{"id":204,"date":"2016-03-23T12:57:35","date_gmt":"2016-03-23T12:57:35","guid":{"rendered":"http:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/textfetzt\/?page_id=204"},"modified":"2016-03-23T13:04:24","modified_gmt":"2016-03-23T13:04:24","slug":"station-flarf-poetry-dada-2-0","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/textfetzt\/station-flarf-poetry-dada-2-0","title":{"rendered":"Station: Flarf Poetry \u2013 Dada 2.0"},"content":{"rendered":"<p><i><span style=\"font-weight: 400;\">A quality of intentional or unintentional \u201aflarfiness\u2018. A kind of corrosive, cute, or cloying, awfulness. Wrong. Un-P.C. Out of control. \u201aNot okay\u2018. (Gary Sullivan)<\/span><\/i><\/p>\n<p>Wer sich als Lehrer\/in im Unterricht seinen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mit dem Thema Lyrik anzun\u00e4hern versucht, wird oft feststellen, dass dies auf der anderen Seite nicht auf sehr viel Gegenliebe st\u00f6\u00dft. Oftmals liegt die Zur\u00fcckweisung aber nur in einer etwas verengten Sichtweise von dem, was wir in der Schule gerne unter Lyrik verstehen. Wenn wir unseren Blick jedoch bewusst f\u00fcr jene Bereiche von Lyrik \u00f6ffnen, die selbst etwas Widerst\u00e4ndisches im Kontext der \u201eHochkammliteratur\u201c sein wollten, dann tun sich auch f\u00fcr den Unterricht ungeahnte Bereiche auf, die selbst f\u00fcr adoleszente Jugendliche spannend sein k\u00f6nnen. Einfacher formuliert: Schwitters und Jandl sind tendenziell pubert\u00e4tsresistenter als Goethe und H\u00f6lderlin.<\/p>\n<p>Auch aus schreibdidaktischer Sicht bietet Lyrik vielseitige Anregungen: End- und Stabreimen, der Nachbau einfacher metrischer Formen, wie Elfchen und Haiku, sind nur einige der g\u00e4ngigen Auseinandersetzung auf schreibdidaktischer Ebene in der Schule. Noch spannender wird die Sache, wenn sich durch kleine Finger\u00fcbungen zum kreativen Schreiben ganze poetologische Konzepte (er)kl\u00e4ren lassen. Exemplarisch daf\u00fcr kann das Erstellen von \u00a0\u201eflarf poetry\u201c nach dem Muster dadaistischer Manifeste sein.<\/p>\n<p>Die Station \u201eFlarf poetry \u2013 Dada 2.0\u201c, die in Zusammenarbeit des \u201e<a href=\"http:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/dizetik\" target=\"_blank\">Didaktikzentrums f\u00fcr Text- und Informationskompetenz (DiZeTIK)<\/a>\u201c und dem \u201e<a href=\"http:\/\/zli.phwien.ac.at\" target=\"_blank\">Zentrum f\u00fcr Lerntechnologie und Innovation (ZLI)<\/a>\u201c an der P\u00e4dagogischen Hochschule Wien entsteht, bietet eine Anleitung zur Erstellung von \u201eFlarf poetry\u201c. Besucher\/innen folgen vor Ort an einem PC dazu genauen Anweisungen, die aus Tristan Tzaras \u201eTo Make a Dadaist Poem\u201c hergeleitet und auf das Medium \u201eInternet\u201c \u00fcbertragen wurden.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Ergebnisse werden ausgedruckt und aufgepinnt. Ebenso k\u00f6nnen Sie gleich via Twitter mit der \u201eWelt da drau\u00dfen\u201c kommuniziert werden. Das Szenario wird abschlie\u00dfend auf einer Webseite f\u00fcr den sp\u00e4teren Einsatz im Unterricht aufbereitet. <\/span><\/p>\n<p>So kann jeder Besucher\/jede Besucherin selbst erleben, wie spielerisch und lustvoll Gedichte schreiben sein kann, bevor man sich damit im Unterricht seinen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern ann\u00e4hert.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Weitere Infos unter <\/span><a href=\"http:\/\/tinyurl.com\/flarfpoetry\"><span style=\"font-weight: 400;\">http:\/\/tinyurl.com\/flarfpoetry<\/span><\/a><\/p>\n<p>Betreuung: <a href=\"http:\/\/podcampus.phwien.ac.at\/dizetik\" target=\"_blank\">Christian Aspalter<\/a> \/ <a href=\"http:\/\/zli.phwien.ac.at\" target=\"_blank\">Klaus Himpsl-Guterman<\/a>n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>A quality of intentional or unintentional \u201aflarfiness\u2018. 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