Category Archives: Medien

Kristina Reich: Meine, deine, unsere? – Diversität!

Reich, Kristina (2010): Meine, deine, unsere? – Diversität! Medienprojekte zu Gender und Diversität im Alltag einer Wiener Schule. In: medienimpulse-online, 3/2010.

Online verfügbar unter: http://www.medienimpulse.at/pdf/Medienimpulse_Meine__deine__unsere____Diversitaet__Reich_20100830.pdf

Reich setzt sich in ihrem Beitrag mit dem Thema Diversität im Rahmen von Medienprojekten an Wiener Schulen auseinander. Dabei fragt sie danach, inwiefern Diversität (v.a. im Hinblick auf die SchülerInnen) im Rahmen der Medienarbeit im Unterricht nicht nur berücksichtigt, sondern auch als Entwicklungspotential genutzt werden kann. Wie dies praktisch umgesetzt werden kann, verdeutlicht die Autorin in ihrem Text anhand der Bezugnahme auf verschiedene Medienprojekte.

Interessant ist hierbei v.a. das Radioprojekt.

Helga Theunert: Interkulturell mit Medien

Theunert, Helga (Hrsg.) (2008): Interkulturell mit Medien. Die Rolle der Medien für Integration und interkulturelle Verständigung. Schriftenreihe Interdisziplinäre Diskurse Band 3, München: kopaed.

Theunert geht in ihrem Werk davon aus, dass Medien zu einem wesentlichen Bestandteil des Alltags v.a. von Kindern und Jugendlichen gehören – und zwar sowohl von jenen mit, als auch von solchen ohne Migrationshintergrund. Doch es stellt sich die Frage, ob die Unterschiede in Herkunft und kulturellem Hintergrund auch zu Differenzen im Hinblick auf das jeweilige Medienhandeln der jungen Menschen führen und, wenn ja, inwiefern mit diesen umgegangen werden kann, sodass aus diesen keine Nachteile für eine bestimmte Gruppe erwachsen, sondern die Unterschiede als Ressource begriffen und genutzt werden können.

Darin sind insbesondere der Beitrag von „Holzwarth, Peter; Maurer, Björn: Interkulturelle Medienarbeit mit Fotografie, Video und Audio“ und unter Umständen auch der von Eggert, Susanne: Mit Medien Interkulturalität gestalten. Medien als Mittel interkultureller Verständigung“ interessant.

JFF: Jahresbericht 2011

JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (Hrsg.) (2011): Jahresbericht 2011.

Online verfügbar unter: http://www.jff.de/dateien/jahresbericht2011web.pdf

Im diesem Jahresbericht des JFF werden sowohl die in der Forschung, als auch die in Projekten des Jahres 2011 gewonnenen Ergebnisse in kurzer Form präsentiert. Speziell die Berichte von Radioworkshops und Jugendradiosendungen sind für das Projekt interessant.

Radio-Verein Leipzig e.V.: schuelerradio.net

Radio-Verein Leipzig e.V. (2006): schuelerradio.net – Leitfaden Schülerradio. (o.A.)

Online verfügbar unter: http://www.lauterdesign.de/schuelerradio/handreichung/infoleitfaden-schuelerradio.pdf

Im Rahmen  von 6 Bausteinen informiert dieser Leitfaden darüber, 1. was Schülerradio ist, 2. wie und in welchen Formen es umgesetzt werden kann und welche rechtliche Aspekte berücksichtigt werden müssen, 3. wie man seine Themen konkret in eine Radioform bringt, 4. über die erforderliche technische Ausstattung, 5. über Hilfsangebote, also Einrichtungen und Ansprechpartner und verweist 6. auf weitere hilfreiche und interessante Links zum Thema.

Sandra Müller: Radio machen

Müller, Sandra (2011): Radio machen. Konstanz: UVK.

Das Werk von Müller bietet eine gut strukturierte, leicht les- und verstehbare Einleitung in das Radio machen – angefangen davon, wie eine bestimmte Meldung formuliert sein muss (Kap. 1), wie, wo und mit wem man gute Umfragen machen kann und wie diese ins Radio gelangen (Kap. 2), wie aufgenommene Beiträge bearbeitet und sendefertig gemacht werden (Kap. 3), wie aus bestimmten Themen, Inhalten, etc. ein Beitrag gemacht wird (Kap. 4), worauf man achten muss, wenn ein Text gut „rübergebracht“ werden muss (Kap. 5), was sonst noch im Radio und mit dem Radio möglich ist (Collagen, Live-on-Tape-Reportagen, Umfragen, Erzählstücke, Kollegen- bzw. Fachgespräche) (Kap. 6), wie man sich auf die erste Live-Sendung bestens vorbereiten kann (Kap. 7) und wie dafür gesorgt werden kann, dass man zum Hörer spricht und dieser den Sprecher auch hört bzw. ihm zuhört.

Es handelt sich hierbei um eine sehr gute Einführung ins Thema Radioarbeit, hat aber nichts mit Audioproduktionen im Unterricht zu tun. Trotzdem kann das Werk für die Auseinandersetzung damit Basiswissen vermitteln.

Will Richardson: Blogs, wikis, podcasts,…

Richardson, Will (2009): Blogs, wikis, podcasts, and other powerful web tools for classrooms. 2. Ed., Thousand Oaks, California (u.a.): Corwin.

Das Buch von Richardson widmet sich den Potentialen und Möglichkeiten, die v.a. Neue Medien für den Unterricht und dessen kreative und innovative Gestaltung bergen. Neben allgemeineren Überlegungen der Möglichkeiten des  World Wide Web setzt sich der Autor genauer mit Weblogs, Wikis, den Potentialen von RSS Feeds, dem Sozial Web, Flickr, Podcasting und Screencasting und deren Einsatzmöglichkeiten im Unterricht auseinander und verweist darauf, dass diese medialen Möglichkeiten noch lange nicht das Ende der Entwicklungen darstellen.

Michael Rauscher: Medienpädagogische Radioarbeit in der Schule

Rauscher, Michael S. (2008): Medienpädagogische Radioarbeit in der Schule. Medienkompetenz und Medienerziehung. Zur empirischen Überprüfung eines Modellversuchs. Stuttgart: ibidem.

In seinem Werk stellt Rauscher einen medienpädagogischen Modellversuch zur Vermittlung von Medienkompetenz mitteln Hörfunk vor, in dessen Rahmen der Versuch unternommen wurde, Hörfunk auch als festen Bestandteil in den Unterricht zu integrieren. Zugleich stellt der Autor die qualitative Untersuchung vor, die das Projekt begleitete und ihren Fokus auf die Lebenswelt der am Projekt mitarbeitenden SchülerInnen und deren Mediennutzung und –besitz sowie deren Einstellung zum Projekt richtete. Als zentrales Ergebnis seiner Studie stellt Rauscher fest, dass durch den Einsatz des Radios im Unterricht positive Effekte auf die SchülerInnen, v.a. die Stärkung ihrer Medienkompetenz, festgestellt werden konnten.

Formen der Audioproduktion 1

In der quantitativen Erhebung geht es darum möglichst viele der im Unterricht eingesetzten Methoden und Formen zu erheben. Als Anregung sollen im Fragebogen daher bereits eine Reihe von Optionen angeboten werden. Hier der Beginn einer Auflistung von Formen der Audioproduktion, die im Unterricht genutzt werden könnten, in Erweiterung der journalistischen Darstellungsformen als Kategorien für Fragebogen. Eine Kurzbeschreibung und   Ergänzungen sind noch erforderlich.

Es geht dabei um Aufnahmen, die eventuell auch nur im Rahmen des Unterrichts in der Klasse oder auch für persönliche Reflexion genutzt werden. Publikationsfähigkeit ist dabei keine Voraussetzung.

Die Zusammenstellung ist spontan und die Begriffe sind nicht abgeklärt.

  • Klanggeschichten
  • Erzählungen (story telling)
  • Sensibilisierungsübungen
  • Aufnahmen in Fremdsprachen
  • Sprachtraining
  • Texte für Anrufbeantworter
  • Aufnahmen von Liedern
  • Literaturaufnahmen (eigene und fremde Texte)
  • Spontanhörspiele
  • akkustische Beschreibungen
  • Geräusche
  • Fakeinterviews
  • Audiominiaturen
  • Statements

Anthony Barley: Making the most of audio.

Barley, Anthony (1990): Making the most of audio. Technology in Language Learning. Published by the Centre for Information on Language Teaching and Research, Regent’s College, London: Cilt.

Barley gibt in seinem Werk einen Überblick darüber, wie „Audio“ insbesondere zum Erlernen von Sprache sinnvoll eingesetzt werden kann. Dabei können neben Zuhör-, Sprech- und Schreibfähigkeiten auch Organisationsfähigkeiten erlernt werden.

Ingo Bosse: Medienbildung im Zeitalter der Inklusion

Bosse, Ingo (Hrsg.) (2012): Medienbildung im Zeitalter der Inklusion. Herausgegeben von der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM). Düsseldorf.

Online verfügbar unter: http://lfmpublikationen.lfm-nrw.de/catalog/downloadproducts/L137_Medienbildung_Inklusion.pdf#page=109

Das Werk von Bosse widmet sich der Frage, wie eine inklusive Medienbildung umgesetzt werden kann, die barrierefreie bzw. -arme Teilhabe ermöglicht und somit nicht ausschließend fungiert, die eine gleichberechtigte Mediennutzung ermöglicht und auf Chancengleichheit basiert. Hiermit ist also eine Form der Medienbildung gemeint, die unterschiedliche Beeinträchtigungen und Benachteiligungen von Anfang an mit bedenkt und zugleich im und durch den Umgang mit Medien die Partizipationsfähigkeiten der Menschen fördert. Die einzelnen Beiträge dieses Bandes stellen die Resultate des Fachworkshops „Inklusive Medienbildung“ und der Tagung „Anschluss statt Ausschluss – (inklusive) Medienbildung an Förderschulen und im gemeinsamen Unterricht“ dar, in welchen sich verschiedene Autoren aus unterschiedlichen Perspektiven den Fragen einer inklusiven Medienbildung gewidmet haben. Darüber hinaus wird im Anhang beispielhaft auf Projekte und Initiativen verwiesen, in denen inklusive Medienbildung bereits Praxis ist.

Interessant ist u.a. der Beitrag „Hier steckt alles drin – Radioarbeit mit körperbehinderten Schülerinnen und Schülern“.