ein Beispiel. Weiters wird für Lehrpersonen der Unterschied zwischen Mobbing und Cyber-Mobbing geklärt. Man kann sich in dieser Broschüre sehr gut über die unterschiedlichsten Formen von Cyber-Mobbing und deren Auslöser informieren. Wenn man sich nicht sicher ist, wie das Gesetz zu diesem Thema steht findet man auch einige Informationen dazu.

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt der in dieser Broschüre angeschnitten wird ist das Vorbeugen von Cyber-Mobbing. Hier wird sehr viel darübergeschrieben, vor allem für die Institution Schule. Es wird auch erklärt wie man erkennen kann, dass Cyber-Mobbing stattfindet und wie man dann Handeln sollte. Ich finde es auch sehr gut, dass in dieser Broschüre auch geschrieben wird, was man tun sollte, wenn Lehrende zu Opfern werden, denn dies kann sehr gut vorkommen. Die Beratungsstellen und Unterstützungen, die in diesem Flyer angeführt werden, können meiner Meinung nach einer Lehrperson gut weiterhelfen. Zum Schluss kann man noch einige Übungen finden, die gegen Cyber-Mobbing vorbeugen beziehungsweise helfen können.

Mir hat diese Broschüre einen sehr guten Einblick in das weitgegriffene Thema „Cyber-Mobbing“ bieten können. Da ich zwar vorher bereits wusste, was man unter diesem Thema versteht, war es für mich wichtig zu sehen, wie man vorbeugen, erkennen und handeln kann. Meines Erachtens ist diese Broschüre sehr hilfreich für Lehrende in der Volksschule, da sie sehr umfangreich ist und jede Fragestellung, die man sich als Lehrperson stellen könnte, aufgreift. Man kann die Übungen teilweise auch sehr gut mit den Schüler/innen der Volksschule durchführen. Ich finde, dass man diesen Flyer als Lehrperson gesehen haben sollte beziehungsweise sollte ein Flyer in der Schule vorhanden sein, damit man sich jeder Zeit informieren kann.

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Aktiv_gegen_Cyber_Mobbing.pdf (Letzter Zugriff: 30.04.2018 um 10:25)

27 Apr

Aktiv gegen Cyber-Mobbing

Aktiv gegen Cyber-Mobbing

Cyber-Mobbing ist in der heutigen Zeit ein häufiges Thema im Bereich Schule. In dieser Broschüre wird auf diese Art der Beleidigungen, Bedrohungen, Bloßstellungen oder Belästigungen, auf sozialen Netzwerken und Messengern, eingegangen. Das Material soll in erster Linie den Lehrkräften helfen, mit dieser Problematik richtig umzugehen.

Die Broschüre gibt einen guten weitgefächerten Überblick über das Thema und geht zum Beispiel auf gesetzliche Grundlagen ein. Der Unterschied zwischen Mobbing und Cyber – Mobbing wird in dieser Broschüre schön dargestellt.

Ich muss ehrlich zugeben, dass die Arbeitsblätter für mich nicht wirklich ansprechend sind, da sie das Thema unpersönlich wirken lässt. Ich finde, dass man diese äußerst sensible Angelegenheit, wenn möglich, ohne irgendwelche Vorgaben „ehrlich“ besprechen sollte und so auch den Kindern und einem selbst die Perspektiven offenlassen sollte.

Ich es sehr gut, dass das Cyber-Mobbing so ernst genommen wird, da es leider immer schlimmere Ausmaße annimmt.

Tamara Thin

27 Apr

Rezension Flyer für Volksschulkinder: „Internet – aber sicher!“

Ich habe mich für den „Flyer für Volksschulkinder: Internet – aber sicher!“ entschieden. Dieser Flyer beinhaltet zwei Seiten, auf denen kurz und knapp die wichtigsten Informationen, zum sicheren Umgang mit dem Internet, für Kinder im Volksschulalter zusammengefasst werden. Es wird auf Themen wie Selbstdarstellung, Mobbing, Kettennachrichten, Bekanntgabe persönlicher Daten und aber auch auf ganz einfache Themen, wie „Ja“ und „Nein“ heißt im Internet oft „OK“ und „Abbrechen“, eingegangen. Doch das ist noch nicht alles, auch auf die Nutzung im Allgemeinen wird hingewiesen. „Genug ist genug! Du weißt sicher, wann dir das Spielen am Handy oder Computer zu viel wird. Mach dann mal was anderes!“, heißt es auf dem Flyer. Dadurch sollen die Kinder verstehen, dass es nicht gut ist, zu lange im Internet zu surfen oder am Handy zu spielen. Außerdem ist auf der zweiten Seite die Nummer von „Rat auf Draht“ und die Internetadresse von Safer Internet angegeben, wo sich die Kinder Tipps und Hilfe holen können.

Meiner Meinung nach, ist es nie zu früh um mit dem Thema Internetnutzung anzufangen. Die Kinder müssen von Anfang an ein Verständnis dafür bekommen, wie sie das Internet so sicher wie möglich nutzen können. Ich denke, dass die Informationen die der Flyer enthält, den Kindern einen kurzen Einblick in die Gefahren, die das Internet verbirgt gibt und dass die Kinder dadurch anfangen gewisse Dinge zu hinterfragen und vorsichtiger zu sein. Der Flyer ist, meines Erachtens nach, ein sehr guter Einstieg in dieses Thema und gibt kurz alle wichtigen Informationen an. Da der Flyer aussieht wie ein Handy, kann man ihn beispielsweise auch sehr gut im Textilen Werken einbauen und damit ein Werkstück anfertigen und auf diese Weise, den Flyer immer in der Nähe haben.

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Flyer_Volksschule.pdf

26 Apr

Rezension: Aktiv gegen Cyber-Mobbing

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Aktiv_gegen_Cyber_Mobbing.pdf

In der Broschüre wird das Thema „Cyber-Mobbing“ nähergebracht. Gerade heutzutage ist es sehr wichtig Erwachsene und Kinder darauf aufmerksam zu machen. Das Ziel dieses Unterrichtsmaterials ist es einen Überblick über Cyber-Mobbing zu erhalten, Lehrkräfte für das Thema zu sensibilisieren, vorbeugende Maßnahmen in der Schule ergreifen zu können und Schüler/innen im Anlassfall unterstützen zu können.
Zu Beginn wird der Begriff „Cyber-Mobbing“ erklärt und der Unterschied zwischen „Mobbing“ und „Cyber-Mobbing“ gezeigt. Wichtig zu wissen ist, dass Cyber-Mobbing rund um die Uhr stattfinden kann. Bei der herkömmlichen Form endet es zumindest nach der Schulstunde oder Pause. Durch Cyber-Mobbing erreicht man ein weites Publikum und es besteht die Möglichkeit währenddessen anonym zu bleiben. Cyber-Mobbing hat verschiedenste Formen. Es reicht von Beschimpfungen, Beleidigungen bis hin zu Identitätsdiebstahl. Die Broschüre geht auch auf gesetzliche Grundlagen ein und gibt viele Beratungsstellen für Betroffene, Lehrer und Eltern an. Es werden auch sehr viele Ansätze zur Lösung des Problems angeboten. Für Lehrer beinhaltet die Broschüre Übungen für den Unterricht, wie beispielsweise Rollenspiele.
Meiner Meinung nach ist die Broschüre sehr informativ und gibt einen guten Überblick über das Thema. Es ist außerdem sehr ausführlich aufgebaut. Ich denke jedoch, dass Cyber-Mobbing in Volksschulen nicht sehr oft auftaucht, da der Gebrauch von digitalen Medien in diesem Alter noch nicht sehr gängig ist. Die herkömmliche Form „Mobbing“ taucht jedoch öfters auf. So denke ich, dass auch bei so einem Vorfall die Broschüre mir, als Lehrerin, sehr helfen könnte. Besonders hat mir gefallen, dass viele Beratungsstellen angegeben sind, an die man sich wenden kann.

23 Apr

Safer Internet: Unterrichtsmaterial – Kein Kind ohne digitale Kompetenzen

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/digitale-kompetenzen-handbuch-web-einzelseiten.pdf

„Safer Internet“ ist eine Tochter des ÖIAT („Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation) und in dieser Funktion nicht zuletzt für die Information und Schulung von Lehrpersonen im heimischen Schulsystem eingesetzt. Speziell geht es dabei – nomen est omen – um die sichere Nutzung des Internets. Vor allem vor dem Hintergrund der spätestens nach den letzten US-Präsidentschaftswahlen wieder verstärkt aufgeflammten Diskussion über die Einflussnahme des Internets. Dies bezieht sich auch auf gesellschaftlich/mediale Implikationen (Stichwort: Fake news), vor allem aber auf die individuellen und gruppendynamischen Auswirkungen, die die Nutzung des Internets im schulischen und privaten Bereich von SuS haben kann (Stichwort: Cyber-Mobbing; Sexting; Datenschutz; …). Pikant ist vor dem Hintergrund der letzten Ereignisse, dass sich Safer Internet offenbar auch von Facebook sponsern lässt, aber das nur am Rande.
Das Unterrichtsmaterial/Handbuch „Kein Kind ohne digitale Kompetenz – erst denken, dann klicken“ richtet sich direkt an LP. Speziell für LP werden bereits in der Einleitung weiterführende Links genannt (www.digikomp.at/ und www.virtuelle-ph.at/digikomp) die nicht nur Weiterbildungsangebote beinhalten, sonder zum Teil sogar digitale im Selbststudium vermitteln. Diese Strategie der „Hilfe zur Selbsthilfe“ wird auch im weiteren umgesetzt: Im vorderen Teil des „Handbuchs“ finden sich Argumente für und zum digiteln Unterricht zusammengefasst und kurz beschrieben, samt Tipps für die Praxis. Dabei werden auch sofort Ideen für die Umsetzung mitgeliefert, großteils von PädagogInnen bzw LP erarbeitet. Im Kapitel „So geht’s weiter“ finden sich Links zu zahlreichen Initiativen, die auch konkrete Inputs und Unterstützung bieten. Im Literaturverzeichnis und im Anhang sind alle weiterführenden Links verzeichnet, die auch für eine vertiefende Beschäftigung hilfreich sind.
Ein Problem der gesamten Broschüre stellt allerdings der Umstand dar, dass zwar in der Einleitung bereits von der digitalen Kompetenz und deren Erwerb auch in den Grundstufen gesprochen wird, die Definitionen für digitale Kompetenzen aber erst ab 10 Jahren definiert werden.

Licht und Schatten

Einen guten Überblick gibt das Argumentarium zu Beginn des „Handbuchs“: Wer am Sinn der digitalen Bildung angesichts von eGovernment, politischer Meinungsbildung im Internet, neuen Formen der Medien(nutzung) und vor allem dem (pro)aktiven Umgang mit diesen Angeboten zweifelt, erhält hier einige gute Hinweise auf den Stand der Dinge. Durchaus praxistauglich sind die sofort nachgelieferten Tipps und Links, die sich dierkt an die SuS richten. Dies beginnt dabei, sich hin und wieder selbst zu googeln, über den Check der eigenen Online-Identität (www.jobtalks.at/fileadmin/redakteure/Paket_C.pdf), diverse Jobplattformen und Tipps zur eigenen Medienkompetenz (www.mediamanual.at). Allerdings: diese Angebote richten sich grundsätzlich an SuS, die deutlich älter als 10 Jahre sind.
Ein zweiter Kritikpunkt: Die Broschüre datiert aus dem Jahr 2013 und auch wenn die Links offenbar alle gepflegt werden, manche Sites auf die verweisen wird, erscheinen bereits ein wenig „altbacken“.

Gut gelungen scheint hingegen die Darstellung des sich verändernden Lehrer(selbst)bildes durch die Digitalisierung. Neben der permamenten Motivation zur Weiterbildung wird auch dezidiert darauf hingewiesen, dass sich LP in der digitalen Welt neuen Herausforderungen gegenüber sehen. Auch hier wieder der Hinweis: Der Social Media Guideline wird für LP in der Grundstufe noch nicht so wichtig sein, wie für LP in der Sekundarstufe und weiterführenden Bildungseinrichtungen.

Im anschließenden Kapitel „Demotivierte Schüler/Innen sind störende Schüler/Innen“ ergehen sich der Hinweise zur Praxis allerdings in eher allgemeinen Ratschlägen und auch die Links sind auf dieser Seite sehr spärlich. Da hilft dann auch der Hinweis auf Hattie-Studie mit einem motivierenden „Auf den guten Lehrer kommt’s an!“ nicht viel. Immerhin sollen www.digicheck.at eine Einschätzung des eigenen digitalen Wissens ermöglichen und die bereits erwähnte Site www.virtuelle-ph.at/digikomp Weiterbildung zum Teil auch im Selbststudium liefern.
Und ob der Hinweis auf Teamteaching (und wie man das umsetzen könnte) sich mit einem Link auf die gemeinsame europäische Weiterbildungsplattform www.epict.at und dem Vorschlag www.doodle.com zur gemeinsamen Terminkoordination zu nutzen, umsetzen lässt, darf bezweifelt werden.
Inwieweit von den DirektorInnen einzusetzende Steuergruppen, wie sie vorgeschlagen werden, die Schulen digital fit machen können (oder bereits haben, Stichwort: 2013) kann ich leider nicht beurteilen. Doch hier auf die Selbstorganisation der einzelnen Schulen zu setzen, könnte an der Realität vorbeigehen.
Interessant auch der Hinweis auf Störsender im Kapitel „Testen, Prüfen und Schummeln“ – gleichzeitig wird aber betont, dass „… ihre Anwendung nach §74 des TKG (Telekommunikationssgesetz) verboten“ ist.

Die Linksammlung ist ohne Zweifel hilfreich, aber einmal mehr offenbart sie, dass es im Grundschulbereich wenig didaktisch/methodische Unterstützung in Sachen digitale Kompetenz(entwicklung) für die LP gibt.
Grundsätzlich ist das Handbuch aber nicht schlecht zu reden. Wer aufmerksam liest, und die Links gezielt für die eigenen Bedürfnisse herauszieht um sich einmal mit dieser Materie näher zu beschäftigen, kann auch als LP im Grundstufenbereich die eigenen Kompetenzen zunächst überprüfen und anhand des Link-Angebotes eventuell weitere Schritte ins Auge fassen.
Ein Tipp an die Hersteller der Broschüre: Eine gründliche Überarbeitung einerseits um die Inhalte nach fünf Jahren auf den neuesten Stand zu bringen einerseits. Anderseits sollte versucht werden – insbesondere in den hinteren Kapiteln – die Praxistipps didaktisch/methodisch „aufzuladen“ um den LP tatsächlich Werkzeuge für den Unterricht an die Hand zu geben.
Eine Lektüre am Abend mit dem angeschaltenen Tablet daneben ist allemal zu empfehlen.

Elmar Hillebrand

22 Apr

Sexualität & Internet

Link: https://www.saferinternet.at/sexualitaet-internet/

In dieser Broschüre wird alles zum Thema Gewalt- und Pornokonsum, Nacktbilder und Missbrauch im Internet erklärt. Es werden nicht nur allgemeine Begrifflichkeiten, wie zum Beispiel „Grooming“ oder „Sexting“, erklärt, sondern auch Methoden und Tipps angeboten, wie man mit Gewalt- und Pornokonsum, sowie mit Gefahren im sexuellen Bereich, die im Internet immer wieder auftreten, umgehen soll. Diese Tipps richten sich vor allem an Lehrer /innen und Eltern.

Eltern erfahren auf dieser Seite, wie sie damit umgehen können/sollen, wenn sie bemerken, dass ihr Kind Pornographie im Internet konsumiert. Es wird erklärt, wie gefährlich dieser Konsum wirklich für die Kinder ist und wie man diese am besten damit konfrontiert.

Lehrer erfahren Informationen zu Themen wie zum Beispiel „Wie behandelt man Mediengewalt in der Schule und wozu?“.

Auch rechtliche Themen werden aufgegriffen. „Ist „Grooming“ strafbar?“, „Dürfen Lehrende die Handys ihrer Schüler/innen kontrollieren?“, „Welche Inhalte sind für Kinder und Jugendliche gesetzlich verboten?“

Ich bin sehr froh, dass ich diese Seite jetzt kenne. Grade heutzutage ist das Thema Sexualität und Gewalt im Internet sehr aktuell und nicht zu unterschätzen. Es ist sehr schwierig, Kindern hierbei einen guten und reflektierten Umgang mit solchen Themen beizubringen. Man sollte vor allem auch als erwachsene Person, gerade als Lehrer/in darüber informiert sein, welche Gefahren sich hier verbergen, welche Arten von Betrug und Missbrauch es gibt und auch wie man damit umgehen soll. Ich finde, dass die Tipps, die auf dieser Seite angegeben werden, sehr hilfreich sein können. Besonders gut finde ich auch, dass viele Links angegeben werden, die zu Seiten führen, die sich auf manche einzelnen Themen spezialisiert haben. So kann man sich über manche Bereiche noch mehr Informationen holen.

22 Apr

Das Handy in der Schule

In der Broschüre werden alltägliche Situationen und Probleme geschildert, die durch die Nutzung moderner Smartphones und Handys entstehen. Kinder verfallen immer früher in eine Art Suchtverhalten, da sie von klein auf nichts anderes vermittelt bekommen, als dass genau dieses Verhalten “richtig“ oder normal ist – Eltern starren während des Beaufsichtigen ihrer Kinder am Spielplatz hauptsächlich auf ihr Handy und wischen am Bildschirm herum. Braucht das Kind in der U-Bahn zu viel Aufmerksamkeit, drückt man ihm das geliebte Gerät mit der Lieblingsapp in die Hand.

Diese Technologie lässt sich nicht mehr aus unserem Alltag entfernen, jedoch sollte man sich bewusst sein, inwieweit man davon abhängig ist. Wir stehen rund um die Uhr zur Verfügung – sei es über Whatsapp, Facebook oder (altmodischer) SMS. Wie sehe unser Leben also aus, wenn wir für eine bestimmte Zeit das Handy zur Seite legen?

Solche und andere Versuche werden in dieser Broschüre beschrieben. Natürlich sind die meisten dieser Experimente und Reflexionsübungen für Schülerinnen und Schüler ab der Unterstufe, da soziale Interaktionen vor allem in der Pubertät von größter Bedeutung sind und dementsprechend  besprochen und reflektiert werden müssen. Schließlich bietet das eigene Smartphone die besten Voraussetzungen für Cyber-Mobbing.

Aber genau deswegen finde ich, sollten noch mehr Möglichkeiten für die Volksschule geboten werden. Je früher und genauer solche Themen besprochen werden, desto eher können diese werdenden Jugendlichen ihr eigenes Verhalten reflektieren und einschätzen und mit eventuellen Problemen besser umgehen.

Zudem werden in der Broschüre auch Vorschläge gemacht, die die aktive Nutzung der Handys im Unterricht beinhalten. Diese halte ich für absolut essentiell. Zwar sind die meisten davon ebenso erst für Schülerinnen und Schüler ab der Unterstufe, allerdings bin ich der Meinung, dass sich diese Übungen auf die Volksschule umfunktionieren lassen. So viele Probleme diese Geräte mit sich bringen, so nützlich können sie auch sein. Und schließlich sind sie inzwischen schon fixer Bestandteil unseres Alltags.

Wie auch bei der eigentlichen Internetnutzung, kann man der zukünftigen Generation nicht von klein auf die Nutzung verbieten, weil man sie „schützen“ möchte und später das Können verlangen. Man muss den richtigen Umgang und die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten kennenlernen um damit umgehen zu können.

Deswegen bin ich der Meinung, dass diese Broschüre gut eingesetzt werden kann und auch Übungen für ältere Schüler auf jüngere umgelegt werden kann (zumindest teilweise).

08 Nov

Wahr oder falsch: Hoaxes, bearbeitete Bilder und Fake News

Wahr oder falsch: Hoaxes, bearbeitete Bilder und Fake News

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/ISPA-Flyer_Wahroderfalsch_2017_01.pdf

Der Flyer von ispa klärt über Falschinformationen im Internet und Social Media auf und zeigt, wie man diese erkennen kann. Informationen gibt es zu Hoaxes, bearbeitete Bilder und Fake News.

Hoaxes sind Falschmeldungen, die über verschiedene Medien verbreitet werden. Ziel ist es, die Klickzahlen zu erhöhen oder auch gezielte Stimmungsmache. Erkennbar sind sie z.B. durch reißerische Schlagwörter in der Überschrift, drastischen Inhalt oder es werden bekannte Personen und Orte erwähnt. Außerdem sind die Quellenangaben nicht nachvollziehbar.

Um Hoaxes zu entlarven, reicht meist eine kurze Recherche. Die Onlinedienste Hoaxmap, Mimikama und Watchlist-Internet decken Hoaxes auf und dokumentieren diese.

Bearbeitet Bilder sind sehr häufig im Internet zu finden, die als wahr angesehen werden und ohne Hinterfragung weiterverbreitet werden. Oft sind darauf angebliche Attentäter oder „schockierende“ Motive oder Schauplätze zu sehen. Auf den meisten Fotos wird auch das Aussehen der abgebildeten Personen  oder Landschaften durch Filter verfälscht. Auf verschiedenen Webseiten wie z.B. images.google.com, TinEye (www.tineye.com) oder ImageRaider (www.imageraider.com) kann der Ursprung eines Bildes überprüft werden.

Fake News schauen meistens professionell gemacht  und wie echte Nachrichtenmeldungen aus, verbreiten aber gezielt falsche Informationen. Um falsche Informationen erkennen zu können, kann das WER? (Autor, Impressum), WIE? (Format, Professionalität,..) und WARUM? (Zielgruppe, Quellen…) auf Seriosität überprüft werden. Mit Hilfe des Suchoperators „link:url“ können auf Google Webseiten gefunden und überprüft werden.

 

Der Artikel ist sehr übersichtlich gestaltet und in Klassen gut einsetzbar, allerdings würde ich ihn erst ab der 3./4. Klasse verwenden, da er für jüngere Kinder wahrscheinlich noch etwas zu unverständlich ist. Positiv ist auch, dass immer wieder auf Links verwiesen wird, mit deren Hilfe man Bilder und Berichte auf ihre Glaubwürdigkeit hin überprüfen kann.

 

29 Okt

Rezension Safer Internet: „Wahr oder falsch im Internet?“

Für meine Rezension habe ich mir das Unterrichtsmaterial „Wahr oder falsch im Internet – Informationskompetenz in der digitalen Welt“ von Saferinternet.at (3. Auflage, 2017) ausgesucht:

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Wahr_oder_falsch_im_Internet.pdf

Ich empfand die Themenauswahl und die Aufbereitung dieser als hervorragend für einen aufklärenden Unterricht in Hinblick auf das Internet und digitale Medien allgemein. Viele wichtige Bereiche (wie zum Beispiel richtiger Umgang mit Suchmaschinen oder Wikipedia, richtige Beurteilung von Kettenbriefen und vor allem auch Betrugsfallen im Internet!) werden aufgegriffen und schlüssig erklärt. Meiner Meinung nach wird es immer wichtiger den richtigen Umgang mit digitalen Medien, und allem voran natürlich mit dem Internet, zu einem festen Bestandteil des Schulunterrichts zu machen. Die Kinder sind schließlich von Anfang an damit konfrontiert, aber in manchen Familien/Umgebungen wird ihnen der richtige Umgang damit nicht erklärt oder gezeigt. Hier muss die Schule einfach eingreifen und mit der Unterstützung von Unterrichtsmaterialien wie diesem anschaulich aufklären.

Ich schätze dieses Unterrichtsmaterial als überaus brauchbar ein, da es eine breite Ideensammlung für Lehrpersonen darstellt. Aus diesem Grund ist es vielfältig einsetzbar und die Lehrpersonen können individuell auf die Klasse abgestimmt entscheiden wann welches Thema zur Sprache kommt und vor allem auch wie. Jeder Übungsvorschlag kann individuell erweitert oder abgewandelt werden, jedoch bietet dieses Material ein Fundament an Ideen, was das Leben der Lehrpersonen um einiges erleichtert. Ich selbst würde als Lehrerin garantiert darauf zurückgreifen.