13 Apr

Rezession: Aktiv gegen Hasspostings

Safer Internet: https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Aktiv_gegen_Hasspostings_Leitfaden_01.pdf
Dieser Leitfaden dient dazu, dass den Menschen gezeigt wird, wie aktuell dieses Thema in unsere Zeit ist und welche Folgen es für die Betroffenen bzw. wie man gegen Hasspostings im Netz vorgehen kann.
Unter Hassposting (auch Hassrede oder „Hate Speech“ genannt) versteht man verschiedene Formen von Menschenverachtung im Internet.
In der Regel wird darin mit großer Aggression gegen andere Menschen vorgegangen – entweder gegen Einzelpersonen oder bestimmte Menschengruppen. Hasspostings können sich aber auch gegen bestimmte Weltanschauungen oder gesellschaftliche Werte richten. Die Inhalte von Hasspostings können z.B. rassistisch, sexistisch, antisemitisch, homophob oder gewaltverherrlichend sein.
Hasspostings werden in Form von Kommentaren, Bildern, Fake-Profilen oder auf Webseiten oder Blogs geäußert. Man erkennt Hasspostings an der Verallgemeinerung, Diskriminierung von Gruppen, Verzerrte Darstellung der Realität, Gerücht der Geschichten über Gruppen, …
Man kann gegen Hasspostings auch einiges tun. Du kannst die Hassreden aufzeigen, dass heißt in einem eigenen Posting die Hassrede des anderen zu benennen. Dabei ist wichtig immer sachlich zu bleiben. Oder du kannst dagegen argumentieren oder Hassbeiträge melden. Mann kann auch den Nutzer des Hasspostings sperren oder eine Anzeige aufgeben. Wichtig ist zu wissen, dass Hasspostings strafbar sind. Oft verwechselt man aber Hasspostings mit der Meinungsfreiheit.

Meine Meinung:
Meiner Meinung nach ist dieser Leitfaden sehr empfehlenswert. Es wird beschrieben was ein Hassposting ist, leider aber kein Beispiel. Noch dazu wird gezeigt was man gegen Hassposting tun kann und wie man eine Anzeige erstattet. Der Leitfaden beschreibt sehr gut, wie man auf verschiedenen Social Media (Facebook, Intagram, Twitter, …) Hasspostings melden kann.
Mir fehlt in diesem Leitfaden ein sehr wichtiger Punkt. Dieser ist, wie man sich vor Hasspostings schützen kann und mehr praktische Beispiele von den verschiedenen Arten von Hasspostings.
Im Großen und Ganzen ist der Leitfaden jedoch sehr interessant und informativ. Der Leitfaden kann bestimmt bei einigen Unterrichtsvorbereitungen helfen oder sogar während des Unterrichts praktisch einbauen.

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Aktiv_gegen_Hasspostings_Leitfaden_01.pdf

08 Jan

CreativeCommons

Broschüre: Creative Commons

Die Broschüre bietet einen kurzen aber guten Einblick in die Funktionsweise des Urherberrechts und vor allem in das Prinzip und die Möglichkeiten der CreativeCommons Lizenzen.

Im ersten Teil geht es vor allem um das Urheberrecht an sich. Es werden Beispiel von Urheberrechtsverletzungen genannt und erklärt was alles unter das Urheberrecht fällt. Der Text erklärt worin das Urheberrecht besteht und auf welche Weise es uns betrifft. Es folgen Tipps wie Urheberrechtsverletzungen vermieden werden können und welche Projekte es gibt um manche Probleme zu umgehen.

Der zweite Teil konzentriert sich auf das CreativeCommons Projekt, das einen einfacheren, unbürokratischen Weg bieten will, Medienlizenzen zu gestalten. Es gibt in den CreativeCommons mehrere Möglichkeiten der Lizenzierung die sich auf Namensnennung, Kommerzielle Nutzung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen und Bearbeitung beschränken. Kombinationen von diesen ergeben die Lizenz an sich. Diese Möglichkeiten werden ausführlich erklärt.
Das Ziel dabei ist es ein Nehmen und Geben von Inhalten zu ermöglichen und so die Weiterentwicklung bzw. Verbesserung von Texten, Medien und Software zu fördern.

In der Praxis passiert die Lizenzierung ganz einfach über das entsprechende Portal oder über ein eigenes CC-Interface das die Lizenz auf einfache Weise für das veröffentlichte Element bereitstellt.

Es können natürlich auch entsprechende Medien und Inhalte auf den Plattformen gesucht werden. Zum einen existiert das Suchportal des CC-Projekts selbst, zum anderen auch spezielle Suchmaschinen die entsprechende Lizenzen akzeptiert. Das reicht von ClipArts über Fotos und Musik bis zu Lehrinhalten für den pädagogischen Bereich. Auch das Zitieren von CC-Inhalten ist möglich und wird genauer erläutert.

Es folgen noch viele Übungen zu dem vorangegangenen theoretischen Passagen. Die Übungen sind eher für die Sekundarstufe geeignet, können aber auch für die Lehrpersonen in der Primarstufe sehr nützlich sein.

Wie gesagt ist das Material für die Primarstufe an sich noch nichts. Ab der Sekundarstufe aufwärts sowie für Lehrpersonen selbst ist es aber sehr brauchbar.
In Kombination mit den OpenEducationalResources könnte mit der Zeit ein offenes und qualitatives Angebot an Unterrichtsmaterialien entstehen.

Christian Sohm

07 Jan

Mobbing bei Kindern und Jugendlichen

Prävention in pädagogischen Einrichtungen

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/KJA_Broschuere_Mobbing.pdf

 

Diese Broschüre versucht über Mobbing im allgemeinen und Cybermobbing im speziellen aufzuklären und bietet präventive Maßnahmen zur Bekämpfung von Mobbing an.

Zu aller erst ist es essentiell zu wissen was genau gemeint ist, wenn von Mobbing die Rede ist. Hierbei gilt, Mobbing ist jede Form von Demütigung, Ausgrenzung oder Verachtung über einen längeren Zeitraum.

Leider findet Mobbing nicht nur im direkten Kontakt von Kindern und Jugendlichen statt, sondern auch über digitale Medien wie das Handy oder soziale Medien. In diesem speziellen Fall spricht man von Cyber-Mobbing.

Man könnte also sagen, so wie sich unsere gesamte Welt digitalisiert, digitalisiert sich auch das Mobbing und macht gerade vor pädagogischen Einrichtungen wie Schulen nicht halt.

Diese Broschüre stellt außerdem ausführlich präventive Maßnahmen vor, wie Mobbing in der Schule gezielt bekämpft werden kann. Hier möchte ich ein paar Handlungsstrategien nennen:

  • Stärkung der Klassengemeinschaft
  • Aktive Pausenaufsicht
  • Gruppeneinteilungen vorgeben
  • Theater, Rollenspiele gemeinsam nach Regeln spielen lernen
  • Bei Gewalt konsequent eingreifen
  • Kummerkasten aufhängen

Neben all diesen guten Ansätzen ist meiner Meinung nach ein wertschätzender, liebevoller und humorvoller Umgang miteinander die allerbeste Präventionsmaßnahme gegen Mobbing.
Diese Haltung sollte für ein gelingendes Miteinander von der Lehrperson vorgelebt werden.

 

Weitere Punkte die hier vorgestellt werden sind einerseits die Kooperation mit den Eltern/Erziehungsberechtigten und die gesetzlichen Bestimmungen in Bezug auf Mobbing.

 

Meiner Meinung nach ist die Broschüre sehr gut und ausführlich aufgebaut und gibt Information zu allen Bereichen die das Thema Mobbing umfasst. Ich glaube, das gerade Cyber-Mobbing in der VS nicht oder kaum stattfindet, da die Nutzung digitaler Medien in diesem Alter noch nicht so häufig ist.
Mobbing als solches ist jedoch sicher auch in manchen Volksschulen traurige Realität, das auf jeden Fall verhindert werden sollte.

 

Gregor Haas

06 Jan

Wahr oder falsch im Internet?

Wahr oder falsch im Internet?

Wie sicher bewegen sich „Digital Natives“ online?

Kinder, welche bereits von klein auf mit digitalen Medien aufgewachsen sind, sogenannte „Digital Natives“, sitzen schon längst in den Klassen weltweit und nutzen das Web und weitere digitale Medien und sich das Leben und den Alltag zu vereinfachen. Doch leider kann dies in der heutigen Gesellschaft sehr gefährlich sein, da Kinder oft naiv mit solchen Sachen umgehen und leichtfertig Inhalte freigeben oder falsche von richtigen Informationen nicht unterschieden können. Daher spielt die Informationskompetenz eine immer wichtigere Rolle im Umgang mit digitalen Medien.

Doch was bedeutet Informationskompetenz überhaupt und wie können wir unsere Schüler und Schülerinnen dahin gehend fördern?

Informationskompetenz bedeutet sich mit Inhalten auseinandersetzen zu können, sie also kritisch zu hinterfragen und sich eine eigene Meinung dazu bilden zu können. Des Weiteren bedeutet es auch mit dem Internet umgehen zu können und Informationen über sich und sein Umfeld sowie zum Beispiel Fotos etc. nicht leichtfertig zu veröffentlichen.

Nun hätten wir das „Was ist es?“ geklärt doch das Wichtigere ist wie wir Schüler und Schülerinnen bereits in der Primarstufe dahingehend fördern können? In der Broschüre https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Wahr_oder_falsch_im_Internet.pdf sind zwar hilfreiche Tipps zum Thema „Wahr oder Falsch im Internet?“, welche man auch in der Primarstufe beachten kann, aber die Übungen sind eher für ältere Schulstufen gedacht. Das finde ich sehr schade, da die Förderung von Informationskompetenz jetzt auch schon bei den Kleinsten im Schulsystem Anklang finden sollte.

Informationskompetenz könnte in der Grundstufe 1 bereits gefördert werden, alleine dass man darüber spricht dass nicht alles wahr ist was digital verbreitet wird. Des Weiteren sollte man Schüler und Schülerinnen verständlich machen dass die Information und Medien die sie von sich verbreiten, niemals gelöscht werden können und für alle auf der Welt freu zugänglich sind.

In der Grundstufe 2 könnte man bereits einige Übungen aus der Broschüre vereinfacht verwenden, dies sollte man aber mit den Vorgesetzten absprechen, da es nicht jeder gerne sieht wenn Kinder mit dem Handy in der Schule hantieren und nicht genügend PCs zur Verfügung stehen.

Zusammengefasst kann man also sagen, dass die Förderung von der Informationskompetenz  nicht erst nach der Volksschule Anklang finden sollte, sondern bereits während dieser Zeit behandelt werden kann und es auch notwendig ist, da Kinder immer früher digitale Fußstapfen hinterlassen.

Corina Reinthaler

05 Jan

Handy in der Schule

Handy in der Schule

In der heutigen Zeit haben Handys und vor allem Smartphones einen bedeutenden Platz in unserer Gesellschaft eingenommen und sind so gesehen aus dem Leben vieler nicht mehr wegzudenken.
So hat dieses kleine Gerät auch Einzug in den Schulen gehalten und ist sogar bis in die Primarstufe vorgedrungen. Was sich so bedrohlich anhört, birgt ernsthafte Gefahren für das Heranwachsen unserer Kinder. Vielerseits wird der Gebrauch und die Mitnahme von Mobiltelefonen in den Schulen verharmlost, jedoch sollte man einen kritischen Blick auf diese Tatsache werfen.

Die Broschüre “Handy in der Schule” (https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Das_Handy_in_der_Schule_01.pdf) wird auf das immer stärker werdende Phänomen von Smartphones und Handys in Schulen und im Unterricht eingegangen.
Dabei versucht man produktiv mit der Tatsache umzugehen, dass fast jedes Kind ein Smartphone besitzt und es werden in der Broschüre Anregungen dazu gegeben, wie das Handy Anwendung im Schulalltag finden kann. Auch auf Ver- und Gebote im Bezug auf Mobiltelefone in der Schule bezieht sich die Autoren dieser Artikel. So wird die Verwendung von Clouds, Social Media Plattformen und diverse andere Applikationen, die für den Schulgebrauch nützlich sein können, in kurzen Abschnitten vorgestellt und der Gebrauch im Schulalltag erläutert. Dabei werden viele Tipps und Ideen vorgebracht und einige Regeln zum Umgang mit Smartphones am Schulgelände vorgeschlagen.

Zunächst denke ich, dass sich der Gebrauch von Handys in den Schulen “erst” gegen Ende der Primarstufe bemerkbar macht und dass dieser Artikel wohl eher den Sektor der Sekundarstufe anspricht. Allerdings bin ich mir der Entwicklung bewusst, dass erstens Fähigkeiten und Fertigkeiten am Smartphone immer wichtiger werden und ein Argument sicher sein kann, dass dieser Umgang frühestmöglich geschult werden soll und zweitens sich die Entwicklung dahingehen abzeichnet, dass Kinder immer früher Handys und Smartphones nutzen. Daher ist diese Broschüre auch für Primarstufenpädagogen nicht uninteressant.
Weiters zeigt diese Material eine Vielfalt an Ideen auf, wie man Smartphones in den Unterricht miteinbeziehen kann. Diese Tipps haben mich sehr angesprochen und könnten durchaus Anwendung in diversen Schulstufen finden.
Für meinen Geschmack fehlt mir ein wenig der kritische Aspekt bezugnehmend auf die allgemeine Verwendung von Smartphones und Handys am Schulgelände. 
Wäre es nicht vielleicht doch sinnvoller (zumindest in der Primarstufe) Schulen “handyfrei” zu führen?
Könnte man die aktive Nutzung von Smartphones im Unterricht ab einer gewissen Schulstufe der Sekundarstufe einführen und intensivieren?

Ich denke, dass sich viele Fragen zu dem Thema mit der Entwicklung der Geräte und vor allem der Gesellschaft ohnedies selbst lösen werden. Dennoch ist es meiner Meinung nach längst überfällig einige einheitliche Regeln zum Thema Handy in der Schule österreichweit einzuführen, um Problemfeldern in der Zukunft präventiv entgegenzuwirken.

Thomas Postmann

 

 

02 Jan

Aktiv gegen Cyber-Mobbing

Aktiv gegen Cyber-Mobbing
Vorbeugen – Erkennen – Handeln

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Aktiv_gegen_Cyber_Mobbing_01.pdf

Cyber-Mobbing ist in der heutigen Zeit eines der weitverbreitetsten Themen im Bereich Schule. In dieser Broschüre wird eben auf diese Beleidigungen, Bedrohungen,

Bloßstellungen oder Belästigungen, auf sozialen Netzwerken und Messengern, eingegangen. Das Material soll vor allem den Lehrkräften helfen, mit dieser Problematik richtig umzugehen.

Die Broschüre gibt einen sehr weitgefächerten Überblick über das Thema und geht zum Beispiel auch auf gesetzliche Grundlagen ein. Sie zeigt auch sehr gut den Unterschied zwischen Mobbing und Cyber-Mobbing. Es gibt sehr viele Ansätze zur Lösung dieses Problems.

Ich muss ehrlich zugeben, dass die Arbeitsblätter für mich nicht sehr ansprechend sind, da sie das Thema so unpersönlich machen. Ich finde dieses äußerst sensible Angelegenheit sollte man, wenn möglich, ohne irgendwelche Vorgaben „ehrlich“ besprechen und so auch den Kindern und einem selbst die Perspektiven offenlassen.

Dennoch finde ich es sehr gut, dass das Cyber-Mobbing so ernst genommen wird, da es leider immer schlimmere Ausmaße annimmt.

Cornelia Knöbl

18 Nov

Schummelzettel von Lehrenden für Lehrende

Ich habe mich für das Material „Schummelzettel von Lehrenden für Lehrende“  entschieden, weil ich den Titel sehr ansprechend fand.

In der Broschüre habe ich erfahren, dass es sich hierbei um einen Flyer der Virtuellen PH handelt. Die Virtuelle PH stellt Online Seminare, Online Vorträge und Micro-Learning Angebote zur Verfügung. Alles was man dafür tun muss ist, sich in PH-Online der PH Burgenland zum Studium der Fortbildung anmelden. Wenn man das erledigt hat, kann man sich für alle möglichen Online Angebote anmelden. Die Online Seminare dauern 2-4 Wochen und sind Orts-unabhängig und Zeitlich flexibel. Ebenfalls besteht die Möglichkeit für Coffecup Learning, dies sind Sitzungen die aus mehreren Modulen bestehen. Ein Modul dauert, je nach Vorwissen, zwischen 10-20 Minuten, also gut in einer Pause oder Zugfahrt einsetzbar. Ebenfalls besteht die Möglichkeit an Online-Vorträgen teilzunehmen. Diese Vorträge finden zu einer bestimmten Uhrzeit statt, alles was man dafür braucht ist eine stabile Internetverbindung. Diese Online-Vorträge finden ganzjährig und mehrmals die Woche statt.

Ich finde die Virtuelle PH sehr interessant und ich werde mich bei der PH Burgenland zur Fortbildung anmelden damit ich das Angebot nutzen kann.

05 Nov

Rezension: Safer Internet – Flyer zum sicheren Umgang mit dem Internet

Ich habe aus den Materialien für LehrerInnen, die unter der Website: „www.saferinternet.at“ verfügbar sind, den „Flyer für Volksschulkinder: Internet – aber sicher!“ (https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Flyer_Volksschule_01.pdf) ausgewählt, weil es aus meiner Sicht ein sehr geeignetes Format ist mit dem man Volksschulkindern wichtige Hilfestellungen zur Nutzung des Internets vermitteln kann.

Zusammenfassung des Inhalts des Flyers

Bei dem Flyer handelt es sich um ein einen Einseiter, auf dem wichtige Aspekte im Umgang mit dem Internet so aufbereitet sind, dass sie auch von Kindern im Volkschulalter gut aufgenommen und nachvollzogen werden können. Die wichtigen Themen Datenschutz (keine unnotwendige Bekanntgabe personenbezogener Daten, kompromittiernde Bilder, etc), Verhaltensregeln bei der Nutzung von Social Media, unrichtige Internetinhalte (“Fake News“) und Verbreitung von Kettenbriefen und „gruseligen“ Nachrichten, werden angesprochen und Hinweise für den Umgang mit solchen Themen werden gegeben.

Rezension zum Inhalt und der Gestaltung des Flyers

Der Flyer ist übersichtlich gestaltet und wichtige Inhalte zum sicheren Umgang mit dem Internet sind auf einer Seite zusammengefasst. Dies ist bestimmt sachgerecht, weil Kinder im Volkschulalter vermutlich umfassendere Darstellungen von möglichen Gefahren des Internets wohl noch nicht aufnehmen können, schließlich ist das Thema komplex und die Aufmerksamkeitspanne von Kindern im Volkschulalter ist begrenzt. Die Auswahl der Themen ist gut gewählt, weil speziell jene Bereiche des Internets angesprochen werden, mit denen Kinder im Volkschulalter typischerweise konfrontiert werden. Insbesondere die Hinweise auf die Zurückhaltung bei der Weitergabe von personenbezogenen Daten sowie die Sensibilisierung für den Umgang mit Social Media sind positiv zu werten.

 

27 Okt

Safer Internet – Fake News – Bingo

Ich habe mich für das Material Fake News – Bingo entschieden.

Link: https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Fake-News_Bingo.pdf

Beim Fake News – Bingo geht es darum, zu vermitteln, dass nicht alles was in sozialen Netzwerken verbreitet wird, der Wahrheit entspricht. Außerdem soll bewusstwerden, dass manche Gerüchte gezielt verbreitet werden um Leserinnen und Leser zu verunsichern bzw. gegen bestimmte Gruppen oder Themen aufzubringen. Wie kann man die Falschmeldungen erkennen? Wenn Sätze/Worte/Aussagen die auf der Bingo-Karte aufscheinen benutzt werden.

Das Bingo funktioniert ganz einfach. Alles was man dazu braucht ist ein Newsfeed in einem Sozialen Netzwerk und die Bingo Karte und dann kann man schon auf die Suche nach Falschmeldungen gehen und wird bestimmt schnell fündig! Wenn man fünf Felder nebeneinander, untereinander, diagonal oder die vier Ecken ankreuzen kann, hat man BINGO!

Persönliche Einschätzung

Ausgewählt habe ich das Fake News – Bingo, weil es sich amüsant anhörte. Es ist bestimmt eine interessante Idee und die Sätze die Falschmeldungen einleiten, stimmen durchaus oft mit denen auf der Bingo Karte überein. Da es ein Spiel ist macht es, sollte man es in der Schule tatsächlich ausprobieren, den Schülerinnen und Schülern auch Spaß zudem lernen sie, dass man nicht alles glauben soll, nur weil es irgendwo geschrieben steht und hinterfragen die Hintergründe oder recherchieren nach Quellen zu den Behauptungen.

Empfehlen würde ich es ab der zweiten oder dritten Klasse NMS, da die Schülerinnen und Schüler davor (hoffentlich) noch keinen Account in sozialen Netzwerken haben (wobei das bestimmt auch mit gewissen Zeitungen funktioniert) bzw. eventuell auch noch ein wenig zu jung sind um es zu verstehen.

An sich finde ich die Idee, wie bereits erwähnt, nicht schlecht, allerdings finde ich die Erklärungen etwas dürftig und man sollte sich im Vorfeld damit (= Falschmeldungen, soll ich alles glauben was ich lese, usw.…) beschäftigen oder falls man es als Einstieg macht, danach näher darauf eingehen.